Beiträge von Elias73

    stauden

    Ich glaub du meinst Gehölze. Stauden fallen im Winter zusammen und ziehen sich in die Wurzel zurück.


    Als Bodendecker kommen tatsächlich Stauden in Frage, vielleicht:

    * Storchschnabel, z.B. Geranium macrorrhizum 'Spessart'

    * Elfenblume, z.B. Epimedium Hybride 'Pink Elf'

    * Walderdbeere (Fragaria vesca) oder Erdbeerwiese (Fragaria x vescana 'Florika')

    * Buschwindröschen (Anemone sylvestris)

    Alles hängt auch bisschen vom Standort ab.

    Das zu klären ist aber Sache des Montagebetriebs, der muss sich bei Zweifeln mit dem Hersteller auseinandersetzen.

    Das scheint mir das Wichtigste zu sein.
    Der TE muss gegenüber der Firma nicht über mögliche Ursachen für den Mangel spekulieren, es reicht, den Mangel (=Riss) zu beschreiben und die Nachbesserung zu fordern inkl. (wichtig!!) Fristsetzung zur Mangelbeseitigung.
    Nach Fristablauf kann man dann i.d.Regel auch die Anwaltskosten der Firma aufbürden - wenn der Anwalt erst dann gegenüber der Firma tätig wird.

    Wird das jetzt ein Wettbewerb wer den unsinnigsten Beitrag hier leisten kann? Wie kommst Du auf eine Tröte?

    Ich vermute duch Unwissen, was eine Standarte ist?

    Off-Topic:

    Ja, genau. Hatte das nicht mehr parat, sehr wohl aber, dass man den Standard mit "d" schreibt und nicht mit "t" wie eben bei "Standarte". Korrekte Rechtschreibung oder Zeichensetzung ist halt doch häufig wichtig.

    § 650f Abs. 5 Satz 4 BGB

    Zitat

    (6) 1Die Absätze 1 bis 5 finden keine Anwendung, wenn der Besteller

    2. Verbraucher ist und es sich um einen Verbraucherbauvertrag nach § 650i oder um einen Bauträgervertrag nach § 650u handelt.

    Aus diesem Grund zumindest wird es nichts mit gemütlich zurücklehnen.

    2) Abnahme der Subunternehmer-Leistungen: Hier hat der Subunternehmer eigentlich ein Interesse die Abnahme erst im Juli durchzuführen, denn er wird, zumindest bei den professionellen Akteuren, in der Regel auf Basis LV Nettopreisvereinbarungen vorgenommen haben und damit seine Marge durch niedrigere Kosten verbessern können.

    Hier ist die Frage, ob das funktioniert.
    Ich habe es so gelesen, dass die niedrigere Umsatzsteuer nur gilt, wenn auch die Leistung erst ab dem 1.7. erbracht wurde.

    Da sich der Vertragspartner "endgültig und abschließend" geweigert hat

    So? Hat er das? Gibt das deine Glaskugel her?

    TE sagt nur:

    Baustoffhändler erneut kontaktiert. Dieser weigert sich weitere Maßnahmen zu ergreifen.

    Wir wissen daraus nicht, ob das endgültig und abschließend ist, da wir weiterhin nicht wissen, ob dem Händler die Mängel ausreichend und klar zur Kenntnis gebracht wurden, noch, ob eine Frist zur Beseitigung gesetzt wurde, noch dazu, ob das alles beweisbar ist.
    Dein pauschaler Ratschlag kann also durchaus im Debakel enden ... Nomen est omen ...

    Wenn es ohne Mängel weiter gehen soll, würde ich die Mängel auf meine Kosten beseitigen lassen und anschließend in aller Ruhe versuchen, das Geld zurück zu bekommen.

    Das geht aber nur, wenn man dem AN eine ausreichende Frist zur Mängelbeseitigung gesetzt hat und dieser die Frist verstreichen läßt oder sich endgültig weigert, die Mängel zu beseitigen.
    Sonst wird man auf den Kosten sitzen bleiben trotz aller Ruhe. Außerdem sollte man auch beweisen können, dass die Mängel vor der Ersatzvornahme bestanden haben.

    -Gutachter war nun wieder da und hat feststellen müssen, dass nicht alle Mängel behoben sind und die, die der Tischler behoben hat, nur stümperhaft behoben wurden.

    Wurde das beweisbar und mit angemessener Fristsetzung zur Behebung bei der richtigen Partei (s.u.) angezeigt?

    Falls nein, dann nachholen.


    -Baustoffhändler erneut kontaktiert. Dieser weigert sich weitere Maßnahmen zu ergreifen.

