Beiträge von Frau Maier

    Damit die Schallfrequenzen nicht durch den Estrich kommen, muss die Masse so dicht sein, dass nicht mal ein Bohrhammer durch den Estrich kommt, so dass nach wenigen Millimetern der Bohrer sofort stumpf ist. Wäre eine Geschäftsidee.

    Du verwechselst da was. Es artet also doch zu einer Akustikvorlesung aus...


    Schwer muss das Material für Luftschall sein. Das hat man bei Wänden, darum sollten Wände so schwer wie möglich sein um den Luftschall abzuhalten. Bei Böden ist es aber der Körperschall der weiter geleitet wird. Um das zu verhindern muss zwischen der Lauffläche oben und der Tragfläche (also die Decke) unten entkoppelt werden, damit der Schall der Lauffläche nicht auf die Tragfläche übertragen wird. Sind bei de kraftschlüssig verbunden, dann funktioniert das nicht. Es muss also eine weiche Lage zwischen den beiden harten Materialien sein, die den Körperschall nicht weiter leitet.


    Natürlich muss die Decke auch dick und schwer genug sein, damit sie nicht den Luftschall weiter leitet, sonst hört man zwar keine Laufgeräusche mehr, aber dafür jedes Wort. Nun ist die Frage welche Werte deine Decke hat. Die Laufgeräusche bringt man auf alle Fälle weg, aber ob man den Luftschall weg bekommt ist eine andere Frage.


    Wenn Du das erst begriffen hast, dann können wir hier weiter machen.

    Naja, Stege sind schon so ein Ding. Da macht man sich Sorgen, dass die Fugen nicht all zu groß sind, aber rundherum ohne Schutz und man kann ins Wasser fallen und ertrinken. Mehr noch, man darf ohne Sicherheitsvorkehrungen in ein schwankendes Boot überwechseln, also keine Landungsbrücke mit Reling usw. Schräg wird es bei schwimmenden Stegen. Da bewegen sich die Stege zwischen Pfählen auf und ab, ohne Berührungsschutz, wo man sich die Finger abquetschen könnte. Dazu werden zwischen Steg und Land Brücken verwendet, die ein weit größeres Spaltmaß zwischen Steg und Brücke haben als alles erlaubte und wo man auch seine Hand dazwischen halten und zerquetschen kann. Aber man macht sich Sorgen über die Abstände von den Planken. Immerhin, wird am Steg gearbeitet, muss der Arbeiter sich anbinden, damit er nicht ins Wasser fällt. Ein zweiter Mann sollte noch anwesend sein und ein Rettungsring in der Nähe sollte auch sein, für den Fall der Fälle. Denn er könnte da rein fallen, die anderen kurioserweise nicht...


    Hach ja... Deutschland und seine Normen...

    Jo, erst mal 15 cm abschneiden, oder 15cm Luft lassen, oder an die Platte anbauen und die Wand so halb halb auf der einen und anderen, oder... Naja, Probleme...


    OK, jetzt verstehe ich. das ist also so einer, der eine alles schon fertig vorfinden will und dann da sein Fertighaus drauf setzt. Warum hast Du nicht einen Fachmann engagiert, der dir das alles organisiert? Wie löst ihr das Problem des 15 cm Überstandes?


    Was das Nachbarhaus angeht, so ist deren Planung aber so, dass damals schon etwas hätte angebaut werden müssen, sonst passt die Gestaltung nicht. Eigentlich hätte dieser auch eine passende Trennwand haben sollen. Aber naja, alles schon rum...

    Mir kommt es so vor, als hätte man sich selber um die Bauordnung kümmer müssen und dann entsprechend bestellen sollen. Was auch ein Schmarrn wäre, wenn einer ein Haus anbietet und die dieses auch einreicht.


    Naja gut, der Bau läuft noch nicht, also muss man sich mit dem Ersteller der Bodenplatte kurz schließen, damit die da was machen. Ansonsten konfrontiere mal den Häuslebauer mal mit der BayBo und was er dazu sagt. Bevor das mit der Trennwand nicht rechtsverbindlich geklärt ist, würde ich da erst gar nicht anfangen wollen zu bauen.


    Wie ich die Briefmarkenzeichnung interpretiere, scheinen beide Haushälften, konstruktiv und von der Gestaltung her, zusammen zu gehören. Der Häuslebauer wusste also, dass es zwei getrennte Einheiten werden und er muss auch gewusst haben, dass diese auch brandtechnisch getrennt gehören. Er sollte dir also von Anfang an auch ein entsprechendes Angebot gemacht haben, wo alles der BayBo entspricht.

    Baubiologen sowie Gutachter sind in meinen Augen recht voreingenommen. Das wäre als würde ein Gin Hersteller dir abraten Alkohol zu trinken. Damit verdient er am Ende nix.... wenn es hier allerdings Experten gibt die häufiger Umgang mit diesen Stoffen haben gehe ich davon aus, dass man einen neutralen Rat bekommen kann. Das ist zumindest meine Hoffnung.

    Oh, das ist aber eine sehr steile These. Baubiologen sind sehr nützlich um ein umfangreich gesundes Wohnen zu schaffen. Woher hast Du dieses Vorurteil? Es sind Baubiologen, die oft vor Gefahrstoffen warnen.


    Nun, die Antwort wurde dir schon gegeben. Es ist harmlos, also vernachlässigbar. Wichtiger ist aber, dass der Zugang zur Heizung brandsicher sein sollte, also das Loch wo das Schloss rein gehört sollte dicht sein. Wenn Du dort ein Schloss einbauen lässt schlägst Du zwei Fliegen mit einer Klappe. Die Tür entspricht wieder dem was sie tun soll und das Asbest kann nicht aus der Tür raus, falls dort Asbest drin sein sollte. Wurde aber alles schon gesagt. Aber da die Tür verbogen ist, wie ich lese, wird wohl eine neue Tür fällig werden, womit auch alle Probleme gelöst sind.

