Beiträge von Rose24

    Um nach einem kompletten Arbeitsleben in Grundsicherung zu leben?

    Ja, wenn es sonst nicht reicht? Ich finde es gut, dass es den Sozialstaat gibt und ich würde auch ein bedingungsloses Grundeinkommen befürworten.

    Es gibt eben Leute, die aus den verschiedensten Gründen durch's Raster gefallen sind - was würde mit denen passieren, wenn es den Sozialstaat nicht gäbe?

    Müsste ich beim 34er den Eingriff in die Natur auch ausgleichen?

    M.E. nicht. Es könnte aber sein, dass Du die vorhandenen Gehölze aus artenschutzrechtlichen Gründen nur außerhalb der Vogelbrutzeit beseitigen darfst.

    Gibt es eine Baumschutzverordnung? Dann müsstest du ggf. einen Fällantrag stellen und anschließend eine Ersatzpflanzung vornehmen.

    Du kannst gegen den Ablehnungsbescheid beim zuständigen Verwaltungsgericht klagen. Aber ich vermute es gibt noch gar keinen Ablehnungsbescheid? Zumindest liest sich das hier so. Der Bescheid muss ja irgendwie begründet sein?

    Nein, als das einzig Wahre wird der super saubere übermotorisierte Diesel aus nachwachsenden Rohstoffen und deutscher Produktion verkauft. Das muss man nicht prüfen, das wird schon stimmen.

    Das stimmt eben nicht. Oder habe ich das was verpasst - gibt es für Dieselfahrzeuge und -zapfsäulen jetzt auch Kaufprämien? :sarkasmus:

    ich habe von mehreren Ärzten in Unterfranken die Informationen, dass sie und ihre Kollegen bereits ab Mitte Juli mit Impfungen aufgehört haben, da es keine Interessenten mehr gab, jeder kann seinen Wunschtermin in einem Impfzentrum bekommen ...

    Meine Rede - die regionalen Unterschiede sind groß. Mein Kollege, schwerer Diabetiker, wohnt in München und hat noch nicht einmal beim Hausarzt einen Impftermin bekommen. Dafür hat inzwischen mein Arbeitgeber betriebliche Impfungen durchgeführt - mit großer Nachfrage (es ist praktisch keine Impfdose übrig geblieben).

    ...schon o.k. - ich will Dich gar nicht von irgendetwas überzeugen. Nur ist eben das perpetuum mobile noch nicht erfunden.

    Es wäre viel wichtiger, Energie wo es geht einzusparen anstatt immer noch mehr zu erzeugen. Die Umweltbilanz des "Öko"stroms sieht leider auch sehr oft anders aus als im Prospekt (sh. z.B. Wasserkraft oder Biogas). Es ist eben leider nicht alles öko, was als öko verkauft wird. Und der Landbewohner benötigt meistens etwas mehr Motorisierung als der Bewohner einer Millionenstadt.

    Interessanterweise machen sich bei elektrisch angetriebenen Fahrzeugen die kritischen Konsumentinnen viele Gedanken über deren ökologische Auswirkungen, bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor hat sie das bisher nicht die Bohne interessiert.

    Das kann ich jetzt für mich nicht so stehen lassen. Ich bin der Elektromobilität gegenüber durchaus aufgeschlossen, nur muss die ganz neu gedacht werden und kann nicht dergestalt funktionieren, dass man große SUVs mit Batterien ausstattet und diese dann als umweltfreundliche Plugin-Hybride verkauft oder wie Tesla Autos mit 750 kW Leistung ausstattet. Ich sehe immer mehr von diesen Dinosauriern auf Rädern, die jetzt E-Kennzeichen haben.


    Mein eigenes Auto wiegt ca. 900 kg, hat 68 PS und fährt mit 4,3 l Benzin auf 100 km. Da bin ich also viel sparsamer unterwegs als mancher mit einem staatlich geförderten Hybrid-Fahrzeug. Und nebenbei ist mein Auto mit einem modernen kleinen Motor ausgestattet. Ich habe mich dafür ganz bewusst entschieden, weil ich es für einen guten Kompromiss halte. Mangels Nachfrage wird das aber inzwischen nicht mehr in D angeboten. :(

    Erst einmal würde ich gern wissen ob der Grundstückseigentümer des Nachbargrundstückes Anspruch auf Auskunft hat ob eine Abstandsflächenübernahmeerklärung vorhanden ist?

    Diese müsste ja dann beim Bauamt zu bekommen sein.

