Beiträge von MiLeb

    A geht nicht, da es zu unterschiedlichen Auflagerbedinungen führt, was die Gefahr von Rissen extrem erhöht.


    Bei B ist die Unterlage überall gleichwertig, das sollte gehen.


    Heizestriche die mit 55 mm funktionieren, gibt es sicherlich. Muss halt der Hersteller bestätigen. Ist aber nichts ungewöhnliches.

    A geht nicht.


    B geht so nicht, der Hohlraum auf dem Kanal muss gefüllt werden, am besten mit PE-Schaum Streifen die flach darauf gelegt werden in 8 mm Stärke. Gebundene Schüttung ginge auch, halte ich aber für unpraktikabel.


    Die 15 mm Trittschalldämmung sollten genügen, wenn der Hohlraum gefüllt ist.

    Ich tippe auf Etringit. Sollte mit leichten Säuren zersetzbar sein da es etwa Ph 12 benötigt zum wachsen und ab Ph 9 zerfällt.

    3 cm daneben ausstemmen, flachdengeln und versenken, Mörtel drüber. Wenn genug Material drüber ist, braucht es kein Korrosionsschutz im geschützten Bereich extra. Ich sehe da seitlich Wand, oben Decke, sollte wohl Wettergeschützt sein.


    Ansonsten gibt es Kombiprodukte Haftbrücke und Korrosionsschutz für PCC-Systeme im Fachhandel. Hersteller ist egal.

    Wenn eine Versicherung vorhanden ist, diese informieren und einen Gutachter schicken lassen. Bei Mietwohnungen den Vermieter informieren.


    Messgeräte dafür gibt es. Die Funktionierenden sind aber zu teuer für den einmaligen Privatgebrauch.

    Zugelassen ist ein Stahlfaserbeton nach Rili des DAfStb. Dabei werden mittels genormter Prüfbalken die Leistungsklassen des Betons mit Stahlfasern ermittelt. Solche Prüfungen gelten dann 1 Jahr und nur für diesen Beton. Ohne Änderungen wie Zementart, Gesteinskörnung, Wassergehalt usw.

    Mit den ermitteltelten Leistungsklassen kann die Statik erstellt werden, bzw. umgekehrt. Der Aufwand ist nicht unerheblich, die Kosten dafür ebenso. Der Statiker muss sich auch damit auskennen.

    Wir wenden dieses Verfahren im Industriebodenbau ebenfalls an, da verteilen sich die Kosten meist auf große Mengen Beton. Bei den Systemkellerbauern wird dies ähnlich sein, auch hier können die Kosten auf viele Keller verteilt werden. Ein Rohbauer wird da schon wesentlich mehr Probleme haben, deshalb wird dies eher ausscheiden.

    Zugelassen ist der Stahlfaserbeton mit Leistungsklassenbeton auf jeden Fall, es ist ein geregeltes Bauverfahren. Bei entsprechender Erfahrung sehe ich da auch Vorteile. Skeptisch wäre ich bei Anwendungen, wenn die Verarbeiter keine Erfahrung damit haben.


    Wenn ein GU die meisten Keller seinem Kunden so anbietet, dabei auch noch eine längere Gewährleistung bietet, ohne Mehrkosten, würde ich es auf jeden Fall in Betracht ziehen.

    Hinsichtlich der Einhaltung von aRdT ist das ein Graubereich. Dafür wäre ein Stahlfaserbeton nach Rili des DAfStb notwendig, dann kann nach Eurocode 2 und EN 206 eine Statik gemacht werden. Allerdings nur als Kombibewehrung in Kombination mit Matten. Das würde ich selbst auch als hochwertiger und besser ansehen, als nur mit Bewehrung.

    Grundsätzlich sind die Firmen, die solche Systeme anbieten, halt viel geübter in dem, was sie da auf der Baustelle machen. Das kann zu einem Qualitätsvorteil führen, der durchaus gegenüber einem Maurerbetrieb mit seltenen WW-Bau gravierend ist.


    Einen Keller als WW in Stahlfaserbeton alleine hat ein Gericht schon mal zurück bauen lassen. War allerdings in NRW und nicht in BY.

    Der Stand der Technik ist etwas anderes als die aRdT.


