Beiträge von Thomas T.

    In der aktuellen Fassung der BayBO gibt es den Begriff des Vollgeschosses, also auch die 2/3-Regelung, nicht mehr.


    Damit wäre das Staffelgeschoss das 3. ("Voll-")Geschoss.


    Maßgebend für die Geschossigkeit ist aber die Bauordnung in der Fassung, die bei Inkrafttreten des B-Plans gültig war.


    Seit wann ist der B-Plan rechtskräftig?

    Real gesehen, ist es wohl ökologischer und ökonomischer, ein Haus in Polen zu bauen und bewohnen als die 100er Tonnen-schwere Fracht per LKW auf eine lange reise zu schicken.

    Was meinst Du, auf welch lange Reise innerhalb von D manche Baustoffe geschickt werden. Da kommt es auf die paar km von Polen nicht an.

    In den vergangenen Monaten las ich mehrfach in regionalen Brandenburger Medien von polnischen Familien, die aus größeren grenznahen Städten nach Brandenburg zogen, um sich dauerhaft dort anzusiedeln

    Das ist schon länger so, siehe z.B. hier.


    Und gilt bei weitem nicht nur für grenznahe Gebiete. Die Namen Lukas Podolski und Miroslav Klose dürften den meisten geläufig sein.

    Dann lag vermutlich kein Nachweis nach 4165 bzw. DIN20000 vor

    Polnische PP 2 ist offensichtlich anders als deutsche, Zitat xella:

    "Die in den polnischen Unterlagen angegebene mittlere Steindruckfestigkeit von 2 N/mm² passt nicht zur Steinfestigkeitsklasse 2 der deutschen Norm, da hierfür nach DIN 20000-404 eine mittlere Steindruckfestigkeit von 2,5 N/mm² (Steinprüfung) erforderlich ist.


    Da die Werte von der Norm abweichen wäre eine Zulassung bzw. eine Bauartgenehmigung nötig."


    Es war in meinem Fall ein EFH, für die Steine hätte bis auf ein paar Auflager PP 1.6 gereicht. Trotzdem musste rückgebaut werden, einfach, weil die Steine in D nicht verwendet werden dürfen lt. xella D. Ein weiterer von der ausführenden Firma beauftragter Statiker und ich haben versucht, das Ding zu retten. War aber wegen Verstoß gegen die Bauordnung nicht möglich.


    Die Diskussion muss von mir aus nicht ausufern. Ich wollte nur auf evtl. Fallstricke hinweisen.

    Keine Ahnung was für Pb Steine da verbaut wurden.

    Xella Polen


    Die Stellungnahme von xella D lautete 2019 wie folgt, Zitat:


    „Der statische Nachweis in Deutschland darf deshalb nur mit einer Bauartgenehmigung (Zulassung) erfolgen. Diese liegt für den polnischen Stein jedoch nicht vor. Somit ist ein statischer Nachweis nach DIN EN 1996-1-1/NA in Deutschland nicht möglich.“


    Also mussten die Außenwände ausgetauscht werden. Muss man nicht haben.

    Beispiel: Porenbeton wurde lange Zeit sehr günstig angeboten (aktuelle Preise kenne ich nicht). Auch Baufirmen und Baumärkte haben die gerne mal eingesetzt oder verkauft.

    Die Krux an poln. PB: Das Zeug darf hier nicht verwendet werden, da keine bauaufsichtl. Zulassung oder Prüfzeugnis für D vorliegen.


    Vor ca. 2 Jahren hatte ich den Fall, dass ein ganzes Geschoss mit poln. PB zurückgebaut werden musste, da nicht mal Xella D eine Freigabe zur Verwendung erteilt hat.

    zum Technikraum:


    Zumindest in Brandenburg und Berlin würde kein mit bekannter Energieversorger an der Stelle des eingezeichneten Stromanschlusses einen Zähler einbauen. Die verlangen alle 1,20 m freien Raum vor dem Zählerschrank, in den auch keine Tür aufschlagen darf.


    Ist das bedacht worden, oder sind in NRW die Energieversorger lockerer?

