Beiträge von MiLeb

    Das ist ein wirtschaftlicher Totalschaden, wenn man an dem Ziel festhält.


    Die Minipfähle einfach mal ausprobieren, wenn damit ein weiteres Absacken verhindert wird, gut,


    Dann den Boden so lassen, Risse zumachen und weiternutzen.


    Oder Rückbau und neu. Je nach Anspruch.

    Einfach mal testen.


    Untergrund entsprechend den verschiedenen Vorschlägen vorbereiten, Muster aufkleben und nach 48 h versuchen zu entfernen. Dabei darauf achten, wo die Verbindung am besten ist.

    Nach meinem Wissen kann man bei der KfW entweder 10 % (von bis zu 25000 €) als Zuschuss oder aber 100 % als Kredit (bis 50000 € über die Hausbank) beantragen.


    Bei der Pflegekasse sind bis 4000 € als Zuschuss möglich.


    Gute Handwerker informieren darüber und auch, dass dies vor Beauftragung gemacht werden muss.


    Die Pflegekasse kann darüber hinaus gute Firmen empfehlen, da sie ja oft mit solchen Firmen zu tun haben.

    Sollte jemand das alles Erfüllen können, hätte ich auch Interesse.

    Nun ja, erschöpfend würde ich das nicht nennen, denn offenbar gibt es im iNet auch andere Varianten wie mit dem link gepostet. Also freistehend.

    Das die Wandmontage der Könisgweg ist, kann ich mir auch vorstellen, aber eben hier im Sanierungsfall?

    Die Wandmontage ist der geregelte Standartfall.

    Nur weil irgend jemand im Internet auch andere Varianten zeigt, bedeutet dies nicht, dass jeder dies nachmachen kann und soll. Ansonsten würde ich einfach empfehlen, von den betreffenden eine Planung durchführen zu lassen und die Ausführung dort zu beauftragen.

    Wie sollen denn Experten hier im Forum etwas zu angedeuteten, selbstgestrickten Lösungswegen sagen, die überhaupt nicht nachvollziehbar vorliegen?


    Geeignete Sickerpackungen und Mörtel gibt es auch im örtlichen Fachhandel. Die kennen auch die vorhandenen Bauweisen und können dies am besten einschätzen.


    Nicht alles kann man per iNet lösen.


    Übrigens... als TGA sollte man doch genügend Kontakte zu örtlichen Architekten haben?? Und auch wissen, wie wichtig eine fachgerechte Planung ist?

    Hallo, erst mal ein Hinweis: Die selbstgemachten Abkürzungen haben mir das Lesen sehr erschwert.


    Lichtschächte werden nicht fundamentiert, sondern an der Kellerwand befestigt. Auf der Dämmung mit entsprechenden Montagemitteln (Klebedübel)


    Passende Befestigungsmittel sollte man im guten Fachhandel bekommen.

    Das mit Haftzugsprüfungen ist so ein Ding. Da gibt es nicht einmal verbindliche Normen.


    1,5 N/mm² ist die Anforderung bei befahrenen Oberflächen (hohe dynamische Belastungen).


    Bei Wohnungen eher 1,0 N/mm², teilweise auch 0,8 N/mm². Diese Werte sind nach fachgerechter Untergrundvorbereitung zu messen. Jetzt lese ich aber:


    Die Haftzugfestigkeit des Estrichs beträgt an einigen Stellen (nachdem nachträglich geschliffen bzw gefräst wurde) nur 0,6Nm/mm2.


    Schleifen bzw. fräsen sind keine geeignete Untergrundvorbehandlung. Schleifen setzt die Poren zu, dadurch wird der Wert geringer. Fräsen ohne anschließendes Kugelstrahlen hinterlässt Mikrorisse, die Werte werden geringer.


    Ich kann da erst mal nichts falsches beim Estrichleger sehen.

    Die "korrekte" Lösung wäre wahrscheinlich eine große Kernbohrung, dann ein passendes Rohr einsetzen und den Zwischenraum vergießen - so dass die angebohrte Bewehrung nicht mehr korrodieren kann.

    Gibt es dafür eine geeignete "Vergußmasse" ?

    100er Kernbohrung, Bohrfläche trocknen und nit Epoxi grundieren

    80er PE Rohr einstellen und mit Epoxidmörtel vergießen. (zur Bohrwand hin, nicht das Rohr ;) )


    Das wird auf jeden Fall dicht genug, für eine Garage. Der Epoximörtel wird eh für die Bereiche 15-0 mm gebraucht. Also kein riesen Aufwand.

    Umsetzbar ist es, wird aber Aufwändig.


