Beiträge von Schuldenuhr

    Wieso lässt man jemanden einen Dritten auffordern etwas zu tun, um es dann beim Vorschlag eines konkreten Termins abzulehnen?

    Die Mängelanzeige an den Putzer kam für mich völlig überraschend, habe ich nicht angeordnet, noch nicht einmal in Erwägung gezogen. Habe Sie vom Architekten so bekommen und weitergeleitet. Ich habe ja auch nichts dagegen, dass er den Riss ordentlich verschließt nur eben nicht morgen sondern nachdem wir einen Termin beim Fachanwalt haben.


    Seufz. Was diskutieren wir hier jetzt seit 120 Beiträgen? Und was soll sich jetzt noch einmal daran geändert haben?

    Wenn mein Architekt mir das genau so erklärt dann wird man doch nachfragen dürfen. Dann ist es also so gut wie ausgeschlossen, das es "nur" den Putz betrifft.



    Soll nur temporäre Symptombekämpfung gemacht werden oder soll der Riss dauerhaft weg, indem also die eigentliche Rissursache (mangelnde Einbindung des Innenmauerwerks ins Aussenmauerwerk) beseitigt oder zumindest bestmöglich kompensiert wird?

    Vermutlich ersteres. Wenn ich das alles richtig verstehe will man weg von den Themen Innenwandringanker und solchen Dingen hin zu "es sind nur Risse im Putz, das ist ganz normal".

    Mir ist hier unklar, von wem die Mangelanzeige kommt? Von dir? Und da drin steht konkret, wie er den Mangel beseitigen soll als Anweisung, also Aufmachen, Kellenschnitt und so?

    Die Mängelanzeigen bekomme ich vom Architekten, ich unterschreibe diese nur und verschicke sie. In dieser steht "Der notwendige Kellenschnitt am Innenwandanschluss zur Giebelaußenwand im Dachgeschoss erfüllt nicht die vorgesehene Funktion. Dadurch ist es zu Rissbildung gekommen. Diese Anschlüsse sind durch sie fachgerecht nachzuarbeiten".


    Telefonisch hat mir der Architekt aber schon gesagt, dass ein Kellenschnitt gemacht werden soll, das kam mir natürlich sofort sehr merkwürdig vor.



    Vermutung (bösartig?) mit dem dem Herstellen eines Kellenschnitts will man eine erneute Rissbildung etwas kaschieren. Wenn Dir also alsbald ein neuer Riss ins Auge springt, wird man schnell sagen können. Nicht neu, sondern geplanter Kellenschnitt. Alles gut.

    Das zum einen und zum anderen vermutlich auch, dass man das Symptom beseitigt bevor es ein Gutachter anschauen kann (falls es dazu kommt). Mit dem Putzer gab es ja auch Probleme (fehlende Grundierung, Fassade entgegen LV nur einmal gestrichen) und da zog sich eine Klärung ewig hin mit endlosen Diskussionen. Nun, bei einer Sache für die er vermutlich nicht einmal etwas kann will er den Mangel bereits einen Tag nach Kenntnisnahme beseitigen. Sehr ungewöhnlich.

    Du suchst einen Vollkaskoweg mit Notbremsassistenen, Airbog und Knautschzone.

    Ja natürlich, was denn auch sonst? Chancen, Risiko, Kosten, Nutzen muss abgewogen werden und zwar auch schon VOR dem Gang zum Anwalt. Am 27.02. läuft die Frist zur Mängelbeseitigung aus, an diesem Tag werde ich dann einen Termin beim Fachanwalt machen.


    An den Putzer gab es HEUTE (hatte sie schon letzte Woche aber erst heute verschickt) auch eine Mängelanzeige und zwar soll er nun den Riss öffnen, neu verputzen und einen Kellenschnitt machen. Nun hat der Putzer eben eine Mail geschickt, dass er das gleichen morgen Vormittag erledigen will. Allein wie schnell das Symptom beseitigt werden soll überrascht mich wobei der Putzer mit den Ursachen nach der Diskussion hier vielleicht gar nichts zu tun hat. Auch hier die Anmerkung, dass sich Rohbauer, Putzer, Trockenbauer und Architekt sehr gut kennen und sehr viele Projekte gemeinsam machen. Die Gewerke die ich vergeben habe liefen, zumindest bis heute, reibungslos.


    Aus dem Bauch heraus würde ich dem Putzer das morgen nicht machen lassen wollen, stattdessen lieber die Frist verlängern. Andererseits wäre es natürlich schön wenn der Riss weg wäre, dann könnte ich nämlich weitermachen. Was meint ihr?


    Kann es vielleicht sogar sein, dass es mit dem Mauerwerk (Außenwand - Innenwand) überhaupt kein Problem gibt sondern nur mit dem Putz auf Grund fehlenden Kellenschnitt? Sind diese vertikal überhaupt üblich? Kenne die eher nur horizontal.

    wie schön doch das leben ist , hat man sich nur einen passenden feind zurechtgebastelt . nur weil jemand eueren optimismus(utopismus) nicht ohne hinterfragen huldigt , ist er sofort ein umweltzerstörender ignorant ..... ganz grosses kino

    Man hat immer und immer wieder den Eindruck als wäre wasweissich im Expertenteam dafür zuständig interessante Diskussionen zu verunsachlichen.

