Beiträge von hannes_loehr

    Also wir haben Duravit-Dusch-WC-Sitze. Hier wird auf der Keramik eine Platte verschraubt , in die wiederum die Bolzen geschraubt werden, die den Deckel halten. Die Bolzen werden nur von wenigen Gewindegängen gehalten; trotz Befestigung mit geeichtem Drehmomentschlüssel nach Herstellervorgabe, halten die Bolzen nicht dauerhaft. Ich habe in die Haltebleche mittlerweile nach x ausgerissenen Bolzen Flachmuttern mit Metalepoxy eingeklebt, so dass mehr als zwei Gewindegänge zur Verfügung stehen. Bin zwar kein Ingenieur, meiner Ansicht nach aber eine sehr windige Konstruktion für >1000 Euro Preis für ein WC.


    Gruß

    Hannes

    Hallo zusammen,


    wir hatten auf Anhieb einen n50 Wert von 0,15 bei 788m^3 Innenvolumen, theoretische Leckagefläche von 58,8 cm^2. Allerdings ein Passivhaus und ich habe mich peinlichst um alle Auslässe mit Manschetten und Dichtstopfen usw. gekümmert.


    Dann kann ich wohl davon ausgehen, dass die "Glückstränen" des Herren, der die Messung gemacht hat, echt waren mit dem Hinweis, er hätte gern mehr Bauherren, die das Thema so ernst nehmen ;)


    Gruß

    Hannes

    Guten Morgen,


    vielleicht ist die erste Antwort von ThomasMD auch so zu verstehen, dass Du das Expertenwissen hier im Forum momentan arg strapazierst und tagtäglich neue Details zur Diskussion stellst.


    Vielleicht wäre dann eine Antwort ala "Sorry für meine vielen Fragen, ich werde mich künftig bemühen, mein Anliegen präziser darzulegen, damit ich meine vielen Fragen weiterhin beantwortet bekomme." anstatt direkt mit der dicken Keule zu anworten. So jedenfalls mein Gefühl...


    Gruß
    Hannes

    Hi,


    machst Du Deine Einkommenssteuererklärung selber per Software? Dann kannst Du ja eine Modellrechnung machen, wie sich eine BRE auf eine prognostizierte Rückzahlung/Nachzahlung auswirken könnte im Gegensatz zum Bezahlen der Rechnungen inkl. etwaiger Selbstbeteilung, oder?


    Gruß
    Hannes

    Wenn man ein Stück Küchenrolle in die volle Weinflasche stopft und auf den Kopf stellt, dann ist das nicht so dicht wie mit Korken, der Wein läuft aber auch nicht in einer paar Sekunden komplett aus der Flasche.


    Von daher kann man das, was dino mit begrenztem Abdichten für den Laien meint, doch nachvollziehen ohne ihn einen Kopf kürzer zu machen.


    Gruß
    Hannes

    Kenn ich so auch nicht. Es ist eindeutig klar und geregelt, dass Handys in der Schule nichts zu tun haben (also im Endeffekt auf lautlos oder sonstwas gestellt sind), sowohl im Unterricht wie auch in der Pause. Für Erreichbarkeit gibts das Sekretariat.

    So ist es auch geregelt. Es wird nur nicht durchgesetzt. Irgendwann hat man als Lehrer einfach keine Lust mehr, sich mit Eltern und Anwälten anzulegen. Teils wird sich da über Kontakte im Kultusministerium beschwert oder einem nach Schulschluß auf dem Parkplatz "aufgelauert" oder mal morgens um 6:30 unter der Privatnummer angerufen, um seinem Unmut mal lauthals Luft zu machen. Und teils sind die Lehrer auch nicht gerade das beste Vorbild, wenn sie selber in der Pause mit dem Gerät in der Hand tippend durch die Flure laufen.


    Von daher ist es dann irgendwann egal mit den Handys, soll doch jeder damit rumspielen. Diejenigen, die lernen wollen, machen das, die anderen kommen dann eine Woche vor den Zeugnissen mit der Frage, ob sie die Versetzung nicht doch noch mit einem Referat retten können.

    In Deutschland möchte sich nach Wahlen jeder neue Kultusminister profilieren und die "Fehler" des Vorgängers ausmerzen. Daran wird sich nichts ändern und man muss mit der Situation leben. Aber motivierte Schüler können auch mit G8 klarkommen.