    Wie ist die Vertragsbeziehung zum Baustoffhändler und Tischler? Hat der Baustoffhändler den Einbau nur vermittelt oder habt ihr beim Baustoffhändler Fenster inkl. Einbau beauftragt?
    Falls ersteres, dann ist der Baustoffhändler nicht euer Ansprechpartner, da der Werkvertrag über den Einbau mit dem Tischler besteht. Oder sind die Fenster selbst mangelhaft?
    Falls zweiteres, dann ist nur der Baustoffhändler euer Ansprechpartner.


    -CORONA

    Corona ist per se kein Grund, die Mängelbeseitigung zu verweigern.
    Der Auftragnehmer müsste in diesem Fall schon detailliert begründen, warum er an der Mängelbeseitigung gehindert war und was er alles gegen die Behinderung unternommen hat.
    Flapsig gesagt reicht es nicht aus, einfach Corona in den Raum zu rufen und dann ist man entschuldigt.

    A) löst eine FI bei 40A aus? (ist ja eigentlich nur für Fehlerstrom)

    Nein


    B) "brennt" der FI ab bei >40A wegen überlast

    Ja


    C) brennt die Verkabelung zwischen FI und Hauptsicherung bei 50A.

    Hängt natürlich vom Leitungsquerschnitt ab. Bei 16 qmm nicht, bei 10 qmm wird es je nach Verlegeart knapp.

    Nach der Theorie muss die Leitung natürlich auf eine Belastbarkeit von mindestens 50 A ausgelegt sein.

    Lässt sich die Funktionsfähigkeit des Fundamenterders Jahre nach Herstellung der WU-Konstruktion des Kellers noch verifizieren?

    Leider nur für einen Teil, nämlich momentane(!) die Erdfühligkeit für den Schutzpotentialausgleich, da dürfte es reichen, den Erdungswiderstand zu messen.
    Leider gibt das keine Aussage über die Potentialsteuerung über die Bodenplatte und auch leider nicht über die Dauerhaftigkeit der Ausführung:
    * sind z.B. alle Verbindungen korrosionsgeschützt oder gammeln die über die Zeit weg

    * sind Leiter im Erdreich mit V4A ausgeführt
    Schlimmstenfalls gibt es nach Jahren keine Erdverbindung und damit keinen Schutzpotentialausgleich mehr (wenn gleichzeitig der PEN-Leiter unterbrochen ist - jaja unwahrscheinlich).

    Ein Ringerder im eigentlichen Sinn kann aus geometrischen Gründen nicht ergänzt werden, weil das Gebäude an zwei gegenüberliegenden Seiten dicht angebaut ist.

    Dann vorne und hinten im Erdreich verlegen und durch das Haus auf beiden Seiten verbinden. Wenn der Estrich im Keller noch nicht eingebaut ist, dann ist der Aufwand dafür vielleicht nicht ganz so hoch, die Verbindungsleitungen auf dem Rohboden zu führen.
    Nicht optimal, aber besser als nichts. Gibt zumindest für vorne und hinten eine Potentialsteuerung.

    Weiter ist falsch das man gegen den Grundsteuer Bescheid nichts machen kann.


    Steht sogar so drin.

    Ich weiß, was da drinsteht, da ich selber alle Bescheide bekommen hab und mich damit auch beschäftigt habe.

    Ja ich bevorzuge da immer einen anderen Weg.

    Infos einholen(Foren)

    a) ist das mit den Infos aus den Foren immer so eine Sache und b) muss man dann auch verstehen (können), was einem da erklärt wird ...
    Um das nochmal ganz langsam zum mitschreiben zu sagen:

    Es ist nicht entscheidend, ob du vorher einen Ermittlungsbogen erhalten hast oder nicht, ausgefüllt hast oder nicht.
    Entscheidend ist, ob die Werte, die zur Einheitswertberechnung geführt haben, korrekt waren und ob der Einheitswertbescheid somit korrekt ist oder nicht.
    Wenn der Bescheid noch nicht bestandskräftig wurde, kann man Einspruch einlegen, sonst nicht.

    Weil ich gerne die Ermittlung vom Einheutswert einsehen will.

    Wenn dazu auch ein Anwalt nötig ist

    Steuerberater, das ist jemand anderes als ein Anwalt (auch wenn es vermutlich Anwälte gibt, die auch Steuerberater sind).


    Für die Ermittlung des Einheitswerts wird beim Einfamilienhaus das Ertragswertverfahren angewandt.
    Dabei wird die Jahresrohmiete (von 1964) mit einem Vervielfältiger multipliziert. In den Vervielfältiger fließt die Ausstattung des Hauses ein.
    Für die Jahresrohmiete hat das Finanzamt einen Mietspiegel (der nichts mit dem evtl. vorhandenen Mietspiegel der Gemeinde zu tun hat).

    Wenn ich also nie einen Messbescheid erhalten habe, habe ich auch nie was unterschrieben. Also habe ich nie dem Messbetrag zugestimmt.

