Beiträge von fsl

    Kalle Danke für Deine Antwort!


    Ich sah nur die stehenden Pfützen und dachte mir, dass hier ggf. ein Problem lauern könnte. In meiner laienhaften Vorstellung dachte ich, dass man stehendes Wasser überall vermeiden will.


    Der Unterschied zur Dachrand- bzw. Mauerabdeckung (gegen die wir uns ja entschieden hatten) leuchtet mir nach Deiner Erläuterung auch ein. Hier fehlt die Aufkantung mit der eingeklemmten Dichtbahn am Dachrand, weshalb die Dachrandabdeckung insgesamt die Funktion der Wasserableitung übernehmen muss.

    Unser Flachdach ist mit einer betonierten Attika versehen, von der nach Gefälledämmung und Abdichtung mit Alwitra Evalon V (auf der Attika Evalon VSK), aber vor Kiesauflast und Schutzmatte noch zwischen 31 bis 54,5cm bleiben. Da das Dach nicht einsehbar ist und auch nicht betreten werden kann, haben wir uns dafür entschieden, den Dachrandabschluss mit einem Dachrandabschlussprofil an der Außenseite der Attika (anstatt einer Attikaabdeckung) herstellen zu lassen, was auch entsprechend ausgeführt wurde (vereinbart wurde spezifisch das Einbaudetail von Alwitra für die T-plus-Profile). Soweit ersichtlich, ist die Abdichtungsbahn korrekt in das Profil eingelegt worden.


    Die Oberseite der Attika ist jedoch im Wesentlichen flach geblieben. Auf den Beton sind einfache Dämmplatten ohne Gefälle aufgebracht worden, was jetzt dazu führt, dass an einigen Stellen auf der Attika (auf der Abdichtung) Pfützen stehen bleiben. Kann ein solches fehlendes Gefälle auf der Attika als mit den allgemein anerkannten Regeln der Technik übereinstimmend angesehen werden, wenn (wie hier) keiner weitergehenden Maßnahmen getroffen werden?


    Dieser Thread ist schon etwas älter und betraf ursprünglich die Frage, ob in der Attikaabdeckung ein Gefälle auszubilden ist, später dann ein Dachrandabschlussprofil ohne wirkliche Attika.

    Bin jetzt nicht der gefragte Fachmann, habe mich aber darüber informiert und ein konkretes Angebot erbeten. Man kommt auf einen Sensor pro m2 zu je 6 EUR netto. Im Bereich der Sensoren müssten dann (beidseitig, wenn ich mich richtig erinnere) die Alukaschierung der Dämmung per Hand entfernt werden und zwar nich mal so wenig. Das klingt nach viel Arbeit und fehlerträchtiger Verarrbeitungsweise. Dann bräuchte man noch einen ziemlich teuren Scanner (mit Ladegerät fast 1000 EUR netto) um dann per Dachbegehung die Sensoren auslesen zu können. Man muss also aufs Dach und kann nicht kontinuierlich fernauslesen.

    Nochmal: Der RAL Leitfaden gilt NUR im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland! Auch nicht in Ö oder CH! Du aber gibst an, ausserhalb dieser zu bauen. Keine Ahnung, welches Recht bei Dir gilt!

    Der "gilt" auch in Deutschland nur, insoweit das vereinbart ist. Bei uns ist es eben entsprechend vereinbart (siehe das wörtliche Zitat eingangs), so dass diese Absprache auch einzuhalten ist.

    Was sagt dein Energieberater dazu ?

    Den hatte ich vor den Ferien schon aufgefordert, den Einbau zu beurteilen. Muss jetzt nach den Ferien aber noch einmal wegen einer formalen Reaktion nachfassen.


    Falsch. Aber total!

    1. Der RAL Leitfaden definiert Ebenen und Anforderungen an diese. Wie und von wem die zu leisten sind, definiert er nicht.

