Beiträge von pdz

    Hast Du schon mal klatschnasse Holzschalung auf ein Dach genagelt und gesehen, was für Fugen entstehen, wen die Schalung trocknet? ICH ja. (kesseldruckimprägnierte Schalung quasi direkt aus dem Kessel auf den Transporter)

    Hier wäre es der umgekehrte Effekt.

    Ja da kenne ich mich auch ein wenig aus.

    Aber den von dir beschriebenen Effekt würde es nur geben, wenn man die Deckenrandschalung mit vertikal angeordneten Dielen ausführen würde, nicht wie in der Grafik gezeigt mit längs angebrachten Dielen.


    Nein, das ist nicht unmöglich, ich habe es genau so erlebt - mit klassischen Schaltafeln. Holz quillt quer zur Faser um den Faktor 8 (oder war es 10?) stärker als parallel zur Faser bzw. in Längsrichtung und so kommen auf 6 m locker 6 cm Masszunahme zusammen, das ist nämlich gerade mal 1 %!


    Nach Norm müssten das quer zur Faser (gemittelt) 0,24%, längs zur Faser 0,01% je % Feuchteänderung unterhalb des Fasersättigungsbereiches sein.

    Also eher Faktor 24.

    Und ja, da sind natürlich schon einige cm die da zusammen kommen können. Aber bei der Ausführung als klassische Deckenrandschalung sollte das meiner Meinung nach trotzdem keine all zu große Rolle spielen. Ein Foto von der Schalung würde die Sache etwas verdeutlichen.

    Also wenn die Dielen innen feucht werden, werden sie rund und werfen sich etwas. Das können durchaus einige mm sein, aber dieser Effekt kann unmöglich eine Wand um 7cm verschieben.

    Der Beschreibung des TE nach würde ich eher vermuten, dass sich die Schalung mitsamt der Wand nach außen gedrückt hat, und das entsteht durch Betondruck, falls eine ähnliche Randschalung wie in der Grafik hier verwendet wurde.


    (Ich habe das selbst schon einmal mit einer 30 m langen Wand durch, auch im Hochsommer. Das passiert geradezu zwangsläufig, wenn ohne besondere Maßnahmen bei großer Wärme / Sonneneinstrahlung Decken mit Brettern geschalt werden. Ich sehe keine Alternative zu dem von mir vorgeschlagenen Vorgehen.)

    Kannst du bitte erklären was das mit der Temperatur zu tun hat?

    Klar, wenn eine Schalung nicht korrekt abgestützt ist, kann diese dem Betondruck nachgeben.

    Aber wo kommt da jetzt speziell die Wärme/Sonneneinstrahlung ins Spiel?

    Diese hohen Summen für Wärmepumpen, kommt das nicht da her, dass bei einem Heizungstausch auch alle Maßnahmen wie z.B. Rückbau Estrich, neue FBH, neuer Estrich, neue Beläge (?) gefördert werden? Dann sind solche Summen ja nicht von der Hand zu weisen.


    Es wird sich ja niemand eine Wärmepumpe alleine für 60.000€ installieren lassen. Oder?

    R.B.

    Die Berechnungsmethoden zum sommerlichen Hitzeschutz bzw. wie sie angewendet werden sind mir bekannt, ebenso was die Phasenverschiebung und die Bevorzugung schwerer Bauteile auf der Innenseite des Raumes angeht.


    Aber so wie du schreibst, hätte die Masse des Dämmstoffes den größten Anteil am Wärmedurchgang.

    Da bin ich nicht bei dir. Wenn ein Dämmstoff den Wärmedurchgang verhindert, tut er das egal in welche Richtung.

    Zu sagen, eine Mineralwolle hat im Sommer keinen nennenswerten Dämmeffekt halte ich doch etwas für an den Haaren herbeigezogen.

