Beiträge von MiLeb

    Was ist das für ein Blechstreifen im Bild?


    Sollten die beiden Bereiche verbunden sein, kann man sicher einen Mörtelkeil machen, der zum Teil auf dem vorderenen Fundament aufbaut. Da man nicht auf Null ausziehen kann, schneidet man dafür eine Nut und schleift das etwas schräg an. Dafür ist eine Flex mit Dimantwerkzeug geeignet. Als Mörtel würde ich einen PCC empfehlen.


    Sollte aber Fundament und Bodenplatte durch eine Bauwerksfuge getrennt sein, so müsste die Fuge erhalten werden. In dem Fall wäre der Einsatz von MMA-Mörtel besser. Die Fuge dann mittels PU Verschließen.


    Ein Winkel würde ich da nicht mehr einbauen.

    Öhm. Die AVV Baulärm gilt Bundesweit, Nachbarschaftsrecht, TA Lärm usw. sind nicht anwendbar für Baustellen.


    In einem Wohngebiet muss man nicht vor 6:00 Uhr anfangen, wenn dies erst ab 7:00 Uhr erlaubt ist. Lärm macht krank!


    Wenn die Baustelle selbst an ein Wohngebiet angrenzt, so wird hoffentlich eine Planung zum Lärm vorliegen. Wenn nicht, muss diese nachträglich erstellt werden. Auch hier ist der Bauherr Ansprechpartner. Mit dem Bauunternehmer sollte man sich selbst nicht auseinander setzen.

    Das ist nur bei besonderen Arbeiten möglich und wird dann separat den Anwohnern mitgeteilt.


    Wenn das jetzt 10 Minuten vor 7 Uhr losgeht, wäre es wohl zu ertragen.


    Bei 10 Minuten vor 6 Uhr würde ich den Bauherren ansprechen, letztendlich geht von seinem Grundstück die Störung aus. Ansonsten kann die Polizei helfen, da diese die Einhaltung der Gesetze durchsetzen muss.

    Es gibt vom BEB Merkblätter für dieses Thema und Artverwandt:

    Beschreibung der Oberflächenqualität (2020)

    nach meinem Wissen die einzigen die man heranziehen kann. Ist ein Thema, welches sich einer Normung entzieht. Sichtbeton ist NICHT vergleichbar, da dieser von der Zusammensetzung völlig anders ist und für direkt genutzte Oberflächen ungeeignet ist. Die Zusammensetzung wirkt jedoch direkt auf die Optik.

    Auch sehr empfehlenswert ist das Buch Gestaltete Zementestriche

    Planung, Ausschreibung und Ausführung

    Karsten Rendchen

    2016, 247 S., m. 120 Abb. 242 mm, Hardcover

    VBT Verlag Bau u. Technik

    ISBN 978-3-7640-0517-7

    A geht nicht, da es zu unterschiedlichen Auflagerbedinungen führt, was die Gefahr von Rissen extrem erhöht.


    Bei B ist die Unterlage überall gleichwertig, das sollte gehen.


    Heizestriche die mit 55 mm funktionieren, gibt es sicherlich. Muss halt der Hersteller bestätigen. Ist aber nichts ungewöhnliches.

    A geht nicht.


    B geht so nicht, der Hohlraum auf dem Kanal muss gefüllt werden, am besten mit PE-Schaum Streifen die flach darauf gelegt werden in 8 mm Stärke. Gebundene Schüttung ginge auch, halte ich aber für unpraktikabel.


    Die 15 mm Trittschalldämmung sollten genügen, wenn der Hohlraum gefüllt ist.

    Ich tippe auf Etringit. Sollte mit leichten Säuren zersetzbar sein da es etwa Ph 12 benötigt zum wachsen und ab Ph 9 zerfällt.

    3 cm daneben ausstemmen, flachdengeln und versenken, Mörtel drüber. Wenn genug Material drüber ist, braucht es kein Korrosionsschutz im geschützten Bereich extra. Ich sehe da seitlich Wand, oben Decke, sollte wohl Wettergeschützt sein.


    Ansonsten gibt es Kombiprodukte Haftbrücke und Korrosionsschutz für PCC-Systeme im Fachhandel. Hersteller ist egal.

    Wenn eine Versicherung vorhanden ist, diese informieren und einen Gutachter schicken lassen. Bei Mietwohnungen den Vermieter informieren.


    Messgeräte dafür gibt es. Die Funktionierenden sind aber zu teuer für den einmaligen Privatgebrauch.

    Zugelassen ist ein Stahlfaserbeton nach Rili des DAfStb. Dabei werden mittels genormter Prüfbalken die Leistungsklassen des Betons mit Stahlfasern ermittelt. Solche Prüfungen gelten dann 1 Jahr und nur für diesen Beton. Ohne Änderungen wie Zementart, Gesteinskörnung, Wassergehalt usw.

    Mit den ermitteltelten Leistungsklassen kann die Statik erstellt werden, bzw. umgekehrt. Der Aufwand ist nicht unerheblich, die Kosten dafür ebenso. Der Statiker muss sich auch damit auskennen.