    Das war jetzt eigentlich schon genau das, was ich mit zu erreichenden Zielsetzungen meinte und weswegen ich schrieb, das es "faktisch" auf eine beschränkte Anzahl tatsächlich bestehender Montagevarianten hinausläuft, die geeignet sind, diese Zielsetzungen zu erfüllen. Dass diese Montagevarianten nicht als solche vom RAL-Leitfaden vorgegeben werden, war mir gerade bewusst. Insofern vermag ich in diesem Punkt nicht ganz zu verstehen, warum ich das "total" falsch verstanden haben soll.

    2. Schaum zur Fugendämmung ist (auch nach RAL Leitfaden) absolut OK.

    Danke für die Bestätigung dieses Punktes, den ich auch immer so begriffen habe.


    3. Die äussere Schlagregendichtung ist KEINE selbstverständliche Nebenleistung von irgendwem Auch nicht vom Fenstereinbauer.

    Aber ist sie nach RAL-Leitfaden eine äußere Ebene notwendig, die der Anforderung "schlagregendicht" entsprechen muss? Oder braucht es keinerlei äußere Ebene. Daher rührt ja mein Problem.


    Ich glaube, aus den bisherigen Antworten herauszulesen, dass die Montage so voll in Ordnung ist und grundsätzlich keine weiteren Maßnahmen erforderlich sind. Man möge mich entschuldigen, wenn ich das falsch verstanden haben sollte.

    OK, wind- und diffusionsdicht habe ich in meinem Kopf durcheinander geworfen. Winddichtigkeit steht im Angebot, auf die Diffusionsdichtigkeit bin ich dann beim Suchen gestoßen. Mir ist klar, dass es keine "RAL-Norm" gibt. Der RAL-Montageleitfaden gibt aber doch - wenn ich es richtig verstehe - gewisse Ziele vor, die dann faktisch darauf hinauslaufen, bestimmte Montagevarianten als OK und andere als nicht OK anzusehen. Der Verweis auf "RAL-Norm" ist dann so zu verstehen, dass eine Montagevariante gewählt wird, die die Zielsetzungen erreicht. Ist das hier nun mit Schaum in der Labung und dem Dichtband innen der Fall oder fehlt auf jeden Fall außen noch etwas. Ob das dann der Fensterbauer oder der Putzer macht, kann erstmal dahinstehen. Das würden wir dann noch genau besprechen müssen.

    Ja klar, da kommt noch Mineralwolle und Putz drauf. Aber der Putzer hat keine Anputzleisten im Leistungsprogramm (zumindest nicht ausdrücklich) und der Fensterbauer selbst hat eben RAL-Montage angeboten und sollte sie jetzt auch verbringen. In letzter Zeit sehe ich in der Gegend häufig Fenster, die außen umlaufend mit eine schwarzen Band (EPDM?) am Mauerwerk (oder Betonwand) festgemacht werden.


    Ansonsten in der Tat Denkfehler meinerseits: außen diffusionsoffen und innen diffusionsdicht heißt dann natürlich dass nur innen luftdicht ist.


    Eingebaut sind die Fensterrahmen übrigens außen bündig mit dem Mauerwerk. Führungsschienen für Rollläden und Raffstores ragen dann entsprechend hervor (werden dann aber in die Dämmebene einbezogen.

    Hallo Forum,


    verkauft hat uns unser Fensterbauer laut Vertrag den Einbau der Fenster dermaßen, dass eine "Luftdichtheit gemäß der RAL-Norm" besteht. Tatsächlich sind die Fenster dann aber in allseitig schön mit Glattstrich versehene Labungen mit einem Schaum sowie innen mit einem rosafarbenen Dichtungsband eingebaut worden. Genaue Fabrikate sind mir nicht bekannt.


    Ich bin mir jetzt nicht ganz im Klaren darüber, ob das als "Luftdichtheit gemäß RAL-Norm" durchgeht. Die innere Luftdichtigkeitsebene scheint in Ordnung. Wenn ich es recht verstehe, ist die Verwendung von Schaum (anstatt z.B. Kompribändern) nicht von vornherein mit dem RAL-Leitfaden unvereinbar. Aber fehlt es nicht an der äußeren Lufdichtigkeitsebene? Liegt hier ein Mangel im Hinblick auf die vereinbarte Ausführung vor?


