Beiträge von Carden Mark

    Die Art der Verlegung ist im Prinzip falsch.

    Da die Ausgleichschicht aus Mörtel fehlt die die DD-Bahn vor Schäden schützt.

    Das macht hier aber erst einmal wenig- da es hier gar keine weitere Abdichtung unter der Wand gebraucht hätte.

    Die Folie ist eine Dampfbremse, die soll aufsteigende Feuchte aus dem Beton der WW in den Estrich verringern. Eine Dichtung ist es nicht, kleiner Beschädigungen durch den Heizungsbauer auch kein Mangel.


    Wenn Wasser durch die WW kommt, muss man dies planmässig Verpressen. Dies ist einfach eine Eigenschaft bei WW. Man hofft oftmals auf eine "Selbstheilung" des Risses durch eingetragene Feinstoffe, praktisch kommt dies kaum vor. Der feuchte Bereich kann von Fachleuten sehr gut lokalisiert werden, verpressen und gut ist es. Der Fachmann kann auch etwas dazu sagen, ob eine Trocknung notwendig ist.


    Wenn man nichts macht, und der Riss keine Selbstheilung durchführt (Beten hilft?), wird es zu Schimmelbildung in der Dämmschicht kommen, die dann auch in die Raumluft über geht. Ignorieren ist deshalb keine so gute Idee.

    Das die Selbstheilung von Rissen in der Praxis kaum vorkommt kann ich nicht bestätigen.

    Geringe Rissweiten schließen sich recht häufig von selbst. Ich kenne keine WU-Betonbauwerke die gar nicht gerissen sind.

    Abhängig vom Druckgefalle, der Bauteildicke, der Rissweite, die Rissrauigkeit, dem PH-Wert der angreifenden Wässer.

    Wie schon von MiLeb beschrieben verschließt sich der Riss in der Hauptsache durch eingetragene Partikel. Daher benötigt die Selbstheilung auch eine gewisse Zeit während dieser der Riss von dem Wasser durchflossen wird. Wenn nur noch wenig Wasser durchfließt, kommt oft noch die festen Partikel in Form von

    ausgefälltes Calciumcarbonat. Daher erkennt man unter solchen Rissen auch oftmals Laufspuren die wie Kalkläufer aussehen.


    Wenn ich nun aber schreibe, dass ich diesen Zustand mehrfach erlebt und bei eigenen Bv auch schon abgewartet habe, ist dieses keine Garantie dass sich jeder Riss von selbst heilt. Auch dann nicht, wenn die Rissweite offenbar die nach WU-RiLi zulässigen max. Rissweiten nicht zu überschreiten scheint.

    Das ehrt Dich!


    Das lässt nichts gutes ahnen... :eek::rb::motz2:

    Diese Aussage auf Skeptikers Darlegung, dass er keine Gerichtsgutachten tätig ist Sinnfrei.

    Als öbuv SV darfst Du diese Aufträge gar nicht ablehnen.

    Ob es nun eine ehrenvolle Arbeit ist - oder nicht.

    Da scheinen manche hier sich Ihre Meinung ja zu gebildet haben.

    Es besteht PFLICHT aber zur Gutachtenerstattung.

    ...

    Überlastet sein darf man zudem nur durch andere Gerichtsaufträge.

    Privataufträge haben hinten anzustehen.

    ....

    Steuerungsmechanismen gibt es natürlich.

    Genauso gibt es Zwangsmöglichkeiten durch das Gericht.

    Nur........... ob es Sinn macht?

    nur so am Rande.....

    Ich habe hier gerade Prozessunterlagen vor mir liegen.

    Das Ganze umfasst 4 Akten nebst Anlagenordner.

    7 Beweisfragen. 3 davon am Thema vorbei. Beantworte ich diese so wie gefragt wurde, habe ich meine Aufgabe gut erledigt. Ich bekomme mein Geld. Den Parteien nutzt das Ganze dann aber recht wenig. Nun investiere ich mal wieder viel Zeit darin, das Gericht darüber aufzuklären um was es aus der Aktenlage heraus tatsächlich geht. Bitte um Abänderung der Auftragsfrage usw...............

