Beiträge von seaway

    Ist doch völlig unrealistisch. Ich würde niemandem ernsthaft empfehlen, den Entscheidungsträger beim Umweltamt vor den Kadi zu zerren, bevor er seine Entscheidung getroffen hat. Da kannste auch gleich aufgeben. Auch irgendwelche Drohungen, Besserwisserei oder ähnliches geht nur nach hinten los. Das maximale der Gefühle ist ein vorsichtige Frage, ob der Mensch eventuell dieses eine Blatt oder den anderen Wisch ganz sicher nicht zur Verfügung hatte und deshalb vermutlich gar nicht anders konnte, als die Lage falsch einzuschätzen und dass man selbstverständlich dieses Blatt nochmal direkt an ihn schickt. :wall:

    Entspricht meiner Erfahrung. Erst recht wenn du potentiell nochmal mit dem was zu tun haben willst.

    Und ich hab hier täglich mehrere hundert m³ Trinkwasser durch die guten, alten Asbestzementrohre (AZ) aus den 60ern laufen.

    Die versorgen zehntausende Menschen mit frischem Trinkwasser. Da wird auch nix gelöst im Rohr. Übrigens erlaubt und zugelassen.

    In D sind noch viele hundet km Asbesttrinkwasserrohre im Einsatz. Da werden Asbestmaßnahmen erst nötig wenn daran gewerkelt wird.


    Nicht ernst gemeinte Frage: Hilft es jetzt noch was des Gemüse mit Wasser aus dem Hahn zu waschen? Ein Teufelskreis...

    Wie hoch kann ich die Stunden anrechnen? 25 Euro die Stunde?

    Mein Vater hat vor kurzem als gelernter Gas- Wasserinstallateur im eigenen Heim auf kurzem Dienstweg einen kleinen Wasserschaden und undichte Leitung repariert. Versicherung gemeldet. Material wurde übernommen.


    Arbeitszeit (ca. 1 Tag) wurde auch abgefragt. In Gedanken war mein Vater auch so bei 25€/h. Da jedoch Eigenleistung wurde die Stunde Arbeit von der Versicherung mit Mindestlohn verrechnet. Ohne Verhandlungsspielraum.


    Fazit vom Vater: nächstes mal kommt die Firma. Wird bestimmt "billiger" für die Versicherung.

    BIM läuft auch bei den Zeichnern. Zumal im Bereich Infrastruktur und den oft geplanten Linienbauwerken (Straßen, Kanalleitungen, Wasserleitungen usw.) BIM noch keine Rolle spielt und meiner Meinung nach in den nächsten Jahren auch nicht wird.

    Bei Gebäuden natürlich TOP und anwendbar. Auch wenn wir z.B. ein Pumpwerk planten. Aber dann werkelt da höchstens noch der E-Planer und Statiker mit drin rum. Ich kann sagen ich hab nie den Job des Zeichners / Konstrukteurs gelernt. Gar keine Zeit dafür gehabt.

    Jetzt nachdem ich den Job gewechslet hatte "zeichne" ich sogar selbst. Da reicht aber ne rote Line auf dem Lageplan für die Ausschreibung aus. :-)

    War ein kleiner Kulturschock. Hehe.

    Betrag #2 und #10 kann ich voll zustimmen.

    Für den Bau sollte eh ein Bodengutachten her. Das dann um den Hang erweitern.

    Erster Gedanken zur Hangsicherung je nach anstehendem Boden "vernagelte Spritzbetonwand"


    Die Schalsteine werden das langfristig nicht halten. Erst recht nicht mit Eisen nach Bauchgefühl.


    Aus #10 aufgegriffen: Überlege dir gut was bei Starkregen passiert.

    Wo läuft das Wasser den Hang runter und dann hin? Da haben schon viele ein böses Erwachen gehabt.

    Es werden sogar noch neue ausgebildet und in einigen Architekturbüros werden die auch noch beschäftigt. In meiner Umgebung aber auch nicht - gar nicht!

    Habe schon lange nicht mehr mit Bauzeichnern zu tun gehabt. Gibt es diese überhaupt noch?

    Ich bin erstaunt. Im Infrastruktur-Büro in dem ich gearbeitet hab wars ganz klar getrennt. Der Ing. macht seinen Ing-Kram der Bauzeichner die Zeichnungen.

