Beiträge von Manfred Abt

    aus den Ausführungen im Beitrag 4 wird man nicht schlau


    aber ich trau mich mal zu fragen:


    Gibt es Ausführungspläne?

    wer hätte die machen müssen?

    wer hat die gemacht?

    wer hätte die prüfen müssen?

    wer hat sie geprüft?

    wer hat die Bauüberwachung gemacht?

    ich tippe auf folgenden Weg, wie sich die Fotos erklären könnten:

    • irgendwie dringt Wasser in den Raum (Fallrohr, aufsteigende Bodenfeuchte durch Außenmauern, Feuchte durch Dauerlüftung, undichte Leitung etc.)
    • dann Aufheizung des Raumes
    • dann Verdunstung des eingetretenen Wassers
    • dadurch hohe absolute Feuchte in Raumluft, das kann wegen der hohen Lufttemperatur durchaus eine unauffällige relative Feuchte sein
    • dann Kondensation an kühleren Oberflächen


    ist jetzt eher eine Einschätzung, warum es so aussieht wie es aussieht. Hilft natürlich nicht bei der Frage, wo das Wasser herkommt.


    Die Dauerlüftung würde ich jetzt als erstes mal einstellen.


    Wer vor Unterzeichnung einer konkreten Honorarvereinbarung zu arbeiten beginnt, hat wahrscheinlich Pech, weil die Mindestvergütung entfallen ist.

    Ist das so? Die HOAI ist ja nicht entfallen. Neu ist, dass die Unterschreitung der Mindestsätze nicht mehr unzulässig ist. Also konkret die Regelung in § 7, Nr. 1.


    Die Regelung in § 7, Nr. 5 ist m.E. weiterhin gültig. "Sofern nicht bei Auftragserteilung anders vereinbart, wird unwiderruflich vermutet, dass die Mindesthonorare vereinbart sind."

    Die HOAI ist mit der Entscheidung zur Unwirksamkeit der verbindlichen Honorarunter- und -obergrenzen ja noch nicht abgeschafft.

    Aber es ist sicher ein weiterer Schritt in diese Richtung und irgendwann ist sie weg.


    Eines der Hauptprobleme sehe ich bei der Frage, wie Honoraranfragen im Sinne des Kunden sinnvoll bepreist werden sollen:

    • Unsere Kunden sind überwiegend fach- und sachkundig im Bauwesen.
    • In vielen unserer in der Regel von unseren Kunden gestalteten Honoraranfragen oder auch Verträge wird die HOAI neben der Regelung des Honorars auch zur Definition des Leistungen genutzt, die vom Planer zu erbringen sind.
    • Erfolgt dies nicht, gelingt es nur sehr, sehr wenigen Bauherren zu definieren, welche Leistung sie denn überhaupt brauchen oder haben wollen.
    • Dann findet man auch mal Aussagen wie "in Anlehnung an das Leistungsbild der HOAI"
    • Wie gesagt, in der Regel alles fach- und sachkundige Bauherren, und selbst denen gelingt es nur sehr selten.


    Ein Vertrag kann aber nur verträglich bearbeitet werden, wenn beide Seiten wissen, was sie jeweils vom Vertragspartner erwarten.


    Ich blicke gespannt in die Zukunft.

    in den letzten Jahren zwei von den Raumabmessungen identische Bäder ausgebaut

    beim zweiten Bad

    Bei uns eher gute Erfahrungen mit spülrandlosem WC, wo soll das Problem liegen?

    ich bevorzuge runde Formen, bei uns Keramag, UniRenova


    bewusst auf Kopfbrause verzichtet, Nur Aufputz-Garnitur mit Duschstange, wir vermissen nichts und haben viel Geld gespart


    was ich immer wieder machen würde:

    Geruchsabsaugung direkt an der WC-Schüssel, bei uns wegen innenliegendem Bad mittels Zweitraumanschluss an Raumventilator gelöst

    aus der Frage ergeben sich eigentlich weitere Fragen:

    wem gehört der Anschlusskanal im öffentlichen Bereich?

    wem gehört der vorhandene Revisionsschacht?

    warum verlegst du nicht in der alten Trasse?

    statt KG-Rohr (rot, PVC) empfehle ich KG2000 (grün, PP)

    Verlegung von Kunststoffrohr wirkt einfach, hat seine Tücken aber im Detail

    auch an Dichtheitsprüfung denken


    zur eigentlichen Frage: Klappen haben da nichts verloren

    noch etwas O.T. weils zur beidseitigen pdf auf dem schimmeligen Monitor passt:

    • die Tage habe ich von einem öff. Kunden per E-Mail ein Formular Verpflichtungserklärung bekommen, verbunden mit der Bitte, es unterschrieben zurückzuschicken.
    • also pdf signiert und zurückgemailt, dieser Kunde will wirklich alles nur noch digital
    • postwendende Reaktion der Verwaltung: pdf wurde vernichtet und ich solle das ORIGINAL unterschreiben und per Post zuschicken
    • ich habe dann erklärt, dass es mir technisch nicht möglich sei, ein elektronisches Original von Hand zu unterschreiben und dann per Post zurückzuschicken
    • mein Vorschlag, einen Papierausdruck des Originals zu erstellen und diesen dann zuzuschicken wurde dann akzeptiert, war ja wohl auch so beabsichtigt.

    um das Thema mal abzuschließen, es ist eine Schiebetür geworden

    • Blatt weiß, scharfe Kanten, mit satiniertem Glasausschnitt
    • Laufkasten (obere Schiene) Edelstahl
    • Anschlagkasten (Türschlossseite)
    • Anschlagdämpfung/Selbsteinzug beidseitig
    • Rollgeräusch minimal
    • ewig lange Lieferzeit, hatte aber seine Gründe
    • ziemlich teuer
    • ziemlich gut


    jetzt seit etwa einem halben Jahr in Betrieb

    Geräuschdämpfung etwas schlechter als normale Tür, stört aber nicht

    ich fasse diese Diskussion mal volkswirtschaftlich zusammen:

    • es würde mich bei diesem BV extrem wundern, wenn das Planungsbüro für Kostenschätzung und Rechnungsprüfung überhaupt Geld gesehen hat. Vielleicht hatten Sie aber auch Glück und 3 % der Netto-Baukosten für die örtliche Bauüberwachung bekommen (24,20 €)
    • Firma hat ihr knappes Auskommen oder evtl. auch nur verringerten Verlust durch geschummeltes Aufmaß
    • Gemeinde (Gemeinschaft der Bürger) hat Aufwand zum eigenen Schaden (Entfall Gebühren über Jahrzehnte)
    • Bürger hat gefühlt (effektiv sehr geringen) Schaden, weil Rechnung höher als Schätzung und Aufmaß vermutlich geschummelt
    • Bürger hat dafür alleinigen Nutzen aus Entfall der Gebühren über Jahrzehnte, statt seinen Anteil an der Mitfinanzierung des Regenwasserkanals zu leisten, die der Gesamtheit der Bürger die Füße trocken halten soll
    • Experten in diesem Forum setzen Arbeits- oder Freizeit für eine nicht zielführende Diskussion ein, Begründung: siehe Beitrag 7 von Ralf D., es wird nichts dabei rumkommen. Nein, kein Schaden und auch kein Bedarf dafür Geld zu verlangen, wir machen das ja freiwillig.


    Wenn du zuviel Zeit hast folge dem Vorschlag vom Sir, der hat was

    Ich hab mal die Überschrift korrigiert, war irgendwie falsch rum.

    Meine Einschätzung und persönliche Erfahrung: siehe Beitrag Nr. 7 von R.D.

    Mit mir hat man damals dasselbe Spielchen versucht. Selbst nachdem man eine gewisse Fachkunde meinerseits erkannt hat war es mehr als schwer, zumindest einen Kompromiss auszuhandeln.

    Für die Baufirma sind Arbeiten dieser Art Rahmenverträge kaum kostendeckend, siehst du ja auch an deinem Betrag, dafür bringt man die Kolonne ja kaum vor deine Haustür. Also werden später die Mengen großzügig abgerechnet oder Positionen beigezogen, die schwer nachvollziehbar sind.


    Wenn du den von R.D. beschriebenen Spaß (oder Frust) haben willst kannst du die fachlich korrekten Hilfestellungen von (H)Olger MD nutzen.

    Letztendlich wirst du abwägen müssen, wofür du deine Nerven opferst.

    eine belastbare Aussage wirst du nur von deinem Statiker erhalten.

    Die Argumentation des Baggerfahrers sind reine Ausreden. Und sonderlich tief liegen die Rohre ja nun auch nicht.


    Auf dem Bild sieht es jetzt (noch) nicht so dramatisch aus, weil die aufgerissene Flanke der Grube recht stabil aussieht.

