Beiträge von Thomas

    Super,
    bei uns sieht man die "Kartätschenschläge" teils noch ...
    GIbt es irgendwo eine Norm?


    Dann würde ich die unserer Architektin mal vorlegen und schauen
    warum diese in unserem Fall mal wieder nicht zutreffend ist ...


    Besten dank schon mal

    Hallo,
    ich habe mich hier schon länger nicht mehr zu Wort gemeldet und war auch längere Zeit nicht hier.
    Hatte einige gesundheitliche Themen und der Bau läuft aufgrund der schlechten Planung alles andere als optimal ... :wall:


    Nun aber zu meinem eigentlichen Anliegen;
    Unser Verputzer hat unseren Innenputz vor einiger Zeit fertig gemacht.
    Sah auch einigermaßen aus, aber zu diesem Zeitpunkt bin ich noch davon ausgegangen,
    dass er die Wände zumindest einmal grob überschleift.


    Jetzt meinte der Verputzer aber, dass er das nicht machen würde und dass es Bauherrenleistung wäre.
    Unsere Architektin hat dem fleißig zugestimmt, ich habe daran aber so meine und gebe nicht viel auf ihre Aussagen.
    Denn wenn der Verputzer schon "Q3, fast schon Q2 Qualität, da können Sie fast direkt streichen" aufbringt,
    dann frage ich mich, was die Gute noch alles so verwechselt, wenn sie schon die Wertung der Q-Stufen auf den Kopf stellt.


    Kann hierzu jemand etwas sagen, optimal wre natürlich eine Norm oder ähnliches,
    andernfalls ist es letztendlich wieder "Bauherrengeschwätz", da wir ja eh blöd sind und von nichts eine Ahnung haben.


    Vielen Dank im Voraus,
    grüße Thomas

    Versteh die ganze Diskussion ehrlich gesagt nicht so recht. ?(  
    Wir haben uns extra noch Ziegel von unserem Dachdecker nachbestellt dass wir für den Fall der Fälle etwas haben.
    Die fressen ja auch kein Brot und brauchen kaum Platz.


    Grüße

    Du hast eine Rechtschutz, die bei Bauangelegenheiten zahlt?

    Klar,
    leider ist unser Plan schief gegangen.
    Wir waren der meinung, dass wir diese teure zusatzversicherung abschließen, weil wir sie dann garantiert nicht brauchen.
    Nun müssen wir sie doch nutzen :-)


    Ist aber wohlgemerkt nicht in der normalen Rechtschutz enthalten, sondern ist eine gesonderte Versicherung!


    Grüße

    Na klar doch hier im Forum und auch noch mit Schadensersatzverpflichtung, wenn es vom Gericht im Streitfall anders entschieden wird.
    Hinweise hast Du zur Genüge erhalten. Zur endgültigen Klärung mußt Du einen Anwalt beauftragen, der sich die gesamten Vertragsunterlagen schwarz auf weiß ansehen, auswerten und dann mit Berufshaftpflichtversicherung und gegen Vergütung seine rechtliche Beurteilung abgeben wird.

    Hallo Eric,
    so war das natürlich nicht gemeint.
    Ich wollte damit nur betonen, dass Spekulationen in diesem Bereich einfach nicht sinnvoll sind.
    Wir werden dann mal unsere Rechtsschutz beauftragen das Ganze zu prüfen.
    Ist halt ärgerlich wegen der Zeit, aber nicht zu ändern.


    Vielen Dank bis hierhin.


    Grüße Thomas

    Geht schon gehen tun....wenn rechtswirksam vereinbart. Hat Kunde [definition=48,0]VOB[/definition]? Kennt Kunde [definition=48,0]VOB[/definition]? Was ist [definition=48,0]VOB[/definition]?


    Nein, schon mal gehört, kann mir grob etwas drunter vorstellen.
    Es ist gut zu wissen dass wir darüber auch noch etwas tun könnten.


    Eleganter wäre natürlich wenn mir jemand bestätigen würde dass die "Erhebliche Abweichungen" nur auf den Gesamtbetrag bezogen werden.
    Das wäre dann deutich verständlicher und wir könnten das Ganze Thema damit transparent abschließen.
    Wenn wir dann sagen "du hast uns die [definition=48,0]VOB[/definition] aber nicht ausgehändigt" sind wird defintiv im Recht, hätte für mich aber ein "Geschmäckle"


    Das Ganze wäre natürlich obsolet wenn die größer 20% auch auf Posten gelten würden und nicht für die Gesamtkalkulation.


    Grüße Thomas

    Ach Thomas, wie gerne wäre ich dein bauherr und du mein Architekt :love:  
    leider ist dem nicht so, unsere Architektin scheint aber zur Zeit mal echt bemüht zu sein.


    Vielleicht kann ja einer der Fachanwäle ja etwas dazu sagen,
    ich denke die werden es ähnlich sehen wie du, muss das aber natürlich 100%ig wissen.


    Grüße

    Hallo Allerseits,
    das Thema wurde dem Rohbauer durch die Architektin vorgebracht und es kam folgende Antwort:


    Hat er hier recht oder beziet sich die "Erhebliche Abweichung" nur auf den Gesamtpreis?
    Vielen Dank für den Support, ich hoffe wir können das Thema dann demnächst endlich schließen :(


    Grüße

    Hallo Olli,
    ich glaube bei Kirschen ist das SEHR schwer, da sie ja in der Regel nicht nach der Mode gebaut wurden ...
    bzw. schon nach der Mode, aber der von vor hunderten Jahren und diese war deutlich langlebiger als die heutige Mode :D


    Ich bin jetzt nicht so der Religionsexperte, aber was vielleicht schon helfen könnte.
    Aufgrund der Tatsache dass ich dort keinen Geistlichen sehe und der Kleidung der Festgesellschaft,
    würde ich doch mal annehmen dass es evangelisch war.
    Somit könnte man schon einmal größere Teile Bayerns mit hoher Wahrscheinlickeit ausschliesen. :)


    Grüße

    Es gibt wohl Gegenden, wo tatsächlich selten ein Baukran steht. Hier wird das schon fast inflationär genutzt - Baustelle = Baukran. Obwohl es mit der richtigen Planung recht sicher ohne ginge. Nur ist es so für alle erstmal einfacher ;)

    Unser Zimmermann hat sogar die Sparren mit dem Kran aufs Dach gehievt.
    Kann ich auch gut nachvollziehen. Ich könnte ja auch alles laufen, nutze aber lieber Auto und ÖPNV ...
    Wieso sollte man sich kaptt arbeiten, wenn es auch einfache technische Unterstützung gibt?


    Wir hatten die ganze Zeit Baustrom vom Nachbarn abgezwackt.

    Bist du sicher dass das legal war?
    Denn soweit ich weiß ist genau so ein Vorgehen nicht gestattet ...


    Grüße

    Ich finde es krass (oder eher Gras :D ) was WWI aus einem bisschen Samen in die Landschaft werfen für eine Wissenschaft macht.
    Wieder mal ein beitrag der nicht offensichtliche Probleme sehr gut benennt und auch Lösungen aufzeigt.


    Gibt es denn auch etwas dass man noch im Spätjahr (November, ggf. sogar Dezember) ausbringen kann, was den Mutterboden aufbessert?
    Geplant waren Senf und ... das andere was du schon nanntest, aber die sind wohl nur bis September sähbar.


    Vielen Dank dafür, hier bleib ich mal dran!

    Wir hatten gestern einen Termin mit der Architektin und es war sehr erkenntnisreich.


    Die Mehrmengen kommen wohl daher,
    dass wir nicht mit PermaGERÄUSCH gebaut haben sondern der Rohbauer unebdingt sein System wollte.
    Daher hat das Betonwerk wohl deutlich mehr Eisen in die Filigranwände paken müssen und
    daher kommt dann auch die extreme Abweichung von der angenommenen zur tatsächlichen Menge.


    Problem bei dem Ganzen;
    Der Rohbauer sagte, dass sein System deutlich günstiger ist weil er keine externe Überwachung habe
    und schon mehrfach in Grundwasser gebaut habe und es auch dicht geblieben wäre.
    Dass wir deutlich mehr Stahl brauchen und dass es sich 1:1 mit dem überwachten Bau ausgleicht,
    hat er uns leider nicht gesagt.


    Aufgrund dieses Versäumnisses und dass wir einen Pauschalvertrag haben,
    hat die Architektin nun vorgeschlagen, wir zahlen erst einmal die vereinbarte Summe
    ohne die Nachforderungen und unterhalten uns mit dem Rohbauer nochmals.


    Ich denke das ist für beide Seiten fair, je nachdem wie das Gespräch läuft werden wir dann weiter sehen.


    Grüße

    Ich glaube die Reaktion von Ralf ist der gemeinsamen Historie geschuldet ;)
    Aber ja, ich würde die Frage so verstehen wie Ralf.


    Aber manchmal macht es Sinn die beziehungsebene auszublenden und auf der Sachebene zu bleiben.
    Und somit ist das aufgrund der Fragezeichen einfach nur eine Frage, über deren detailierte Beantwortung ich mich freuen würde


    Zur Teilbeantwortung;
    Das Netz macht natürlich Sinn weil die Fugen im Porenbeton doch zum Reißen neigen.
    Hier soll das Netz das weiterreißen verhindern.

    Klar wurde ich über die Vor- und Nachteile der WW aus Ortneton oder Filigtanwänden aufgeklärt,
    wozu gibt es denn sonst das Forum?


