Beiträge von Bob1

    Habe ein Objekt, wo es ums sanieren geht u der ISPF zum tragen kommt. Ansonsten sind noch 2 MFHer mit 7 WE in der Vorplanung, wahrscheinlich als 40EE Haus. Und da finde ich das neue BEG gut. Aber es ist schon wichtig, die neue Richtlinie genau zu studieren.....

    Kosten/Nutzen eher nein. Wir haben zusätzlich zum Fenster eine Abluft im aktuellen Projekt in den Bädern vorgesehen. Hauptsächlich, um den vorgeschriebenen Luftaustausch (sorry für d wahrscheinlich falschen Ausdruck) in Verbindung mit Falzlüftern in anderen Räumen zu gewährleisten. Für bzw gg Schimmel ist die Abluft natürlich auch gut. Abluft funktioniert immer, ob die Mieter lüften ist fraglich.

    Gruss

    In einem Wohnhaus kann man durchaus Sachen lagern, sogar ein Auto, ohne dass dadurch per se eine genehmigungspflichtige Umnutzung entsteht.....

    Ok, das stimmt. Im allgemeinen haben wir dann eher einen Vermietermarkt (in weiten Teilen Deutschlands), außer viell. in extrem ländlichen Gegenden.....


    Du siehst die Austattung mit den DLE extrem negativ, so mein Eindruck. Hauptsächlich, weil die Kosten für die Mieter so hoch sind oder weshalb?

    Na ja, wenn die Not so groß ist, frißt der Teufel Fliegen und der Mieter nimmt eine Wohnung mit DLE, oder er kennt es nicht besser.

    Die Schüttleistung und der Komfort eines leistungsstarken Warmwasserspeichers ist nicht zu vergleichen mit dem Rinnsal eines DLE. Für 250 Euro gibts dann auch nur ein Schlicht-Und_Einfach Gerät und keinen elektronisch geregelten mit 27kW.


    Hier in MD ist das eine absolute Notlösung wenn nichts anderes möglich ist. Wir haben hier in einem Stadteil noch ein kleines Nahwärmenetz aus grauer Vorzeit, das wird außentemperaturabhängig gefahren und im Sommer abgeschaltet. Da sind natürlich keine Warmwasserspeicher möglich. Dort wird aber in nächster Zeit auf Fernwärme umgestellt und dann fliegen die Gas-DLE sofort raus. Die Mieter freuen sich schon.

    Kommt halt auch immer ein wenig auf die Mieterstruktur bzw. den Mietpreis pro qm2 an......

    Vielen lieben Dank R.B. für den umfangreichen und informativen Beitrag!!!


    Ich hatte mal ein MFH mit 3 kleinen Einheiten, da war das so, wie Du geschrieben hast: Jeder hatte eine eigene Gastherme im Bad für Heizung und WW. Die Abrechnung war dann völlig easy....... In einem anderen Haus war es anders und doch ähnlich. Eine zentrale Gasheizung mit jeweiligem Wärmemengenzähler für jede Wohnung. Auch dort hat jeder Mieter die Vorauszahlung selbst geleistet. Damit hatte ich nix am Hut. Im Arbeitspreis war dann auch die Wartung der Heizung enthalten. Wahrscheinlich nicht billig, aber bequem für mich als Vermieter.


    In einem MFH mit 10 WE läuft seit 2018 eine neue Gasbrennwerttherme, das WW wird seit jeher mit DLE bereitet. Läuft auch super..... Ab und an mal ein neuer DLE für 250 Euro und fertig. Über die Kosten für Strom haben sich die Mieter eigentlich nie beklagt. Ok, den zahlen sie ja auch direkt selbst.

    Ich bin nicht griesgrämig, ich kann es nur nicht haben, dass man Leute "in den Nebel" schickt, obwohl man klare Anliegen hat. Beim Bund hatten wir dafür den Satz: Die Entfernung, die ich denke, die Richtung, die ich meine, MARSCH!


    Und sich bei 199 Beiträgen noch immer als "Fremder" zu bezeichnen, ist schon sehr seltsam.

    Ok, ich merke, es führt zu nichts...... :thumpsdown:

    Dann frag direkt danach und nichtso verquast um drei Ecken!