    Die Miwo hat ja keinen Kalender und weiß, in welche Richtung sie zu dämmen hat. Das ist ja wie die Thermoskanne, der ist es auch wurscht ob du im Winter Tee reinfüllst oder im Sommer kaltes Bier ;)


    Ich habe des Öfteren mit Industrievertretern zu tun.

    Naturgemäß vertreten die Holzfaser-Vertreter eine andere Position als die Kollegen, die PU und Miwo verkaufen wollen.

    Der PU-Mann hat mir dann mal folgenden Link geschickt:

    Wärmespeicherung Dämmung Transport - YouTube


    Und ob die allseits erwähnte Phasenverschiebung so ein unschlagbarer Vorteil ist, lasse ich mal dahingestellt.

    OSB ist ungeeignet als Unterkonstruktion für Trapezbleche. Nimm Lattung mindestens 40/60.


    Und über Wärmespeicherkapazitäten der verschiedenen Dämmstoffe zu diskutieren ist bei einer ansonsten ungedämmten Blockbohlenhütte ja nun doch etwas akademisch.

    Wenn du für Wärme- und Hitzeschutz etwas tun willst, dann verbaue eine dünne Aufdachdämmung z.B. 40-60mm irgend eines dafür geeigneten Materials, ob das jetzt Holzfaser, PU, Miwo ist spielt für deinen Zweck überhaupt keine Rolle.

    Mach dich nicht verrückt, ob das jetzt PIR oder PUR heißt.


    Im Prinzip ist es eine PU-Aufdachdämmung, und ob die jetzt 023 oder 025 hat, ist für den Preis nicht wirklich ausschlaggebend.

    Evtl. kann dein Dachdecker die 023 sogar günstiger beziehen als 025er.


    Das Thema mit der Luftdichte ist immer vorhanden, egal ob mit reiner Zwischensparrendämmung, kombinierter Dämmung oder reiner Aufdachdämmung.

    Es gibt verschiedene Ausführungsvarianten, und jede hat ihre Tücken. Warum hier explizit die luftdichte Ausführung bei reiner Aufdachdämmung hervorgehoben wird, erschließt sich mir nicht. Vor allem, da es hier noch "relativ einfach" ausführbar ist.


    Folie von innen oder geschlaufte Ausführung "sub and top" von außen halte ich im Altbau für deutlich fehleranfälliger als eine vollflächig über die Sparren gezogene Bahn.

    Was hättest du denn eigentlich erwartet mit dem Kamin?

    Dass der mitten in deiner Dachterrasse, direkt neben dem Ausgang zu dieser auf 1m Höhe über dem Terrassenbelag endet und dir im Sommer als Stehtisch dienen kann?

    Du kannst doch einen Kamin bauen, aber der muss eben eine gewisse Höhe haben.

    Vielmehr würde mich auch das Thema mit den Abstandsflächen bzw. den Fenstern in den grenzständigen Wänden interessieren. Das ist doch der wirkliche Knackpunkt, nicht die Höhe des Kamins.

    Ich würde gerne eine verwenden, bin jedoch nicht sicher, welche zu verwenden ist und ob ich sie von unten an die Schwelle tackern darf.

    Bitumenbahn und PE-Bahn sollen für diesen Anwendungsfall ja nicht so sinnvoll sein.

    Eine Mauersperrbahn aus besandeter Bitumenpappe oder auch aus PE-Material ist hier sehr wohl geeignet.

    Die kann auch unter die Schwelle getackert werden. Sie hat lediglich die Funktion, kapillar aufsteigende Feuchte aus dem Fundament zu blockieren. Da kommt es auch auf ein paar Perforationsstellen durch Befestigungsmittel nicht an.

    Mir persönlich sind PE-Mauersperrbahnen lieber, da Bitumenbahnen teilweise sehr starr sind. Wenn diese etwas wellig sind besteht die Gefahr, dass der Mörtel nicht satt zwischen Fundament und Schwelle eingebracht werden kann und Hohlräume entstehen.