    Gäbe es keine aRdT in Form der DIN 18202, wären der Stand der Technik heran zu ziehen. Dem Sachverständigen hätte ich aber peinliche Fragen gestellt. So etwas muss schon vereinbart werden.

    Vermutlich hat der Türhersteller vorliegend diese Montageanleitung deshalb mit engeren Grenzwerten erstellt, weil seine Tür so toll ist. Dies gilt jedoch dann auch nur für seine Türen.

    Es gibt einen Ansatzpunkt, der wird grob da aufgezeigt:


    Zahlungen nach der MaBV von Erwerbern an den Bauträger sind Baugeld; Zur persönlichen Haftung eines Bauträger-GmbH-Geschäftsführers - MEYER-KÖRING Rechtsanwälte | Steuerberater


    Damit muss sich der Anwalt aber auch auskennen, da kaum jemand das Gesetz kennt. Kann aber als Hebel dienen, um vom damaligen GmbH-GF das Geld gegen stillschweigen gegenüber anderen Beteiligten zu erhalten.

    Das kann man nach DIN 18202 betrachten, hier wäre es:

    flächenfertig, Für untergeordnete Zwecke Bodenflächen in untergeordneten Nutzräumen oder monolithische Betonböden

    1.2.4_2.1.5_Maßtoleranzen.pdf


    Allerdings muss die Latte auf 2 Hochpunkten aufliegen, nicht mittig auf einem. Sonst fehlt der Bezug und die Messung ist nicht verwertbar.


    Es wird vermutlich innerhalb der Toleranzen sein, oft glaubt man die Anforderungen wären höher, was ohne gesonderte Vereinbarung nicht der Fall ist.

    Eine Imprägnierung mit Wasserglas wäre auch bei gelungenem Glätten sinnvoll gewesen.


    Ob ein Schleifen sinnvoll ist, kann nur nach Prüfung der Oberfläche gesagt werden. Falls ja, sollte auch hier eine Imprägnierung erfolgen. Aber kaum im Januar, die Temperaturen sollten da schon passen.


    Falls die Randzone des Betons zweifelhaft ist, kann man auch ein wenig abtragen und mit dünnen Industrieestrich im Verbund arbeiten. entweder mit 4 mm oder aber mit 10-15 mm je nach Notwendigkeit. Aber bitte erst, wenn alle zu ist und die Temperaturen passen. Auch dann ist eine Imprägnierung zu empfehlen.

    Die Folie ist eine Dampfbremse, die soll aufsteigende Feuchte aus dem Beton der WW in den Estrich verringern. Eine Dichtung ist es nicht, kleiner Beschädigungen durch den Heizungsbauer auch kein Mangel.


    Wenn Wasser durch die WW kommt, muss man dies planmässig Verpressen. Dies ist einfach eine Eigenschaft bei WW. Man hofft oftmals auf eine "Selbstheilung" des Risses durch eingetragene Feinstoffe, praktisch kommt dies kaum vor. Der feuchte Bereich kann von Fachleuten sehr gut lokalisiert werden, verpressen und gut ist es. Der Fachmann kann auch etwas dazu sagen, ob eine Trocknung notwendig ist.


    Wenn man nichts macht, und der Riss keine Selbstheilung durchführt (Beten hilft?), wird es zu Schimmelbildung in der Dämmschicht kommen, die dann auch in die Raumluft über geht. Ignorieren ist deshalb keine so gute Idee.

    Es geht hier weniger darum, was gebaut wurde.


    Damals war die PLANUNG auf eine Zeitspanne von 25 Jahren ausgerichtet. Bis eben dann mehr oder weniger viel und oft gemacht werden musste.


    Heute soll die Planung auf 50 Jahre ausgerichtet sein. Wobei dies bei einigen Punkten im Hausbau fraglich erscheint, WDVS und auch Heizung Sanitär z. B.


    Am besten zeigt sich dies an Brücken. Die Hälfte unserer Brücken stammt aus der Zeit 1964 bis 1984 und war auf 25 Jahre geplant. Die sind trotzdem meist noch in Betrieb, aber man wundert sich, dass man die auch mal sanieren muss.


