Beiträge von sarkas

    Wie kann man nur soviel Ahnungslosigkeit als Fakt verkaufen wollen ohne irgendetwas zu belegen.

    Und bei jedem Beitrag wird noch irgend etwas verdreht, damit vielleicht doch noch irgendwo ein Fünkchen Wahrheit dran sein könnte.

    Du musst doch Verschwörungstheoretiker sein. Die verkaufen auch einen Weltuntergang ohne irgend etwas zu belegen.


    Ich hab keine Lust mehr auf Deine literarischen Ergüsse.

    Erzähl Deine Geschichten Deiner Waschmaschine.

    Ich bin raus hier.

    BauKing



    Ich weiß ja nicht, in welchen Bereichen Du Deinen Bachlor (oder was weiß ich) hast, und ich will es auch nicht wissen.

    "Ich" würde aber den Teufel tun, wegen offensichtlich subjektiven Eindrücken, mit objektiven Halbwissen in Dein Gewerke zu quatschen.

    Vielleicht ist es ja eine hochgradig intellektuelle Eigenschaft mit (nochmal) subkjektiven Eindrücken und angelesenen Weisheiten eine 45jährige Berufserfahrung zu kompensieren. Ich verneige mich hiervor.


    1. Ja, Lacke vergilben. Wie sehr viele Kunststoffe auch. Die Frage ist nur wann und wie stark sieht man das?

    Wenn es keine besonderen Einflüsse gibt, erkennt man es gar nicht oder erst nach langer/längerer Zeit.

    Während des Trocknungsprozesses tritt gegenüber dem Nassmaterial eine geringe Veränderung auf. DAS ist normal.


    2. Erkennt man eine Vergilbung bei einer 1K-Lackierung nach kurzer Zeit?

    Wenn man nicht raucht, nicht mit Chemie rumbastelt oder das Objekt eingepackt auf den Dachboden stellt. NEIN


    3. Und es ist absoluter Humbug, dass Heizkörperlacke nach wenigen Tagen einen deutlichen Gelbstich haben,

    AUßER ich habe eine Hochtemperatur- bzw. Dampfheizung bis 130°C.


    4. Bei keinem meiner bearbeiteten Objekte wurde, und sei der Raum auch noch so weiß gestrichen, ein Heizkörper als gelblich empfunden




    PS:

    Und nein, die vergilbten Flächen werden ganz sicher unter Lichteinfluss nicht mehr weiss, wie soll dein Heizkörper oder deine Zimmertür unter UV Einfluss wieder weiss werden, wenn dein Fensterglas den gesamte UVB Bereich abblockt.

    PS:

    Und ja, die vergilbten Flächen werden (wie folgt beschrieben) ganz sicher unter Lichteinfluss wieder fast weiss.

    Wenn man in die Eingeweiden der Sache sehen will, sieht man mehrere Arten von Vergilbung.


    - Lichtvergilbung: Unter Lichteinfluss (Licht=Energie) vergilbt eine Alkydharzfarbe durch das Entstehen von farbgebenden Substanzen im Anstrichfilm.

                                    Diese Art von Vergilbung ist im Allgemeinen gering und wird erst nach langer Zeit sichtbar.


    - Wärmevergilbung: Die Vergilbung unter Wärmeeinwirkung (Wärme=Energie) kann mit der Lichtvergilbung gleichgesetzt werden.

                                        Diese Art von Vergilbung ist im Allgemeinen gering


    - Chemische Vergilbung: Die chemische Vergilbung erfolgt z.B. durch Reaktion mit Stickstoff aus Ammoniakverbindungen und Aminen.

    Überall dort, wo solche Substanzen, die unter anderem in Fussbodenklebern, Reinigungsmitteln usw.

    eingesetzt werden, die Lackoberfläche erreichen, entsteht diese Vergilbung. Sie erfolgt bei Anwesenheit der erwähnten

    Verbindungen sehr rasch. Auch die chemische Vergilbung ist unter Lichteinwirkung zum Teil reversibel.


