Beiträge von Thomas T.

    ein Nachbar hat seit 6 Monaten seinen Aushub gemacht und das Haus daneben wird wahrscheinlich mindestens nochmals so lange ausgegraben dasteh, bis da der Keller steht.

    Ohne Unterfangung würde ich bezweifeln, dass das Haus 6 Monate und länger an einer 3 m tiefen senkrechten Baugrube stehen bleibt.

    Das sind absolut Werte - wie Du bereits schreibst. Ein solcher Vergleich macht aus meiner Sicht wenig Sinn.

    Natürlich ist der sinnvoll, wenn es um die Aussage geht "Nirgendwo sind Lebensmittel billiger als in D." Es stimmt einfach nicht. Weder in absoluten noch in relativen Zahlen, siehe z.B. Schweiz und Norwegen. Und dass in wohlhabenderen Ländern der Anteil von Lebensmitteln am Gesamteinkommen niedriger ist als in ärmeren, ist nun wirklich eine Binse.


    Zum billigen Fleisch noch eine Anmerkung: In D schöpft der Handel anscheinend zunehmend aus der erhöhten Nachfrage für Biolebensmittel.

    Nicht ganz aktuell, dürfte aber sicher im Verhältnis noch passen:

    2018 kostete bekam der Bauer für das Bio-Rind nur 0,20 - 0,50 € mehr als für das konventionelle. Selbst nach Ansatz aller Mehrkosten für Schlachtung, ggf. höhere Vermarktungskosten usw. kann ich mir nicht vorstellen, dass der Unterschied am Ende mehr als 2-3 €/kg ausmacht. Fast jeder könnte sich also Biofleisch leisten, wenn nur die höheren Kosten aufgeschlagen würden.

    Chinaschilf

    bringt Erträge von max. 15 t(ha*a). Der Brennwert beträgt 1/2,5 von Heizöl, also 40 %.


    Für den Ersatz von 30000 l Heizöl (25,5 t, 1 Tankauflieger) braucht man 25,5*2,5 = 63,75 t Schilf, also ca. 4 ha. Ich bezweifle, dass es genügend Flächen gibt, um einen Effekt von mehr als einem Tropfen auf den heißen Stein zu bewirken.


    Zumal zunehmend Flächen für PV gebraucht werden, die sicher einen größeren Beitrag zur Energiewende leisten.

    Für die Flüssigen Stoffe setzt ihr 2,6kg/Liter CO2 an

    Für Holz setzt ihr 1,8kg / kg an

    Für Erdgas/Flüssiggas setzt Ihr 0,24 kg/ kWh an.

    nette Aufstellung, die aber für Vergleiche nicht taugt.


    Jetzt sehen wir und das in CO2/kWh an:

    Benzin 250 g

    Holz 395 g

    (zum Vergleich: Torf 382 g)

    Heizöl 279 g

    Erdgas 201 g


    Es bleibt dabei: Es gibt keinen Brennstoff mit höherem CO2-Ausstoß als Holz, von einzelnen Braunkohlesorten abgesehen.


    Für die Atmosphäre heute ist es völlig wurscht, ob das emittierte CO2 vor 50, 80 oder 50 Mio Jahren gebunden wurde. Entweder sind Kipppunkte für das Klima zu befürchten, dann ist jeder zusätzliche Ausstoß schlecht, oder es ist alles nicht so schlimm, dann kann auch Holz weiter verheizt werden. Allerdings auch Braunkohle und Öl, Gas erst recht.


    Man muss Bäume nicht obsessiv verbrennen. Erst gestern war ich wieder mal in einem Forst, wo die Buchen ca. 180 Jahre alt sind, darunter der höchste Baum Berlins.

    Ich war heute morgen laufen bei 24° und 82% R.LF am Ende - meine paar Klamotten waren bestimmt 1 kg schwerer als vorher. Die Schwüle ist echt ätzend. Es sollen zwar Gewitter kommen, aber die Schwüle mit Taupunkten um die 19/20° auch tagsüber bleibt hier wohl bis Sonntag.

    Mich würde mal son ne Aufstellung/zusammenfassungder Gründe interessieren warum man nicht erst einen besseren energetischen zustand herstellen möchte bzw kann.

    Ein Beispiel wäre ein mir gut bekanntes Haus, Fachwerk Bj. um 1870, Gefache mit Holz oder Ziegel gefüllt, Fassade Schiefer oder Asbestzement, Dachboden in den 90ern ausgebaut und gedämmt, Fenster ebenfalls aus den 90ern, ich schätze U-Wert so um die 1,8 - 2,0, Keller teil Gewölbe aus Bruchsteinen, teils Mauerwerk, Gashzg. mit solarer Unterstützung (Hzg. + WW). (Einen Scheitholzkessel gibt es theoretisch auch noch, der ist aber mittlerweile stillgelegt mangels günstigem Brennstoff.)


    Was willste da noch ertüchtigen, was kein wirtschaftlicher Totalschaden wäre? Dann lieber abwarten und Gas bezahlen.

    Ankündigung und Eintretten sind vielleich zweierlei!

