Beiträge von Frau Maier

    der Zimmerer ist ein "Fachmensch", wie du so schön sagst


    Unsereiner versteht einen Fachmann in seinem Gewerk. Unsereiner wird keinen Maurer fragen wie man das Dach dicht bekommt. Und unsereiner wird auch keinen Fliesenleger fragen wie man ein Haus dämmt. Alles Fachleute, leider nur die falschen für das Problem. Verstehst Du?


    Zur Innendämmung hat der Ralf ja schon geschrieben. Alte Häuser sind nichts für 08/15 Tips und "hab schon mal gesehen..." oder "der Nachbar hat auch mal..." Ratschläge. Hol Dir eine Planung ins Haus mit Erfahrung in der Sanierung historischer Gebäude.

    Über mehrere Stunden Regen würde sich mit Kondensat auch gut eingehen, weil über längere Zeit die Oberfläche abkühlt und dann kommt noch feuchte Luft von der Verbindungstür her. Es kann aber sein, dass eine Undichtigkeit besteht, die mit entsprechendem Wasserdruck frei wird. Es kann vieles sein. Das sollte sich wirklich mal ein guter Dachdecker anschauen. Der kann aus Erfahrung schon Schwachstellen erkennen, die für den unbedarften Beobachter und auch auf einem Foto OK aussehen.

    Da fragt man nicht den Zimmerer ob man Wände dämmen lassen soll, sondern Fachmenschen, die einen beraten und erklären was, wo und wie man dämmen kann/soll/muss. Lass Dir das mal durchrechnen und dann siehst Du schon welchen Sinn das macht.

    Ja gut es ist ein optischer Mangel, aber was folgt daraus? Lohnt es sich deswegen die Wand wieder abzureißen und neu, mit bestelltem Mörtel, aufzubauen? Oder geht es nur um einen gewissen Abzug der Kosten? Die Frage der Verhältnismäßigkeit steht trotzdem im Raum.

    Dann ist hier (15 Gehminuten von meiner Haustür entfernt) die Flur wohl sehr eng

    Niemand bedeutet das machen sehr sehr wenige und wenn, dann hat es meist (nicht immer) einen Grund, wie erhaltenswertes Haus, man will die Optik erhalten, markante Fassade im Ort, baudenkmalerische Gründe usw usw...



    Ein Planer im Ruhestand hat geschätzt, vielleicht ist die Aufteilung nicht ganz korrekt, das hab ich grad nicht parat. Gesamtkosten waren jedenfalls bei ca. 360k.

    Oft kommen bei einem Altbau auch versteckte Kosten hinzu, die man nicht auf dem Schirm hatte. Man fängt dann an etwas weg zu reißen, Putz abzuschlagen, Holzvertäfelungen abbauen usw und entdeckt historisch wertvolle Dinge am Haus und schon ist das Denkmalamt vor Ort und macht weitere Auflagen. Ich finde es gut, wenn jemand alte Bausubstanz erhalten will, aber man sollte auch wissen worauf man sich einlässt. Vor allem muss man das Leben in einem alten Haus auch mögen, mit all seinen Marotten und das muss nicht das schlechteste sein.

    Das war doch überzeichnet dargestellt, Leute. Menno. Klar macht das auf weiter Flur keiner, weil es sich nicht lohnt. Aber wir kennen den Zustand des Hauses nicht und ob das überhaupt geht usw. Da muss schon einer vor Ort gucken. Pläne wären auch nicht schlecht um so etwas abzuschätzen.

    Vorsicht mit solchen Ratschlägen! Die (Außen-)wände werden durch die Decken ausgesteift!

    Wenn das eine Fachfirma macht, dann weiß die wie es geht. Habe ich in London x fach gesehen, dass man so alte Fassaden erhält, dafür aber ein völlig neues Haus erstellt, nur eben mit alter Fassade. Aber das wird der TO eh nicht machen, weil zu teuer.

    Ich meine die Garage oben. Weil unter dem Tor der Garage oben ist ein Kellerfenster. Habe ich so nie gesehen und selber würde ich es so auch nie machen. Nicht, dass das nie als Garage genutzt werden wird.

    Im ersten Bild in Posting #4 sind zwei Fensterlichter zu sehen. Die Garage geht also zur Seite raus, also Giebelseite der Garage. Würde so zum zweiten Bild in Posting #4 passen. A bisserl verschachtelt das ganze.


