Beiträge von Rose24

    keinerlei versorgungsengpässe bei medizinprodukten

    Habe letzte Woche bei Siegmund Care bestellt - bin gespannt wann die Lieferung ankommt. Die Website war ja nach Söders überstürzter Einführung der FFP2-Maskenpflicht einen Tag lang vollkommen zusammengebrochen... :corn:

    Halt BYOD nehme ich an.:thumpsdown:


    Hygienekonzept ein fall für den betriebsarzt? Ich gehe davon aus das You get what you pay for

    Die Abkürzung kenne ich nicht. Die Reinigungskräfte sind jedenfalls nicht mehr wie früher beim LRA angestellt, sondern gehören zu einer externen Reinigungsfirma.

    Also ganz grob 7 - 28 Tage, je nachdem wie der Hersteller es handhabt.


    Wundert mich, dass das Thema FBH und anschließende Aufheizung nach Fliesenbelegung nicht häufiger im Netz zu finden ist. 🤔


    Zur Estrichaufheizphase dagegen gibt's ganze Romane im Netz. 😅

    Nach dem Fliesen war das bei uns auch kein Thema mehr. Heizung lief nach dem Funktions- und Belegreifheizen einfach weiter (wir sind im Februar eingezogen).

    naja, das ist jetzt schon ein wenig abwertend...Ich bin Marktgemeinderat in einer kleinen Gemeinde in Bayern. Wenn wir hier eine eigene Satzung erarbeiten und rausgeben wollen, dürften wir wohl unsere Planstellen verdoppeln. Das macht wohl keinen Sinn.

    Also "meine" Gemeinden sind so groß nicht - und da sind schon einige Satzungen im Entstehen...

    Ich wundere mich etwas, dass in Bayern jede Kommune ihr eigenes Abstandsflächenrecht basteln darf. Was ist da der geschichtliche Hintergrund?

    Die spinnen die Bayern - würde Asterix sagen.

    Es gab bisher schon die Möglichkeit für die Gemeinden, Abstandsflächen zu verkürzen, s. den aktuellen Art. 6 Abs. 7 BayBO.

    Das wurde m.W. selten bis nie genutzt. Jetzt wollen wohl einige Gemeinde zum alten Abstandsflächenrecht zurück.


    Alleine die Vollzugshinweise zur neuen BayBO befassen sich auf mehreren Seiten mit dem neuen Art. 6. Ich bin vor allem gespannt, ob da in zehn Jahren noch irgendwer durchblickt was wann wie genehmigt wurde und ob Bestandsschutz greift... :wall::wall::wall:

    ymmd! :thumbsup::thumbsup::thumbsup::lach:

    Und die 0,4 x h gilt nunmehr auf allen vier Seiten des Gebäudes, nicht nur auf 2 Seiten bis max. 16m Länge....das war einmal.

    ...wenn Du Dich da mal nicht täuschst - viele Gemeinden arbeiten bereits an Satzungen und basteln so ihr eigenes Abstandsflächenrecht.

    Das kann noch lustig werden - ich freue mich schon! :sos:

    Off-Topic:

    Irre ich mich oder waren die Nagelbinder nicht auch nach dem Katastrophenwinter 2005/2006 ein großes Thema? Damals haben bei starker Schneelast einige Dächer dieser Art nachgegeben und wenn ich mich richtig erinnere, gab es danach auch ein Rundschreiben der bayerischen Obersten Baubehörde dazu. Außerdem wurde eine weitere Schneelastzone eingeführt, die inzwischen dem Klimawandel zum Opfer gefallen ist. :P

    Von einer ganz anderen Seite her:

    Kostet zwar was, aber ich habe es sehr bereut, dass ich es nicht gemacht habe bei unserem (echten) Flachdach. Einfach aus ökologischen Gründen. Wir versiegeln so viel, da kann man schon was zurückgeben in kleinem Rahmen.

    Off-Topic:

    Geht mir auch so. Wir hätten die Garage gerne begrünt - nur hat der GÜ uns eine Garage hingestellt, die dafür nicht geeignet ist, obwohl er etwas anders behauptet hat. Extensive begrünte Dächer können wahre Bienenmagneten sein und wenn sie einsehbar sind auch eine Augenweide.


    Zur Sache:

    Ich würde hier zwischen Garagen und Carports unterscheiden und halte die Aussage der Gemeinde für falsch. Begründung: die Festsetzung findet sich unter der Überschrift "Örtliche Bauvorschriften". In Art. 81 BayBO steht in Abs. 1 Nr. 1 dass die Gemeinden örtliche Bauvorschriften über besondere Anforderungen an die äußere Gestaltung baulicher Anlagen zur Erhaltung und Gestaltung von Ortsbildern, insbesondere die Begrünung von Dächern, festsetzen dürfen. Da sind die m.E. ziemlich frei in der Auswahl der baulichen Anlagen und wenn sie schon Garagen UND Carports erwähnen, müssen sie auch im weiteren Text zwischen beidem unterscheiden.

    Allerdings kenne ich dazu keine Gerichtsurteil und im Fall dass Du tatsächlich eine Beseitigungsanordnung für ein nicht begrüntes Carportdach bekommen solltest, ist der Ausgang eines anschließenden Gerichtsverfahrens ungewiss.

    Ich würde deshalb dazu auch noch beim zuständigen Landratsamt nachfragen - die müssen ja im Zweifel die Beseitigung anordnen. Das darf die Gemeinde nämlich nicht selbst.

    Das kann ich so nur ebenfalls unterschreiben. Ich denke euere Chancen sind angesichts der doch sehr schwachen Begründung der Ablehnung nicht so schlecht.

    Nachtrag: Es ist nicht so, dass keine LKWs anliefern würden. Es würden keine Sattelschlepper kommen, sondern nur kleinere LKWs mit Hebebühne, 7,5 Tonner, in dieser Richtung. Hierfür haben wir eine Anzahl von durchschnittlich 3 Anlieferungen pro Monat angegeben. Und die Pläne wurden sogar extra so gestaltet, dass diese Anlieferer in das Grundstück einfahren könnten, inkl. Schleppkurve.

    O.k. - da liegt also der Hase im Pfeffer (zusammen mit der Nutzungsänderung für das Lager). Gab es eine Beurteilung durch die Untere Immissionsschutzbehörde und was genau war das Ergebnis? Überschreitung der Lärmwerte an den nächstgelegenen Immissionsorten? Von welcher Gebietsart wurde ausgegangen?

    Das ist mir klar. Ich will nur darauf hinaus, dass es in der Summe für die Nutzungsart Einzelhandel kaum Unterschiede gibt und insofern die Angrenzung von Ladengeschäft zu Online-Handel in konkreten Fall keine baulich relevanten Aspekte nach sich zieht.

    Es wäre allenfalls ein Problem, wenn sich der Lieferverkehr merklich ändern würde.

    ...


    Ich wüsste auch garnicht, wie sich das auf die bauliche Nutzung auswirken könnte.

    Dem TE geht es um eine Neugenehmigung für beides Ladengeschäft und Onlinehandel, nicht um eine Nutzungsänderung. Relevant wäre hier theoretisch nur der zusätzliche Lieferverkehr. Dass der aber so exorbitant ist, dass damit gegen das Rücksichtnahmegebot verstoßen würde (Stichwort: immissionsschutzfachliche Beurteilung) kann ich mir eben auch nicht vorstellen, vor allem wenn kein Lkw-Verkehr stattfindet. Darum würde ich das Ganze gelassen sehen.

    Es ändert sich die Frequenz der Zu- und Ablieferungen. Ich kann mir aber bei der Beschreibung des TE beim besten Willen nicht vorstellen, dass das für eine Ablehnung reicht (hier müsste ja sonst eine Verletzung des Rücksichtnahmegebots vorliegen). Deshalb würde ich den Widerspruchsbescheid abwarten und ggf. klagen. Besser wäre wahrscheinlich gewesen, den Onlinehandel gar nicht mit zu beantragen und stattdessen einfach zu machen. Vermutlich wäre das nie jemandem aufgefallen. Ich kenne auch keinen Fall, wo so etwas schon einmal beantragt worden wäre.


    Und nein - die Geschäfte die jetzt Onlinedienste anbieten benötigen keine Nutzungsänderung. Vermutlich ist bei denen jetzt weniger los als im Normalbetieb. Es ist also nicht zu erwarten, dass hier so ein exorbitanter Zu- und Ablieferverkehr herrscht, dass sich der Charakter der Nutzung ändern würde.

    Was spricht dagegen, die Nutzungsänderung ohne den Onlineshop umzusetzen und in der Zwischenzeit auf die Entscheidung Regierungspräsidiums zu warten? Wenn innerhalb von drei Monaten nicht entschieden wird, kannst Du Untätigkeitsklage erheben, also sollte das nicht ewig dauern. Und in einem Klageverfahren entscheiden zum Schluss unabhängige Verwaltungsrichter - da sehe ich in dem vorliegenden Fall durchaus Chancen auf eine Genehmigung auch des Onlineshops. Den kannst Du dann immer noch nachgenehmigen lassen.