Beiträge von MiLeb

    Klar kannst den Boden rausschneiden. Fällt dann halt zusammen.


    Dem Boden sind die kleinen Risse egal, da passiert nix am Beton.

    Bitte vollständig zitieren, wenn man schon versucht, andere aufs Glatteis zu führen. Dem Beton stören die Risse mit Sicherheit nicht, egal ob 0,3 mm oder kleiner. Hier lässt sich auch keine Panik aus den Fotos herauslesen, die Risse werden sich bis zu Bewehrung noch verjüngen. Ausserdem sind die schon am zusinteren. Bis es da zu Problemen mit der Dauerhaftigkeit kommt, wird die ganze Garage schon am Ende sein. Zumindest wenn man eine realistische Lebenserwartung ansetzt.

    Man kann jetzt folgendes vermuten:

    Die Garage mit Fertigboden ist technisch Mangelfrei. Dem Boden sind die kleinen Risse egal, da passiert nix am Beton.

    Der BT, der das Fertighaus mit Fertiggarage hin gestellt hat, hat u.U. gegen die aRdT (anerkannten Regeln der Technik) verstoßen, wenn unter dem Boden der Fertiggarage keine kapilarbrechende Schicht eingebaut ist. Dies kann man vermuten, ist aber kein Beweis.

    Vermutlich ist die Abnahme erfolgt, so dass nun der Besitzer beweisbelastet ist. Sollte es ein Mangel (Verstoß gegen die aRdT) sein, und dies nachgewiesen (Beweis) werden, so ist immer noch die Frage offen: Wie den Mangel beseitigen?

    Das wird eine elendige Geschichte, zumal wir die Rechtslage in Österreich nicht genau kennen.


    Wenn es mich stören würde, würde ich eine Epoxibeschichtung ins Auge fassen, diese muss jedoch diffusionoffen sein. Einfacher ist eine Behandlung mit Waserglas, könnte funktionieren, muss aber nicht. Es würde mich allerdings nicht stören, für eine höherwertige Nutzung hätte man keine Fertiggarage genommen. Sprich mal den BT an, wie reagiert er denn auf die Risse?

    Naja, ich würde auch aufsteigende Feuchtigkeit vermuten.


    Ob dies jedoch ein Mangel ist, kann nur durch Prüfung des Vertrages festgestellt werden. Ohne Vereinbarung sind solche schmalen Risse im Beton kein Mangel im technischen Sinn. Die sintern mit der Zeit zu (durch Kalk aus dem Beton), dann wird das weniger.


    Möchte man dies alles nicht, wird man nicht um eine andere Konstruktion herum kommen.

    Entweder Ortbetonbodenplatte aus Beton, dann aber WU (Wasserundurchlässig) mit entsprechender Rissbegrenzung (teuer!)

    Oder Beschichtung mit geeigneten Kunstharze die Rissüberbrückend ist (Parkhausbeschichtung (noch teurer!)

    Der Zaun ist der Grenzverlauf? Und der Schuppen des Nachbarn sitz da reichlich schräg in der Nähe zum Zaun?


    Ist nach meiner Meinung keine Grenzbebauung mehr, dann wäre es ohne Privileg und Genehmigungspflichtig, wofür es aber keinen Grund gibt. Sollte aber jemand bestätigen, der sich mit Nachbarschaftsrecht auskennt.

    Selbst ein ähnlicher Fall wird in D nichts bringen.


    Nach unserem Rechtssystem ist das immer der Bewertung durch das Gericht vorbehalten. Und Gerichte sind frei in ihren Entscheidungen. Das Ergebnis kann variieren von 0-100 % ist alles möglich:

    Man kann 100 % Recht bekommen

    Der Richter kann einen Vergleich durchsetzen: 50-50% (ist Richters Liebling: Wenig Arbeit und sieht gut in der Akte aus)

    Oder er sagt: Selbst schuld, 0 %

    Dein Anwalt wird sich bei dem Streitwert richtig reinhängen (Ironie). Vermutlich wird es am Ende nicht mal revisionsfähig sein, wenn man den Wahnsinn auf die Spitze treiben möchte.

