Beiträge von Thomas T.

    Was ist der konkrete Unterschied zwischen meinem Beitrag und der Verlinkung von wasweissich?

    Es wird kein konkretes Produkt benannt, und der Betrieb dürfte für einen Brandenburger uninteressant sein.


    sowas gibt es dann auch als schiebegitter ....... ist noch eleganter ....

    Da hast Du aber immer das Fliegengitter vor einer Scheibe stehen und schaust durch. Das finde ich jetzt gar nicht elegant, wenn es z.B. die Hauptblickrichtung aus dem Wohnzimmer in den Garten ist.

    Also kann ich von einem Architekt erwarten das er mir Entwüfe erstellt

    Ja, dafür wird er bezahlt.

    am besten natürlich in 3D

    machen nicht alle umsonst mit, aber 3D-CAD haben viele.

    Und kann ich erwarten das er mir z.B. zwei / drei Entwürfe machtmacht

    Wenn Du ihn mit 3 Entwürfen beauftragst, wird er die machen. Mir würde ein guter reichen.


    Wenn ich es wäre, würde ich mir erst einmal die Bestandspläne schicken lassen, um mir einen Überblick über das Gebäude verschaffen zu können, dann einen Ortstermin machen und mir die Bauherrenwünsche anhören. Und ganz wichtig, das gewünschte Budget erfragen. Erfahrungsgemäß bleiben nach dem Ende des Geldes noch Wünsche offen.

    wenn du da noch Wand X raus machst kannst du eine Terrasse haben.

    Da geht es schon mit der Statik los! Der Planende sollte also hier schon etwas Sachverstand mitbringen.

    Oder geht das schon richtung "Innen - Architektur"

    Nein, das ist übliche Gebäudeplanung.

    Kostet das bei den Architekten pro Entwurf dann?

    Fragen!


    Bei Umbauwünschen empfehle ich Planer mit Erfahrung und regionalen Kenntnissen. Wenn er auch noch die Bauleitung machen soll, würde ich mir keinen mit 100 km Anfahrtsweg suchen.

    Gestalten und entwerfen können Architekten aber besser. :P

    Das sollte so sein, ist es aber nicht immer. Du glaubst nicht, was ich als Statiker manchmal für schlechte Entwürfe von echten Architekten auf dem Tisch habe.


    Hier scheint mir ein architekturpreisverdächtiger Entwurf auch nicht im Vordergrund zu stehen. Deshalb wollte ich nur darauf hinweisen, dass es außer Architekten auch andere Geeignete für das Vorhaben geben kann. (Nein, ich bewerbe mich nicht um den Auftrag.:))

    Diese Auskunft ist aber möglicherweise mit (überschaubaren) Kosten verbunden.

    Nach meiner Erinnerung 2-stellig. Kann sich aber geändert haben.

    Wobei ich dann wieder ein bisschen Aufschütten wollte...

    Das ist unschädlich. Eine "Hallig" ist auf jeden Fall hilfreich, um Oberflächenwasser vom Gebäude wegzuhalten. Also immer das Gefälle schön weg vom Haus.

    Die Bodenplatte scheint tatsächlich keine statische Funktion zu haben. In der Statik steht 1 Lage Q 188 im oberen Drittel, verlegt wurden 2 Lagen Bewehrung, also sogar mehr als nötig.


    Allerdings stimmt die angesetzte Ausmitte der Wand nicht mit dem gebauten Zustand überein. In der Statik steht der Ansatz, dass Außenkante Wand = Außenkante Fundament ist, was aber nicht so gebaut wurde. Es wäre zum Nachweis des Fundaments Pos. F1 also von einer Ausmitte von ((50+12)-36,5)/2 = 12,75 cm auszugehen. Gut möglich, dass die Fundamentbreite dann nicht mehr ausreicht. Im eingestellten Nachweis von F1 wurde ein mittig belastetes Fundament nachgewiesen, was auf keinen Fall stimmt.


    Was steht denn im Baugrundgutachten zur Wassereinwirkungsklasse?

    Technisch ist alles Mögliche möglich. Bevor man an technische Belange geht, sind erst einmal grundsätzliche Fragen zu klären. Ich könnte mir gut vorstellen, dass das Gebäude bei dem hohen Sockel durch die Aufstockung in die Gebäudeklasse 4 rutscht und dann vor allem der bautechnische Brandschutz nicht mehr passt. Für die unteren Geschosse ist bei einer Änderung der Gebäudeklasse selbstverständlich der Bestandsschutz weg. Ob es jetzt Gkl. 2 oder 3 ist, kann ich nicht beurteilen. Das hängt davon ab, ob das Reihenhaus aus 1 oder mehreren Gebäuden besteht.


    Außerdem könnte ich mir vorstellen, dass die Abstandsflächen nicht mehr passen.


    Deshalb mein Hinweis auf die Planersuche. Ein Forum ist damit überfordert.

    CO2 - nein. Ich kann natürlich die Wälder zu Urwäldern werden lassen, dann fällt der Baum um und verrottet und emitiert dabei das CO2. Da kann ich ihn auch verbrennen.

