Beiträge von saibot2107

    Die Planerin hätte für die 2% Grundleistung den Bauherr zumindest auf das Risiko, dass Altlasten auf dem Grundstück vorhanden sein könnten, hinweisen müssen und ihn hinsichtlich der weiteren Vorgehensweise beraten müssen. Das wären die Punkte "Klären der Aufgabenstellung, Beratung zum gesamten Leistungs- und Untersuchungsbedarf und Formulieren von Entscheidungshilfen für die Auswahl anderer an der Planung fachlich Beteiligter". Das wühlen im Archiv wiederum wäre allerdings keine Grundleistung, sondern eine besondere Leistung, die gesondert zu vergüten wäre.

    Da bin ich mir ziemlich sicher, denn Statik folgt "Regeln", und Regeln sind ideal für KI. Für die KI ist das viel einfacher als Interpretationen, oder wenn sie erst einmal herausfinden soll, welche Regeln anzuwenden sind.

    Klar kann die KI das, aber das ist ja auch nicht die Kunst in einer statischen Berechnung. Das ist simples Handwerk bzw. simples anwenden der mathematischen-physikalischen Gesetze. Die Kunst findet davor statt: Der Holzbalken liegt über die halbe Wandstärke auf der Mauerwerksaußenwand auf. Setze ich das rechnerische Auflager jetzt bei t/3 der halben Wandstärke oder bei t/2 an? Was bedeutet das für den Nachweis des Mauerwerks? Was für den Nachweis des Balkens? Was für meine Verformung der Decke? Alles Entscheidungen, die einem die KI - vor allem beim Nachrechnen einer Bestandskonstruktion - nicht abnehmen kann.

    Das ist tatsächlich der Titel der Beschlussvorlage des Finanzausschusses für das Plenum des Bundestages, mit der die temporäre Senkung der Energiesteuer auf Benzin und Diesel beschlossen werden soll. Konkret erfolgt die Senkung der Energiesteuer über die Artikel 11 (Änderung des Energiesteuergesetz) und Artikel 12 (Änderung der Energiesteuer-Durchführungsverordnung) des zu beschließenden Gesetzes zur Umsetzung der Richtlinien (EU) 2025/1 und (EU) 2025/2 zur Festlegung eines Rahmens für die Sanierung und Abwicklung von Versicherungsunternehmen sowie zur Änderung des Aufsichtsrahmens für Versicherungsunternehmen (Versicherung-Sanierungs-Abwicklungs- und-Aufsichtsänderungs-Gesetz - VSAAG).


    Warum jetzt die Energiesteuer über ein Versicherungsgesetz gesenkt wird, verstehen wahrscheinlich noch nicht einmal die Mitglieder des Finanzausschusses und schon gar nicht die Mitglieder des Plenums des Bundestages. Mindestens ich verstehe es aber nicht.

    Und diesen mit einer Schadstoffanalyse beauftragen lassen, da Schadstoffe, so sie denn tatsächlich vorhanden sind, kalkulationsrelevant wären - und zwar nicht nur hinsichtlich des erforderlichen Arbeitsschutzes sondern vor allem hinsichtlich der Entsorgung des Aushubs und der ggf. erforderlichen zusätzlichen Massen, wenn der vorhandene Boden zur Verfüllung der Gräben nicht wieder verwendet werden kann.

    Das ist das Industriedenkmal Senffabrik Leman in Eystrup (Niedersachsen), wo am Wochenende der 4. Historische Güterumschlag stattfand, was die alten Trecker erklärt.

    Und bevor jemand fragt: Der entscheidende Hinweis war, dass im Gebäude bzw. auf dem Gelände für 100 Jahre und jetzt wieder Lebensmittel im weitesten Sinn hergestellt wurden. Nur anhand der Fotos hat keine Internetrecherche zu einem Erfolg geführt, weil dazu das gezeigte Gebäude nicht einzigartig genug war.

    Alleine die MwSt. macht über 15Mrd. Einnahmen pro Jahr für den Finanzminister aus.

    Mehrwertsteuereinnahmen aus Kraftstoff:

    2025: durchschnittlich 1,34 Mrd Euro pro Monat

    2026: durchschnittlich 1,3 bis 1,4 Mrd Euro pro Monat.


