Beiträge von simurup

    Hallo,

    welcher Untergrund ist für Kalkputz mit welchem Untergrundvorbereitungen geeignet? Im vorliegenden Fall ist es eine vom OG ins DG durchgehende Wand, da Galerie. Die EG-Wand ist massiv aus Porenbeton mit zweilagigem Kalkputz, darüber im OG schließt eine Wand an, die, da Dachgaube, in Leichtbauweise ausgeführt wird), vorgesehen ist am Übergang eine Schattenfuge mittels U-Profil. Nun meine Frage: sind als Beplankung GK-Platten ratsam oder besser Gipsfaser? Kann dann nach Untergrundvorbehandlung der Kalkfeinputz direkt auf den Untergrund aufgebracht werden?

    Danke für Antworten!

    Du beziehst Dich anscheinend auf verscheidene Studien, die Du weder verlinkst noch selbst als zutreffend ansiehst.

    Was ist denn dann Deine Frage?


    P.S.:

    Nicht zwingend. Die Herstellung von Zement ist auch sehr Energieaufwändig.

    Hallo,

    die Studie wurde von der Monier-Gruppe in Auftrag gegeben und vom Öko-Institut e.V. im Jahr 2006 gemacht und 2008 veröffentlicht, deswegen die unterschiedlichen Angaben, link: Öko-Institut e.V.: Publikation

    Da Br**s (darf der Herstellername genannt werden?) sowohl Tondachziegel als auch Betondachsteine anbietet, bin ich davon ausgegangen, dass die Studie ergebnissoffen ist (ob es da natürlich Präferenzen seitens des Herstellers gibt, weiß ich nicht)

    Ich sehe die Studie natürlich als zutreffend an, frage mich aber, ob eine Studie aus 2006 heute noch so gültig ist, da die Voraussetzungen sich in den zurückliegenden 15 Jahren geändert haben, wie im Eingangspost schon erwähnt. Ich habe auch immer nur Texte gefunden, die sich auf diese Studie beziehen, deshalb war meine Frage, ob hier im Forum jemand eine aktuellere Studie zum Thema kennt. Offensichtlich ist das nicht der Fall, aber ich finde auch die Diskussion über die Vor- und Nachteile bez. Haltbarkeit interessant :-)

    Die Monier-Studie kommt in der 2008 veröffentlichten Studie zu dem Ergebnis, dass Betondachsteine erheblich besser abschneiden und die Mehrzahl der relevanten Ergebniswerte bei Betondachsteinen bei ca 45% im Vergleich zu Tondachziegeln liegen. Ich würde mir jetzt selbst nicht zutrauen, die Ergebnisse dieser Studie auf aktuellen Stand zu bringen, deshalb meine Frage, ob jemand vielleicht eine aktuellere Studie kennt...

    Hallo,

    ich möchte die Ökobilanz von Tondachziegeln mit Betondachsteinen vergleichen, finde aber keine aktuellen Veröffentlichungen zum Thema. 2006 wurde von der Monier-Gruppe ein Gutachten erstellt, das man aber mMn. nicht mehr heranziehen kann, da sich die Voraussetzungen bez. deutschem Strommix und herstellerseitiger Maßnahmen zur Reduzierung des CO²- Verbrauchs verändert haben. Außerdem war 2006 die Knappheit des Baustoffes Sand wohl noch kein Thema. Kann mir jemand einen Tipp geben?

    Danke für Antworten!

    Guten Morgen,

    nun ja, es ist ja noch keine Ausschreibung und das "oder gleichwertig" steht deshalb da, weil die Firmen idR. lieber die Produkte bestimmter Hersteller verarbeiten. Damit soll dem DD die Möglichkeit gegeben werden, den angedachten Aufbau von Material und Funktion her gleichwertig mit seinen bevorzugten Produkten anzubieten, ob das dann gleichwertig ist, muss geprüft werden. Ich bin der Meinung, dass eine offene Kommunikation im Vorfeld auf jeden Fall hilfreich ist, aber wie man sieht, hat das in diesem Fall ja mal gar nicht geklappt... Wie gesagt, es ist noch keine Ausschreibung, das Projekt ist noch nicht mal in der Genehmigungsphase, sondern es geht um die Frage, welcher Anbieter das gewünschte liefern kann und will.

    Hallo,


    ich habe eine Frage bezüglich des Konstruktionsaufbaus einer Dachterrasse. Es handelt sich um einen rechteckigen Grundriss mit Gefälle 2% zu einer Seite, also keine Kehlen oder Grate.