    Problem daran ist das "motiviert". Wenn die Generation Smartphone lieber im Unterricht ununterbrochen Whats-App-Nachrichten austauscht, was sie heute morgen zum Frühstück hatte, dann wird es natürlich schwer, dem gestrafften Unterricht zu folgen. Meine Frau ist Lehrerin und erlebt das täglich. Wenn man dann die Geräte einsammelt und zur Abholung durch die Eltern nach dem Unterricht im Sekretariat deponiert, kann man davon ausgehen, dass am nächsten Tag das Schreiben eines Anwalts eintrudelt, dass Schadensersatz fordert, weil das goldene IPhone durch das Einsammeln jetzt einen Defekt hat. Und was der Schule denn einfallen würde, das überhaupt zu tun, die Kinder müssen doch erreichbar sein.


    Von daher kann ja viel auf die Politik schimpfen, der Einfluss des einzelnen bleibt aber gering. So muss sich jeder an die eigene Nase fassen und das Beste aus der Situation machen.

    Dann frage ich mich, wieso du dem Handwerk so missgünstig gestimmt bist? So, dass du deinen Kindern es nicht empfehlen würdest. Liegst jetzt nur an der "miesen" Bezahlung und der körperlichen Arbeit?


    Missgünstig ist der falsche Ausdruck, ich habe großen Respekt für jemanden, der tagtäglich bei 36 Grad eine Autobahn asphaltiert oder im Nieselregen eine Baugrube aushebt.


    Es macht aber einen Unterschied, ob man mit handwerklichen Dingen seine Freizeit verbringt oder seinen Lebensunterhalt verdienen muss. Ich habe beim Hausbau einige Paletten GK-Platten 2mx1,25m verbaut; das war anstrengend, es hat aber auch Spass gemacht zu sehen, wie aus dem nichts eine Wand entsteht.


    Ein Leben lang würde ich das aber ehrlich gesagt nicht machen wollen für 2,5k brutto im Monat, sofern ich mit 65 überhaupt dazu noch in der Lage wäre und dann mit kaputten Knien oder Rücken mit kleiner Rente über die Runde kommen muss. Wenn ich einen Beruf habe, der mich ausfüllt, mir doppelt so viel Gehalt im Monat bringt und der mich wahrscheinlich mit heileren Knochen in Rente gehen lässt, warum sollte ich mir dann nicht erhoffen, dass es meinen Kindern ebenso ergeht.


    So ziehmlich jeder unserer Handwerker auf der Baustelle hat irgendwann mal den Satz fallen gelassen "Wenn ich nochmal jung wäre, dann würde ich es so machen wie Du und länger zur Schule gehen und es hoffentlich etwas einfacher haben".

    Der Punkt für mich ist schlicht und ergreifend die Erziehung, beziehungsweise die Jobwahl der Eltern. Ich glaube nicht, dass ein studierter IT-Mensch am Ende mit Sohnemann in den Wald fährt, Holz macht, im Garten den Schuppen baut oder in irgendeiner Art und weise handwerklich mit dem Sprößling interagiert.


    Gerade bei Berufen, in denen man den Tag am Schreibtisch verbringt und immaterielle Kopfarbeit leistet, sucht man in der Freizeit einen entsprechenden Ausgleich. Mein Vater als Dipl.-Ing. arbeitet in seiner Freizeit gerne mit Holz. Ich fand es als Kind absolut faszinierend, wie aus einem Haufen Bohlen nach Zuschnitt und Drechseln auf einmal ein Treppengeländer wurde. Es kam mir aber irgendwie nicht in den Sinn, Schreiner zu werden. Trotzdem kann ich heute mit meiner Tischkreissäge umgehen.


    Bei meinen Kindern läuft es genauso. Die haben alle schon mit einer PUK-Säge wie der Papa gesägt, mit dem Handbohrer begeistert Löcher gebohrt und Schrauben reingedreht oder neue selbst entworfene und gebaute Teile für die Holzeisenbahn geschmirgelt. Der IT-Job schließt bei uns auf jeden Fall handwerkliches Arbeiten in der Freizeit nicht aus, eher das Gegenteil ist der Fall.

    Ja, ich kann es nicht erzwingen. Meine Begeisterung würde sich trotzdem in Grenzen halten.


    Unsere Ausbildungswege waren recht klar ohne Umwege, Abi problemlos, Zivi, gutes Studium, aus den Studium heraus die erste Stelle bekommen ohne sich irgendwo bewerben zu müssen und seit 10 Jahren noch immer beim ersten Arbeitgeber. Bei meiner besseren Hälfte ähnlich.