    Was ich sagen will: evtl. ist es besser, erst eine Klärung gerichtlich oder aussergerichtlich zu erreichen, bevor man in Vorleistung geht.

    Um wie viele Monate / Jahre müssten wir den Einzug dann verschieben?



    Es gilt jetzt also - zum Beispiel durch rechnerisches Nachbilden des Ist-Zustandes - die Ursache(n) zu finden und diese dann zu beseitigen, wenn dies erforderlich ist.


    Die von Dir beschriebenen Maßnahmen sind meines Erachtens nur eine oberflächliche Symptombehebung

    Das weiß ich doch, habe ich doch auch selbst schon so zusammen gefasst. Mir geht es darum ob ich die Symptombehebung erlauben soll oder nicht?


    Ich beschreibe die Situation mal anders.


    - nach einem halben Jahr Diskussion kann ich klar sagen, dass der BU die Ursachen weder suchen noch beheben wird (z.b. Innenwandringanker oder dergleichen)

    - ich scheue den Rechtsstreit nichts, bin aber realistisch genug, dass dieser auch darin münden kann, dass der BU die Risse einfach nur verschließen muss

    - in diesem Fall hätte ich das DG 1-2 Jahre nicht bewohnen können

    - deshalb wäre es für mich eine Variante die Risse zu dokumentieren und dann doch verschließen zu lassen damit wir ins Haus einziehen können

    - unabhängig davon würde ich dennoch einen Anwalt/Gutachter/Statiker damit beauftragen der Sache auf den Grund zu gehen

    - sollte dann eine Gerichtsverhandlung tatsächlich zum dem Urteil kommen, dass der BU den Innenwandringanker nachträglich setzten muss (was einem kompletten Rückbau des DG und Spitzbodens gleichkommt) dann soll es so sein. Müssten die Kinder 1-2 Monate zurück in den Altbau

    - wenn es aber vor Gericht schief geht dann hätten wir 1-2 Jahre ein leerstehendes Haus gehabt. 2 Jahre im Haus zu wohnen und dann vor Gericht zu verlieren ist das eine, jetzt aber 1-2 Jahre den Einzug zu verschieben um dann zu verlieren wäre familiär katastrophal.


    Ich suche nicht den theoretisch richtigen Ablauf sonder eine pragmatische Lösung. Das soll auf gar keinen Fall heißen die Mängel zu ignorieren aber vielleicht gibt es ja einen Ablauf wo wir erst einmal einziehen können und die juristische Auseinandersetzung parallel läuft.



    Hat er schon seine Haftpflichtversicherung informiert?

    Das ist mir ganz offen gesagt egal. Es reicht schon, dass jeder Mangel von mir "gefunden" wurde, da muss ich mich nicht noch um seine Versicherung kümmern.


    Ersatzvornahmen für nicht ausgeführte Mangelbeseitigungen würde ich selbst nicht ohne fachjuristische Begleitung auf den Weg bringen und Laien würde ich immer zu eigenem Sachverstand raten. Hier wäre auch ein Tragwerksplaner hinzuzuziehen.

    Danke, das hilft schon mal.



    Grüße

    Was soll denn der Jurist erreichen?

    Es geht um andere nicht erbrachte Leistungen (Frostschutz, Kanalanschluss) und Mängel (Fundamenterder, falsche Dämmung im Hang uvm). Der BU weigert sich konsequent und vollumfänglich diese Leistungen zu erbringen bzw. die Mängel zu beseitigen (außer die Risse, die würde er vermutlich beseitigen). Wir müssen also andere Firmen damit beauftragen und die Kosten bzw. den Differenzbetrag über einen Anwalt in Rechnung stellen.


    Hat Deine Frage irgendeinen Hintergrund? Ist meine Frage zu kompliziert, zu viele Faktoren unberücksichtigt? Ich muss entscheiden ob ich die Risse erst einmal so lasse oder den Mangel doch beseitigen lasse. Fall beseitigen dann war meine Frage ob der oben beschriebene Weg technisch in Ordnung ist.

    Hat niemand einen Tipp? Im Moment kann ich einfach noch nicht absehen ob es eine juristische Auseinandersetzung mit Anwalt und Gutachter kommen wird oder nicht, deshalb die Frage ob es ein Problem werden könnte wenn die Risse schon zuvor beseitigt werden. Reicht es wenn sie vom Architekten und zusätzlich mir gemessen, fotografiert und dokumentiert werden?