    Vielen Dank für Eure Meinungen hierzu!

    Drainage als Freispiegelentwässerung. Die wird dann (bei entsprechedem Füllgrad des Kanals) zu BEwässerung - oder wie?

    Deshalb hatte ich ja auch meine Bedenken angemeldet. Der aktuelle Planungsstand ist, dass die Dränleitungen in einen Sammelschacht entwässern, von dem aus weggepumpt wird.

    Im Zuge meiner Altbausanierung wird zurzeit eine Dränanlage eingebaut. Da ich Zweifel an der korrekten Ausführung habe, habe ich mir die DIN 4095 gekauft und habe jetzt noch ein paar Verständnisfragen, bei denen Ihr mir hoffentlich helfen könnt.


    1.

    Unter 5.2.2 heißt es u.a. "Die Auflagerung auf Fundamentvorsprüngen ist im Regelfall unzulässig". Bezieht sich das auf die "Regelausführung" im Sinne von Abschnitt 4.2 für die keine besonderen Nachweise erforderlich sind? D.h., wenn wie bei mir die Dränleitung eben doch (zumindest teilweise) auf dem Fundamentvorsprung aufgelagert wird, müsste die Dränanlage als "Sonderausführung" nach Abschnitt 4.2 geplant werden, was wohl kaum jemals jemand machen wird (hier sicher nicht)?


    Oder meint der Verweis auf den "Regelfall" in Abschnitt 5.2.2 nur, dass es Ausnahmen gibt, die dem Ganzen aber nicht den Charakter als "Regelausführung" nehmen? Welche Ausnahmen kämen da in Betracht (wohl wissend, dass in Abschnitt 5.2.2 eben auch steht "In keinem Fall darf der Rohrscheitel die Oberfläche der Rohbodenplatte überschreiten")? Konkret verweist der Bauunternehmer bei mir darauf, dass dann kein ausreichendes Gefälle mehr zum Kanal bestehen würde. Mein Reflex darauf war, auf die Notwendigkeit eines Pumpschachts zu verweisen.


    2.

    Bei den "Ausführungsbeispielen" nach Abschnitt 5.2.3 ist in Bild 4 der Fall von Dränelementen vor der Abdichtung der Kellerwand beschrieben. Bei uns hat der Bauunternehmer eine Noppenfolie mit Dräntextil an der Wand angebracht, die unten auf dem Fundamentvorsprung aufsteht. Wenn ich es recht sehe, liegt dann einfach ein in Geotextil eingewickeltes Paket aus Dränrohr und Kies davor. Wenn ich nun aber das Bild 4 richtig verstehe, müsste dieses Geotextil an dem Dränelement mit hoch gezogen werden (bis 15cm unter Geländeoberkante gemäß Abschnitt 5.2.1)?


    Mein Problem rührt insbesondere auch daher, dass auf die Abdichtung (SG Weber D24) weder auf dem Fundamentvorsprung noch auf dem sich dann anschließenden senkrechten Fundamentteil gegen mechanische Beschädigungen geschützt ist. Neben dem Fundament, wo ja eigentlich die Dränleitung liegen sollte, ist mit sehr groben Schotter aufgefüllt worden. Das ist sicherlich so nicht in Ordnung.


    Leider wird in den Bildern 3 und 4 zu Abschnitt 5.2.3 nicht der Fall von Dränelementen mit Fundamentvorsprung dargestellt, so dass ich mir hier sehr unsicher bin, wie diese zwei Ecken korrekt auszubilden sind.


    Außerhalb der Norm habe ich ein Detail gefunden, in dem der Fundamentvorsprung mit einer Dämmplatte egalisiert wird und man dann einfach das Dränelement gerade runterzieht. Dämmung kommt hier aber nicht in Betracht.