    - und Dunkelvergilbung: Bei der Vergilbung unter Lichtabschluss entstehen, mangels genügendem Energieangebots (Licht) ebenfalls farbgebende

    Verbindungen. Im Gegensatz zur Lichtvergilbung zerfallen diese Verbindungen wieder unter Lichteinfluss.

                                                Die Vergilbung ist darum weitgehend reversibel.



    Dies wurde vom Malerblatt, von Akzo Nobel, im Lexikon der Anstrichtechnik und öfter pupliziert!





    Auf leeren Baustellen von mir aus, aber beim Privatkunden zu spritzende 2K-Lacke im Innenbereich verarbeiten zu wollen,

    kann nur jemand sagen, der mit diesem Gewerke aber auch rein gar nichts zu tun hat..



    Fazit:


    Ich verarbeite bei Weisstönen im Innenbereich nur 1K Lack, an dem niemals mit Sikkativen rumgepanscht wird,

    da 1K Lack (20 min bis 4 Std. staubtrocken/griffest und rund 14Tagen - ganz wenige Acryltypen max 28 Tage durchgehärtet sind) schnell trocknet.


    Warum soll ich die Nachteile bei der Verarbeitung des 2K Lacks hinnehmen, wenn ein 1K Lack bessere Verarbeitungseigenschaften hat.


    Bring doch Du auch mal Quellenangaben für Deine Weisheiten!

    Ich setzt das mal kur hier rein "JaHa" wird mir verzeihen.


    Das hier ist mal schnell copy & paste, weil ganz gut erklärt:


    Alkydharze sind synthetische Polyesterharze, die durch Veresterung von mehrwertigen Alkoholen, Carbonsäuren und pflanzlichen ungesättigten Fettsäuren entstehen. Die Trocknung erfolgt durch Aufnahme und chemische Bindung von Sauerstoff. Dieser Vorgang führt zu unterschiedlichen Ergebnissen, je nachdem ob die Reaktion unter Lichteinfluss, im Dunkeln, unter Wärmeeinwirkung oder gar unter Einfluss chemischer Dämpfe, z.B. Ammoniak, stattfindet. Die Vergilbung der Alkydharzfarbe geht vom Bindemittel, dem Alkydharz, aus. Die Ursache der Vergilbung ist vorrangig bei den Ölen bzw. den Fettsäuren zu suchen. Bei der Reaktion bilden sich zusätzlich Chromophore (farbgebende Gruppen) und verändern damit die Wellenlänge des reflektierten Lichtes. Die über Monate fortschreitende Molekülveränderung (Trocknung) verschiebt die Wellenlänge des reflektierten Lichtes vornehmlich in den sichtbaren Gelbbereich. Oft erhalten diese Lacke auf dem Etikett oder im Technischen Merkblatt einen Vermerk: PUR-verstärkt, PU-Alkyd, PU-vergütet o.ä. Kann der Anwender dann davon ausgehen, dass diese Lacke nicht vergilben? Die Antwort lautet nein! Auch PUR-veredelte und wasserbasierende Alkydharzlackfarben sind von einer Vergilbung nicht ausgenommen. Das entspricht durchaus dem Stand der Technik.



    Anmerkungen im Kurzfassung von mir:


    Um Bauking nicht Feuer ins Öl zu schütten die Anmerkung, dass dies trotzdem ein äußerst seltener Vorgang ist, der nur unter ganz bestimmten Umständen, eben bei einem langem und dauerhaften Verbleib der lackierten Fläche in Dunkelheit vorkommt.

    Interessant ist übrigens auch, dass wenn solche vergilbten Objekte wieder dem Licht (im Wesentlichen UV-Strahlung) ausgesetzt werden, sie nach einer gewissen Zeit wieder nahezu den originalen Weißgrad ausbilden.