    Falls dies ausreichend wäre, was wäre technisch die richtige Lösung für die Risse? Der Architekt meint mit seinen zwei Varianten vermutlich (werde ich Monat erfragen), dass erst die Rohbauer die entstandene Fuge zwischen Außen- und Innenwand verschließen und dann die Putzer neu verputzen und einen Kellenschnitt machen. Wäre das OK so?

    Für mich steht nun die Frage im Raum ob und wenn ja was mit den Rissen passieren soll. Ich habe dem Architekten gesagt, dass ich auf eine Mängelanzeige bestehe und nun gibt es (warum auch immer) eine Mangelanzeige an den Putzer der soll wohl den Putz in dem Eckbereich entfernen, neu verputzen und einen Kellenschnitt machen. Dann gibt es noch eine Mängelanzeige an den Rohbauer, der soll wohl den Risse erweitern die Fuge darunter ausfüllen und dann neu verputzen. Müsste man sich ja irgendwie mal für eine von beiden Varianten entscheiden.


    Die Ursachen sind mit beiden Maßnahmen natürlich weder gefunden noch behoben.


    Ich dachte auch schon an die Variante, die Risse so wie sie sind mit Acryl zu verfüllen (in den betroffenen Ecken stehen später Kleiderschränke) und zu streichen damit ich je nach dem wie sich das ganze juristisch entwickelt nur den Schrank zur Seite schiebe, das Acryl entferne und den Riss begutachten lassen kann. Oder reicht es auch die Risse gut zu dokumentieren (Foto, Video, Messkeil usw) und dann den Mangel beseitigen zu lassen?


    Wenn beseitigen dann welche Variante? An den restlichen Innenwänden sind die Risse im Bereich Haarriss bis max. 1 mm. An der einen Innenwand ist der Riss dann von 2,5 oder 3 mm nach unten kleiner werdend.

    Kennst Du tatsächlich eine solche Person oder mehrere, so richtig, im wirklichen Leben?

    Ja natürlich. Oder willst Du sagen, dass alle die Bio kaufen dies aus Gründen des Umwelt-, Tier- und Naturschutzes tun? Oder weil sie sich so viele Gedanken über die konventionelle Landwirtschaft oder Nachhaltigkeit machen? Die nehmen natürlich auch einen entsprechenden Teil ein aber eben nicht nur. Es gibt schon viele die Bio kaufen weil sie davon ausgehen, dass es die besseren, gesünderen Produkte sind also gut für ihre Gesundheit sind. Also eher egoistische Gründe als ethische. Und ja es gibt auch eine Schnittmenge dazwischen.


    Das überspitzte Beispiel von R.B. mit dem V8 300 m in den Bioladen zu fahren ist überhaupt nicht so abwegig wie man meinen mag.

    Ein bisschen Öko kann jeder, da kaufe ich halt im Supermarkt eine Tüte irgendwas auf dem groß "Bio" oder "Öko" steht, und fühle mich pudelwohl dabei, auch wenn auf dem Parkplatz vor der Tür mein V8 steht, und ich die 300m auch hätte zu Fuß gehen können.

    Viele dieser Leute haben null Komma nichts mit Öko zu tun. Die kaufen Bio oder Öko doch nicht der Umwelt, Natur oder den Tieren zu Liebe sondern weil sie (ob nun zu recht oder unrecht) davon ausgehen, dass diese Produkte für ihre einzigartig tollen Körper und Geist besser sind. Das sie meist mehr kosten trägt sicher auch zur Kaufentscheidung bei. Die gleichen Leute kaufen sich ihre Luxusartikel und Statussymbole ja auch nicht obwohl sie teuer sind sondern weil sie teuer sind, bis hin zur Flasche Wasser für 5 Euro.


    Ganz allgemein noch was zum Thema. Natürlich wird die Mobilität in einigen Jahrzehnten überhaupt nicht mehr mit der von heute vergleichbar sein. Ich vermute es wird eine autonom fahrende "Taxi" Flotte bestehend aus unterschiedlichen Modellen geben die auf Bestellung Personen oder Personengruppen abholt und befördert. Anfangs auf der Straße später vielleicht auch in der Luft. Längere Strecken vielleicht auch in der Röhre/Schiene. Einkäufe werden nahezu ausschließlich online gemacht und ebenfalls autonom geliefert (Drohne, Fahrzeug). Zusätzlich werden durch die stark an Bedeutung gewinnenden VR viele Fahrten überflüssig werden. Auch das Arbeitsleben wird sich tiefgreifend verändern was ebenfalls Einfluss auf die Mobilität haben wird.


    An eine Zukunft in der jeder sein eigenes "Auto" hat mag ich nicht glauben, viel zu unpraktisch und stressig.