    Aus der Erfahrung heraus gehe ich davon aus, dass das Gericht dem nach Rücksprache mit den Parteien folgen wird. Aber, wäre ein solche Vorgehen im Zuge der Akquisen sinnvoll?

    Ach ja, bevor ich es vergesse. Die andere 4 Fragen teilen sich so auf, dass 2 auf den 3 falschen Fragen aufbauen und die anderen 2 eher Rechtsfragen betreffen. Also von mir mit vielen worten gewürdigt, aber nicht beantwortet werden können. Natürlich weise ich im Vorfeld auch hierauf hin.

    Du brauchst mich nicht darüber aufklären welcher Arbeitsaufwand in einer Angebotserstellung liegt.

    Ich bin ganz nebenbei noch GF eines Bauunternehmens. Ich lese im Zuge der Angebotserstellung also mit unter recht viel.

    Oft genug um dann die Ausschreibung oder Anfrage der Rundablage zuzuführen, weil fachlich unverwertbar.

    Das ganze ist aber nicht mit der Aufgabe eines G-SV vergleichbar.

    Am Ende eines Bau-Kontrakts steht eine Quantitativ und Qualitativ bewertbare Leistung.

    Im Normalfall kann man nichts weglassen. Schlechterleistung wird irgendwie bestraft. (Ich höre jetzt schon wieder die Aufschreie hier)

    Ein Gutachten lässt sich aber nicht so einfach bewerten wie eine Handwerksleistung.

    Weder die die ich stelle, noch die die Du erstellt.

    Siehst Du das etwa anders?

    Gutachten zum Festpreis?

    hmmm, das heißt, wenn der SV wenig liefert, hat er mehr Geld je Zeiteinheit verdient.

    Anders herum, befasst sich der SV eingehend mit einem nicht ganz trivialen Zustand, geht tief in die Materie, bringt er Geld mit. Ja, das scheint mir alles sehr einleuchtend zu sein...............


    Ich gebe zu bedenken, dass es meistens so ist, dass beim Ortstermin doch alles anders ist als aus der Prozessakte hervorgeht. Ach ja, soll ich diese kostenfrei komplett lesen und bewerten um ein Angebot abzugeben? Soll die (original) Akte nacheinander an (wie viele) Sachverständige zwecks Einholung eines Angebots verschickt werden?

    Ich bin eher dafür, dass die Richter den SV auch mal auf die Finger kloppt.

    Zeitlich und auch im Rahmen der Kosten.

    Größere Baustellen haben ja einen SiGeKo, der sich um solche Dinge kümmert. Auf Kleinbaustellen juckt es niemanden. Wie war das nochmal mit einer Sendung des investigativen Journalismus? Deutschland ist in Sachen Sicherheit Schlußlicht in Europa! Die Nutzung eines Kranes und wer es darf gehört auch zur Sicherheit.

    In nunmehr 37 Jahre aufm Bau, davon fast 25 Jahre Selbstständig von keinen der üblichen verdächtigen Institutionen jemals hierzu befragt. Auf einer unserer Baustellen haben wir zur Zeit 3 Krane stehen. Wichtig ist das die Akkubetriebenen Geräte die Jährlich wiederkehrenden Prüfungen unterzogen wurden.

    Kranführerschein?? Ich kenne hierzu keinerlei Verpflichtung.

    Der Kranführer muss Befähigt sein.

    Nur wer will das abschätzen was damit gemeint ist. Insbesondere im Falle des Falles.

    Daher schicke ich unserer Leute zum Kranlehrgang. Muss ja nicht gleich der ganz große sein.

    Naja

    Zitat

    wenn es aber nur um die möglichen / wahrscheinlichen technische(n) Ursache(n),

    dann

    Zitat

    Falsches Reinigungsmittel hiesse, es müssten "richtige" damals benannt worden sein.

    und

    Zitat

    Das Argument mit dem falschen Reinigungsmittel hätte nur dann Gewicht, wenn eine Pflegeanleitung nachweisbar übergeben worden wäre

    das liest sich eher wie "um die juristische Verantwortung dafür"


    Aber alles OK.

