Beiträge von Thomas T.

    Es mag sein, dass damals die Grundwasserverhältnisse anders waren als heute ...

    Vor allem waren die Anforderungen anders! Für einen Kartoffelkeller war etwas Feuchtigkeit nicht abträglich; und die Mittel waren begrenzt. Wohl so gut wie nie wurden die Keller eines EFH damals beheizt oder zu Wohnzwecken genutzt.

    welchen Mehrwert bringt dieser komische Wert??

    Das musst Du die Mütter und Väter der EnEV fragen. Für mich gibt es keinen, der muss nur zwingend berechnet werden. Wahrscheinlich hält man das gemeine Volk für zu doof, mit Gebäudevolumen etwas anfangen zu können, und verwirrt es dafür mit willkürlichen Flächen.

    Ich fahre heute mit dem Fahrrad nach Hause! :D Und ihr?

    Ich auch. Hab mir heute extra eine neue Lampe gekauft, um heil durch die herbst- und winterliche Dunkelheit zu kommen, weil die alte Funzel mehr Positionslicht als Scheinwerfer war.


    Energiesparen ist immer gut. Allerdings braucht lt. Artikel der Datenverkehr genausoviel Energie wie Beleuchtung. Um dazu beizutragen, sollte der reduziert werden. Das würde allerdings auch bedeuten, dass u.a. unser Forum stillgelegt und durch keine anderen Webseitenbesuche ersetzt werden müsste. Und nix mehr mit cloud oder anderen ausgelagerten Datenservern usw.


    Bussysteme, Kameras usw. in EFH, ggf. mit Weiterleitung aufs Schmachtfon, tragen ebenfalls zum Energieverbrauch bei.


    Sehr schön auch das hier:

    Zitat

    Die Gefahren der Kernkraft (Kernspaltung oder Kernfusion) sollten zudem im Vergleich zu den Gefahren des Klimawandels bewertet werden. Die in mehreren Industrienationen entwickelten Brutreaktoren erzeugen übrigens nicht nur CO2-freien, sondern auch nachhaltigen Strom, bei nur wenigem langlebigem Abfall.

    Wer von den Foristen außer mir ist noch für den Erhalt und Ausbau der Kernenergie? Das könnte ein spannendes Thema für die Zukunft werden!


    Fahrradfahren kann ja in seinen Grenzen etwas zur Energieeinsparung beitragen, solange es kein E-Bike ist. Allerdings habe ich den Eindruck, dass deren Anteil sprunghaft zunimmt. Nicht unbedingt bei den innerstädtischen Kurzstecken in Oranienburg, aber Fahrradtouristen haben schätzungsweise zu 90 % E-Bikes. Wir sind uns bei unseren kürzlichen 2 Etappen auf dem Ruhrradweg wie die armen Brüder und Schwester aus der Ostzone vorgekommen, weil fast ausschließlich E-Bikes unterwegs waren.

    286,07 m²" aus dem Ernergieausweis ist irreführend, der wird nämlich mit einem festgelegtem Faktor aus dem Volumen abgeleitet :wall:

    Warum der Kopf gegen die Wand? Das ist doch logisch wie sonst nur was, dass das beheizte Volumen herangezogen wird. Von mir aus hätten sie auf die Umrechnung auf eine ominöse Nutzfläche verzichten können, die ohnehin nicht mit der Wohnfläche oder Nutzfläche nach DIN 277 übereinstimmt.

    Solche Angebote findest Du ähnlich bei vielen Banken.


    Seriös sind die sicherlich. Allerdings scheinen mir das Lockangebote zu sein, um überhaupt Interessenten zu finden. Schon die 60 % Beleihungswert wird kaum jemand schaffen. Das würde nämlich bedeuten, dass ca. 60 % Eigenkapital vorhanden sind, da zumindest die Nebenkosten (Makler, Grunderwerbsssteuer, Notar, später Küche, Garten usw.) selbst aufgebracht werden müssen und bei Grundstücken Kaufpreis und Beleihungswert stark auseinanderdriften können. Und wer so viel Schmott selbst hat, macht keine Finanzierung über 40 Jahre. Die Risiken sind nicht unerheblich.