    Einnahmen aus Energiesteuer (Mineralölsteuer) aus dem Verkauf von Kraftstoff:

    2025: 2,77 Mrd Euro durchschnittlich im Monat

    2026: 2,63 Mrd Euro durchschnittlich pro Monat


    Wo genau profitiert der Staat von den gestiegenen Kraftstoffpreisen?

    Im besten Fall ist es ein Nullsummenspiel für den Staat, im schlimmsten Fall macht er dieses Jahr aus den Kraftstoffverköufen Verlust gegenüber dem Vorjahr, obwohl die Kraftstoffpreise auf Rekordniveau liegen.

    Noch nicjt berücksichtigt hierbei sind die Rückgänge der Mehrwertsteuereinnahmen aus geänderten Konsumverhalten, weil der ein oder andere Autofahrer lieber den Tank füllt, statt Essen zu gehen.

    Euch ist bzgl. der Besteuerung aber schon klar, dass die Steuereinnahmen des Staates nur über die Mehrwertsteuer steigen? CO2-Abgabe und Mineralölsteuer sind ein fixer Betrag, der bei steigenden Benzinpreisen nicht mit steigt.

    Und ihr bedenkt dabei auch, dass der Staat bei extrem steigenden Benzinpreisen u.U. auch weniger Steuereinnahmen hat, weil die Verbraucher versuchen, soviel Benzin wie möglich zu sparen, was zum Einen den Effekt der Mehreinnahmen durch die Mehrwertsteuer senkt und zum Anderen dazu führt, dass bei jedem gesparten Liter Benzin die einnahmen aus Mineralölsteuer und CO2-Abgabe komplett wegfallen, so dass der Staat sogar Verlust machen kann?

    Von den aktuell extrem gestiegenen Benzinpreisen profitieren also nur die Mineralölkonzerne.

    Der Kernpunkt meines Post ist aber dieser:

    Ist mir schon klar, aber darauf wollte ich hinaus. Wenn man nicht unterstellen will, dass der Baupreisindex nicht stimmt, kann Deine Erfahrung aus Berlin am konkreten Projekt eigentlich aus anderen Gegenden gerade nicht geteilt werden, da der Index für Gesamtdeutschland ja weiterhin steigende Preise angibt.
    Ich weiß nur, dass die Preise des DBD bei von uns ausgeschriebenen Baugruben - im Kostenanschlag im 7-stelligen Bereich nur für die Baugrube - regelmäßig nach der Submission viel zu hoch sind, sogar bei Baugruben für militärische Objekte, die auf Grund Geheimhaltungsregelungen selbst in dieser Größenordnung freihändig vergeben werden dürfen. Wir hatten mehrere Baugruben, bei denen der Kostenanschlag in weiten Teilen mit den Preisen des DBD erstellt wurde und die Submissionsergebnisse 7-stellig kleiner waren, also beispielsweise 4,0 Mio Euro statt 5,5 Mio Euro für die Baugrube.
    Im Brückenbau, wo wir das StLB-Bau und somit die DBD-Datenbank nicht wirklich nutzen, schaffen wir solche Ergebnisse in der Regel nicht. Regelmäßig liegen die Submissionsergebnisse dort über unserem Kostenanschlag oder, was wir noch schlimmer finden, der Kostenanschlag ist eine Punktlandung. Mit Glück haben wir auch mal eine Submission, die 10% unter dem Kostenanschlag liegt, was eigentlich unser Ziel ist, weil der Bauherr dann noch Reserven im Budget hat.

    lokal auf den Ausführungsort Berlin angepasst, was inzwischen alle entsprechenden Datenbanken sinnvollerweise können.

    Aber nicht der Baupreisindex, der ist ein pauschaler Wert für ganz Deutschland, zumindest der von Dir verlinkten Wert.

    Da wäre es schon denkbar, dass lokal in und um Berlin die Preise sinken, dafür aber in München, Hamburg, Köln und Stuttgart stärker steigen, als sie in Berlin sinken. Schon hätte man einen steigenden Baupreisindex, während DBD sagt, dass die Preise in Berlin sinken.

