Beiträge von Sterneberg

    Moin,


    Meiner Meinung nach handelt es sich wohl um ein Tropenholz. Ich tippe auf Mahagoniersatzholz (Sipo, Meranti?) Es gibt keinen eindeutigen Jahrringverlauf, eher Breite Wachstumszonen und im Randbereich meine ich auch die typische Wechselwüchsigkeit zu erkennen.


    MfG der Sterneberger

    Moin,


    bei 2,7 mm Furnierstärke wird eine Verleimung die im Ergebnis glatt und ansehnlich sein soll, vermutlich daneben gehen. Dafür sind die die alten Stufen viel zu uneben.

    Möglichkeit:

    1. Eichensperrholz (mindestens 6mm, besser 10mm) mit leicht expandierendem PU-Kleber auf die alten Stufen aufbringen. Kanten bis zur nächsten Sperrholzschicht anfasen, dann sieht man auch die abgesperrten Schichten nicht so stark.

    2. Eichensägefurnier anfertigen lassen (kann man in beliebigen Stärken bestellen, ist aber sehr hochpreisig), Aufbringen wie oben beschrieben.


    MfG der Sterneberger

    Moin,


    unten aufgeführtes Produkt gibt`s bei der Firma "Zweihorn", aber sicher auch bei anderen Farbherstellern. Sollte sich auch mit einem Öl auf die Fläche auftragen lassen. (Bitte Vorversuch machen)

    Obgleich das Pulver im Gefäß eher wie Staub wirkt, hat es bei Lacken doch einen erheblichen Rauhigkeitseffekt.

    Vielleicht klappt es.


    MfG der Sterneberger



    Strukturpulver mittel, fein

    STP-M, STP-F

    Produktbeschreibung

    Pulver zum Erstellen von strukturierten (aufgerauten) Lackoberflächen.


    Anwendungsbereich

    Das Produkt kann in nahezu allen lösemittelhaltigen und wässrigen Zweihorn®

    Überzugslacken eingesetzt werden. Ebenfalls möglich ist eine direkte Zugabe

    in Wigranit® Novacolor WNC/Farbton sowie in Variocryl® VCC/Farbton in 2K.


    Produktdaten

    STP-M

    STP-F

    je 400g

    Korngröße STP-M = 50μm

    STP-F = 40μm

    Haltbarkeit - Originalgebinde

    verschlossen

    unbegrenzt

    Weitere Daten im

    Sicherheitsdatenblatt gemäß91/155/EWG

    Zweihorn® | Beizen, Lacke, Naturprodukte » Technische

    Daten » Sicherheitsdatenbläter


    Verarbeitung

    Die Zugabemenge beträgt bis maximal 5%. Das Produkt muss gründlich

    eingerührt werden.


    Einsatz in lösemittelhaltigen Systemen:

    Strukturpulver zunächst mit ca. der gleichen Gewichtsmenge Verdünner (z.B.

    S 9004 oder S 9029) anteigen. Anschließend erfolgt die Zugabe des Lackes,

    Härters usw. Hierdurch wird eine eventuelle Verklumpung vermieden.


    Einsatz in wässrigen Systemen:

    Strukturpulver zunächst mit ca. der gleichen Gewichtsmenge Variocryl®

    Optimizer VO anteigen. Anschließend erfolgt die Zugabe des Lackes, Härters

    usw. Hierdurch wird eine eventuelle Verklumpung vermieden.


    Besondere Hinweise

    Die Zugabe von Strukturpulver kann eine leichte Farbtonabweichung ergeben.

    Dieses ist vor allem auf dunklen Hölzern und dunklen Buntlacken

    wahrnehmbar.

    Die Zugabe von Strukturpulver verändert den Glanzgrad. Lackierte

    Oberflächen erscheinen hiermit je nach Zugabemenge matter.

    Produkt ist hitzeempfindlich. Nicht über 40°C lagern. Vor Sonneneinstrahlung

    schüzen!

