Beiträge von Carden Mark

    Bei der Ermittlung einer evtl. Minderung würden dann vermutlich Peanuts herauskommen.

    Weil für mich wirkt das nicht störend. Könnte auch gewollt sein. Denn der Verblender ist recht bunt mit dunklen Ziegelanteilen.

    Wenn die Zielbaumethode dann angewandt wird, kommt das dann in etwa bei raus.....

    Jeder Streit mit SV-Honorar fällt teurer aus.

    Einige Dich mit dem Ersteller auf einen Nachlass und gut ist es.

    Ich finde das sieht OK aus.

    Jetzt musst Du noch jedem erzählen, dass Du die schone Textur sogar umsonst bekommen hat und die jeden Korn händisch freigelegt haben......

    Es gilt immer noch der Übliche zu erwartende Betrachtungsabstand. Und nicht aus einer Entfernung wo die gesamte Fassade überschaubar ist. Das kann im Bereich der Haustür auch eine Armeslänge sein.

    Als Ursache vermute ich den beim abfegen freigelegten Grobkorn.

    Das ist zu erwarten, wenn der Sand eine dunkle Körnung mit aufweist.

    Könnte es sein, dass bei der Probefläche ein anderes Sand verwendet wurde?

    Aus der Entfernung heraus würde ich dann sagen, ja - weist nicht die nach Muster vereinbart Beschaffenheit auf.

    Bei der Ermittlung einer evtl. Minderung würden dann vermutlich Peanuts herauskommen.

    Weil für mich wirkt das nicht störend. Könnte auch gewollt sein. Denn der Verblender ist recht bunt mit dunklen Ziegelanteilen.

    wie kann man mit dem Werten einen Rechner füttern und einen Taupunktwert erhalten?

    Da fehlt noch ein sehr Wichtiger Parameter = rF

    Das Bestellungsgebiet wäre hier "Schäden an Gebäuden".

    Ich wäre mit dem Bestellungsgebiet aber trotzdem sehr vorsichtig. Meist sehr Archiktektenlastig (Bitte nicht schlagen, ist aber so) Das Gebiet ist sehr global. Es braucht aber einen der auf dem Gebiet Abdichtungstechnik, insbesondere auch WU-Betonbau spezialisiert ist.

    Skeptiker ja, eine Dampfsperre wurde ausgeführt.

    Nett, aber …


    Die alte Frage … immer wieder ...


    Wenn der Baubeschreibende von WU-Beton schreibt suggeriert er ein WU-Bauteil. Wenn auch der Fachmann (meist) den Unterschied kennt.


    Aber juristisch betrachtet kann man annehmen, dass der Beschreibende eine solche Konstruktion verspricht. Selbst ohne ein solches Versprechen bedarf es je nach Wasserangriffsart eine Abdichtung. Je nach anzusetzende Bemessungswasserstandshöhe. [Erläuterung: Bemessungswasserstand: Der höchste innerhalb der planmäßigen Nutzungsdauer zu erwartende Grundwasser-, Schichtenwasser- oder Hochwasserstand unter Berücksichtigung langjähriger Beobachtungen und zu erwartender zukünftiger Gegebenheiten = der höchste planmäßige Wasserstand.)


    Lt. WU-Rili mit Bezug zum Heft 555 liegt drückendes Wasser vor, bei einer Einbindetiefe des Bauwerks von weniger als 3 m in wenig durchlässigem Boden ohne Dränung nach DIN 4095, wenn die Bauwerkssohle mindestens 300 mm über dem Bemessungswasserstand liegt und Bodenart und Geländeform nur Stauwasser erwarten lassen.


    Ich kenne das Bodengutachten nicht, aber das zuvor beschriebene tritt bei unterkellerten Gebäuden fast immer zu.


    Nach WU-Rili wäre dann eine Bodenplatte die nicht als vollständige WU-Konstruktion geplant und erstellt wurde hiernach perse mangelbehaftet. Es sei denn, unter dieser wurde eine regelgerechte schwarze Wanne erstellt. Was nicht beschrieben wurde und eher selten anzunehmen ist. (Habe ich bisher z.B. erst einmal so erstellen dürfen / müssen).


