Beiträge von Hannes

    Gegenüberstellung einer LWP u. GBWT, jeweils mit ST in der Kombination hinsichtlich der Investition bei einem Neubau.

    Dies bei zwei in naher Zukunft

    Das Ergebnis würde mich auch interessieren.

    Insbesondere in Kombination mit WP hat man uns bisher fast durchgehend von ST abgeraten. Und wir selbst kamen bei allen Berechnungen zur Wirtschaftlichkeit mit der ST nie auf einen grünen Zweig. Wenn plötzlich die gesamte Anlage mit 35% gefördert wird, könnte das aber in der Tat noch mal anders aussehen. Trotzdem bin ich inzwischen eher der Meinung, dass längerfristig WP mit PV die bessere Kombi sein dürfte. Die große Frage ist bisher der Preis von Akkus...

    Im Referentenentwurf für die Umsetzung des Klima-Paketes 2030 im Steuerrecht beziffert man die Kosten dieser Maßnahmen für die Verwaltung. Dabei wurden 10 Minuten pro Antrag für die Bearbeitung durch die Finanzämter zu Grunde gelegt. Ich denke das reicht für eine gute Qualitätssicherung....

    Die Risiken beim Finanzamt sehe ich genauso wie du. Was, wenn da etwas nicht anerkannt wird? Die Maßnahme ist dann längst gelaufen und man kann nicht mehr nachsteuern.


    Die Anpassung bei der kfw hatte ich noch nicht auf dem Schirm, muss wohl gestern rausgekommen sein? Wollte vor allem zur Geduld bei der Antragstellung raten, hat sich damit dann wohl erledigt ;)

    Das kann ich bestätigen.

    Mit einer aktuellen Panasonic Aquarea J 9kW Maschine komme ich inklusive Trinkwasserbereitung auf eine JAZ von 4,6. Und die Panas sind sicher nicht die teuersten WPs.


    Kleiner Haken, ich hatte meinen BAFA-Antrag noch schnell im Dezember gestellt :wall:

    Noch eine kurze Info, ab dem 1.1.2020 können solche Einzelmaßnahmen auch von der Einkommensteuer abgesetzt werden, und zwar mit 20% der Kosten statt 10 % bei der kfw (§ 35c EStG). Spannend ist, hier wird kein Energieberater benötigt, sondern das “Fachunternehmen“ selbst soll die Durchführung auf einem amtlichen Formblatt bestätigen. Dieses existiert freilich noch nicht...


    Ich persönlich glaube, dass in absehbarer Zeit auch die Fördersätze der kfw entsprechend angehoben werden, um diese Differenz anzugleichen.

    mich erschreckt die extreme Fleckigkeit der Fassade.

    Die ist in der Tat heftig, besonders stechen für mich die schwarzen Flecken oberhalb der Fenster im EG hervor. Aufgrund der Farbe würde ich vermuten, dass das Material auch an diesen Stellen in Kürze morsch sein dürfte, oder? Sieht auf jeden Fall nicht gesund und leider auch nicht schön aus.


    Hier mal ein paar Bilder von unserem BV, Holzfassade ist noch in der Entstehung, allerdings inzwischen deutlich weiter, ich bin da bildmäßig nicht ganz auf dem Laufenden. Schön wirds erst, wenn das Gerüst weg ist ;-)


    Immer wieder erstaunlich auch, was gerade bei diesem frischen Holz das Wetter für eine Rolle spielt. :eek:

    Vielen Dank für den Tipp - fühle mich ein bisschen in meiner (eher unfachmännischen) Idee bestätigt :D, über die ich seit gestern nachdachte. Bei mir war es bisher immer ein Kantholz oder Baustützen, dank Denkanstoß einer Kollegin (Architektin) bin ich dann auch bei dem Stahlwinkel gelandet. :thumbsup:


    In die Fuge zwischen den Klinkern einen Stahlwinkel von außen als provisorischen Sturz einsetzen. Jeweils links und rechts aufgelegt. Möglicherweise auch kleinteiliger als 50/50, vielleicht auf 4 oder 5 Abschnitte verteilt. Dann für jeden Abschnitt jeweils die Winkelkonsolen einbauen, den Bereich wieder aufmauern, dann den nächsten Abschnitt. Das Mauerwerk im eigentlichen Fensterausschnitt bleibt solange als Auflager stehen und wird erst ausgestemmt, nachdem die darüberliegenden Lagen durchgehend abgefangen sind...

    Genau, um dieses geht es.


