Beiträge von seaway

    Moin. Volle Zustimmung bei den Kollegen.

    Beste Lösung ist ein dichter Keller.

    Drainage wird heute in der Entwässerungsplanung eigentlich nicht mehr verwendet.

    Vor allem da oft die Einleitung des Drainagewassers ein Problem darstellt. Habt ihr ja erlebt.

    Wird aber noch oft gesehen weil: "Ham wa schon immer so gemacht".


    Als (ehem.) Entwässerungsplaner hab ich noch keine Drainage gesehen, die nach 10 Jahren noch ordnungsgemäß funktioiert hat.

    Ich rate auch grundsätzlich von Drainagen ab. Sinnfreie Materialverschwendung langfristig betrachtet.

    Um sich die 5 Jahre aus der Gewährleistung zu retten aber gern genutzte Methode.

    150€/m ? Absoluter Sc

    und genau den würde ich nehmen wenn es um sowas geht.

    Wenns für die eigene Nutzung ist bin ich bei dir. Wenn ichs verkaufen will oder für "Fremde" wil ich n Unternehmen mit Zulassung. Spart im nachhinein Nerven und ich kanns umlegen.

    P.S.: Schacht (Ausschreibung Sep.2021) letzte Woche bezahlt: 2 m tief, Beton (1000er) ohne Deckel (der wird VA), ohne Klinker, Ohne Aushub, also nur Material => 3.800 €


    Wo seit ihr unterwegs? :eek::eek:

    Oder das Preisempfinden scheint recht losgelöst vom wirklichen Aufwand zu sein. Wer weiß das schon. ;)

    Kleinkram kostet. Hab auch nur grobe Werte genannt. Alles natürlich nochmal in Abhängigkeit der Örtlichkeit. Wenn ich 1000 m Gussleitung DN400 über den Acker lege bekomm ich das auch für 550€/m. Da kommt aber der 30t Bagger und kann Gas geben. Kommt aber auch sehr auf Region, Auslastung etc an.

    Öhm jo. All-in - Preis als Mittelwert der letzten Ausschreibungen = Angebotspreise. All-in bedeutet inkl. Verbau, Baustelleneinrichtung, Kontrollen, Druckproben usw. durchgeführt von Fachfirma nicht vom Bagger-Sepp um die Ecke.

    Preise (netto) sind aber auch schon mind. 1 Jahr alt. Tendenz nach oben.

    Eigentlich noch guter Preis. Kollege bekam ende letzten Jahres seinen Hausanschluss neu weil sein alter Kanal eingebrochen war.

    Von Klärgube bis Straße (Oberfläche gepflastert). ca. 20 m --> 18.000€ (brutto). --> 729€/m (netto)

    Angebote für die Aktion lagen zwischen 18-25 k€.

    Evtl. etwas zu locker aber ich als AG hab heut morgen auf meiner Freiluftbaustelle den Bauleiter des AN gefragt ab die 3G Regeln eingehalten sind.

    Antwort war "ja, natürlich".

    Thema somit für mich erledigt. Sollte er mich belogen haben wird es sein Problem.

    Ich hab keinen Vertrag mit der Kolonne sondern mit der Firma, welche das bei ihren Leuten kontrollieren sollte.

    Gefragt hab ich. Den Nachweis der Kolonne vor Ort werd ich nicht kontrollieren.

    Gibt es unterhalb eurer Rückstauebene noch irgendwo Zuflüsse von einem kleinen Vordach oder einerm Kellerabgang?

    Das muss genau geprüft sein.

    (Die genannten Teile haben Jeweils eine Homepage aus Österreich - die haben u.U. andere Regeln).


    Fürmich sind beide Gummilösungen ne 50/50 Chance bei Ablagerungen und sonstige Objekte im fäkalienhaltigen Abwasser. Die Chance, dass das sicher schließt im Fall der Fälle liegt nach meiner Erfahrung irgendwo zwischen "na-ja" und "bestimmt nicht". Dazu kommt die Verstopfungsgefahr im Normalbetrieb.

    Konnte auch nach 5 MIn. googlent keine Zulassung für fäkalienhaltiges Abwasser finden. Bei einem steht, dass er für Schmutzwasser geeignet sei. Von fäkalienhaltigem Schmutzwasser kein Wort. (Ja das ist ein Unterschied)

    Ist aber keine Zulassung (Typ 3 mit Kennfeichnung F).

    Dann hab ich ein Mindestgefälle in der Montageanleitung gefunden. Muss auch sicher geprüft sein.


    Wirklich sicher wirds halt nur mit einer geeigneten Anlage udn dem Blick auf das gesamte Entwässerungssystem.

