Beiträge von Rose24

    Ahnung von Anwälten habe ich in der Tat keine, weil auch null Erfahrungen. Ich bin nun bald 40 Jahre meines Erwachsenendaseins ohne Rechtsstreit ausgekommen.

    Da hast Du Glück gehabt. Unsere Baumängel beliefen sich auf einen sechsstelligen Betrag. Den wollten wir dem GÜ nicht einfach schenken. Und wir hatten nach neun Jahren das Glück, unseren Prozess gewonnen und sogar das Geld für die Mängelbeseitigung bekommen zu haben.

    Über weite Strecken des Verfahrens sah es nicht gut für uns aus - am Ende hat sich unsere Hartnäckigkeit für uns ausgezahlt. Leider konnte sich mein Partner trotzdem nicht mehr richtig über unser (inzwischen repariertes) Haus freuen.

    Ich hätte mir den Prozess auch gerne gespart. Positiv war das Engagement unseres Anwalts, der auch noch bei der Bezahlung sehr fair zu uns war. Ein Mensch, der ein starkes Gerechtigkeitsempfinden hat. Für mich eine Ausnahmeerscheinung.


    Was rodop bzw. seiner Frau bisher widerfahren ist finde ich unglaublich - und leider wird es wohl kein Happy End geben. Ein Musterbeispiel für das totale Versagen der Justiz.

    Denn die Standsicherheit hat der Ersteller dem Bauamt erst nach Erhalt der Genehmigung und vor Baubeginn durch Vorlage einer Statik + Prüfzeugnis zu belegen, die vom Bauamt allerdings nicht nochmals und selbständig geprüft werden.

    Zumindest in Bayern trifft das so nicht zu. Wir überprüfen da gar nix, wenn es sich um Wohnhäuser handelt...

    Tja, die Fachanwälte müssen ja gegenüber dem Gericht erst einmal auftrumpfen - ist doch klar, sonst müsste man das Ganze ja gleich bleiben lassen.

    Letztlich muss der/die Kläger(in) dann selbst abwägen, welche Chancen er sieht.

    Wir hatten zum Schluss Glück, ich glaube der letzte Richter in der 1. Instanz hatte keine Lust mehr und hat den Sack einfach zugemacht. Wir haben mit 7/10 gewonnen.

    Die Berufung hat der GÜ dann komplett verloren.

    Aber in weiten Teilen des Verfahrens sah es so aus, als ob wir auch verlieren könnten. Wir hatten den Mut dagegen anzugehen und ob der Schäden haben wir dann auch noch Widerklage gegen die Klage des GÜ auf Restwerklohnzahlung erhoben. Unser Anwalt war auch bis zum Schluss überzeugt, dass wir gewinnen.

    Meine Nachbarn, die mit uns gebaut haben, haben es nach der 1. Instanz gutsein lassen. Sie hätten vielleicht mit einer Widerklage ebenfalls mehr herausholen können - allerdings hatten sie eine Richterin, die das ganze Verfahren von Anfang bis Ende geführt hat.


    Letztlich beinhaltet der alte Spruch " vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand" sehr viel Wahrheit.


    Ehrlich gesagt hätte ich auch gedacht, dass der Prozess Deiner Frau anders hätte ausgehen müssen. Aber ich hätte wahrscheinlich ob der horrenden Gerichtskosten in ihrem Fall nicht durchgehalten und eher abgewogen, ob ich es nicht irgendwann beende.

    Vielleicht bekam der eine oder andere nun einen Denkanstoß, viel Hoffnung mache ich mir allerdings nicht.

    Zumindest bei Zeltabnahmen findet unser Baumkontrolleur immer wieder mal Siloplanen als Raumteiler (die ja auch brennend abtropfen) oder Strohballen als Einbauten vor. Die lässt er dann entfernen. Aber die kleineren Zelte werden meist nicht abgenommen, da möchte ich nicht wissen, wie viele Verstöße gegen Brandschutzvorschriften dort vorkommen...

    Auch bei der Überprüfung der Versammlungsstätten kommt es immer wieder zu Beanstandungen. Leider fehlt das Personal, um hier mehr zu kontrollieren.

    Zum Glück passiert dennoch eher wenig.

    Heute Morgen habe ich als Frühsport den Gehweg und Hofeinfahrt geräumt. Der Schnee war relativ schwer.

