Beiträge von sarkas

    Ich habe es noch nicht erlebt, aber das kann "theoretisch" ein Problem sein.

    Ytong hat aufgrund seiner Struktur gute Wärmedämmeigenschaften, hat also auch ein bisschen die Wirkung einer Innendämmung.


    Und Innendämmung ist eine sehr heikle Sache (kann eine solche sein) wenn man den Taupunkt nicht berücksichtigt.

    Also ein paar unbestrittene Standarts gibt es schon, welche man aus den Bildern feststellen und anbringen könnte.

    - Kreuzfugen sind nicht zulässig

    - Schrauben dürfen nicht durch die Pappe durchgebrochen sein

    - ein GK-Streifen muss mindestens so breit sein, dass die Schraube ohne Beschädigung des GK hält

    - die Pappe darf nicht von der "Gips"füllung gelöst sein


    Das sind jetzt keine direkt auffindbare a. R. d. T., aber sie sind Fakt und könnten zumindest hinterfragt werden

    Du meinst beide, aber gibt es wirklich keine außergewöhnliche Vor- bzw. Nachteile?

    Was Silikonharz angeht, ist es leider nicht in mein Farbton machbar. So hätte ich verstanden, dass nur bei Acryl oder Silicon, hat man eine breitere Farbpalette.

    Nein, es gibt keine außergewöhnlichen Vor- oder Nachteile.

    Einen Vorteil habe ich ja schon beschrieben.

    Wenn man ins "Eingemachte" schauen wollte, müsste man noch anmerken, dass Silikonharzfarbe mit einem Hauch mehr an Diffusionsfähigkeit angegeben wird.

    Das ist aber so marginal und unnötig, dass ich nicht mal darüber sprechen möchte.


    Es stimmt, dass die eine oder andere, "besondere" Farbe nur mit Acrylat machbar ist, aber solche Farbtöne sollte man sich sowieso gut überlegen.

    "Hier" verbleicht sie schneller als erwünscht, "da" waschen sich Pigmente schneller aus als erwünscht oder es hat sogar wegen sehr starken Aufheizens schon Schäden an WDVS gegeben.

    Oder muss ich vorher glattspachteln und dann grundieren?

    Das kann ich Dir nicht sagen. Hängt davon ab, wie stark die Struktur ist.




    Das schreibt Sto: Korngröße = 1,0 mm: Der Untergrund sollte mindestens der Qualitätsstufe Q3 entsprechen.Korngröße > 1,0 mm: Der Untergrund sollte mindestens der Qualitätsstufe Q2 entsprechen.Unbeschichtete Gispkartonplatten: Lichtschutz gemäß BFS-Merkblatt Nr. 12 beachten.Zur Verlängerung der offenen Zeit StoPrep In als Putzgrund verwenden, StoPrep Sil für ein natureplus®-System.

    ob sich die Spachtelmasse überhaupt mit dem MEP verträgt

    Jop, Diese tut das .... (passt aber nicht zum unten genannten System)


    Ein Bekannter von mir meinte ich soll doch Kalkspachtel aufziehen und silikatfarbe verwenden.

    Ist selten genug, dass ein "Bekannter" mal recht hat, aber hier ... :thumbsup:


    Machbar ist da u. a. Kalkfarbe, Kalkkaseinfarbe oder was tatsächlich empfehlenswert ist, - Innensilikatfarbe!

    welche Farbe wäre dafür optimal geeignet, reine Acryl oder auf Silikonbasis?

    Beide, aber ich bin mehr ein Fan von Silikonharz.

    Ist etwas verschmutzungsresistenter und hat so ein "bisschen" einen Selbstreinigungseffekt bei Regen (oder Gartenschlauch ;) )

    Ich würde jetzt einfach mal --> Ardex Arduplast F3 in den Raum werfen.


    Ist nicht hygroskopisch, braucht nicht fluatiert werden. Getrocknete Schichten sind trotzdem spannungsarm und diffusionsoffen.

    Kann in einem Zug in der gewünschten Schichtdicke aufgebracht werden und ist in allen Schichtdicken nach 1 Tag trocken und überarbeitbar.


    Teufelszeug halt. Ich mag sowas. :D:thumbsup:

    Dabei wird Wasser in kristalliner Form ++ ++++ eingebunden

    Ja, von diesen Materialien gibt es mitlerweile einiges von (standfesten) Spachtelmassen bis Fassadenputze.

    NIcht billig, aber wenns pressiert --> genial.

    Wie hoch wäre der Preisunterschied zwischen verzinkten und Edelstahl-Tackerklammern? Danke!

    Kann ich Dir ad hoc nicht sagen, weil wir die nicht verwenden.


    Edelstahlklammern (und sog. stärker verzinkte Klammern) werden eigentlich nur für Drucklufttacker (im Außenbereich) verwendet.


    Ich hab das Eckschienen-Ansetzen noch ganz OHNE Tackerklammern gelernt, Etwas (dünn) vorspachteln, die Schiene in den frischen Spachtel drücken und überstehendes Material breit verspachteln / abnehmen

    Das ist die Königsklasse. :thumbsup: Das kann/macht kaum ein Mensch mehr.

    Off-Topic:


    Bei der Verwendung "normaler" Tackernadeln hab ich schon öfter Rostflecken auf der Oberfläche - auch Tapeten - gesehen. Daher mein Hinweis

    Auch OT :D :

    Dann hast, frei nach Murphys Gesetz, ein paar Mal Pech gehabt - beim Hingucken.


    Die ganz "normalen" Tackerklammern sind ALLE verzinkt und jeder Trockenbauer verwendet die.

    Die gibts auch in Edelstahl - wird aber nur im Freien verwendet.


    Was einen Unterschied ausmachen KANN ist die Art der Be- und Überarbeitung.

    Wenn die Klammern überstehen und mitgeschliffen werden, ist evtl. die Verzinkung runter.

    Und wenn dann noch anstatt Farbe (Trocknung meist schneller als Oxidation) tapeziert wird (Feuchtigkeit wirkt länger auf die Stelle ein), kanns natürlich auch rosten ---> Da ist dann ein bissl Erfahrung vom Verarbeiter mit nem bissl Rostschutzfarbe gefragt..

    darf an der Kante nichts mehr durchschimmern/sichtbar sein? Wieviel (ich habe mich für Knauf Easyputz entschieden) deckt letztendlich die Farbe ab?

    Es DARF durchschimmern - macht nix. Und ja die Farbe deckt das ab.


    Und .... ;) es müssen keine speziellen, rostfreien Tackerklammern sein. Die ganz Normalen taugen.

    Fungizide und Algizide sollten überhaupt nicht sein. Ich hatte deshalb an einen Silikatanstrich auf Kaliwasserglasbasis von Baumit gedacht. Ist aber ein Gartenhaus, geht sicher auch ohne.

    Ich bin ja ein gebranntes Kind: Vereinbart ist ein Dickschicht-Kaliwasserglas-Silikatputz mit Silikatanstrich - ohne Zusätze. Verarbeitet hat der "Meister" einen Dünnschicht-Kunstharzputz mit Zusätzen und einen Anstrich. Das Zeug scheint ausgewaschen zu sein, denn die Algen grünen so grün...

    Problem: Der Auftrag eines Silikatputzes auf Kaliwasserglasbasis auf einen Kunstharzputz geht wegen Materialunverträglichkeit nicht. Tja, vermutlich alles runter.

    Ach - fällt mir gerade ein.

    Es gibt/gab da einen ziemlich ausführlichen und langwierigen Test, ich glaube es war die Firma mit dem Rüssel.

    Die haben verschiedene, mit Bioziden versehene Kunstharzfassadenmaterialien auf Testflächen im Freien über fünf Jahre

    (Wetterbedingungen für längere Zeit imitiert) beobachtet UND mögliche Anreicherungen im angrenzenden Böden untersucht.


    Sie haben, man soll es nicht glauben, KEINE ausgeschwemmten Biozide in den Böden gefunden.


    Rauchen ist nicht gesundheitsschädlich! Gezeichnet Dr. Marlboro



    Wenn ich das wieder finde, setze ich den Link rein

    Nur kurz in Steno-Form:

    Ja, vorgeschrieben ist er erst mal schon - der Egalisationsanstrich .

    Sowohl bei weiß (da streiten sich aber trotzdem manchmal die Gemüter) als auch überhaupt.


    Technisch sehe ich bei diesem o. g. Material aber erst einmal keine Veranlassung für einen solchen Egal-Meier .

    (wenn man die Möglichkeit von ein paar Wölkchen mal billigend in Kauf nehmen würde).

    Es ist halt noch etwas poriger, wenn keiner drauf ist und die Oberfläche ist einer gering höheren Erosion ausgesetzt.

    Das ist aber marginal und vernachlässigbar.


    Eine Überlegung "für" Diesen würde ich "dann" in Betracht ziehen, wenn die zu bearbeitenden Flächen schwierig oder nur mit einem

    größerem Gerüstaufwand zu meistern wäre.


    "So werden Mineralputze meist nur mit einem einmaligen Anstrich versehen, der zudem oft auch noch stark mit Wasser verdünnt wird.

    Das ist gängige Praxis, aber Pfusch.



    Also .... bei einem Gartenhäuschen - lassen, wenns einem gefällt und ggf. in ein paar Jahren ein bissl abwaschen und DANN anpinseln.....

    Uniflott nur für bestimmte Sachen zu verputzen und nicht für alle Wände

    Wenn der Untergrund entsprechend den Herstellvorschriften fest, sauber und tragfähig ist - ja, geht schon. Dann aber theoretisch hinterher noch mit dem zum System gehörigen UF Finish.

    Aber warum das? Es gibt doch so viele Spachtelmassen von so vielen Herstellern, die auf diese Flächen spezialisiert sind.