    Vermutlich hat sich das Regelwerk nicht an die neuzeitliche 24/365 Kommunikationstechnik angepasst.

    Vermutlich geht dem TGA-Planer die 24/365 Kommunikation auf den Beutel. Ohne den Fall beurteilen oder das selbst so machen zu wollen, kann ich das für manche Kommunikationsgebaren nachvollziehen. In größeren Firmen soll das schon soweit ausufern, dass die Empfänger gar keine Zeit mehr haben, alle E-Mails und Anhänge zu lesen, weil jeden Tag eine dreistellige Zahl eintrudelt.

    Eine fundierte Antwort kann ich auch nicht liefern. Muss aber zugeben, dass ich zip-Dateien auch nicht mag. Zumal ich es schon wiederholt hatte, dass ich E-Mails von mir bekannten Personen erhalten habe, deren Account offensichtlich gehackt worden war.


    Ich halte z.B. wetransfer für eine gute Lösung für datenreichen E-Mailverkehr. Das belastet den E-Mail-Server nicht, der Empfänger sieht, was in der Wundertüte ist, der Absender bekommt eine Mail, wann die Dateien heruntergeladen wurden, und nach ein paar Tagen wird alles gelöscht.

    Ist das gerade nur ein Gefühl oder muss man sich schämen Berufspendler mit KFZ zu sein? Ich Klimasünder.... Irgendwie werde ich den Eindruck gerade nicht los...

    Ich habe lediglich einen kleinen (sarkastischen) Scherz gemacht. Sei froh, wenn Du nicht im Stau stehen musst.

    ...wer denn von den Gutachtern, SV´s , Archis oder Dipl, denn verpflichtet ist, sich nachweislich zu schulen um seine Arbeit weiterhin verrichten zu dürfen.

    Lt. Fortbildungsordnung der Brandenburgischen Ingenieurkammer muss ich in 2 Jahren 48 Fortbildungspunkte "sammeln". Wenn es ganztägige Veranstaltungen sind, reichen 3 Arbeitstage pro Jahr, bei kürzeren läppert sich mehr zusammmen durch die Fahrzeiten.

    Hier in B haben wir ja die Freude innerhalb eines Bundeslandes direkt benachbart zu einander 12 veritable selbständige Großstädte "Bezirke" ... zu haben, die jeweils eine eigene Bauaufsicht betreiben.

    Wenigstens hat nicht noch jeder Ortsteil ein Bau- bzw. Planungsamt, was den Gemeinden in ländlicheren Gebieten entspräche. In B ist doch alles recht konzentriert im Vergleich mit kleinteiligen Gemeindestrukturen.

    Das Fliegen wird m.E. zu einem riesen Popanz aufgebaut, der wieder in Symbolpolitik endet.


    Zitat:"Der Anteil der CO2-Emissionen der Luftfahrt am weltweiten CO2-Ausstoß beträgt 2,69 Prozent. "


    Sicher ist es sinnvoll, Flüge zu vermeiden. In einem relativ kleinen Land wie D. kann auch die Bahn einen Teil dazu beitragen, in Ländern wie z.B. China, USA oder Russland nicht oder ganz wenig, weil dort die Entfernungen zu groß sind für alles andere außer Fliegen.

    Keine Antwort, aber die Diskussion der "City-Maut", die als ein (Teil-) Ansatz diskutiert wird, auch zum Hören!

    Keine Antwort auf irgendwas ist auch eine kurzfristige City-Maut, siehe Zitat:


    "Der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Tino Schopf, akzeptiert eine Maut höchstens als letztes Mittel.

    „Warum nutzen so viele Berlinerinnen und Berliner, aber auch Pendlerinnen und Pendler, das Auto und fahren zum Beispiel eben nicht mit dem ÖPNV? Da sind wir ganz schnell bei der Frage nach Quantität und Qualität des ÖPNV. Wenn ich mehr Fahrgäste befördern will und attraktiver werden will für neue Kunden, dann brauche ich zum einen mehr Kapazitäten, und ich brauche eine leistungsfähige und moderne Infrastruktur.“ "


    Wie soll die moderne Infrastruktur aussehen? Wann geht es los, wann gibt es mehr Angebote? Darauf würde ich eine Antwort erwarten. Eine City-Maut ohne Verbesserung des Angebotes läuft bei mir unter Abzocke.