    Als ich die Archtiektin darauf ansprach gab es nur Gedruckse und ja, das ist alles mehr oder weniger gleichwertig ...
    Die gute Frau ist für mich nur noch zum Unterschreiben der Unterlagen da und wenn sie so weiter macht wird das ganze auch ein Nachspiel haben ...


    Wie bereits erwähnt kann ich ihr gern die Kotodaten des Verins geben,
    denn dahin gehört die ... nennen wir es einfach mal Gage X(


    Besuch von ihr auf der baustelle ist recht häufig, nur scheint sie sich das Ganze mal kurz anzuschauen
    und dann wieder zu fahren. Eine echte Überwachung kann ich leider nicht erkennen ...

    Vielen dank erst einmal bis hierhin.
    Die Info hab ich echt überlesen und erst vorgestern "wieder entdeckt", tut mir leid
    Das klingt doch erst einmal recht schlüssig und dann bleibt nur die Frage,
    wie wir das Ganze dann fair gestalten können.
    Ich vermute der Rohbauer wird erst einmal nicht sonderlich begeistert sein X/



    Was ich noch nicht verstanden habe:



    Gebaut wurde offenbar ein Betonkeller ( ob WW? ) aus Betonfertigelementen mit Ortbetonfüllung ( sog. Dreischeibenwände ). Hierbei fällt im Fertigteilwerk idR mehr Stahl an. Das bemißt das Fertigteilwerk und der Archi/TWP kann das nicht berechnen. Es wurde aber gerechnet. Frage: wie?Ja, WW als Dreischeibenwand.


    Wie die Berechnung geht dürfte sich aus dem Text von Skeptiker erschließen

    [...]
    - die "Kollegin" selbst nicht ansatzweise begriffen hat, was hier überhaupt passiert ist und / oder dies im Rauch von Nebelbomben zu verstecken versucht.
    [...]

    Ich denke insbesondere der zweite Teil des Satzes dürfte die Situation recht gut erklären.


    Oder war es vielleicht so, dass der TWP einen Betonkeller aus Ortbeton geplant hat, dieser dem [definition=22,0]BU[/definition] mit der Übergabe der Pläne vorgegeben und beauftragt worden ist, der [definition=22,0]BU[/definition] hieraus aber eigenmächtig einen " Fertigteilkeller " gemacht hat? In diesem Falle hätte er ( käme also noch zusätzlich hinzu! ) den Keller nicht in der vertraglich vereinbarten Beschaffenheit und damit mangelhaft erstellt.

    In den Berechnungen des TWPs finde ich nichts, die Architektin sprach jedoch immer davon dass es egal wäre.
    Ob Ortbeton oder Filigranteile würde der Rohbauer anhand seines Equipments entscheiden.
    Uns war es egal, hauptsache dicht sollte es sein.
    Daher könnte es juristisch durchaus ein Mängel sein, aber den würden wir nicht anzeigen, da es unfair wäre.



    Sofern die Perimeterdämmung nicht der vereinbarten Beschaffenheit entsprechen sollte, wäre das natürlich auch ( noch ) ein Mangel.



    Was die Archi an dem Objekt planend, bauleitend und bauüberwachend treibt, ist mir schleierhaft.

    Perimeterdämmung ist schon wieder ein eigenes Thema;
    Der Energieberater forderte 14 cm Kellerwanddämmung in WLG 0,032 (glaube ich)
    Da das aber einen 2 cm Versatz im Sockel bedeuten würde wurde beschlossen den oberen, sichtbaren Meter mit WLG 0,028 (??) zu fertigen.
    Bauarbeiten waren nicht ganz fit und haben das Astro-Therm Premium schön für die Wärmebrücken der Betonteile verbraten
    und als es dann an den keller ging war offensichtlich nicht mehr genug vom teuren Premium da.
    Aber alles kein Problem, ist ja noch vom Standard ausreichend da und passt auch von der Dicke.


    Daher haben sie das einfach mal genommen und einfach mit der Beschriftung nach Innen verklebt,
    sieht der dumme Bauherr ja nicht. Blöd nur dass die Farbunterschiede haben und das Premium deutlich weniger Rosa ist.
    Aber der Rohbauer behauptet felsenfest dass alles korrekt ist und er die Lieferscheine vorzeigen kann.
    Darauf warten wir aber schon seit fast einem Monat.