    Holz hat den größten CO2-Ausstoß aller Brennstoffe je Energieeinheit. Was ist der Unterschied, ob das CO2 aus einem 80 oder tausende Jahre alten Speicher kommt? Eine nachhaltige Aufforstung vorausgesetzt, dauert es wieder viele Jahrzehnte, bis ein entsprechender Anteil CO2 gebunden ist. Der verrottende Baum bildet außerdem auch Humus, der über sehr lange Zeiträume im Boden gespeichert werden kann.


    Aber es ist in Wirklichkeit so, dass die Wälder zum großen Teil einfach verschwinden.

    Woanders wird anscheinend sehr viel günstiger unser Essen produziert.

    Günstig für den Landwirt ist immer das, was am meisten subventioniert wird. Das könnten auch Kartoffeln sein, aber dann gäbe es die Mär vom CO2-freien Biogas nicht.

    Also führen nur zwei Wege zu mehr Artenvielfalt; Vegane Ernährung und Fahrrad fahren ... !

    Und nichts mehr bauen! Stehen doch genug Gebäude in D leer. Dort gibt es zwar nicht viele Jobs mit auskömmlichem Einkommen ("es kann vorkommen, dass unsere Nachkommen mit ihrem Einkommen nicht mehr auskommen"), aber dafür braucht man dort noch nicht mal ein Fahrrad, weil es keinen Arbeitsweg gibt.


    Aber da wird auch bei Architekten das St.-Florians-Prinzip gelten, vermute ich.

    Die Wasserkraft leistet hier einen Beitrag zur Grundlastabdeckung

    Eben nicht. Laufwasserkraftwerke gibt es in D nur unbedeutend, und PSW dienen der Spitzenlastabdeckung.

    PV kann weiter ausgebaut werden. Alle Dächer vollmachen, Brachflächen, Mülldeponien, wenigh ertragreiche Agrarflächen,...

    Dann bräuchte man aber riesige Speicher, und sieh noch mal hier (letzte 31 Tage) oder hier (Dezember 2020): Die gelben Fitzelchen sind Strom aus PV. Stundenweise kommt ein bisschen, es gibt Tage, wo aus Wind und PV so gut wie nichts kommt.

    Weiterhin muss auch Wind massiv ausgebaut werden.

    Wird wohl mit nimby nix werden. Wohin also die Dinger stellen? Repowering geht, wird aber auch bald an Grenzen stoßen.

    Biomasse kann auch helfen, wobei ich absolut gegen die Verschwendung von Ackerland dafür bin.

    Und woher soll die Biomasse kommen, wenn nicht vom Acker? Da kommt gleich das nächste Problem: Gentechnik ist ganz bäh, Pflanzenschutz- und Unkrautvernichtungsmittel auch.

    Biomasse (Holz) sollte nur noch in Großanlagen (mit entsprechender Filtertechnik, Feinstäube etc..) verstromt und mit KWK-Anlagen gekoppelt werden. Zum schnöden verbrennen ist der Rohstoff zu wertvoll.

    Es gibt gar nicht soviel Holz in D. Schon heute wird Osteuropa abgeholzt für dt. Pellets. Außerdem gibt es nichts CO2-reicheres und dreckigeres als Holz zu verbrennen. (Ok, evtl. alte Autoreifen vielleicht)

    Unterhalten werden die wenigen Pumpspeicherkraftwerke meist im Zusammenhang mit und als Ergänzung von wenig regelbaren Kraftwerken im Grundlastbetrieb (AKW, Talsperren, Laufwasser) um diese sinnvoll zu ergänzen.

    Das war die Grundidee. Mittlerweile werden sie zunehmend zur Pufferung der Schwankungen der Erneuerbaren eingesetzt. Die dena möchte mehr davon.

    ...und das BHKW auf Biogas-Basis auch nachts Wärme erzeugen soll - im Winter, und manchmal sogar tagsüber - habe ich gehört.

    Hast Du nicht gestern erst die mangelnde Biodiversität für Insekten in der Landwirtschaft beklagt? Ob wohl der Irrweg der Biogaserzeugung dazu einen großen Beitrag leistet? Wohin man sieht, kaum noch Getreide, aber Raps und noch mehr Mais. Wir waren letztes Jahr im Urlaub mit dem Womo nur in D unterwegs - überall das gleiche Elend! So wie auf dem Foto (runterscrollen bis "Perleberg, lebendige, natürliche Landschaft" (sic!) sieht es flächendeckend aus. Die grünen Felder werden bestimmt Mais...

    1280px-Trausnitz_Stausee.JPG

    Da sieht man den Badestrand auf der gegenüberliegenden Seite

    Mag sein, dass das bei einem kleinen Kraftwerk funktioniert, wobei ich mir einen Badestrand mit 4 m Pegelunterschied nicht als besonders angenehm vorstelle. Bei einer großen Anlage funktioniert es anscheinend nicht, siehe Goldisthal.


