Beiträge von ThomasMD

    zumal der Preisvorteil gegenüber Öl ja auch nicht mehr so gravierend ist

    Preisvorteil Flüssiggas ggü. Öl war noch nie besonders hoch. Eher umgekehrt und die Flüssiggaslieferanten haben schon immer politische Preise gemacht und sich an die vorherrschende Beheizungsart in der Umgebung angepasst.

    (Pumpentausch, Heizkörper- / Thermostattausch, Isolierung erneuern, hydr. Abgleich) lohnt sich wahrscheinlich auch nur bedingt - neue Pumpe, Isolierung und hydraulischer Abgleich sind im Zuge der späteren Umrüstung auf Gas / Pellet dann ja wahrscheinlich auch wieder erforderlich, oder?

    Alle diese Maßnahmen haben nicht mit dem Energieträger der Wärmeerzeugung zu tun, solange sich die Heizkennlinie nicht gravierend ändert.



    Lediglich bei deutlich niedrigeren Medientemperaturen, wie bei einer Wärmepumpe muss alles neu berechnet und bedacht werden. Aber dafür muss das gesamte Haus ertüchtigt werden und nicht nur die Heizung.

    Das kommt davon, wenn man nur am Handy schreibt.

    Ich hatte es so verstanden, das zw. Absenk- und Heizzeit ein Unterschied von 0,7 bar besteht.

    Wobei in Anlagen mit ordentlich funktionierender Druckhaltung lediglich das Ein- und Ausschalten der Umwälzpumpe für kurzzeitige Druckschwankungen sorgt.

    Ist denn nun eigentlich noch ein Wassernachfüllen notwendig?

    Warum sollten 2 bar ungesund sein?

    Ungesund ist aber auf jeden Fall die große Druckdifferenz zw. Aufheizung und Absenkung und untermauert meine These vom zu kleinen, defekten oder falsch befüllten MAG.

    Leg doch mal ein Blatt Küchenkrepp für 24 h zw. Si-Ventil und Ablauftrichter.

    Ich vermute, dass auch die neue Therme einen Automatikentlüfter verbaut hat. Ich halte von den Dingern nichts und in meinen Anlagen bleiben die Kappen zu. Aber nicht weil ich Angst vor Luftansaugen hätte, sondern weil die früher oder später anfangen zu sabbern.

    In einer Anlage mit funktionierender Druckhaltung kann auch der schlechteste Entlüfter keine Luft ansaugen. Das geht einfach nicht.

    Zum MAG hat er gesagt, das wurde eingestellt, und wenn es defekt wäre, wäre das irgendwann auch mal voll mit Luft und die Luft wäre aus dem System.....

    Bist Du sicher, dass das ein Heizungsbauer war und kein Friseur, der wegen Corona zur Zeit nicht schnippeln darf?


    Worauf willst Du warten?

    Such Dir jemanden, der wirklich vom Fach ist. Auf Gewährleistung brauchst Du vermutlich wegen Deiner Mischinstallation aus alt und neu ohnehin nicht zu hoffen.

    ...Der hydraulische Abgleich ist quasi die Fehlersuchmaschiene .....

    Unsinn. Beim hydraulischen Abgleich findet niemand einen Fehler in der Druckhaltung. Das ist typisches Energieberatersprech mit reinem Lehrgangswissen ohne wirklich fachlichen Hintergrund.

    Ich gehe sogar soweit, dass der nachträgliche Abgleich in einer üblichen EFH-Anlage mit Heizkörpern, außer beim Aufheizvorgang, fast überhaupt keinen Effekt hat.

    Lediglich in Anlagen, deren Verbraucher ohne thermostatische Einzelregelung arbeiten sollen, ist er unabdingbar. Das sind heutzutage vorwiegend Fußbodenheizungen an Luftwärmepumpen. Da will man, das die rechtlich vorgeschriebenen ERR ständig offen bleiben, um für jeden Kreis den nötigen Volumenstrom bereitzustellen und die Wärmepumpe im optimalen Bereich zu fahren.

    Nun nach solchen Arbeiten an der Heizungsanlage sollte eigentlich ein hydraulischer Abgleich gemacht werden ....

    dabei werden in der Regel solche Fehler erkannt und beseitigt ( wenn es richtig gemacht wird)

    Das reflektorische Rufen nach einem hydraulischen Abgleich bei allen auftretenden Heizungsproblemen ist ermüdend und bringt die Fragesteller selten weiter.

    Bei Luftproblemen hilft er überhaupt nicht.


    Nach Ollis Beschreibung handelt es sich hier um ein reines Ausdehnungsproblem. D.h. das Ausdehnungsgefäß ist zu klein, defekt oder wird mit zu hohem oder auch zu niedrigem Vordruck betrieben.

    Genaueres kann nur ein Fachmann vor Ort feststellen.

    Der flächendeckende Einsatz von Kupfer und die Abschaffung der Schraubklemmen macht heute solche Bastellösungen obsolet. Zu ihrer Zeit hatten die aber wohl ihren Sinn.

    Heute kennen viele Elis diese Installationsart gar nicht mehr.

    So hatte ich vor vierzig Jahren alle Abzweigdosen meiner Gartenlaube installiert. Ich war es leid, jedes Jahr alle Klemmstellen nachzuziehen, weil das Aluminium der Leiter unter dem Schraubendruck der Klemmen wegfloss. Damals kamen in der DDR deshalb Pressverbinder auf, die allerdings für "Privat" nicht zur Verfügung standen.

    Ich habe deshalb alle Leiter ca. 5cm abisoliert, miteinander verdrillt und dann das Bündel in der Mitte einmal abgeknickt und das Ganze mehrmals mit der Kombizange verpresst. Anschließend Isolierschlauch drüber und fertig war die dauerhafte Aluklemmstelle.

