Beiträge von Rose24

    8 Stunden??? Ich habe gelesen, dass das Virus mehrere Tage auf Metalloberflächen überleben kann ... angeblich ...

    Off-Topic:

    Oh - Stufe 2 - "habe gelesen" :P (frei nach Marc-Uwe Kling) - Ironie off


    Ja, 8 Stunden reicht wohl nicht ganz, je nachdem wie stark die Oberfläche kontaminiert ist. Habe ich auch gelesen. :eek:

    Gibt es nicht im Landratsamt jetzt jede Menge leerstehende Räumlichkeiten?

    Du wirst es nicht glauben - es gibt dort auch jede Menge Ja, Klopapier...


    Ja, im Moment ist das LRA tatsächlich nur zu ca. 1/3 besetzt. Der Rest ist freigestellt, im Homeoffice oder im Katastropheneinsatz.

    das war bei uns heute kein problem .....


    gestern habe ich den haklechef irgendwo gesehen . er sagte der momentane verbrauch/bestellmenge liegt bei 300% produziert wird jetzt über 50 0der 60% mehr.

    die werden dann im sommer kurzarbeit schieben .

    ...ich verstehe es einfach nicht. Was wollen die Leute nur damit? Ich hätte gar nicht so viel Platz, um davon Unmengen zu bunkern...:thumpsdown:

    Bei uns ist seit mindestens drei Wochen kein Klopapier mehr zu bekommen. Die Kassiererin beim dm sagte sie wissen auch nicht, wann Nachschub kommt.

    ...


    Heute wurde dann entschieden das Heim in zwei Bereiche zuteilen, nach dem alle andere Möglichkeiten verworfen wurden.

    Die Positiven Bewohner, welche bisher in ihren Zimmern isoliert wurden, werden zusammen mit dem betroffenen Personal in einem isolierten Bereich verlegt.

    Das Personal verbleibt dabei min 15 Tage dort.

    Schlimm was da gerade passiert. Aber da hätten sie auch schon früher drauf kommen können. Immerhin sind die Heiminsassen allesamt Risikopersonen.

    die schmale fuge zwischen pflaster und element macht die elektrochemische geschichte perfekt .

    eigentlich könnte man da das handy aufladen.

    ...da würde ich dann eher von einem Korrosionsprodukt ausgehen und nicht von Salz. Irgendwelche Oxide, ggf. in Kombination mit Biofilmen aus Bakterien. Das würde dann auch die Konsistenz (knetbar) erklären.

    Dann hast Du wohl Glück, dass "Deine" Sachbearbeiter dies zur Beurteilung Deiner Bauvorhaben nicht für notwendig erachten:

    §7, Absatz 3, BauVorlV

    ...

    9. die Festsetzungen eines Bebauungsplans für das Baugrundstück über die überbaubaren und die nicht überbaubaren Grundstücksflächen,

    Manche Festsetzungen sind im Lageplan nicht darstellbar (z.B. GRZ, GFZ), die müssen dann natürlich auch da nicht rein... ;)

    Da gehört dann eine extra Berechnung zum Befreiungsantrag.

    Aber das mag in NRW anders sein. Komisch. Denn in einer BVA klärt man ja erst einmal einzelne Fragepunkte ab. zB Darf die Baugrenze überschritten werden. Dazu dann Begründung, evtl. Nachweis, dass es ja gar nicht viel ist usw. Aber mehr doch nicht, oder?

    Exakt so ist es. Die Überschreitung sollte aber dann auch planlich dargestellt werden.

    Danke, Skeptiker

    Den Lageplan erhält man preisgünstig beim freundlichen Vermessungsamt zum Mitnehmen, so war es damals bei mir. Warum sollte man da einen extra Vermesser brauchen?

    Den brauchst Du in Bayern nicht. Allerdings verlangen wir bei Befreiungsanträgen, dass die betreffenden B-Plan-Festsetzungen (z.B. Baugrenzen) in den EG-Grundriss oder den Lageplan eingetragen werden. Man muss erkennen, von welchen Festsetzungen abgewichen werden soll und die Abweichung muss begründet werden.

    Ich habe keine Angst vor dem Virus, sondern vor dem wirtschaftlichen Folgen und der Unberechenbarkeit der Gesellschaft

    Das ist genau das, was mich auch umtreibt. Ich war vorhin einkaufen und die Regale sind jetzt noch leerer als gestern. Die Stimmung ist eher gedrückt.


    Heute wurde außerdem beschlossen, dass das Landratsamt keine Besucher mehr einlässt und so viele Leute wie möglich zu Hause bleiben sollen. Gut, dass ich Home-Office habe, sonst müsste ich bald Urlaub nehmen...

    Dazu ganz interessant: Warum das Testverfahren auf Covid-19 Lücken hat


    Seit heute bin ich auch im Homeoffice. Vorerst für fünf Wochen - wenngleich ich wohl alle paar Tage Akten hin- und herfahren muss, da wir noch nicht vollständig digital arbeiten können. Leider läuft unser Projekt zur Digitalisierung erst seit diesem Jahr - aber vielleicht geht es nun etwas schneller.