    Und noch was zur Gegenwart: Ich komme aus einem 1300 Einwohner Dorf mit direkter Autobahnanbindung, nächste Großstadt ist 20 Minuten entfernt, zwei Mittelstädte 10-12 Minuten also gut gelegen. Um in die Stadt zu kommen (Arbeit, Fachärzte, Kino usw) ist das Auto schon erste Wahl. Im Dorf haben wir Einkaufsmöglichkeiten, Kindergarten, Friseur, Arzt, Zahnarzt also eigentlich alles was man braucht. Trotzdem wird im Dorf sehr sehr viel Auto gefahren obwohl man alles laufen oder mit dem Rad fahren könnte. Da spielt ein hohes Maß an Bequemlichkeit, Trägheit oder Faulheit eine Rolle und da muss ich mich leider mit einschließen. Normalerweise müsste man davon ausgehen, dass in einem "Mikrokosmos" wie unserem Dorf die Leute nur zur Arbeit fahren und von dort kommen und die Autos die restliche Zeit still stehen aber wie schon geschrieben wird sehr viel gefahren, selbst kurze Strecken, auch in die Kneipen im Ort.


    Mich würde mal der Anteil vermeidbaren Autofahrten interessieren also die die nur wegen der eigenen Bequemlichkeit, Trägheit oder Faulheit entstehen oder weil Alternativen (Füße, Rad, ÖPNV) nicht genutzt werden oder vermeidbar weil an sich gar nicht notwendig (bisschen rumfahren/cruisen). Da kommen allein in D einige Milliarden km im Jahr zusammen.

    Vielen Dank euch.


    Bitte noch mal für Laien, ein mit dem Ringanker auf der Außenwand verbundener Ringanker auf den Innenwänden soll genau was verhindern? Soll er genau das vermeiden was bei mir passiert ist (Risse) oder soll er den Giebel mit stabilisieren oder soll er die Innenwand stabilisieren usw?

    Es gibt Neuigkeiten. Anfangs gab es ja die Aussage, man hat auf den Innenwandringanker verzichtet weil es diesen nicht für 11,5er Wände gibt. Nun lag es eher daran, dass man auf den Anker verzichtet hat, weil dieser Schäden hätte verursachen können. Die Giebelwand würde sich selbst aussteifen und da die Innenwand eine nichttragende Trennwand ist, muss der Anschluss nach oben sowie zum Giebel elastisch sein. Ein oberer starrer Anschluss mit Verbindung zum Giebel hätte die Wand horizontal aufgerissen.


    Ist da was dran oder Unsinn?


    Der Grund für den Riss ist nun, dass der Kellenschnitt vom Putzer entweder nicht ausgeführt wurde bzw. nicht funktioniert.


    Es gibt jetzt für alle Mängel Mängelanzeigen mit Fristen, diese möchte ich noch abwarten, danach geht es dann wirklich zum Anwalt.

    Kann man machen, wie es gefällt. Meines Wissens gibt es keine Regeln dafür.

    Also mir würde ein 8 mm Edelstahlstreifen über der Fuge oder ein Eckprofil deutlich besser gefallen als Acryl. Nur sind die Fliesen ja bereits an der Wand, also müsste ich den Streifen / das Eckprofil einkleben oder so. Ist aber vermutlich trotzdem dauerhafter als eine dicke fette Acrylfuge.

    Meine Standardfrage wäre jetzt eigentlich wieder: Was sagt denn die Detailplanung des Architekten dazu und was wurde beim Fliesenleger beauftragt?

    Detailplanung gab es keine - nicht mal eine grobe Planung der Bäder. Ich habe mich auch gefragt wann man das Thema endlich angehen will aber nichts passierte. Man hat beim ersten Haus aber auch noch nicht die Erfahrung um die Abläufe zu kennen. Als dann der HLS Mann angefangen wollte Tatsachen zu schaffen habe ich dann eingegriffen und deutlich nachgefragt und es wurde quasi vor Ort festgelegt was wo grob hinkommt. Den Rest hat der HLS Mann dann so gemacht wie er es immer macht. Gleiches gilt für den Fliesenleger. Zu unserem Glück im Unglück haben es diese beiden Gewerke unsere laienhaften Einschätzung nach gut gemacht, zumindest sind wir mit den Ergebnis nicht unzufrieden (im Gegensatz zu manch anderen Gewerken).

    Unsere Fliesen an der Bad Installationswand gehen nicht bis an die Decke sondern nur bis 1,20 m. Der Duschbereich geht auch nicht über die gesamte Wand sondern ist in Höhe und Breite begrenzt. Dort wo die Fliesen enden wurden Edelstahlschienen eingearbeitet, sieht auch ordentlich aus.


    Der geflieste Bereich der Installationswand stößt aber an einer Seite im 90° Winkel auf die Innenwand und dort ist nun eine 6 mm breite Fuge.


    Ist das so normal (oder hätte da ein Abschlussprofil hin gemusst) und was sollte man jetzt mit der Fuge machen? Acryl, Silikon? Der Fliesenleger fühlte sich nicht zuständig und der Maler würde vermutlich Acryl nehmen. Bei 6 mm wird das dann aber auch eine ziemlich breite und unschöne Acryl/Silikonfuge. Was wäre eine Alternative oder ist das mit der Acrylfuge schon OK?


    Die Fuge ist 1 m vom Waschbecken entfernt.

