Beiträge von MiLeb

    Ich frage mich eher, wie der Estrich die Heizrohre richtig umschließen soll? Fasern machen das schon nicht einfach. Dazu dann noch Gitter auf den Rohren. Das müssen ja Supermänner sein, die da noch das ganze ordentlich verdichtet bekommen. :pfusch:

    Da ist doch noch Niveliermasse vorgesehen, geht bei dem Fliesenformat eh nicht ohne.


    Belastungstest mit Gewicht. Fliesenpakete/Mörtelsäcke usw neben dem Riss hinstellen, auf der anderen Seite rumspringen. Ein SV wäre sicher keine Falsche Idee dazu zu ziehen. Soll sich der Estrichleger drum kümmern, er hat die Mangelfreiheit nach zu weisen.

    Man müsste wissen, wie der Untergrund aufgebaut ist.


    Danach die Anforderungen an den Belag definieren.


    Ob dann wirklich Epoxidharz als Lösung heraus kommt? Sowas ist Aufgabe eines Fachplaners.

    Falls der Riss der einzige Mangel ist, kann man das reparieren. Sieht für mich wie ein Ansatz aus der durch Verzögerungen beim Materialtransport oder Anmischen entstanden ist.

    Wellenverbinder einflexen und mit Epoxidharz verkleben.


    Vorher mal mittels Belastungstest schauen, ob das so einen Sinn macht.


    wo ist die alternative Abdichtung in dem Aufbau?

    Beton kann ohne Einschränkungen zwischen +5°C und +30°C verarbeitet werden. Eine Nachbehandlung muss erfolgen, wenn man dafür Folie benutzt, ist der Beton auch gegen Regen geschützt.


    Dein Handwerker hat keine Zeit für dich, dass ist alles.

    Wie viele Hinweise für den Gang zum Fachanwalt sind noch nötig?


    Hier kennt keiner deine Verträge, eine Rechtsberatung darf im Forum auch nicht erfolgen. Aber eines ist in deiner Situation sicher: Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.


    Den BL/Architekt kann der Anwalt in die Haftung für Mehrkosten nehmen. Dazu braucht es aber eine Zustandsfeststellung und Bewertung des Status Quo durch einen SV.

    Wenn es tatsächlich Handwerker zu Lieferant ein solches Problem gibt, empfehle ich DRINGEND und SOFORT einen Rechtsanwalt einzuschalten mit Hinweis auf HGB § 377 Abs. 3


    Mehr mag ich zu diesem Hinweis nicht sagen, es könnte als unerlaubte Rechtsberatung ausgelegt werden.

    Oh. Das wollte ich nun wirklich nicht anstoßen.


    Die Fliesen würde ich nicht entfernen. Das sind mehre Tage in DIY und dann noch der Nivelierbelag danach, der ist entsprechend teuer.


    Das Entfernen im Türbereich, dort Nieveliermasse hinkippen sind 4 h und 1 Sack. Fugen abspachten vielleicht noch mal 4 h und ein halber Sack. Dann habt Ihre einen super Untergrund und alles ist fein. Verfallt blos nicht in den Aktionismus wie R.B. schon orakelt hat. :nono:

    Wir waren in der annahme, dass 12mm doch echt dick sind gerade mit so einer Trägerplatte dazwischen auch geschützt vorm durchdrücken.

    Es ist halt für Schwiegereltern,für die nächsten 5 evtl 10J.

    Ich finde 30€/qm schon viel für den "Zweck"

    Sprecht es einfach noch mal an, beim Verkäufer/Hersteller. Etwas annehmen, womit man sich nicht auskennt, kann sonst zu 30 €/m² Verlust + Arbeit führen. Das will ja Keiner. Meist wird ein Untergrund ohne solche Fugen wie bei Fliesen vorgegeben. Die Fugen noch mal abspachteln ist jetzt auch nicht soooo der riesen Aufwand. Und wenn der Boden nach der Nutzung durch die Schwiegereltern noch gut ist, kann er ja auch drin bleiben zum Vermieten.

    Viele Spekulationen. IMHO nicht beunruhigendes an der Sache.


    "Mein Mann wollte dann in dem Bereich die fliesen aufflexen,stemmen (was sagt man dazu) und dann diesen Bereich abschleifen bzw die Fliesen in dem Bereich rausnehmen und an den restl. "niedriegeren" Fliesen orientiert dann mit Ausgleichsmasse wieder anpassen."


    Lass dein Mann das so machen, klingt vernünftig,

    Was mich allerdings etwas beunruhigt, ist der Plan, 12 mm Designboden mit Korkaufbau und unterbau legen auf Fliesen. Da könnten sich vielleicht die Fugen mit der Zeit abzeichnen. Dies würde ich mit dem Hersteller vorab klären, eventuell muss man die Fugen vorher abspachteln. Eventuell habt ihr das ja auch schon abgeklärt.

    Örks. Wenn der Estrich wirklich absandet, dann muss das erst mal gemacht werden. Wasserglas kann einen guten Estrich verfestigen, aber keinen schlechten reparieren.


    Einzige Möglichkeit wäre Schleifen, um die minderfeste Oberfläche ab zu tragen. Dabei wird aber die Gesteinskörnung freigelegt. Ob die Optik danach noch den Erwartungen entspricht? Falls ja, dann imprägnieren. Wasserglas kann gehen, PU wäre auch möglich. Epoxid würde ich nicht empfehlen.


    Sollte der Estrich nach dem Schleifen immer noch Sanden, wirds doof.


    Was für eine Estrichgüte wurde denn ausgeführt? Fotos?

