Beiträge von sarkas

    Frage 1: Warum macht ein Maler die Trockenbauarbeiten?

    Die Frage hat zwar seine Berechtigung, aber es gibt auch Maler, die das gut und fachgerecht machen :rulez:



    Grund für Risse kann sein:


    - Kein Trennband am Übergang zu anschließenden Bauteilen ( Decke - Wand etc.)

    - Kein Rissband bei stumpfen Stößen von Platten (bei HR-Kanten nicht immer zwingend nötig)

    - Plattenmaterial nicht trocken genug

    - Acryl in den Ecken (ist zwar gängige Praxis, aber falsch)

    - wenn Holz-UK ---> das Holz zu feucht

    Nur so als Anmerkung:


    Die Variante mit der Betonfräse ist, weil der Speiss nicht flächig drauf ist, sondern auch Löcher, Kanten etc. haben kann nicht unproblematisch.


    Wenn die Frässcheibe an den Kanten hängen bleibt, sollte man richtig Kraft haben das zu halten UND es wäre nicht die erste 200 Euro-Scheibe,

    die da aufgegeben hätte.



    PS:

    Tapete auf Fliese hält auch nicht....

    Mit den passenden Vorarbeiten ginge das durchaus.

    Frage trotzdem: oben habe ich ein Bild der Fassade eingestellt. Rauputz? Kann man diesen mut einer wasserabweisenden Schicht überstreichen, sodass der schlagregen nicht mehr einziehen kann?

    Hab jetzt mal nicht den ganzen Trööt nachgelesen, aber ....


    jop, das geht. Natürlich nur, wenn keine Haar(risse) oder ähnl. vorhanden sind.

    Z. B. Silikonharzfarbe oder ordentliche Reinacrylat- bzw. Dispersionsfarben.

    Das ist schon ganz schön heftig.


    Wenn die Luftdichtigkeit schon in der einen Richtung ein größeres Problem hat,

    hast Du ein Solches möglicher Weise auch (temporär) umgekehrt.


    Ich würde das, was da oben an Sporen rumfliegt, nicht als Atemluft in meiner Wohnung haben wollen ......

    Fermacell und Verbundplatten sind aber beide sehr schadensträchtig ( Gips = hygroskopisch). Hinter Verbundplatten hab ich auch schon die schönsten Zuchten aller möglichen Schimmelpilzgattungen gesehen.


    Wenn überhaupt, würde ich zu Mineralschaumplatten tendieren. Aber glaub nicht, dass das alles einfach ist.


    Richtiger Aufbau? Mineralischer Untergrund? Dämmstärke? Oberfläche? Taupunkt (na wo isser denn)?

    Fassade dicht? Wärmebrücken? Dämmkeile?


    Da kannst ne ganze Portion mehr falsch, als richtig machen.

    Ohne fachmännische Hilfe geht das i. d. R. in die Hose.


    Und da wo es geklappt hat (das ist kein Argument) hat man(n) zumeist einfach nur Dusel gehabt, oder man(n) sieht's noch nicht (siehe oben --> "Zuchten")


    Aufbau mit Unterkonstruktion ist übrigens, wenn keine absolut perfekt Dampfsperre da ist, das perfekte Mikroklima für Pilze, Bakterien und Konsorten.

    Werner, ich mag deine Art....

    Das freut mich ...


    Die standfeste Spachtelmasse fängt da an wo die Niveliermasse aufhört (3mm).

    Blödsinn. Klassische, zementäre Ausgleichsmassen gehen größtenteils bis 10 mm - mit Quarzsand gestreckt auch ohne weiteres bis 20 mm. Eine standfeste Spachtelmasse ist in erster Linie für Reparaturen wie Ausbrüche und Löcher. Sie ist zwar i. d. R. auf Null abziehbar und wird auch für "Nivellieren" deklariert, aber nachdem sie nicht so selbstverlaufend ausgebracht werden kann, taugt sie eher für das Erstgenannte.

    Der Übergang wo was erforderlich oder machbar ist, ist fliesend. Für "tiefe" Sachen - ja. Aber was ist tief?


    Klickboden hat hässliche Übergangsprofile.

    Das ist subjektiv. Dir gefällt es nicht, andere stört das überhaupt nicht.


    Boden abschleifen

    Grundieren mit Material des Systemherstellers

    Tiefe Täler mit Standfester Spachtelmasse auffüllen

    Selbstnivelierenden Spachtelmasse verteilen.

    Schon mal nicht so schlecht, wobei es für die "Standfeste" schon seeehr tiefe Täler sein müssen.


    Dann ganz wichtig: Den plan mit dem Klickboden ganz schnell in die Tonne......

    Warum? Weil die Eine oder Andere mal beim darauf Gehen "geklackert" hat?