    Ist doch völlig unrealistisch. Ich würde niemandem ernsthaft empfehlen, den Entscheidungsträger beim Umweltamt vor den Kadi zu zerren, bevor er seine Entscheidung getroffen hat. Da kannste auch gleich aufgeben. Auch irgendwelche Drohungen, Besserwisserei oder ähnliches geht nur nach hinten los. Das maximale der Gefühle ist ein vorsichtige Frage, ob der Mensch eventuell dieses eine Blatt oder den anderen Wisch ganz sicher nicht zur Verfügung hatte und deshalb vermutlich gar nicht anders konnte, als die Lage falsch einzuschätzen und dass man selbstverständlich dieses Blatt nochmal direkt an ihn schickt. :wall:

    Entspricht meiner Erfahrung. Erst recht wenn du potentiell nochmal mit dem was zu tun haben willst.

    Und ich hab hier täglich mehrere hundert m³ Trinkwasser durch die guten, alten Asbestzementrohre (AZ) aus den 60ern laufen.

    Die versorgen zehntausende Menschen mit frischem Trinkwasser. Da wird auch nix gelöst im Rohr. Übrigens erlaubt und zugelassen.

    In D sind noch viele hundet km Asbesttrinkwasserrohre im Einsatz. Da werden Asbestmaßnahmen erst nötig wenn daran gewerkelt wird.


    Nicht ernst gemeinte Frage: Hilft es jetzt noch was des Gemüse mit Wasser aus dem Hahn zu waschen? Ein Teufelskreis...

    Wie hoch kann ich die Stunden anrechnen? 25 Euro die Stunde?

    Mein Vater hat vor kurzem als gelernter Gas- Wasserinstallateur im eigenen Heim auf kurzem Dienstweg einen kleinen Wasserschaden und undichte Leitung repariert. Versicherung gemeldet. Material wurde übernommen.


    Arbeitszeit (ca. 1 Tag) wurde auch abgefragt. In Gedanken war mein Vater auch so bei 25€/h. Da jedoch Eigenleistung wurde die Stunde Arbeit von der Versicherung mit Mindestlohn verrechnet. Ohne Verhandlungsspielraum.


    Fazit vom Vater: nächstes mal kommt die Firma. Wird bestimmt "billiger" für die Versicherung.

    BIM läuft auch bei den Zeichnern. Zumal im Bereich Infrastruktur und den oft geplanten Linienbauwerken (Straßen, Kanalleitungen, Wasserleitungen usw.) BIM noch keine Rolle spielt und meiner Meinung nach in den nächsten Jahren auch nicht wird.

    Bei Gebäuden natürlich TOP und anwendbar. Auch wenn wir z.B. ein Pumpwerk planten. Aber dann werkelt da höchstens noch der E-Planer und Statiker mit drin rum. Ich kann sagen ich hab nie den Job des Zeichners / Konstrukteurs gelernt. Gar keine Zeit dafür gehabt.

    Jetzt nachdem ich den Job gewechslet hatte "zeichne" ich sogar selbst. Da reicht aber ne rote Line auf dem Lageplan für die Ausschreibung aus. :)

    War ein kleiner Kulturschock. Hehe.

    Betrag #2 und #10 kann ich voll zustimmen.

    Für den Bau sollte eh ein Bodengutachten her. Das dann um den Hang erweitern.

    Erster Gedanken zur Hangsicherung je nach anstehendem Boden "vernagelte Spritzbetonwand"


    Die Schalsteine werden das langfristig nicht halten. Erst recht nicht mit Eisen nach Bauchgefühl.


    Aus #10 aufgegriffen: Überlege dir gut was bei Starkregen passiert.

    Wo läuft das Wasser den Hang runter und dann hin? Da haben schon viele ein böses Erwachen gehabt.

    Es werden sogar noch neue ausgebildet und in einigen Architekturbüros werden die auch noch beschäftigt. In meiner Umgebung aber auch nicht - gar nicht!

    Habe schon lange nicht mehr mit Bauzeichnern zu tun gehabt. Gibt es diese überhaupt noch?

    Ich bin erstaunt. Im Infrastruktur-Büro in dem ich gearbeitet hab wars ganz klar getrennt. Der Ing. macht seinen Ing-Kram der Bauzeichner die Zeichnungen.

    Ich kann euch sagen nix geht, grade als Anfänger, über einen "alten Fuchs" von Bauzeichner der einen auch mal auf Sachen hinweist und weiß wie es läuft.

    Das in immer mehr Büros die Ings oder Architekten zeichnen hab ich gehört und leider oft an den Zeichnungen gesehen.

    Bis die so weit waren, dass man damit ernsthaft weiterarbeiten konnte (oft kam die Architektenplanung und man sollte sich dann um die Entwässerung kümmern) gingen gerne mal 2 Tage Zeichnerarbeit ins Land. (Keine Vernünftige Layersortierung, kein Koordinatensystem, Schraffuren des Grauens usw.)

    Ein gut ausgebildeter Bauzeichner macht die Pläne i.d.R. nicht nur schneller sondern auch fachlich (Layer etc) besser als mancher Ing.

    Zumindest selbst in meiner kleinen Welt so erlebt.

    Werfe mal BricsCAD in den Raum.