    Jeder 1K Lack in weiss vergilbt,

    Ich glaube nicht - ich bin Pragmatiker!


    Ich arbeite seit 45 Jahren mit 1K-Lacken jeglicher Kunstharzart und genauso mit 1K-Heizkörperlacken.

    Die einzige nennenswerte Vergilbung ist die "Dunkelvergilbung" bei Alkydharzfarben. Das ist aber eine andere Baustelle. (Erklärung auf Anforderung).


    Ich habe keine Ahnung, was Du für Vergleiche hast und was von Deinem Zeug da wie vergilbt.

    Ehrlich gesagt, habe ich null Plan, was für Geschichten Du da hast :(


    Ich/wir arbeite(n) als Praktiker in dem o.g. Zeitraum und hatten nie Probleme mit vergilben.

    Bring mir doch mal einen Link oder eine Ausarbeitung über "Dein Vergilben".


    Und jetzt mal einen Zusatz zu dem von Dir pauschaliertem Thema "KH" (Kunstharz) auch im Bereich Trocknen.

    Du weißt aber schon, dass es hier eine unglaubliche Menge an "KH"-Lacken mit genauso vielen Eigenschaften in Punkto Aushärten und Verarbeitung gibt?


    Ein 1K-KH-Lack "trocknet" nutzungsfähig (typabhängig) in - zwischen 20 min und 3 - 4 Std. und härtet in einem Tag bis 14 Tagen (ganz wenige) durch.

    Ich werde/würde den Teufel tun und die Garantie bzw. bauaufsichtliche Zulassung durch zumischen von (Kobalt)sikkativen (Lack wird spröde) gefährden.



    Nix für ungut, aber das ist ziemlich viel Käse, was Du da von Dir gibst.

    Nebenbei, das Heizkörperlack nicht vergilbt ist ein Ammenmärchen, selbst hochwertige HK Lacke vergilben nach wenigen Wochen extrem - Man sieht es aber erst im direkten Vergleich mit einem neuen HK.

    Stimmt nicht! :nono: Ein ordentlicher HK-Lack ist und bleibt weiß. Und wenn er mal vergilbt, hat er i. d. R. einige Jahre (und Nikotin) auf dem Buckel.




    Heizkörperlack wird im Regelfall für alte Rippenheizkörper verwendet. Für die aktuellen Flachheizkörper ist Heizkörperlack m. W. nicht geeignet.

    Selbst für die aktuellsten Heizkörper, und sind sie auch noch so flach, wird Heizkörperlack erfolgreich eingesetzt :thumbsup:

    Bei älteren Herrschaften sagt man, dass sie in Würde ergrauen. Holz macht das auch :D


    Die Holzentgrauer funktionieren schon recht gut - um so schlechter um so dicker das "Holzpatina" (die Vergrauung) ist.


    Damit die funktionieren, darf aber kein Farbmaterial (keine Schicht) drauf sein :)

    Also VOR einer Ölung. ---> Und wo schon welches drauf ist :nono: muss es entfernt werden oder komplett abgewittert sein.

    Ich gehe davon aus, dass es an den vielen Rissen liegt. Das hat sich eingesaugt wie nix.

    Ja, klar. Ist durch die Bewitterung auch insgesamt sehr offenporig geworden.

    Um den erhobenen Zeigefinger zu gebrauchen:nono:, muss man sagen, dass schon ein "bissl" spät dran bist - mit einem Holzschutz ;).



    Aber wenn ich noch etwas transparenten UV-Schutz bekomme, dann nehm ich den doch mit, oder?

    Klar, kannst machen.


    Bringen wirds nicht viel, weil das Holz mit der Vergrauung schon seinen eigenen UV-Schutz aufgebaut hat.