    Ich kann euch sagen nix geht, grade als Anfänger, über einen "alten Fuchs" von Bauzeichner der einen auch mal auf Sachen hinweist und weiß wie es läuft.

    Das in immer mehr Büros die Ings oder Architekten zeichnen hab ich gehört und leider oft an den Zeichnungen gesehen.

    Bis die so weit waren, dass man damit ernsthaft weiterarbeiten konnte (oft kam die Architektenplanung und man sollte sich dann um die Entwässerung kümmern) gingen gerne mal 2 Tage Zeichnerarbeit ins Land. (Keine Vernünftige Layersortierung, kein Koordinatensystem, Schraffuren des Grauens usw.)

    Ein gut ausgebildeter Bauzeichner macht die Pläne i.d.R. nicht nur schneller sondern auch fachlich (Layer etc) besser als mancher Ing.

    Zumindest selbst in meiner kleinen Welt so erlebt.

    Werfe mal BricsCAD in den Raum.

    Wir sind damals im Büro vom Platzhirsch AutoCAD (Autodesk) aufgrund der Lizentpolitik zu BricsCAD gewechselt.

    Deutlich günstiger als AutoCAD (Vollversion etwas über 500€) und für alle die mal mit AutoCAD gearbeitet haben intuitiv.

    Man munkelt es sind dort ehemalige AutoCAD Leute am Werk^^

    Damit grundsätzlich vollwertige Zeichnungen in den üblichen Formaten möglich. Waren sehr zufrieden.

    Ich hab mir damals im Bau-Ing. Studium zum Beginn des 2. Semsters ein Büro gesucht, welches einem "noch ahnungslosen Studenten" eine Chance gibt.

    War die beste Entscheidung meines Lebens. Der Chef interessierte sich erst mal nicht für Noten und ging rein auf Bauchgefühl. Ich hab Vollzeit (natürlich klassisch) studiert und dann mit wenigen Stunden pro Woche immer mehr im Büro mitgemacht. Die Stunden und meine Erfahrung sind praktisch mit jedem Jahr gestiegen (bis zur vollen Werkstudententätigkeit 20h/Woche) und ich hab mir wissenstechnisch mehr im Büro mitgenommen als an der Hochschule. Hochschule war später eher nur noch die "Pflicht". Der Chef hat dann auch mit meiner Zuarbeit Geld verdient. Tatsächlich würde ich es immer wieder so machen. Auch wenn ich zu Beginn tatsächlich weniger verdient hatte als z.B. in der Gastro mit Trinkgeld.

    Dafür war der Support (Zugriff auf Regelwerke, Drucker, Software, andere Ing zum fragen) mit keinem anderen Geld aufzuwerten.

    War später praktisch eher so ein inoffizielles kooperatives Studium.


    Trotz meiner persönlichen Erfahrungen hätte ich bei den genannten EIngangsvoraussetungen glaube ich genauso wie Skeptiker gehandelt.

    Irgendwie las sich das alles viel zu "unrund". Dazu kommt noch, dass auch die Interaktion mit anderern Studierenden auch nicht fehlen sollte. Da hat man gelernt mit anderen zusammen zu arbeiten. In einem bezahlten Studium oder Lehrgang ist der Teilnehmer am Ende immer noch Kunde. Je mehr Kunden erfolgreich bestehen desto besser für den "Ruf" der Bildungseinrichtung (innerhalb einer bestimmen Zielgruppe). Daher ist es auch das Ziel möglichst hohe Abschlusszahlen zu haben. Masse statt Klasse. Darauf nicht zu achten ist ein Luxus den sich nur staatliche Hochschulen leisten können. Das wird aber auch weniger.

    Ja bitte Richtung Schachtring oder besser Kunststoffrigole (Sprudelkasten) orientieren.

    (Alternativ größer als Schotter/Kies - Rigole).

    Die kannst du mit einer brauchbaren Abdeckung ausstatten. Brauchbare Abdeckung auf LKW-Reifen ist nicht möglich. Oder nur als Pfuschlösung zu haben.

