Beiträge von sarkas

    man kann die Struktur erkennen. So soll es auch bleiben.

    Ich nehme an, damit ist Lasur gemeint.

    Wenn dem so ist, fällt Leinölfarbe aus, da es das (zumindest von renommierten Herstellern) nicht in Transparent bzw Lasur gibt.


    Zu Lasuren hab ich schon was gesagt.


    Die Holzverkleidungen des Überhangs sind bestimmt 150qm, und das möchte ich nicht unbedingt streichen wenn es auch mit einer Sprühpistole geht.

    Da stellt sich nur die Frage welche Art von Lasur? kann man damit sprühen?

    Wenns denn unbedingt spritzen/sprühen (auf der Fläche) sein soll, sollte man hier zumindest wässrige Materialien nehmen.

    Wetterschutzfarben (Dispersionslack) wenn deckend oder Acryllasuren wenn lasierend.

    Wetterschutzfarbe ist zwar nahezu eine eierlegende Wollmilchsau, aber ein bisschen anschleifen würde bei beiden nicht schaden.

    Ich würde am liebsten wenn nötig die Fenster 1x abschleifen , und dann gründlich mit ?????? streichen. Was wäre dafür das beste und am einfachsten anzuwendende Material ?

    Als Erstes - "1x streichen" wird nie was - egal welches Material.

    Schlichtweg, weil zu wenig Material aufgebracht wird, umd das Holz so zu schützen, dass eine akzeptable Zeit hält.


    Was meinst Du mit ?????????

    Material oder Optik? Mir ist jetzt nicht ganz klar was das Ergebnis sein soll.


    Soll es wieder Lasur werden, heißt Du siehst die Holzstruktur weiter durch?

    Dann anschleifen und 2x mit einer "Compactlasur" streichen, Das sind so Hybride zwischen Dünn- und Dickschichtlasuren.


    Oder soll es "deckend" werden. Dann anschleifen und (zwecks deckfähigkeit) bis zu drei Mal lackieren. Drei-in-eins-Lacke (z. B. Amarol-Triol)


    In beiden Fällen würde ich (noch) von wässrigen Materialien abraten.

    Die sind nach wie vor nicht so "blockfest" (das ist, sagen wir mal vereinfacht eine Pressdruckverklebung) und auch noch nicht so langlebig, wie lösemittelhaltige Produkte.


    Die Optik von verwittertem Holz gefällt mir nicht,

    Dafür könnte man sogenannte "Wetterschutzfarben" oder auch Dispersionslack genannte Materialien verwenden. Deckend und langlebig!


    Zur Sprühpistole hat der Ralf ja schon geantwortet.

    Was man aber bei diesen ganzen Vorschlägen auch mit berücksichtigen sollte ist, dass ein Farbton, der auch noch so gut verglichen oder ausgemessen wurde, aufgrund unterschiedlicher Saugfähigkeit und Oberflächenbeschaffenheit trotzdem (deutlich) anders aussehen kann, wie auf dem Muster.

    Man sieht es auf Deinen Fotos nicht soo gut, um das eindeutig zu beurteilen, aber wenn Du auch nur leise Zweifel hast, geh nochmal drüber.

    Ich glaube Du kannst Dir nicht vorstellen, wie lange man sich über so etwas ärgern kann, wenns in die Hose geht.

    Theoretisch geht das schon.

    Ist aber nix für Heimwerker.


    Es gibt Spachtelmassen, die können mit einem bestimmten Anteil an Quarzsand vergütet werden und sind damit für höhere Schichtdicken geeignet.

    "Nur" mit Spachtelmasse würde das unbezahlbar sein.

    Wahrscheinlich sind die aber durch dieses Streckmaterial in der Oberflächenqualität nicht mehr so hochwertig wie im Originalzustand.

    Das heißt, da drauf bräuchtest Du nochmal eine Spachtelschicht für die hochwertige Oberfläche.


    Wenn die erreicht ist, kannst grundieren (2x) und im 2K-Epoxidverfahren lackieren.


    Nochmal - alles nicht unbedingt eine Sache für den Heimwerker.


    Wenn das alles mal durchrechnest, bist mit Fliesen wieder günstiger dran ....

    dann sollte beim Einbrennen der Farbe die Wandfläche aber fleckig/ungleichmäßig aufgetrocknet aussehen.

    Nein, muss nicht. Fleckenbildung ist i. d. R. nur, wenn einzelne Stellen durch Sanierungsarbeiten extrem stärker saugen als die Grundfläche. Im Neubaubereich ist das normaler Weise nicht so, weil Flächen wie Neuputz oder Trockenputz über die ganze Fläche gleichmäßig saugt.


    Airlessspritzverfahren mit nachrollen ist nicht anders, als "nur" aufrollen. (außer, dass hier auch oft stärker verdünnt wird, als zulässig)

    Ein ausschließliches Spritzen kann das schon eher verursachen.


    Das ändert nix daran, dass sich die Ursache als Ferndiagnose nicht so ohne weiteres feststellen lässt. Selbst mit Fotos hat man da wenig Chancen.

    Sto Rapid hat sehr viele Füllstoffe

    Viele Füllstoffe sind bei vielen Dispersionsfarben schon üblich, aber wenn hier soo viele drin wären, gäbe es keinen Nassabrieb 2 und geschummelt wird hier eigentlich kaum. Drum DAS eher nicht.

    Die Sto Rapid ist trotz Nassabrieb 2 vielleicht kein absolutes Spitzenprodukt, aber auch keine Billigplörre.

    Ein bisschen wundert mich diese "außerordentliche Empfindlichkeit" aber schon.


    Wie lange wohnt ihr da seit Neubau schon drin?

    Wenn Dispersionsfarben verarbeitet werden, kann der Erhärtungsvorgang, also der "kalte Fluß" (hat nur bedingt mit "trocknen" zu tun)

    schon eine ganz schöne Weile, das heißt bis zu vier Wochen - bei einer höheren präsenten Feuchtigkeit auch länger, brauchen.


    Wenn dem so wäre - einfach mal noch ein bisschen beobachten.


    Solche Effekte kann es auch geben, wenn z. B. der Untergrund bei der Verarbeitung der Farbe zu stark saugfähig war.

    Passiert im Neubaubereich öfter, weil billig angeboten wird und dann trotz Notwendigkeit kein Tiefgrund ausgeführt wurde.

    Dann kann eine Farbe "aufbrennen". Das heißt, dass eben dieser notwendige "kalte Fluß" wegen der zu starken Saugfähigkeit nicht richtig stattfinden konnte.


    Auch dann, wenn eine Farbe zu dünn verarbeitet wurde, kann dieser Effekt eintreten.



    Also viele Möglichkeiten und wenig hilfreiche Antworten.

    Schrauben ist klar - ja.


    Wenns um das Beschichten geht, mach das mal mit 1K Polyurethan.

    Die ganze Sache vorschriftsmäßig reinigen und vorbereiten, einmal mit Sikalastic Primer und 1x mit Sikalastic 445 drauf.

    Leicht zu verarbeiten und dann drüber freuen wie schön das ist und wie lange das hält.


    Billiger wäre Bitumenbasiert, hält aber nicht lange.

    Dann sieht es vom Schadenbild aber anders aus. Bindemittel und Pigment sowie Füllstoffe sollten dann gleichermaßen betroffen sein.

    Das sehe ich hier nicht.

    Hier sieht es so aus als wenn nur Teilweise zwischen der Kongröße die Verfärbungen sind. Ich sehe hier aber auch deutliche Nester

    im Putz. Entweder täuscht dies auf dem Bild, oder der Gipser hat den Reibeputz wirklich sehr schlecht und ungleichmäßig

    aufgebracht und verrieben.