    (ja, die 5l haben nicht gereicht, war klar, ist bei mir immer so)

    Ich hatte aber schon gesagt, dass das Zeug nicht trinken sollst? X/=o







    Textrol innoskins - innovative oberflächensysteme

    Das sind noch transparente Pigmente für UV-Schutz drin.


    Misch kann ich natürlich nicht, aber zum Auffrischen ?


    Dann würde ich zum fertig streichen 1l Owatrol Öl kaufen und für den ggf. 2.Anstrich Textrol...

    Wenn Du zusätzliches Pigment drinhaben willst, kannst Du jede rein lösemittelhaltige Dünnschichtlasur (ca. 15 - 20%) beimischen.

    Ist halt billiger als Textrol


    Geht bei anderen Beschichtungen auch anders herum.

    Also zu lösemittelhaltigen Lasuren einen guten Schluck von Owatrol Öl beimischen.

    Penetriert besser und macht etwas elastischer.


    Das wird bei Innoskinsschulungen so propagiert und wir haben das schon immer wieder mal gemacht.

    (Man lasse sich den Satz auf der Zunge zergehen:" haben wir immer schon so gemacht") :lach:


    Hat natürlich keine bauaufsichtliche Zulassung

    Bzgl Farbe: sarkas 7016 finde ich schon arg dunkel und fleckanfällig.

    Das war die Antwort auf eine "entweder / oder " - Frage.


    Wenn der Hellbezugswertabstand (8 - 10%) gewahrt ist, könnte das alles (monochrom) zwischen 7016 und 9010 sein.

    Wems gefällt =o



    Bei helleren Farben könnte ich mir vorstellen, dass man sowas weniger sieht als bei dunklen.

    Nö, ist trotzdem nicht so.

    Egal mit welchen baulichen Maßnahmen und Tricks ich verhindere, dass möglichst wenig Schmutz durch Rasensprenger, Mensch und Wetter an den Sockelbereich kommt, es wird eine Verschmutzung kommen.

    Diese wird zu anfangs tatsächlich auf dem Anthrazit mehr auffallen, wie auf dem weiß. Aber nur am Anfang.

    Nachdem bei mir ein Sockel definitiv in Siliconharzfarbe ausgeführt würde, könnte man da mit einem weichen Wasserstrahl (kein Hochdruckstrahler) über längere Zeit immer wieder die leicht auf der Oberfläche anhaftende Verschmutzung abwaschen.

    Das wird bei der dunklen Farbe erheblich länger möglich sein, als bei weiß und mit dem "Weiß" ausbessern ohne das man das dann deutlich sieht, ist es nach spätestens zwei Wintern vorbei.


    PS: Wenn ich übrigens den Sockel bei "weiß" in Siliconharz ausführen wollte, muss ich entweder mit verschiedenen Weiß-Nuancen im Sockelbereich rechnen oder bin gezwungen die ganze Fassade in diesem Material zu machen - auch wenn ich vielleicht sonst mineralisch geblieben wäre.

    mit weiß ist auch schnell mal nur ein Teil wieder nachgestrichen/ausgebessert ohne dass es extrem auffällt

    Dass Dich da mal nicht täuscht.

    Das wirst nach kürzester Zeit merken/sehen, wo ausgebessert wurde. =o



    Ich weiß, dass diese weiß/anthrazit - Geschichte gerade modern ist - mir hat das nie gefallen.

    Ein Nachteil davon ist halt eben auch, die eingeschränkten Möglichkeiten in der Farbgestaltung.


    Ich würde es aus genannten Gründen notgedrungen eher in 7016 machen, denn in weiß :sos:

    Silikatfarbe ist natürlich nach wie vor ein gutes Material.


    Da es eine Dispersionssilikatfarbe ist, kann es zwar auch auf entsprechenden Dispersionsuntergründen verwendet werden,

    aber dieses Weberzeuchs ist 2Komponentig. Da bin ich mir nicht so sicher, ob das (ohne passenden Zwischenanstrich) geht.