    Das mit den Rissen in der Innenwand klingt gar nicht gut, würde an deiner Stelle die Risse so schnell wie möglich beseitigen lassen.

    Die Risse kann man mit einer Tube Acryl in 10 Minuten beseitigen oder etwas aufwändiger die Fuge verpressen, beides kein großes Ding.


    Die Frage nach den Ursachen und deren Behebung ist da schon spannender.

    z.B. im Vertrag "massive Innenwände" oder "Innenwände gemauert" lässt alle Möglichkeiten zu. Ansonsten ist erst mal grundsätzlich eine Abweichung vom vereinbarten Soll ein Mangel.

    Im Vertrag (LV) steht:


    Mauerwerk nach DIN 1053-1 als Innenwand, d=11,5 cm

    Mauerwerk als Innenwand,

    Porenbeton- Planstein PP6,

    Rohdichte 0,65 kg/dm³

    usw.


    Verwendet wurde dann PP4 mit einer Rohdichte von 0,55 bis 0,6 kg/dm³. Die Abweichung ist natürlich sehr gering aber dennoch nerven sie in ihrer Vielzahl.



    Wenn er ausreichend tragfähig ist aus statischer Sicht ja.

    Das muss man als Laie natürlich erst einmal verstehen, der Statiker gibt Festigkeitsklasse 12 vor, dann geht man natürlich davon aus, dass Festigkeitsklasse 4 oder 6 eben nicht reichen.

    Ich würde mir das erst mal ansehen, wie die Luftfeuchtigkeit sich so im Dachbodenbereich entwickelt, wohl wissentlich, dass es nicht den a.a.R.d.T. entspricht

    Also ein einigermaßen vernünftiges Haarhygrometer rein und alle paar Wochen nachschauen bzw. den Funk Außensensor einer Wetterstation. Ab wie viel % Luftfeuchte wird es denn kritisch? Ist ja abhängig von der Temperatur und die schwankt dort oben ja zwischen -10 und +40.


    Ich vermute jetzt einfach mal, dass diese Abdeckung von aussen nicht erfolgt ist, sonst hätte man die USB ja auch gleich 5 cm Unterhalb der First enden lassen können.

    Gut möglich denn die Idee mit den Durchführungsmanschetten kam ja vom Zimmermannsmeister.


    Fazit: Erst einmal warten und die Luftfeuchte kontrollieren und falls nötig später die Durchführungsmanschetten einbauen lassen.

    Warum nicht?

    Hüstel, doch, natürlich. Lieber jetzt vielleicht 2 Monate opfern als die nächsten 3 - 6 Jahre quartalsweise ein Schreiben vom oder ein Termin beim Gericht und dafür erstmal tausende € auslegen ... mit im Ergebnis doch ungewissen Ausgang. Naja ...

    OK, vielleicht bringe ich diese Variante ins Spiel. Ich habe halt Bedenken, dass man in der jetzigen Phase (kurz vor Einzug) mit dem herausreißen der Innenwände mehr Schaden anrichtet als Nutzen. Es müsste ja quasi alles von vor beginnen, Elektro, Sanitär, Putzen, Schleifen usw. Ich weiß auch nicht wie man den BU dazu bewegen könnte das überhaupt zu machen? Der weigert sich ja sogar viel kleinere Mängel zu beheben.



    Nochmal bezüglich Innenwände, wie kann man denn einen PP4 oder meinetwegen PP6 verwenden wenn in der Statik ein Stein mit der Festigkeitsklasse 12 vorgegeben ist? Kann es dafür eine plausible Erklärung geben oder ist das einfach unzulässig?

    Ja...ich finde das auch eine sehr bedenkliche Aussage. Will man da überhaupt noch helfen, da man ja ohnehin zu dem faulen, nutzlosenPack zählt, das sich auf Kosten der Bauherren ein locker entspanntes Leben unter südlicher Sonne macht?

    Ganz ehrlich, ich habe bei jedem der hier anwesenden Architekten den Eindruck, dass sie hervorragende Arbeit leisten. Ohne jeden Zweifel. Mit meiner Aussage "allgemeines Problem" wollte ich nicht sagen, dass es ALLE Architekten nicht so genau nehmen. Sollte es so verstanden worden sein dann möchte ich für die ungünstige Formulierung um Entschuldigung bitten.



    Ich denke Deine Sichtweise ist falsch.


    In Foren treffen sich idR die, die Probleme haben oder hatten. Nicht die, die nur ein kurzes Loblied anstimmen wollen.

    Bei chefkoch, urbia und co treffen sich nicht die Leute die Probleme beim Bau hatten sondern Menschen mit Interesse am Kochen, Auto, Computern, Haustieren usw. und wenn dort einer fragt wie zufrieden die anderen Hobbyköche mit der Variante Architekt / GU usw. waren, dann erhält man ein einigermaßen repräsentatives Bild. Da gibt es dann ja auch welche die zufrieden waren. Es ist doch in allen Berufsgruppen so, dass es wenige richtig gute gibt (da zähle ich euch durchaus dazu) und wenige richtig schlechte und dann eben die Masse dazwischen. Vielleicht gibt es auch noch einmal eine Differenzierung zwischen Einfamilienhäusern und größeren Projekten.