    Ist mir bekannt, deshalb schreib ich:

    In diesem konkreten Fall wurde das nach heftigen Protesten nichts, aber ob das ein Einzelfall war?

    Ich wollte nur ein Beispiel nennen, welches Denken und Handeln z.B. grüne Senatoren an den Tag legen, um mit kolonialer Attitüde Greenwashing zu betreiben.


    Sehr schön in meinem obigen Link finde ich auch die Berechnung, dass trotz Transport über tausende km eine negative CO2-Bilanz berechnet wird, obwohl der Stoff mit dem höchsten CO2-Gehalt je Energiemenge verbrannt wird. GsD funktioniert dieses Für-dumm-verkaufen zunehmend weniger.

    Ich kann ehrlich gesagt keinen "Hype" um Holzverbrennung wahrnehmen.

    12 % Plus bei Pelletheizungen im 1. Hj. 22 gegenüber 21 sind schon ein ordentlicher Zuwachs. Bei Kaminöfen ist der Run offensichtlich noch größer.

    Wie geht man eigentlich mit den Ländern des globalen Südens um, in welchen zwar Bäume wachsen, aber bisher Energie eine Mangelware ist?

    Man lässt dort Pellets für den dt. Markt produzieren und verfeuert sie in Hamburg. Kolonialismus vom Feinsten mit dem Segen oder im Auftrag des grünen Umweltsenators. In diesem konkreten Fall wurde das nach heftigen Protesten nichts, aber ob das ein Einzelfall war?


    Ergänzung mit interessanten Links: "Kommt nach Dieselgate ein Holzofengate?" Ich würde mir keine Pelletheizung einbauen, wenn eine CO2-Bepreisung nach tatsächlichem Ausstoß zu befürchten ist.

    Was sollte man mit dem Holz sonst anfangen? Verrotten lassen? Dann wird auch CO2 freigesetzt, das mal nur so nebenbei.

    Beim Verbrennen wird das in ca. 80 Jahren gespeicherte CO2 eines Baumes in ein paar Stunden oder Tagen freigesetzt, beim Verrotten wird ein Teil zu Humus, also C-Speicher. Der Rest braucht recht lange und hat noch wünschenswerte Nebeneffekte wie Schutz des Bodens vor Austrocknung, Beitrag zur Artenvielfalt, Nahrung für Insekten usw.


    Es gibt nichts umweltschädlicheres als Holz zu verbrennen, sowohl was das CO2 angeht als auch den restlichen Dreck, siehe hier.


    Wir könnten die Anzahl der Holzheizungen noch steigern, ohne dass dem Wald auch nur der geringste Schaden zugefügt würde ...

    Das bezweifle ich. Durch die "nachhaltige" Forstwirtschaft der letzten 200 Jahre sind die mit den Monokulturen einhergehenden Probleme erst entstanden. Die Nachhaltigkeit bezog sich immer auf den wirtschaftlichen Aspekt. Was nicht als Bauholz usw. genutzt werden konnte, wanderte jahrhundertelang in den Ofen. Ob "weiter so" das richtige Rezept ist, bezweifle ich.

    Ich habe in diesem Jahr bei der Untersuchung mehrerer Großanlagen festgestellt, dass die Anlagen morgens trotz Tageshöchsttemperaturen jenseits der 35°C im Heizbetrieb laufen, weil die Außentemperatur Nachts (gottseidank) mal bis unter die 17°C geht.

    Geht bei Großanlagen nicht die Heizung auf "aus" zu stellen? Das wäre doch einfacher, als eine Regelung mit noch mehr Regelung "auszutricksen".

    Ich kenne ungeimpfte Jüngere (fast 40 bis 50), die trotz positiver Kinder und Arbeit im medizinischen ambulanten Bereich und damit verbundener Infektionsgelegenheiten noch nicht mal positiv waren, und andere Geboosterte um die 40, die ca. eine Woche flach lagen.


    Mit den Stichproben ist das also so eine Sache. 2x Geboosterte kenne ich allerdings nicht.


    Selbst hat es meine Regierung und mich (geboostert) nur schwach erwischt, eigentlich ohne etwas, das man als Atemwegserkrankung bezeichnen würde. Trotzdem hat es bei uns beiden gute 3 Wochen gedauert, bis das allgemeine Wohnbefinden wieder so war wie vorher.


    Eine weitere Impfung ist jetzt erst mal nicht angedacht. 3x geimpft und 1x genesen reicht erst mal.

    Mir ist 'mal auf ausdrücklichen Bauherrenwunsch eine begegnet, die 48 Lit / Min durchgejagt hat und dafür im Bestandsgebäude eine Druckerhöhungsanlage benötigte.

    Geht auch anders. Unsere Regendusche (ich gebe zu, es ist nur das Arme-Leute-Aufputzmodell von gr..e) ist angegeben für jeweils 3 bar Wasserdruck mit 9,5 l/min für die Handbrause und 16 l/min für die Kopfbrause.


    Und man muss die Dinger nicht immer voll aufdrehen.


    (Bei 48 l/min und unserem 175-l-Speicher wäre nach ca. 3 min ohnehin Schluss mit Warmduschen - Wahnsinn!)