    Neuste Brücken werden sogar auf 100 Jahre geplant. Erscheint auch plausibel, den Planer wird man nach der Zeit kaum noch zu fassen bekommen. :rulez:

    Heute baut man für 50 Jahre. Damals für 25 Jahre. Aber BJ 1964 wäre selbst nach heutigen Standarts über die heutigen 50 Jahre hinaus.


    25 bzw 50 Jahre bedeutet nicht, dass es dann abgerissen werden muss. Aber ab dann können umfangreiche Sanierungsarbeiten zur Instandsetzung nötig werden.

    Ohne jetzt eine Angabe gefunden zu haben, wie dick das werden soll, kann ich wenig sagen.


    Auch fehlt die Angabe, welche Festigkeit und Biegezugfestigkeit geplant sind. Eigentlich fehlt noch mehr, z. B. was die Faser da drin soll, ob die Verlaufsbeschichtung geeignet ist, aber auch, ob die notwendig ist? Je nach Dicke kann die Epoxibeschichtung eine mehrmonatige! Trockenheizphase benötigen.


    Basierend auf den Angaben oben:

    - 0,2mm PE Folie auf Fundamentplatte

    - 80mm Jackodur KF700 (dicker war nicht mehr möglich)

    - 0,2mm PE Folie auf Dämmung

    - 3,5cm Abstandshalter Kunststoffhalter

    - Lagermatte Q335 A / B (8mm Stabstärke)

    - FBH-Rohre auf der Baustahlmatte

    - Estrichgitter (Kaninchendraht :))

    würde ich über folgendes nachdenken, wobei ich noch eine Anmerkung machen möchte: was zum Geier macht der Kaninchendraht auf den Rohren? Sowas stört doch nur.


    Ich komme auch rund 15 cm Höhe, das macht man nicht mit Estrich, sondern mit Beton.

    C 30/37 GK 16 mit Splitt wegen organischer Verunreinigung als Industriebodenrezeptur zum Glätten und Einstreuen, Oberflächenfertig mit LK 1,5/1,2 oder 25 kg Stahlfasern, Endverankert mit 60 mm Länge und 0,9 mm Drahtdurchmesser. Konsistenz F5, Einbau mit Pumpe und Schlauchleitung (100 mm)

    Hartstoffeinstreuung Gruppe A DIN 1100 mit 3-4 kg/m² und Glätten.

    Falls gewünscht: Imprägnierung mit Wasserglas

    Alternativ; Versiegelung diffusionsoffen

    Fugen nur wo konstruktiv nötig, am besten mit Stahlkantenschutz und Profilen.

    Als Estrich wäre mir die Sache nicht geheuer.

    Vernünftige Industriebodenfirmen gibt es auch im Norden. Wir haben auch eine Zweigniederlassung da oben.

    Wenn ich das richtig sehe, soll die Bodenplatte 10 cm dick sein?


    Da würde ich mir über den Einbau kaum Gedanken machen. Eher um den Rückbau, sowas hält nicht.


    3 % Gefälle und kein Werkzeug zum Einbau? Ohne mechanisches Glätten wird das aber eine furchtbare Oberfläche. Ich würde Empfehlen, ein Pflaster zu verlegen.

    Es gibt extra schwindarmen Mörtel für solche Arbeit, ich kann auch nur so etwas empfehlen.


    Normaler Estrich wird viel zu viel schwinden, außerdem muss er zu lange trocknen.


    Ein paar Anker einkleben und dann warten, ob ein verharzen zusätzlich noch notwendig wird. Die Höhe der gegenüberliegenden Seiten vorher schleifen soweit notwendig.

    DIN 18202 Toleranzen im HOCHBAU


    Als weder im Zaunbau noch im Garten. und Landschaftsbau. Wäre auch etwas überzogen.



    Bleiben noch die Regeln des Handwerks und das Gewerk mittlere Art und Güte. wwi sollte das beurteilen können.

    Du liest nicht wirklich, was hier geantwortet wird?


    Gibt KEIN FERNDIAGNOSE


    Selbst ein Mikroskop kann nur ein negatives Ergebnis bringen, bei Fasern ist trotzdem nur mit Analyse im Labor eine Gewissheit möglich.