    Der Abriss und das neue Aufmauern wird vermutlich nicht zu vermeiden sein. Wäre ja auch nicht so schlimm - ich suche nur noch nach einem Weg, wie zumindest die beiden obersten Steinreihen stehen bleiben können. Sonst muss die Holzfassade noch mal abgenommen werden.


    Man könnte ja mal auf Gut Glück versuchen, den Abriss ab der 3. Reihe von oben zu beginnen und solange ein Kantholz unter den verbleibenden zwei Reihen befestigen.

    Selbst wenn das Darlehen fürs eigene Haus nicht bis zum Rentenbeginn abbezahlt sein sollte - ich frage mich tatsächlich, was momentan in den Leuten vorgeht, die ein Darlehen mit...sagen wir mal 40 Jahren Laufzeit aufnehmen und dann nur 10 Jahre Zinsbindung. Auf was spekulieren die, günstigere Zinsen? Ich würde doch versuchen, mir die aktuellen Sätze möglichst lange zu sichern und mit damit Planungssicherheit zu schaffen, wenn auch zu etwas schlechteren (aber immer noch vergleichsweise günstigen) Konditionen....

    Hallo liebes Forum,


    ich habe mal eine Frage zur Herstellung einer Fensteröffnung in einer zweischaligen Außenwand. Der Wandaufbau sieht wie folgt aus:


    Innen 24 cm KS

    4 cm Styropordämmung

    2 cm Luftschicht

    11,5 cm Klinker, Steingröße DF, wenn ich das richtig deute als wilder Verband gemauert


    Wir haben vor, ein neues Fenster (festverglast) in diese Wand einzubauen. Die Größe des Fenster beträgt 2,50 x 0,60 m (b x h). Anschlüsse Mauerwerk/Fenster (5 cm Anschlag) sind soweit geklärt. Statik liegt vor - Abfangung durch 2x Stahlträger HEA 100. Oberhalb des Fensters sollen ca. 60-70 cm Klinker erhalten bleiben. Hierfür soll ein Winkel als Auflager eingebaut werden, der diese Steinreihen trägt. So hatte es der Statiker empfohlen (ohne das näher zu beschreiben, ist ja nicht statisch relevant) und der Rohbauer auch angeboten.


    Jetzt ist unser Rohbauer eher so der Mann fürs Grobe und ich selber habe leider an einer entscheidenden Stelle gepennt: die Spitzen der Giebelwände - oberhalb des geplanten Fensters - wurden bereits neu mit Holzfassade versehen und unten zum Klinker mit Lüftungswinkeln angeschlossen. Dabei werden die zwei obersten Lager des Klinkermauerwerks von den Lüftungswinkeln verdeckt. Um diese Winkel abzunehmen, müssten die Holzbretter (Boden-Deckel-Schalung) auf der gesamten Fensterbreite noch mal runter. Mea culpa, da war die Planung an dieser Stelle lückenhaft. :wall:


    Ihr ahnt, worauf das hinausläuft, oder? ;( Normalerweise würde ich dem Rohbauer sagen, er soll die Klinker halt bis Oberkante abreißen und dann ab Brüstungshöhe zusammen mit Herstellung der Anschläge neu aufmauern. Aufgrund der o.g. bereits weitgehend fertiggestellten Holzfassade das nur leider nicht mehr ohne weiteres möglich. Schön wäre es, wenn man die Klinker an der Fensteröffnung einfach rausnehmen könnte und das Mauerwerk oberhalb bleibt da wo es ist. Leider erscheint das sowohl dem Rohbauer als auch mir eher unwahrscheinlich. Leider muss natürlich noch der Winkel und der zweite Stahlträger von außen eingebaut werden. Deshalb kann man zumindest auch nicht so ohne weiteres abstützen...


    Habt ihr einen Rat, wie man das bewerkstelligen könnte?


    Anbei ein paar Fotos - sind leider nicht ganz aktuell, innen hat er nach dem Einschlitzen und Einbau des "vorderen" Trägers inzwischen die Öffnung in KS bereits ausgebrochen. Man guckt dort jetzt auf den Klinker.

    Zitat


    Das Thema hatten wir erst, mit dem Ergebnis, dass es sich normalerweise nicht lohnt.


    Power-to-heat vs Solarthermie

    Ja, das Thema hatte ich gestern gesehen. Mit einer ähnlichen Größenordnung der möglichen Ersparnis, die ihr dort errechnet hattet, hatte ich auch kalkuliert. Wenn man dann noch mögliche Wartung oder Defekte an der Anlage einbezieht, ist das alles sehr fraglich.