    Angedacht war folgender Aufbau:

    Stahlbetondecke über beheiztem Wohnraum

    Bitumen-Voranstrich (Bu**it)

    Elastomer-Bitumendampfsperrbahn (Ba**erTherm) d= 4mm

    Dämmung zweilagig 1.Lage (Ba**er PIR) WLS 023 d=80mm 2.Lage Gefälledämmung (Ba**er PIR ) WLS 023 d=55mm

    FPO-Dachbahn (Ba**er Thermoplan)

    Drainagematte (Schl**er-Troba)

    Keramische Platten im Splittbett

    oder glw.


    Angeboten hat der Dachdecker folgendes:

    Schweißbahn V40 S4 AL

    Gefälle mit Latten und Sand herstellen

    PUR-Dämmplatten 2-lagig 2x6cm WLG 024

    Trennlage Kunstfaservlies KV100 PES

    Wolfin M Dichtungsbahn 1,5mm


    Was ist davon zu halten? Hat die Gefälledämmung an sich irgenwelche Nachteile, außer einem höheren Preis? Ist die Herstellung des Gefälles mit Latten und Sand entsprechend der Norm bzw dem Stand der Technik?


    Danke für Antworten!

    Guten Morgen,

    gestern habe ich einen Anruf vom hessischen Wirtschaftsministerium erhalten. Im Telefonat wurde deutlich, dass die unteren Bauaufsichtsbehörden Anweisung erhalten haben, an wen Fragen zur Befreiung weiterzuleiten sind (nämlich an das Regierungspräsidium), selbst aber (noch) nicht, obwohl eigentlich zuständig, über Infos verfügen... Mir wurde nun der Erlass zugesendet, der Antrag selbst ist an das zuständige Regierungspräsidium zu richten.

    Im Anhang ein Ausschnitt, da ich nicht weiß, ob es rechtlich gestattet ist, solch ein Dokument zu veröffentlichen.

    Selbst der link, der in dem Erlass genannt ist, um weitergehende Informationen zu bekommen, führt zu einer Seite, die sich noch auf die EnEV bezieht...

    BBSR Homepage - Startseite


    sind die alten Fenster so schlecht..oder kaputt ..?

    warum tauschen ?

    Ja, Holzfenster sind verzogen, lassen sich zT nicht mehr öffen, offensichtliche Undichtigkeiten.

    Dann war VORHER schon etwas faul. Nutzerverhalten, Bausubstanz, beides, was ganz anderes. Egal.

    Die Aussage verstehe ich nicht. Die Bausubstanz ist entsprechend dem Alter u-Wert-mäßig schlecht (geschätzt 1,7-2 W/(m²K)) die Fenster undicht, mit Uw-Wert, geschätzt nach Alter 2,5-3 W/(m²K) -d.h. ausfallende Raumluftfeuchtigkeit kondensiert an den Scheiben. Bei Fenstern mit besserem u-Wert ist die Gaubenwand das am wenigsten dämmende Bauteil, also Kondensat an der Wand -bzw. Laibungsoberfläche!?

    Dass nach dem Einbau der neuen Fenster eine nutzerunabhängiger Lüftung (Fensterfalz oä.) vorgesehen werden muss ist klar. Da allerdings die Räume zT. als Schlafzimmer genutzt werden und als solche in der Regel geringere Raumtemperaturen aufweisen, wäre die Gefahr von Tauwasserausfall doch trotzdem gegeben?

    Solange du auf die Antworten wartest, frag doch mal interessehalber bei deinen Fensterlieferanten an, welche U-Werte die liefern können. Bin gespannt ob der von dir gewünschte ohne weiteres lieferbar ist.

    Werde ich tun. Es gibt doch auch Fenster für unbeheizte Räume (Garagen, Kellerräume außerhalb der thermischen Hülle, etc).

    Hallo,

    erstmal danke für die zahlreichen Beiträge. Das Problem ist genau, wie von J.B. thematisiert:

    "... Angst vor einer Taupunktverschiebung von den Fenstern auf die Wand hat. Der alten Dame wird wahrscheinlich ein geändertes Lüftungsverhalten nicht zuzumuten sein. Ob es tatsächlich bauphysikalisch so problematisch ist, kann man aus der Ferne aber nicht beurteilen."

    In einer Fortbildung war genau dieses Thema Teil einer Prüfung und es wurde als ein Lösungsvorschlag die Befreiung von den Vorschriften der (damals noch gültigen) EnEV vorgeschlagen.

