Beiträge von pdz

    Wäre es im Sinne der Sterblichkeit nicht am besten, wenn alle einfach für immer zu Hause bleiben würden?

    Dann würde sich zumindest niemand mit dem Coronavirus infizieren. Und alles wäre gut. Oder nicht?

    Es gibt ja schließlich Leute, die sich nicht werden impfen können. Und diese muss man auch schützen. Also bleiben besser alle zu Hause. Für immer.

    Ich hoffe du hast dich von deinem lauten Gelächter wieder erholt.

    Der kleine Säger von nebenan ist ja recht und gut.

    Wir haben bis vor ca. 2 Jahren auch das Meiste so bezogen.


    In der heutigen Zeit ist es aber problematisch wenn

    - Lieferzeit beim Säger 3-6 Wochen, beim "Großen" 8 Tage (naja, zumindest war das so bis letztes Jahr August)

    - Ggf. fehlende Güteüberwachung beim Kleinen

    - Preise gut 40€/m³ mehr beim Kleinen

    Klar, wärst du der Kunde würdest du das gerne bezahlen. Das sagen alle, bis es an den eigenen Geldbeutel geht.

    - Unmengen von Überschuss an Stückzahl (einschnittbedingt als Halbholz/Kreuzschnitt, bestelle ich 1 Stk bekomme ich 2, bestelle ich 3 bekomme ich 4) und Länge beim Kleinen. Beim Großen fallen an jeder Stange 2cm ab und kein Stück ist zu viel.


    Der Vorteil aktuell wäre jetzt genau welcher? Die Kleinen sind ja nicht blöd und gehen beim Marktpreis mit.

    Und ob ich jetzt 600€/m³ KVH beim Kleinen oder Großen zahle ist ja jetzt auch wieder wurscht.


    Und zum Milchmädchen:

    Holz selbst zu sägen ist nicht meine Idee gewesen, ich habe lediglich berichtet was andere machen.

    Für mich wäre das nicht darstellbar, da ist mir die Konzentration auf unser Hauptgeschäft wichtiger.

    Ob da viel gespart werden kann ist die Frage. Aber gehen wir davon aus dass Materialverfügbarkeit und Trocknung geklärt sind (was in diesem Fall tatsächlich beides vorhanden ist), so kann ich mir schon vorstellen dass bei einer höheren Marge von über 300€ auch ein nicht ganz professionell eingerichtetes Kleinsägewerk durchaus wirtschaftlich arbeiten kann.

    Wenn das KVH am Markt für 240€ zu bekommen ist sicher nicht, wenn es aber über 600€ kostet...

    Das Zelt nützt ihm aber nichts, wenn er nichts bekommt was er rein stellen könnte.

    In normalen Zeiten braucht man`s nicht, in Zeiten der Knappheit muss man einkaufen bevor die Knappheit eintritt.

    Und woher weiß man das im Voraus?

    Vom gebundenen Kapital ganz zu schweigen...

    Bei uns ist schon von einigen Kollegen zu hören, dass sie sich zusammenschließen und ein kleines Sägewerk betreiben wollen.

    Das ist angesichts der Preisdifferenz vom Rundholz (ca. 70€/FM) und Schnittholz in Form von KVH (600€/m³) sogar eine überlegenswerte Möglichkeit...

    Wenn man nur wüsste, wann der Spuk wieder vorbei ist. Hat sich die Lage in einem halben Jahr wieder gefangen, macht es nicht viel Sinn

    zu investieren, aber wer weiß das schon.

    Ich habe auch beim Corona anfangs angenommen, dass da in 3 Monaten keiner mehr davon spricht, bin also kein guter Prophet...

    Dass sich jeder aktuell das Lager vollmachen will für die kommenden Monate ist doch mit das Problem für das Ganze.

    Ein Hersteller von Weichfaserplatten teilte mir kürzlich mit, dass er aktuell einen 6x so hohen Auftragsbestand hat als üblich.

    Klar, der Holzbau boomt und bei Dachsanierungen wird auch zunehmend HWF verbaut. Aber 6x so viel wie letztes Jahr, als auch schon der Laden brummte?

    Jeder Zimmerer der nicht nur von der Hand in den Mund lebt und etwas Platz hat, macht sich doch die Bude voll mit allem was er bekommen kann.

    KVH, OSB, HWF, lieber heute bestellen als morgen, denn morgen kostet es 10% mehr und kommt 4 Wochen später.

    Das ist wie mit dem Klopapier. Da sagt auch keiner dass er 5 Packungen zu Hause hat.

    Außerdem kann ich mir den Hintern auch mit was anderem abwischen, habe ich kein Material muss ich trotz voller Bücher leider zu Hause bleiben.


