Beiträge von MPI

    ich weiß zwar nicht so recht, was LS sind

    mit diesem profunden absolut nicht vorhandenem Fachwissen an der Elektrik rumschrauben klingt schwer nach Todessehnsucht. Offensichtlich hast Du NULL Plan von Elektrik. Nur zur Info: Stromschläge können tödlich sein! An Deiner Stelle würde ich die Finger davon lassen. Es wird nicht die Welt kosten das von einem Eli machen zu lassen, zumal schon 3 einzelne Sicherungen für den Herdanschluss da sind.

    Die Gefälle unterliegen Toleranzen. Ich bezweifle jedoch, dass solche vereinbart wurden, die Toleranzen der DIN 18202 sind für den Hochbau und deshalb nicht automatisch geschuldet bei einem losen Terrassenbelag. Wären diese geschuldet, so könnte man mit einer 1 m langen Wasserwaage messen, in dem die Latte an beiden Enden aufliegt und die Luft in der Mitte gemessen wird )mit einem Messkeil)

    Bei untergeordneten Räumen wären dann immerhin 8 mm unter der 1 m Latte zulässig.

    Das Gefälle bezieht sich darauf, dass die Fläche so geneigt sein muss, dass Wasser abfliessen kann (oder soll :D), ich glaube es sind 2% bei solchen Flächen, weiß es aber nicht genau (müsste ich jetzt nachschlagen). Das was Du beschreibst MiLeb sind Höhentoleranzen innerhalb der Fläche, also von einer Fliese/Platte zur anderen.


    Bei Bodenbelägen Zitat: "Als Stolperstellen gelten im Allgemeinen Höhenunterschiede von mehr als 4 mm. Dies kann u. a. dem Punkt 4 der DGUV Regel 108-003 (bisher: BGR 181) entnommen werden." Wobei das für ältere Menschen, die mehr "schlurfen" als die Füße anzuheben (und das meine ich keines falls respektlos!) kann das schon zuviel sein.

    Und sollte ich die Fliesen mit einer Haftschlämme verlegen?

    Was soll die Haftschlämme bringen, wenn Du auf losem Untergrund verlegst? Vielleicht solltest Du statt Splitt einen sog. Monokorn Estrich machen. Dann kann man die Fliesen auch fest verlegen und auch eine feste Fuge einbringen. Ist allerdings nichts für Leute die zwei linke Hände haben.

    Epoxidharzmörtel dürfte dann bei einer späteren und wohl sicher erforderlichen Komplettsanierung als Sondermüll nochmal Geld kosten.


    Für eine temporäre Lösung würde ich Mörtel einschlämmen. Sand und Zement und Wasser mischen und rein damit. Sicher nicht für die Ewigkeit und sicher auch nicht hübsch, aber erstmal dicht und die Stolperstellen sind weg, wenn man das mit ein bisschen Verstand macht.


    Um das vernünftig zu lösen empfiehlt sich, wie schon vorher geraten, raus und neu.

    Das sieht irgendwie nicht professionel aus. Ich würde das grundsätzlich auch als magel betrachten, denn Fliesen dürfen nicht einfach abfallen.

    Nur die Fugen zu versiegeln wird sicher kaum machbar sein, außer man legt sich mit einer Zahnbürste oder kleinen Pinsel auf den Boden und fummelt das hin. Eine Versiegelung macht per fachlicher Definition auch eine Schicht auf der Oberfläche und somit "dicht". D.h. keine Dampfdiffusion mehr. Es gibt aber Imprägnierungen, wo die Dampfdiffusion zwar etwas eingeschränkt wird, grundsätzlich aber noch vorhanden ist. D.h. Dampfdiffusion noch vorhanden, aber verlangsamt.


    Eigentlich macht das nach meiner Erfahrung nur Sinn, wenn man z.B. einen Bodenbelag wie Naturstein hat, der fleckempfindlich ist. Dann imprägniert man die ganze Fläche. Bei keramischen Fliesen (Feinsteinzeug z.B.) würde ich da eher garnichts machen.


    Und WICHTIG: Versiegelungen beeinflussen die Rutschhemmung des Belages i.d.R. negativ!! Imprägnierungen (fachgerecht ausgeführt!!) nicht.

    Die Kollegen haben hier ja schon etliches ausgeführt. Dem kann ich mich nur anschließen. Meine persönliche Meinung ist; fachgerecht oder garnicht. LowBudget Lösungen sind, wie schon erwähnt nicht zielführend.

    Wie der Engländer so schön sagt: If you pay peanuts you get monkeys. Anders ausgedrückt, vernünftig gemacht muss man halt Geld ausgeben. Alles andere ist mehr oder minder risikobehaftet oder nicht dauerhaft und kostet dann wieder Geld.....

