Beiträge von Thomas T.

    Leider ist es etwas komplizierter, s. hier: ...

    Für die Festlegung des Vollgeschosses im DG finde ich es erst mal nicht komplizierter, höchstens, wenn man keins haben will. Deshalb die Erläuterung im Link unter BayBO 2007, Zitat:

    "Da in den früheren BayBO's von mindestens 2,30 m Geschosshöhe für ein Vollgeschoss ausgegangen wird, hat die lichte Mindestraumhöhe für Aufenthaltsräume von 2,40 m für Normalgeschosse zur Folge, dass Normalgeschosse in der Regel planungsrechtlich Vollgeschosse sind; auch im Dachgeschoß ist kaum denkbar, mit der 2,20 m lichten Mindesthöhe dann insgesamt unter der Vollgeschossgrenze anzukommen."


    grob zusammengefasst: Auch ein Dachgeschoss mit Kniestock 0,90 m ist i.d.R. ein Vollgeschoss.

    Es ist ein zweites Vollgeschoss möglich aber Kniestock nur 0,9? Dann ist es doch kein Vollgeschoss oder?

    Zitat aktuelle BayBO Art. 2:

    "(7) Geschosse sind oberirdische Geschosse, wenn ihre Deckenoberkanten im Mittel mehr als 1,40 m über die Geländeoberfläche hinausragen; im Übrigen sind sie Kellergeschosse. Hohlräume zwischen der obersten Decke und der Bedachung, in denen Aufenthaltsräume nicht möglich sind, sind keine Geschosse."


    Ansonsten gilt dafür die Bauordnung, die dem B-Plan zugrunde liegt (ältere Fassung).


    "Halbe" Geschosse gibt es baurechtlich schon lange nicht mehr. Was bei Euch möglich ist, wird zwar umgangssprachlich als 1 1/2-Geschosser bezeichnet, das ist aber baurechtlich nicht relevant. Auch mit Kniestock ist das Dachgeschoss ein Vollgeschoss. Außer, die zur Zeit des Inkrafttretens des B-Plans gültige Bauordnung sagt etwas anderes aus.

    Ich kenne beides: Skizzen statisch relevanter Vorgaben (Erzielung von Biegesteifigkeit, "gleitend" ... ) vom Statiker und auch nur die reine rechnerische Statik.

    In der "rein rechnerischen Statik" müssen aber die Anschlüsse und Knotenpunkte berechnet sein. Wie soll sonst ein Konstrukteur irgend etwas zeichnen? Es geht jetzt nicht darum, ob das Loch für die 16er Schraube genau 16 mm oder etwas größer ist, aber zu Blechdicken, Schweißnähten, Schraubendurchmessern und -abständen muss m.E. zwingend etwas enthalten sein, sonst ist die Statik nicht prüffähig.


    (Ich bin jetzt nicht der Stahlbauspezialist, aber manchmal merkt man erst beim Nachweis der Anschlüsse, dass ein Profil nicht passt.)

    Zitate HOAI:

    Grundleistungen Entwurfsplanung

    "Aufstellen der prüffähigen statischen Berechnungen für das Tragwerk unter Berücksichtigung der vorgegebenen bauphysikalischen Anforderungen
    ...
    Anfertigen der Positionspläne für das Tragwerk ...
    Zusammenstellen der Unterlagen der Tragwerksplanung zur bauaufsichtlichen Genehmigung

    ..."


    Grundleistungen Ausführungsplanung

    "Durcharbeiten der Ergebnisse der Leistungsphasen 3 und 4 unter Beachtung der durch die Objektplanung integrierten Fachplanungen
    ...
    Zeichnerische Darstellung der Konstruktionen mit Einbau- und Verlegeanweisungen, zum Beispiel ... Stahlbaupläne, ...(keine Werkstattzeichnungen)
    Aufstellen detaillierter Stahl- oder Stücklisten als Ergänzung zur zeichnerischen Darstellung der Konstruktionen mit Stahlmengenermittlung"


    Wenn der Kollege damit beauftragt ist, gehören die Nachweise der Knotenpunkte m.E. mit zur prüffähigen Berechnung. Mit Werkstattzeichnungen hat das noch nichts zu tun.


    Wie lautet denn der Auftrag? Was sagt der Prüfing?