    Ich bin mir nicht ganz sicher, meine aber, dass mit ca. 10 bar Anfangsdruck (aus dem Tank) ausgeblasen wird. Für 7 Kreise braucht der gute Mann eine knappe Stunde, weil jeder Kreis mehrmals ausgeblasen werden muss, bis kein Wasser mehr kommt.


    Die Minikompressoren schaffen einen Auto- oder Fahrradreifen, und selbst da dauert es eine Weile, bis 5 bar erreicht sind. Für das Ausblasen von viel voluminöseren Wasserleitungen, bei denen ein hoher Druck eine Weile gebraucht wird, kann das nicht funktionieren.

    Verweilzeit im Bauamt halte ich für sehr lange...

    Ich nicht. Ggf. geht es schneller, aber auch deutlich über 1/2 Jahr habe ich schon erlebt.


    Im LK Barnim (zuständig für Sylvia) habe ich nicht so oft zu tun. Aber hier im Nachbarlandkreis fehlt nach Hörensagen Personal, und es ist Bauboom.


    12-15 Monate nach Erteilung Baugenehmigung ist auch schon normal. Die Fertigteilwerke sind schon lange überlastet, dazu kommt Materialknappheit, vor allem derzeit Bauholz incl. Holzwerkstoffe, Gipskarton, Dämmung ...


    Mal angenommen, der Bauvertrag könnte einvernehmlich aufgelöst werden, hieße das zurück auf Los, die Firmensuche beginnt wieder, und bis ein neuer Vertrag steht, sind garantiert mehr als 3 Monate vergangen. Und dann werden in den Festpreis gleich die vermuteten Preissteigerungen von 2023 eingepreist.


    Ob das sinnvoll ist?

    Auf Facebook oder Twitter bin ich selber nicht, mich würde deshalb interessieren, ob da was dran ist:

    Wahrscheinlich ja, Zitat:


    "Twitter aber ist ja, wie auch „die Straße“, nicht vor allem oder allein der Ort der Wut oder Irrationalität, wie es die aus der traditionellen Sinnzusammenhangsproduktion gern darstellen – Twitter, in seiner aufklärerischen Variante, mit faktengenauen Threads, die Zusammenhänge aufdecken, oder auch Youtuber wie Rezo, die journalistisch genau arbeiten, sind im Gegenteil oft transparentere und vernunftgeleitete medial-politische Optionen, eher Zeichen des Neuen als Pathologien des Alten."

    Wenn ich mich nicht irre wird die Gewindestange das schadfrei überstehen

    Klar. Die hat vermutlich nur kurz mal bisschen geächzt unter der Last, sich ein bisschen plastisch verformt und sich aus dem Lastabtrag verabschiedet. Bie genauem Hinhören hätte man sicherlich die Worte des letzten sächsischen Königs bei der Abdankung: "Dann macht doch eiern Dreck alleene!" vernehmen können.

    Ob man sowas am Bau statisch nachweisen kann, keine Ahnung... im Maschinenbau geht das.

    Geht auch am Bau in Grenzen. Nur sind die üblicherweise eingebauten Trennlagen zwischen Holz und Beton/Mauerwerk für die Haftreibungsbeiwerte nicht hilfreich.

    Wenn ich Bauleiter im Deponiebau bin, dann ist mein Wissen (auch Grundwissen und technisches Verständnis) nicht ausreichend um so etwas zu beurteilen.

    Deine Qualifikation möchte ich hier doch gar nicht diskutieren. Offensichtlich reicht sie aber für die Bauleitung an einem EFH nicht aus. Deshalb der Hinweis auf professionelle Hilfe.


    Immerhin hat Dein technisches Verständnis gereicht, zu erkennen, dass irgendwo der Hase im Pfeffer liegt, und hier gefragt. Jetzt musst Du nur noch Dein weiteres Handeln mit Deinem Wissensstand kompatibel machen. Soll heißen: Such Dir Jemanden, der sich damit auskennt.


    Nach der oben eingestellten Stellungnahme des Statikers würde ich nicht ausschließen, dass der noch mehr Böcke geschossen hat. Meine Empfehlung ist, die ganze Statik prüfen zu lassen, am besten von einem Prüfingenieur für Standsicherheit. Die Liste findest Du im Link.

    Aber warum stellt sich der Schaden jetzt schon ein.