    Und wenn ich hier lese, dass man betriebswirtschaftlich nicht gut vorausgeschaut hat:

    Wir reden hier von Handwerkern, die normalerweise ihr Zeug einfach beim Händler bestellen und es dann zeitnah geliefert bekommen.

    Daimler z.B., die Heerscharen von Einkäufern, Controlern, Juristen usw haben bekommen es auch nicht gebacken, dass sie ihr Zeug haben. Aber der Handwerker muss besser vorplanen... Ja ne is klar.

    Ohne jetzt gerechnet zu haben, wenn du 12cm "Innendämmung" hast, würde ich bei -10° Außentemperatur an der Oberfläche des HLZ nicht viel mehr als 10° erwarten. Da kanns schon kritisch werden.

    Sowas ließe sich simulieren, aber ich mach`s nicht und deine beteiligten Baupartner wohl auch nicht ;-)

    Daher die Lösung mit dem wenigsten Schadenpotential: Leer lassen.

    Deine Zeichnung vom Mittwoch wäre in Ordnung, aber noch nicht fertig.

    Außenseitig ist das ok. Das kleine Dreieck über den HLZ hat keine Funktion.


    Innen würde ich, bei diesem Zustand folgendes vorschlagen:

    - Mauerwerk von OK Betondecke bis OK Ringgurt verspachteln zur Herstellung der Luftdichtheit.

    - Unterkonstruktion zwischen den Sparren herstellen, zum Beispiel als Stellbrett.

    - Gipskarton (oder Fermacell) von Rohdecke bis zum Fermacell auf die gesamte Kniestockhöhe anbringen um Putzrisse zwischen Fußpfette und Betongurt zu vermeiden.

    Befestigung der Gipsplatte auf Mauerwerk geklebt und auf Holz direkt befestigt (ggf. unterlegt mit einer Leiste)


    - Den Hohlraum über der Pfette würde ich hohl lassen. Wird das mit Dämmung gefüllt, besteht die Gefahr von Kondensatbildung innen am HLZ.

    Für das Loch ist die Farbe des Bandes egal, hier ist Folie flicken wirklich keine Wissenschaft.

    Und natürlich kann man beim gelben Band auch aufeinander kleben.
    Lediglich Klebebänder, die keinen Abziehstreifen auf der Rolle haben sind mit irgendwelchen Trennmitteln versehen.

    Bei welcher Art Dacharbeiten beim Steildach kann man denn nicht "runterpurzeln"?

    Dass an der Traufe ein Fanggerüst ist, davon muss man ja ausgehen. Er fragt ja nur wie er ganz oben an den First kommt, wenn das Dach bereits fertig gedeckt ist.

    Von unten her ein paar Schrauben wieder raus drehen und durch diese Löcher Standlatten befestigen. Dann kann man von oben her fertig machen und beim Absteigen die Latten wieder abbauen.

    Entsprechende Dimensionierung der Komponenten vorausgesetzt.

    GLU 0051 kannte ich bisher nicht, Google meint das könnte ein Billig-Ableger sein, der im offiziellen Katalog nicht gelistet ist.

    Dazu kann ich nichts beitragen.

    Ich würde die Materiallieferung aber dem einbauenden Betrieb überlassen und auf die Standardprodukte, in dem Fall GGU 0070 setzen.

    Bei Velux gibt es nur Holzrahmen.

    Deine Bezeichnungen stimmen aber nicht.

    GGL: Holz

    GGU: Kunststoffüberzug auf dem Holz

    Die Nummern z.B. 0070 geben u.a. Info über die Wärmedämmung der Scheibe.


    Wenn du jetzt noch geschrieben hättest was du eigentlich für ein Fenster willst könnte man dir vielleicht die entsprechende Bezeichnung sagen.

    Wie sieht die Trennlage denn aus, wenn auf Holz auch keine selbstklebende KSK genutzt werden darf? Denn KSK hat mir ein anderer Dachdecker sogar offiziell in einem schriftlichen Angebot empfohlen und aufgenommen.


    Wie sähe ein richtiger Naufbau der Abdichtung aus, wenn die alten einlagig geflämmten Bitumenbahnen entsorgt wären?

    Ich glaube zwar nicht dass dir die Info viel hilft, da bei den vielen Anschlüssen, die hier fachgerecht erstellt werden müssen, der alleinige Schichtaufbau nur eines deiner Probleme darstellt.


    Aber prinzipiell: (und nur als Beispiel, es gibt 1000 Varianten)

    - Holzschalung

    - Trennlage Bitumenbahn V13 genagelt

    - 1. Abdichtungslage PYE G200 S4

    - 2. Abdichtungslage PYE G200 S5 beschiefert


    Die KSK als Unterlage lasse ich mir dann gefallen, wenn man z.B. eine Kaltklebebahn mit integrierter Trennlage verwendet.