    3.

    In Abschnitt 6.2, Tabelle 6 wird die Beschaffenheit der Dränschicht mineralischer Baustoffe für den Regelfall beschrieben. Soweit hier die Dränschicht "um Dränrohre" betroffen ist, kommt u.a. "Kies z.B. Körnung 8/16mm (nach DIN 4266 Teil 1) und Geotextil" in Betracht. Die Dicke soll hier 10cm betragen. Bedeutet dies, dass die Schicht allseitig 10cm dick sein muss, also auch unten und seitlich (zum Fundament)? Hier verstehe ich dann wiederum Bild 4 nicht ganz, wo es so aussieht, also ob die Dränleitung nicht auf einer 10cm-Schicht aufliegt. Wiederum verstehe ich nicht ganz, wie im Fall eines Fundamentvorsprungs das Detail vom Übergang des Dränelements bis zur Sohle der Kiesschicht auszubilden ist.

    Unser neu errichtetes Flachdach soll wie folgt abgedichtet/gedämmt werden (Fläche, Attika hier nicht relevant, deshalb spare ich mir das). Auf der Betondecke wird eine Bitumen-Dampfsperre aufgeschweißt, darauf eine alukaschierte PU-Gefälledämmung, darauf Alwitra Evalon V lose verlegt, dann noch eine Bautenschutzmatte und darauf Kies.


    Vereinbarungsgemäß soll in das Flachdach eine gebavent-Kombi sowie eine Abgasleitung (AZ von Viessmann) eingebaut werden. Für Erstere wurde in der Betondecke eine Aussparung gelassen (und umgehend die Bewehrung verstärkt), für Zweitere war eine Kernbohrung vorgesehen.


    Als diese Kernbohrung heute gemacht wurde, mussten wir jedoch feststellen, dass der Dachdecker einfach schon das ganze Dach bis einschließlich der Evalon V fertig gemacht hat. Das Gefälle ist ersichtlich und die Fläche scheint ordentlich verschweißt. Gebohrt wurde schließlich durch diesen gesamten Aufbau nach unten, was schließlich auch geklappt hat. Über der Aussparung in der Betondecke ist jedoch einfach durchgängig verlegt worden.


    Die Frage ist nun, wie eine fachgerechte nachträgliche Einbindung der beiden Einbauteile noch hergestellt werden kann. Die gebavent-Kombi muss noch mit Mörtel vergossen werden, eine Art Rahmen auf der Betondecke befestigt und schließlich muss die Dampfsperre bis auf die Oberkante der Dämmung hochgezogen werden. Bei der Viessmann Dachdurchführung ist es ähnlich.


    Geht das überhaupt noch ordentlich? Wenn ja, wie?


    Ich bin ziemlich sauer, da alles deutlich abgesprochen war und die gebavent-Kombi letztlich über den Dachdecker bezogen wurde. Es wäre dann im Übrigen wahrscheinlich auch das erste Flachdach ohne jegliche Durchdringung.

    Welchen Blick wenn man in der Wanne liegt und ein Fenster mit 1m Brüstungshöhe verbaut ist? LIegt das Grundstück im Tal und hinter dem Haus beginnen hohe Berge? Ansonsten sieht man doch nur den Himmel, ein paar Wolken, je nach Himmelsrichtung auch mal die Sonne (vorausgesetzt man badet zur richtigen Tageszeit).


    Den Ausblick kann man also nur genießen, wenn man vor der Wanne steht, wobei ich die Fenstergröße als sehr angenehm empfinde. Das bringt Tageslicht in die Mitte des Raumes. Wenn es um den Ausblick geht, dann könnte die Wanne irgendwo im Raum stehen,


    Könnte das Fenster noch verschoben werden? (Optik Fassade, Fenster in anderen Stockwerken)

    Auf ein paar wirklich schöne Bäume und die beginnenden Berge. Leider kann das Fenster nicht mehr verschoben werden.