    Kostenloser Tipp: Das sieht sich weg, spar die Lebenszeit, darum zu streiten.


    Wir haben ein anderes Rechtssystem als England oder Amerika. Ein Urteil durch Verweis: Amtsgericht Musterstadt, Fall xyz, das will ich auch, gibt es in D nicht. Dies wird erst gaaanz zaghaft durch die neuen Musterfestellungsklagen getestet.

    Sandstrahlen mit Kompressor.


    Machen Bautenschutzfirmen. Kostet Geld, Schätze mal 2 K€


    Besser als das Stockwerkzeug wäre eine Nagelpistole mit Druckluftantrieb. Ist genauso langsam, aber nicht so schwer zu halten.

    Dafür eine Firma zu finden ist fast aussichtslos.


    Alles was locker oder hohl ist, muss weg.

    dann kann man mit PCC neu aufbauen, nachdem die Deckenträger freigelegt und entrostet sind.

    Bei PCC im System bleiben. Welcher Hersteller ist egal, halt das nehmen, dass der Baustofffachhandel im Sortiment hat.


    Wenn alles repariert ist, den Boden mit einer Parkhausbeschichtung vor neuem Salz schützen. Vorher ein kleines Dachgefälle in die Einfahrt spachteln und Hohlkehlen anlegen. Dafür wir es auch schwierig mit einer Firma, größere Maler können sowas aber auch.


    Die Arbeiten kann man selbst machen, aber eine fachkundige Anleitung wäre sehr hilfreich. Betonfacharbeiter o. ä. arbeiten öfters mit solchen Sachen. Die Beschichtung an sich würde ich machen lassen.

    Filigranwände funktionieren durchaus, wenn ordentlich gemacht. Wenn schon im Vorfeld auf 28-30 cm hingewiesen wird, lässt dies Hoffen. Mit 25 cm - 14 cm für die Schalen bleiben 9 cm für den Kern. Das lässt sich nicht ordentlich Betonieren.

    Vorteil: Einfacher vor Ort zu erstellen. Nachteil: Fehler sieht man nicht. Wird bei der Ausführung des Kernbetons ein Fehler gemacht, so wird dies erst spät bemerkt.

    Bei Ortbeton ist es umgekehrt, der Arbeitsaufwand vor Ort ist höher, Fehler aber nach dem Ausschalen sichtbar.

    Randstreifen sind notwendig, 5 mm genügen aber. Beim Erhärten wird Wärme frei, der Estrich wölbt sich ohne RS in der Mitte hoch und löst sich von der Haftbrücke.


    Ich vermute, es soll Zementestrich werden? Dazu ist eine mineralische Haftbrücke notwendig, die auf Zementestrich abgestimmt ist. Gibt es im Baustofffachhandel. Tiefengrund ist keine Haftbrücke, bei alten Beton vorab aber sinnvoll, damit der Haftbrücke nicht zu viel Wasser entzogen wird.

    Mit c kommt dann halt a+b und d später.


    Dein DD-Vollsanierer soll einen Fachplaner besorgen (auf seine Kosten) und mit diesem eine Planung vorstellen, die du dann freigeben kannst. Er hat doch erst mal seinen Auftrag (Vertrag) noch gar nicht erfüllt.


    Solltest du jetzt selbst in den Vertrag eingreifen, wird dies juristisch alles bei dir hängen bleiben.

    Lose Verlegte Platten auf Splittbettung fallen sicher nicht unter den Begriff Bodenbeläge. Und die DGUV wird für eine private Terrasse auch nicht heran zu ziehen sein. Und die Ebenheitstoleranzen haben nichts mit Höhentoleranzen zu tun, solche laufen unter den Begriffen Winkelabweichung und Grenzabweichungen in der DIN 18202, werden jedoch nur in den Ecken gemessen. Unterschiedliche Höhen einzelner Bauteile (Platten) sind in der DIN 18202 nicht geregelt.