    Wir haben übrigens im Bauamt heute ein Drittel der Leute für zwei Wochen heimgeschickt, dann geht die zweite Gruppe und dann die dritte (auch jeweils für zwei Wochen). Zumindest theoretisch soll so vermieden werden, dass alle gleichzeitig ausfallen.

    rodop

    Die Thüringer und Franken sind halt vernünftige Leute. Sollten die Prepper etwa eher unter Großstadtbewohnern zu finden sein?

    Das kann ich nicht bestätigen. Z. B. im Drogeriemarkt dm war gestern nicht nur das Klopapier aus, sondern auch nahezu alle Konserven. Bei Aldi gab es schon letzte Woche kaum noch Nudeln, Klopapier ebenfalls seit zwei Wochen Fehlanzeige. Auch sonst waren die Regale deutlich leerer als üblich, vor allem seit die Schulschließung verkündet wurde. Und wir sind eine 3600-Seelen-Gemeinde.

    Nein, die Menschen sind nicht vernünftig. Es kommt wohl eher darauf an, wie schnell die Geschäfte ihre Regale auffüllen können.

    Respekt. Wer also ein (Reihen)-Haus baut, muss keinen Stellplatz nachweisen? Auch nicht bei MFH?

    Man kann also ein MFH mit z.B. 12WE errichten ohne dass für die WE Stellplätze geplant sind?

    Die Frage ist dann allerdings, ob die Wohnungen auch verkäuflich sind... - obwohl - im Großraum M wäre das vermutlich zur Zeit kein Hindernis :eek:


    Bei MFH mit ETW sind übrigens hier oft die TG-Stellplätze nicht gut zu verkaufen und TG stehen häufig halb leer. Vielen Wohnungskäufern reicht tatsächlich ein Stellplatz. Oft werden die TG-Stellplätze dann auch widerrechtlich an Dritte verkauft...

    Wir haben mit 1-seitig offener Dusche im Bad dank Stoßlüftung eine rel. LF, die sich nicht von den anderen Räumen unterscheidet. Allerdings wird die Heizung auch ohne Nachtabsenkung betrieben, so dass selbst eine temporäre Abkühlung der Außenbauteile ausgeschlossen wird. Schimmel nach gut 7 Jahren genau nix, auch nicht in den Silikonfugen.

    Dito bei uns. Die Dusche im EG hat sogar nur einen Duschvorhang. Die Wände sind Gipskarton. Gefliest ist nur halbhoch und nicht jede Wand, außer im direkten Duschbereich (da reichen die Fliesen bis 1,80 m Raumhöhe).

    die "Mängelliste" zum Bauantrag kam relativ schnell, so ca. 6 Wochen nach Eingangsstempel.

    Das dauert bei uns max. 10 Tage. Länger ist die absolute Ausnahme.

    Mein aktueller Bauantrag befindet sich in 2 Wochen im 10. Monat, nach Behebung der Mängelliste nach 6 Wochen

    Bis zur Genehmigung haben wir bei gewerblichen Bauvorhaben mit Fachstellenbeteiligung 40 Werktage Zeit (ist knapp, klappt aber meistens) , bei anderen Bauvorhaben 90 Tage (die wir selten brauchen). Das sind die Zielvorgaben unseres Hauses.

    Der Bauantrag wurde übrigens auf Basis eines positiven Vorbescheids (der auch 8 Monate gedauert hat) gestellt.

    Noch besser. Da sollte es ja eigentlich schneller gehen, sofern nichts gravierendes geändert wurde.

    Wir kriegen das schon noch hin, dass bis 1.3 keine Genehmigung da ist und dann darf man trotz Fällgenehmigung im Rahmen des Bauantrags für die eine Tanne diese nicht einfach entfernen

    Fällgenehmigungen geben wir schonmal vorab mündlich, wenn es eilt und der Bauantrag noch dauert. Die Ersatzpflanzung wird dann beauflagt. Das habe ich selbst diese Woche dreimal gemacht.

    Mein Lieblingsspiel war die Befreiung für die Mülltonneneinhausung (für 3x120l Tonnen die man in M zwingend braucht). Eingezeichnet ist eine davon 30cm über das Baufenster hinausragend und braucht daher eine Befreiung.

    Ja, dafür ist München berühmt. Kein Wunder, dass die dann überlastet sind... Ich könnte so nicht arbeiten.

    Danach hat der BT auch gebaut, aber die jeweils 2cm Putz würden nun zu einer Unterschreitung der Abstandsflächen zwischen 2 der 3 Häusern an den Giebelseiten führen.

    Das würden wir gar nicht merken. Und wenn, wäre es für eine Baueinstellung wohl zu geringfügig.



    Kurzum - ich bin froh, bei einem Landratsamt im Umland tätig zu sein. Da kann man das meiste ausreden und wenn es sehr eilt, wird manchmal auch der Turbo eingelegt. Leider danken das nicht alle unsere Bauherren, sondern sie sind manchmal schon fast unverschämt, weil sie einfach zu sehr verwöhnt werden... :rb: