Beiträge von ThomasMD

    Von daher ist mir unklar was du mit engem Blickfeld meinst....

    Wirklich?


    Kürzlich war es noch eine reine Vermutung, dass das Geld im Flur abhanden kam:

    seit gut 17 Jahren Haushaltsbuch. Letzten Monat fehlten mir genau 50 EUR Bargeld am Monatsende.


    Mir fällt aber partou nichts ein


    Verdacht, das mich einer meiner Handwerker bestohlen haben könnte


    Lebst Du eigentlich allein?

    Kein Partner, keine Kinder, keine Haushaltshilfe?

    Dann haben wir aber 200%?


    Wie ich schon schrieb, beobachte ich aber in meiner Praxis ein deutliches Übergewicht der venustas und die Bauherren haben der wortreichen Argumentation des Architekten wenig entgegensusetzen oder merken gar erst nach Einzug, dass das Bauwerk so nur eigeschränkt funktioniert.

    Ach wenn mir die Beschreibung etwas wirr erscheint

    Expansionsgefäss, das im Estrichboden zwischen zwei Sparren platziert war

    kann ich mir nicht vorstellen, dass von den Totrohren noch eine bauphysikalische Gefahr ausgeht. Wenn Du verhindern willst, dass irgendwelche Tierchen die Rohre als Autobahn missbrauchen, dann verschließ die Enden mit irgenwas, was gerade so rumliegt. Ich würde aber den Verschluss reversibel machen, um spätere Nutzung als Schutzrohr für eine elektr. Leitung zu ermöglichen.

    Aha, wieder was gelernt!

    Dazu mal eine wertfreie Frage: Zu wieviel Prozent sollte die Außenansicht eines Gebäudes gegenüber der Gebrauchstauglichkeit im Inneren in die Wertung eingehen?


    Ich habe in meinem sehr beschränkten Erfahrungsfeld mit Architekten die Erkenntnis gewonnen, dass z.B. eine harmonische Fensteraufteilung auf der Zeichnungsansicht den Ausschlag über Fenstergrößen und -anordnung stets deutlich höher gewichtet wird, als die Nutzungsmöglichkeit. Dabei wird sogar der Zeichnung eine viel höhere Bedeutung beigemessen, als der realen Wahrnehmbarkeit des Gebäudes, welches später wegen Umgebungsbebauung, Betrachtungswinkel und Belichtung gar nicht zu sehen ist.

    Am deutlichsten wird das, wenn mir Architekten erklären, dass ich doch bitteschön zu schätzen wissen sollte, dass das Gebäude von oben wie ein Fisch, eine Welle oder ein Bergsee aussieht und ich diese schöpferische Leistung würdigen könnte.

    Tja, Schießscharten scheinen in den Architektenweiterbildungen gerade in Mode zu sein. Hier in Magdeburg hat man am Breiten Weg auch einen ganzen Block zur Festung verunstaltet. Dort sogar bodentief. Wenn ich wieder zu Hause bin, mach ich mal ein Foto von dem Grauen.

    Aber als WEG-Kaufer hast Du noch schlechtere Karten, wie als Mieter. In Letzterem musst Du nur den Vermieter überzeugen. In der WEG hast Du die versammelten Neidhammel (sorry weisduwas 😉) gegen Dich. Da hilft nur, ummöbilieren.

    Reicht Lüftung und Fußbodenheizung im Estrichprogramm aus um alles zu trocknen und Schimmelbildung zwischen Betondecke, StyroporDämmung und Estrich zu verhindern??? :pfusch:

    Nein, reicht defininitiv nicht. Denn zwischen Estrich und Rohdecke befindet sich ja noch die Dämmschicht.

    Professionell trocknen lassen, indem heiße Luft unter die Dämmung geblasen wird und die Kondenstrockner dann die aufgefeuchtete Luft trocknen.

    Zwischendurch und hinterher alles gut messen lassen und dokumentieren.

    Hat denn der für das Malheur Verantwortliche schon seine Haftpflichversicherung informiert?

    In der Elektroverteilung ist auch umfangreich zu trocken, zu prüfen und teilweise auszuwechseln. Ebenso ist das EG auf Schäden zu untersuchen.

    Das wird wohl eine größere Baustelle...

    Frage ist auch nach der Abdichtung unter der Wanne zu stellen. Regulär hätte das Wasser gar nicht durchlaufen dürfen.

    Was man vielleicht noch als Vorteil für ein Schrägsitzventil sehen könnte, die lassen sich nicht ruckartig schließen, wodurch das Risiko für einen Wasserschlag reduziert wird.

    Darum sind Kugelhähne in der Trinkwasserinstallation auch nur als Wartungshähne zugelassen, also an Stellen, zu denen der gemeine Nutzer für gewöhnlich nicht hinkommt.

    Nicht dass die Versicherung im Schadensfall nicht oder nur teilweise den Schaden ersetzt, da "fahrlässiger Weise" nicht (rechtzeitig) getauscht wurde?

    Dazu muss man sich das Schutzziel der gesetzlich vorgeschriebenen Rauchmelder vor Augen halten und das ist allein die Warnung der Raumnutzer vor Rauch, um sich rechtzeitig in Sicherheit zu bringen. Der Schutz von Sachwerten und Dritten spielt dabei überhaupt keine Rolle. Deshalb müssen die Rauchmelder auch nur innerhalb der Wohneinheit hörbar sein.

    Allerdings gäbe es keine Verkehrsunfälle ...wenn sich alle an die Regeln halten würden.

    Das ist richtig, hat aber nichts mit Deiner AHA-Frage zu tun.

    Darauf zielte meine Frage ab

    Nein, zielte sie nicht.

    Es ist also ziemlich unwahrscheinlich, dass sich jemand infiziert, der die AHA-Regeln einhält. Oder nicht?


    Das bezieht sich eindeutig auf den Einzelnen, der geschützt sein soll, wenn er AHA einhält.

    Es ist also ziemlich unwahrscheinlich, dass sich jemand infiziert, der die AHA-Regeln einhält. Oder nicht?

    Lieber Namensvetter, zum siebenhundertachtunvierzigsten Mal:

    Die AHA-Regeln zielen zum überwiegenden Teil darauf ab, die Infektion anderer Personen zu vermeiden.

    Die obige Frage ist also genauso schlau wie zu fragen, ob jemand der sich selbst an die Verkehrsregeln hält, auch ganz bestimmt nicht Opfer eines Unfalls werden kann.

    von der Kaltwasserleitung unter der Spüle (die direkt unter dem Fenster zum Vorgarten sitzt, gerade durchs das Mauerwerkund WDVSnach draußen zu gehen und dort die Außenzapfstelle so frostsicher anbringen zu können. Die Bohrung soll von außen durch das WDVS und Mauerwerk nach innen erfolgen und dort mit einem T-Stück an die Wasserleitung, die zur Spüle geht, angeschlossen werden.


    Funktioniert das so?

    Ja das funktioniert tausendfach.

    Ich nehme an, dass die Firma eine frostsichere Außenarmatur einbauen möchte. Dann ist sowohl dem Frostschutz als auch der Trinkwasserhygiene gedient. Das Ventil sitzt unter der Spüle innerhalb des Hauses und es entsteht keine stagnierende Leitung, wie das bei Außenarmaturen oft der Fall ist.

    Der Druckverlust hängt vom Vordruck und den Querschnitten im Haus ab, sollte aber kein Problem darstellen.

    Auch die Wärmeleitung durch die Armatur nach Außen ist unproblematisch.

    Nach Ablauf der Gewährleistung dürften Ansprüche an den Hersteller nicht mehr möglich sein. Wie groß ist der Speicher?

    Wenn ein Austausch unverhältnismäßig schwierig ist, könnte vielleicht vor Ort nachgeschweist werden oder handelt es sich in Wirklichkeit um den WW-Speicher fürs Trinkwasser?


    Generell gibt es einige Stellen, an denen der Estrich wohn auch in den Trockenbau fließen wird, so wie ich das sehe. zB an den durchdringenden FBH Rohren durch Trockenbau Wände. Ist das kritisch?

    Ich sehe das durchaus kritisch. Auch der erdfeuchte Estrich wird so eingebracht, dass alle Hohlräume gefüllt sind.

    Der Estrich wird sich so mit dem Trockenbau verzahnen (Schallbrücken) und die Trennfugen werden unwirksam.

    Zähler und alles was dazugehört nicht Gemeinschaftseigentum? Ist dafür nicht die WEG verantwortlich?

    Die Zähler sind regelmäßig vom Abrechnungsunternehmen gemietet. Auftraggeber ist ebenfalls regelmäßig die Eigentümergemeinschaft, vertreten durch den Verwalter.

    Wenn sich der Zustand und die Lage Zähler-Reviklappe nicht geändert hat, wäre theoretisch der Verwalter in der Pflicht, dies zu regeln.

    Dann müsste die WEG für die Kosten aufkommen.

    Oftmals sind aber durch Badrenovierungen in Verantwortung des Wohnungseigentümers die Klappen verändert worden, damit sie besser ins Raster passen, kleiner, hübscher, unauffälliger sind und dann ist es alleinige Sache des Eigentümers für die Mehrkosten aufzukommen, unabhängig ob der jetzige oder vorige Eigentümer Auslöser war.

    So einfach ist das nicht.

    Oftmals sind die Reviklappen so ungünstig angebracht, dass ein gutwilliger Monteur mit Chirurgenhänden, es im Blindflug gerade so schafft, die Zähler zu wechseln und sich dabei völlig zu zerkratzen.

    Findet später ein Wechsel zu Techem statt, die die Auswechslung nicht selbst machen sondern Subs zum kaum auskömmlichen Festpreis mit dem Wechsel beauftragen, weigern sich deren Monteure zu Recht, unter diesen Bedingungen zu arbeiten.

    Allein aus dem Umstand, dass es früher mal einer geschafft hat, die Zähler zu wechseln, kann nicht erwartet werden, dass sich alle 5 Jahre jemand blutige Hände holt.

    Ich habe mir bei unseren 6500 Wohnungen immer eine Liste der "unmöglichen" Wohnungen geben lassen und mit dieser dann einen Monteur unserer Vertragsinstallateure rumgeschickt, der entweder den Zähler von Techem eingebaut hat oder die Leitungen umgebaut oder entschieden hat, dass die Klappe vetsetzt/vergrößert werden muss.


    Ohne die Situation vor Ort zu sehen, ist ein Urteil nicht möglich.