Beiträge von Frau Maier

    Keller waren früher eben nur Keller und es durfte dort auch ruhig etwas feucht sein. Dort hielt sich niemand lange auf. Darum hat man auch keinen großen Abdichtungsaufwand betrieben, weil das damals auch die Kosten in die Höhe getrieben hätte. Wenn es zu feucht wurde, dann wurde oft auch der Keller verfüllt. Es kann auch sein, dass sich über die Zeit der Wasserhaushalt im Boden verändert hat, durch Baumaßnahmen in der Umgebung oder Klimawandel usw. Der Aufwand solche Keller dicht zu bekommen lohnt sich einfach nicht mehr. Normale EFHs aus den 30ern haben eh so langsam das Ende ihrer Nutzungszeit erreicht.

    Das Zeug zwischen den Deckenbalken ist eigentlich eher zur Schalldämmung drin. Gewicht bringt Schallschutz. Da wurde alles verwendet was irgend wie greifbar war und sei es der Aushub oder der vom Nachbar, Bauschutt und was sonst noch so anfiel. Im Ruhrgebiet auch gerne Schlacke. Die ganz schlauen haben noch Glasscherben gegen Mäuse mit rein gegeben. Wenn Du das alles ausbaust, dann musst Du Dir ein Konzept für den Schallschutz überlegen, bzw überlegen lassen.

    Schau ins Internet und suche nach Firmen, die solche Beläge legen. Die machen oft auch Industriebeläge und alles Mögliche. Das sollte auf deren Webseite zu erkennen sein. Dort siehst Du meist auch was so alles machbar ist, weil die mit allerlei werben was sie so verlegen. Dann machst Du nen Termin und lässt Dich beraten.


    Es kann sein, dass nach 50 Jahren es Schäden an der Bewehrung im Boden gibt. Das sollte dann auch vorher saniert werden.

    Ja, sehe ich auch so. Da muss schon einige Zeit Wasser fließen bis die 10 l raus sind. Weit mehr als die besagten paar Sekunden. Somit hat man jetzt was an der Hand der Mieterin unter der Nase zu halten, damit sie mal Ruhe gibt.

    Es ist einerseits wirklich belustigend, andernseits sehr traurig, wenn man sieht was Menschen auf der Welt durchmachen müssen. Und da steht so ein deutscher Wohlstandsfreak unter der Dusche und macht ein Fass auf weil 3-7 min. das Warmwasser (vermeintlich) ausbleibt.

    Wohl wahr. Aber es gibt auch die umgekehrten Fälle. Ich kenne da so eine Vermieterin, die glaubt jedes Jahr alle Wohnungen anschauen zu dürfen. Das ist natürlich nicht erlaubt, aber mach das der Vermieterin klar. Oder Rückbehalt von Wohnungsschlüsseln für den Notfall, oder Generalschlüssel. Auch nicht erlaubt, ohne individuelle Abmachung. Und dann versuch das zu klären, bei uneinsichtigen Vermietern. und und und... Klingt alles banal, macht aber für Mieter Stress. Solche Beispiele gibt es auf beiden Seiten wo man sich das Leben unnötig schwer macht. Naja, wir sind alle nur Menschen mit unseren Fehlern. Aber auf Vermieten würde ich trotz manchmal problematische Mieter nicht verzichten wollen, weil eigentlich gute Kapitalanlage. Man muss nur einen modi operandi finden, der wenig Stress macht.

    Off-Topic:

    hilft dir zwar nicht, aber ich würde als Vermieter über eine Eigenbedarfskündigung nachdenken....

    Ist nicht so einfach, wenn die Mieterin einen guten Anwalt hat und die Umstände im Haus es nicht hergeben. Eine solche Aktion kurz nach einer Beschwerde hat a G'schmäckle nach einem Racheakt, womit der Eigenbedarf dann hinfällig wird, so wie ich mal mitbekommen habe. Aber Eric kann da sicherlich mehr darüber erzählen, wenn er Bock hat.