    Wenn sich Eisenoxyde in einem solchen Gemenge feinst verteilt unter Zugabe von Wasser auflösen und mit dem Trägermaterial abtrocknen,

    kann wohl niemand genau die daraus erfolgende Optik vorhersagen. Drum werd ICH den Teufel tun und behaupten, dass das so oder so aussehen kann/muss.

    Es ist aber durchaus eine Option.


    Die Wahrscheinlichkeit, dass das mit der Art der Verarbeitung zu tun hat, ist aber noch um ein Vielfaches geringer.



    Schöne Weihnachten

    Da brauchen bloß im Herstellungs-/Mischungs-/Abfüllprozess, (Wartungs-)Arbeiten

    wie Schweißen mit Flexen (oder nur schleifen) gewesen sein --> metallischer Staub --> Eisenoxyd --> gelblich, bräunlich --> das ganze gut durchgemsicht.... :work2:

    erkläre mal bitte, wie man Welleternit bearbeitet hat, mit Schieferhammer und Pfannenzange?

    Mein Vater war über 40 Jahre Sanitärinstallateur und hat später immer wieder mal erzählt, dass es Standart war Eternitrohre oder -platten zu sägen und später mit der Flex zu schneiden. Geschweige denn die Art des Umgangs mit Asbestschnüren etc.




    Zum Thema, ich will nicht persönlich werden, aber wenn ich den Bericht von Klausi lese/überfliege muss man schon wirklich ein bisschen mit Paranoia aufpassen.


    Klausi ---> Hol Dir doch einmal für ein paar Euro jemanden ins Haus, der sich mit der Materie auskennt und schon ist der Käse gegessen.


    Wenn man Deine Beschreibung hier oben genauso exzessiv durchkaut, wie Deinen ersten Faden, haben wir die gesamte Lockdownzeit zu tun

    und Du bist trotzdem nicht viel schlauer.


    Denk mal drüber nach ...

    Weshalb wird der Belag nicht verklebt?

    Weil es ein Klickbelag ist :P;)



    Ist es nötig Ausgleichmasse zu verwenden oder würde eine dickere Dämmung ausreichen, um größere Unebenheiten auszugleichen?

    Problem ist: Um so mehr eine Unterlage an Unebenheiten ausgleicht (ausgleichen kann) um so weicher/flexibler muss sie sein.

    Um so weicher/flexibler eine Unterlage ist, um so mehr Belastung kommt beim Begehen auf Deine Klickverbindung.


    Es gibt tatsächlich Unterlagen, welche bestimmte Toleranzen ausgleichen. Diese sollten aber unbedingt vom gleichen Hersteller wie der Belag sein.

    Aber ob diese ganze Geschichte auf Deinem Untergrund funktioniert, kann man (kann ich) anhand von Fotos nicht zuverlässig sagen.


    Ergo: Du wirst mit einer Spachtelung IMMER auf dem besseren Weg sein.

    Hat die Nachteile gegenüber der Dispersionsfarbe?

    Sind mir keine bekannt

    Eine Gipsdecke wurde denke ich mit Dispersionsfarbe gestrichen. Könnte ich da auch drüber mit der Sol-Dispersionsfarbe?

    Ja, kein Problem. Manche Hersteller empfehlen noch eine spezielle Grundierung drunter.


    Sind Kleisterrückstände problematisch?

    Kleisterrückstände sind bei jedem darauf folgenden Material problematisch, weil sie eine Trennschicht bilden.

    Da ist runterwaschen angesagt.


    Lässt die Alkalinität nach mit der Zeit?

    Ja

    Muss man mit denen zweimal Streichen?

    Wenn Du eine Grundierung für spezielle Untergründe darunter hast, wie sie für Gipsuntergründe notwendig oder für Dispersionsfarben empfehlenswert ist, reicht i. d. R. einmal. Ansonsten wäre zwei Mal zumindest empfohlen. (Ist aber vom Zustand des Untergrundes abhängig)


    kannst du eine sol-silikatfarbe empfehlen?