    Wegen der doch sehr guten Ausrichtung des Daches haben wir es dann letztlich doch in die Anfragen aufgenommen und werden anhand des Preises entscheiden ob ja oder nein.


    Pellets hatten wir nicht mehr näher betrachtet, da a) keine Lagermöglichkeit vorhanden ist und b) man sich sonst irgendwie verzettelt in all den Möglichkeiten. Man muss ja auch irgendwann mal fertig werden ;)

    Hallo zusammen,


    auch hier eine kleine Rückmeldung zu den Ergebnissen... Hab leider länger nichts geschrieben, durch Jobwechsel und den Umbau selbst war ich nicht so in der Laune, heute gehts ausnahmsweise mal ;-)


    Zur Überprüfung aller Kosten haben wir eine Art "Projektoptimierung" durchgeführt, bei dir wir tatsächlich alle Leistungen und Gewerke auf den Prüfstand gestellt haben. Als Ergebnis war - der eine oder andere wird den Kopf schütteln - die erste Optimierung der Wegfall des Architekten und noch offene Honorars in Höhe von 50.000 EUR.


    Um das kurz zu erläutern, weil man ja jetzt denken könnte, das sei am falschen Ende gespart... dieser Herr hatte leider keine besonders hilfreichen Ansätze in Sachen Kosten. Er wollte z.B. die Kosten/Preise der größten Gewerke anhand einer sofortigen Ausschreibung überprüfen, um dann zu entscheiden, ob man sich diese leisten könne. Eine anständige KoBe oder gar bepreistes LV als Vorstufe zur Ausschreibung war nicht auf seiner Liste der Vorschläge. Auch bei der Auswahl der Heizung oder der Frage, ob der Austausch des Klinkers überhaupt sinnvoll sei, war er leider auch nicht hilfreich, das waren alles so Aussagen ohne jeden Beleg, so dass ich in der hier geführten Diskussion erst manche Sachen überhaupt mal klar nachvollziehen (Heizlast) oder noch mal hinterfragen konnte (Abbruch der Klinkerfassade). Daher war nach der Genehmigungsplanung Schluss.


    Nach diesem Schritt haben wir noch ein größeres "nice to have" erstmal verschoben, nämlich eine Abgrabung mit Fenstern für die Werkstatt im Keller. Auch der Klinker bleibt nun da, wo er ist. Alle anderen Sachen werden aber so gemacht wie geplant, wenn auch mit eigener Bauleitung, so dass es sicherlich etwas länger dauert als das mit Architekt der Fall gewesen wäre. In Sachen Darlehen und Zinsen hat die Verzögerung aber auch eher Vorteile gehabt, der Sollzins liegt beim nun abgeschlossenen Vertrag bei 1,2 %, am Anfang unserer Planungen waren das noch 2,2%.


    Stattdessen gibt es nun eine sehr ordentliche Dämmung der "Giebelspitzen" (also alles oberhalb EG) und der Dachflächen, die wir mit Hilfe eines Energieberaters erarbeitet haben. Im Gesamtpaket reicht es trotz Bestandsfassade im EG so gerade noch zum kfw-Effizienzhaus 115. Das war allerdings nur mit einer WP möglich, Gas war daher ausgeschieden. Die höhere kfw-Förderung (7.500 EUR mehr gegenüber Einzelmaßnahmen) in Verbindung mit dem gesparten Gasanschluss (7.500 EUR) hat die Entscheidung hier recht leicht gemacht.


    Die ermittelte Heizlast beträgt nun 6,5 kW - erstaunlich nah an dem, was wir hier mal überschlägig ermittelt hatten :)


    Etwas zäh läuft aktuell leider die Angebotsabfrage bei den Heizungsbauern, bei Dach und Rohbau ging das eigentlich sehr gut, aber die Heizis scheinen wirklich bis obenhin mit Arbeit voll zu sein. Immerhin liegt jetzt ein erstes Angebot vor, mal abwarten wie es weitergeht.


    Noch etwas offen ist, ob wir Solarthermie machen - erstaunlicherweise raten fast alle, auch die etwas verkaufen wollen, Hersteller und Handwerker, davon ab. Wenn überhaupt, dann nur für Brauchwasser. Wir werden jetzt mal anhand der Angebote sehen, ob sich das wirtschaftlich darstellen lässt. Im ersten Angebot kosten die Solarthermie-Komponenten inkl. Einbau ca. 4.000 EUR, da es noch eine BAFA-Förderung geben müsste, könnte man das grad noch so machen - auch wenn die jährliche Ersparnis sicher keine großen Beträge ergibt.