    Das habe ich gestern am Nachmittag gemacht. Ich war anschließend genauso nass (geschwitzt) wieder Schnee... :winking_face_with_tongue:

    Sieht gut aus. Bei uns bietet sich vom Balkon dieser Anblick:



    Der Bach ist noch immer gefroren, zwischenzeitlich hat das Eis sogar getragen (jetzt nicht mehr).

    Im Moment hat es knapp 3°C und es schneit ganz leicht.

    Aktuell sind wir schon wieder bei fast -12°C. Wir hatten letzte Woche noch tiefere Temperaturen und unser Bach hinter dem Haus ist inzwischen dick gefroren.

    Es wurde im Bebauungsplan Umweltbericht festgelegt, dass mindestens 40 % unbebaut und unversiegelt bleiben müssen, damit die Bodenfunktion bezüglich Grundwasser und Aufheizung (Kleinklima) gewahrt bleibt. Die Baugenehmigung hat aber 70 % (GRZ 0,7) genehmigt.

    Ist diese Muss-Feststellung des Bebauungsplanes nachbarschützend (drittschützend)?

    Nein, die "Muss-Feststellung" ist nicht nachbarschützend. Sie ist aber gleichwohl erst einmal einzuhalten und könnte ein Grundzug der Planung sein.

    Das kann dann durchaus bedeuten, dass die erlaubte GRZ nicht ausgenutzt werden kann. Aber offenbar wurde sie genehmigt und dafür muss es eine Begründung geben.

    Hier ist eher unbeständig, mit Wind, Regen und Sonnenschein abwechselnd - bei immer noch gut erträglichen Temperaturen. Die Tomaten hängen noch draußen...

    Wenn Du Dir Ärger ersparen möchtest, dann Frage vorher bei der UDB nach was Du darfst. Es gibt in Bayern regelmäßige Sprechtage, zu denen auch ein Vertreter des Landesamtes für Denkmalpflege kommt. Da wird man dann umfangreich beraten und ist auf der sicheren Seite was man darf.

    In der Produktion mit CNC-Maschinen haben wir auch um die 30–32 Grad. Weil die Maschinen bei der Bearbeitung auch Wärme abgeben.


    Dieses Jahr war der Krankenwagen schon 3x da.

    Puh - kein Wunder. Kann man da nicht aktiv die Räume kühlen?

    Wir leben seit inzwischen mehr als zwölf Jahre in unserem KfW70-Haus und hatten beim Bau die Wanddurchführungen für einen Kaminofen mit Außenkamin vorrüsten lassen.

    Jetzt sind wir froh, auf den Einbau eines Kaminofens verzichtet zu haben. Dank geschickter Ausrichtung der Fensterfronten heizt sich das Haus im Winter bei Sonnenschein fast von selbst und die Wärme im Haus ist dank Wärmepumpe ansonsten sehr angenehm und gleichmäßig. Wäsche lässt sich im Winter prima auch drinnen trocknen, man muss halt ab und zu mal das Fenster aufmachen. Mit KWL ist das noch einfacher, da wird die Feuchtigkeit ja quasi automatisch hinausbefördert.

    Meine Nachbarn, die ein ähnliches Haus gebaut haben, haben einen Kaminofen - wenn sie einheizen sieht man das immer daran, dass alle Terrassenfenster offenstehen... - sie heizen auch nicht wirklich oft. Der "Gewinn" eines solchen Kaminofens ist also sicher nicht vorhanden. Und so ein gut gedämmtes Haus kann auch locker mal ein paar Stunden oder auch mal ein bis zwei Tage ohne Heizung bleiben, es verliert ja nicht viel Wärme.

    Und warum der Eigentümer nicht sofort eingeschritten ist, nachdem die Baugrube ausgehoben wurde. Ich meine, das müsste doch einem Blinden auffallen. Aber das werden wir nie erfahren.

    Bei uns in der Nachbarschaft haben zwei junge Familien erst nach Fertigstellung des Rohbaus gemerkt, dass auf ihrer Baustelle fast alles schief gegangen ist. Vorher waren die nie vor Ort. Es gibt eben nichts, was es nicht gibt...

    ...haben wir auch immer wieder, allerdings in Schauern. Im Moment ist es gewittrig und mit 21,3°C relativ warm.

    Dem Grundwasser hat es noch nicht geholften.