Beiträge von Frau Maier

    Mehrere Jahrhunderte alte Häuser haben durchaus die wildesten Decken. Manche sind völlig schräg, andere ausgebeult, dass man sich wundert, dass sie noch halten. Holz macht viel mit und über die Jahrhunderte können sie sich ganz schön verbiegen, ohne ihre Festigkeit zu verlieren. Wenn man Einlass bekommt, kann man sich das in wirklich alten Altstädten anschauen. Fast alle haben gemeinsam, dass sie einen Putz unter einer Schilflage haben. Wenn sie da was verbiegt, dann reißt dieser, denn wirklich stabil ist dieser Putz nicht und somit würde auch die Tapete irgend wo mittendrin reißen. Sieht aber alles ziemlich sauber aus. Ja, ist halt ein altes Haus.

    Ich habe mitbekommen, dass invasive Pflanzen durchaus einheimische verdrängen. Dabei kann eine Pflanze mehrere einheimische Pflanzen verdrängen. Da sie keine natürlichen Feinde haben und sie niemand hier isst, weil sie keiner kennt, verbreiten sie sich extrem, wodurch unsere Flora recht eintönig werden könnte. Außerdem, wenn die einheimischen Tiere ihre Pflanzen nicht mehr finden, sterben sie aus. Es hat schon seinen Sinn, wenn Fachleute davor warnen, genau wie es Sinn macht, was Fachleute hier von sich geben. Ich kann daher Leute nicht verstehen, die trotz besserem Wissen meinen, ach komm schon, meine verbreitet sich nicht, die ist doch soooo schöööön... Die Samen verbreiten sich ohne, dass man selbst etwas bemerkt. Es gibt durchaus harmlose Pflanzen und solche die sich extrem verhalten. Wilde Kartoffeln habe ich noch keine bemerkt, eben so wenig wilder Mais. Es gibt auch solche die extrem gesundheitsgefährdend sind, die keiner wollte, die durch den Welthandel eingeschleppt wurden.

    Nanu, noch nicht weiter rumgekommen als "da"? Immerhin gibt Frau Maier ja als Bauort bescheiden "Weltweit" an... ;)

    Die Welt ist ja auch erst südlich der Donau. Es fällt mir schwer zu glauben, nördlich gäbe es noch etwas. Ist jemals jemand lebendig von dort zurück gekommen? ;)

    Die Öko-Bilanz wird man nie ausgleichen können. Nach deiner Logik dürfte man also auch keine sonstigen Waren aus Übersee kaufen. Aber es würde zumindest viel helfen, wenn man sie möglichst in die Nähe bringen könnte, also sein Verhalten entsprechend ändert und nicht im Winter ums Verrecken Erdbeeren aus Südamerika essen wollen. Nicht jedes Jahr ums Verrecken ein neues Handy haben wollen usw.

    Die Frage ist nur, was einem wichtiger ist. Die Durchsetzung von Recht, koste was es wolle, oder ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis. Wenn man anfängt die rechtlichen Spielräume gänzlich auszuschöpfen kann es in manchen Gegenden passieren, dass das eigene Auto in Flammen aufgeht. In vielen Städten wissen die Ämter um die Probleme, machen aber nichts, weil sie wissen, dass die Anwohner mit ihren Autos nirgends hin können und es für die Arbeit brauchen. Ich kenne Innenstädte, da wird in zweiter und dritter Reihe geparkt, weil es anders gar nicht mehr geht. Als die Häuser gebaut wurden, gab es noch wenig Autos. Die Polizei fährt dann einfach dran vorbei, weil sie das Problem kennt und auch keine Abhilfe wissen. Wenn Du Platz auf deinem Grundstück hast, bau ein Parkhaus/TG und verdiene viel Geld damit. Ich halte jedenfalls nichts davon sich den Frieden in der Straße für ewig zu verbauen. Aber das musst Du selbst wissen.

    Wenn Du richtig gelesen hättest, dann hättest Du meinen Einwand auch gelesen, dass die anderen uns nachmachen. Damit würde sich das mit dem Export von Lebensmitteln auch so langsam reduzieren.


