Der Einsatz von KI in der Planung / Ausschreibung ist bisher für mich also nur mit sehr kritischer Überprüfung jedes erstellten Dokuments verantwortbar.
Darf ich Fragen, welche KI genutzt wurde?
Ich habe die letzten Tage mit der in unserem Unternehmen verfügbare KI bei der Beantwortung von Bieterfragen, wie ich oben schon geschrieben habe, eigentlich ganz gute Erfahrungen gemacht. Die KI konnte mir bestimmte Stellen im LV bzw. in der Leistungsbeschreibung, von denen ich wusste, dass sie drin stehen, aber nicht genau wo, zuverlässig raussuchen und darauf aufbauend allgemein gehaltene Antworten auf die Bieterfragen formulieren. In den Meisten fällen sogar unterschiedliche Varianten, je nach dem, wie "scharf" man die Frage beantworten wollte. Die erforderlichen Quellen, auch außerhalb des LV, z. B. aus der VOB wurden zuverlässig genannt und hielten allen Überprüfungen stand.
Auch die von der KI ermittelten Einheitspreise bei pauschal ausgeschriebenen Positionen waren durchaus plausibel und mit entsprechenden Quellen belegt, so dass man das Zustande kommen nachvollziehen konnte.
Wie gesagt: Ich weiß nicht genau, ob wir für unser Unternehmen eine speziell programmierten Aufsatz haben, der quasi an die Bedürfnisse des Bauwesen angepasst sind, aber die bisherigen Erfahrungen waren nicht die schlechtesten.
Beim nächsten neuen Projekt werden ich den Einsatz beim Schreiben von Erläuterungsberichten im Brückenbau mal ausprobieren. Wobei ich da auch noch skeptisch bin, weil wir es bisher noch nicht ausprobiert haben und die KI eventuell zuerst mit alten Erläuterungsberichten trainiert werden muss.