    Das passiert weniger mit weichem, dünnen PE-Material.


    Gegen Feuchtigkeit in Form von Spritzwasser nützt die Mauersperrbahn aber nichts, da ist zu beachten was Skeptiker schrieb.

    Das Holz muss aus dem Spritzwasserbereich ausreichend hoch herausstehen.

    Vielleicht waren die 30m² einfach nicht im Angebot enthalten bei der Flächenberechnung? Also vergessen, oder nur überschlägig ermittelt.

    War denn vereinbart dass die tatsächlich ausgeführten Flächen nach Aufmaß abgerechnet werden?

    Stimmt denn das Aufmaß vom Maler mit 180+30m² oder gibt es da Unstimmigkeiten?

    Bei der KFW musste man früher bei der "Bestätigung nach Durchführung" noch angeben, dass geprüft wurde, dass die U-Werte der Wände besser sind als die der Fenster.

    Gibt es das so in der Form auch beim Bafa?

    Ja das habe ich verstanden. Ein Mangel ohne Schaden.


    Ein Mangel wäre es auch, wenn er eine 20cm starke Bodenplatte bestellt hätte, und der BU hätte eine 30cm starke eingebaut.

    Würdest du deswegen die Bude abreißen lassen? Mangel ohne Schaden...

    Skeptiker

    Ich zitiere mich mal selbst, würdest du rodop in meinem Beispiel auch dazu raten, die Bude abreißen zu lassen und neu zu erstellen?

    Die Bodenplatte hat nicht die vereinbarte Beschaffenheit, ein Schaden ist aber nicht vorhanden/zu erwarten.

    Aufgrund der Abweichung der Beschaffenheit muss er das aber nicht akzeptieren, da mangelhaft. Was würdest du ihm raten?

    Du hast leider die juristische Definition eines Mangels, insbesondere im dt. Werkvertragsrecht, nicht einmal im Ansatz verstanden. Du hast leider (wie leider viele Handwerker in D) auch die Abgrenzung von „Mangel“ zu einem „Schaden“ nicht verstanden und damit auch nicht, dass die Frage nach einem Schaden hier irrelevant ist.

    Das habe ich schon verstanden, ich schrieb ja dass es wohl mangelhaft sein mag, obwohl kein Schaden vorhanden ist.

    Mir ist bewusst, dass kein Schaden eintreten muss, und rodop Anspruch auf ein mangelfreies Werk hat.


    Ich habe lediglich ausrücken wollen, dass ich nach so einer langen Zeit irgendwann mal abwägen würde, ob sich das Durchsetzen des Anspruches lohnt, da das Haus ja offenbar schadenfrei (aber mangelhaft) ist.


    Aber ihr dürft rodop gerne darin bestärken, dass er Recht hat und sich dieses auch erkämpfen soll.

    Ich würde mein Leben mit sinnvolleren Dingen verbringen wollen.

    Es geht nicht um (sichtbare) Schäden, sondern um Mängel.

    Ja das habe ich verstanden. Ein Mangel ohne Schaden.


    Ein Mangel wäre es auch, wenn er eine 20cm starke Bodenplatte bestellt hätte, und der BU hätte eine 30cm starke eingebaut.

    Würdest du deswegen die Bude abreißen lassen? Mangel ohne Schaden...

    Die Bude steht seit etlichen Jahren einfach so da und hat keine (sichtbaren) Schäden.

    Aber weil etwas nicht genau die bestellte Spezifikation hat, wird sich daran aufgehangen, dass das Werk mangelhaft ist und nur durch Rückbau und Neuerstellung in einen dann (vielleicht/hoffentlich) mangelfreien Zustand versetzt werden kann.


    Meine unmaßgebliche Laienmeinung: Egal ob ihr hier nach diversen Expertenmeinungen im Recht seid, das wird niemals passieren.