    Wenn der Sockel AUF dieser Schlämme farbig abgesetzt wird, sollte dafür ein anderes, passendes (z. B. Siliconharz) Material verwendet werden.

    Wenn der Sockel mit der Fassadenfarbe überarbeitet werden soll (Verschmutzung?), dann geht (wahrscheinlich) keine Mineralfarbe.


    Sorry, ich habe jetzt keine Lust, mich tiefer in diese Materie einzuarbeiten, weil das keine Standarts mehr sind.


    Vielleicht solltest in diesem Zusammenhang doch mal Deinen Architekten in den Hintern treten.

    Wenn er spontan keine Ahnung hat, soll ER sich doch fachkundig machen.

    Für was kriegt der sein Geld? (Ist das nicht in seinem Vertrag?)

    Bei "einfach Draufschrauben" gibts auch noch die Überlegung, ob die Unterkonstruktion überhaupt für das Gewicht geeignet ist.


    Außerdem ist bei solchen "Mehrschichtverschraubungen" durch die minimale Elastizität im System seeehr viel Feingefühl erforderlich.

    Da sind zwischen "der Schraubenkopf steht über" und "verdammt jetzt ist er durchgebrochen" nur ein paar µ .


    Auch deswegen ---> :pfusch:

    Sorry, das mit dem Besenstrichputz hab ich von Haus aus überlesen (aber Du hast soo klar nach Siliconharz oder Acry gefragt),

    sonst hätte ich gleich gesagt: "bleib im System"!

    Ich habe hier mal den mineralischen Bereich außen vor gelassen.

    Die wäre mit allen Vor- und Nachteilen bei mir zwischen Silikonharz und Reinacrylat anzusiedeln.

    (Abhängig davon ob es sich um Reinsilikat oder Dispersionssilikat handelt)

    Ist ein gutes System und kann man empfehlen!


    Aufbau lt. Datenblatt:

    Untergrund: Z. B. Mineralische Armierungsschicht im Brillux WDV-System

    Grundspachtelung: Mineral-Leichtputz G 3679

    Schlussspachtelung und Strukturieren: Mineral-Leichtputz G 3679

    Zwischenanstrich: Silikat-Streichfüller ELF 3639

    Schlussanstrich: Extrasil 1911

    Wir haben ein "selfmade"-Ranking in grundsätzlicher Qualitätsbeurteilung.

    Ist so eine Mischung aus Erfahrung, Verarbeitung und auch Langzeiterfahrung.

    Dabei kann natürlich nicht jede Neuheit sofort mit einbezogen werden und manche vermeintlich tollen Hybride und Verbesserungen sind da auch nicht unbedingt berücksichtigt.


    An erster Stelle steht die echte "Lotusan" ( fällt aber Aufgrund des sehr überzogenen Preises und den, der Silikonharzfarbe sehr ähnlichen Eigenschaften i. d. R. raus)

    An zweiter Stelle steht die Silikonharzfarbe (tolle grundsätzliche Qualität - Ähnlichkeit mit Lotusan)

    Reinacrylatfassadenfarbe (i. d. R. auch sehr ordentliches Material)

    Klassische Dispersionsfassadenfarben (haben oft viele Streckmittel drin - taugen logischer Weise auch - aber halt nicht mehr)


    Ich habe jetzt nicht alle Vor- und Nachteile deklariert. Das ist mir jetzt zuviel Arbeit und kann nachgelesen werden.


    Ich habe hier mal den mineralischen Bereich außen vor gelassen.

    Die wäre mit allen Vor- und Nachteilen bei mir zwischen Silikonharz und Reinacrylat anzusiedeln.

    (Abhängig davon ob es sich um Reinsilikat oder Dispersionssilikat handelt)

    (keine Nachhaltigkeits oder "Öko"-Beurteilung)

    Sind beides sehr gute Materialien.


    Wir verwenden sie aber trotzdem kaum, was aber nahezu ausschließlich mit dem Preisgefüge zu tun hat.