    Du solltest mal - von einem techn. Spezi = Gutachter - das gesamte Gebäude "auf den Kopf stellen" lassen, was da wirklich im Argen liegt. Wenn ich lese, Trockenbau in Statik, MW ausgeführt, dann frage ich mich, was sagt die Statik dazu, egal ob 4 oder 6.

    Ist das nur in der Bauweise geändert oder gibts da auch statische Probleme (abgesehen davon, dass ich Porenbeton eh nicht mag im EFH Bereich)

    Eben gab es das vermutlich letzte Treffen mit dem man doch noch eine Art Kompromiss hätte finden können. Nachdem das aber mit dem Innenwandringanker und den an sich falschen Innenwänden hinzu kam war auch meine Bereitschaft dazu nicht mehr sonderlich groß. Also geht es nun in Richtung RA / SV das steht zwar schon seit Wochen im Raum aber nun wüsste ich nicht was es noch verhindern sollte. Der Rohbauer wirkte zwar angepisst, hat aber auch keine größeren Bemühungen unternommen die Kuh vom Eis zu holen. Unser Architekt versucht natürlich eine Einigung zu erzielen da er ja tief mit drin steckt.


    Die fehlenden Innenwandringanker hat der Rohbauer so erklärt, dass es keine tragenden Wände sind und ein Innenwandringanker Lasten aus dem Außenringanker auf die Innenwände überträgt. Klang auch irgendwie plausibel. Dennoch sind sie ja gerissen.


    Bezüglich Innenwände waren laut Statik im DG ja Trockenbauwände vorgegeben. Laut LV dann PB mit PP6. Verbaut wurden dann welche mit PP4. Für die Innenwände im EG und OG wären in der Statik sogar KS mit Festigkeitsklasse 12 vorgegeben, im LV stand dann PP6 un gebaut wurde dann mit PP4.



    Nur auch hier, was soll dem Rohbauer denn schon passieren, Konsequenzen wird es keine geben. Er weiß doch, dass in der jetzigen Phase niemand mehr die Innenwände neu mauern lässt.

    Ist diese Leistung bereits bezahlt? Ist sie überhaupt verbindlich beauftragt (eindeutige Leistungsbeschreibung, Leistungsverzeichnis, über dem Auftrag beiliegende eindeutige Ausführungspläne wie Ansichten, Schnitte ...)?

    Sie wurde im LV verbindlich beauftragt -> ohne Absprache dann nicht erbracht -> und auch nicht abgerechnet.



    Die Statik (bzw. Teile von ihr) macht widersprüchliche Angaben zu einem Bauteil.

    Weiß ich gar nicht, also in der Statik steht nur Innenwände in Trockenbau, eigentlich nichts widersprüchliches.


    Architekt weicht ohne Rücksprache mit Statiker in der Ausführungsplanung von der Statik ab -> dritte Version
    Der Bauherr erfährt von 1. und 2. nichts.
    Der Rohbauer meint, dass sich die Planung so nicht umsetzen lässt und baut eine vierte Version. Der Bauherr erfährt auch davon nichts.
    Der Architekt stimmt der mangelhaft von 1. vollständig abweichenden Ausführung zu. Der Bauherr erfährt davon nichts.

    Soweit alles korrekt. Statik sagt Trockenbau, siehe Positionspläne. Im LV und dem Bewehrungsplan (ebenfalls hochgeladen) steht dann 11,5 PB Innenwand mit Ringanker. Ringanker wurde dann als zu schwierig umsetzbar angesehen und nicht ausgeführt, davon habe ich erst jetzt erfahren und das auch nur weil ich auf Grund eurer Hinweise nachgefragt habe. Abgerechnet wurden die Innenwandringanker dann immerhin nicht.


    In diesem Zusammenhang gleich das nächste Problem, im LV wurde für die Innenwände PP6 vorgegeben also habe ich die alten Bilder der Steinpakete noch mal geprüft und siehe da: PP4... darf doch alles nicht wahr sein. Hier wurden sogar die PP6 abgerechnet.


    Zum technischen Teil: Fertige U-Schälen für Ringanker gibt es erst ab einer Wandstärke von 15 cm. Aber Ringanker lassen sich auch rein in Stahlbeton herstellen, man muss sie dann halt örtlich schalen.

    Und wenn man diesen wenigsten von der Außenwand 3 m bis zu der Stahlstütze geführt hätte. Der Aufwand wäre doch sehr überschaubar gewesen.

    Du sagt pauschal, ALLE Bauleiter, egal ob Architekt, Ing. oder Handwerker, macht seinen Job schlecht und wirfts MIR vor, allgemeine Vorwürfe zu machen??