    Hier gehts auch um Unfallschutz. Bei LKW Reifen erwarte ich zusätzlich noch Setzungen, Verschiebungen und einen Neustart der Aktion nach einigen Jahren usw.

    Die Dachfläche die angeschlossen wird darf übrigens nicht metallisch sein. So als Hinweis.

    Ob die Kunststoffrigole nun von Graf, Wavin, Funke, rehau, ACO, hauraton, usw. sind ist eigentlich egal. Sind alle ähnlich und kosten keine 900€.

    Grad mal gekuckt im letzten Projekt haben die Würfel ca. 200€/m³ gekostet (inkl. Einbau). War aber zugegeben ein 500m³ Bauwerk.

    Vorstellen kann ich mirs.

    Arbeite selbst in einer Branche die regelmäßg Gestattungen benötigt. Da gibts auch noch viele "Altlasten" aus den 60ern. Aber nix aus den 2000ern.

    Versuch mal ne Versorgungsleitung mit 8 m Schutzstreifen ins Gelände zu bekommen, kann da ein Lied von singen. ;-)

    Nur wir bauen nicht einfach wenn nicht alles gestattet ist. Hat aber halt auch den Nachteil, dass uns irgendwann die Leitungen zu alt werden wenn man sie nicht regelmäßig ersetzten kann aufgrund fehlender Gestattung. Grade diese Geschichte mit den Erbgemeinschaften ist eine riesen Hürde.

    Stimmt. Blöde geschrieben. Sorry. Natürlich nur für Regenwasserzulässig. Wobei ich gedanklich hier bei ner EFH Entwässerung war. Da gibts i.d.R. nur Regen- und Schmutzwasser.


    Korrigiere nochmal:

    Die schwarzen Bauteile meine ich als Einfachrückstauverschlüsse Triplex Typ 0 auf dem Bild zu identifizieren.

    Die sind laut Hersteller tatsächlich nur für Regenwassernutzungsanlagen. Wusste doch das ichs so gelesen hatte.

    Ich weiß, dass hier bei uns auch eine Dichtigheitsorüfung (nur für die Rohre) durchgeführt werden muss. Soweit ich weiß wurde bei meinem Kumpel in dem Schacht ein Stopfen gesetzt und auf dem höchsgelegten punkt, bzw am weitesten entferntesten wasser eingefüllt.. Mit so einem Gerät... Damit wird sozusagen die Dichtigkeit des Rohrs vom Anfangspunkt bis zum Schacht geprüft.... Aber bei ihm sieht der Schacht im Prinzip ähnlich aus, nur halt nicht abgesackt..... Ja ich bin für alles verantwortlich...

    Das Bild ist auch ein Klassiker... Sieht mir sehr nach einem ACO Einfachrückstauverschluss aus. Die sind nur für Regenwasser zulässig!! (Wenns einer ist!) .

    Auch wenns "schöner" aussieht.

    "Innerhalb von Gebäuden sind Abwasserleitungen geschlossen mit Reinigungsrohren durch die Schächte zu führen.

    Außerhalb von Gebäuden sollten Abwasserleitungen durch Schächte mit offenem Durchfluss geführt werden, sofern deren Deckel über der Rückstauebene liegen. Für Schächte, deren Deckel unterhalb der Rückstauebene liegen, sind die Abwasserleitungen entweder geschlossen hindurchzuführen oder die Deckel in geeigneter Weise gegen das Austreten von Abwasser zu sichern."

    ...

    "Bei Entwässerungsanlagen im Trennsystem sind für Schmutzwasser und Niederschlagswasser getrennte Schächte vorzusehen."

    ...

    "Die Zusammenführung sollte in einem Schacht mit offenem Durchfluss erfolgen."

    ...

    DIN 1986-100


    Der Schacht ist aufgrund der Gründung alleine schon ein Armutszeunis für den Tiefbauer. Raus und neu. Aber von einem mit Ahnung.

    Gibts hier ne Planung oder läuft das unter "wa machen mal einfach"?

    Ja dann mal herzlichen Glückwunsch. Die typische "ich wars nicht - Situation". Fakt: Jemand hat gepennt.

    Wenn jedoch der Übergabeschacht vom Verband gesetzt wurde und die Planung vom GÜ kam hat der GÜ doch was verpennt?