    Auch hier noch mal lieben Dank an Alle für Hilfe und Denkanstöße, ich werd beizeiten mal über den weiteren Fortschritt berichten. :thumbsup:

    Hallo zusammen,


    ich sehe gerade, dass ich hier gar nichts mehr zum Abschluss der Angelegenheit geschrieben hatte :eek:


    Der Bauantrag wurde noch 2018 gestellt (vereinfachtes Genehmigungsverfahren) und - einschl. des grenzständigen Gewächshauses, Grundfläche ca. 20,7 m², im Februar 2019 antragsgemäß genehmigt. Kann also losgehen - sobald das "echte" Haus fertig umgebaut ist :)


    Danke nochmal für eure Ratschläge und Anregungen! :thumbsup:

    Schade, die Stellen, an denen ich gehofft hatte, zwischen die Schichten sehen zu können, nämlich die gelocht gemauerten Fensteröffnungen von WC und Abstellkammer im EG, sind vermörtelt.

    Auf den Wandflächen sieht das Mauerwerk schon noch gut aus, nur an den Ecken gibt es vereinzelte Ausbrüche.


    Okay, dann sollten bei Hannes Haus die Anker überprüft werden!

    Werde ich mir vormerken. Kann man da - für einen ersten Eindruck - selbst irgendwie dran? Muss gleich mal testen, ob unsere Endoskopkamera noch funktioniert :D


    Insgesamt komme ich mir ein bisschen vor wie "rein in die Kartoffeln, raus aus die Kartoffeln". Aber gut, solange noch nichts begonnen wurde, ist kosten diese Gedankenspiele ja nichts. Oder nicht viel, allenfalls Zeit. Irgendwann muss man sich natürlich mal entscheiden. Und ja, wir hatten auch innen so einige Wünsche, die vor allem bei der Lektüre von Zeitschriften wie "cube" oder dem Betrachten von Architekturbildern entstanden waren. Da kann ich mir viele schöne Dinge vorstellen, die man mit den 55.000 Fassaden-Euro machen könnte. Ob die nun nachhaltig oder wirtschaftlich sind? Wohnen konnte man sogar auch vorher schon drin...:eek: Also, Planungsstatus: "Es ist kompliziert".

    die bisherige Planung sieht einen Komplettabriß einer funktionierenden, nach Stand 1972 gedämmten, wertigen Fassade vor


    Bisher ja. Dämmung und Energieeffizienz sind ja genau so heilige Kühe wie Nachhaltigkeit. Was ist jetzt höher zu gewichten? :D


    Okay, jetzt im Ernst, der Denkanstoß ist ja wichtig. Bisher erschien uns der Ersatz der alten, gering gedämmten Wände also ziemlich elementarer und damit unverzichtbarer Bestandteil einer Sanierung/Mordernierung. Dass das - zumindest rein wirtschaftlich - nicht unbedingt so ist, haben wir ja auf den vorhergehenden Seiten des Themas schon stellenweise durchgerechnet.


    Nachdem jetzt auch noch Korrekturen nötig sind, um das Budget einzuhalten, ist das natürlich schon interessant, ob man ein Bauteil entfernen muss, das rein technisch seine Funktion noch ohne weiteres erfüllt und vermutlich auch noch weitere 30 Jahre erfüllen kann.


    Womit wir u.a. wieder beim Thema "Wärmeerzeuger" wären... wie würde sich die Entscheidung, die Fassade zu belassen, denn auf die Heizung auswirken. Die Heizlast gemäß obigen Rechnungen würde sich von ca. 6,5 kW auf 9,2 kW erhöhen. Heißt das jetzt einfach nur, leistungsstärkere WP/Pelletkessel/was auch immer oder ändert das die Rahmenbedingungen grundlegend, so dass bestimmte Arten der Wärmeerzeugung/Heizung gar nicht mehr in Frage kommen?

    jetzt auch noch Sichtestrich, dann kannst Du gleich noch über eine Dämmung an der Kellerdecke nachdenken.

    Inwiefern ist denn der "Oberbelag" ausschlaggebend für den darunter liegenden Aufbau und den Bedarf an Dämmung? Wäre das bei anderem Material, z.B. Parkett, weniger erforderlich?


    Ach ja, und wie war das mit dem budget?

