Beiträge von Carden Mark

    Zitat

    Es gibt nach kurzer Recherche mehr lösemittelfreie als lösemittelhaltige, aber weiß der / die DDM, dass er lösemittelhaltige auf StB nicht verwenden soll?

    spätesten im Fortlaufenden BBQ Gesprächen sollte das Planerseits zum Thema werden.

    Eigentlich schon zu den Planungs-Ausschreibungsrunden

    Alkalität??

    Die wird sich bis zum Carbonatisieren kaum verändern. Stichwort: Kohlendioxid, das dauert... u.U. Jahre

    Damit sollten die Grundierungen also umgehen können.

    Die S-Bahnen sowieso.


    CM-Messung, trockener Beton???

    Dicke Bauteile trocknen nie unter die hier genannten Werte. Decken eher noch als Bodenplatten.

    Und auch nach 28 Tagen ist die Hydratation nicht abgeschlossen.

    Dem Beton ist es egal - jedenfalls solange nicht mit Lösemittelhaltigen Grundierungen gearbeitet wird.

    Aber ob die Restfeuchte zu Blasenbildung führt????

    Ich persönliche würde schauen ob der Beton ein gleichmäßig hellgraue Farbe hat.

    Wenn Jo, einen qm Folie aufkleben und schauen ob die von unten beschlägt.....

    Im StLB heißt die Formulierung dafür exakt „erschütterungsarm“!

    Die Regelvorgabe in der Rückbaustatik lautet dann doch immer: „Überschnitte sind unzulässig!“ Und dann wird mit kleinerem Blatt weitergeschnitten und am Ende zur Flex gegriffen.

    Definiere erschütterungsarm.

    Flex, ne ist klar.


    Konzentriert Euch lieber auf das Erschöpfende beschreiben ohne Schachteltexte.

    wenn ich sehe, dass die Perimeterdämmung mit den spachtelbaren Abdichtungsstoffen überstrichen ist, stelle ich mir zudem die Frage, ob die Abdichtungen vom Mauerwerk kommend, hinter diesen auf die Fundamente geführt ist. Ansonsten wäre dieser "Wasserweg" zudem zu prüfen. Insbesondere wenn Wasser aufstauen kann (was es fast immer kann)

    da gehe ich 100 % mit..

    bezügl. der Bohrlöcher würde ich mir wenig (gar Keine) Sorgen machen.

    Was meinst Du wie wir unsere Schalungen auf den Bodenplatten ausrichten?

    Richtig, mit 12 mm Bohrlöcher und Betonschrauben.

    Natürlich nur bis zu Tiefen des Austrocknungsbereichs. Weit weg vom Kapillarbereich (max 50-70 mm auf der wasserzugewandten Seite) . Zwischen diesen liegt dann noch der Kernbereich als weiterer Puffer.

    ........ und leider gibt es auch immer weniger Meister und Facharbeiter auf den Baustellen.

    nur das gerade die sich am wenigsten mit den Normeninhalt auseinander setzen. Facharbeiter sowieso nicht. Und auch bei den Meistern sieht es nicht besser aus.

    Die meisten Handwerksbetriebe werde heute (Erbengeneration) sowieso von Ing`s geleitet.

    Und glaube mir, aus meine nun 22 Jährigen Erfahrung als öbuv SV - bei denen ist es leider auch nicht besser.

    Ob es nun am mangelnden Interesse liegt, den ausufernden Anforderungen im Tagesgeschäft (12 zeitgleiche Baustellen = 12 täglich zu führende Bautagebücher, 12 (meist sinnlose) Bauleitersitzungen die Woche, ist nur ein so ein Thema.

    Den Anforderungen der BG (Prävention, schriftliche Gefährdungsbeurteilungen, jedes mal neu, für Arbeiten die die AN seit 30 Jahren jeden Tag machen) .

    Keine Ahnung woran es liegt.

    Unter Umständen stellen viele einfach nur fest, das der Tag nur 24 Stunden hat.............

    Natürlich sollte es nicht so sein, dass der Handwerker auf der Baustelle statische Nachweise aufstelle muss. Dass sollte er, oder der Statiker schon im Vorfeld erledigt haben.


    Ich für meinen Teil kann aber unseren Zimmer-Mann gut verstehen.