    Wenn in der Gegend Bergbau betrieben wurde/wird, sollte sich das ein Sachverständiger für Bergschäden ansehen. Dann zahlt die Sanierung ggf. das Bergbauunternehmen.

    Seitlich sieht man einen Zulauf

    oder Auslauf? Ich kann keine Drainageöffnungen im schwarzen Rohr erkennen. Möglicherweise eine Bewässerungsleitung für Bäume oder so?


    Aber sauber machen und nochmal vernünftog fotografieren halte ich auch für sinnvoll.

    Ich könnte mir vorstellen, das die Bodenbeläge mit einem Reiniger gereinigt wurden, der entsprechende Pflegemittel und auch Parfum(s) enhält. Das zieht dann auch in andere Dinge und ist, wenn man eine "gute" Nase hat, auch wahrnehmbar. Schädlich ist das, wenn dies die Ursache ist, aber nicht.

    Diese Parfums sind sehr stark. Man kann mit 1 cl davon 200 l Reiniger zum duften bringen. Bekommt man davon einen Tropfen an den Finger, wird man das über Wochen nicht mehr los. Duftnoten gibt es unendlich viele und auch sowas wie Du beschreibst.

    :glaskugel:Ohne, auch nur irgendwelche, weiteren Angabe, wird hier kaum jemand eine treffende Antwort geben können. Bodenaufbau, Fussbodenheizung, Etage, Zugänglichkeit, Eindringtiefe des Urins etc. und noch einiges mehr muss man wissen um dazu etwas schätzen zu können. Also, wie sagte Didi Hallervorden in einem seiner Filme so schön:"Ich brauche mehr Details".

    Naja, je nachdem was im Mietvertrag steht, könnte sie auch selbst für die Fugen zuständig sein, denn es sind Wartungsfugen, die zum einen nicht zur Abdichtung zählen und zum anderen immer wieder erneuert werden müssen. Also; Mietvertrag prüfen.

    Im Baumarkt meines Vertrauens kann man ein Muster mitbringen, die legen das in eine Erfassungseinheit und der PC spuckt den Farbton aus und auch die Mischrezeptur. Dann wird die Gebindegröße gewählt und die Kiste mischt das an was man braucht. Hat in meinem neuen Domizil hervorragend funktioniert. Ob das in Fall des TE auch anwendbar ist, kann man mit einem Aruf im örtlichen Fach-/ oder Baumarkt sicher klären. Einen versuch ist es sicher wert.

    Ist ja sehr pauschal ausgedrückt. Die Wirklichkeit sieht leider gänzlich anders

    Ich gehe bei der von Dir bemängelten Aussage davon aus, dass das Bad nach den bestehenden Regeln gebaut wurde und nicht davon das es immer nur Pfusch gibt. Wenn man immer davon ausgeht, das nichts richtig gemacht wurde und nur hätte, könnte, wenn und aber in China ist ein Sack Reis umgefallen und in Hamburg nen Hering auf den Boden gefallen, dann dürfte hier keiner eine Antwort geben, denn es könnte ja sein das....wenn.... oder ..... irgenwas zu vermuten wäre.

    Der TE will seine Dusche zusätzlich abdichten. Kann er doch machen. Mehr Abdichten schadet da wohl kaum?!?!?


    Ich hoffe das wird hier nicht wieder mal ein Mücke zu Elefant Thread ;):P:bier:

    Hallo Tobias,


    die Silikonfuge ist nicht schlimm, garnicht, in Deinem Sinne. Aber hier bekommst Du fachliche Auskunft. Silikonfugen werden auch als Wartungsfugen bezeichnet, da sie gewartet und erneuert werden müssen, weil sie sich mit der Zeit verändern.

    Da Du im Prinzip nichts kaputtmachen kannst, probiere doch aus, ob Deine Überlegungen zum Erfolg führen. Ich glaube nicht, das Du Dein badezimmer in ein Schwimmbad verwandeln wirst. Im Zweifelsfall kannst Du ja alles wieder zurückbauen.

    Badezimmer sind grundsätzlich abgedichtet (wenn sie nach den jetzt geltenden Vorschriften gebaut wurden) und zwar unter den Fliesen oder was auch immer als Wand- oder Bodenbelag verwendet wurde. Von daher sehe ich ein bischen Wasser, das aus irgendwelchen kleinen Ritzen auf den Belag läuft eher unkritisch. Es gibt inzwischen ja auch offene Duschen, wo garkeine Glaswand oder was auch immer, davor ist. Da müsste es in jedem so gebauten Objekt zu einem Wasserschaden kommen.