    Ich bin daher in meiner Sichtweise etwas eingeschränkter, weil ich selber keine solchen Erfahrungen gemacht habe wie Anda in ihrer Familie. Und wenn es bei unseren Kindern auch so einfach und gut laufen würde, wäre ich nicht unglücklich darüber.

    Es stimmt, dass man an seinem Job Spass haben muss, um ihn ein Leben lang auszuüben und jeder jedwede Möglichkeiten hat, mit viel Einsatz und Motivation jedwede Ziele zu erreichen


    Der Threadersteller hatte ja gefragt "Wie sieht es hier unter den Akademikern aus? Würdet Ihr Eure Kinder ins Handwerk schicken?" Wenn man sich das Bild im Artikel anschaut, geht es tendziell bei der Frage wohl ums Bauhandhandwerk.


    Wenn dann der Spross nach der 9. Klasse mit 15 entscheidet: Ich habe keinen Bock mehr auf Schule, ich geh jetzt auf den Bau, würdet Ihr das dann zu 100% gutheißen und ihn in seiner Entscheidung bestärken? Und er verbaut sich ja keinen Weg, weil er kann ja theoretisch sein Abi in der Abendschule nachholen und über zig (Irr)wege irgendwann noch BWL-Professor werden.


    Oder würdet ihr versuchen, dem Kind ins Gewissen zu reden, dass er seine Entscheidung doch bitte nochmal überdenken sollte?

    Olli, Du hast mich missverstanden. Ich habe im Studium in der Tat inhaltlich viel Theorie gelernt, wir haben aber auch Software Engineering Vorlesungen und -übungen und ich habe mein ganzes Studium lang nebenbei am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik als Hiwi gearbeitet.


    Ich wollte eher darauf hinweisen, dass man darüber hinaus lernt, sich selbständig neues Wissen anzueigenen und nicht nur vom inhaltlich vorgekauten zu zehren im Job.


    Wenn ich nicht weiß, wie Kostenstellenrechnung funktioniert, dann besorge ich mir Literatur und arbeite mich in das Thema ein, damit ich fachliche Grundlagen zur Modellierung des Geschäftsprozesses habe und mit den Controllern auf Aufgenhöhe diskutieren kann. Und das ist der gefühlte Unterschied zum Fachinformatiker, der seine Software anhand eines vorgegebenen Pflichtenhefts umsetzt mit dem, was er in der Ausbildung gelernt hat.

    Und solange die Eltern Studium, Lebensunterhalt und das schicke Cabrio zum 18. bezahlen, hat man auch nichts gegen solche Ratschläge ;)
    ---------- 9. September 2016, 20:57 ----------

    Und für viele Jobs in der IT ist aber auch genau das ausreichend - auch wenn du es so abfällig darstellst.


    Sorry, wenn es abfällig klingt. Aber das ist meine persönliche Erfahrung; man sitzt im Unistudium in der auf englisch gehaltenen Datenstrukturen und Algorithmen-Vorlesung und von einer auf die andere Woche bekommt man die Aufgabe, eine Sortierfunktion für Rot-Schwarz-Bäume in C und Lisp zu programmieren und an der Tafel zu erklären. Das wie muss man sich selbst erarbeiten und genau darauf kommt es an. Dagegen wird an unserer FH ein ganzes Semester lang erklärt, welche Schleifen es in Java gibt mit dem Großprojekt, am Semesterende einen Graphenzeichner zu implementieren.


    Das ist ein anderes Anforderungsniveau. Die meisten, die es an der "richtigen" Uni nicht schaffen, starten dann eine zweiten Versuch an der FH, weil da ja alles viel praxisorientierter und berufsnäher ist.


    Und genauso läuft es, wenn ich es mit neuen Bewerbern zu tun habe. Da hat man einmal Java gelernt und das ist, was man kann. Wenn dann von heute auf Morgen ein Problem in Python, Ruby, C#-Sharp zu lösen ist, dann erwarte ich, dass man die Basis-Syntax in kurzer Zeit erlernt hat und nicht abwinkt, weil man das in der Ausbildung nicht durchgenommen hat.