    Ich schließe mich den Wünschen an und wünsche ein weiteres vor allem friedliches Jahrzehnt!

    Das gäbe es bei uns nicht.

    Unter dem Schutz der Anonymität und in Verbindung mit einem grenzenlosen Anspruchsdenken ist die Decke der Zivilisation dünner...


    Vor einigen Jahren, als es um den Jahreswechsel öfters mal geschneit hat, war ich mit einem Bauherren im Januar in einer durchaus gut situierten Gegend im Südwesten Berlins zu Fuß unterwegs. Da war in mehreren Schichten auf den Gehwegen Schnee, Hundescheiße und Feuerwerksreste gestapelt - woanders undenkbar.

    Ich schließe mich an und wünsche allen Foristen ein Frohes Fest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!:rakete:

    Und - wir werden alle älter - bleibt schön gesund und freut Euch des Lebens!

    Selbst wenn ich es mir leisten kann und will, ich kriege ja fast nur noch billig.

    Firmen wie Manufaktum machen ja genau darauf ein Geschäftsmodell.

    Manufaktum verkauft relativ billiges Zeug für teuer Geld. Einmal bestellt, kommt regelmäßig ein aufwändig gedruckter Katalog ins Haus. Das finde ich schon recht dekadent. Aber wer sich unbedingt von seinem Geld trennen möchte, kann gerne da einkaufen.

    Beispiel: hier, und eine der Billigalternativen

    Und was ist mit Frost?

    Vermutlich sind die Pools so gebaut, dass die das abkönnen. Der Hersteller wird dazu schon Vorgaben machen.

    Da wird nichts geleert, im Früphjahr Chlor und Pumpe ne Weile laufen lassen und schon ist das Wasser wieder klar.

    Ich hatte früher auch mal einen Pool (Stahlblechwände mit Folie), da habe ich lieber im Frühjahr 1x das Wasser komplett getauscht und den Pool geschrubbt. Das ist gesundheits- und umweltverträglicher als die außerdem noch teure Chemiekeule und den Filter mit allen möglichen Rückständen zu belasten.

    Die Anschlussbewehrung lässt sich ja auch einbohren ... . Der Systemanbieter hat das Thema Anschlussbewehrung schon im Blick, in seinem Anleitungsvideojedenfalls. Aber ob's der Nachbar auch auf dem Schirm hat?

    Thomas B : Zeig dem Nachbar das Anleitungsvideo, dann wird er von selbst drauf kommen, dass Eisen sein müssen. (Schade, dass keine Winkel mehr gehen wie im Video.)

    Ist ja bei Euch fast normal.😱

    Ja, ist es. Wahrscheinlich jeder hier ist froh über jede gefundene und beseitigte Bombe. Aber es sind vermutlich noch ca. 270 Bomben im Boden, und die Entschärfung wird sich bis ca. 2070 hinziehen. Aber immerhin ist Oranienburg die einzige deutsche Stadt, wo systematisch nach Bomben gesucht wird.

    Erstaunlicherweise empfinden wir wirklich reine Klänge gerade als nicht optimal.

    Deshalb ist bzw. war es auch so schwer, die "dreckigen" Sinusschwingungen einer Hammondorgel elektronisch nachzubauen. Reiner Sinus ist langweilig.

    Kannst Du überhaupt Klavier/Orgel spielen?

    Falls Du mich gemeint hast: Kommt drauf an. Hier mal eine schlechte Handyaufnahme. Das in der weißen Kiste ist eine transportabel umgebaute C3, gespielt über (Transistor-)Leslie 760.

    Rotierende Lautsprecher haben jetzt weniger mit der Verstärkerstufe zu tun. Ist aber auch egal.

    Das stimmt, war auch nur eine Randbemerkung. Trotzdem nicht leicht auf synthetischem Weg hinzubekommen.

    DIe Dinger sind wieder Kult, weil angeblich der Sound besser ist.

    Die Dinger waren nie weg, und der Sound ist nicht nur angeblich besser. (Wer zufällig ein Leslie 147 auf dem Dachboden findet, bitte bei mir melden. :yeah:(wer es sich anhört, unbedingt bis 0:35 durchhalten - so etwas ist digital nur schwer hinzubekommen, und dann fehlt immer noch die bewegte Luft).