    Natürlich machen nicht alle Architekten oder Handwerker ihren Job schlecht. Mir ging es darum, dass es zumindest in meinem Umfeld schon mehr negative Erfahrungsberichte gibt als positive. Das Bild ist ja nicht schlecht aber eben doch durchwachsen, so richtig zufrieden war niemand. Vielleicht erwartet man auch einfach zu viel.


    Auch habe ich Dir nicht vorgeworfen allgemeine Vorwürfe zu machen. Du warst der Meinung, dass ich nur Gründe suche um mir nicht eingestehen zu müssen, dass ich bei der Auswahl meines Architekten Fehler gemacht haben, die andere nicht machen. Denke aber, dass ich bei der Wahl des Architekten überdurchschnittlich viel Aufwand betrieben habe und möchte mir zumindest diesbezüglich nichts vorwerfen. Wie auch immer.



    Bezüglich Ringanker habe ich nun mit unserem Architekten gesprochen. Es war so, dass in der Statik tatsächlich mit Trockenbauwänden geplant war. Dann wurde dies auf 115er PB + Ringanker geändert. Der Rohbauer war dann der Meinung, dass sich ein Ringanker auf einer 115er Wand schlecht machen lässt, stimmt das? Der Architekt hat dem dann zugestimmt ohne mich einzubinden oder zu informieren.

    NEIN, Es ist Dein Spezielles. Du suchst Gründe, um bei der Auswahl Deinses Architekten keinen Fehler gemacht zu haben, den nicht alle machen

    Gääääähn... Anfangs fühlte man sich durch solche Aussagen von Dir noch provoziert, zwischenzeitlich ist es eher langweilig da immer die gleiche Leier. Du neigst stets dazu die "Schuld" beim Bauherren zu suchen anstatt ein paar schwarze Schafe in den eigenen Reihen für möglich zu halten. Das machst Du bei anderen TE ja auch, die haben ein Anliegen und reflexartig verspekulierst Du Dich in Annahmen der TE muss an allem Schuld sein.


    Natürlich habe ich mit meinem Architekten nicht die beste Wahl getroffen aber sag mir doch mal welche Fehler ich bei dessen Wahl gemacht habe die andere BH nicht gemacht haben? Das ist so ein Unsinn. Ich habe mehrere Erstgespräche geführt, habe mir sehr viel Zeit für diese Gespräche genommen, mir die Internetseiten/Referenzen angeschaut, habe mir sogar einen Fragenkatalog ausgearbeitet und und und. Bist Du wirklich so naiv zu glauben, dass der Architekt im Erstgespräch sagt, du kannst mich gern nehmen aber ich will dir schon vorher sagen, dass ich es nicht ganz so genau nehme?


    Vorzuwerfen ist mir, dass ich zu spät reagiert habe und zu spät den Ernst der Lage deutlich gemacht habe (wie es von Skeptiker oft angeregt wurde) aber schon bei der Auswahl Fehler gemacht zu haben, werfe ich mir selbst nicht vor. Es ist halt einfach blöd gelaufen und war meiner Meinung nach nicht vorhersehbar.


    Und um auf meine ursprünglich Aussage zurück zu kommen, natürlich ist die Zufriedenheit mit Architekten beim Bau eines EFH eher durchwachsen. Nimm Dir mal die völlig fachfremden Foren wie urbia, chefkoch, motor-talk, computerbase usw. und suche dort nach Erfahrungsberichten Architekt / GU und Du wirst sehen, dass das Ergebnis bezüglich Architekten freundlich ausgedrückt sehr durchwachsen ist. Und in diesen Foren treffen sich ja nicht die BH die schlechte Erfahrungen gemacht haben sondern der Schnitt der Bevölkerung. Wir haben damals auch diese Themen gelesen und uns trotzdem für einen Architekten entschieden.


    Einige Experten hier reißen sich für die Ratsuchenden echt den Arsch auf und wenige andere machen das mit 2-3 Beiträgen zu Nichte.


    Mich hätte das Thema Statiker


    Zitat

    Ich habe noch eine Frage zur Statik: Wenn von dieser ohne Not und ohne Absprache abgewichen wird, bin ich dann verpflichtet diese anpassen zu lassen und wenn ja wer bezahlt das? Und wie läuft das mit dem Gebrauchstauglichkeitsnachweis, habe ich den quasi mit der normalen Tragwerksplanung bereits bezahlt oder ist das eine gesonderte Leistung? Im Honorarangebot steht nur: Lph 4 Genehmigungsplanung / statische Berechnung - keine Ausführungsplanung.

    mehr interessiert aber nein es geht darum was ich bei der Wahl des Architekten alles falsch gemacht habe... Man ist doch mit dem ganzen Kram schon beschäftigt genug, da sind pragmatische Tipps hilfreich und keine ungerechtfertigten Schuldzuweisungen.

    Dafür gibt es notfalls Gerichte.