    Das mag für viele Stellen ausreichend sein, bei uns im Team genügt das nicht. Ich habe ein sehr breites Arbeitsspektrum bei uns, da muss man von der Basis-Serveradministration, Anforderungserhebung, wirkliches Programmieren und den fachlichen Hintergründen breit aufgestellt sein und selbständig Probleme erkennen und Lösungen erarbeiten können, auch wenn die Fachabteilung gar nicht so genau weiß, was sie eigentlich will. Und das lernt man meiner Erfahrung eher im Studium plus Hiwijob, einen reinrassigen Programmierknecht brauchen wir nicht.

    die wunschvorstellung von mir wäre, dass sie vorhereine schneiderlehre macht, um das handwerk zu verstehen.


    Das passt ja auch gut zusammen. Und ein Architekt, der vorher einen baulich geprägten Handwerksberuf erlernt, hat eine besseres Verständnis, wie es auf der Baustelle abläuft und man mit den Firmen kommuniziert.


    Ich habe ja nur den subjektiven Blick anhand meiner Studienrichtung. Wenn bei meinen Kindern das Interesse an IT da ist und es vom Grips her passt, dann würde ich ihnen auf keinen Fall eine Ausbildung zum Fachinformatiker anraten, damit man erstmal etwas Gescheites gelernt hat, um dann zu studieren. Das wäre Zeitverschwendung. Das was dort in der Ausbildung vermittelt wird, habe ich neben dem eigentlichen Studium als wissenschaftliche Hilfskraft nebenbei gelernt.

    Der Threadersteller hat ja die Frage gestellt "Wie sieht es hier unter den Akademikern aus? Würdet Ihr Eure Kinder ins Handwerk schicken?"


    Und diese Frage würde ich persönlich mit nein beantworten; mit dem begrenzten Einfluss, den man auf die Entscheidungen des Nachwuchses hat, erhoffe ich mir ehrlich gesagt ein Studium.



    Wenn man als Eltern die Wahl hat, ob die Kinder als Entwicklungsingenieur bei Audi arbeiten und als Kieferchirurg in eigener Praxis oder ob sie Friseuse und Estrichleger werden, dann würde subjektiv darauf tippen, dass die meisten Eltern sich ersteres aussuchen.

    Wenn man Altägyptologie und ostpolynesische Sprache studiert hat und dann Taxi fährt steht man natürlich schlechter da als der Handwerksmeister mit seinem 20-Mann Betrieb, der nebenbei noch mit seiner Mannschaft heruntergekommene Häuser billig saniert und vermietet.


    Ich kenne vom beruflichen Umfeld Informatiker, Wirtschaftsinformatiker, Wirtschaftsingenieure,... teils promoviert und über meine bessere Hälfte Gymnasiallehrer ;) Da sieht es vom Gehalt ganz ok aus. Sofern die normalen, angestellten Handwerker bei uns auf der Baustelle einigermaßen die Wahrheit über ihren Lohn gesagt haben, dann kann sich der Elektriker oder Sanilöter strecken so viel er will mit Schichtdienst, Sonntagszulagen usw., aber das Akademikergehalt liegt ein gutes Stück entfernt. Das geht vielleicht bei einem größeren Industriebetrieb oder Autobauer, aber im kleinen Meister+zwei Gesellen+Azubi-Betrieb wird das schwer.


    Von daher würde ich mir von den Kindern lieber ein erfolgreiches (technisches) Studium erhoffen als mit mittlerer Reife in eine Lehre zu gehen, in der sie je nach Betrieb drei Jahre lernen wie man täglich die Kabeltrommeln ausrollt, die Hilti-Koffer ein und auspackt oder die Putzsäcke aus dem Transporter hievt.


    Von daher ist die Frage, ob das dann alles so "gescheit" ist, was man in einer Lehre vor dem Studium gelernt hat ;)


    Decke abhängen kostet mehr Platz (und v.a. Geld) als auf [definition=44,0]RFB[/definition], wo eh schon EL und Wasser in der Dämmung liegt.


    Oder man macht Elektrik und Wasser auch in die abgehängte Decke. Und die Einbauleuchten und Lichtbänder, Zu- und Abluftventile der KWL, Rauchermelder, Bewegungsmelder, Lautsprecher,...


    Dafür dann die minimal mögliche Trittschalldämmung. Man braucht keine gebunde Schüttung, durchbohrt keine Bitumenschweißbahnen beim Bau ohne Keller im EG, es tritt einem kein Handwerker ein Leerrohr am Boden platt.


    Irgendwohin muss das ganze Gelumpe. Ob man dann mit 10cm mehr im Bodenaufbau plant oder die Decke um 10cm abhängt, macht in Summe keinen Unterscheid.


    Für den etwaigen Mehrpreis erhält man aber auch ein Vielfaches an Flexibilität..