Beiträge von Thomas T.

    Ist nicht in B durch die neue Gesetzeslage die Maklerprovision für privat genutzte Wohnimmobilien hälftig zwischen Verkäufer und Käufer zu teilen, so dass Käufer nur noch 3 % zzgl. 19 % Mwst, also 3,57 % Käuferprovision zahlen?

    So habe ich das auch verstanden. Ralf meint aber, dass die Provisionen insgesamt gesunken seien.

    Ich schrieb doch Verkäufer und Käufer addiert. Sonst wär die Halbierung ja einfach zu erklären.

    Vermutlich sind das die Gebiete in denen in der Vergangenheit die Maklergebühren auch stärker angestiegen sind?

    Die i.d.R. 6 % netto als reine Käuferprovision gab es in West-Berlin schon vor der Wende, die wurden dann auch in Brandenburg übernommen und haben sich bis heute nicht geändert in der Gesamtsumme.


    Ein Sinken der Provision kann ich nach den Anzeigen nicht feststellen, s.o. Vielleicht versucht jetzt der eine oder andere Verkäufer mehr sein Glück ohne Makler. Viele Grundstücke gehen und gingen aber schon über den Tisch ohne Umweg über Anzeigenportale.

    Laut einem Bericht in der Tagespresse (HAZ) sollen die Maklerprovisionen seit der gesetzlichen Einführung der hälftigen (Auf)Teilung der Provisionskosten zwischen Verkäufer und Käufer die Provisionen (addiert) um rd. 50 % gefallen sein.

    Das kann ich für hiesige Anzeigen z.B. im immoscout nicht bestätigen. Bei den meisten Inseraten stehen immer noch 7,14 % (entspr. 6 % netto) als Käuferprovision. Ob die dann noch aufgeteilt wird? Und selbst wenn, werden die Verkäufer versuchen, die Provision auf den Kaufpreis aufzuschlagen. Wenn das gelingt, was ich zumindest für gefragte Lagen für wahrscheinlich halte, bezahlt der Käufer auf die Provision des Verkäufers noch Grunderwerbssteuer und Notarkosten.


    Mal sehen, was eine längerfristige Auswertung, z.B. nach Jahresfrist, ergibt.

    11 steinschichten á 25cm = 2,75m. Abzüglich FB-Aufbau....das dürfte locker hinkommen.

    Die Steinschichten habe ich nicht gezählt, gute Idee!


    Bei den üblichen 20 - 20+x cm Fußbodenaufbauten bleiben gute 2,50 m übrig. Das wäre mir definitiv zu wenig für eine dunkle Decke.



    Hier habe ich Beispiel für Sichtbeton-Filigranwände. Die Wände wurden nachträglich lasiert und sehen m.E. Spitze aus. Zur genauen Ausführung habe ich leider keine Detailkenntnisse. Die Fugen sind auch noch sichtbar. So ähnlich könnte dann die Decke auch aussehen.


    Aber selbst bei einer Raumhöhe von 3,07 m fertig haben die Bauherren die Decke geweißt.

    Stimmt deine Aussage auch für Privat?


    "Im Baulastenverzeichnis ist dokumentiert, welche öffentlich-rechtlichen Lasten auf einem Grundstück eingetragen sind, die der Eigentümer des Grundstücks gegenüber der Baubehörde als Verpflichtung trägt."

    Kann ich so bestätigen. Bis vor ein paar Jahren wurden für solche Zwecke in Brandenburg sogenannte persönlich beschränkte Grunddienstbarkeiten zugunsten des Landkreises ins Grundbuch eingetragen.


    Jetzt gibt es ein Baulastenverzeichnis dafür. D.h. die Belastungen wurden "privatisiert", sind aber nach wie vor erforderlich, um z.B. die Erschließung eines Grundstücks zu sichern.

    Sonst könnte man einfach sein Grundstück teilen und dürfte dann 2x 150m² bauen.

    Genau das ist möglich, wenn die Mindestgrundstücksgröße eingehalten wird, siehe meinen Beitrag #9.

    Teilweise wird auch ein großes Flurstück mit (Feld, Wiese) mit einem BPlan versehen, ohne dass eine Parzellierung erfolgt.

    Diesen Fall hatte ich vor einigen Jahren. Grundstückseigentümerin war die Gemeinde. Es gab einen neuen B-Plan ohne Parzellierung, und die ersten Käufer konnten mangels Nachfrage ihr Grundstück beliebig groß kaufen. Erst mit zunehmender Bebauung hat die Gemeinde dann parzelliert.

    in unserer Strasse wurde das genau:so gemacht. 2 Grundstücke zusammengelegt und 1 Haus darauf gestell, also die Baufenster bruder GS miteinander überbaut.

    Das ist unproblematisch. Die Festsetzungen des B-Plans gelten aber weiter. Man kann auch 6 Grundstücke kaufen und die zusammenlegen. Wenn eine GRZ 0,x festgesetzt ist, kann das Gebäude größer werden. Hier sind aber max. 150 m² festgesetzt, da hilft ein großes Grundstück nicht, außer, dass man mit dem Gebäude ehemalige Grundstücksgrenzen überbauen darf.