    Ist ja auch nicht falsch.

    Nur hatte ich heute wieder 2 GA in der Hand.

    Eines vom handwerklichen Fach-SV, eines vom Architekten "Schäden an...!

    Grundsätzlich beiden nicht falsch von der technischen Seite her.

    Beide versuchen aber tendenziös die Schuld der anderen Seite zuzuweisen.

    Der handwerkliche dem Planer, der Planer dem Handwerk.....

    Irgendwie scheint sich das überall zu wiederholen.......

    Ich finde es immer wieder lustig

    Alle schimpfen über die Interessensvertreter die zB Normungsarbeiten in Ihren Sinne betreiben.

    Ich auch.

    Auf der anderen Seite ist in diesen Strang aber klar die Interessenslage des jeweils antwortenden (alle gute Fachleute) herauszulesen.

    .

    Die Planer schielen bevorzugt auf die Ausführungsfehler. Das geht soweit, dass dem Verleger vorgeworfen wird, dass er einen anderen Profi nicht mitgeteilt hat wie er Böden zu reinigen hat.

    Die Unternehmerseite wiederum erkennt sofort die Fehlplanung.

    :-)

    OneNote in Verbindung mit I-pad 12.9 pro

    Hatte wir damals bei einem Kollegen bei den FaM SV-Tagen gesehen.

    Das Eichhörnchen ist sofort zum nächsten Apple-Store, ich habe mir das Zeug dann bestellt.

    Gefällt mir gut.

    Fotos vor Ort erstellen, hochzoomen, reinschreiben.

    Das selbe bei Bauleitersitzungen. Entweder als Pdf hochladen, oder auch wieder über Foto.

    Das ganze dann per Cloud aufm Server.

    Oder eben weiter versenden


    Nachteil. Wenn ich es irgendwo im Privatbereich rumliegenlasse isses immer weg............

    Das ist regelmäßig keine Frage des entweder / oder!

    Warmbeton dann, wenn es so kalt ist, dass der Beton einschlafen würde ohne abzubinden (einfach ausgedrückt)

    Wärmehaltende Abdeckungen dann um die eingebrachte und durch die Hydratationswärme entstehende Wärme zu halten.

    Alles tägliches Brot für uns im Winter.....

    Es braucht nur noch einen Partner der zustimmt und die Maßnahme bezahlt.

    Im Privatsektor seltener, kann ich mir vorstellen.

    Im Gewerbebau- und öffentlichem Bausektor schon eher.

    Da hängt sehr viel von dem Terminen ab.

    Dachdecker und erst recht Maurer usw. haben aber etwas mit Wetter zu tun.

    Dem Wetter ausgesetzt sein möchte heute keiner mehr.

    Dazu kommt, die fehlende Akzeptanz in der Gesellschaft. Das war mal gaaaanz anders.

    Zu guter Schluss kommt das Geld.

    In der Industrie wird z.T. besser bezahlt.

    Jeder ist bereit für die Pkw Reparatur Stundenverrechnungssätze zu zahlen, von denen wir Bauschaffenden nur träumen können.


    Keine gute Grundlage motivierten Nachwuchs zu bekommen.

    Zitat

    Was nun mit der Drainage? Will hier der BU nur noch schnelles Geld entlocken? Die Drainage kann das Grundwasser garnet von dem Pool fernhalten.

    Bei den vorgenannten Zuständen braucht es keine Dränung.

    Wieso der BU eine haben möchte braucht Dich nicht zu interessieren.

    Nicht beauftragen und gut ist es.

    Andererseits ist Helligkeit Abends/Nachmittags irgendwie "wertvoller" als am Morgen, da man da seine Freizeit hat. Daher denke ich wollen die meisten Leute die jetzige Sommerzeit als neue, dauerhafte Normalzeit.

    Wird im Winter halt erst um 9:00 hell.....

    ja, dass macht uns Bauschaffenden seeeehr viel Freude erst um 9:00 Uhr Licht zu haben.