    Daher bedarf es eben (so sehe ich das) sehr deutlicher "Anreize" (Spritsteuer rauf? Autofahren unattraktiver machen) und gleichzeitiges Anbieten von Alternativen (Stadtbahnen, Park&Ride, S-Bahn, Busse, mehr Busse, Busspuren,....)

    An letzterem hapert es gewaltig! Auch das Argument, dass eine neue Bahnstecke 40 Jahre braucht, muss nicht bis in alle Ewigkeit Bestand haben. Zum Vergleich: Auf dem Gebiet des späteren Deutschen Reichs wurden in einer Zeit von 40 Jahren, nämlich von 1835 - 1875, ca. 28.000 km Eisenbahnstrecke gebaut! Wenigstens ein Bruchteil davon sollte in kurzer Zeit neu gebaut werden können.


    Ob alle Fernstecken mit 300 km/h befahren werden müssen, halte ich auch für diskussionswürdig. Es gibt viele stillgelegte Strecken, die mit recht geringem Aufwand wieder aktiviert werden könnten.


    Wer soll's bezahlen? Natürlich der Autofahrer! Zuckerbrot und Peitsche!

    Die Peitsche könnte z.B. folgendes bringen:

    Der Kraftstoffabsatz in D beträgt ca. 36 Mio t/a. Für eine mittlere Rohdichte von 800 g/l entspricht das etwa 45 Mrd. l. Bei einem "Bahnpfennig" von 10 Ct./l wären jährlich 4,5 Mrd. € zusätzlich in der Kasse. Damit ließe sich einiges anfangen. Bei Zweckgebundenheit für vernünftige Vorhaben gäbe es sicher auch große Akzeptanz.

    Was mir in der ganzen Diskussion fehlt, sind Ideen, wie die Mobilität der Zukunft aussehen soll.


    Beispiel: Berlin hatte mal 4,5 Mio Einwohner (Peak war 1942, heute ca. 3,6 Mio), die mehrheitlich zentrumnah gewohnt haben. Die großen Plattenbausiedlungen an der Peripherie, wie Marzahn, Hellersdorf, Buch, Märkisches Viertel oder Gropiusstadt gab es noch nicht. Das Hauptverkehrsmittel dürften die Füße gewesen sein; und die Wege zur Arbeit und Schule waren kurz. Die S-Bahn hatte zwar ein längeres Streckennetz als heute bei teilweise engerer Taktung, wäre aber gar nicht in der Lage gewesen, heutige Pendlerströme zu bewältigen. Und viel U-Bahn gab es nicht.


    Wo sind Konzepte, die den Begriff "Stadtentwicklung" verdienen? Gibt es die in anderen Städten?


    Anderes Beispiel: In vielen ländlichen Gebieten gab es jede Menge mittelständische Betriebe, wo die Leute ebenfalls zu Fuß hingingen. Wichtig war ein Bahnanschluss in der Nähe, damit die Waren transportiert werden konnten.


    Das Pendlerproblem wurde z.T. dadurch geschaffen, dass man von den Menschen Flexibilität eingefordert hat. Jetzt wird der Einzelne dafür bestraft, dass er immer schön flexibel ist. NRW ist durchzogen von einem dichten Autobahnetz, trotzdem ist dort immer Stau; letztens habe ich sogar am Sonntag morgen einen erlebt.


    Wie kommt man weg vom Zwang zum Auto? Sprit teuer machen und CO2-Steuer sind nur Ablasshandel und werden nicht viel bringen. Wie wird mehr Verkehr auf die Schiene gebracht? Werden stillgelegte Bahnlinien wieder eröffnet oder andere Transportmöglichkeiten geschaffen? Wohin entwickelt sich der ÖPNV? Sollten wieder mehr Arbeitsplätze in die Wohngebiete? Kann man die Industrie dazu bewegen, wieder Arbeitsplätze in kleinen Ortschaften abseits der Autobahnen zu schaffen?