    Geld zu verschwenden haben wir in der Tat nicht. Mit den gestern genannten Streichungen kommen wir aber zunächst in die richtige Richtung und Größenordnung.


    Für den Bodenbelag im EG sind aktuell 150 EUR/m² angesetzt, einschl. Untergrundvorbereitung und Fußleisten. Falls erforderlich würden wir hier versuchen, auf 100 EUR/m² reduzieren.

    Die FBH einschl. Estrich wurde vom Archi mit 120 EUR/m² geschätzt, zzgl. einer pauschalen Position "Montage Heizungsleitungen" i.H.v. 3.000 EUR - ich vermute hier die Heizkreisverteiler usw. Haltet ihr das für machbar?


    Was die Aufbaustärke angeht, ist leider die Grenze irgendwo erreicht - 10 oder 20 mm könnte ich mir als Laie noch denken dass man die, bei gleichem Aufbau in beiden Geschossen, unterbringen kann. Bei deutlich mehr fehlt mir etwas die Vorstellungskraft, ob das problemlos geht. Neben der Raumhöhe sind ja auch noch andere Anschlüsse zu beachten - wobei hier vielleicht viele davon ohnehin angefasst werden (Haustür)...?

    Meint ihr "Ziegel" oder "Klinker"?

    Meines Erachtens "Klinker".

    Hier das erstbeste Bild, was ich jetzt finden konnte.



    MIt welchem KS gerechnet? Welcher Dämmung?

    Wie ich oben schon geschrieben habe,waren die KS vor xx Jahren nicht auf Wärmedämmung getrimmt. und auch die verwendeten MiWOmatten lagen eher bei WLG050 oder 045, dann noch dicke Mörtelfugen usw.. Das ergab eher einen U-Wert um die 0,8W/m²K.

    Letztendlich sind ein paar Hundertstel mehr oder weniger nicht kriegsentscheidend.

    KS mit RDK 1,6 in 240 mm. Ist dort mit 0,79 W/mK gelistet.

    Styropor 40 mm (habe WLG 040 manuell auf 050 geändert)

    Luft 20 mm zwischen Dämmung und Klinker.


    Ergebnis = 0,626 W/m²K. Darf man einen Screenshot einstellen?

    P.S. weitergerechnet hatte ich aber ohnehin mit dem von dir angenommenen ungünstigeren Fall.


    Dann landet man wohl irgendwo im Bereich 200kWh thermisch pro Jahr, vielleicht noch in RIchtung 250kWh.

    Also für mich als Nachtspeichernutzer "Peanuts" :D

    Ich habe gerade mal versucht, die Entfernung zum (für mich) idealen Aufstellort zu messen, das wäre versteckt hinter der Garage. Eine Mauerdurchführung kommt eh an die Westseite für Strom und Wasser. Je nach Wegeführung kommen da mindestens 20, eher 25 Meter zusammen. Mal ab von den thermischen Verlusten, gibt das noch andere Probleme?


    Sähe dann in der Draufsicht so aus:


    Danke Andre für den Erfahrungsbericht. Der klingt ja erfreulich positiv.

    Der Preis ist allerdings doch ganz schön hoch - ist das dann inkl. Dämmung/Trittschall unten drunter oder nur der Estrich?


    Sichtestrich - Optik

    Danke für den Link, den Thread hatte ich sogar auch irgendwann schonmal gelesen, aber dann wohl wieder vergessen X/

    Die dort genannten Spachtelmassen/Beschichtungen sind ja auch obszön teuer :rb:



    Dann wären auch die Fugen zu. Man könnte sie theoretisch auch versiegeln. Beides habe ich bisher noch nicht gemacht.

    Ich hätte jetzt ad hoc gesagt, unten ein Fugenband/Rundschnur rein und auf den oberen mm eine flexible Dicht/Füllmasse? Von dem bekannten Chemiehersteller in rot/weiß gibt es sogar was speziell für Bodenfugen in Beton. Aus PU-Basis. Meintest du sowas?

    Gefiele uns zumindest deutlich besser als Putz :D

    Nee, im Ernst, es ist halt Geschmackssache. WDVS haben wir zu oft in schlechter Qualität gesehen, so dass wir, wenn die Fassade denn schon angepackt wird, dann auch gerne unseren Wunsch mit dem Holz umsetzen würden. Eigentlich wäre der Klinker auch noch okay, abgesehen von der mäßigen Dämmung und vermutlich reichlich Wärmebrücken...