    Optische Eindrücke sind immer subjektiv, Von daher gibt es da kein klares Soll.


    Beauftragt man einen Sachverständigen mit der Beurteilung, so wird dieser, wenn er objektiv und unabhängig ist, eine Abweichung unter dem Einfluss von Streiflicht (das bautechnisch relevante Streiflicht) nicht als Mangel bewerten. Einfach weil dies keine zulässige Beurteilungsgrundlage ist.


    Wenn diese Auffälligkeit nur Streiflicht sichtbar wird, wie soll der Handwerker dies dann bei der Verlegung erkennen? Und wie reklamiert er es beim Hersteller?


    IMHO: Kein Mangel, der reklamiert werden sollte. Wenn überhaupt, dann beim Hersteller versuchen.

    Das ist ein Zitat aus dem technischen Datenblatt von ARDEX.


    Ansonsten kann ja jeder zu dem Objekt fahren und nachsehen. Ist 3 Jahre alt und öffentlich zugänglich. Die Aussage ist ja nicht, dass es gar keine Vergilbung gibt. Dies ist, bedingt durch die chemischen Eigenschaften, nicht möglich. Jedoch ist die Vergilbung im Vergleich zu früheren Epoxidharzen wesentlich geringer. Autolacke vergilben auch, rot besonders stark. War früher mal so, da wurden die roten Flitzer im Lauf der Zeit rosa. Ist heute auch wesentlich geringer.


    Der Begriff UV-beständig ist übrigens missverständlich. Die technischen Eigenschaften werden durch Vergilbung nicht schlechter.

    Bei 2 cm dicken Platten ist bei losem Splitt einfach folgendes Problem: Der Druck auf die Plattenecke wird bei dickeren Platten über die Reibung an den Rändern übertragen und gemindert. Bei 20 mm so gut wie nicht, somit verschiebt sich der Splitt und es "wippt". Selbes Problem beim Knirschen.


    Die Gefälle unterliegen Toleranzen. Ich bezweifle jedoch, dass solche vereinbart wurden, die Toleranzen der DIN 18202 sind für den Hochbau und deshalb nicht automatisch geschuldet bei einem losen Terrassenbelag. Wären diese geschuldet, so könnte man mit einer 1 m langen Wasserwaage messen, in dem die Latte an beiden Enden aufliegt und die Luft in der Mitte gemessen wird )mit einem Messkeil)

    Bei untergeordneten Räumen wären dann immerhin 8 mm unter der 1 m Latte zulässig.


    Hauptprobleme sehe ich hier in der Erfahrung des Handwerkers (oder auch nicht) und den falschen Platten für diese Verlegeart.

    Ja, wenn man den richtigen Zeitpunkt einhält, lässt sich das Material ohne Rückstände entfernen.


    Wir haben das im Brunnenbau (Mosaik) eingesetzt

    Kaiserslautern 2018 - Tanja Lebski


    Verfärbungen sind nicht bekannt.

    Da es Brunnenbau war, wurde der Untergrund entsprechend abgesperrt. Für ein Wohnzimmer muss der Hersteller halt Vorgaben zur Trocknung machen. Dies ist dann zu beachten, da normale Fugen einer langfristigen Austrocknung dienen, dies ist auch ein Problem bei Großformat-Fliesen.

    Erfahrungen für Ardex Epoxifuge gibts, Verarbeitung nach Herstellerschulung und Übung ok. Also nichts für DIY. Ausserdem kann keine Restfeuchtigkeit mehr aus dem Untergrund raus, hier sind die Werte für Restfeuchte zu korrigieren und der Kleber muss im System bleiben.


    Das soll hoffentlich eine Firma ausführen? Dann sollte man auch den Hersteller nehmen, den die Firma kennt und auf das sie geschult ist.