    Stattdessen wird weiterhin kostbares Geld und Lebenszeit verballert, um dem vermeintlichen Mangel hinterher zu rennen und dessen Beseitigung zu fordern.


    Diese Einsicht wird sich bei euch irgendwann wahrscheinlich auch noch einstellen.

    Und bevor wieder die Leier kommt "die Fachanwälte haben uns dazu geraten": Ja, da wart ihr wahrscheinlich schlecht beraten.

    Das hindert euch aber nicht daran, irgendwann einen Schlussstrich zu ziehen und in eurem Haus ohne Schäden friedlich zu leben.


    Wie kann man sich nur wegen so einem Schwachsinn für so eine lange Zeit das Leben vermiesen lassen, und das ohne wirkliche Aussicht auf Erfolg?

    Nachdem was man bisher lesen konnte, ist die Atmosphäre bereits vergiftet.

    Das wissen wir nicht.

    Vielleicht ist ja alles prima, und der Bauleiter hat einfach ein Problem mit den Löchern, weil ihm der Bauherr damit ständig auf den Zeiger geht.

    Diese ganzen Ratschläge mit Anwalt und zweitem unabhängigen Sachverständigen bringen doch den TE hier nicht weiter.

    Euch müsste doch bewusst sein, dass wenn man so kommt, die Atmosphäre total vergiftet ist und der TE seinen lieben Spaß haben wird, mit diesen Leuten den Bau fertig zu stellen.


    Pragmatische Lösung 1:

    Den Rohbauer fragen, ob er es nicht einfach machen will

    (Zur Not die 2h bezahlen, auch wenn man das nicht müsste, und das Thema abhaken.)

    Die Lebenszeit wäre mir zu schade sich darüber stundenlang zu ärgern.


    2.

    Der TE liefert genaue Angaben welches Mauerwerk geschuldet ist und einer der Mauerwerks-Experten hier kann ihm ganz unbürokratisch mitteilen, gegen welche Fachregen oder Verarbeitungsrichtlinien verstoßen wurde und wie das Problem fachgerecht zu beheben ist.

    Mit dieser Aussage dann den Bauleiter (wird auch nichts bringen) oder besser den Rohbauer konfrontieren und einfordern, dass das behoben wird.

    Das Wort "Mangel" oder "Mangelbeseitigung" würde ich dabei vermeiden.

    Manche Handwerker sehen das als rotes Tuch, wenn der Bauherr kommt und das M-Wort ruft.


    Dabei aber bitte persönlich kommunizieren und keine Mails schreiben.

    Da wird oft zig mal hin und her gemailt, am Ende sind alle sauer weil man in einer Email einfach seine Emotionen nicht richtig rüberbringen kann.


    Eine formelle Mangelanzeige kann man immer noch schreiben, wenn der Rohbauer sich weigert, das auszubessern.


    So, jetzt habe ich wohl schon mehr Zeit mit dem Thread verbraucht wie das Schließen der Löcher benötigen würde.

    Wenn du wirklich mit Einzelvergabe baust, du also der bist der den Rohbauer direkt bezahlt, kannst du ja ggf. mal den Rohbauer ansprechen und ihn fragen, ob er das nicht ganz unbürokratisch mit Mörtel verschließen will. Das ist ggf. in einer halben Stunde erledigt und du bist glücklich. Ich wüsste nicht warum sich der Rohbauer dagegen sträuben sollte.

    Wenn ein netzgebundenes Integra-Fenster verbaut wird, wird der Rolladen als Elektro-Rolladen direkt im Fenster eingesteckt. Da braucht man dann das KUX nicht.

    Bei dieser Konstellation würde ich unbedingt die Kabelversion nehmen und auf Solar verzichten.

    1. kann man nicht sagen

    2. kompletter Pfusch. Alleine die Tatsache dass die zweite Lage ja auch irgendwie befestigt werden muss und diese Schrauben dann deine unteren Bleche ohne Dichtung durchdringen lässt diese Möglichkeit ausscheiden