    Dazu kommt der Murks, dass der 24 cm breite Ziegel auf vermutlich 10-12 cm Dämmung steht:

    Kann es sein, dass die Anordnung der Gewindestangen ungünstig ist. Ich vermute, dass der Ziegel in den aüßeren Randdämmstreifen der Betonplatte reingedrückt wird.

    Die ganze Verankerung funktioniert nicht. Die Befestigung in Verbindung mit vermutlichem Schlupf zwischen Bohrloch und Holz ist hoffnungslos überfordert und trägt noch nicht mal das bisschen Moment aus Eigengewicht der Sparren ab.

    Zitat des Statiker

    Sorry, das ist Bullshit. Falls das wirklich ein Statiker geschrieben hat, wird seine Berufshaftpflicht noch Spaß mit ihm haben (oder andersherum, je nach Sichtweise).


    Ich habe mal beispielhaft nachgerechnet, wohl bewusst, dass die Geometrie geschätzt ist. Aber ähnlich wird sie sein:

    D1.pdf


    Gerechnet wurde mit Windlastzone 1, die für Simbach zutreffen könnte. Ab Zone 2 werden die Lasten größer.

    Am Fußpunkt ergibt sich eine Bemessungs-H-Kraft von ~ 2,6 kN/m. Bei Verankerungsabständen von 3 m also nahezu 8 kN je Verankerungspunkt. Bei einer Kragarmlänge von 0,5 m ergibt sich ein Biegemoment von 4 kNm.


    Und dass soll die arme Gewindestange schaffen?


    (Falls sich Dein Nickname auf die Befähigung als Bauleiter bezieht, solltest Du Dir professionelle Hilfe holen. Insofern sind die Bemerkungen von Ralf Dühlmeyer berechtigt. Aber ich will Dich nicht blöde anmachen und finde es gut, dass Du wenigstens ein Forum befragst, bevor der Schaden noch größer wird.)

    1) Die SPD will die Maskenpflicht und Abstandsregeln in Innenräumen abschaffen, weil man sie offensichtlich nicht braucht?

    Du irrst. Die schwarzen Dinger rechts oben und rechts unten im Bild sind bestimmt Aerosolvernichter mit virenzerstörendem Betrieb. Da ist man sicher vor jeglicher Infektion. Die werden jetzt auch in allen Klassenzimmern aufgestellt. Oder so ähnlich...

    Ferndiagnosen sind hier nicht möglich.

    Ich versuche es trotzdem anhand der Bilder. Nur so als Denkanstoß mit der Möglichkeit, dass ich irgend etwas übersehen habe:


    1. Die Mittelpfetten liegen an den Giebeln nicht auf Ringankern auf, jedenfalls kann ich keinen erkennen. Ein Horizontallasteintrag, auch ggf. einer Scheibe in Kehlriegellage. ins Mauerwerk kann nicht stattfinden.

    2. Die Mittelauflager der Mittelpfetten (Stiele) können auch keine Horizontallasten aufnehmen und bekommen in H-Richtung Biegung über die volle Länge.

    3. Es gibt keine tragende Firstpfette. In Verbindung mit der flachen Dachneigung ergeben sich dadurch am Sparrenfuß recht große horiz. Auflagerkräfte.

    4. Die Schwellen sind geschätzt alle 3 m an den Gewindestangen (M ?) verschraubt. Ob da jetzt wenigstens irgendwelche Dübel (Bulldog oder Geka) verwendet wurden, kann ich nicht erkennen, vermute aber nicht.

    5. Jetzt sollen die armen einsamen Gewindestangen über eine Länge von knapp 1/2 m viele kN Biegung aufnehmen. Offensichtlich haben sie ihren Dienst schon nach Eintrag von viel weniger last als im Endzustand quittiert.


    Mein erstes Fazit:

    Das gebaute statische System ist nicht tragfähig.

    Ist das, was RTdeutsch macht, "dialektischer Materialismus"?

    Ich kenne RT nicht, halte aber die russische Regierung nicht für marxistisch. Deshalb kann das auch kein dialektischer Materialismus sein.