    Aber es geht ja um die Frage, ob sich durch die Abgrabung die Dichte des Materials unter bzw. im im Druckwinkelbereich der Bodenplatte verändert hat.

    Etwas Sorge hätte ich vor der Wiederverfüllung. Denn um die annähernd so gut wie die vorhandene Verfüllung zu verdichten muss ordentlich Energie eingebracht werden, die dann auch die FSS unter der Bodenplatte auflockert. Evtl. Verfüllung in Teilbereichen mit Magerbeton. Hat natürlich auch wieder andere Nachteile.

    Niederschlagswasser fließt von der kürzeste Strecke ins öffentliche Straßenland.

    wie bereits von wwi angemerkt nicht zulässig, du musst das Wasser auf deinem eigenen [definition=52,1]Grundstück[/definition] fassen/entsorgen.


    Und bezüglich der Höhengestaltung:

    • Eine Deckenhöhenplanung wird dir auch hier niemand für lau machen
    • und zur Abschätzung der Möglichkeiten fehlen die relevanten Informationen/Planunterlagen, du hast ja mal gerade ein paar Basisinfos mehr oder weniger wild in den Raum geworfen

    Früher gabs nen Hersteller (ich meine)mit A beginnend, dessen Name wie Tempo bei Taschentücher ein Synonym für diese Bänder war. Ich hab die in den 70ern kennengelernt und da war die Technik schon alterprobt.

    mir ist da hauptsächlich die Marke Tricosal ein Begriff


    Und wenn ich mich nicht sehr irre, fing der Name des Herstellers mit G an. G hatte Anfang der 60er ein erhebliches Problem mit C, ich bin nur froh, dass meine Mutter die schon verschriebenen Tabletten nicht geschluckt hatte.

    Ich habe es so verstanden, dass die Bahn innerhalb der Betonwand liegt. Dann würde ich mir die Bewehrungsführung schwierig vorstellen.
    Wassereintritt war schon immer oder erst jetzt?


    Fugenbänder gibt es meines Wissens schon sehr lange, googeln nach "Fugenband" und "50er Jahre" führt direkt zu Informationen, dass es so etwas damals schon gab.
    Oder ein örtlicher Dachdecker hat da was gebastelt.


    Also: ja, kann eine Dichtungsfunktion haben

    Danke für die Rückmeldung, ich hatte die Tage daran gedacht, dass ich dazu nochmal nach dem Stand fragen wollte. Ist das denn jetzt eine Innen- oder eine Außenabdichtung?


    Innenabdichtung wäre bei dem beschriebenen System ja eine wasserhaltende dünne Putzschale, die sich bei anstehendem Wasserdruck an der Kelleraußenwand festklammert und an der Kellerluft abstützt. Wie sehen dann die Anschlüsse der Innenwände aus?

    zu deinen Fragen:


    Wie komm ich denn auf die ungefähre Menge? In der Baugrube HöhexBreitexTiefe ausrechnen?

    ja, aber diese Formel gilt nur für kubusförmige Baugruben, sonst Formel entsprechend der Geometrie, oft Pyramidenstumpf


    Zitat

    Die Endhöhe steht ja fest, bleibt man da etwas drunter?

    ja

    Zitat

    ... wenn es aber besser ist einen Profi kommen zu lassen... wen frag ich da?

    da hilfen nur örtliche Empfehlungen, ich bin ja hartnäckig: du musst dir die Frage stellen, ob du jemanden nur für dieses Thema fragen willst oder wie hier mehrmals angeraten einen Allrounder brauchst, der dein ganzes BV mal nach kritischen Punkten aufdröselt.

    Zitat

    Und wenn ich jetzt cbm habe, kann man das überschlägig in Tonnen umrechnen?

    ja, einfach über die Dichte

    Ich will/kann die Kollegin nicht in Schutz nehmen aber mit vorlaufenden Kostenermittlungen ist das zur Zeit ein echtes Problem.
    Bis vor ca. einem Jahr lagen wir mit unseren vor der Ausschreibung selbst bepreisten [definition=41,0]LV[/definition] nahezu immer bei +/- 5 % Abweichung von den späteren Auftragssummen.
    Aktuell (Anfang 2018) liegen wir schon mal deutlich daneben, selbst wenn wir unsere Ermittlungen mit Preisen aus gerade submittierten Ausschreibungen durchgeführt haben. Da gibts dann schon mal Abweichungen auch von mehr als 50 %, sofern überhaupt Angebote eingehen.