Beiträge von Rose24

    Wie geschrieben stehen unsere Tomaten seit über 10 Jahren auf einer flachen Anstaubewässerung unter freiem Himmel vor einer Südwand, ohne direkte Bewässerung: Keine geplatzten Früchte, keine Fäule, alles schick!

    ...mach' mal Fotos! ;)

    Wir hatten über Nacht bis jetzt auch einiges an Regen. Der Roboterrasen nebenan wurde flei

    Es ist frustierend. Hab schon mind 30m³ vergossen und trotzdem alles braun. Ich fackel alles ab, und kipp ein paar Sattel Schotter hin.

    Vielleicht nicht die schlechteste Idee. In Kiesgruben gibt es Ruderalflora, da träumen Schmetterlinge und Bienen davon... :D

    Wie sollen die Richter das machen? Die Justiz ist völlig überlastet. Man muss schon froh sein, wenn der eigene Fall noch zu Lebzeiten bearbeitet wird, um mal etwas zu übertreiben.

    Genau so ist es. Wir sind inzwischen im fünften Jahr und haben schon drei Richterwechsel durch. Die Akte dürfte an die 600 Seiten schwer sein und die Richterin will jetzt ein weiteres Gutachten... ;(

    Wie stelltest Du Dir das praktisch vor? Soll der Gesetzgeber sich zehntausende möglicher Schäden ausdenken, dann welche hundert Beweisfragen es jeweils dazu geben könnte und für alle denkbaren Fälle dann ausrechnen lassen, wie lange deren Überprüfung dauern darf, um das in ein Gesetz zu schreiben? Das ist - freundlich formuliert - eine echte Schnapsidee!

    Da hast Du sicher Recht. Allerdings wäre es schon hilfreich, wenn die Richter auch ein wenig überwachen würden, was die SV so treiben bzw. sich mehr mit diesen abstimmen würden. Denn die können bisweilen ein absonderliches Eigenleben entwickeln... ;(


    Bei uns wurden mehrfach Beweistermine angekündigt, bei denen bestimmte Handlungen des SV stattfinden sollten, die dann aber in der Realität ganz anders abliefen. :eek:

    Auf einem Wasserrechtslehrgang zum Thema Überschwemmungsgebiete und Hochwasserschutz haben sie uns gesagt, dass bereits sechs Wochen nach einem großen Jahrhunderthochwasser die "Hochwasserdemenz" einsetzt, selbst in Städten wie Passau... :wall::rb:

    Ich bezweifle, ob jemand schon einmal wegen Überzahlung einen Teil seines Vorschusses zurückerhalten hat.

    So ist es. Und wenn der G-SV nicht alles beantwortet hat, gibt es eben noch ein Ergänzungsgutachten. Dann wird in aller Regel ein weiterer Vorschuss fällig. :motz2:


    In unserem Fall musste jedenfalls jedesmal nachgezahlt werden.

    In unseren Verfahren waren zwei G-SV tätig. Der eine - ein Zimmerermeister - war offenbar mit der Bezahlung nach JVEG zufrieden. Der zweite, ein Dipl.-Ing. für Heizungsbau wollte 100€/Std. und hat die auch bekommen. Beide haben insgesamt viele Tausend € abgerechnet...

    Ja, so ist es. Zumal es ja technische Lösungen gibt, mit denen auch dem Einbruchsschutz Genüge getan werden kann.

    Aber schon das leidige Abschließen der Haustüren ist ja eine ständig ignorierte große Gefahrenquelle, die den Hausbewohnern von alleine nicht klar ist oder hinter die (vermeintliche) Einbruchsgefahr zurücktreten muss:

    Dazu hatte ich auch erst ein Anfrage. Ja - das ist eigentlich nicht erlaubt. Nur wer soll das überwachen? Da kann man m.E. nur privatrechtlich mit Unterlassungsklage drohen.

    Wer haftet, wenn in Bauvorlagen wissentlich wahrheitswidrige / falsche Angaben gemacht werden? Ich denke z.B. an Größe, Höhen, Form von Nachbargebäuden, deutlich falsche Bemaßung von Bauteilen etc., mathematisch falsche rechnerische Nachweise .... ? Liegt die Verantwortung beim Planersteller, beim Antragsteller oder bei ... ? Wie wirkt sich diese Haftung auf die haftende Person aus?

    Hängt davon ab, für was gehaftet werden soll - im Ordnungswidrigkeitenverfahren kann man sich den Planer und/ oder den Bauherren greifen. Hängt halt davon ab, ob derjenige schuldhaft (vorsätzlich oder fahrlässig) gehandelt hat.


    Davon unabhängig kann das Bauamt natürlich bauaufsichtlich tätig werden - i.d.R. gegen den Bauherrn. Das ist von der Schuld unabhängig.

    Bei uns im Amt war wegen abgesperrter Notausgänge in einer Disko schon einmal die Staatsanwaltschaft zu Besuch und hat die Bauakten abgeholt. Die wollten nach einem Brand wissen, ob wir die richtigen Auflagen gemacht haben.

    Zum Glück gab es keinen Personenschaden und nur geringen Sachschaden - die Gäste waren schon weg und der Brand wurde morgens von der Putzfrau entdeckt. Nicht auszudenken, wenn noch voller Betrieb gewesen wäre. Da hatten an die 2000 Personen Platz!


    Die Notausgänge waren abgesperrt, damit die Gäste drinnen niemanden (ohne Eintrittskarte) hineinlassen konnten. :wall::wall::wall:

    wenn jetzt ein Schaden entstanden ist, obwohl der gerichtlich bestellte SV sagte, es wird kein Schaden entstehen - haftet er dafür und muss er den Schaden ersetzen?

    Mein Tipp: nicht, denn es ist vollkommen egal, was in Gutachten des G-SV steht ...

    ...das hätte ich auch nicht angenommen. Außerdem hat er ja dann den Schaden selbst gesehen und bestätigt.

    Ja, rodop - eigentlich sollte ja vor kurzem eine Entscheidung fallen. Doch im letzten Moment ist Frau Richterin eingefallen, dass sie noch ein Gutachten braucht. Zu einem Thema, zu dem das Gericht erst vor kurzem mitgeteilt hat, dass es die Beweisaufnahme als abgeschlossen betrachte. Aber dank der langen Verfahrensdauer hatte der GÜ Zeit, neue Fake-Beweise vorzulegen und jetzt ist Frau Richterin verunsichert. Ein wenig Mathematik könnte ein weiters Gutachten einsparen, unser Anwalt versucht das der Richterin jetzt darzulegen. Ich persönlich glaube nicht mehr an einen schnelle Entscheidung.

    Übrigens: bei uns haben sich einige Schäden inzwischen bewahrheitet. Warmwasserspeicher und Wärmepumpe mussten bereits getauscht werden, wegen massiver Verschlammung der Anlage. Der G-SV hatte davor vier lange Jahre die Augen verschlossen.


    Im Fall unseres Nachbarn ist Anfang des Jahres ein Urteil gefallen - aber nun wartet er auf Post vom OLG, denn der GÜ ist in Berufung gegangen. Da scheint sich auch nicht viel zu tun.


    Mein Mann ist inzwischen schwer krank und ich befürchte er wird den Ausgang des Verfahrens nicht mehr erleben. Er hätte diesen Ärger eigentlich nicht mehr gebraucht. Mittlerweile sind die Schäden, die das Gericht verursacht hat, indem es uns zum Nichtstun gezwungen hat bald größer als die Schäden, die der GÜ hinterlassen hat.