    Keine Ahnung, von wann die ERSTE LBO RLP ist. Aber davor wirds ja irgendwas (vermutlich preussisch basiert) gegeben haben

    Die erste LBO RLP in heutigen Sinne gab es ab dem Jahr 1961/62. Davor gab es ab 1949 für das Bundesland Rheinland-Pfalz das Aufbaugesetz von 1949, das aber wohl keine Landesbauordnung im eigentlichen Sinne war, sondern vielmehr den Wiederaufbau regelte. Davor wird es etwas unübersichtlicher, da man genau schauen muss, wo in Rheinland-Pfalz man sich befindet, da Teile des heutigen Bundeslandes zu Bayern, Teile zu Preußen und Teile zu Rheinhessen gehörten, ganz kleine Gebiete auch noch zum Großherzogtum Oldenburg, die aber ab 1934 dann preußisch waren. Hier hilft also u.U. die allgemeine Aussage "Bauort Rheinland-Pfalz" nicht weiter, wenn man konkret wissen will, welche Bauordnung 1953 gültig war.

    Das wäre neu. Ich kenne es aus eigenem Erleben anders: Die Telekom vermietet sehr gern ihre Leitungswege an andere Anbieter, geht aber selbst niemals auf fremde Leitungen. Nichtmal bei FTTH-Leitungen innerhalb der MFH.

    Das war der Grund, weshalb wir bei einem größeren Bauvorhaben unseren lokalen Magdeburger Betreiber bis in die Wohnungen legen ließen. Der verpflichtete sich, Wettbewerber draufzulassen aber die Telekom blieb außen vor.

    Ha, da bin ich wohl auf Werbeversprechen von Vertriebsmitarbeitern reingefallen.
    Wir sind bisher nämlich diesen Weg gegangen, weil uns von den Vertriebsmitarbeitern mitgeteilt wurde, dass wir uns später ohne Anbieterwechsel in das Netz einmieten könnten. Nachdem ich das jetzt nochmal nachgelesen habe, scheint der Vertriebsmitarbeiter hier etwas enthusiastisch ans Werk gegangen zu sein und hat etwas "versprochen", was so erst in mehreren Jahren möglich sein wird, wenn das Kupfernetz abgeschaltet wird.

    Gott sei Dank ist bisher noch keine Rechnung für den Hausanschluss gekommen. Von daher ist noch kein Schaden entstanden...

    Ich würde zunächst mal prüfen, ob es wirklich stimmt, dass Ihr zwingend zur Telekom wechseln müsst.

    Bei uns im Dorf war es nämlich genau andersrum. Dort wurde/wird von einem anderen Anbieter Glasfaser verlegt. Bei einem Wechsel hin zu diesem Anbieter war die Herstellung des Hausanschlusses kostenlos, wenn man den Hausanschluss wollte, musste man einen vergleichsweise geringen Obolus für die Herstellung des Hausanschlusses zahlen. Der eigene Anbieter, in unserem Fall die Telekom, mietet sich dann nach Fertigstellung des Glasfasernetzes in dieses Netz ein und wir können bei der Telekom bleiben.


    Der Rest ist meiner Meinung nach noch "Geschmackssache". Wir sind im Moment mit der Kupferleitung prinzipiell auch zu frieden. Aber auf lange Sicht wird es sicher so sein, dass diese abgeschaltet wird. Für mich im Homeoffice wird das Glasfaser allerdings in sofern interessant, als das beim Glasfaser die Upload-Geschwindigkeit und die Download-Geschwindigkeit gleich sind, was bei Kupfer in der Regel nicht der Fall ist. Arbeiten direkt auf dem Firmenserver im Homeoffice wird dadurch in Zukunft deutlich komfortabler als es im Moment ist. Gerade bei größeren statischen Berechnungen muss ich im Moment noch lokal arbeiten, da der Upload auf den Firmenserver zu langsam ist.

    Ich sehe hier eine diffusionsdichte Ein"deckung" (Bitumenbahnen). Da läuten bei mir Alarmglocken, und das dürfte auch erklären, warum innen die Decke (zwischen Untergurt) gedämmt wurde und nicht die Dachschräge, also Vorsicht mit Dämmung und Damfsperre im Innenbereich.

    Ich würde eher vermuten, dass hier die oberste Geschossdecke gedämmt wurde. Warum sollte in einem nicht nutzbaren Dachraum die Dachschräge gedämmt werden?

    Eher doch wohl aus Gründen des Feuchteschutzes - wie auch über Viehställen. Dort faulten die Balken einfach viel zu schnell durch.