    Entweder WU-RiLi oder Abdichtungsnorm, also weiter…


    Nach der Abdichtungsnorm 18533-T1 wird unterschieden zwischen W1.1-E (Bodenfeuchte und nicht drückendes Wasser bei Bodenplatten und erdberührten Wänden) und W2.1-E (Mäßige Einwirkung von drückendem Wasser gleich/kleiner 3m Eintauchtiefe). W1.1-E darf nur angenommen werden, wenn sowohl der Baugrund bis zu einer ausreichenden Tiefe unterhalb der Abdichtungsebene wie auch das Verfüllmaterial der Arbeitsräume aus stark durchlässigen Böden (k > 10·4 mjs nach DIN 18130-1) bestehen und die Unterkante der Abdichtungsebene mindestens 50 cm oberhalb des Bemessungswasserstandes liegt. Wird der Mindestabstand von 50 cm zum HGW /HHW unterschritten, ist die Abdichtung bis mindestens 30 cm über HGW /HHW nach W2.1-E ( Abdichtungsschicht unter Bodenplatte) auszulegen. Darüber kann im Wandbereich eine Abdichtung nach W1-E vorgesehen werden.


    Ergo:


    Entweder WU-Konstruktion nach WU-RiLi oder Abdichtung nach 18533-T1 UNTER der Bodenplatte. Was nutzt eine Dampfsperre wenn Wasser durch die Bodenplatte drücken kann? Nix


    Dieses immer dann, wenn nicht NUR mit Bodenfeuchtigkeit zu rechnen ist.

    Wird das eine Eingenplanung?

    Denn die scheitert schon am unterstem Bauteil!

    Stichwort: "S"-Bahnung unter Druckbelasteten Wänden = Gleitschicht.

    Und ansonsten, nach Ralf seinem Einwand mal Gedanken über das Wörtchen Wanne machen.

    Die besteht auch nicht nur aus Wänden.

    Hier könnte eine Mischkonstruktion mit einer Bodenplatten nach WU-RiLi vorliegen.

    Aber auch das weiß von hieraus keiner.

    Da gehört nämlich etwas mehr zu als einen C30/37 zu verwenden

    .....

    Und beim Lastfall drückendes Wasser würde ich gerne noch ein paaar Flanschkonstruktionen sehen und eine vorbereitete Bodenplattenstirnseite und......

    ein paar Romanseiten weiter........

    Der Scheitrechte Sturz war eigentlich von vorneherein zum Scheitern verurteilt. Er wusste dieses scheinbar nur über viele Jahre nicht.

    Auf der rechte Kämpferseite liegt viel zu wenig Masse um die hier eingetragenen Kräfte aufzunehmen.

    Hier wäre wohl ein Stahlwinkel die bessere Lösung gewesen.

    Anhand des Rissbildes glaube ich auch nicht an eine Fundamentsetzung als Ursache.

    Erschütterungen könnten eine freundlich mitgewirkt haben....

    Ja, der Deckengleiche Unterzug....

    So wie es aussieht, folgt darauf noch eine Kraplatte

    Das Aufmauern (aufkleben) auf dem Höhenausgleichstein ist idR kein Problem.

    Besser (Regelgerechter) wäre es aber gewesen, jede zweite Schicht um ca. 10 cm (0,4*h) in das angrenzende Mauerwerk einzulassen

    und hier die stehende Verzahnung satt einzumörteln. Dafür hätte aber jeder Stein in der Höhe geschnitten werden müssen.

    Dass hier eine erhöhte Risswahrscheinlichkeit anzunehmen ist, insbesondere wenn es sich um monolithisches Mauerwerk handelt, ist klar,

    Aber das größte Problem ist aus meiner Sicht tatsächlich der von Thomas angesprochene Auflager des Deckenbalkens.

    BJ 1975

    Da erwarte ich einen Zementputz + einen dünnen, bitumenanstrich.

    Da funktioniert dann, wenn kein Wasseranstau vorliegt.

    Ich gehe hier mit Alfons Fischer.

    Wenn der Keller früher trocken war, muss sich etwas verändert haben.

    Daher ist die Vorgehensweise, Prüfung der RW-Leitungen ein sehr guter Vorschlag.

    Ich glaube allerdings :) nicht an seine Schätzung von 50-70%

    Ich gehe da eher in Richtung 70% Plus

    Gefährlich wohl eher nicht - aber eine nicht unerhebliche Belästigung. Ich würde den Nachbarn darum bitten, die Betondecke vor dem Schleifen nass zu machen.

    dann kann er aber nicht mehr fräsen oder schleifen. Dann schlämmt er nur noch.

    Hilfreich und Regelgerecht wäre wohl aber eine Absaugung.

    (wenn ich aber lese 2 Wo lang "fräsen", handelt es sich wohl eher um einen Handschleifer, Mit einer Fräse 2 Wo lang fräsen würde ein paar tausend qm bedeuten.