    Gleiche Qualität gibts bei anderen Herstellern (im Profi-Bereich) günstiger.


    Wenn Acrylatfassadenfarbe und Siliconharz zur Auswahl steht, würde ich jedoch eindeutig zu Siliconharz tendieren.


    Das hat was mit Verschmutzungsneigung zu tun, mit einer gewissen Möglichkeit zur Selbstreinigung (Regen), mit Widerstandsfähigkeit gegenüber Umweltverschmutzungen oder auch Algen, Moosen etc.

    Das ist natürlich als Ferndiagnose etwas schwierig zu beurteilen.


    Wenn Du die Terrasse auch nur reinigst, hast Du dadurch eigentlich schon den "Wässerungseffekt". Das heißt, das sich dadurch die Holzfasern beim Abtrocknen hochstellen und schon vorher etwas verschliffen werden können.


    Beim Ölen ist ein Zwischenschliff immer etwas schwierig, weil man mit der Bearbeitung vom Sättigungsgrad des Holzes abhängig ist.

    Zuviel Öl kann unschöne Glanzflecken geben. Da muss man schon schön verteilen und ggf. wieder ein bisschen abnehmen/abreiben.


    Wenn es stärker saugt, kann man, evtl. bei zwei Behandlungen auch einen kleinen Zwischenschliff machen. Geht aber bei Bangkirai selten, weil es meistens zu schwach saugt.


    Mit dem Austrocknen hat man mit dem Owatrol Öl keine Probleme.


    Mach in jedem Fall vorher eine "Probestelle"!

    Merkblatt lesen!

    wir streichen auch nur Gartenbänke damit.


    Dachüberstände, Holzschuppen


    Ich will ja wirklich nicht den Klugscheißer machen, aber nachdem dies ein EXPERTENForum ist, sollte man keine falschen Sachen unkommentiert stehen lassen =o


    Nochmal:


    Es gibt einen gravierenden Unterschied in Material und Bearbeitung von Holz mit "Lasuren" (in diesem Fall reden wir von lösemittelhaltiger Basis)

    Hab ich weiter oben schon mal angedeutet.


    Und zwar:


    1. Maßhaltige Holzbauteile = Nahezu ausnahmslos: Fenster und Türen

    2. Begrenzt maßhaltige Holzbauteile = Balkonbrüstungen, Fensterläden etc

    3. Nicht maßhaltige Holzbauteile = Bretterungen, Holzschuppen, Dachüberstände etc

    (Gartenbänke sind zwischen begrenzt maßhaltig und nicht maßhaltig - Übergänge sind manchmal etwas fliesend)


    Für maßhaltige Bauteile verwendet man nahezu ausnahmslos DICKSCHICHTLASUREN ( manchmal bestimmte Hybridlasuren)

    für begrenzt maßhaltige Holzbauteile i. d. R. DÜNNSCHICHTLASUREN oder mitunter Hybridlasuren

    und für nicht maßhaltige Bauteile verwendet man DÜNNSCHICHTLASUREN.


    Ich will damit sagen, egal ob es gemacht wird oder wie lange es vielleicht hält, aber auf Dachüberständen, Holzschuppen und Gartenbänken hat eine klassische Dickschichtlasur wie Cetol Filter7 NICHTS verloren. :pfusch:


    Dies nur zur Info, damit sich eventuelle Besucher dieses Forums nicht falsch informieren :bier:

    So hat halt jeder seine Favoriten!


    Unsere Truppe hier im Dorf nimmt für Holz im Außenbereich schon seit 20 Jahren Cetol Filter7 von Sikkens.

    Ist ein sehr gutes Material. Wir verwenden das für Fenster und andere maßhaltige Bauteile im Außenbereich.

    Das ist aber eine "Dickschichtlasur" und wäre absolut fatal z. B. für Terrassen und ist auch überhaupt nicht mit "Ölen" vergleichbar.