    Tatsächlich beides:

    Die Decken, über welchen sich Waschküchen, Badestuben, Räucherkammern und andere der Schädigung durch Wasser oder Feuer besonders ausgesetzte Räume befinden, müssen massiv hergestellt werden. Ausnahmen hiervon kann die Ortspolizeibehörde zulassen, wenn es sich um nachträgliche Einrichtungen handelt.

    [...]

    Kellerdecken in Wohngebäuden, die für mehr als eine Familie bestimmt sind, und in Kellerräumen, die zur Lagerung feuergefährlicher oder fäulnisfähiger Stoffe dienen, müssen massiv (§ 10) sein. Ausnahmen können von der Ortspolizeibehörde zugelassen werden. Kellerdecken in Kleinhäusern (§ 28) brauchen nicht massiv hergestellt zu werden.

    Holzbalkendecken zum Keller - Ich müsste schon sehr sehr lange nachdenken, wann mir zum letzten mal sowas hatte. Hatte ich das überhaupt schon mal?

    Höchst wahrwcheinlich nicht. Ich habe es jetzt auf die schnelle nicht nachrecherchiert, meine mich aber erinnern zu können, dass mit dem Aufkommen der Bauordnungen Kellerdecken in Holz aus Brandschutzgründen nicht zulässig waren.

    Fachlich schätze ich den BDA und seine Mitglieder ja sehr, aber das fällt dann doch einfach nur unter "schlechte Verlierer"!

    Kritik am Siegerentwurf kam aber nicht nur vom BDA. Auch andere, z.B. Prof. Curbach, haben den Entwurf durchaus kritisch gesehen, der im Übrigen im Rahmen der Ausführungsplanung wohl auch entsprechend einiger Kritikpunkte angepasst wurde. Leider kann ich auf die schnelle die ursprünglichen Entwurfspläne im Internet nicht finden, so dass ich zu den einzelnen Kritikpunkten nichts näheres Sagen kann und vor allem auch nicht, was am Entwurf genau angepasst wurde. Kritisiert wurde aber vor allem, dass ein Entwurf aus dem Jahr 1997 ab dem Jahr 2007 umgesetzt wurde und dass der Entwurf wohl nicht das Optimum der baulichen und ästhetischen Möglichkeiten des Modernen Ingenieurbaus darstelle. Das Verhältnis von Brückenbreite und Bogenhöhe passe auf Grund von rechtlichen Vorgaben bzgl. der Bogenhöhe nicht gut zusammen, wodurch die Brücke die übliche Leichtigkeit von Bogenbrücken verliere. Auch die Gestaltung der Pfeiler der Vorlandbrücke (v-förmige Pfeiler) wurde kritisiert, da dadurch die Entwurf überladen wirke. Curbach meinte vor allem, dass die Brücke deutlich filigraner hätte gebaut werden können, wodurch sie vielleicht auch mit dem Weltkulturerbe vereinbar gewesen wäre.


    Wie gesagt, man müsste die ursprüngliche Entwurfspläne jetzt mit der genauen baulichen Umsetzung vergleichen um die Kritikpunkte zu beurteilen. Eine Vollkatastrophe ist die Brücke auf jeden Fall nicht.

    Off-Topic:

    Das Blaue Wunder muss irgendwann auch mal ersetzt werden. Ich bin Anfang der 70er Jahre noch mit der Straßenbahn drüber gefahren. Die wurde 1985, also vor 41 Jahren, dort eingestellt. Seit vielen Jahren gilt max. 15 t zul. Gesamtgewicht. Derzeit wird die Brücke für sehr viel Geld wieder mal saniert.


    Gut, dass es die Waldschlösschenbrücke gibt. Und noch besser für die neue Carolabrücke, dass Dresden seitdem nicht mehr Unesco-Weltkulturerbe ist. Damit sind viele Jahre Bauverzögerung obsolet.

    Off-Topic:

    Das Blaue Wunder zeigt übrigens die Absurdität der Diskussion um die Waldschlösschenbrücke und die Aberkennung des Weltkulturerbe-Titels. Als das Blaue Wunder seinerzeit errichtet wurde, gab es heftige Diskussionen darüber, ob die "klobige" Stahlbrücke nicht das Elbtal verschandeln würde. Die Argumente waren im Prinzip die gleichen wie beim Waldschlösschenbrücken-Streit im Jahr 2007: Die Brücke füge sich nicht in das landschaftliche Bild ein, sie sei ein stählernes Monster, sie werde gar nicht benötigt, sie sei zu teuer.