    Ein Bild sagt mehr als tausend Worte :D

    Woran liegt es, fehlende Dehnungsfugen? Wäre für mich zwar ggf. noch hinnehmbar, weil es ein Stück weit zum Material passt, aber ärgert natürlich trotzdem.


    Bekommt man über die Zuschläge im Estrich den Farbton wohl noch etwas wärmer?


    Das mit dem geschliffen/poliert meinte ich so, danke für die Klarstellung!

    Hallo zusammen,


    außer einer Erwähnung im Projektbericht von AndreR habe ich bisher noch keine gezielten Beiträge zum Thema Sichtestrich gefunden.


    Wir überlegen, so einen bei unserer EFH-Sanierung im EG machen zu lassen. Der alte Estrich ist raus, der Aufbau betrug ca. 7,5-8 cm. Darunter unbeheizter Keller. Es soll FBH verlegt werden. Daher ein paar Fragen:


    Ist die Kombi Sichtestrich und FBH gut geeignet oder gäbe es typische Probleme/Knackpunkte zu beachten?

    Welchen Preis würdet ihr pro m² (als Heizestrich) ansetzen?

    Habt Ihr Erfahrungen zur Ausführung von Sichtestrich? Klappte die Ausführung, falls selbst schon erlebt, wunschgemäß?


    Für jede Info wäre ich dankbar :)


    P.S. Ich hoffe, dass der Begriff passt – ich meine einen „irgendwie“ geglätteten und soweit nötig für die Nutzung als Bodenbelag nachbehandelten Estrich. Keinen polierten Estrich, also á la Terrazzo.

    Moin zusammen,


    wir haben gestern Abend erstmal eine "Streichliste" für unser heutiges Gespräch mit dem Architekten gemacht, um die nötigen Einsparungen festlegen zu können. Das geht in der Tat nur über Streichungen, insofern ist erstmal fast alles im Außenbereich entfallen, da wir das auch später und mit Eigenleistung ganz gut machen können. Über diverse Posten wie Einsparungen beim Bodenbelag (100 statt 150 EUR/m²), Entfall neuer Kellertüren, Dachbodentreppe, Holzfensterbänke, Solarthermie (mit WP eh fragwürdig) und eben der Aufsparrendämmung nähern wir uns dann bereits den 90.000. Geht also in die richtige Richtung.


    Die meisten Maßnahmen zur Wärmedämmung rechnen sich rein wirtschaftlich betrachtet kaum. Deswegen ist es notwendig, dass man weitere Faktoren mit einbezieht. So würde ich die 55.000,- € nicht ausschließlich in einer notwendigen Verbesserung der Wärmedämmung sehen. Müsste man nur die Wärmedämmung verbessern, dann wäre der Preis wohl günstiger.

    Die 55.000 EUR sind wohl zur Hälfte unserem "extravagantem" Wunsch nach einer Holzfassade geschuldet. Verbleiben also noch ca. 27.500 EUR für den energetischen Teil der Fassadensanierung.


    Ich habe gestern aus Spaß auch mal unsere Klinkerwand im Ubakus nachgebaut (ergab U = 0,66) und zum Vergleich auch die neue Fassade (da ergab sich je nach WLG der MiWo etwa U=0,26). Dann die begonnene Excel-Tabelle mit den verschiedenen U-Werten gefüttert (0,66 und auch 0,80 gegenüber 0,26). Im Falle der maximalen Verbesserung von gut 0,5 W/m²K ergaben sich, fiktiv gerechnet über die Vollbetriebsstunden (=2100), als WP-Strom mit JAZ=3 und 0,22 EUR/kWh Minderkosten von ca. 400 EUR p.a., gerechnet auf 20 Jahre also ca. 8.000 EUR.


    Mal die Richtigkeit der Rechnung unterstellt - rein zahlenmäßig betrachtet scheint sich das also in der Tat nicht zu "rentieren". Natürlich ist die Abschätzung nur grob und es werden andere Faktoren, vielleicht der Komfort je nach Temperatur der Außenwände, nicht berücksichtigt. Als Ergebnis nehme ich jetzt erstmal mit, die energetische Verbesserung ist nicht so drastisch, als dass der Austausch der kompletten Fassade Klinker gegen Holz zwingend erforderlich wäre. Das ist ja zumindest schon mal wichtig zu wissen, je nachdem wie sich die Kosten bei der genaueren Schätzung oder der Ausschreibung entwickeln...


    Warte jetzt mal heute Abend ab, was der Architekt vorschlägt.


    Das Innenteil der WP hat einen integ. WW-Speicher mit 190l.