    Als "Berechtigter Hersteller" von Elektroinstallationen habe ich meine Testinstallation zwanzig Jahre lang geprüft und durchgemessen. Zuverlässig und sicher.

    Vielleicht war Dein Vorgänger auch so innovativ? Allerdings hat man mit Kupfer nicht solche Verenkungen machen müssen.

    So unwahrscheinlich ist das gar nicht, Gern werden Steckdosen auf 30 cm Höhe und 20-30 cm Entfernung von der Außenwand gesetzt. Auf welche Höhe hatte doch gleich der TE geschlitzt?

    Wie monolytisch die Trennwand aufgebaut ist und ob nicht gerade das Griffloch des KS- Steins hinter der Dose liegt, weiß vorher auch keiner.

    Mit dem Zollstock mal beim Nachbarn zu klingeln kann viel Ärger ersparen.

    Wie groß ist denn eigentlich die "kalte" Fläche rund um die ALD, wie verteilt sich der Temperaturverlauf und aus welchem Material besteht das niedrigertemperierte Bauteil?


    Hat vielleicht jemand im Bekanntenkreis eine Wärmebildkamera? Ein Handy von Caterpillar (CAT 60 oder 61) reicht dazu schon aus.

    Aufgrund der Beschreibung fällt eine Beurteilung schwer.

    Mal eine ganz andere Frage: Wie ist denn die Auflagefläche zwischen WC-Porzellan und Fliesen beschaffen?

    Existiert da womöglich eine Unebenheit, die nicht ordnungsgemäß ausgeglichen wurde und nun zu Spannungsrissen führt?

    Könnte es vielleicht wirklich sein, dass der für mich nicht sichtbare Riss schon da war oder sich völlig ohne Zutun des Fugers gebildet hat?

    Früher, in der guten alten Zeit, wurden die Auflageflächen von Porzellan mit einer weichen Weißzementpaste bestrichen bevor sie an die Wand oder auf den Boden gedrückt wurden. Damit wurde eine hundertprozentige gleichmäßige Auflagefläche geschaffen. Diese Praxis kam leider aus der Mode und wurde durch Schaumstoffplatten oder Plastikstreifen ersetzt. Das ist aber m.E. nur ein schlechter Ersatz.

    sieht ggf. auf dem Foto auch geringfügig, dass der Sanitärmitarbeiter offensichtlich versuchte, die Silikonfuge mit Gewalteinwirkung zu entfernen

    Wie denn nun? Geringfügig mit Gewalt?

    Ich habe übrigens große Schwierigkeiten, auf den unscharfen Fotos etwas zu erkennen, was wie ein Riss aussieht.

    Nach Abnahme ist das Eigentum auf mich übergegangen

    Das ist korrekt, aber auch mit der Pflicht verbunden, das Eigentum zu schützen und vor dem Zugriff Dritter zu bewahren.

    Du hättest also nach der Abnahme sofort den Schließzylinder wechseln und alle potentiellen Interessenten informieren müssen, dass ab sofort das Betreten des Hauses nur nach Absprache mir Dir erfolgen darf.

    Dadurch, dass eine nicht registrierte Anzahl von Schlüsseln in unterschiedlichen Personenkreisen unterwegs war (und womöglich noch ist) kannst Du nicht davon ausgehen, dass der Eigentumsübergang beim letzten Bauhelfer angekommen ist.

    Arbeiten an der Toilette verrichtet und anschließend mitteilt, dass die Rissbildung bereits vorher war.

    Das ist jetzt natürlich blöd für ihn. Korrekterweise hätte er mangels Zeugen gute und aussagefähige Fotos der Risse vor seinen Arbeiten machen sollen.

    Der Handwerker (Fliesenleger) wurde nicht vom GU beauftragt.

    Jetzt wirds ganz kompliziert. Der Fliesenleger wurde von Dir, Bauherr beauftragt aber der Fugenzieher war Auftragnehmer des GU?

    Der Handwerker der Sanitärfirma konnte das Haus betreten, weil dieses gegenwärtig mit einer provisorischen Hausbautür ausgestattet ist, zu dem die Handwerker und der GU noch Schlüssel besitzen.


    Denn seine Arbeit war abgeschlossen, der Schlüssel nicht mehr in seinem Besitz (sondern bei GU/Ü)

    War er doch.

    nach Abnahme ist für mich Schluss mit freiem Zutritt

    Das kann ja jeder halten wie er will. Der TE hats eben nicht so gehalten. Gründe?

    Nur wirds jetzt schwierig mit der Nachweisführung. Vieleicht wurden die Risse vorher auch nur übersehen, weil die verunglückte Fuge so augenfäliig war?.

    Wir warten auf Bilder vom TE, um weitere Erklärungsversuche zu starten

    Das Glühwein-Rezept von ThomasT benutze ich seit Jahren für unsere Hausweihnachtsfeier. Nehme immer drei Dreiliter-SchläucheMerlot.

    Die letzte Feier musste leider ausfallen. Nun muss ich alles alleine trinken.

    Den Rum lasse ich allerdings seit vorletztem Jahr weg. Die Omas wurden mir zu lustig.

    Der Sanitäter erzählt Unsinn oder Du hast ihn missverstanden.

    Der Vordruck wirkt in gleicher Höhe auf den Druckminderer, egal welcher Nachdruck eingestellt ist.

    Mind. 10 bar schaden ihm nicht.

    Wenn aber nun mit 5 bar Ruhe eingekehrt ist, ist doch alles gut. Krach machen dürfte aber ein ordentlich verbauter Judo-Druckminderer nicht.