    Im Rahmen der Verleihung des Weltkulturerbe-Titels war das Blaue Wunder dann expliziter Teil des Weltkulturerbes.

    Warum sind die Fensterbrüstungen, Zwischenwände und Abseitenwände in rot dargestellt? Sind diese Bauteile nachträglich errichtet worden?

    Das habe ich mich initial ebenfalls gefragt und für mich mit der Vermutung geschlossen, die grün dargestellten Bauteile seien zur Errichtung in StB, die roten in MW vorgesehen, was sich auch mit der Aussage des TS zur Materialität der Abseitenwände deckt. (Gegenüber einem klassischen Rot-/Gelbplan fehlen jegliche gelb dargestellte Rückbauten.)

    Wenn mich nicht alles täuscht, entspricht dies durchaus den Vorgaben der (historischen) DIN 1356. Nach DIN 1356-1 ist es nach wie vor grundsätzlich zulässig, statt der heute meist verwendeten Schraffuren Farben zu nutzen.

    • künstliche Steine in rot
    • Natursteine in blau
    • Beton in grün mit unterschiedlichen Grüntönen für bewehrten und unbewehrten Beton
    • Fertigteile in lila,
    • Holz in braun mit unterschiedlichen Brauntönen für Holz längs/quer zur Faser

    Als noch von Hand gezeichnet wurde, war das farbige markieren oft schneller und einfacher als das schraffieren. Allerdings sind die Farbzuweisungen u.U. nicht so gut zu erkennen, vor allem über die Zeit gesehen.

    Der Rat, das alles in der Örtlichkeit prüfen zu lassen, ist natürlich vollkommen richtig. Ich würde aber tatsächlich eher Skeptiker in seiner Einschätzung zustimmen.

    Wenn die gelb markierten Bauteile eine tragende Funktion haben sollten, wie von Ralf Dühlmeyer so gesehen, dann müsste dort meiner Meinung nach auch eine Pfette sein, da sonst unter jedem einzelnen Sparren so ein Ständer stehen müsste, was ziemlich sicher so niemand bauen würde.

    Bei der Stütze zwischen Kehlbalken und First handelt es sich um eine reine Zugstütze und dient vermutlich dazu, die Spannweite und somit die Querschnittsabmessungen der Kehlbalken zu reduzieren. Das Dach insgesamt Funktioniert weiterhin wie ein Sparrendach, was unteranderem an der Ausbildung der Fußpunkte der Sparren zu erkennen ist.

    Ich würde mich insgesamt also eher der Meinung von Skeptiker anschließen: Die beiden gelb markierten Bauteile dienen vermutlich nur dazu, eine vertikale Wand zu erzeugen und haben eher keine tragende Funktion. Dies sollte aber unbedingt vor Ort durch einen Tragwerksplaner geprüft werden, bevor die Bauteile entfernt werden.

    interpretiere ich ELWIS



    richtig, dass in den nächsten Tagen beim Elbpegel in MD neue Negativrekorde anstehen?

    Kurze Antwort: Ja.

    Lange Antwort: Er hat heute schon einen neuen Negativrekord aufgestellt und stellt nach Prognose bis zum 11.8. fast jeden Tag einen neuen Negativrekord auf.

    Fundament einer WKA hat 15 -23m Durchmesser das gibt nur bei matheschwäche ein Fussballfeld.

    Du vergisst die Aufstellfläche für einen Mobilkran je Windrad, die während der gesamten Lebensdauer des Windrades baum- und strauchfrei gehalten werden muss und entsprechend befestigt sein muss. Ergibt aber immer noch nicht die Fläche eines Fußballfeldes.

    Davon unabhängig, wenn such selbst Aiwanger an Windrädern in Wäldern nicht stört, weil die Rodungsflächem von Waldtieren schon nach kürzester Zeit angenommen und genutzt werden, wer kann dann noch gegen Windräder im Wald sein?

    Die Bürger werden duch unsinnige Steuern und Abgaben enteignet, Deutschland wird deindustralisisert.