    Das würde ja für 2-3 Personen gut ausreichen. Wäre dabei - oder auch ganz allgemein - ein größerer Abstand zwischen WP-Außenteil und Innenteil ein Problem? Unser HAR liegt unter der Küche und da würde ich ungern die WP genau vors Haus in den Vorgarten stellen....

    Zuletzt max. 2 Personen und ja, sparsam geheizt, mehrere Räume wurden ziemlich kalt gelassen. Deine Schätzung hätte ich nach Gefühl und anhand der Erinnerung an die Verteilung HT/NT (ca. 20/80%) auch so gemacht.


    Kann man diese kWh denn mit den aktuell geschätzten kWh thermisch vergleichen?

    Hallo zusammen, ich komme während der Arbeit leider nicht wirklich dazu, hier in Ruhe zu antworten, daher nur in Kürze:


    Die Wandflächen (ohne Dach) sind deutlich kleiner, sie liegen nur bei Ca. 150 m², wenn ich richtig gerechnet habe. Insofern sinkt das Einsparpotenzial eher noch mal.


    Den bisherigen Verbrauch kann ich nur anhand der alten Stromrechnungen nachvollziehen, da bewegte sich das im Bereich 25.000 kWh p.a. - allerdings komplett für alles, also Nachtspeicheröfen, WW und Haushaltsstrom. Kann man das so vergleichen?

    Der Geishafaden ist,,, naja isch sag mal eine Spielerei für Leute die ich dann permanent damit beschäftigen wollen.

    Wärmepumpe ist grundsätzlich ok, aber die effizenz ist da sehr abhängig von Betriebsweise und des Heizverhalten.


    Die Klinkerfassade abbauen ist bestimmt ein ordentlicher Kostenfaktor. Das würde ich mir überlegen.

    @Geisha: oh, dann lasse ich das lieber, zumindest in puncto Optimierung in Eigenleistung. Hab nämlich noch andere Hobbies :D Wenn man einen Klimafuzzi finden würde, der so ein Gerät einbaut, wäre zumindest der Preis verlockend und für das nötige Mindestmaß an eigenem Wissen ist die Community sicher nicht verkehrt.


    Der Klinker bzw. die neue Fassade (geplant in Lärche) haut in der Tat richtig rein: lt. Archi ca. 55.000 EUR, fürs Holz inkl. Dämmung (MiWo) setzt der 250 EUR/m² an. Keine Ahnung, ob da Angstzuschlag drin ist. Laut ihm läge WDVS bei etwa der Hälfte, also rund 27.000 EUR - finden wir aber grausig.

    Klinker stehen lasse habe ich gerade mal versucht, in den vorstehenden Berechnungen zu simulieren, bei U=0,78 steigt die Heizlast von 6,5 auf 9 kW, also Faktor 1,5 - das ist natürlich schon was....?


    Lasse Dir doch einfach mal die verschiedenen Varianten "planen" und dann anbieten.


    Angesichts der o.g. Unterdeckung (finanziell) musst Du alle Gewerke auf Einsparpotenzial hin überprüfen. Dann Schwerpunkte setzen und entscheiden.

    Allgemein sind wir gerade in diesem Prozess. Damit könnte man (aus meiner Sicht) noch drei weiteren Themen füllen.... Für die Varianten hoffen wir auf entsprechendes Engagement des Architekten, wobei er irgendwie einen Sprung gemacht hat - gestern kam überhaupt erstmal Kostenschätzung und darauf basierend sein Honorarangebot, heute will er die geschätzten Kosten per Durchführung der Ausschreibung verifizieren. Mutig, aber ist für uns natürlich ein ungewisser Schritt, ihn unter dieser Präsisse zu beauftragen.


    Wie gesagt, es ist ernüchternd, wenn durch Einsparungen nur noch die Sanierung von Hülle, HLS und ELT übrig bleibt. Zwischendurch kommt auch immer mal wieder das Gespräch auf die "Nullvariante", also nur das allernötigste machen und dann erstmal einziehen und weitersehen - spart ggf. vielleicht sogar 50.000 EUR Honorar für den Arch., scheint uns aber auch nicht so wirklich die verlockende Lösung, weil das natürlich alles unheimlich in die Länge zieht.


    Was kosten 16cm MiWo in WLG035? Die kriegst Du für unter 6,- €/m², Dampfsperre dazu, ein bisschen Kleinkram, und Arbeitseinsatz. Das wäre zwar nicht erstrebenswert, aber das eingesparte Geld kannst Du vielleicht an anderer Stelle sinnvoller einsetzen.