    Die das dann schnell und gerecht entscheiden. :thumbsup:


    Bei mir kommt ja erschwerend hinzu, dass sowohl Architekt als auch BU Fehler gemacht haben und sowohl Architekt als auch BU bereits viele gemeinsame Projekte umgesetzt haben und aktuell parallel zu unserem zwei größere Sachen (Kühlhaus usw.) gemeinsam machen. Ich bin realistisch genug einschätzen zu können wie das vor Gericht laufen KANN. Trotzdem werde ich diesen Weg gehen wenn es zu keiner Einigung kommt.


    Was hieße in meinem Fall eigentlich Mangelbeseitigung? Den Innenwandringanker nachträglich ausführen oder die Risse verfüllen oder beides? Das eine ist eine nicht erbrachte Leistung und das andere eine daraus resultierender Mangel? Spätestens hier wird es nicht ohne Gutachter gehen.



    Nein, wenn ich Dich bisher richtig verstanden habe, sind sie das nicht, sondern lediglich damit bekleidet / verkleidet.

    Also Drempel und Giebelwände sind aus 490er PB + Ringanker. Vor dem Drempel steht GK. Decken und Schrägen bestehen aus Zwischensparrendämmung, Dampfbremse, Untersparrendämmung und GK.


    Trennwände wurden vermutlich in der Statik mit den geringen Lasten einer einfach beplankten GK-Wand angesetzt und die Decke entsprechend gerechnet.
    Ausgeführt wurde (schwerere?) „Massiv“-Wände.
    Die Decke wird also (etwas) stärker belastet und biegt sich damit (minimal) stärker durch als berechnet (wenn denn der Gebrauchstauglichkeitsnachweis überhaupt geführt wurde).
    Auf die eigentlich erforderliche Anbindung der Mauerwerksinnenwände an die Giebelwände wurde verzichtet.
    Die aus der vertikalen Deckenverformung resultierenden Zugkräfte längst der Innenwände können weder in der Wand selbst aufgenommen noch an einen StB-Anker weitergeleitet werden.
    Es entstehen Risse an den Giebelanschlüssen.

    Ja stimmt, in der Statik wurde tatsächlich mit GK Innenwänden gerechnet (siehe Positionspläne). Schon in der Ausführungsplanung und LV standen aber dann PB Wände. Wobei ich nicht weiß ob eine 115er PB Wand auf den kurzen Stücken bis zu den Stahlsäulen eine 20 cm Betondecke so weit durchbiegt, dass die Wand abreist. Dagegen spricht ja auch, dass im OG 240er Innenwände stehen und zwar nur knapp neben der abgerissen Wand im DG.


    Ist es vielleicht auch möglich, dass der Wind (und hier war die letzten Wochen teils ordentlicher Sturm) auf das Dach -> Mittelpfette drückt und diese dann auf die Stahlstütze drückt und diese dann die Betondecke ein paar mm nach unten biegt? Die PB Innenwand steht ja unten auf der Decke und seitlich an der Stahlstütze und geht da mit und reist von der Außenwand (2,5 mm) ab.


    Ich habe noch eine Frage zur Statik: Wenn von dieser ohne Not und ohne Absprache abgewichen wird, bin ich dann verpflichtet diese anpassen zu lassen und wenn ja wer bezahlt das? Und wie läuft das mit dem Gebrauchstauglichkeitsnachweis, habe ich den quasi mit der normalen Tragwerksplanung bereits bezahlt oder ist das eine gesonderte Leistung? Im Honorarangebot steht nur: Lph 4 Genehmigungsplanung / statische Berechnung - keine Ausführungsplanung.

    Mal ganz blöd in die Runde gefragt: Widersprechen sich die Angaben "Ringbalken auch über die Innenwände führen..." und "Alle Innenwände in Trockenbau" nicht? Kann ich mir gerade nur schwer vorstellen....

    Die Innenwände im DG sind aus 115er Porenbeton. Drempel, Schrägen und Decken sind aus GK.


    ...das musst Du natürlich selber wissen. Ich glaube ich würde den Rückbau verlangen.

    Das würden die auf eigene Kosten niemals machen. Die sind schon bockig bei der Behebung viel viel kleineren Sachen. Und falls doch würden die vermutlich mehr Schaden anrichten als Nutzen.


    So sind wir letztlich doch Gericht gelandet, weil wir Geld einbehalten haben und können - falls das Verfahren jemals ein Ende findet - später allen Pfusch selbst richten lassen. Dabei zahlen wir mit Sicherheit drauf, selbst wenn der GÜ nicht die Finger aufhebt. Und wir haben dank der tollen Gerichte noch jahrelang Spaß...

    Deshalb versuche ich gerade, so paradox das klingen mag, mit dem BU das Erbringen weiterer Leistungen (Erdarbeiten, Frostschutz, Kanalarbeiten usw. wo nicht sooo viel schief gehen kann) auszuhandeln. Damit kann ich unterm Strich vermutlich besser leben als mit einer jahrelangen Gerichtsverhandlung die mir am Ende vielleicht auch keine Verbesserung bringt.