    Diese darf dann aber trotzdem nicht auf der Holzschalung aufgeklebt werden.

    Hier als Beispiel von Bauder: Das muss aber auch noch korrekt verarbeitet werden.

    Neubau/Holz (Bsp.1) (bauder.de)

    Ja, das glaube ich inzwischen natürlich auch. Um es als Laie zu verstehen: warum ist eine einlagige Bitumenabdichtung unzureichend und mangelhaft?


    Da ich die Tage drüber nachgedacht habe, würde ich denken: weil das Holz arbeitet und die geflämmte, nicht sehr elastische Bahn dadurch Risse bekommen kann?

    Genau so ist es. Die Einlagigkeit ist bei manchen Bahnen zwar möglich und zulässig. Du benötigst in jedem Fall aber eine Trennlage zwischen dem Holz und der Abdichtung.

    Und da man die Trennlage nicht nachträglich einbauen kann, wird hier von jedem Fachmann zum Neuaufbau geraten.

    Genau dieses Risiko besteht. Es gibt ein OLG- oder BGH-Urteil, dass sinngemäß sagt nach einer Mangelbeseitigung dürfe keinerlei Risikoerhöhung für den Auftraggeber mehr bestehen.

    Garantiert er Dir schriftlich, dass es so zu 100 % sicher nicht zu Rissen kommen wird?

    Wenn du ein Gutachten erstellst und alles 100% nach Fachregel gearbeitet wurde, garantierst DU dem AG dann schriftlich, dass es "100% sicher nicht zu Rissen kommen wird?"

    Wenn nein, warum nicht? Und warum könnte der SV das in diesem Fall tun?

    Ich wollte eigentlich nur damit sagen dass man sich bewusst sein sollte, was für ein riesen Fass man aufmacht wenn man hier mit Anwalt den Rückbau der Mauern einfordert.

    Da muss man schon ziemlich auf Krawall gebürstet sein, zumal hier ja keiner sagen kann, dass das technisch wirklich ein Problem darstellt.

    Ich will mich zu der technischen Seite nicht äußern, da es nicht mein Fachgebiet ist, aber wenn das schon anfangs bemängelt wurde und nach einem beschwichtigenden Gespräch der Weiterbau ohne Einwände weiterlaufen lassen wurde nachträglich den Rückbau anfordern, das wird für richtig gute Stimmung sorgen.


    Aber das muss ja jeder selbst wissen, wie viel Energie er in so einen Kampf stecken will.


    Schätzt hier wirklich einer der Experten das so ein, dass ein Schaden entstehen könnte? (z.B: ein Riss)

    Und wäre im Gegenzug bei korrekter Verarbeitung ein Schaden in Form eines Risses 100% auszuschließen?

    Vielleicht kann ja Der Bauamateur was dazu sagen. Gibt es steuerliche Kniffe, die ein solches Firmenkonstrukt sinnvoll erscheinen lassen?

    Das ist auf jeden Fall sehr ungewöhnlich und ich muss meinen Vorschreibern zustimmen: Wenn es um Gewährleistungsansprüche geht wird es interessant. Spätestens dann, wenn Material berechnet wird, das gar nicht verbaut wurde und umgekehrt.

    Hier wäre vielleicht eine vertragliche Regelung sinnvoll in dem die Firma (welche?) erklärt, dass sie die Gewährleistungsansprüche für die Leistungen aus der Proforma-Rechnung übernimmt.

    Ist etwas dubios, das Ganze...

    Die kann man mit nem Lockdown übrigens auch einschränken.... Ich war z.B. seitdem die Kinder da sind 2020 das 1. Jahr mal wieder 0 Tage krank..... hab aber halt auch knapp 180 Homeofficetage gehabt..... Bei meiner Frau auf Arbeit Abstandsregeln und Maximalbelegung der Büros usw.... und siehe da - kaum Erkrankungen durch grippale Infekte - dazu würde mich mal eine Auswertung interessieren ;)

    Die Folgerung davon wäre ja, man lebt am gesündesten, wenn man sich alleine daheim einschließt. Wer das mag, kann sich so umfassend vor sämtlichen Ansteckungen schützen.

    Naja ich hoffe natürlich dass du Recht hast.

    Ich bin da leider ein etwas gebranntes Kind, da ich schon mehrmals bei Bekannten und auch einmal in der eigenen Wohnung die Erfahrung machen musste, dass eine nicht bemerkte Leckage größere Schäden verursacht hat, da sie (vermeintlich) lange unerkannt blieb.


    Ich stimme dir zu, die richtige Stelle zu finden wäre tatsächlich ein Glückstreffer. Da die Decke aber eine Bauzeitabdichtung erhält, die auch verbaut bleibt, kann es unter Umständen länger dauern bis das irgendwo unten raustropft.


