Ich muss da nochmal einhacken, wurde der Blitzschutz als PE genutzt?
Davon gehe ich bislang aus, es sei denn der zweite grün-gelbe Leiter führt nicht wie ich annehme zum Shack sondern zur MET/HES.
Zitat
PV Anlagen und sonsitge Aufbauten brauchen ja einen Berührungssschutz.
und nach der zweiten Ansicht sieht das ja eher nach Berühungsschutz PE über Blitzschutz aus. irritiert mich dann aber insoweit, das der Blitzschutz nicht in Starr bis zum Masten gezogen wurde, sondern der Schwachpunkt im grün-gelben ghewählt wurde zwischen Mast und Potischiene.....
Offenbar haben wir grundlegend unterschiedliche Auslegungen was ein Berührungsschutz ist. Schutzisolation zähle ich dazu, Schutz- oder Funktionserdung aber nicht. PV-Module sind schutzisoliert. 
Hier schimmert die seit fast 15 Jahren überholte Ansicht durch, dass blitzstrombeaufschlagte Erdungsleiter starr sein müssten. Die Dauerbrenner-Frage, ob Erdungsleiter auch mehrdrähtig zulässig sind hat auch schon einige honorige Referenten für Antennentechnik oder Blitzschutz in Verlegenheit gebracht.
Vorbehaltlich dafür konzipierter Verbinder sind fein- und mehrdrähtige Leiter für transiente Blitzströme wegen des Skin-Effekts eigentlich geeigneter und 16 mm² Cu überstehen auch feindrähtig seltene Monster-LEMPs mit 200 kA, sind aber korrosionsanfälliger. Einzelmassivdrähte sind mechanisch leichter gegen die Elektrodynamik von Blitzen zu fixieren, weshalb die im Antennenbau (und nur dort aber nie im Blitzschutzbau!) temporär gefordert waren.
Die Aufgabe dieses Irrwegs in DIN VDE 0855-300:2000-02 und mit 10 Jahren Verzögerung auch in DIN EN 60728-11 (VDE 0855-1): 2010-12 ist aber noch zu neu um sich zu jedem Antennenbauer herumgesprochen zu haben. 
Der Antennenmast ist zwar außen mit der Fangleitung verbunden, aber nicht materialgleich, was viel einfacher als das Gebastel mit einem zu langen flexiblen Ausgleichskabel und Verbindern, welche die Klasse H = 100 kA verfehlen, gewesen wäre. Der dargestellte PA weicht zwar von der noch aktuellen DIN VDE 0855-300:2008-08 ab, geht aber mit einer PAS mit Zugklemmen und einem Überspannungsschutz (Nur SPD 2-Überspannungsableiter oder normkonform SPD 1 Blitzstromableiter?) deutlich über das hinaus was bei AFU-Antennen üblich ist.
Wäre schön, wenn auch Kalle als zweiter Dachdecker die Drahtdurchführung bewerten würde.