    Ja, der Nachbar hat ein Akteneinsichtsrecht und bekommt auch die AF-Übernahmeerklärung zu sehen, wenn es eine gibt. Es kann aber auch eine Grunddienstbarkeit eingetragen sein, wenn es sich um ein älteres Gebäude handelt.

    Sollte keine Übernahmeerklärung vorliegen, was hätte das dann für rechtliche Konsequenzen?

    Keine. Zumindest nicht für den Nachbarn.

    Einmal warum außerhalb des Bauraumes gebaut werden durfte. Wie ist hier vorzugehen, da Nachbareigentümer kein berechtigtes Interesse haben in Akteneinsicht beim Bauamt.

    Vielleicht wurde das Gebäude schon vor Aufstellung des B-Plans dort gebaut?

    Und warum soll der Nachbar kein berechtigtes Interesse haben? Er ist doch der direkt Betroffene.

    Das zweite Thema is warum durfte an die Grundstückgrenze gebaut werden. Mir ist gerade dieser Satz in der Bauordnung aufgefallen(Hatte ich noch nie wirklich konkret beachtet): "Abstandsflächen sowie Abstände im Sinn des Satzes 1 dürfen sich ganz oder teilweise auf andere Grundstücke erstrecken, wenn rechtlich oder tatsächlich gesichert ist, dass sie nicht überbaut werden"

    Das war hier vermutlich eher nicht der Fall. So ein Fall wäre z.B. gegeben, wenn eine Baubeschränkgung durch Grunddienstbarkeit eingetragen wäre.

    Das wäre ja hier praktisch der Fall.

    Warum?

    Bei uns am See hat sich mal einer in einem alten Park herum getummelt. Dachte schon, der wollte das alte Hafenbecken der ex Villa stauen. Ich habe schon darauf gewartet, dass der einer der Parkbäume umlegt. Das wäre ein Geschrei gewesen und ob die den Biber danach tatsächlich in Ruhe gelassen hätten?

    Bäume kann man schützen. Das nennt sich Prävention und wir hier bei uns auch praktiziert.

    Sind wohl auch recht wohlschmeckend

    Ein uns bekannter Jäger, der einen AbschussErlaubnis hatte hat mal probiert und war wenig begeistert. Vielleicht war das Exemplar aber auch schon zu alt.

    Biber wohl auch. Wurden früher von den Mönchen gern in der Fastenzeit gegessen, weil sie Schuppen am Schwanz haben und im Wasser leben.
    Waren damit also Fische und erlaubt.

    Ja, das hat leider mit zur Ausrottung beigetragen.

    Ohne Fotos oder Skizzen der umgebenden Bebauung und ohne Lageplan, wo sich die Häuser jeweils befinden kann man den Fall nicht beurteilen. Spitzdachhäuser können einen große Firsthöhe aber eine niedrige Wandhöhe haben. Dann wirken sie trotz großer Firsthöhe wie 1,5-geschossig. Dagegen kann ein Haus mit einem flachen Walmdach eine große Wandhöhe bei relativ niedriger Firsthöhe aufweisen, wie das beim hier wohl der Fall ist.


    Wie Ralf Dühlmeyer schreibt: es ist eine Umgebungsanalyse notwendig. Ihr müsst zunächst die maßgebliche Umgebung ermitteln und dann die Wand- und Firsthöhen sowie die Geschossigkeiten der einzelnen Gebäude auflisten. Dazu kann man Fotos mit vorlegen. Große Dachaufbauten auf einem Satteldach können übrigens durchaus den optischen Eindruck eines weiteren Geschosses erwecken. Ich denke hier sollte der Planer seine Hausaufgaben machen und dann ggf. noch einmal bei der Behörde vorstellig werden.

    ...und so sieht das dann aus, wenn der Biber sich an alten Weiden zu schaffen macht:


         


    Meine Vermutung ist ja, dass die Biber die Kettensäge erfunden haben... :D

    Schwierige Frage, ob das hier Außenbereich ist oder nicht. Rechtssicherheit könnte ein Vorbescheidsantrag bringen, mit dem Du z.B. die planungsrechtliche Zulässigkeit eines Neubaus für den Hühnerstall erfragen könntest. Falls abgelehnt wird, ist dagegen Klage möglich - kostet nicht die Welt und anschließend weiß man, woran man ist.

    Bei uns am Inn sieht man Biber meistens abends, so um den Sonnenuntergang herum. In Gebieten, in denen ihnen nicht nachgestellt wird auch tagsüber. Ich bin ein großer Fan von diesen sehr interessanten Tieren!