Beiträge von Rose24

    ...kommt immer drauf an, ob die Firma, die den Mangel verursacht hat gesprächsbereit ist. Grundsätzlich muss sie aber nur den Mangel beheben, ohne dass der AG einen Einfluss darauf hat wie sie es macht. Das gilt m.E. auch für die Folgegewerke, die dann vermutlich vom Mängelverursacher beauftragt werden müssten. Vielleicht kann ja Eric noch etwas dazu schreiben.

    Was heißt "notfalls"? Der Beirat wäre gut beraten, das Vorhaben frühzeitig mit der Behörde abzustimmen. Meine Kollegen von Amt 67 (da ist bei uns die UNB angesiedelt) sind da absolute Spaßbremsen. Zwischen dem 01.03. und dem 30.09. ganz besonders, da gibt's die Fällgenehmigung nur, falls von dem Baum eine akute Gefährdung für Leib und Leben ausgeht.

    Das ist bei uns leider anders. Wenn es eine Begründung dafür gibt und sich in den Bäumen keine Nester oder Bruthöhlen befinden, werden sie meistens freigegeben. Traurig...

    Also, im splitt und lose mit offenen Fugen verlegen ist das bewerte, dann also so, oder wie? Das ist die beste Variante, oder wie jetzt?

    Im Gegenteil - gemeint war wohl eher, dass man sinnvollerweise für Terrassen keine Fliesen verwenden soll, weil diese im Außenbereich mehr Probleme machen, als z.B. richtige (dicke) Terrassenplatten aus Beton oder Naturstein.

    für die Baustelle müssen Bäume gefällt und Hecken gerodet werden

    Es ist so traurig. Irgendwie ist 2024 jetzt schon das Jahr des Baumfrevels. Bei uns in der Gegend wird gerodet und gefällt dass die Schwarte kracht. Nicht nur die wegen Schnee und Sturm kaputten Bäume werden gefällt, sondern gleich auch viele weitere, dazu wurden bei uns am Bach jetzt auch noch alle Büsche entlang des Ufers koplett weggeschnitten... Bitte bleib dran - ich wünsche Dir Erfolg!

    Mal angenommen, der TE wohnt in solchem Kreis, was hätte er dann:

    gewonnen? Würde der LK die Ablehnung der Gemeinde wirklich abbügeln?

    Zum einen: der TE hätte Zeit gewonnen, weil das Verfahren beim LRA sofort startet und nicht erst nachdem die Gemeinde den Antrag im Gemeinderat behandelt hat.

    Und ja - die Landratsämter in By werden vom Ministerium dazu angehalten, zu Unrecht verweigerte gemeindliche Einvernehmen zu ersetzen. Bei uns im Landkreis passiert das regelmäßig.

    Würden wir das nicht so machen, liefen wir Gefahr, schadensersatzpflichtig zu werden.

    So einen Fall habe ich übrigens auch schon erlebt - Gemeinde und Landkreis mussten dem Bauherrn nach erfolgreicher Klage je 30.000 DM für die Verzögerung bezahlen.

    Bei der Gemeinde reichen wir nichts ein, da wir das nicht müssen. Daher warten wir nicht auf einen Ablehnungsbescheid der Gemeinde.

    Das ist nun auch für mich tatsächlich interessant! Tatsächlich kenne ich diese Vorgehensweise so nicht. Ist mir wirklich neu (man lernt ja gerne dazu). Bei uns geht es hier nämlich deutlich formaler zu. Man muss (!) über die Gemeinde einreichen.

    Noch nie von der DVBau gehört?

    In Bayern gibt es inzwischen 50 Landkreise, in denen man digital und direkt beim Landratsamt einreichen kann.

    Das Landratsamt beteiligt dann seinerseits die Gemeinde am Verfahren.

    Nach wie vor kann in den sogenannten "Pilot"-Landkreisen auch in Papier eingereicht werden. Bei uns wird dann der Antrag gescannt und digital weiterbearbeitet.

    Der Vorteil ist, dass die Beteiligung der Gemeinde nicht vor Einreichung des Bauantrags erfolgen muss, sondern gleichzeitig mit der Bearbeitung des Antrags - also parallel - erfolgt.

    Es ist allerdins immer noch so, dass für den Fall, dass die Gemeinde dem Antrag nicht zustimmt ein förmliches Verfahren zur Ersetzung von deren Einvernehmen erforderlich ist.

    Das Landratsamt kann also nicht einfach so die Genehmigung erteilen, ohne die Gemeinde zuvor noch einmal anzuhören.