    Boden anschleifen.

    Grundierung + Haftbrücke Epoxi mit Abstreuung im Überschuss. Beispiel KLB EP 52

    Aussenrum bis zu einer Kante von 15 mm Rheobond 007 (oder Rhoeplan) im Gefälle geglättet ca. 50-15 mm

    Innere Bereiche von 15 mm - null mit Epoximörtel

    Oberfläche danach komplett Beschichten mit einer OS8

    2 Punktabläufe unter den Fahrzeugen sollten genügen, wenn die Gefälle gut gemacht werden.

    Das Problem ist eher, dass man gar nicht sagen kann, was da wie drauf hält.


    Es könnte sein, dass man nochmal farblos drüber arbeiten kann, bei entsprechenden Mengen wäre es dann nahe am Muster. Ohne das Produkt zu kennen und mit dem Hersteller zu sprechen, kann man das aber nicht sagen. Brillux 2 k in MATT ist keine exakte Produktbezeichnung, da muss man schon die Produktbasis kennen. Es könnte Epoxidharz sein, da muss angeschliffen werden, Oder PU, dann könnte es gehen.


    Alle anderen Möglichkeiten erfordern viel Arbeit und Geld. Und sind nichts für DIY.


    Versuche also zuerst zu erfahren, ob man nochmal nacharbeiten kann, Falls ja, versuch den Handwerkerker dazu zu bewegen, eventuell mit einer Kostenbeteiligung. Das wäre der schnellste und einfachste Weg.

    Warum soll das jetzt selbst gemacht werden.


    Bitte mal um Aufklärung, wo das Problem mit der Firma ist? Oder wurde es nicht von der Firma ausgeführt? Nur ohne Rechnung oder auch von anderen Leuten?


    Bitte um Entschuldigung, aber irgend wie kommt mir das seltsam vor.

    Bereiche in denen die Zementhaut weggeschliffen wird und das Zuschlagskorn frei liegt. Wie Waschbeton nur glatt geschliffen. An einzelnen Stellen. Sieht extrem doof aus.


    Vielen Dank für die ausführliche Antwort, auch wenn sie mich enttäuscht. Es wurde eine Musterfläche der Firma besichtigt, dort war auch eine starke Struktur, jedoch fühlte sich der Boden sehr viel weicher, fast „speckig“ an, ich habe extra angefasst und war überrascht, dass er sich bei der rauen Optik so angenehm anfühlte.

    Das klingt, als wäre die Musterfläche richtig dick mit PUR Farblos geflutet worden, so dass eine glatt, geschlossene Oberfläche über der rauen Spachtelung entstanden ist. Das kostet natürlich eine Menge Material und damit Geld. Wenn das jetzt bei euch nur aufgerollt worden ist, dazu noch matt statt glänzend, dann ist die Ausführung nicht nach Muster erfolgt. Dass ist dann ein Mangel.


    Die Rauhigkeit einer Oberfläche lässt sich messen, dazu gibt es das

    Sandflächenverfahren – Wikipedia

    Man könnte jetzt dem Estrichleger vorschlagen 3 Messungen an der Musterfläche und 3 bei euch durch zu führen. Wenn das dann entsprechend unterschiedlich ist, ist der Mangel auch nachgewiesen.

    Der Beige Farbton kann vom Sand kommen, wenn dieser gelblich ist in der Region. Beschleunigte Bindemittel (Zement) gehen auch eher ins Beige/Braun, kenne keine in richtig Grau. Dazu müsste man Pigmentieren.


    Die Oberfläche ist schon sehr grenzwertig. Allerdings muss ich noch wegen der Musterfläche fragen: Wurde eine solche besichtigt, die von der Firma erstellt wurde? Wenn es dort glatter ist (was fast zwangsläufig so sein sollte, da das Bild oben eher zeigt, dass noch ein weiter Übergang angebracht gewesen wäre), so wäre es eine Arbeit nach Probe. Bei diesem Fall wäre die Oberfläche Mangelhaft. Gibt es noch Zugang zur Probefäche? Bilder?


    Mit noch mal glänzend drüber, ist da nichts zu machen. Dazu müsste erst angeschliffen werden, bei der Rauigkeit sehr intensiv. Das gäbe ein komplett andere Optik mit freiliegenden Bereichen usw. Aber ohne Schleifen lässt sich da nicht neues aufbringen. Da wäre nur Wachsen/Polieren möglich, das geht aber bei der Oberfläche nicht.


    Wenn man also Schleift, könnte man auch noch Spachtel und dann mit 2K-PUR pigmentiert glänzend und Decksiegel drüber gehen. Kosten werden sich etwa verdoppeln dadurch. Ausserdem ist die Betonoptik weg.