    Nein.

    Das wird nix.


    Der G-SV wird sich raus reden. Ob das jetzt Filterschicht oder Gründungspolster ist, aus dem er (angeblich?) Proben entnommen hat, kann ja schon mal verwechselt werden. Das ist nicht strafbar.

    Gleiches Spiel bei der "Verwechselung" Stärke/Zusammensetzung.

    Und beim Datum hat er sich im Kalender vertan.


    Wenn er sich einfach dumm stellt, was ihm wohl leicht fällt, wird das alles zu nichts führen.


    Ich würde eher über das Beenden des Beweissicherungsverfahrens (welches ich auch keinem empfehle, da mehrmals auch nur schlechte Erfahrungen) und Einleitung des Hauptverfahrens nachdenken.

    Oder man macht an einem stark betroffenen Bereich eine Musterfläche (bzw. lässt es den BT machen). Dort die Fugen ausfräsen und mit anderem Mörtel ausfugen.

    Man könnte sogar eine 2. Musterfläche machen, bei der der Mörtel nur nachträglich verfestigt wird (Wasserglasbasis könnte Erfolg versprechen)

    Passiert in 6 -12 Monaten dort nichts, ist der Mörtel das Problem.

    Schwierig. Was für Produkte wurden denn eingesetzt? War der Hersteller vor Ort um seine Aussage zu treffen?


    Leider ist es vermutlich so, dass durch die Arbeiten des Fliesenlegers die Leistung des Estrichlegers abgenommen wurde, also eine Beweislastumkehr statt gefunden hat.


    Bei chemischen Zusätzen ist der Hersteller der einzige, der hier eine Aussage treffen kann, da nur dieser die chemische Zusammensetzung kennt. Den einbestellen und auf schriftliche Aussagen mit Terminen festnageln. Wenn er sich darauf einlässt gut, falls nicht vom Estrichleger Neuerstellung verlangen. Erfolgsaussicht nahezu null.


    Für solche Schnellestrich kann ich nur zu Systemen raten, die mit entsprechenden Bindemitteln arbeiten. Beispiel:

    Produkt

    Dabei wird Wasser in kristalliner Form im Estrich eingebunden, so kann nach 3 Tagen Belegt werden, nach CM-Messung. Da dies nicht über chemische Zusätze erfolgt, sondern mittels Zement, erfolgt auch keine Geruchsbildung.

    Der Estrichleger hätte also darüber aufklären müssen, dass sowas auch anders geht.

    Tja. Nein, sowas gibt es nicht. Systeme die so etwas leisten, eignen sich nicht für DIY.


    Mit Epoxidharz wäre ich vorsichtig, da diese eine rückseitiger Feuchtigkeit (von unten aufsteigend) Probleme haben. Bei Verbundestrichen muss man mit diesem Problem rechnen. 1970 so wie so.


    Denkbar wäre eine Untergrundvorbereitung (Anfräsen) durch einen Fachbetrieb, Grobe Löcher mit Rheostone verfüllen (DIY möglich), Grundierung (DIY möglich) und SIC-Megaplan (nur durch Fachbetrieb), abschließend Versiegeln,- auf Weichmacherwanderung achten! (DIY möglich)

    Diese Ausführung ist diffusionsoffen und mineralisch.


    Die Produkte sind alle von der Chemotechnik Abstatt

    Chemotechnik: Produktsysteme für Estrich und Industrieboden

    Die können auch einen Fachbetrieb in der Nähe benennen. Dort das Vorgehen im Detail absprechen und das Material beziehen.


    Der Fachbetrieb kann auch sagen, ob das so überhaupt geht, wenn er den Boden sieht.

    Örks.


    Am ehesten eine PU-Beschichtung in 3 mm Stärke. Das wird dann auch Dicht. Material ist halt teuer, muss auch vergilbungsarm sein, sonst lohnt die Arbeit nicht.



    Vermutlich ist es ein Zementestrich als Glattstrich. Wenn das bis jetzt gehalten hat, Respekt. Mit heutigen Materialien nicht mehr herstellbar, bzw. bezahlbar.

    Das ist vertrackt.


    Normale Handwerker werden da nicht dran gehen, die schulden den Erfolg. Der ist aber nicht zu Gewährleisten. Und aus dem Grund werde ich hier keine Produkte benennen.


    Meine Empfehlung ist, mit deiner Versicherung (Wohngebäude) Kontakt auf zu nehmen, die kennen Fliesenleger, die sich auf sowas spezialisiert haben. Musst dich halt durchfragen.


    Ein Spezialist hat vielleicht 40 % Erfolgsaussicht, wenn man es selbst macht sind es dann etwa 10 %.

    Schlechte Idee. Auf hartem Epoxi hält nicht mal Epoxi. Dazu müsste es im Überschuss mit Quarzsand abgestreut sein. Ansonsten geht das nur innerhalb 24 h.


    Mögliche Lösung:

    Trittschallschutzplatten mit 15 mm aufkleben. Kleber für auf Epoxi gibt es, muss man bisschen suchen. Die Platten muss man auch im Fachhandel besorgen, die hat auch nicht jeder.

    Ups. Baujahr überlesen. X/


    Die Fertiggarage ist wohl am Ende ihrer Lebensspanne.


    Wenn notwendig, kann man das noch mal zuschmieren, hält dann eventuell noch 1 Jahr. Aber da jetzt noch mal Tausende in eine Sanierung stecken, ist unwirtschaftlich.

    Hier hätte man früher den Beton bzw. die Bewehrung schützen müssen. Ist aber jetzt zu spät.