    Weil ich der Meinung bin das die a.R.d.T sich bei Streitigkeiten nicht über das definiert was du vorgetragen hast - was ja durchaus so ein kann - sondern sich ausschließlich darüber definiert was in der Vergangenheit dazu recht gesprochen wurde und was juristisch gesehen das höhere "Ansehen" hat. Was wohl fast immer auf die DIN Normen zutrifft. Was im übrigen durch den Artikel von Herold ebenso rüber kam.


    Ich stelle also die These auf, das es rein von der Bedeutung sicherlich die 3 Kriterien geben mag - die am Ende aber nur eine untergeordnete Rolle spielen und ganz andere Instanzen darüber entscheiden was nun Sache ist.

    Nein

    Das hieße ja, dass ich in Gerichtsurteilen nachschlagen müsste um zu bewerten was a.R.d.T ist oder nicht.

    Natürlich tue ich das nicht.

    Und natürlich bewerte ich die a.R.d.T. nicht nur anhand von Normen.

    Ich nutze die Normen höchsten zum belegen meiner Festlegungen.

    Natürlich weise ich auch darauf hin, dass Normen in Teilen evtl. eben nicht die a.R.d.T wieder Spiegel.

    Das ist dann aber schon etwas mehr Arbeit und bedingt i.d.R. mehr Fachwissen als das bloße erlesen von Normen.

    Daher kommt auch mancher Globalsachverständige, aber auch genug Fachsachverständige zu Fehlinterpretationen in Sache a.R.dT.

    Alles was hier von sich gegeben wird, ebenfalls die verschleppte Nachtragsbearbeitung der öffentlichen Hand, wir schieben teilweise 6 stellig vor uns her, stimm, natürlich auch

    Zitat

    Aber keiner der beiden Vertragspartner kein einfach unangekündigt und ohne ausdrückliche Zustimmung des anderen das Vertragssoll ändern und noch weniger ein Dritter ohne entsprechende Vollmacht


    Skeptiker

    Manchmal ist aber das Erreichen des Vertragssolls aber ohne Zusätzliche, nicht vertraglich vereinbarte Leistungen nicht zu erbringen.

    AG sagt, frag Archi - der ist Fachmann, Archi sagt, wenn er nicht ganz dämlich ist, hol dir den Auftrag vom AG, AN sagt, l...m...a..A..., ich fahre nach Hause und verdiene mein Geld mit Behinderungsanzeigen.

    Sollte man so tun. Stimmt eigentlich..........

    Manchmal läuft es eben auch blöd...

    Ob ein schadlos bleibender Verbundsestrich aufgebracht werden kann, der Deinen Vorgabedicken entspricht ist abhängig von der tatsächlichen Oberfläche des jetzigen Untergrunds.

    Zitat

    Daher: Bewehrung und Beton drauf.

    Das heißt für mich, es ist eine durchgängige Schicht Beton.


    Wenn Du nun normalen Zementestrich verwendest, sind die Vorgaben wie folgt:

    Mindestdicke: etwa das Dreifache des Größtkorns des Zuschlages

    Maxdicke: ca. 50 mm bei einschichtigen Estrich


    Damit das funktioniert, muss der Untergrund vorbereitet werden.

    Beton ist natürlich prinzipiell geeignet, braucht aber eine Vorbereitung.

    Z.B. mechanische Bearbeitung + Haftbrücke


    Vorgehen:

    Ich wurde Kugelstrahlen oder Betonfräsen. (gibt es auch als handliche Geräte)

    Dann reinigen und Haftbrücke drauf.

    Den tiefen Bereich würde ich ab etwa 25 mm bis zu den 50 mm Aufbaudicke mit herkömmlichen Zementestrich ausgleichen.

    Dann den Rest in angepassten, für den Verwendungszeck geeignete Mörtel.

    Nivelliermassen sind hierfür zu teuer.

    Die heißen Porenbeton - nicht Gasbeton

    Die sind nicht hochkant, sondern auf der Seite liegend

    Das ist bei Porenbeton so etwas von Egal - statisch gesehen.


    Der Rest.........................., wohl möglich hält die Wäscheleine alles zusammen.....