    Ich wohne selbst in so einem B-Plan-Gebiet, das max. 120 m² Grundfläche und 2 Geschosse zulässt. Die Mindestgrundstücksgröße beträgt 500 m², wir haben über 1000. Trotzdem gibt es hier keine Chance auf Befreiung, auch nicht um 5 m². Der B-Plan ist fast 20 Jahre alt, Befreiungen werden bis heute nicht erteilt, wie ich bei einem Anbau kürzlich wieder erfragt habe.


    Ich finde es zwar auch widersinnig, dass wir teilen könnten und noch einmal das gleiche auf das Teilgrundstück bauen könnten, was auf anderen Grundstücken schon oft gemacht wurde, aber die Mütter und Väter der Bauleitplanung haben das so gewollt.


    Die Chancen auf Befreiung sehe ich gering bis null.

    Hinsichtlich der Stufenzahl ist nichts anderes möglich.

    Durch Rampe/Geländer wird meiner Meinung nach aber auch die Aufmerksamkeit des "gemeinen Smombies" hinreichend gesteigert.

    Ist das jetzt "Ich will aber keine andere Lösung! Fußaufstampf!"?


    Fragen aus dem 1. Beitrag:

    Ergibt sich durch die Stufen eine Gefährdung für Rollstuhlfahrer oder andere Nutzer?

    Ja, wie mehrere Schreiber festgestellt haben.

    Welche Argumente sprechen für bzw. gegen die bauaufsichtliche Genehmigung einer Abweichung?

    Für nicht viel, dagegen die benannte Gefährdung.

    In Der NBauO (??) gibts die Vorschrift, das bei abwärts führenden Treppen zwischen Treppe und Tür/Tor ein min. türbreites Podest liegen muss.

    Das ist aber nur so, wenn die Tür Richtung Treppe aufschlägt.


    Zitat DIN 18065 Tab. 1 Nr. 6.3.4:

    "Eine Treppe darf nicht unmittelbar vor einer Tür enden, die in Richtung der Treppe aufschlägt. In diesem Fall ist zwischen Treppe und Tür Ein Treppenabsatz anzuordnen, der mindestens so tief sein muss, wie die Tür breit ist."


    Hier wäre es ja andersherum.

    Wäre ein Richtung Rampe öffnendes und selbstschließendes Schwingtor eine Lösung? Dann könnten die Treppensteigungen genutzt werden, ein unbeabsichtigter Absturz von Rollifahrern wäre aber nicht möglich.

    Eingriff in die Statik, Gaube soll weg

    Gaube soll rein (weg war in einem anderen Thema), ist aber wurscht.


    Das ist jedenfalls nicht genehmigungsfrei.


    Zangen weg und Stützen hin ist schonmal sinnfrei, weil Zangen eine andere Funktion als Stützen haben. Der Einbau der Gaube schreit für mich nach Mittelpfette. Evtl. ist das auch eine Lösung für die entfallenden Zangen. Mittelpfetten brauchen aber Stützen. Außerdem wird die Aussteifung der Dachkonstruktion geändert.


    Such Dir einen erfahrenen Statiker, der sich das Ding vor Ort anschaut und dann vielleicht schon einmal grob einschätzt, wo die Reise hingehen könnte. Trivial ist Dein Vorhaben nicht, soviel vorab.

    kbf_d_F_2490.pdf

    Das trifft nur auf Massivdecken zu (hier für Garagen eher unüblich). Ich halte die Anordnung von Gleitlagern bzw. Trennschichten zwischen Mauerwerk und Stb.-Dachdecke und eine etwas größere Plattendicke mit entsprechender oberer Bewehrung für unproblematischer. Die Fugen müssen natürlich im Außenputz entsprechend berücksichtigt werden.


    Stb.-Zugstützen bringen neue Probleme, die es ohne nicht gäbe.


    Aber sicherlich ist das im Einzelfall näher zu betrachten.

    Hier ein Beitrag von Julian Nida-Rümelin, dem ich allumfassend zustimme. Ich hätte mit gewünscht, bei #allesdichtmachen wäre so etwas herausgekommen, mit Argumentation anstatt Verschwörungsraunen. Aber Schauspieler haben m.E. öfters Pech beim Denken. Texte auswendig lernen und in fremde Rollen schlüpfen ist ihre Kernkompetenz, dabei sollten die meisten auch bleiben.


    Die Bundesnotbremse halte ich für einen Rohrkrepierer. Mal sehen, wann es kracht. Zahlreiche Klagen sind eingereicht.


    Mich stinkt es an, dass die Regierung außer Aktionismus immer noch nichts zustandegebracht hat, was einen Anschein von Strategie hätte. Habe aber die Hoffnung aufgegeben. Wenn bis zur 3. Welle nichts passiert ist, kommt auch nichts mehr.