    Um dieses der Bauherrin als eine Möglichkeit vorschlagen zu können, muss ich natürlich erst mal die Voraussetzungen klären. Wie bereits geschrieben, wurde mir von der unteren Baubehörde gesagt, dass diese nicht zuständig sei und auch nicht bekannt sei, wer dafür zuständig sein könnte (es hat wohl offensichtlich auch nichts mit dem Wechsel von EnEV auf GEG zu tun, er hatte einfach absolut keine Ahnung wovon ich rede).

    Ich habe nun sowohl die Obere, als auch die Untere Bauaufsichtsbehörde angeschrieben und werde gerne, sobald ich Informationen habe, diese teilen.

    Tatsächlich nicht. Ich bin zwar hier in NRW aber wenn ich so eine Befreiung nach §102 schreibe, hat sich die Behörde bis jetzt nicht beschwert. Der Übergang EnEV zu GEG war diesbezüglich kein Problem. Wo ist also das Problem?


    Wie schlecht sollen denn die Fenster werden? Schlechter als die 2,0 W/m²K ?

    Also gibt es in NRW einen Vordruck für die Befreiung nach §102? Im Rahmen einer Baueingabe oder auch für nicht-genehmigungspflichtige Maßnahmen?

    Für die Befreiung nach § 25 EnEV war (auch in Hessen) die untere Bauaufsicht zuständig, siehe hier, pdf "erlass Umgang mit Befreiung".


    Warum sollte nach GEG anders sein?


    Im pdf findet sich auch gleich die (damals?) zuständige Stelle. Ich würde hier mal nachfragen.

    Diese Seite hatte ich tatsächlich schon bei meinen Recherchen gefunden, aber da der Erlass von 2014 ist und der Herr der unteren Bauaufsicht eine Zuständigkeit entschieden von sich gewiesen hat, hatte ich gehofft, hier weitere Tipps zu bekommen. Diese Situation ist doch sicherlich nicht soo außergewöhnlich. Eine email an die obere Bauaufsichtsbehörde habe ich geschrieben und werde gerne die Antwort hier veröffentlichen.

    Tja, so komplizierte Fragen sollte man auch nicht stellen.


    Werden nur die Fenster einer Gaube getauscht, würde ich mal rechnen ob die Fläche nicht unter die Bagatellgrenze fällt. Da stellt das GEG keine Anforderungen an die selbigen.

    Es sind insgesamt 5 Fenster, also >10%

    Hallo,

    kann mir jemand sagen, welche Behörde für Anträge zur Befreiung vom GEG nach §102 zuständig ist? Das Problem ist folgendes: kleines Wohnhaus, BJ 52, geplant ist die Erneuerung der Fenster in den Dachgauben. Die Gaubenwand hat einen u-Wert von ca 1,7-2,0 W/m²K, also somit nicht kompatibel mit neuen Fenstern nach GEG. Die Bewohnerin des Hauses ist 83 Jahre alt und die Tochter, Besitzerin des Hauses, wohnt im eigenen Haus, keine Kinder. D.h. es kommt keine komplette energetische Sanierung der Gaube in Frage, da die nachfolgenden Baumaßnahmen in keinem Verhältnis zum Nutzen stehen. Das Haus steht in Hessen, die Bauaufsicht hat keine Ahnung wer zuständig ist.


    §102



    (1) 1Die nach Landesrecht zuständigen Behörden haben auf Antrag des Eigentümers oder Bauherren von den Anforderungen dieses Gesetzes zu befreien, soweit

    ....

    2. die Anforderungen im Einzelfall wegen besonderer Umstände durch einen unangemessenen Aufwand oder in sonstiger Weise zu einer unbilligen Härte führen.


    ...


    Danke für hilfreiche Antworten!

    Gruß

    Danke erst mal für die Antworten. Dass die Planung und Koordination bes. an den Schnittstellen der Gewerke und in Bezug auf Rastermaße (Fensteröffnungen) aufwändiger ist, ist klar. Die Option massivholz-, brettsperrholz- oder brettstapeldecke ist wahrscheinlich hier schwer umzusetzen, da nicht sehr verbreitet. Die Zimmerer vor Ort (und es soll ein ortsansässiger sein) haben hier so viel zu tun, dass sie gerne auch auf einen Auftrag verzichten, wenn ein Bauherr Sonderwünsche hat ;)... Ich werde es dennoch mal ansprechen...

