Beiträge von Rose24

    Möglicherweise will man dadurch Druck aufbauen, damit ihr mit einem geringen finanziellen Ersatzbetrag einverstanden seid.

    Genau das. Ist ein typisches Bauträgerverhalten. Allerdings ziemlich lächerlich, wenn es "nur" um eine Innetür geht. Ich verstehe nicht, warum sich Bauträger so verhalten - immerhin zahlen ihre Kunden meist mehrere 100.000 € für deren Produkt.

    Da hast Du Recht, aber wenn die Anforderungen vom Denkmalschutz zu Teuer werden.

    Dann gibt es ein grundsätzliches Problem.

    Genau dafür gibt es Fördermittel und Steuerabschreibungen - zumindest ist das in Bayern so. Wir beraten sehr intensiv zu Fördermöglichkeiten - meistens ist das dann gar nicht so schlimm mit den Kosten. Und neuerdings bekommt man auch bei der Grundsteuer Nachlass, wenn man ein Denkmal oder ein Haus im Ensemble besitzt. Vermutlich ist das in Ba-Wü ähnlich.

    In Bayern ist der Baubeginn, sowie die Fertigstellung anzuzeigen. Zweiteres nennt sich allerdings "Nutzungsaufnahme".

    Genau. Und wenn die Anzeigen unterbleiben, hat das nicht automatisch rechtliche Folgen. Das kommt dann wieder drauf an, um was für ein Bauvorhaben es sich handelt oder gehandelt hat...

    Aber Du wirst heute keine Baugenehmigung ohne bekommen.

    Das ist leider ein Irrtum. Im vereinfachten Genehmigungsverfahren wird der Brandschutz nicht geprüft - ich denke das ist nicht nur in Bayern so.

    Der Bauherr ist also selbst dafür verantwortlich, dass er die Vorschriften erfüllt.

    mein Bruder hat in Landshut gerade von den stadtwerken eine Erhöhung bekommen... habs nicht mehr genau im Kopf aber so in etwa..

    NT von 19 => 26

    HT von 25 => 31


    Cent pro kwH brutto.

    ...das ist ungefähr das, was ich schon bisher zahle. Genau müsste ich nachsehen...

    So darf beispielsweise ein Heizungsbauer seinen Heizkessel auch an die vorhandene Elektroinstallation anschließen, oder eine WP installieren ohne einen Elektriker oder Klimatechniker zu beauftragen.

    Viele Heizungsbauer sind außerdem auch gleichzeitig Elektriker. Unserer hat beide Meistertitel.

    sollen wir ein tippspiel machen?

    ich glaube nicht, dass es mengenrabatte geben wird. eher im gegenteil. egal, herrn lindner freut´s.

    der haushaltsstrom, als ökostrom deklariert, hat in M und N ähnliche preissteigerungen erfahren, wie "auf´m land". komisch, ich dachte, ökostrom kommt nicht aus russland :lach:

    Ja klar geht der Preis nur in eine Richtung. Meine Frage war eine rethorische... Ich hatte den gleichen Gedanken - wir haben ja einen Wasserkrafttarif, da sollte man meinen die Kosten zur Erzeugung können nicht so stark gestiegen sein. Aber die Anlagen müssen auch unterhalten werden und vor allem bei der Pflege der hunderte Kilometer langen Dämme wird viel Diesel verbraucht... (Wegen meiner dürften die da ruhig mehr sparen - da wird m.E. viel zu intensiv gepflegt, auf Kosten der Natur. So öko ist der Wasserkrafststrom auch nicht - ich wollte mehr die Stadtwerke als lokalen Anbieter unterstützen).

    Dann wird das Bauamt die närrische Session damit eröffnen, unter dem Abspielen närrischer Einmarschmusik zur Ersatzvornahme zu schreiten und die Erde auf Kosten des Ordnungswidrigen wieder aufzuschütten *LOL*

    ???

    Möglicherweise zielt die Forderung der Bauaufsicht nach einen Antrag/Baugenehmigung eher in Richtung der Entsorgung als der Genehmigung? Es gibt dazu ein handliches Merkblatt für Sachsen:


    LDS Entsorgung


    Dort ist auf S.2 und S.3 auch nochmal zusammengefasst, was man wie darf und was wie geprüft werden soll.

    Zitat Seite 2:

    In Sachsen sind im Rahmen des bauordnungsrechtlichen Verfahrens Aufschüttungen

    und Abgrabungen mit einer Höhe oder Tiefe bis zu 2 m und einer Grundfläche bis zu

    30 m², im Außenbereich bis zu 300 m² verfahrensfrei (§ 61 Abs. 1 Ziff. 9. SächsBO).

    Aufschüttungen und Abgrabungen in einem größeren Ausmaß als vorstehend genannt,

    sind darüber hinaus genehmigungsfreigestellt (also nur anzeigepflichtig), wenn die

    Maßgaben des § 62 SächsBO erfüllt werden.

    Unabhängig davon unterliegen abfall- und bodenschutzrechtliche Fragestellungen nicht

    der Prüfung durch die Bauaufsicht, weil diese Rechtsgebiete nicht zum aufgedrängten

    Fachrecht in diesem Verfahren gehören. Insofern dürfen die Baugenehmigungen auch

    keine diesbezüglich regelnden Nebenbestimmungen enthalten. Allenfalls können in

    ihrer Wirksamkeit gegenüber dem Bauherrn unverbindliche Hinweise zu diesen

    Sachverhalten gegeben werden.


    Warum genau also soll ein Bauantrag gestellt werden???

    Bin ich froh, dass wir gerade noch rechtzeitig (2013) gebaut haben. Wir haben zwar 2,79 % Zins gezahlt (Anschlusskredit war günstiger), aber die Baukosten waren deutlich erträglicher. Klar, wir hatten den Baumängelprozess, aber trotz allem sind wir noch mit dem blauen Auge davongekommen - und die Kredite sind auch in spätestens 6 Jahren alle abgelöst.


    Off-Topic:

    Meine Bank hat mich gestern angerufen und wollte mir einen Termingeldvertrag anbieten - 2,4 % für Geld, das auf einer anderen Bank gebunkert ist und 2 % für Geld, das schon bei ihr liegt. Toll - die eigenen Kunden werden als schlechter behandelt... Und üppig ist das auch nicht, dafür dass das Geld dann für mindestens drei Jahre festliegt.