    Wir überlegen uns nochmal, ob wir das anders lösen können. Allerdings ist die Toilette meines Erachtens da, wo sie jetzt ist, gesetzt, an der Wand direkt gegenüber der Tür (die leider auch fest ist).

    Von Wanne hab ich bisher nichts gelesen. Größe`?

    Hatte ich im Eingangspost nicht erwähnt, da es die Konstruktion des T nicht betrifft. In Beitrag #10 hatte ich dann aber schon gesagt, dass wir eine Badewanne zwischen Tür und Fenster haben wollten. Diese sollte 180x80cm sein, ggf. auch 190cm.

    Danke für die Skizze. Waschmaschine brauchen wir da nicht. Leider finde ich hier keine schöne Position für eine Badewanne.


    Klar, WC und Dusche könnten dann etwas "breiter" gemacht werden. Die Fallleitung wird neu erstellt und kann mit relativ frei an der Wand, die der Tür gegenüber liegt, platziert werden. Deshalb hier das WC. Das mit dem Verziehen ist mir ja bewusst, weshalb ich die Sanitärgegenstände gerne in diese Richtung rücken würde. Vom Bodenaufbau geht es mit einem DN50-Rohr von einer Badewanne auf dem Estrich neben der Tür gerade so. Logischerweise wären Waschtische dann dort auch möglich.

    Der Witz ist ja, dass zumindest der Zugang zur Dusche nicht besonders breit sein muss, so dass bei entsprechender Duschtiefe keine Duschtür notwendig wird. 60cm habe ich schon gesehen und benutzt und das war noch OK, ich plane aber mit 70cm. Und dann bleiben mir mehr als 180cm für den T-Strich. 130cm für die Toilette finde ich tatsächlich das absolute Minimum. So bleibt eben nur noch etwa 160cm netto für die Dusche, womit dann das Konzept ohne Duschtür wieder flachfällt.


    In der Regel wird an einem T die klare Trennung der verschiedenen Bereiche geschätzt. Klar, in einem Bad kann man durchaus sichtbar auf dem Lokus sitzen, ein bisschen ab zu trennen, wäre aber auch nicht schlecht.


    Natürlich muss hier ordentlich beleuchtet werden, ich sehe aber jetzt auch nicht wirklich, wie man die Gegenstände anders im Bad anordnen könnte, insbesondere so, dass man an den Waschtischen das Licht nicht von hinten bekäme. Von den Zuleitungen bin ich leider auf einen Punkt ungefähr am Fuß des T beschränkt und ich kann auch im Fußbodenaufbau nicht beliebig verziehen (insbesondere eine bodengleiche Dusche.

    Zu den Kommentaren/Fragen.


    GIS geht nicht, weil hier die Wandhöhe nach der Spezifikation von Geberit nicht ausreichend wäre. Ansonsten hätte ich da nichts dagegen, eben auch weil in der Trockenbaukonstruktion schön alle Leitungen verlegt werden könnten.


    Das Badezimmer ist leider relativ schmal (3,31m) , aber recht tief (4,10m), insgesamt 13,5m2. Ich habe es mal in Sketchup modelliert (siehe Anhang). Wir würden gerne zwischen Tür und Fenster an der Schmalseite eine Badewanne vorsehen (wahrscheinlich eine Vorwandbadewanne, die einseitig an die Wand anschließt), da die Sicht durch das Fenster schön und auch aus dieser Perspektive einblicksicher ist. In dieser Gemengelage scheint uns ein T an der anderen Schmalseite tatsächlich eine gute Lösung, da wir auch gerne zwei Waschtische unterbringen wollten. Leider ist es dann eben die Schmalseite. Ich versuche jetzt eben, so viel Platz, wie möglich für Toilette und Dusche zu schaffen.


    Für alternative Lösungen sind wir grundsätzlich offen. In der Grobplanungsphase hatte ich auch im Hinterkopf, dass ein T als Platzverschwender angesehen wird. Allerdings habe ich eben auch sehr viele Eigentümer eines solchen Badezimmers getroffen, die darauf schwören.