    Mich irritiert das Eingangsposting. Dort wurde gesagt, der Nachbar hätte vor eine Garage zu bauen, aber die steht doch schon. Wegen der Hanglage hat die Behörde wohl das Niveau des Nachbarn als Bezugspunkt genommen und wenn dort 3m eingehalten und die Maximallänge an der Grenze, dann ist alles in Butter. Wenn es die Lage erlaubt, könnte der TO selbst direkt an dieser seine Garage bauen.


    Welche Probleme macht denn der Nachbar? Kann mir nicht vorstellen was es da noch an Probleme geben sollte. Passt doch. Das Fenster unterhalb der Garagenausfahrt irritiert mich. Wie soll das gehen? Pass auf, dass man den Raum nicht für etwas anderes nutzt als für eine Garage!

    Sicher, machen kann man viel. Es ist auf jeden Fall mehr als man in einem Forum sagen kann, ohne das Objekt sehen zu können. Da solltest Du Dir eine Fachperson vor Ort holen, also eine/n Architekt/in. Der/die schaut sich die Sache an, kann Dir sagen ob und was in Deinem Fall machbar wäre und kann Dir auch sagen was es in Deinem Fall ungefähr kosten dürfte. Solchene holen dann auch andere Fachingenieure/innen, wie z.B. eine/n Statiker/in mit ins Boot.


    Teils Holzbalkendecke, teils Betondecke hört sich nach Erweiterung an. Könnte aber auch beschädigt worden sein und man hat dann ne Betondecke eingezogen (z.B. nach dem 2.WK). Alles möglich, was wir von der Ferne nicht ahnen können. Das kann man nur vor Ort sehen und dann was dazu sagen.

    Das ist Holz. Holz ist biegsam. Das hätte man sich vor dem Hauskauf überlegen sollen. Abhilfe schafft nur gesamtes Gebäude entkernen, also nur die Außenwände stehen lassen und neue Betondecken einziehen. Zugegeben, ist etwas Aufwand. Naja, es ist schon ein erheblicher Aufwand. OK, ein Neubau kommt günstiger.


    Man kann aber einiges verbessern. So gibt abgehängte Systeme, die in Sachen Schallschutz was bringen. Ganz abschaffen wird man es aber nicht. Früher wurde der Raum zwischen den Balken mit Schutt gefüllt. Das brachte Gewicht und Gewicht ist ein Schallschutz. Gegen das Knarzen und schwingen der Decke bringt das aber auch nichts, aber zumindest hört man von oben kaum noch was. Den Rest sollten passende Bodenaufbauten, also über den Balken, mit Trittschalldämmung erledigen, plus die abgehängte Decke darunter.

    Aber wir kommen jetzt vom Hölzschen aufs Stöckschen; ist halt leider so, angesichts der ständig abnehmenden Qualität am Bau.

    Nimmt die Qualität wirklich ab? Oder ist es eher nicht so komplex geworden, dass kaum ein Handwerker jedes Detail übersehen kann?, ohne buchdickes Manual zu jedem Bauteil während der Arbeit neben sich liegen zu haben?


    Ich provoziere mal ganz bewusst. :)

    Naja, das ist Handwerk. Viele Wege führen nach Rom. Das ist nun mal keine Reinraum Industrielandschaft. Der eine denkt nur an das eigentliche Problem, der andere denkt weiter was noch alles kaputt sein kann, weil es oft nicht nur eine einzige Ursache gibt und oft aus Erfahrung weiß, dass auch mehr kaputt ist als man in einer ersten Inaugenscheinnahme sieht. Einer ist pragmatisch und repariert nur das offensichtliche, weil in der Realität hält vieles weit länger als man denkt, sieht nur nicht immer wie geleckt aus, und der andere ist ein Pedant und will alles überkorrekt und vollumfänglich gemacht haben. :)

    Du brauchst für einen Wechselschalter nicht einmal Algorythmen, sondern schlicht Taster und einen Stromstoßschalter. Wenn man mehr als zwei Schaltstellen hat, ist es so sogar einfacher als sich mit Wechselschalter und Kreuzschalter auseinander zu setzen und kommt sogar ohne KNX und Gedöns zurecht.

    Abgeben würde ich das Thema nicht prinzipiell. Durch Machen lernt man. Es gibt vieles im Netz, es gibt Konstruktionsbücher und es gibt ja bestimmt noch jemanden im Büro, der a Bizzale Ahnung haben sollte, der auch was beitragen kann. Und dann gibt es die Handwerker, die man zur Beratung konsultieren kann. Und den letzten Rest kann man hier fragen. Wir beißen ja nicht, zumindest nicht jeder. :)