    Alles Weicheier :)

    Ich hatte (vor 30 Jahren) mal in einem Berliner Hinterhof (Fahrmischer kahm nicht rein, Pumpen ging nicht, 7,5 to Kieslaster passte) mal 30 m³ mit 2 Freifallmischer angemischt und mit Schiebkarre in einer Bodenplatte eingebracht. Und danach nach OWL nach Hause gefahren. 2 große Freifallmischer. 2 Leute zum schaufeln, 4 Knechte des AG zum Karre schieben, einer zum verdichten und patschen.

    Die letzten 2 Stunden stand ich alleine vor 2 Mischmaschinen.

    Wobei wir wieder bei meinem ersten Satz wären.............

    Zitat

    Zitat von Bauexpertenforum


    Bei solch einem Wohnungsumbau muss man eigentlich täglich eine Stunde mit Ortstermin und Nachbereitung einplanen, sonst läuft es schief. Das sind dann bei 100€/h 600€/Tag.


    Das heißt, das nach 16Tagen die 10.000€ netto aufgebraucht wären.

    wobei wir wieder bei der Beschleunigungszulage wären....

    ... oder er hat einfach nach VOB/C abgerechnet..... eben weil er es immer so tut. Und es aus meiner Sicht, losgelöst was ich selber immer so in Ausschreibungen lesen darf, richtig ist so abzurechnen.

    Die Abrechnung der ATV 18330 ist ausgewogen.

    Sie gleicht Nachteile für beide Seiten aus.

    Mangels anderen Abrechnungsvereinbarungen wurde diese schon mehrmals auch von Gerichten als Berechnungsgrundlage anerkannt.

    Man könnte sogar behauten sie wäre anerkannte Regel.


    Ich verstehe sehr wohl, dass es für Laien befremdlich ist, dass da einer Löcher bezahlt haben will.

    Aber das herstellen solcher Löcher ist (je nach Größe) deutlich aufwändiger als das blosse durchmauern.

    Alles eine Frage des Entwurfsgrundsatzes (WU-RiLi A,B oder C)

    Und der vertraglichen Konstellation in Verbindung mit den obliegenden Aufklärungspflichten.

    Und noch so ein paar...............

    Ohne jetzt Normenzitate anzuwenden.

    DIN 18533 Reihe

    Hier als Basis die 18533-T1.

    Irgendwo unter „1.“ steht, …. Maßnahmen gegen Wasser und / oder Feuchte von erdberührten Bauteilen.

    Ergo auch gegen kapillar aufsteigende Feuchtigkeit, auch bei Bodenplatten.

    Für mich ist das daher bis zum Beweis des Gegenteils eine „Abdichtung“ im Sinne der Norm. Die Bodenplatte ist erdberührt und vermutlich KEIN wasserundurchlässiges Bauteil im Sinne der DAfStb-WU-Richtlinie“.

    Von daher ist diese abzudichten.


    Unter „Anordnungen“ steht, dass diese Abdichtung idR auf der Wasserseite anzuordnen sind, bei Betonbodenplatte, je nach Einwirkung auch auf der Raumseite.

    Ab 8.5 werden dann die Abdichtungsarten, je nach Wasserangriffsklasse beschrieben. Z.B. Tabelle 4 führt dann die Abdichtungsarten je nach Bauteilen auf (hier bei W1-E).

    Unter 8.8 Abdichtungen an Sockel und „in- und unter Wänden“ [bei Letzteren fällt dann die vermutlich verwendete Schweißbahn allerdings hinten runter = unzulässig, siehe DIN EN 1996-1/NA]


    In der 18533-T2 unter 8. werden dann die zulässigen Bahnen beschrieben

    Dasselbe dann unter 18533-T3 für die flüssigen Stoffe.

    Hier hat der BU die Lage der Abdichtungen "in- und unter Wänden" und die der "flächigen Abdichtung" in einem Guß erstellt.

    Das herunterführen auf der Bodenplattenstirnseite erfolgt mit der Abdichtung der "erdberührten Bauteile".

    Diese wird dann mit einem T-Stoß, dicht an die vorgenannten Abdichtungslager "in- und unter Wänden" herangeführt, bzw. mit dieser Verbunden.


    Sollte die Abdichtung der "erdberührten Bauteile" mit Spachtelbaren Abdichtsstoffen erfolgen, wäre ein herunterführen der Abdichtung aus der ersten Lage kontraproduktiv.