    Ich werde durch die Energiewende im Günstigsten Fall nicht enteignet. Eher im Gegenteil.
    Die Muttergesellschaft meines Arbeitgebers stellt seit Januar die Konzernflotte konsequent auf E-Autos um und kümmert sich bei den Angestellten um den Einbau der Wallbox. Die Muttergesellschaft meines Arbeitgebers ist die Tochter eines großen Energieerzeugers, an dem ich durch Aktien selbst beteiligt sind. Wenn mein Arbeitgeber jetzt die Firmenflotte auf E-Autos umstellt und die Muttergesellschaft mit dem Ladestrom Geld verdient, steigt der Unternehmenswert, durch die steigende Kursgewinne und Dividenden profitiere ich als Aktionär also direkt vom wirtschaftlichen Erfolg der Energiewende. Die Enteignung findet also doch nur bei denen statt, die ihr Geld in schrumpfenden Branchen der Vergangenheit anlegen. Wer rechtzeitig in die Gewinner von morgen investiert, vermehrt sein Vermögen.

    Vielleicht sollten Politiker dieses Zitat von Thorsten Frei vom 04.08.2026 berücksichtigen:


    Ich sehe auch nicht, dass wir klüger sein sollten als die Wissenschaftler und Politiker, di in der Alterssicherungskommission mitgearbeitet haben

    (Hervorhebung durch mich.)


    Wenn es um die Umweltpolitik geht, schein der Rat von Wissenschaftler des Klimarates auf einmal nicht mehr so wichtig sein.

    Beim Klimawandel verstehe ich das Ablehnen aber nicht. In meiner frühen Jugend bin ich mit meinem Vater über Geltscher gewandert, die es 20 Jahre später nicht mehr gab, zumindest nicht mehr die Stellen, wo wir sie gequert hatten. Heute ist in dem ganzen Tal nichts mehr vom Gletscher zu sehen. Das sind keine kurzzeitigen Fluktuationen, denn ein Gletscher ist ja nicht wieder da, wenn es mal geschneit hat.

    Unter diesem Link ein Vergleich des Hintertuxer Gletschers 1929 - 2003 - 2012 und unter diesem Link eine aktuelle Webcam. Das ist wirklich erschreckend, wie sich der Gletscher in gerade einmal 100 Jahren verkleinert hat.


    Unter diesem Link noch eine aktuelle Webcam oben auf dem Gletscher. Wenn man hineinzoomt kann man die Gletscher Hütte erkennen. Als ich 1985 mit meinen Großeltern das erste Mal an der Gletscherhütte war, war um diese herum eine riesige ebene Fläche auf der Liegestühle zum Sonnen aufgebaut waren. Diese Fläche existiert schon seit Jahren nicht mehr.

    Mit Epoxidestrich meinte ich 2K Systeme also Harz und Härter mit Quartzsand. Für Industrieböden mit Staplerbefahrung und/oder chemischer Belastung. Ich meine sowas exklusives in der Lebensmittelindustrie gesehen zu haben. Es kann natürlich sein, dass ich nur der Erneuerung der Nutzschicht beiwohnte. Sehr teuer aber absolut wasserdicht und chemikalienbeständig. Mit Quartzsand abgestreut für die Rutschfestigkeit. Wäre für mich niemals eine Option auf dem Balkon aber es gibt ja alle Wünsche.... und es war ja die Rede von Estrich, wasserdicht, auf 0 ausziehbar.

    Es könnten ggf. Beschichtungen der Art des OS 11-Systems nach DIN 18532 und TR Instandhaltung gemeint sein, wie sie auch bei der Instandsetzung von Tiefgaragen und Parkdecks zum Einsatz kommen, bei denen es sich aber um PU-Systeme oder Hybrid-Systeme aus Epoxidharz und PU oder PMMA handelt.

    45 cm :eek:


    Wieviel habt ihr da normalerweise?

    Bitte nicht auf den Wert des Pegels reinfallen. 45 cm Pegel entsprechen immer noch einer Wassertiefe von ca. 1,20 m in der Fahrrinne.

    Mittelwasser ist ein Pegel von 157 cm, der aktuelle Pegel liegt also über 1,00 m tiefer.

    Der Einsatz von KI in der Planung / Ausschreibung ist bisher für mich also nur mit sehr kritischer Überprüfung jedes erstellten Dokuments verantwortbar.