    Groß müssen die Dinger gar nicht sein. Eine 30 W-Combo bringt ordentlich "Hafer", und teuer sind die Teile auch nicht unbedingt.


    Aber trotzdem zu schade für einen feuchten Kellerraum...

    Mein Lieblingsstatiker sagte eben auf Nachfrage dazu, das E-Modul sei zu berücksichtigen und sei richtungsbezogen. Ich bin mir weder sicher, ihn richtig verstanden zu haben, noch konnte ich ihm inhaltlich folgen. Ich kann Dir gerne seine Telefonnummer geben!

    Die nette Rücksprache mit Deinem Lieblingsstatiker hat ergeben, dass er wohl etwas falsch verstanden hatte. Das E-Modul ist gleich, weil es beide Male das parallel zur Faser ist. Er wüsste auch nicht, warum man in diesem speziellen Fall (quadratischer Querschnitt) die Lamellen nicht hochkant stellen dürfen sollte. Ist ihm auch noch nie untergekommen.


    Falls es bei meinen Baustellen mal passieren sollte, würde ich mich zur Sicherheit noch beim Hersteller der Binder rückversichern.

    Das ist ja grundsätzlich richtig, da ein rechteckiger Träger bei um 90° gedrehter Einbaulage i.d.R. nicht ausreichend tragfähig ist. Hier haben wir den Sonderfall quadratischer Querschnitt, so dass es rein von den Beanspruchungen her bei gleichen Querschnittswerten wurscht wäre.


    Gemäß Fußnote 5) aus der Tabelle gelten für stehende Lamellen höhere Werte für Biegung.


    Üblich ist zweifellos der Einbau mit liegenden Lamellen. In meinem Statikprogramm kann ich die Lamellenrichtung nicht ändern, sonst hätte ich schon mal eine Vergleichsrechnung gemacht.


    Ich habe für den konkreten Fall nach ein paar Anrufen bei Kollegen, die auch nicht eindeutig weiterhelfen konnten, die SV auf den Statiker verwiesen, damit der sich dazu äußern möge. Interessieren tut es mich trotzdem weiter.

    Ich gerade gerade einen Anruf einer qualitätssichernden Bauüberwacherin zu einem BV von ihr.


    Es wurden bei einem Mansarddach Mittelpfetten aus BSH 24*24 cm geplant und eingebaut. Eine Pfette wurde 90° gedreht eingebaut, d.h. abweichend von der üblichen Einbauweise stehen die Lamellen.


    Jetzt kam die Frage, ob das zulässig ist. Ich bin mir nicht sicher, weil ich das Problem oder die Frage noch nie hatte.


    Die zulässigen Spannungen sind bei homogenisiertem BSH ("h", die Regel) sogar etwas höher bei min. 4 hochkant stehenden Lamellen als bei liegenden, bei kombiniertem BSH gleich.


    Also müsste es doch bei quadratischem Querschnitt wurscht sein, ob die Dinger liegend oder stehend eingebaut werden, vorausgesetzt, die horizontale Belastung ist nicht höher als die vertikale, was bei Pfetten eher nicht vorkommt.


    Kann da jemand weiterhelfen?

    War mir nicht bewusst, weil mir das innerstädtisch bis hin in die Vorstadt noch nie begegnet ist.

    Doch, aber in Mitte kommt der Dreck verdünnt und etwas zeitverzögert an.


    Hier die letzten 31 Tage in Mitte:

    Im beschaulichen und fast dörflichen Friedrichshagen gibt es dagegen immer wieder Spitzen nach 19 Uhr:


    Wir haben bald wieder die Luft wie zu DDR-Zeiten, Holzöfen sei Dank.

    Ein Pelletkessel hat zumindest den Vorteil, dass er das Holz einigermaßen kontrolliert verbrennt, davon können Scheitholzkessel nur träumen.

    Ja, der wirft nur die Hälfte Dreck aus wie ein Kaminofen, Scheitholzkessel nach der Tabelle aus meinem obigen Link auch nicht mehr. Aber die Hälfte von gigantischer Sauerei ist immer noch Riesensauerei und das 500-fache einer Gasheizung, was den Staub betrifft. Wirksame Filter für Kleinanlagen gibt es nicht, und die großen Anlagen, wie KWK, haben kaum zugenommen.