    Ich fand es früher gut, dass ich noch die statischen Berechnungen auf der Baustelle ohne Kopfkratzen nachvollziehen konnte. Teilweise fällt es ja schon Statiker schwer, wenn es sich um andere Berechnungsprogramme handelt, wie das was er

    selber nutzt..



    Und wenn ich so an die gute alte 1053 Denke.


    Heute EC6 mit einem Haufen nationaler Anhänge.


    Klar können da (Fach) Gutachter mit umgehen (obwohl schon da oft Diskussionen losbrechen und sich Unwissen auftut). Planer (TWP) können da (meist) auch mit umgehen. Bei (normalen) Architekten hört es langsam auf. Und bei dem 8 Stunden am Tag, jeden Tag, auf der Baustelle tätigen Handwerker, sowieso. Das liegt auch an der Normsprache. Die zu lesen, zu interpretieren ist Übungssache. Vergesst das Bitte nicht. Ihr übt und Diskutiert hier schon ein paar Jahre. Manche gefühlt, mehr Zeit am Tag als dieser noch Zeit für die Arbeit hätte, die Vollzeithandwerker in deren Betriebe aufwenden müssen.



    Das ist KEIN Statement gegen Normen.


    Nur kann man nicht jenen „nicht Normfall“ mit einer Norm abhandelt. Dann versteht die keiner mehr und das führt dazu, dass diese in Frage gestellt wird.

    Der Fragesteller beschreibt Wasserpfützen.

    Ich lese nicht, dass sein Keller bis zur UK Decke mit Wasser vollgelaufen ist.

    Ergo, wird der Wasserdruck, zu mindestens raumseits, „zur Zeit“ vermutlich bei unter 0,01 Bar liegen….

    Soviel zum Nachdecken ob es einer geschlossenen, nachträglich WU-Konstruktion in den Keller betoniert bedarf. Dieses, für die, die solche Konstruktionen ohne Anamnese reflexartig lächerlich machen.


    Eine Abdichtung von innen, also eine negative Abdichtung ist mit MDS sehr wohl denkbar. Alles eine Frage des Abdichtungsuntergrundzustands und wie die Bodenplatte und die Wandbildner vorbereitet werden. Und letztendlich auch des Wasserdrucks. Siehe WTA Merkblattes 4-6-2014. Mehrere Hersteller bieten hierzu Systeme an. Ein Hersteller macht das schon seit 40 Jahren. Einfach das Zeug draufschmieren ist aber nicht. Es bedarf einer Gesamtbetrachtung, eine Zustandsanalyse der Bausubstanz und einer Festlegung des Bemessungswasserstands. Die Abdichtung muss eine geschlossene Wann bis zur OK des Bemessungswasserstands bilden. Zu führen ist die MDS unter den Innen-Wänden hindurch, dass Selbe bei Innenwandanschlüssen an die Außenwände. Die Kombination, funktionstüchtige Abdichtung der erdberührten Wände von außen, mit einer Negativabdichtung der Bodenplatte von Innen schließt sich ohne weitere Maßnahmen aus.


    Ja, der Fall, dass es infolge zukünftiger höherer Wasserstände zu einem höheren Wasserdruck von unten auf die Bodenplatte kommt, muss betrachtet werden. Bisher gab es aber nur eine Pfütze?? Ja das kann sich in Zukunft (schnellere Abfolge von Starkregenereignisse) ändern. Aber wenn befürchtet werden muss, dass sich ein Auftrieb wie bei einem Bootkörper einstellt, hätte man sichtlich auch bei einer geschlossenen Bodenplatten Betonage so seine Probleme. Meist dann in Raummitte.


    Das Erste was ich ermitteln würde ist die Situation der Bodenplatte. Ist das 1 stck unter den Wänden durchgehende Betonplatte oder wie de Bakel vermutet, nur bessere Sauberkeitsschichten die zwischen den Kellerwänden betoniert sind. Dann: mit welcher Wasserangriffsart bis zu welcher Höhe ist für zukünftige Ereignisse zu rechnen.

    jaaaaa, bei ausreichend hoher Gründung.


    Hier: Bild 20 liegt nicht mal eine erdberührte Wand vor. Lt. genauer Lesensart der DIN (hier noch die 18195, aber auch jetzt bei der 18533) keine Sockelabdichtung notwendig.



    und mal ehrlich, was wird da gerade abgedichtet wenn die erdberührten Wände 30 über OKG liegen?