    Darf ich Fragen, welche KI genutzt wurde?
    Ich habe die letzten Tage mit der in unserem Unternehmen verfügbare KI bei der Beantwortung von Bieterfragen, wie ich oben schon geschrieben habe, eigentlich ganz gute Erfahrungen gemacht. Die KI konnte mir bestimmte Stellen im LV bzw. in der Leistungsbeschreibung, von denen ich wusste, dass sie drin stehen, aber nicht genau wo, zuverlässig raussuchen und darauf aufbauend allgemein gehaltene Antworten auf die Bieterfragen formulieren. In den Meisten fällen sogar unterschiedliche Varianten, je nach dem, wie "scharf" man die Frage beantworten wollte. Die erforderlichen Quellen, auch außerhalb des LV, z. B. aus der VOB wurden zuverlässig genannt und hielten allen Überprüfungen stand.

    Auch die von der KI ermittelten Einheitspreise bei pauschal ausgeschriebenen Positionen waren durchaus plausibel und mit entsprechenden Quellen belegt, so dass man das Zustande kommen nachvollziehen konnte.
    Wie gesagt: Ich weiß nicht genau, ob wir für unser Unternehmen eine speziell programmierten Aufsatz haben, der quasi an die Bedürfnisse des Bauwesen angepasst sind, aber die bisherigen Erfahrungen waren nicht die schlechtesten.

    Beim nächsten neuen Projekt werden ich den Einsatz beim Schreiben von Erläuterungsberichten im Brückenbau mal ausprobieren. Wobei ich da auch noch skeptisch bin, weil wir es bisher noch nicht ausprobiert haben und die KI eventuell zuerst mit alten Erläuterungsberichten trainiert werden muss.

    Es gibt auch Roboter in Krankenhäusern die Routineaufgaben übernehmen, das spart Laufwege.

    Die sind wie weit verbreitet?

    Keine Ahnung, müsste man recherchieren.

    Das Helios Krankenhaus in Erfurt z. B. nutzt Roboter für Transportfahrten (Schmutzwäche, Essen u. ä.) innerhalb des Krankenhauses, die sonst von Pflegekräfte/Assistenzkräfte übernommen werden müssten.


    Im Restaurant des Ostsee Resort Dampland werden Roboter eingesetzt, um schmutziges Geschirr in die Spülküche zu bringen, damit die Servicekräfte nicht mit den Tellern einzeln in die Spülküche laufen müssen. Mit dem Roboter können vielmehr dutzende Gedecke in die Spülküche gebracht werden.

    Der Entwurf eines Gebäudes folgt doch zum größten Teil irgendwelchen Regeln. Damit meine ich nicht nur "Normen" sondern auch so Dinge wie Ergonomie, Lichtverhältnisse, usw. Das ist doch ein ideales Feld für KI..

    Im Gegensatz zu Laien, die überwiegend ihrem Bauchgefühl folgen, nutzt die KI auch tatsächlich Regeln. Ein Architekt muss diese Herangehensweise ja auch erst lernen, dafür studiert er und sammelt später Erfahrung. Warum sollte eine KI nicht den gleichen Weg gehen, nur halt viel schneller?

    Wenn ich unsere im Unternehmen verfügbare KI frage, wobei sie hinsichtlich der Entwurfsplanung eines Gebäudes helfen kann, kommt im Prinzip heraus, dass sie in LP 2 der HOAI unterstützen kann. Also schnell verschiedene Gebäudeformen in einen gegebenen Lageplan einskizzieren, inkl. der optimalen Ausrichtung zur Sonne, unter Berücksichtigung von Blickbeziehungen, Einhaltung bzw. bewusste Überschreitung von Baugrenzen.
    Sie sagt, dass sie einen "fertigen" Entwurf hinsichtlich Baugrenzen, Baulinien, GFZ, GRZ, Vollgeschossen, Gebäudehöhen, Dachformen und Abstandsflächen hinsichtlich der Genehmigungsfähigkeit und potentiellen Konflikten überprüfen kann. Und dass sie bei der Formulierung von Befreiungen und ähnlichem helfen kann. Zeichnungen die sie erstellt, wären auf Skizzenniveau, die für die interne Projektentwicklung, die Bauherrenpräsentation, als Variantenuntersuchung und als Entscheidungsgrundlage geeignet seien. Ob das wirklich alles Funktioniert, weiß ich nicht, da ich es noch nicht ausprobiert habe; ich bin als Brückenbauer nur selten in die Entwurfsplanung von Gebäuden verwickelt. Ich weiß auch nicht, ob unser Unternehmen hier einen für uns entwickelten zusätzlichen Aufsatz verwendet, vorstellbar wäre es aber durchaus.