    (Oder der Verband hat den Ü-Schacht gesetzt und erst ab dem Schacht hat der GÜ geplant... )

    Irgend wer hat definitv nicht die Schnittpunktsituation geklärt.

    Haus aufbocken geht nicht also bleibt zum klären nur der Ü-Schacht.


    Ohne die Situataion genau (Höhenlage Ü-Schacht, Anschluss an öffentlichen Kanal etc. genau zu kennen bleibt hier wenig zu empfehlen.

    Irgendwie murks. Ich würde wahrscheinlich auf kürzestem Wege zum Ü-Schacht graben (größtes machbares Gefälle) und mir ggf. noch auf halbem Wege (oder kurz vor eurem Haus ja nach Situation) eine Wartungsmöglichkeit schaffen (kleiner Spülschacht). 15-20 m DN100 reinigen ist arg nervig und man erleichtert es mit einem weiteren Zugang. Keine bzw. so wenig und flache Bögen wie möglich.

    Erst recht bei DIY und der dann entstehenden Buckelpiste.

    Dann Mindestgefälle 1:DN = 1:100 = 10 ‰. Abwasserverband hat recht.

    Dadurch keine Abwasseranlage nach Norm möglich.

    Mit allen Problemen die dazu gehören (Ablagerung und evtl. regelmäßiges Spülen weil die Brocken liegen bleiben).

    Über 20 m DN100 Leitung läd zu Ablagerungen ein.

    Da ihr in Eigenleistung (ohne Nivellier-Skills eh fraglich) bauen wollt ist auch nix mit Gewährleistung wenn in 2 Jahren die ersten Verstopfungen anfangen sollten (nicht muss). Ohne mehr Hintergrund zu haben schwer. Aber wenns mein Haus wäre würde ich den GÜ den Übergabeschacht (der ja von Ihm ist??) soweit tiefer setzen lassen bis ein normgerechter Anschluss möglich ist. Er hats geplant(?) und in den Sand gesetzt. Also muss ers richten. Bevor (!) ihr Hand anlegt.

    Aber ausreichend ist das Gefälle wie jetzt beschrieben nicht.

    Vorweg. Entwässerungsplanung grundsätzlich in ‰ (Promille). Wenn ich % im Entwässerungsplan sehe weiß ich, dass es meistens nur grade jemand mit gemacht hat und ist der Grund warum ich es aufm Schreibtisch hab. Denn 08/15 Entwässerung gibt es immer weniger..... aber anderes Thema.


    6,6 ‰ ist ein brauchbares Gefälle.

    (Ohne Kenntnis des zu erwartenden (besser berechneten) Abflusses und der Nennweite aber alles Glaskugel - auch wenns bei einem EFH keine Raketenwissenschaft ist).

    MIndestgefälle DIN 1986-100 für Sammel- und Grundleitungen SW/MW bei DN 150 = 1/DN = 6,66 ‰ (Zufall?)

    Wenn MIndestfließgeschwindigkeit und Höchstfließgeschwindigekeit bei zulässigem Füllgrad erfüllt sind alles gut....


    Vorausgesetzt Ihr bekommt in eigenleistung Kanalarbeiten im ‰ Bereich hin. Damit haben selbst "Fachfirmen" hin und wieder ihre Probleme.

    P.S.: Klar sind die die hier schreiben recht locker unterwegs. Denn das läuft in der Freizeit oder nebenher.

    Für konkrete Planungen und wasserdichte Lösungen mach ich auch erst den Finger krumm wenn Auftrag, Bezahlung und Daten vorliegen.

    Bis dahin gibts höchstens grobe Einschätzungen.

    Lustigerweise jetzt beim überfliegen alles das gelesen, was ich (und andere) in dem anderen Forum bereits geschrieben hatten. Doppelt hält besser.

    Passt nicht war auch dort das Ergebnis.

    Lüftung und Brandschutz hab ich auch schon in den Ring geworfen. Was bei zu steilen Straßen (Rampen) dazu kommt ist das Vernünftige rein- und rausfahren in den öffentlichen Verkehrsbereich. Die letzte TG bei der ich mitgewirkt habe hatte erhebliche Auflagen beim Thema Lüftung. Ich war aber selbst nur bei der Entwässerung im Projekt.