    Einen Bescheid unterschreibt man als Empfänger nicht. Es genügt für die Rechtswirksamkeit, dass er zugestellt wurde. Zustimmung ist da nicht nötig.

    Wäre ja auch lustig, dann wäre so gut wie kein Steuerbescheid wirksam.

    Im anderen Beitrag hab ich außerdem schon geschrieben, dass dich primär nicht der Messbetrag interessiert sondern die Festlegung des Einheitswerts. Messbetrag und darauf basierende Grundsteuer sind Folgen davon.

    Und dein Ansprechpartner ist das Finanzamt und nicht die Gemeinde, falls das immer noch nicht klar geworden ist.


    Wenn, dann müsstest du also gegen den Einheitswertbescheid vorgehen, das ist aber ebenfalls nur möglich, falls dieser noch nicht rechtskräftig ist.

    Gegenüber dem Steuerpflichtigen läßt sich das Finanzamt da aber bei der Berechnung im Allgemeinen nicht in die Karten schauen und du hast als Steuerpflichtiger auch kein Anrecht auf Einsicht, das haben nur die Steuerberater.


    Was die Fairness betrifft, das ist in der Abgabenordnung genau festgelegt, also unter welchen Voraussetzungen Bescheide korrigiert, aufgehoben etc. weden können.
    Kann man also alles auch genau nachlesen - entweder in der AO - oder auch in zahlreichen Drittkommentaren dazu.

    Ich würde vorsorglich Einspruch gegen den Grundsteuerbescheid einlegen und eine Erklärung verlangen.

    Wird nicht funktionieren, da der Grundsteuerbescheid nur ein Folgebescheid vom Messwertbescheid und der wiederum ein Folgebescheid vom Einheitswertbescheid ist. Der Grundsteuerbescheid kann eigentlich nur nicht stimmen, wenn entweder der Meßwert nicht richtig übernommen wurde oder ein falscher Hebesatz angewandt wurde - beides recht unwahrscheinlich.


    Wenn, dann müsste man Einspruch gegen den Einheitswertbescheid einlegen, hier dürfte aber die Frist bereits abgelaufen sein und der Bescheid rechtskräftig.
    Danach gibt es nur noch geringe Möglichkeiten auf Berichtigung.

    Ich weiß nicht, ob ein Anfechtungsgrund wäre, dass man den Bescheid nie bekommen hat.

    die Bauarbeiter werden kommende Woche das Kellergeschoss fertig stellen, woraufhin eine neue Zwischenrechnung gestellt wird.

    Hm, hier auch wieder die Frage: Bauträger oder GU/GÜ?
    Wenn es ein Bauträger ist, dann gilt die MaBV, nach der der Bauträger erst nach Fertigstellung des Rohbaus die nächste Abschlagsrechnung stellen kann. (MaBV §3 Abs. 2 Satz 2).
    Oder soll das die erste Rate - Beginn der Erdarbeiten - sein?

    Wie soll das gehen? Soll er in das Protokoll schreiben: Für die Abdichtung verweigere ich die Abnahme zu x % (= Anteil am Gemeinschaftseigentum?)

    Abnahmen sind digital 0 oder 1. ganz oder gar nicht!

    Ja, aber nur für den jeweiligen Eigentumsanteil.
    Man muss unterscheiden zwischen einem Abnahmeprotokoll (= Dokumentation der Mängel) und der förmlichen Abnahme. Beim Gemeinschaftseigentum muss jeder Eigentümer getrennt für seinen Anteil die Abnahme erklären oder auch verweigern. In dieser Abnahmerklärung kann er dann selbstverständlich auch noch weitere Mängel angeben, die bei einer evtl. bereits stattgefundenen gemeinsamen Begehung noch nicht aufgenommen wurden.
    Ein evtl. gemeinsames Abnahmeprotokoll - besser Begehungsprotokoll - ist somit auch nicht sakrosankt, alleine schon deswegen, weil es in der Regel von einem vom Bauträger bestellten SV erstellt wurde, somit dieser nicht unabhängig ist.
    In unserem Vertrag (Reihenhaussiedlung mit Gemeinschaftswegen) war für die Gemeinschaftswege auch eine Begehung durch einen vom Bauträger zu bestimmenden SV vorgesehen. Unsere Vollmacht (nur für die Begehung!) hätten wir jederzeit zurückziehen können.


    Siehe z.B. hier: Abnahme (WEG)

    Wie verschliesse ich das,damit keine Risse mehr entstehen

    Trennfix rein, Fuge spachteln. Dann hat man immer noch Riss, aber gewollt und kontrolliert = grade. (Kannst auch mal nach dem Beitrag von Schuldenuhr suchen).
    Acryl wird immer wieder (unkontrolliert) reissen.