    Besonders ärgerlich ist dass er immer noch an der Richtigkeit festhält obwohl der Energieberater sagte,
    dass es trotzdem ok wäre und es die Berechnung nicht negativ beeinflussen würde.
    Es ist echt ärgerlich dass das Material falsch angebracht wurde, aber die Mengen sind ok,
    auch deswegen wollten wir wieder nett sein und keine Aufforderung zur Mängelbeseitigung stellen.
    Zumindest


    Wir werden uns hier nochmal mit unserer Architektin besprechen und schauen wie es weiter geht.
    Aktuell tendiere ich dazu ihm das mit dem Pauschalvertrag mitzuteilen und je nach Reaktion eine Kostenteilung vorzuschlagen.


    Grüße

    :eek::elektro: Latürnich müssen die Folien untereinander verklebt werden. Egal ob senkrecht oder waagerecht und egal wo die Stöße liegen.
    Schließlich ist die Dampfbehinderung ;) auch die luftdichte Ebene!!!

    oh Gott,
    ich hab nicht mal getrunken und schreib so ne Scheiße :rb:


    Also nochmal und so dass es andere leute auch verstehen X/
    Die Feldbreite zwischen den Pfetten beträgt maximal 3,75m, die Folie ist aber 4m breit.
    Somit werde ich keinerlei Verklebung innerhalb des Feldes haben.


    Die Folie wird von einer Pfette ohne anzustückeln an die nächste geführt.
    Eine Verklebung erfolgt natürlich, jedoch nur an den Pfetten und zum Mauerwerk hin.
    Somit ist es definitiv dicht, was ja auch völlig klar ist dass es so sein muss


    Grüße Thomas

    Die Überlappung erfolgt doch nicht senkrecht sondernwaagrecht.
    Somit kann die Verklebung doch nicht auf den Sparren verlaufen.


    jedoch wird die Folie hoffentlich nicht untereinander geklebt sondern nur an den Pfetten fixiert.
    Das sollte mit einem Abstand von maximal 3,75m und einer 4m breiten Bremse möglich sein.
    Aber gut, dann werden wir mal schauen wie gut wir das Ganze hinbekommen.


    Grüße

    Ich hätte nochmal eine Frage, die ich überlegt habe:


    Mir ist bewusst dass Tackerlöcher in der Dampfbremse nicht wirklich schlimm sind,
    aber könnte man an den Sparren nicht auch doppelseitiges Klebeband anbringen und ohne Tackern arbeiten?
    Klar würde das nicht sehr lange halten und das die Stöße mit gescheitem Band verklebt werden müssen ist auch klar.
    Aber die Folie wird ja dann von der Lattung gehalten und braucht somit keine zusätzliche Fixierung, oder?


    Grüße

    genau, und der Rohbauer auch noch genau abrechnen und die Massen ermitteln.
    Genau deswegen wollte er ja den Pauschal-Vertrag.


    Aber mal schauen wie das Ganze rechtlich gewertet wird.
    Dann können wir weiter sehen, welche Vorschläge wir hier unterbreiten ... oder auch nicht

    Nämlich???

    Etwas weniger Mauerwerk, die Bautoilette, ein Treppenfundament hat der Tiefbauer direkt mitgemacht.
    Der Dachdecker hat Teile der Mauerwerksdämmung übernommen.


    Außerdem versucht uns der Rohbauer für dumm zu verkaufen und schlechtere Dämmung als Super-Highend zu verkaufen.
    Die hat er nämlich falsch an den Keller geklebt, dummerweise so, dass man die Beschriftung nicht lesen lann.
    Nur blöd das bei Astro -Therm die unterschiedlichen WLGs auch leichte Farbunterschiede haben.


    Auf den Lieferschein, dass alles korrekt ist warten wir genauso wie auf die Bescheinigung der Erdung X(


    ---------- 13. September 2017, 10:16 ----------


    Ganz ernst gemeint: Und aus Deiner Sicht ist es natürlich genau umgekehrt: Einsparungen möchtest Du vergütet bekommen, Mehrkosten sollen gedeckelt sein. Insofern nehmen sich beide Seiten hier nichts und man sieht sehr schön die Probleme von "Pauschal"-verträgen.
    Juristisch halte ich mich hier aber 'raus!

    genau so sehen wir es nicht;
    Klar wurde mehr Stahl verbaut und die sollen auch vergütet werden.
    Nur wenn er einen Pauschalvertrag vorschlägt, dann soll er doch bitte auch dazu stehen.
    Das man sich da auch auf einen Mittelweg einigen kann sagt doch niemand.


    Meine Idee hierzu wäre, dass es sein unternemerisches Risiko war.
    demzufolge würde ich z.B. die tatsächlich entstanden Kosten zahlen (den Stahl als EK-Preis)
    er würde im Gegenzug den Arbeitslohn tragen.


    Somit wäre es aus meiner Sicht ein fairer Deal für beide.


    Hinzu kommt ja auch dass die Architektin und auch der Rohbauer die Stahllisten vom TWP hatten
    und sagten; Menge passt, sind nur statt 9850 kg 9900 kg.


    Grüße