    Schmarrn ganz sicher aber unredlich? Ich bin mir da nicht so sicher. Wenn man hier mal den advocatus diaboli für die Holzbaufirma spielen will, könnte man sagen, dass es doch eigentlich nur vernünftig ist, wenn eine Baufirma Leistungen, für die sie keine Qualifikation aufweisen kann, nicht selbst ausführt.

    Die Bodenplatte hat aber anscheinend zur Leistung dazu gehört. Ist auch keine Leistung für die sie qualifiziert ist, die eine andere Firma im Auftrag der Holzbaufirma ausführt. Warum also nicht auch gleich dieses Stück Wand, bzw Sockel? Das ist Schmarrn und fast schon unredlich.

    Ich glaube nicht, dass die Baufirma hier eine tatsächliche Eigenleistung der Bauherrenschaft meint bzw. erwartet. Ich glaube eher, dass ihr gemeint war, dass der Sockel bauseits vorzusehen ist, dass also vom Bauherrn in eigener Verantwortung dafür zu sorgen ist, dass der Sockel am Liefertermin des Hauses fertig gestellt ist.

    Es geht nicht um DIY-Eigenleistung, sondern um Leistungen, die nicht im Bauumfang inkludiert sind und extra bezahlt werden müssen, die aber zur Konstruktion gehören. Das ist doch ein Schmarrn und unredlich.

    Nein, Asbest muss nicht entfernt werden, solange man es nicht bearbeitet. Gebundenes Asbest ist problemlos und stellt keine Gefahr dar. Auch das Loch wird keine Gefahr darstellen. Das bisserl Faser das frei gekommen ist, stellt keine Gesundheitsgefahr dar, wenn es überhaupt Asbest enthält. Gefährlich wird es, wenn Du in einem größeren Haus gleich die ganze Fensterfront derart bearbeiten willst und somit einer längeren Zeit Asbest ausgesetzt bist, was ja hoffentlich nicht der Fall sein dürfte.


    Also, Panik herunterfahren und sich des Lebens erfreuen. Alles halb so wild. :bier:

    Asbestfasern sind aber keine weiche Fasern!


    Man sollte vorher fragen, bevor man etwas macht, wenn man eh in einem Haus lebt, das verdächtig sein könnte. Aber was red I scho...


    Ab ins Labor damit und dann 30 Jahre Angst haben, es könnte was passieren...

    Wenn ein Teil konstruktiv erforderlich ist, kann man das doch nicht dem Bauherrn als Eigenleistung verkaufen. Was soll der Schmarrn? Natürlich muss eine Holzwand aus dem Dreck raus, das ist ARdT. Was passiert denn mit dem Rest der Holzwände? Warum müssen die nicht höher? Also ich blick die Konstruktion nicht. Es ist durchaus so, dass man Holzwände bis zu einem gewissen Grad feuerfest machen kann, aber IMHO gilt das nur für Teilbereiche, wie z.B. Garage zum übrigen Haus, aber nicht für eine Haustrennwand.


    Ich fürchte, von diesem Haus werden wir noch viel hören.


    Ähm... Könntest Du die Pläne nicht etwas größer einstellen? Fotografiere doch jedes Stockwerk für sich allein ab, bzw lege den Plan so auf den Scanner, dass man die Abschnitte größer sieht! So bekommt man ja Augenkrebs. Ich sehe nur eine kleine Briefmarke auf meinem Monitor.

    Das ist zwar richtig, ich würde es aber anders formulieren. Es geht dabei nicht nur um den Willen, sondern auch ob eine Person diesen Job machen kann, denn nicht jeder ist dafür geeignet. Der Job geht nicht nur in die Knochen, sondern vor allen Dingen auch an die Nerven.

    Es geht an die Nerven, weil es zu wenige machen und sie überlastet sind. Ein Teufelskreis. Geh mal in eine gut betuchte Seniorenresidenz, wo es genug Pflegekräfte gibt, die gut bezahlt werden. Dort sind sie nicht überlastet und machen ihren Job gerne, weil sie auch besser bezahlt werden und nicht den Stress haben. Zumindest bekomme ich das von einer nahegelegenen Bonzenresidenz so mit. Es hängt einfach an der Bezahlung. Für den Knochenjob werden Pflegekräfte deutlich zu wenig bezahlt. Da helfen auch keine Umschulungsangebote und groß angelegte Werbung und vor allem auch kein Klatschen nach Feierabend.

    Gerade in Zeiten wo über Nachhaltigkeit gesprochen wird und nach Umfragen 80% der Bevölkerung auch noch dafür sind, sollte man sich ernsthaft fragen, ob man PVC Laminat auch wirklich will. Mal Gehirn einschalten und nachdenken was da für Müll produziert wird, vom zusätzlichen Plastikabrieb und Mikroplastik nicht zu sprechen. Es wird doch eh zu viel zugemüllt. Für Umweltschutz und Nachhaltigkeit zu sein und dann auch noch diesen Scheiß zu kaufen, das geht gar nicht. :motz2:



    Kauf doch lieber richtiges Laminat aus Holz. Koschd paar Euros mehr, aber es hält länger, es ist nachhaltiger und nach dem Gebrauch kann es zumindest auch verheizt werden, zumindest verrottet es wieder nach Gebrauch und alle sind glücklich. Du wirst dich damit wohler fühlen, glaub mir. Allein das Gefühl von richtigem Holz ist es wert. ;)

    Wie war das nochmal?


    Mach dein Projekt daraus!


    Ypieyeye yipieyiepieyeeee... :D