    Sorry, ich bin ja nicht so oft hier und auch noch nicht so lange. Aber: Warum bist Du eigentlich so griesgrämig drauf in Deinen Beiträgen? Finde das teilweise grenzwertig. Meinem 12-jährigen Sohn sage ich immer, "Freundlichkeit kostet kein Geld......" Sorry, musste ich mal loswerden.

    Wir stehen gerade kur vor der Ausführung eines Neubaus - 14WE - KfW-55 - LWP für WW-geführte FBH, im Bad zus. elektrischer Handtuchwärmer, WW-Bereitung ausschließlich über DLE - Wohnungsgrößen 50-70qm...

    D.h. Baugenehmigung und Genehmigung Energieunternehmen für die Größe des Hausanschlusses liegen bereits vor?

    Danke für die Infos, vor allem die Berechnungen. Ich finde den Unterschied zwischen DLE only und den Alternativen schon sehr krass, was die jährlichen Kosten anbelangen. Hätte ich so nicht gedacht. Und auch, dass Gas günstiger ist, als die WP bei der WW-Bereitung.

    Mmmh, hier wird die Legionellenproblematik in den Vordergrund gestellt. Das interessiert mich eher weniger, denn diese Sache ist gesetzlich doch klar geregelt. Also je nachdem welches System verbaut ist, sind periodische Prüfungen notwendig oder auch nicht. Daran halte ich mich. Der Rest, Aufsätze von Fachleuten, oft lobbyistisch angehaucht, lasse ich links liegen.


    Für mich wichtig ist:

    Kosten des Invests gegenüber dem Vorteil/Nachteil für den Mieter


    Grundsätzlich sehe ich eine dezentrale WW-Bereitung aktuell vorne. In dem nächsten Projekt, 5 Ferienwohnungen wird es in Rtg. DLE only gehen, hängt aber noch ein wenig davon ab, wie die sich bez. der Einstufung des Hauses als Kfw55/40/40EE rechnen lassen. Da muss der Energieberater mir sagen, was geht und was nicht.....

    Bei mir ist B) der Fall. Wollte aber die Ökologie nicht gänzlich außen vor lassen und auf den Mieter abwälzen, durch (zu) hohe Kosten bei der WW-Bereitung. Daher habe ich, wie Du richtig geschrieben hast, für mich den Mittelweg gefunden. Kfw55 Haus, mit zeitgemäßer WW-Bereitung. Und ja, in 2-3 Jahren kann es schon wieder anders sein.....

    Hilfe, ich bin Beamter..... keine Ing. etc.


    WIE die Frischwasserstationen im Allgemeinen funktionieren ist doch bekannt oder nachzulesen. Ich fange doch nicht mit dem Heizungsmenschen an zu diskutieren, wie die Komponenten funktionieren. Wenn, im aktuellen Fall des MFH6, mit dem o.a. gebaut wird und das von einer doch namhaften Firma Stiebel Eltron angeboten wird und in diesem MFH (Link folgt) ein Referenzsystem verbaut ist, passt das für mich.

    Gibt doch nicht viel zusammen zu suchen:


    WP für die Heizung inkl. Pufferspeicher zur Versorgung der Frischwasserstationen in den einzelnen Wohnungen mit Wärmetauscher und integriertem 11KW DLE, falls mal höhere Termparaturen gewünscht bzw. benötigt werden......

    Vielen Dank bisher für die Beiträge. Es gibt halt für die beiden Varianten zentral oder dezentral Vor- und Nachteile. Und einen Tod muss man als Bauherr dann sterben......


    Ich als Laie sehe im Moment ein Konzept mit Frischwasserstationen als "das beste aus 2 Welten" an:


    Legionellenproblematik: Nein


    WW-Kosten für den Mieter: Gering durch Nutzung der WP zur Erwärmung bis ca. 38 Grad


    Installationskosten: eher hoch für den Investor (ca. 3000 Euro pro Wohneinheit)


    Unter Umständen relativieren sich die Kosten durch Erreichen einer höheren Energieklasse 55 vs. 40 und des damit einhergehenden höheren Tilgungszuschusses.