    Will man Betonoptik, glatt, grau kann ich nur zur Überarbeitung raten:

    Referenz

    Kugelstrahlen, SIC-Megaplan und Lotuseal Lasur. Preis will keiner wissen, wenn es sich davor verdoppelt hat, geht das zum vierfachen Preis.

    Warum ist der technisch schlecht ausgeführt?


    Was war denn im Bereich des Übergang zur Hebeschiebetür vereinbart? Wie sollte die Fuge ausgeführt werden und durch wen?


    Die Leistung 1 x Spachtelboden beschränkt sich erst mal auf genau das. Werden weiter Arbeiten gewünscht, so muss man diese schon definieren und vereinbaren. Technisch ist das Anarbeiten an den bestehenden Randstreifen erst mal richtig und nicht per se schlecht ausgeführt.

    Das sollte gehen. Der Tragwerksplaner soll seine Einschätzung abgeben (schriftlich) und Maßnahmen vorschlagen. Dies kann auch die Einschaltung eines anderen SV sein. Oder weiter Untersuchungen. Oder die Aussage; Das geht, bischen Betonkosmetik und gut.


    Die Kosten würde ich dem Ausführenden schon mal ankündigen zusammen mit den Mängeln. Momentan ist die Firma dafür verantwortlich eine Mangelfreiheit zu beweisen (was bei den Bildern definitiv nicht der Fall ist). Ich drücke die Daumen, dass es nicht schlimmer als auf den Bildern ist.

    Das sind bedenkliche Bilder. Vermutlich war es zu Warm und der Einbau hat zu lange gedauert oder zu wenig Beton gekommen. Oder alles zusammen.


    Jedenfalls ist dies sowohl hinsichtlich Dauerhaftigkeit wie auch Tragfähigkeit zu betrachten. Entweder durch einen Tragwerksplaner oder Betonsachverständigen. Erst nach einer entsprechenden Freigabe sollten die Arbeiten fortgeführt werden.

    Ich frage mich eher, wie der Estrich die Heizrohre richtig umschließen soll? Fasern machen das schon nicht einfach. Dazu dann noch Gitter auf den Rohren. Das müssen ja Supermänner sein, die da noch das ganze ordentlich verdichtet bekommen. :pfusch:

    Da ist doch noch Niveliermasse vorgesehen, geht bei dem Fliesenformat eh nicht ohne.


    Belastungstest mit Gewicht. Fliesenpakete/Mörtelsäcke usw neben dem Riss hinstellen, auf der anderen Seite rumspringen. Ein SV wäre sicher keine Falsche Idee dazu zu ziehen. Soll sich der Estrichleger drum kümmern, er hat die Mangelfreiheit nach zu weisen.

    Man müsste wissen, wie der Untergrund aufgebaut ist.


    Danach die Anforderungen an den Belag definieren.


    Ob dann wirklich Epoxidharz als Lösung heraus kommt? Sowas ist Aufgabe eines Fachplaners.

    Falls der Riss der einzige Mangel ist, kann man das reparieren. Sieht für mich wie ein Ansatz aus der durch Verzögerungen beim Materialtransport oder Anmischen entstanden ist.

    Wellenverbinder einflexen und mit Epoxidharz verkleben.


    Vorher mal mittels Belastungstest schauen, ob das so einen Sinn macht.


    wo ist die alternative Abdichtung in dem Aufbau?

    Beton kann ohne Einschränkungen zwischen +5°C und +30°C verarbeitet werden. Eine Nachbehandlung muss erfolgen, wenn man dafür Folie benutzt, ist der Beton auch gegen Regen geschützt.


    Dein Handwerker hat keine Zeit für dich, dass ist alles.

    Wie viele Hinweise für den Gang zum Fachanwalt sind noch nötig?


    Hier kennt keiner deine Verträge, eine Rechtsberatung darf im Forum auch nicht erfolgen. Aber eines ist in deiner Situation sicher: Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.


    Den BL/Architekt kann der Anwalt in die Haftung für Mehrkosten nehmen. Dazu braucht es aber eine Zustandsfeststellung und Bewertung des Status Quo durch einen SV.

    Wenn es tatsächlich Handwerker zu Lieferant ein solches Problem gibt, empfehle ich DRINGEND und SOFORT einen Rechtsanwalt einzuschalten mit Hinweis auf HGB § 377 Abs. 3


    Mehr mag ich zu diesem Hinweis nicht sagen, es könnte als unerlaubte Rechtsberatung ausgelegt werden.