    Hallo zusammen,


    ja, Haus steht schon. Aufgrund Bebauungsplan auch gar nicht soo weit weg von dieser Böschung. Daher möchte ich die Seite eben haben um den Fahrrad-/Geräteschuppen + Weg hinzusetzen.


    Mehr später :)

    Dann "schneide" doch ein Stück aus der Böschung aus und lasse den Rest wie er ist. Aus Erfahrung kann ich Dir sagen, dass so ein Garten irgendewann eh so viel Arbeit macht, dass es auf ein paar m² hin oder her gar nicht mehr ankommt.

    Sieh es als ein Stück Natur - Du verzichtest doch auf nichts. Dir Böschung bleibt Dein Eigentum! 🙃

    Und an der Hecke haben vermutlich viele Vögel 🐦🐦🐦 ihre Freude.

    Zum Nachbarschaftsrecht kann ich nicht viel sagen - aber warum muss die Böschung überhaupt abgefangen werden? Ich sehe keine Hangrutschgefahr - es hält ja wohl tatsächlich schon sehr lange so und es gibt keine steile Kante. Ob Gabionen oder L-Steine wirklich besser sind? Auf jeden Fall würden sie ein Hindernis für Kleintiere wie z.B. Igel darstellen und in meinen Augen deutlich hässlicher aussehen als die jetzt eher naturnah gestaltete Böschung.

    Da Sanierputz genau das machen soll - also das Salz und die Feuchtigkeit an die Oberfläche transportieren - ist es ganz normal, dass es dort zu Salzausblühungen kommt. Das Salz kann einfach abgewehrt werden. Wenn der Sanierputz gesättigt ist, muss er sowieso erneuert werden.

    Also liegt eine nicht genehmigte Umnutzung des 4.OG / Spitzbogens vor. Und diese soll jetzt nach gut 30 Jahren legalisiert werden.

    Also ich habe das so verstanden, dass es zwar die Treppe ins 4. OG gibt, dieses aber noch nicht als Wohnung genutzt wird. Sonst hättest Du natürlich Recht.

    Und bei Gebäudeklasse 4 wird zwar der Brandschutznachweis vom Amt nicht geprüft, aber er muss von einem dafür Nachweisberechtigten erstellt sein, der auch auf der Baubeginnsanzeige unterschreiben muss.

    Es führt also sowieso kein Weg daran vorbei, sich einen entsprechend Nachweisberechtigten zu suchen, wenn man das genehmigt habe möchte.

    Den Sicherheitstreppenraum light gibt es meines Wissens nur in Berlin. Der taugt also nicht als Vorschlag. Vielleicht schreibt Rose24 was zu den bayr. Gegebenheiten.

    Wie es sein sollte, steht in Art. 33 BayBO. In besonders gelagerten Fällen können davon aber auch Abweichungen erteilt werden. Hierzu braucht es eine ausreichende Kompensation zur Begründung des Antrags.

    Die Empfehlung lautet daher nach wie vor, einen Nachweisberechtigten für Brandschutz einzuschalten.

    Für mich klingt das nach mindestens Gebäudeklasse 3 (drei oder vier Geschosse) - und ja: ich würde mir auch einen auf solche Fälle spezialisierten Nachweisberechtigten für Brandschutz suchen, um eine Lösung zu erarbeiten.

    Meine inzwischen langjährige Erfahrung als Sachbearbeiterin in einer Baugenehmigungsbehörde lässt mich zu der Auffassung von feelfree tendieren.

    Ich würde es auch einfach lassen wie es ist und mit dem Risiko leben, dass das Terrassendach irgendwann weg muss. Bisher hat es niemanden gestört und den neuen Nachbarn stört es auch nicht. Das Bauamt wird es vermutlich erst merken, wenn jemand den Schwarzbau anzeigt.

    Vielleicht kann man aber auch mit der Verkäuferin noch einmal sprechen und eine Vereinbarung treffen, dass sie im Fall des Falles die Rückbaukosten trägt.

    Die bay. BauO kenne ich bezüglich verfahrensfreier BV nicht sonderlich, aber in B kann man meines Wissens zu verfahrensfreien BV keine Bauanträge stellen, auch nicht ausnahmsweise, sie sind ja verfahrensfrei. Aber das mag in Bayern anders sein!

    Man kann in Bayern dazu auch keinen Bauantrag stellen. Aber man könnte einen Vorbescheidsantrag stellen und würde dann vielleicht die Aussage bekommen, dass das Vorhaben verfahrensfrei ist und der Antrag zurückgenommen werden soll.


    Man bekommt nicht mal auf Antrag eine Baugenehmigung, wenn das Freistellungsverfahren gilt.

    Das ist in By auch so.