    Schräg ist das aber schon, weil die Mieterin ja bei der Beseitigung des Mangels mitarbeiten muss. Der Mangel könnte auch ein defekter Mischer sein. Dazu muss sie den Handwerker natürlich an das Ding heran lassen. Er muss ja auch prüfen, ob das Wasser bei ihr tatsächlich läuft und warm wird und so ihre Angabe überprüfen. Evtl. scheut die Hausverwaltung die Kosten für eine juristische Beratung?

    Haben CDU Leute nicht die Ampelkoalition als Gurkentruppe bezeichnet? Ich glaube, diese Gurkentruppe ist gerade jetzt am Werkeln. Wirtschaftskompetenz bei der CDU? Dass ich nicht lache. Ist genau so wie die Arbeiterkompetenz bei der SPD. Alles vergangene Zeiten, nur selbst hat man noch nicht gemerkt, dass man an der Zeit völlig vorbei lebt.

    Man meint mit dem Andi hätte man die Spitze der Untauglichkeit erreicht und es wird mit Reiche eine Schippe drauf gelegt. Unfassbar.

    Da spricht grawurfel ein wahres Wort. Löse jetzt die Probleme. Später ist es aussichtslos, bzw mit jahrelangem Rechtsstreit verbunden, was Du ja nicht haben willst. Jetzt den Kopf in den Sand stecken und alles über sich ergehen lassen ist der falsche Weg. Jetzt hast Du die Chance eine Lösung zu finden mit der man leben kann. Später hast Du u.U. nur noch Schäden und Rechtsstreitigkeiten.

    Ja dann damit leben und den Erben, die das Häusle meistens eh verkaufen, sagen, dass es nicht der Norm entspricht, wenn sie das Häusle später verkaufen wollen.


    Oder upgraden und dann eben mit Stufe leben um auf die Terrasse zu kommen. Ist ja eine Einliegerwohnung, nicht dort wo ihr wohnt. Damit sollte man also leben können.

    Also doch nur 8cm Dämmung geplant. Meine Fresse...

    Neee, das passt alles nicht.


    Ich würde mich damit anfreunden, dass paar cm vor dem Geländer der Schwanenhals raus schaut und die Kabel dann rüber zur PV Anlage gehen. Ist nicht schlimm. Stellt man jeweils nen Blumentopf links und rechts und es guckt sich weg. Ich glaube kaum, dass der GU/GÜ eine ausgefuchste Lösung gebacken bekommt.

    (willst Du mich jetzt etwa einen Geizhalz schelten? :rb: )

    Man kann es auch freundlich mit Schwabe umschreiben. :face_with_tongue:   ;)


    Naja, das Kochgeschirr amortisiert sich ja wieder, sozusagen. Man spart etwas Geld mit Strom und dann freut mach sich auch über das sauberere Arbeiten. Gasherde mochte ich noch nie. Hatten wir früher und ich mochte es nicht. Mit dem Gasherd was vernünftiges backen war nahezu unmöglich. Da brauchte man Erfahrung die Rezeptangaben, die immer für E-Herde ausgelegt waren, was vernünftiges zu bekommen. Aber immerhin, meine Oma hatte noch einen gusseisernen Herd mit Holzbefeuerung. Die konnte damit alles machen und hat den besten Hasenbraten in diesem Universum gezaubert. Das bekomme ich mit meinen E-Ofen nicht hin.


    Besorg Dir nen E-Herd, behalte aber für den Notfall eine Gaskochstelle, so wie es von den Behörden geraten wird.

    Meine Güte, es ist eine Einliegerwohnung, wo vielleicht nen halber qm verloren gehen. Das ist nicht die Welt. Und ja, bevor man alle Hennen verrückt macht, würde ich auch erst mal den Bauträger machen lassen. Es macht keinen Sinn sich da Gedanken zu machen, wenn der BT eh schon eine Lösung oder seine Verfahren hat. Soll er sich erst mal Gedanken darüber machen.