    (Und weil wir uns im Thema Corona befinden: Zumindest die ersten beiden dialektischen Grundgesetze halte ich nach wie vor für gültig. Das 2. (Umschlagen von Quantität in Qualität) hat sich in trauriger Weise kürzlich beim Mord des Tankstellenkassierers bewahrheitet.)

    Nds z.B. kennt keinen Unterschied zwischen Garage und Carport.

    Doch, den mit dem Abstand zur öffentlichen Verkehrsfläche kennt Nds auch, Zitat:

    "§ 2
    Zu- und Abfahrten

    (1) Zwischen Garagen und öffentlichen Verkehrsflächen müssen Zu- und Abfahrten von mindestens 3 m Länge vorhanden sein.

    (2) Vor Garagentoren und Schranken von Garagen sowie vor anderen, die freie Zufahrt zur Garage zeitweilig hindernden Anlagen, wie Tore von Einfriedungen, muß ein ausreichender Stauraum für wartende Kraftfahrzeuge vorhanden sein, wenn die Sicherheit oder Ordnung des Verkehrs dies erfordert."


    Außer in verkehrsberuhigten Gebieten (Tempo 30, "Spielstraße") werden hier min. 5 m gefordert, beim Carport reichen immer 3, da kein Stauraum erforderlich ist.


    Ergänzung: mit "hier" meine ich Brandenburg. Nds wird wohl nicht viel anders sein.

    Mir fällt als erstes GRZ/GFZ ein

    Garage und Carport werden beide als Nebenanlagen mit eingerechnet. Also kein Unterschied. Auch ein Zaun zwischen Carports ist baurechtlich zulässig.


    Vor Garagen muss i.d.R. noch Platz zum Gehweg sein, damit man nicht "blind " herausfahren muss.


    Das wäre aber auch schon der einzige Unterschied, der mir ad hoc einfällt.

    Bei all den Regeln frage ich mich immer, ob das überhaupt kontrolliert wird. Ich sehe jedenfalls ständig Regelverstöße...

    Ich war kürzlich in Österreich an verschiedenen Orten. Dort wurde von der Bedienung als erstes 3G kontrolliert. Ich habe vermutet, dass ein bestimmter Druck dahinterstehen muss. Das wurde (in einem zufällig mitgehörten Gespräch am Nachbartisch) auch bestätigt. Je nach Bundesland kommen Polizisten oder Finanzbeamte als normale Gäste oder auf der Alm auch als Wanderer "getarnt" zur Kontrolle. Die Restriktionen scheinen so zu sein, dass die Kontrolle auch funktioniert.


    Wobei in A die Inzidenz im Schnitt trotzdem viel höher liegt als hier.

    Die Dampfsperre muss vom Innenputz des darunterliegenden Geschosses an die Dachkonstruktion geführt werden. Wie Alfons Fischer schon schrieb, können Stellbretter und m.E. ganz viel Klebeband hilfreich sein. Ein weiteres Problem sind die Kabel und sicherlich noch vorhandene sonstige Leitungen/Rohre, die ggf. luftdicht durch die Dampfsperre zu führen sind.


    Also nicht ganz trivial und für DIY ohne Planung schwierig bis unmöglich.

    FFF mit der RAF zu vergleichen, ist jetzt aber doch gewagt.

    Erstens sprechen die Hungerstreikenden nicht für FFF, zweitens kann ich keine Unterstützung des Hungerstreiks von FFF sehen. Auf dem Twitterprofil von FFF Deutschland taucht der gar nicht auf. Ich wollte nur auf eine mögliche gesellschaftliche Entwicklung hinweisen, die aus hehren Zielen schon einmal so ähnlich stattgefunden hat.


    Ich habe vor Deinem Beitrag nicht ein Wort über FFF geschrieben. Dein Satz ist also kompletter Bullshit.

    Darum gehts nicht. Dann wäre eine Ruinierung nicht (mehr) nötig.

    Ich halte das schon jetzt für unnötig und unsinnig. Sollte den Forderungen nachgegeben werden, wird es Nachahmer zu allen möglichen Forderungen geben. Und irgendwann kommen dann wieder Geiselnahmen und Terroranschläge. Die RAF ist auch aus dem Kampf für bessere antiimperialistische Welt entstanden.