    Das ist so, wie wenn Du Frankfurter Pfannen empfiehlst, und ich würde sagen "unsere Truppe verwendet seit Jahren Bitumendachbahnen" ;)

    Klingt gut, aber noch eine Frage: Muss das Holz vorher abgeschliffen werden? Hatte Tisch und Stühle dummerweise im Winter dem Wetter ausgesetzt gelassen, sind in der Oberfläche ganz rau.

    Auf Möbel habe ich das noch nicht verwendet.

    Um hochwertige Oberfläche zu bekommen, muss man Holz je nach Zustand wässern oder grundieren, um dann abstehende Holzfasern verschleifen zu können.

    Sollte man einen Versuch machen.


    die Frage ist, reicht mit der 5l Kanister. Nichts ist ärgerlicher, als wenn das Material ausgeht.

    Aber es sieht danach aus.. bei 35m² Terrasse.

    Da bleibt Dir mehr als reichlich übrig


    PS: Gebrauchsanleitung lesen. Keine Pfützenbildung und so ...



    Solid Color Stain.

    Is erst ein halbes Jahr drauf, insofern kann ich keine Langzeiterfahrung teilen.

    Verarbeitung war aber gut.


    Ist aber schon teuer das zeuch...


    Ein Mercedes kostet ja auch mehr als ein Dacia.


    (Hat schon seinen Grund, warum die 10 Jahre Garantie auf das Material geben)


    Habs dem Ralf (rekeck) auch empfohlen. Der ist/war auch begeistert.

    also der Strahler hat es abgelehnt, die Gitter unverzinkt zu beschichten. Das Geld für´s Strahlen hatte er da schon verdient. Verzinken war extern.

    Ich habe den Eindruck wir reden/schreiben aneinander vorbei :freaky:


    "Strahlen" war doch hier nie ein Thema.

    Man "strahlt" doch nicht einen kompletten Wellengitterzaun ab, nur weil kleinere Teilbereiche oxidieren.


    Wenn ein solcher Zaun so stark korrodiert wäre, dass ein "Abstrahlen" erforderlich würde, wär ein neuer Zaun deutlich billiger.


    Deswegen ist es ja auch komplett unerheblich, was ein "Strahler" verzinken will =o

    Innen oder Außen?

    Außen.


    Ist eine Metall-Mittelholmtreppe mit Bangkiraistufen.

    Man kann da einzelne, gut 10 Jahre alte Treppenstufen nicht so direkt mit einer Terrasse vergleichen.



    Der Verbrauch hängt stark davon ab, wie abgewittert das Holz bereits ist (auch Struktur?) und "welcher" Holztyp es ist.

    Bangkirai wittert ja eigentlich mehr oberflächlich "an". Es dürfte daher also eher kein so hoher Verbrauch sein .


    Zwischen 12 und 16 m² / liter


    Aber selbst wenn Du von dem Zeug was übrig hast (guckst Du mal auf die Einsatzgebiete) kannst das an vielen Stellen wieder gebrauchen.

    Strahler und Pulverbeschichter verdienen ihr Geld damit :D

    Außerdem will's ja keiner Strahlen



    Zumal ...

    es IST ja beschichtet!

    Und diese Beschichtung ist, wenn ich es richtig verstanden habe, außer vereinzelte korrodierte Stellen, im Grunde in Ordnung.


    Für das, was das "Abstrahlen", "Verzinken", "Vorarbeiten wie technische Netzmittelwäsche" und "Beschichten" kostet, kannst Dir zwei - drei neue Zäune kaufen.



    Drum:

    Ich würde ihn zwecks Haftvermittlung nur leicht "anlaugen" und nur korrodierte Stellen manuell anschleifen.

    und

    1. Lage eine Korrosionsschutzbeschichtung und

    2. und 3.Lage Einschicht- Eisenglimmerfarbe.