    Übrigens, was Ananas und Bananen in den 50ern angeht: Die gab es damals schon, wie auch exotische Gewürze und vieles andere auch. Das ist mal wieder diese schwarz/weiß-Malerei, nach dem Prinzip alles nur negativ verstehen wollen, wenn man selbst aufgefordert wird, etwas kürzer zu treten.

    Klingt nach Schaden an seiner Wohnung

    Genau das ist irgend wie nicht ersichtlich. Im ersten Post schreibt er, dass in seiner Wohnung alles OK sei und dann erzählt er von den Schäden bei den anderen. Und nun schreibt er, dass das Parkett beschädigt sei? Was'n nu? Obwohl das Parkett hat er ja selbst verlegen lassen, weil im ersten Post stand ja, dass noch keine Bodenbeläge drin waren. Wo sind die über 60 Mängel, in der eigenen Wohnung oder am Haus/Gemeinschaftseigentum überhaupt?

    Dazu gab es vor kurzem auch eine gute Doku im ÖR-TV. Die mit Kraftfutter ernährten Rinder produzieren jede Menge CO2. Die nur mit Gras ernährten Rinder, also ihrem natürlichen Futter, hingegen nur einen Bruchteil davon. Es reicht nicht einfach nur das Vieh lokal zu betreiben, man muss von dieser Turbo-Milchkuh wieder weg. Wenn es nur um die Ernährung der Menschheit ginge, wäre es ja egal wo produziert wird. Es geht aber hauptsächlich um eine CO2 reduzierte Landwirtschaft. Dazu gehört natürlich auch die Transportkette dazu, aber vor allem auch das Vieh als solches.


    Genauso ist es mit den Schweinen. Die produzieren jede Menge Amoniak, ein noch schlimmerer Klimakiller. Wir müssen also auch von dieser monströsen Schweineindustrie weg. Das bedeutet tatsächlich weniger Fleisch essen. Anders geht es nicht. Wir müssen so langsam wieder lernen unsere Essgewohnheiten dahin zu führen, wo wir vor diesem Fleischwahn waren, also so wie es noch in den 50er Jahren war. Es ist vor allem die Politik die das regeln muss. Es war die Politik, die in den 60er Jahren zu diesem Fleischkonsum animiert hat und nun muss das alles wieder rückwärts laufen.


    Wir sind das Beispiel für die Welt. Ein Leben so wie wir es haben, ist für den Rest der Welt Beispiel für gutes Leben und alle wollen es uns nachmachen. Wir müssen vormachen, dass es anders geht und ein anderes Leben vorleben, dann machen das die anderen auch wieder nach. Wir sind die Trendsetter. Wenn wir es nicht schaffen, dann ist die Welt eh verloren, so wie wir sie kennen.


    Apropo der Wahnsinn mit der Milch. Die meisten Asiaten haben eine Milchintoleranz. Trotzdem steigt der Milchverbrauch dort rasant immer weiter. Mann rennt ständig aufs Klo nach dem Milchkonsum, weil die Werbung einem eintrichtert, dass es Hip sei Milch zu trinken wie in Europa, befeuert von der Europäischen Landwirtschaftslobby. Man hat sich einen neuen Markt geschaffen, wo man jede Menge Milch exportieren kann.


    Da inzwischen große Konzerne dahinter stehen, glaube ich nicht an den großen Wandel. Die Menschheit wird sehenden Auges in die Klimakatastrophe gehen und unter gehen...

    Der wird doch nie auch nur in die Nähe der Wirtschaftlichkeit kommen... 40 Kühe sind heute wenig und entsprechen eher Kleinbauern und Nebenwerwerbsbauern im Süden der Bananenrepublik. Diese Kleinbauern können durchaus mit ihrem Vieh auskommen, aber die haben schon einen Stall und viel Wiese und die Milch wird weggefahren und wo anders verarbeitet usw. Die müssen nicht erst für paar Millionen einen Stall bauen. Das ist Irrsinn...


    Aber vielleicht können sie ihre Milch in China als Edelhollandmilch für zehn Euro pro Liter verkaufen, in der edel geformten Flasche...

    Und wieder so ein Fall, der nicht so läuft wie er soll...