    Die Wände ganz hochziehen, wäre natürlich die einfachste Lösung. Allerdings würde ich das wegen des besseren Luftaustauschs gerne vermeiden. Ansonsten bleibt nichts anderes, als eben doch in 11,5cm zu mauern und dann Vorwand zu machen.

    Ich stelle das Thema mal hier bei Sanitär ein, da es ein typisches Problem der Badezimmereinrichtung betrifft.


    In unserem neuen Badezimmer ist vorgesehen, eine T-Wand zu errichten. Der Stiel des T grenzt an eine Außenwand. Links ist die Toilette geplant, rechts eine Dusche und auf dem T-Strich ein Doppelwaschtisch nebst Einbauspiegelschrank. Wasserzu- und Abwasserleitungen kommen an der Außenwand etwas links des Stiels nach oben und müssten deshalb in einer kleinen Vorwand bis zum Stiel verzogen werden. Praktischerweise würden sie dann "durch" das Toiletten-Vorwandelement weiter Richtung Waschtisch geführt werden. Der Toilettenteil sollte also im Trockenbau erstellt werden. Die Dusche sollte mit UP-Armaturen und bodengleich erstellt werden, so dass auch hier theoretisch eine Trockenbaukonstruktion am Einfachsten wäre, zumal dann mit gleich mit Schlüter- oder Wedi-Platten beplankt werden könnte (was in der Duschzelle ja praktisch wäre).


    Mein Problem ist nun, dass das T nicht raumhoch sondern nur etwa 240cm ab OKFF (+15cm bis Rohfußboden) hoch gebaut werden soll. In dieser Bauhöhe finde ich keine Installationswand, die für einseitige Anbindung in dieser Höhe spezifiziert wäre (Geberit GIS geht nicht). Andererseits wäre es mit zu großem Platzverlust verbunden, einmal den Stiel zu mauern und dann auf beiden Seiten Vorwandelemente zu installieren. Dann wäre ich schnell bei 11,5cm Mauer + 20cm WC-Vorwand + 15cm Dusch-Vorwand.


    Was den T-Strich betrifft, wäre es natürlich einfacher, den in Mauerwerk zu erstellen, da so der korrekte Ausschnitt für den eingebauten Spiegelschrank einfacher zu erstellen wäre. Allerdings stellt sich mir hier wieder die Frage, woran dieses Mauerstück sich dann ausreichend festhalten würde.


    Also: welche Konstruktionsart hat sich für ein nicht raumhohes T im Badezimmer bewährt, mit dem gleichzeitig Wanddicke gespart werden kann und ausreichende Stabilität für eine Toilette sichergestellt werden kann?

    Wir machen uns gerade daran, ein Ende der 1960er gebautes Haus sehr umfassend zu sanieren. Da wir verpflichtet sind, im Zuge des Umbaus das Regenwasser separat zum entsprechenden Kanal zu führen, müssen wir das Haus sowieso an zwei Seiten ausgraben. Just an diesen Seiten ergeben sich gewisse Verdachtsmomente dahingehend, dass hier ein sehr umspezifiziertes Feuchtigkeitsproblem im Keller (der nach wie vor außerhalb der thermischen Hülle liegen wird) besteht.


    An der Ostseite des Hauses sieht man im unteren Mauerbereich leichte Ausblühungen im Putz/in der Deckfarbe (ein Testanstrich mit Kalkfarbe hat gehalten, so dass hier wohl nur mineralisches Material verwendet wurde). An der Nordseite des Hauses gibt es in dem Raum, in dem auch die Wasserleitung reinkommt und die Abwasserleitung rausgeführt wird an der Wand eine recht erhebliche, schimmelfarbige Verfärbung. In keinem der betroffenen Räume riecht es irgendwie modrig. Feuchteflecken sind den einigen Monaten, seit denen wir die Lage beobachten, nicht ersichtlich gewesen. Verschiedene Baufachleute (mehrere Architekten, Bauunternehmer, Energieberater und Baubiologen) haben die Räume besichtigt und waren nicht der Ansicht, dass die Wände nass sind.