    Der U-Wert wäre dann etwa 0,27W/m²K.


    Wie sollen die Dachschrägen innen verkleidet werden?

    Also hier als Ersparnis gegenüber Aufsparrendämmung mit Potenzial für Eigenleistung? Klingt gut, solche Vorschläge brauche ich einfach. :) Die Änderung des U-Wertes erscheint mir nur marginal. Gilt der Vorschlag auch dann, wenn das Dach aufgrund Einbau Gaube ohnehin komplett neu gedeckt wird?


    Für die Dachschrägen sind wir von GK ausgegangen, ist aber kein Muss.


    Wesentliche Erkentniss war: am Ende gehts auf 30 Jahre gerechnet um keine riesigen Summen. Paar Tausend hin oder her.

    Und daher hab ich mich auch dann gegen Pellets (Platzbedarf, Kamin, Staub, Wartung...) und für eine WP (Kühlung!) und bei Sole vs. Luft für Luft entschieden, der Einfachheit halber.

    Klingt beruhigend, dass da keine Welten zwischen liegen. Einfachheit fand ich bei der LWP auch grundsätzlich verlockend, wenn die Anlage nicht zu "überkandidelt" wird. Kein Kamin, Schorni, Hausanschluss, etc.

    Womit bereitest du denn dein WW (Art und Größe des Speichers)?


    Beim TE ist sicher im Keller Platz genug.


    Muss es denn FBH sein?

    Haben gerade mal geschaut, im HAR wären ggf. ca. 4,5 m³ Pellets zu bunkern. Zur Not auch woanders.

    FBH ist quasi gesetzt, haben dafür bereits den Estrich komplett abgebrochen...

    WW ist so eine Sache, dazu müsste man zuerst einmal wissen, wieiviele Personen im Haushalt leben.

    Wir sind aktuell zu zweit. Vielleicht irgendwann mal 3 Personen, ist aber nicht genau bekannt. :D


    Immer wenn ich Nutzerdiskussionen über WP verfolge, fällt mir auf, welche niedrigen WW-Temperaturen die fahren. Zum Duschen verstehe ich das ja. Bzgl. Legionellenproblematik gibt es ja entsprechende Schaltungen der Anlagen. Allein fehlt mir die Vorstellungskraft wie ich mit 40 °C warmem Wasser in der Küche einen fettigen Bräter sauber kriege...

    Das ist doch schon mal sehr interessant und eine gewisse Tendenz ist trotz Unterschieden auf jeden Fall ablesbar. :thumbsup:


    Vielleicht bin ich auch etwas abgestumpft durch die mir von früher bekannten Stromrechnungen, als das Haus per Nachtspeicher beheizt wurde - 25.000 kWh (elektrisch) p.a. sind halt was anderes. Da scheint es mir fast belanglos, ob wir nun über 15.000 oder 16.500 kWh thermisch reden. ;) Zumindest zeigt es ganz gut, dass höhere Investitionskosten erstmal "verdient" werden müssen und dass es dabei relativ knapp zugeht.


    Auch wenn es die o.g. Unschärfen gibt, könnte man jetzt ja mal erste Gedanken zum Vergleich der Systeme bzw. deren Betriebskosten machen:


    Die 3 to Pellets würde man, je nach Region und Zeitpunkt, für ca. 750 Euro kaufen?


    Eine LWP würde vielleicht eine JAZ von 3 erreichen? Die 13.650 kWh thermisch würden demnach 4.550 kWh elektrisch erfordern. Bei 0,22 EUR/kWh (WP-Tarif der örtlichen Stadtwerke) wären das 1.001 EUR.


    Bei einer Betrachtungszeit von 20 Jahren x 250 EUR p.a. Differenz ergäbe das 5.000 EUR.


    Jetzt haben wir aber noch gar nicht das WW betrachtet. Ich glaube das ist zumindest bei WP die Stelle, an der es erst kompliziert wird, oder?


    Dann mach Zellulose ins Gefach und eine 35mm oder 60mm Holzweichfaserplatte verbauen. Unter den Sparren machst 15mm OSB und deine Installationsebene. Dann hast ein vernünftigen Aufbau ohne auf dieses chemische Zeug angewiesen zu sein. Rechne es von mir aus gegen, was du mit PUR sparst ist marginal.

    Hätte das abgesehen vom Verzicht auf das PUR noch weitere Vorteile?

    Die Weichfaserplatten kämen dann von außen auf die Sparren, oder?