    Ich bin ein Fan von Keim

    richtig, als dass schon durch die Wasserzugabe die Fungizidmenge in einer Dispersion unter ihre Wirksamkeitsgrenze verdünnt wird und so das Wachstum von Pilzen oder Fäulnisbakterien erleichtert wird. Zum anderen bringt dieses Wasser - sofern es nicht frisches Trinkwasser aus der Leitung ist - oft zusätzliche Keime mit in den Eimer, so dass sich der vorgenannte Effekt noch verstärkt.

    Damit ist das Meiste gesagt. Wobei das Problem i. d. R. eher das verschmutzte, rostende Werkzeug, als das Wasser (bzw. beides) ist.



    Erwähnenswert ist noch, dass wenn kaputte Farben (Dispersionsfarben) verarbeitet wurden, tatsächlich mit keinerlei Gesundheitsgefährdung zu rechnen ist.

    Einzig kann es ein technisches Problem geben insofern, dass der kalte Fluß (das ist der Erhärtungsvorgang) wegen einer veränderten Struktur des Materials möglicher Weise nicht im erforderlichen Ausmaß stattfinden kann, was bedeutet, dass das Material evtl. kreidet und für ein späteres Überstreichen nicht geeignet ist.

    kann jemand anhand der Fotos sagen, um welche Schimmelpilzarten es sich hier handelt?

    "Ich" kanns Dir nicht sagen, aber es gibt in Deutschland rund 500 "gängige" Typen.

    Tatsächlich gibt es diese Freunde in mehrfach 5stelliger Größenordnung.

    Aber das spielt alles keine Rolle, weil ALLE potentiell gesundheitsgefährdend sind.

    Also raus damit oder fachgerecht sanieren.

    Das Dämmen eines Daches von innen ist überhaupt kein Problem.

    Ein paar Basics der Bauphysik und das funzt.


    So, jetzt ist es gedämmt und von innen verkleidet (GK bsw) und gestrichen und jetzt .... kommts auf einmal irgendwo nass durch.

    Und warum? Weil keine funktionierende Unterspannbahn drunter ist?

    Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, DASS das passiert? :glaskugel:

    Und wenns passiert? :elektro::freaky:<x:pfusch:

    Nix für ungut, aber wir können doch jetzt nicht zu jedem Bild irgendwie mit der Glaskugel spekulieren.

    In Deinem Fall hier ist doch nahezu alles gesagt worden.


    Nimm Dir halt um Gottes Willen jemanden, der sich auskennt, und dem kannst alles zeigen.

    DAS wäre der richtige Weg.

    Das gelbe klebrige Zeug habe ich bislang nicht testen. lassen,

    Habe ich ja nicht gesagt. Bei diesen (gelben) Klebern habe ich noch keinen gesehen, der Asbest oder ähnliches beinhaltet.

    Problem sind hier eventuell Weichmacherwanderungen oder chemische Wechselwirkungen. Drum sollte der raus.


    Es kann u. U. sein, dass sich der weiche Kleberrest gar nicht schleifen lässt, weil er sämtliche Schleifmittel verklebt sondern dass er chemisch abgebeizt werden muss.

    Willst nicht vielleicht mal schauen, ob einen "kompetenteren Bodenleger findest?

    Ach ja, zum Thema Alu noch kurz.


    Von Alu halte ich in diesem oder ähnlichem Zusammenhang eigentlich gar nix.

    Da wir hier beim Thema "schwimmende Verlegung" sind, ist in einem solchem Bodenbelag beim Begehen (nutzen) IMMER eine Bewegung im Belag.

    Darum bin ich hier mit Skeptiker "d'accord", dass die Wahrscheinlichkeit für Undichtigkeiten sehr groß ist.