    Die Gerichte schieben nur Post hin und her - das macht keine nennenswerte Arbeit. Fristen werden munter verlängert, dann ist der Fall jedesmal wieder für Wochen vom Tisch. Bei uns hat der Gegner in fünf Jahren fast ein Jahr durch Fristverlängerungen hinzugewonnen! Wenn unser Anwalt dann protestiert hat, dann hat es halt einmal keine Fristverlängerung gegeben, dafür beim nächstenmal zwei...

    Und am Ende ist der Schaden, den das Gericht durch sein Spiel verursacht hat größer als der Ausgangsschaden.

    Dir wird nichts bleiben, als endlose Geduld zu haben und gute Nerven. Denn das ist das Ziel der Gerichte: möglichst lange hinauszögern, bis einer aufgibt und einen faulen Vergleich schließt. Dann braucht Herr oder Frau Richer(in) kein Urteil mehr schreiben und nichts zu begründen und der Arbeitsaufwand bleibt gering.

    Naja, so ist das aber auch nicht. Da muss man die RichterInnen schon in Schutz nehmen. Sie sind schlicht und einfach überarbeitet. Es werden sogar Strafsachen eingestellt, weil die Justiz überlastet ist. Es werden kaum neue Richter eingestellt. Also beschwere dich bei deinem Abgeordneten und frag ihn was der Scheiß soll.

    Naja, isso. Der Statikus will dir durch die Blume damit sagen, dass er sich das genauer anschauen muss, um überhaupt eine Aussage treffen zu können. Er will dir auch sagen, dass er dazu auch eine genaue Zeichnung machen muss, wenn diese nicht vorhanden ist, was natürlich mehr Zeitaufwand und mehr Kosten bedeutet. Eigentlich logisch, weil er dürfte sicherlich keine Glaskugel haben.

    Naja, das Ausmaß der Sanierung hängt ja auch davon ab wie viel Charakter man vom alten Haus noch erhalten will. Irgend wann ist ein Neubau tatsächlich besser. über 400.000 Stutz ist schon mal eine Ansage. Das bedeutet also alle Fenster raus und neu, alle Böden oder gar Decken raus und neu, einiges an Wandbildenden Maßnahmen, evtl. Dach neu eindecken, Außenwanddämmung usw. Damit hat man ein Haus, das einem Neubau entspricht und der Charakter des alten Hauses ist weg. Ist es das wert? Die Zeit um 1950 herum ist nicht gerade eine Zeit wo Häuser mit Charakter entstanden, außer es ist eines der Häuser mit den typisch 50er Jahre Charakteristiken, was man damals als modern angesehen hat. Nach dem einen Bild von außen zu beurteilen eher nicht (es hält sich eher an die 30er Jahre Provinzarchitektur mit Pseudofachwerk). Was soll man dir also raten? Entweder es zündet und Du bist Feuer und Flamme für das Haus, oder nicht. Alte Häuser mit ihren Macken muss man mögen, oder man baut neu.

    Die Verhältnisse scheinen aber recht begrenzt zu sein, wie ich den TO verstehe. Eine Rigole braucht schon etwas Platz um g'scheit zu funktionieren.


    Aber ich verstehe dich irgend wie nicht. Im ersten Teil beschreibst Du, dass Berlin so dicht ist, dass eine Versickerung kaum noch möglich ist und im zweiten teil wird eine Versickerung empfohlen, weil das Niederschlagswaser nicht in die öffentliche Kanalisation eingeleitet werden darf. Was'n nu?


    Starkregenereignisse werden, nach allen Prognosen, zunehmen. Für Berlin wäre es wohl besser man hätte sein Geld in einen gescheiten Wasserhaushalt gesteckt statt in BER. Hilft dem TO jetzt auch nix mehr. Der Vorgarten ist zu klein, wie ich ihn verstehe, weil nur ein enger Grünstreifen und außerdem sind dort Leitungen drin. Der kleine Alibigarten hinterm Haus ist zum Teil von der Zisterne belegt und der Rest ist zu klein um die Regenmassen versickern zu lassen. Das hat vor 30 Jahren vielleicht funktioniert, aber heute wohl nicht mehr. Da bleibt wohl wirklich nur noch übrig das Wasser per Tanks wegzufahren, oder illegal einfach auf die Straße ableiten (im Regen wird schon keiner von der Stadt gucken)...