    Da Ihr den Standpunkt des BT nicht ändern könnt (das Forum auch nicht), bleiben 2 Möglichkeiten:


    1. Verklagen

    oder

    2. Selbst Regeln


    Eigentlich ist die Antwort so zwingend, dass man diese hier nicht stellen muss.

    Da man 1 Woche mit Folie nachbehandeln sollte, wird ein Stellen nach 5 Tagen wohl nicht möglich sein.


    Stellt man die Wände direkt, so finden während der Erhärtung keine neuen Belastungen statt, deshalb geht das.


    Beim C 16/20 sollte es nach 10 Tagen möglich sein, Eventuell auch nach 7 Tagen, dies hängt aber von vielen Faktoren vor Ort ab. Kann man deshalb aus der Ferne und vorab nicht sagen.

    Die nehmen sich sehr viel mehr als nur die Druckfestigkeit.


    C 16/20 Hat mindestens 240 kg/m³ Zement, und maximalen w/z 0,75 und bietet einen Schutz gegen Carbonatisierung, ist also auch Dauerhafter.


    Ein C 12/15 und darunter hat keinerlei Mindestanforderungen. Da kann so ziemlich alles drin sein, solange es irgend wann mal hart wird. Wie der VZ da drin dann wirkt, ist reines Glücksspiel.



    Zum Einbau: Unterschätze das Schaufeln in den Schubkarren nicht, ausserdem werden die Arme mit jedem Durchgang länger. Die 3 Leute sind dringend zu empfehlen, geübte Handwerker würden es mit 2 Leuten schaffen.


    Einen F3 kann man nicht zwischenlagern und rumschaufeln. Der wäre nur geeignet, wenn man in die Schubkarren entlädt, das würde aber noch Standzeiten verursachen, die können schnell weitere 1-200 € Kosten verursachen.

    C 16/20 16er GK, Konsistenz F1 (C1) mit 3 h VZ


    Bei 4 h Verzögerer benötigt das Werk eine Eignungsprüfung. Bis 3 H sind die Anforderungen geringer. Abladen im Schatten!!


    Praktisch wird der Beton bei etwa 1,5 h Verzögerung liegen, da die 3 h ein Laborwert sind und die Transportzeit auch zählt.


    Zum Einbau unbedingt 2 Mann mit 2 Schubkarren vorhalten, 3. Person Verteilt, Verdichtet und zieht ab. 1 Woche mit Folie abdecken.

    Bescherte Konstruktion. :pfusch:


    Hör bitte auf, fast die gesamte Bodenplatte aufreißen zu wollen. Vermutlich ist das eine Flachgründung, so ist es zumindest üblich. Dabei wird mit entsprechenden Unterbau auf Streifenfundamente verzichtet und die Bodenplatte trägt als Ganzes die Lasten ab. Da jetzt einen Schlitz reinzuhämmern ist nicht unbedenklich.


    Einfach die Sammelleitung unter der Decke bis nach vorne führen und dort erst durch die Bodenplatte nach außen gehen sollte doch möglich sein? Wäre übrigens von Anfang an so besser gewesen. Dies kann dann mit einem Diamantbohrgerät sehr schonend gemacht werden. Der Aufwand wäre auch viel geringer so.

    Im Autobahnbau wird Betonrecycling mittlerweile eingesetzt.


    Die Anforderungen sind beim Bau von Autobahnen extrem hoch und bevor das erlaubt wurde, ist viel geforscht und getestet worden. IMHO wird es für ein Haus sicher genügen.


    Von Wildwestmischungen würde ich aber auch die Finger lassen.

    Ja, fast sicher.


    Durch den Boden steigt vermutlich Feuchtigkeit auf. Problemlos, wenn diese einfach verdunsten kann. Große Probleme, wenn ein dichter Belag darauf kommt und sich immer mehr Feuchtigkeit darunter staut.


    Am Einfachsten so lassen, Keine Sachen direkt auf den Bodenstellen, Regale mit unterem Boden benutzen, der 5-10 cm über dem Fußboden liegt.