    Hallo,

    ich weiß nicht, ob ich hier im Forum richtig bin, aber lasse es mal auf einen Versuch ankommen ;)

    Ich plane derzeit ein Einfamilienhaus, unterkellert, 2 VG+1DG, Satteldach. Bauherren sind noch nicht festgelegt, ob massiv oder Holzständer, tendieren aber eher zu HSB. Meiner Meinung nach wäre es die beste Lösung, das EG massiv mit Stahlbetondecke über EG zu erstellen und das OG und DG in Holzständerbauweise mit Holzbalkendecke.

    Vorteil EG massiv wäre,

    1. die Sockelabdichtung wäre unproblematischer- OK FFB EG ist nur ca 10cm höher als OK Gelände, es gibt bodentiefe Fenster,

    2. im EG befinden sich die Schlafräume, im OG Wohnräume. Über Teile des EGs gibt es ein Flachdach, welches als Balkon im OG dient. Abdichtung auch hier unproblematischer als auf Holzbalkendecke

    3. Die Stahlbetondecke bringt Speichermasse, besserer Trittschall

    Vorteile OG/DG Holzständer:

    1. Einbringen von mehr Eigenleistung möglich (innerer Beplankung, Dämmung der AW, Innenwände)

    2. mehr ökologische Baumaterialien (Holzfaser- oder Zellulosedämmung, bestenfalls Lehmauplatten als innere Beplankung)

    Wie ist die Bewertung der Fachleute für diese Bauweise ? Nachteile, die ich nicht bedacht habe?

    Danke für konstruktive Beiträge/Kritik!

    Gruß

    Hallo,

    wie wird die Abstandsfläche eines Pultdaches in Bayern berechnet? Zählt die Fläche über der Wandhöhe wie beim Satteldach als Giebel und wird damit zu 1/3 der Firsthöhe, also beim PD 1/3 der höheren Wandhöhe? Oder ist die gesamte Wandfläche als solche anzunehmen und es würde sich somit eine schräge Abstandsfläche ergeben? Oder wird die mittlere Wandhöhe angenommen -also z.B. Traufe 6,0m, First 8,0m= Grenzabstand 7,0m?

    Danke für fundierte Antworten!

    Hallo,


    ich habe eine Frage zur Berechnung des BRI: Geplant ist eine Gebäudeaufstockung, der B-Plan ist von 1986. Wird bei der Berechnung des BRI der Balkon (im OG) mitgerechnet (bei GR und GF werden Balkone nach der BauNVO 77 ja nicht zur Fläche gerechnet)? Ich weiß nicht, ob es einen Einfluß hat: Der Balkon "schneidet" in das Gebäude ein, d.h. unter dem Balkon im EG ist z.T. beheizter Wohnraum, darüber ist er z.T. durch das DG überdacht.


    Danke für Antworten!

    Hallo,

    Ich habe zwei Fragen zur Vollgeschossigkeit in Bayern. Ein bestehendes Gebäude soll aufgestockt werden, laut B-Plan ist 2-geschossigkeit erlaubt, d.h. das Dachgeschoss darf kein VG werden.

    Meine Fragen:

    1. Werden die 2,30m ab OK Roh- oder Fertigfußboden bis OK Dachhaut gemessen?

    2. Wo genau ist die Umfassungsgrenze, wenn das DG eine Gaube erhält (Die Höhe der Gaube ist durchgängig über 2,30m)? Die Außenkante Außenwand Verblechung, die Dämmung, die Holzkonstruktion?

    Danke für Antworten!

    VG

    Guten Morgen,


    danke schon mal für die Tipps, da werde ich sicher fündig! Ich kann mich dran erinnern, dass ich im Studium verschiedene Bücher vom Infodienst Holz hatte...

    Noch eine Frage: Kennt jemand das Fachbuch "Holz im Hochbau" Herausgeber: Anton Pech, und wäre das evtl. auch zu empfehlen, für zusammengefasste Infos?

    lg





    Hallo Holzexperten,

    da ich bislang planend im Massivbaubereich tätig war, mich aber jetzt vermehrt mit Holztafel-/bzw. ständerbau beschäftige, würde ich gerne wissen, ob mir jemand Fachbücher zum Thema für das Selbststudium empfehlen kann. Grundkenntnisse durch Studium sind vorhanden, aber 1. veraltet, 2. eben nur Grundkenntnisse... Danke für Tipps!

    VG