Beiträge von Tho.Ge

    Gehen wir mal von W1-E aus ...


    Mag ja sein, dass es Bauteile gibt, die von sich aus dicht sind. Aber hier geht es um ein Kellergeschoss mit Außenwänden auf Stampfbeton aus dem Jahr 1937, dessen Perimeterdämmung vereinbart wurde.


    Zielrichtung der Frage ist, ob eine Abdichtung in einer solchen Situation wegen irgendeiner DIN-Norm, die beim VOB-Vertrag automatisch zu berücksichtigen ist oder nach den anerkannten Regeln der Technik nicht offensichtlich "zur Perimeterdämmung dazugehört".

    Hallo zusammen, habe mich heute hier angemeldet, weil ich Hilfe zu folgender Frage benötige:

    Ist bei einem VOB/B-Vertrag für eine Perimeterdämmung eine Bauwerksabdichtung als Untergrund vorgeschrieben?


    Ich habe einen VOB/B-Vertrag für die Sanierung eines Altbaus. Eine Perimeterdämmung ist unstrittig vereinbart. Eine Abdichtung darunter ist im Leistungsverzeichnis nicht extra als Leistung genannt, sondern nur als "Untergrund" der Dämmung und in den Plänen nur teilweise dargestellt. Deshalb streiten meine Frau und ich nun mit dem Bauunternehmer darüber, ob für die Abdichtung ein Nachtrag zur Pauschalpreisvereinbarung erforderlich ist.


    Deshalb frage ich mich, ob es eine z. B. über die VOB/C geltende Norm gibt, wonach zu einer Perimeterdämmung "natürlich" auch eine Abdichtungsschickt als Unterlage gehört.


    Im Netz habe ich z. B. folgende Aussage gefunden: "Voraussetzung für die Verlegung von Dämmplatten als Perimeterdämmung ist die fachgerechte Ausführung der Gebäudeabdichtung nach DIN 18195 [2]." (FPX_Merkblatt_Waermeschutz_erdberuehrter_Bauteile_DE.pdf).


    Es ist aber leider nicht erkennbar, ob diese Aussage zwingend aus einer DIN hervorgeht (die dann auch noch von der VOB/C erfasst wird. Und DIN sind ja für den Laien so schwer zugänglich ...


    Bin für jeden Hinweis dankbar!