    In den ursprünglichen Bauplänen ist oberhalb der Bodenplatte (auf Streifenfundamenten) und unterhalb der ersten Steinschicht eine Horizontalsperre eingezeichnet. Ob diese noch funktioniert, können wir nicht beurteilen.


    Es besteht kein Bodengutachten und die genauer Wassereinwirkungsklasse ist nicht definiert. Der Keller liegt jedoch nur zum Teil unter der Geländeoberfläche, in jedem Fall weniger als 3m (bis einschließlich Sohle der Fundamente), so dass wohl sicher keine Wassereinwirkungsklasse W2.2-E vorliegt.


    Unser Bauunternehmer hat (im Einvernehmen mit dem Architekten) nun vorgeschlagen, die Kellerwände von außen mit einer einlagigen Schweißbahn abzudichten. Nach meinen Recherchen ist dies, geeignete Materialien und ordentliche Ausführung vorausgesetzt, nach der DIN 18533 für die Wassereinwirkungsklasse W2.1-E grundsätzlich ausreichend.


    Zusätzlich schlägt der Bauunternehmer auch noch die Errichtung einer Dränage vor. Hier bin ich mir aber unsicher. Einerseits sind wir in unserer jetzigen Situation arg rückstaugeplagt und deshalb bin ich mir wohl bewusst, dass wir auch einen (vom Bauunternehmer natürlich bislang nicht vorgesehenen) Pumpschacht brauchen. Hier habe ich Angst davor, langfristig die gesamte Dränageninstallation am Laufen zu halten. Und im Übrigen bin ich mir nicht ganz im Klaren darüber, ob eine solche Dränage bei der gewählten Abdichtung überhaupt Sinn macht.


    Das Haus liegt im Norden an einer leicht abschüssigen Straße (vielleicht 1-1,5m über die gesamte Breite des Grundstücks) und die Ostseite ist grundsätzlich die "Bergseite". Der eigentliche Berg ist aber noch viel weiter entfernt und es schließen sich noch mehrere Häuser in diese Richtung mit ähnlichem Gefälle wie bei unserem Haus an (unser Haus ist gewissermaßen im "Bergschatten").


    Sollen wir die Dränage im Bauprogramm beibehalten (und dann eben noch um den Pumpschacht ergänzen lassen) oder lohnt sich das nicht?


    Ein zweites Problem, was mich gerade umtreibt, ist die ordnungsgemäße Abdichtung von Medienleitungen bei der Durchführung durch die mit Schweißbahnen abgedichteten Wände. Es geht wie gesagt nur um eine Abdichtung im Hinblick auf W2.1-E, so dass die teuren Fest-/Losflanschkonstruktionen von Doyma und Hauff mir vollkommen übertrieben erscheinen. Andererseits scheint es so, dass diese Hersteller ihre Dichtungen für W2.1-E eher auf Dickbeschichtungen (wie PMBC) ausgelegt haben. Kennt Ihr hier praktische und gerne auch kostengünstige Lösungen für bahnenartige Abdichtungen nach W2.1-E (also einlagig)? Konkret geht es um eine 3/4"-Wasserleitung und ein DN 110 KG-Abwasserrohr.


    Schließlich habe ich auch bemerkt, dass keine Klemmschiene im Angebot des Bauunternehmers enthalten ist, mit der die Schweißbahn nach oben abgeschlossen würde. Wenn ich das richtig verstanden habe, ist dies nach DIN 18533 aber notwendig. Gibt es hier bewährte Fabrikate? Spricht im Übrigen etwas dagegen, diese Abdichtung bis in den Sockelbereich (also 30cm über Geländeoberkante) hochzuziehen und damit gleich die Abdichtung der W4-E-Zone mit zu erschlagen? Es würde dann eine dünne XPS-Perimeter- bzw. Sockeldämmung bis zur Unterkante des WDVS aufgebracht werden.