    Wir sind damals im Büro vom Platzhirsch AutoCAD (Autodesk) aufgrund der Lizentpolitik zu BricsCAD gewechselt.

    Deutlich günstiger als AutoCAD (Vollversion etwas über 500€) und für alle die mal mit AutoCAD gearbeitet haben intuitiv.

    Man munkelt es sind dort ehemalige AutoCAD Leute am Werk^^

    Damit grundsätzlich vollwertige Zeichnungen in den üblichen Formaten möglich. Waren sehr zufrieden.

    Ich hab mir damals im Bau-Ing. Studium zum Beginn des 2. Semsters ein Büro gesucht, welches einem "noch ahnungslosen Studenten" eine Chance gibt.

    War die beste Entscheidung meines Lebens. Der Chef interessierte sich erst mal nicht für Noten und ging rein auf Bauchgefühl. Ich hab Vollzeit (natürlich klassisch) studiert und dann mit wenigen Stunden pro Woche immer mehr im Büro mitgemacht. Die Stunden und meine Erfahrung sind praktisch mit jedem Jahr gestiegen (bis zur vollen Werkstudententätigkeit 20h/Woche) und ich hab mir wissenstechnisch mehr im Büro mitgenommen als an der Hochschule. Hochschule war später eher nur noch die "Pflicht". Der Chef hat dann auch mit meiner Zuarbeit Geld verdient. Tatsächlich würde ich es immer wieder so machen. Auch wenn ich zu Beginn tatsächlich weniger verdient hatte als z.B. in der Gastro mit Trinkgeld.

    Dafür war der Support (Zugriff auf Regelwerke, Drucker, Software, andere Ing zum fragen) mit keinem anderen Geld aufzuwerten.

    War später praktisch eher so ein inoffizielles kooperatives Studium.


    Trotz meiner persönlichen Erfahrungen hätte ich bei den genannten EIngangsvoraussetungen glaube ich genauso wie Skeptiker gehandelt.

    Irgendwie las sich das alles viel zu "unrund". Dazu kommt noch, dass auch die Interaktion mit anderern Studierenden auch nicht fehlen sollte. Da hat man gelernt mit anderen zusammen zu arbeiten. In einem bezahlten Studium oder Lehrgang ist der Teilnehmer am Ende immer noch Kunde. Je mehr Kunden erfolgreich bestehen desto besser für den "Ruf" der Bildungseinrichtung (innerhalb einer bestimmen Zielgruppe). Daher ist es auch das Ziel möglichst hohe Abschlusszahlen zu haben. Masse statt Klasse. Darauf nicht zu achten ist ein Luxus den sich nur staatliche Hochschulen leisten können. Das wird aber auch weniger.

    Ja bitte Richtung Schachtring oder besser Kunststoffrigole (Sprudelkasten) orientieren.

    (Alternativ größer als Schotter/Kies - Rigole).

    Die kannst du mit einer brauchbaren Abdeckung ausstatten. Brauchbare Abdeckung auf LKW-Reifen ist nicht möglich. Oder nur als Pfuschlösung zu haben.

    Hier gehts auch um Unfallschutz. Bei LKW Reifen erwarte ich zusätzlich noch Setzungen, Verschiebungen und einen Neustart der Aktion nach einigen Jahren usw.

    Die Dachfläche die angeschlossen wird darf übrigens nicht metallisch sein. So als Hinweis.

    Ob die Kunststoffrigole nun von Graf, Wavin, Funke, rehau, ACO, hauraton, usw. sind ist eigentlich egal. Sind alle ähnlich und kosten keine 900€.

    Grad mal gekuckt im letzten Projekt haben die Würfel ca. 200€/m³ gekostet (inkl. Einbau). War aber zugegeben ein 500m³ Bauwerk.

    Vorstellen kann ich mirs.

    Arbeite selbst in einer Branche die regelmäßg Gestattungen benötigt. Da gibts auch noch viele "Altlasten" aus den 60ern. Aber nix aus den 2000ern.

    Versuch mal ne Versorgungsleitung mit 8 m Schutzstreifen ins Gelände zu bekommen, kann da ein Lied von singen. ;)

    Nur wir bauen nicht einfach wenn nicht alles gestattet ist. Hat aber halt auch den Nachteil, dass uns irgendwann die Leitungen zu alt werden wenn man sie nicht regelmäßig ersetzten kann aufgrund fehlender Gestattung. Grade diese Geschichte mit den Erbgemeinschaften ist eine riesen Hürde.

    Stimmt. Blöde geschrieben. Sorry. Natürlich nur für Regenwasserzulässig. Wobei ich gedanklich hier bei ner EFH Entwässerung war. Da gibts i.d.R. nur Regen- und Schmutzwasser.


    Korrigiere nochmal:

    Die schwarzen Bauteile meine ich als Einfachrückstauverschlüsse Triplex Typ 0 auf dem Bild zu identifizieren.

    Die sind laut Hersteller tatsächlich nur für Regenwassernutzungsanlagen. Wusste doch das ichs so gelesen hatte.