    Nee, da gibt es zum Einen schon richtig Gute und zum Anderen haben die schon auch ihre Existenzberechtigung (und sei es wegen dem wieder raus machen)



    Skeptiker Ich bewundere Deine Geduld, das alles zu lesen und zu beantworten :thumbsup:

    P.S. Bringt es euch was, wenn ich euch die gemessenen Werte hier aufführe?

    Wenn Türen vorhanden und sowohl diese, als auch die Fenster geschlossen sind, habe ich eigentlich keine Bedenken.

    Man könnte für das eigene Gewissen noch was an den Spalt (unten) hinlegen.


    Und nein, die Werte nützen hier als Einschätzung nicht viel.

    Höchstens, wenn es eine dritte Messung im Wohnbereich oben gäbe, den man mit der Außenluft UND dem Keller vergleichen könnte.

    Auch wenn der Keller offen ist und nicht über abgeschlossenes Treppenhaus mit der Wohneinheit verbunden?

    Wenn Du Kellerfenster offen hast und durch Konvektion Luft nach oben gelangt, würde ich das nicht unterschreiben.


    Also bis zur Klärung zumindest mal die Fenster im Keller geschlossen halten.


    Hast Du nicht zumindest eine Kellertüre als Trennung nach oben?

    Die Firma, welche die Messungen durchgeführt hatte, sollte eigentlich außer dem, "wie" die Reinigung durchgeführt werden sollte, auch mit angeben, "welche Art" von Vorsichtsmaßnahmen bei der Sanierung erforderlich sind.


    Ich denke mal, dass eine Schwarz/Weiß - Trennung zur Bearbeitung nicht erforderlich ist.


    Die sanierende Firma sollte aber zumindest die Schimmelsachkunde besitzen und das auch belegen können.

    Es gibt zwei hauptsächliche Varianten.


    Die Eine ist auf Dispersions-/Acrylbasis. Ist mehr für kosmetische Dienste geeignet.


    Die Andere ist auf Bitumen- bzw. Bitumen/Latexbasis. Die ist dann schon eher um (zusätzlich) kleine Risse und abgewitterte Untergründe zu behandeln.

    Da reicht meistens einmal Streichen nicht aus.

    Da reicht meist zwei oder drei Mal streichen nicht aus.

    I. d. R. bedarf es da einer speziellen Nikotinfarbe oder eines Sperrgrundes.


    Die Bilder (oben) sind nicht so ganz deutlich, aber ich tippe auch entweder auf partiell durchschlagendes Nikotin oder die "Ausbesserungsfarbe" selbst ist der Übeltäter.

    Es ist aber auch schon passiert, dass sich gelbliche Mineralsalze eines alten, ausgetrockneten Wasserschaden bei einem Neuanstrich wieder auf dem Weg zur Oberfläche gemacht haben. (Erklärung "wie" auf Wunsch ;) )

    Es gibt im Handel einen sogenannten Isoliergrund oder auch Sperrgrund genannt.

    Der verhindert ein "Durchbluten" aus anderen Schichten. Das funzt.


    Er sollte für "außen" geeignet sein und "lösemittelhaltig". Die wässrigen taugen da (noch) nicht so viel.


    So was z. B. : https://www.koco24.com/lackfar…d-isoliergrund-high-solid


    Das wird klappen, aber man sollte wissen, dass das nicht nach den a. R. d. T. ist, da ein Bitumenanstrich wegen seiner Thermoplastizität eigentlich nicht zum überstreichen geeignet ist.

    Wie seht ihr die Chance, dass es hier bereits grossflächig zu Schäden gekommen ist?

    Das hängt im Wesentlichen davon ab, welches Material das nun wirklich ist.

    Um so poröser das Material (z. B.Holzfaser) um so höher die Wahrscheinlichkeit eines größeren Schadens (bzw. größerer Sanierungsaufwand)

    Franken in Oberpfalznähe noch ok.

    Selbstverständlich ist das ok.

    Ich wohne ja Luftlinie 5 km von der Oberpfalz weg. :P

    Pfühhh - grad noch rechtzeitig die Bremse gekriegt :thumbsup:



    Anmerkung:

    Fädd (Fürth) hat trotz kurzer nord-westlicher Entfernung auch einen Sonderstatus, den ich aber aus Gründen der Foren-Etikette nicht näher beschreiben will :rulez::P

    Alles (nach Norden) was nicht fränkisch spricht sind Preisn (Preußen) und alles was nicht fränkisch spricht (nach Süden und Osten) ist entweder Urwald (Südbayern) oder hou, hou (Richtung Oberpfalz).

    (Westen hat einen neutralen Sonderstatus)


    So einfach ist das :thumbsup::yeah:

    Oder reden wir über verschiedene Untersuchungen?

    Nein, das von der Schweiz war das schon. Hatte es anders in Erinnerung.

    Waren hier zumeist unter Hundert Fasern/Kubikmeter.

    Hab aktuell noch was im Hinterkopf, dass solche Messungen wieder ausstehen.

    (auch weil das in der Schweiz mit der Fa. Eternit schon rund 15 Jahre her ist)