    AN_200620_200514

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    Hallo,


    hatte beim Lesen der Beiträge parallel schon das Datenblatt von solid Color stains rausgesucht und wollte gerade posten, da kam ich zu Sarkas Beitrag, also alles zurück, deshalb hier meine Erfahrung:


    Auch für mich eine der besten Farben:


    Keine Grundierung nötig, die Farbe kann als Grundierung verdünnt verwendet werden. Blättert überhaupt nicht ab, bestenfalls "kreidet" sie im Laufe der Zeit ab (heißt aber nicht, das sie abfärbt o.ä. wird bestenfalls über die Jahre ein wenig dünner, reißt nicht, …. Der Hersteller gibt darauf 5 Jahre Garantie auf liegende Flächen und 10 Jahre auf stehende Flächen.


    Wunderbar streichfähig durch den Leinölanteil ( mit ein wenig Erfahrung: Breiter Pinsel, 1x Farbe aufnehmen und 2-3 m Brett in einem Zug streichen. )


    Hab an meinem Haus ca. 500 Quadratmeter Lärchenbretter damit verarbeitet. (Bei Lärche dehnt sich, wegen dem hohen Harzanteil, der Trocknungsprozess ein wenig.

    l

    Grundstoffe Acryl, Alkhyd, und Leinöl so erstmal weitestgehend unbedenklich, Details für einmischfähige Zusätze siehe Datenblätter.


    Und nein: ich bin nur "normaler" Kunde, kein Vertriebler, das seht ihr schon daran, das Sarkas von "Mercedes" sprach,..... an der Kasse denke ich eher, ich hätte schon wieder einen Rolls Royce gekauft ;(


    MfG von der Küste, der Sterneberger

    hallo,

    ich würde die kleinere Anlage nehmen. Wann und wie oft benötigt man denn die Intensivlüftung?? Meine Anlage läuft im Automatikmodus mit Luftsensoren meistens noch unter dem Level der reduzierten Lüftung. Denn die Luftwechselrate ist ja keine statische Größe, sondern von verschiedenen Faktoren abhängig.


    Ich war auch erst skeptisch und wollte eine größere Anlage einbauen, aber o.g. und vor allem der geringere Stromverbrauch der kleineren Anlage waren die Hauptargumente. Ausserdem gibt`s im absoluten "Notfall" ja wohl auch noch Fenster zum Lüften


    MfG der Sterneberger

    Hallo,


    bei dem quer zur Laufrichtung verlegten Laminat und den auf dem Laminat stehenden Schränken gehe ich davon aus, das das Laminat auf der linken Seite hohl gelegen hat. Die Sockelleiste zwischen den Türen hat in diesem Bereich wohl die Bewegung eingeschränkt, aber besonders im Türbereich, bei das Laminat wahrscheinlich stumpf an der Fliesenkante gelegen hat, war die "Pumpbewegung" am größten, was dann auch die besonders dunklen Stellen in diesem Bereich erklären würde.


    Ich denke, das Mikroklima unter dem Laminat hat sich im Rahmen des Feuchteausgleiches wohl langsam an die Luftfeuchtigkeit des Raumes angepasst. Wie gesagt, je nach "Pumpmöglichkeit" mal mehr, mal weniger.


    MfG der Sterneberger

    Moin moin,


    meine Vermutung ist ja, dass die Leckage weniger zwischen Blendrahmen und Mauerwerk zu suchen ist, sondern vielmehr zwischen Blendrahmen und Flügel. Das Kantengetriebe im Flügel hat ja üblicherweise nur verhältnismäßig wenige Verriegelungspunkte. (Zwei bis drei pro Kante). Je nach Kantenlänge kann sich, besonders im Bereich des Ecklagers ein größerer Abstand zwischen den Verriegelungspunkten ergeben.


    Da unsere Fenster üblicherweise nach innen aufschlagen, kann sich bei starkem Winddruck durchaus eine Luftverwirbelung im Falz einstellen, der bis in den Innenbereich des Raumes durchschlägt.


    Sollte meine Vermutung richtig sein, so kann man dieses sehr gut beim Blower Door Test feststellen, der ja üblicherweise aus mindestens zwei Teilen besteht. Der Ventilator wird auf Druck, aber auch auf Sog eingestellt.


    Bei Druckeinstellung (von innen nach außen, drückt der Flügel gegen den Blendrahmen, die Messwerte sind besser, beim Sog werden die Fensterflügel nach "gesaugt", die Falzdichtungen heben sich ab und die Werte werden schlechter. Deshalb mal genau die beiden Kurven miteinander vergleichen (lassen).


    MfG der Sterneberger

    hmmmm,


    ich möchte die Gesamtkonstruktion zwar nicht gesund beten (einerseits sieht man ja insgesamt nicht viel, andererseits gefallen mit die im Regen stehenden Hirnholzabschnitte aus Bild 1 auch nicht), aber schon in der Treaderöffnung wird ja von einer Imprägnierung und dem damit möglicherweise verbundenen Austritt von Salzen gesprochen.


    Wenn mich nun nicht alles täuscht, handelt es sich um Lärchenholz, meiner Meinung nach in KDI-Ausführung, und wenn dem so sein sollte, dann ist die Resistenz doch schon ganz erheblich. Von totalem Murks würde ich nicht sprechen. sicherlich hätte man die liegenden Konstruktionshölzer durch eine Verblechung von oben optimierter schützen können, sprich: man hätte dem konstruktiven Holzschutz etwas mehr Aufmerksamkeit schenken können, aber daß das Ganze nun innerhalb kürzester Zeit vergammelt am Boden liegt, kann man nicht unbedingt vermuten.


    Mfg der Sterneberger

    Wenn die beiden Stützen direkt zusammenstehen, dann legt man die Sperrbahnen direkt nebeneinander. (Stößt sie also stumpf zusammen).
    Stehen die Stützen mit Abstand auf dem gemeinsamen Fundament, na dann wird eben die 2. Stütze genauso wie die 1. einzeln unterfüttert.


    Und wenn`s nu nich klar ist, dann hab ich`s auch nich richtig verstanden. :)


    Der Sterneberger

    Hallo,


    Leinöl in der Küche und Leinölfirnis in der Werkstatt unterscheiden sich durch das Sikkativ, also den Trockenstoff im Firnis, der die Trocknung beschleunigen soll. Außerdem ist der Anteil der Feststoffe im "Küchenleinöl" geringer, da es hier eben nicht um schichtbildende Oberflächen geht.


    Über lange Zeit war der Trockenstoff im Firnis übrigens bleihaltig. In der Übergangszeit wurde deshalb auch mit "jetzt ohne das Schwermetall Blei" geworben. Was die Hersteller allerdings verschwiegen haben: Das Blei wurde durch Zirkonium ersetzt, was im Periodensystem noch weiter "hinten" steht.


    Letztendlich ist Leinölfirnis durchaus ein akzeptabler Oberflächenschutz, der offenporig, und weitestgehend ökologisch unbedenklich ist, aber einen "Schluck" aus der Firnispulle würde ich vermeiden.


    Die Entzündlichkeit der Lappen ist abhängig von der Menge des aufgenommenen Öls. Ein ölnasser Lappen, der zusammengeknüllt auf der Werkbank liegt, ist ziemlich genauso zündfreudig wie ein Lappen im Mülleimer. Deshalb am besten nassmachen und ausgebreitet trocknen lassen.


    Mfg der Sterneberger

    Hallo erstmal,


    "unsere IT-Spezialisten" waren im grünen Forum ja nicht unumstritten :)


    Aber hier will ich doch gerne mal meinen Dank aussprechen für eine superschnelle Reaktion und die Erstellung dieses neuen Treffpunktes.


    Vielen Dank an den "Sir" und seine Mitstreiter!!


    Mfg der Sterneberger