    Zitat:

    "Jegliche freizeit- und wassersportliche Nutzung der beiden künstlichen Seen ist jedoch aus Sicherheitsgründen verboten, da die Wasserspiegel während des Kraftwerksbetriebes um mehrere Meter schwanken können und starke Strömungen sowie Strudel entstehen."

    Das mit dem Wasserpumpen bei genug Strom wäre eine gute praktikable Lösung. Mittelgebirge und Berge überhaupt haben wir genug.

    Pumpspeicherwerke sind teuer, verschlingen Landschaft, das Wasser ist ökologisch ziemlich tot, wegen der starken Pegelunterschiede und Strömungen nicht einmal zu Freizeitzwecken zu nutzen, und der Wirkungsgrad liegt bei ca. 70 %, d.h. 30 % zugeführte Energie werden "vernichtet". In D haben PSW noch nicht mal 1 % Anteil an der Stromerzeugung.


    So richtig zukunftsweisend sind die Dinger nicht.

    Das bedeutet, wir brauchen sehr viel mehr E-Autos in deren Akkus wir den Überschuss sinnvoll verwenden, vielleicht sogar zwischenspeichern können.

    Das wäre wünschenswert. Allerdings dürfte die Masse der E-Autos nachts am Ladegerät hängen, weil sie tagsüber irgendwo unterwegs sind. Und da ist es selbst im Sommer dunkel und windstill. E-Autos als Pufferspeicher müssen außerdem fahren, sonst ist der Akku immer voll.


    Wird also nicht funktionieren.


    Zur CO2-Einsparung wäre die Umstellung vieler Prozesse auf Gas eine kurzfristig machbare Alternative, aber die will auch keiner so richtig.

    Der Primärenergieverbrauch in D seit 1990 um 15 % zurückgegangen

    Kein Wunder, wenn sich die energieintensive Industrie langsam, aber sicher aus Europa und überdurchschnittlich aus D zurückzieht. Da wird das CO2 halt z.B. in China ausgestoßen.

    ...die Kunst besteht darin den Strom auch zu verbrauchen anstatt ihn zu Spottpreisen am Markt zu verkaufen, manchmal sogar zu verschenken, weil es europaweit ein Überangebot gibt.

    Wenn es nur ums Verschenken ginge. Wir, d.h. letztlich die Verbraucher, bezahlen u.a. dafür, dass wir für den Export bezahlen. Hier kann man schön sehen, dass eine Kausalität von hoher regenerativer Stromerzeugung mit oft ins Negative fallendem Strompreis besteht.


    In diesem Chart ist zu erkennen, dass Wind und Sonne tageweise so gut wie keinen Beitrag zur Stromerzeugung leisten.


    Bekanntlicherweise sind Kohle- und KKW nur träge hoch- und runterzufahren. Um einen steigenden Anteil regen. Stroms puffern zu können, müssten also Kapazitäten von Gaskraftwerken geschaffen werden. Statt dessen soll nach dem Willen der Betreiber aus Kostengründen eines der modernsten Gaskraftwerke stillgelegt werden.


    Ich wäre ja für weitere KKW, aber ob das in D jemals wieder Anklang findet?

    Jetzt ist ja das "Extremwetter" schon wieder so gut wie vorbei.


    Das Winterchaos bei der Bahn scheint mir menschengemachter als der Klimawandel, wenn die Bahn insgesamt nur noch ca. 3/4 der Schneepflüge hat, die alleine die Reichsbahn (DDR) hatte.


    Was passiert eigentlich, wenn es wirklich mal Extremwetter gibt? Oder gab es das bei irgendjemandem?

    Aber eigentlich ist die ganze Überlegung eh für die Katz, weil die beiden Wohnungen im untersten Wohngeschoss kein bisschen barrierefrei sind:

    Das sehe ich auch so, wobei zwischen barrierefrei und Rollstuhlnutzung unterschieden werden muss. In ersterem Fall sind die Anforderungen etwas geringer.


    Am Beispiel Schlafzimmer möchte ich das verdeutlichen:

    - 1 Bewegungsfläche 1,20 m * 1,20 m

    - Mindesttiefe entlang und vor Möbeln 90 cm

    - bei Betten min. 1,20 m freier Abstand an einer Längsseite, min. 90 cm an der anderen


    Und so zieht sich das durch.


    DIN 18040-2 scheint dem Architekten völlig unbekannt zu sein.

    Dass der Hobrechtplan 1862 noch keine Strassen mit Stellplätzen für Automobile vorsah könnte eventuell daran gelegen haben, dass erst 1886 die erste Fahrt mit dem Benz Patent-Motorwagen erfolgreich absolviert wurde.

    Garantiert! Allerdings hatte der auch keine Radwege drin. Draisinen und Hochräder waren mangels Masse auch kein Thema zu dieser Zeit.

    Die StVO gilt in ganz D gleichermaßen und der Bussgeldkatalog auch.

    Ja. Wenn das der Hobrecht noch erleben dürfte! Ich wollte nur darauf hinweisen, dass die letzte Änderung der StVO und die Verschärfungen des (z.Zt. ausgesetzten) Bußgeldkataloges erst 2020 erfolgten. Bei jedem wird das noch nicht angekommen sein.