    Wir wenden dieses Verfahren im Industriebodenbau ebenfalls an, da verteilen sich die Kosten meist auf große Mengen Beton. Bei den Systemkellerbauern wird dies ähnlich sein, auch hier können die Kosten auf viele Keller verteilt werden. Ein Rohbauer wird da schon wesentlich mehr Probleme haben, deshalb wird dies eher ausscheiden.

    Zugelassen ist der Stahlfaserbeton mit Leistungsklassenbeton auf jeden Fall, es ist ein geregeltes Bauverfahren. Bei entsprechender Erfahrung sehe ich da auch Vorteile. Skeptisch wäre ich bei Anwendungen, wenn die Verarbeiter keine Erfahrung damit haben.


    Wenn ein GU die meisten Keller seinem Kunden so anbietet, dabei auch noch eine längere Gewährleistung bietet, ohne Mehrkosten, würde ich es auf jeden Fall in Betracht ziehen.

    Hinsichtlich der Einhaltung von aRdT ist das ein Graubereich. Dafür wäre ein Stahlfaserbeton nach Rili des DAfStb notwendig, dann kann nach Eurocode 2 und EN 206 eine Statik gemacht werden. Allerdings nur als Kombibewehrung in Kombination mit Matten. Das würde ich selbst auch als hochwertiger und besser ansehen, als nur mit Bewehrung.

    Grundsätzlich sind die Firmen, die solche Systeme anbieten, halt viel geübter in dem, was sie da auf der Baustelle machen. Das kann zu einem Qualitätsvorteil führen, der durchaus gegenüber einem Maurerbetrieb mit seltenen WW-Bau gravierend ist.


    Einen Keller als WW in Stahlfaserbeton alleine hat ein Gericht schon mal zurück bauen lassen. War allerdings in NRW und nicht in BY.

    Der Stand der Technik ist etwas anderes als die aRdT.


    Gäbe es keine aRdT in Form der DIN 18202, wären der Stand der Technik heran zu ziehen. Dem Sachverständigen hätte ich aber peinliche Fragen gestellt. So etwas muss schon vereinbart werden.

    Vermutlich hat der Türhersteller vorliegend diese Montageanleitung deshalb mit engeren Grenzwerten erstellt, weil seine Tür so toll ist. Dies gilt jedoch dann auch nur für seine Türen.

    Es gibt einen Ansatzpunkt, der wird grob da aufgezeigt:


    Zahlungen nach der MaBV von Erwerbern an den Bauträger sind Baugeld; Zur persönlichen Haftung eines Bauträger-GmbH-Geschäftsführers - MEYER-KÖRING Rechtsanwälte | Steuerberater


    Damit muss sich der Anwalt aber auch auskennen, da kaum jemand das Gesetz kennt. Kann aber als Hebel dienen, um vom damaligen GmbH-GF das Geld gegen stillschweigen gegenüber anderen Beteiligten zu erhalten.

    Das kann man nach DIN 18202 betrachten, hier wäre es:

    flächenfertig, Für untergeordnete Zwecke Bodenflächen in untergeordneten Nutzräumen oder monolithische Betonböden

    1.2.4_2.1.5_Maßtoleranzen.pdf


    Allerdings muss die Latte auf 2 Hochpunkten aufliegen, nicht mittig auf einem. Sonst fehlt der Bezug und die Messung ist nicht verwertbar.


    Es wird vermutlich innerhalb der Toleranzen sein, oft glaubt man die Anforderungen wären höher, was ohne gesonderte Vereinbarung nicht der Fall ist.

    Eine Imprägnierung mit Wasserglas wäre auch bei gelungenem Glätten sinnvoll gewesen.


    Ob ein Schleifen sinnvoll ist, kann nur nach Prüfung der Oberfläche gesagt werden. Falls ja, sollte auch hier eine Imprägnierung erfolgen. Aber kaum im Januar, die Temperaturen sollten da schon passen.


    Falls die Randzone des Betons zweifelhaft ist, kann man auch ein wenig abtragen und mit dünnen Industrieestrich im Verbund arbeiten. entweder mit 4 mm oder aber mit 10-15 mm je nach Notwendigkeit. Aber bitte erst, wenn alle zu ist und die Temperaturen passen. Auch dann ist eine Imprägnierung zu empfehlen.

    Die Folie ist eine Dampfbremse, die soll aufsteigende Feuchte aus dem Beton der WW in den Estrich verringern. Eine Dichtung ist es nicht, kleiner Beschädigungen durch den Heizungsbauer auch kein Mangel.


    Wenn Wasser durch die WW kommt, muss man dies planmässig Verpressen. Dies ist einfach eine Eigenschaft bei WW. Man hofft oftmals auf eine "Selbstheilung" des Risses durch eingetragene Feinstoffe, praktisch kommt dies kaum vor. Der feuchte Bereich kann von Fachleuten sehr gut lokalisiert werden, verpressen und gut ist es. Der Fachmann kann auch etwas dazu sagen, ob eine Trocknung notwendig ist.


    Wenn man nichts macht, und der Riss keine Selbstheilung durchführt (Beten hilft?), wird es zu Schimmelbildung in der Dämmschicht kommen, die dann auch in die Raumluft über geht. Ignorieren ist deshalb keine so gute Idee.