    Beim Flachdach sehe ich es aber tatsächlich als sinnvoll an. Da steht oftmals bei einer Undichtigkeit lange Zeit das Wasser unbemerkt auf der Dampfsperre und durchfeuchtet die Dämmung. Würde man das frühzeitig merken, könnte man reagieren bevor die komplette Dämmung abgesoffen ist.


    Ich weiß, das ist alles etwas unkonventionell und braucht es auch nicht wirklich, aber am eigenen Bau macht man ja manchmal Dinge, die man nicht unbedingt jemandem verkaufen würde ;-)

    Deine Wahrscheinlichkeitsrechnung werde ich aber nochmal berücksichtigen, wenn mir der Elektriker die tatsächlichen Kosten nennen kann.

    Danke für die Rückmeldung.

    Ich habe das jetzt mal mit meinem Elektriker besprochen, der sucht mal was raus.

    Er meint das wäre kein Problem und auch kostenmäßig sehr überschaubar.


    Wir werden an neuralgischen Stellen (Küche, Bad, Flachdach) auf der Rohdecke einen Feuchtigkeitssensor einbauen. Wenn der dann im Wasser steht, sollte es eine Meldung geben. Mit KNX sollte das kein Problem sein.

    Wenn alles so klappt wie gewünscht, werde ich mal berichten wie es ausgeführt wurde und wie es funktioniert.

    Hier gibt es doch gar keinen Interpretationsspielraum.

    Wenn du für die Leistung "1 Stk Haus" einen Vertrag hast und die Abnahme = Leistungszeitraum in den Zeitraum der ermäßigten Mehrwertsteuer fällt, ist auf die gesamte Leistung der selbe, ermäßigte Satz fällig.

    Ansonsten müsstest du ja für diese erste Rate eine separate Schlussrechnung erhalten haben.


    Ob sich deshalb ein Streit lohnt? Das sehe ich wie TausT.


    mls

    Die Rechnung kann er auch im Februar noch stellen.

    Wenn der Bau sich beispielsweise seit 5 Jahren hinzieht, aber die Abnahme im Dezember 2020 erfolgte, wird mit 16% auf alles abgerechnet, egal was für ein Datum die Rechnung hat.

    Abschläge werden wie vom Bauamateur geschrieben Brutto abgezogen, egal wieviel Mehrwertsteuer darauf berechnet wurde.

    So wird auf jeden Fall bei uns verfahren, nach Rücksprache mit dem Steuerberater.

    Hallo zusammen,

    bei einem Neubau in Holzrahmenbauweise ist die Frage aufgetaucht ob es Möglichkeiten gibt, einen möglichen Wasserschaden nach der Bauzeit frühzeitig zu erkennen.

    Sind hier jemandem Systeme bekannt, bei dem irgendwelche Sensoren auf der "Rohdecke" (Massivholzdecke) verbaut werden, die dann ein Signal geben wenn die Feuchtigkeit einen bestimmten Wert übersteigt?


    Das ganze sollte keine Raketenwissenschaft sein. Es muss nicht unbedingt an einem Display von jedem Sensor eine Anzeige mit einem relativen Feuchtewert angezeigt werden. Ich denke da eher an so etwas wie die Regensensoren bei Dachfenstern. Von diesen könnte man pro Stockwerk 3-4 Stk. im Bodenaufbau verteilen und an einer zentralen Stelle verkabeln.

    Wenn Sensor 3 (Badezimmer) z.B. Nässe meldet, wüsste man wo man dass und wo in etwa man suchen muss, bevor größere Schäden entstehen.


    Es gab vor kurzem einen anderen Thread wo das selbe Thema beim Flachdach diskutiert wurde, da war so eine "einfache" Lösung aber nicht besprochen worden.

    Da es bei dem Bau auch ein Flachdach gibt, wäre so ein System doch sicher auch da denkbar.


    Was meint ihr? Gibt es etwas fertiges, oder etwas, was ein motivierter Elektriker auch aus Einzelkomponenten selbst relativ kostengünstig bauen kann oder ist das generell Blödsinn?


    mfg

    Oder gleich einen Tauschflügel, der kostet vielleicht etwas mehr, aber die Arbeit vor Ort ist minimal und es besteht nicht die Gefahr, dass beim Einbau etwas nicht korrekt abgedichtet wird. Da wäre der örtliche Dachhandwerker der richtige Ansprechpartner.


    Für solchen speziellen "Kleinkram" bzw. Reparaturen hat mir einst die Fa. Roto einen Dienstleister empfohlen, der für sie (vom Kunden selbst beauftragt) solche Reparaturen durchführt.

    Ich hoffe der Link ist erlaubt:

    tls-dachfenster.de

    Die machen auch Velux. Preis/Leistung passt meiner Meinung nach.