    Darf man die Grundierung direkt mit der Farbe anmischen

    Auf eine direkte Frage eine direkte Antwort. NEIN (sagt der Hersteller)


    Jaein sage ich (auch wenn ich in diesem Forum für diese BastelWastelantwort gesteinigt werden könnte)

    Spass beiseite. Man kann die Grundierung (im Heimwerkerbereich) ein "bisschen pigmentieren". Das tut nix. Vll. 10 - 15% Farbe mit rein.

    Ach ja, kurz zum Thema.


    Wir haben öfter mit Joka-Material zu tun, aber einen (optischen) Vergleich mit Hinterseer kann ich nicht machen.

    Ich kann Dir nur so viel sagen, dass

    a) eine V-Fuge gut aussieht (natürlich auch Geschmacksache) und

    b) mindestens eine leichte Struktur im Bodenbelag empfehlenswert ist, da

    Vinylböden nicht so kratzfest sind, wie sie es glauben machen wollen

    Es war zwar nicht die Frage des TE, aber Vinyl-Plankenware kann doch absolut problemlos mit Kontaktkleber in Badezimmern verlegt werden.

    Ich denke mal, wenn er das denn dann tun wollte, hätt er er schon nach dem richtigen Kleber gefragt.

    und was ist das dann (sorry, kenne mich damit wirklich nicht aus)

    Das ist "Plankenware". Größe ca. 120 cm x 20 cm variiert.

    Gibt es in unheimlich viel Dekoren und oft mit passender Struktur.


    Gibt es meistens in drei verschiedenen Varianten.

    Klebevariante (dünn), Homogen-Klick und als Klick auf Laminatträger.


    Wird als äußerst strapazierfähig angepriesen, was es oft NICHT ist.

    vorher die Fugen zuspachteln - ertragbare Arbeit, kein deutlicher Mehraufwand (im Gegensatz zu alt raus neu rein)

    Vinyl auf Fliesen verlegen - sinnvoll oder nicht? (sanier.de)

    "sanier.de" ist jetzt für mich nicht zwingend die fachlich absolut kompetente Quelle, aber ...


    Das ist zum Beispiel ein Zitat aus Deiner Quelle:


    "Wird Vinyl als Vollbelag auf einem vorhandenen Fliesenboden verlegt, müssen neben den genannten Anforderungen an die Festigkeit noch weitere Punkte beachtet werden. Damit sich die Struktur der Fliesen wie auch die Fugen nicht durchdrücken, sollte der vorhandene Boden vollflächig verspachtelt werden. Dies ist außerdem erforderlich, weil der Kleber für den Vinylboden einen saugenden Untergrund benötigt. Durch die Verspachtelung entsteht eine stabile und glatte Oberfläche, im Vinyl zeichnet sich nichts ab. Die Hersteller der Vinylbodenbeläge nennen häufig Toleranzen hinsichtlich der Fugenbreite, mit einer Vollverspachtelung werden jedoch alle Risiken minimiert."


    Was meinst Du mit "Vinyl"?

    elastische PVC-Bahnenware
    elastische PVC-Stücke / - Streifen zur fliesenartigen Verklebung
    starre Holzfaserplatten mit PVC-Nutzschicht und "Click-Verbindung"

    Die Frage ist tatsächlich berechtigt :thumbsup: , aber ich bin, nachdem das seit einiger Zeit der Trend ist, von Vinyldesignbelag ausgegangen.


    Badezimmer zwecks baden, hier habe ich leider keine Info erhalten ob ein Vinyl hierfür wirklich geeignet ist.

    Auf vorschriftsmäßig vorbereitetem Untergrund, vorschriftsmäßig verklebt ist feuchtraumgeeignet (Badezimmer).

    Was aber nichts mit Dauerpfützenbildung zu tun hat.

    Auf Fliesen, Vinyldesignbelag verkleben erfordert eine Spachtelung. Das ist kein "kann", das ist ein "muss".

    Das heißt, Fliesen reinigen, mit Haftvermitler grundieren und je nach Fliesen ein bis zwei Mal spachteln UND schleifen.

    Alles andere ist nicht nur Bastelwastel, es ist einfach wegen den Fliesenfugen und den (i. d. R.) nicht 100prozentigen Niveau der Fliesen nicht möglich.

    Das was hier rauskäme, könnten nicht einmal ein Sparfuchs ertragen.



    Auf Parkett verkleben ist theoretisch möglich. Es muss aber mit Problemen gerechnet werden, weil der Bodenkleber mit der Beschichtung des Parkett reagieren könnte UND weil Holz ein Naturprodukt ist, dass andere Schrumpf- und Dehnungseigenschaften wie der Bodenbelag hat.


    Nachdem das also auch kein geeigneter Untergrund nach den a. R. d. T. ist, würde Dir der Hersteller in Punkto Materialgarantie bei Problemen ebenfalls den Mittelfinger zeigen.