Beiträge von sarkas

    Wichtiger ist da schon fast, dass sich über die Zeit von 3 Monaten nicht Handschweiß-/fett an den typischen Stellen angesammelt hat.

    Also die gefährdeten Stellen entfetten und den Rest mit einem (oder mehreren) Staubbindetüchern abreiben.


    Mit was Du dann darauf loslegen kannst, hängt von dem ab, was drauf soll.


    Eisenglimmerfarbe z. B. ginge blank ohne Grundierung.

    Ich habe eine "Lebendfalle" für Marder. Darf man eigentlich nicht, aber ich hab damit vor einigen Jahren einen gefangen, der gemeint hat, dass er unsere Aufsparrendämmung bekämpfen muss. Den hab ich dann 10 km weiter wieder ausgesetzt. Erfordert nur einiges an Geduld, weil die Kerlchen sind clever. Die Falle könntest haben ✌️ Sein Nachfolger im Revier war scheinbar ein etwas gemäßigter Typ.

    Nach der Aussage würde ich mir die Grundierung sparen, oder übersehe ich einen positiven Effekt der Grundierung & Verkieselung?

    Nein, wie schon gesagt, geht das auf fast jedem Untergrund.

    Eine Verkieselung spielt hier auch keine Rolle.

    Aber, wie auch schon geschrieben, muss ja nach Hersteller (der eine so der andere so) speziell grundiert werden oder auch nicht.

    Bei Gipsputz oder gipshaltigem Putz muss z. B. oft grundiert werden.

    Silikatfarbe wäre nur geeignet für den direkt gestrichenen Putz, nicht Vliese und Tapeten, stimmt das?

    Nein, stimmt nicht. Innensilikatfarbe (auch Dispersionssilikatfarbe oder Organsilikatfarbe genannt) geht auf nahezu allen Untergründen.

    Ggf. nach Herstellerangabe grundieren.


    Was ist aus deiner Sicht der Vorteil der Silikatfarbe?

    Ist i. d. R. besser in Bezug auf Sorptions- und Diffusionsfähigkeit des Untergrundes, wobei die Diffusion hier eine eher marginale Rolle spielt.

    Außerdem hat man das (vielleicht subjektiv) bessere Gefühl sich mehr mit mineralischen Bestandteilen statt mit Kunststoffen zu umgeben.

    Nach der Komplettrenovierung (Putz blieb drin, Holzdecken raus) und Komplettanstrich mit ner guten Kalkfarbe hat man nichts mehr gerochen...

    Solche Eindrücke sind bei STARKER Belastung in der Regel Wunschdenken


    Denn entweder war es:

    - nicht so schlimm wie oben beschrieben, oder ...

    - derjenige, der eingezogen ist, hatte ein Problem mit den Geruchsrezeptoren oder ...

    - der Gestank ist langsam und zeitversetzt wieder gekommen (passiert durchaus)



    Zumal Kalk überhaupt keine absperrende Wirkung gegenüber Nikotin/Teer hat und nur maximal vorübergehend Nikotingestank unterdrücken kann.

    Im Gegenteil, da Kalk wässrig ist, werden die Nikotinrückstände sogar angelöst und wandern an die Oberfläche. Da hilft die ganze Alkalität nix.

    Im übrigen braucht Kalk einen rein mineralischen Untergrund, was bei Nikotin/Teer nur sehr eingeschränkt gegeben sein kann.


    Also irgendwas stimmt da nicht ....

    Ich hatte das Problem "Nikotin im Auszugsfall" schon öfter und in jeder Qualität.


    Es gibt eine Reihe technischer Mittel um die Auswirkungen zu reduzieren, aber Keine um dies bezahlbar komplett zu sanieren.


    Die Reihenfolge der Bearbeitung sieht i. d. R. so aus:

    - Tapeten runter

    - Wände/Decken mit viel Wasser und teils agressiven Reinigern abwaschen

    - Bodenbeläge raus

    - I. d. R. zwei Anstriche mit wässrigen Grundierungen

    - + Ggf. noch ein Anstrich mit Isolierfarbe (weiß)

    - Ich habe selbst Ozongeräte, welche ich in solchen Fällen einsetzte (übrigens auch oft in Autos)

    - Fenster und Türen schrubben oder austauschen ist klar


    Trotz dieser ganzen Maßnahmen sage ich der Kundschaft trotzdem vorher, dass es zwar erheblich besser wird,

    man den Gestank aber nicht dauerhaft und komplett wegbringt.

    Dazu braucht es noch zusätzlich einige Jahre an "Zeit".

    Hört sich eigenartig an, aber ein Putz (egal welcher) hat tatsächlich einen gewissen Selbstreinigungseffekt durch eine Wechelwirkung von (auch geringer) Alkalität, Sorption und Einwirken "Neuer, normaler Geruchsmoleküle").


    Ansonsten tatsächlich tabula rasa und den Putz runter.


    Als Vermieter würde ich das Rauchen in meiner Wohnung verbieten, wenn ich es könnte.

    Ist mir zum Schreiben zuviel, aber hier wird ab Seite 60 ganz gut erklärt, wie das passieren kann: Hier


    Chlorbleiche ist zum Ausprobieren natürlich Unsinn, weils kein Chlor regnet.

    Hab gerade keine Zeit auf ALLES vollkommen einzugehen, aber ein paar kurze Anmerkungen vorab.


    - Der Unterschied der Sorptionsfähigkeit (so heißt die Feuchtigkeitsaufnahme und - abgabe) von Gipsputz und (z. B.) Kalkzementputz ist marginal und eher eine Frage der persönlichen Philosophie, deren Fan ich in Richtung Kalkzementputz schon auch ein bisschen bin.

    - Methylzellulose egal ob als klassischer Kleister oder Vlieskleber auf dieser Basis hat i. d. R. Fungizide. Das ist ziemlich das Einzige, woran man sich aufhängen könnte, wenn man denn möchte.

    - Setzrisse und Haarrisse sollten auch ohne Vlies nicht auftreten.

    - Warum keine Innensilikatfarbe als "weiße Wandfarbe"?


    Das wars mal für den Moment. Ich werd erst später mal wieder andere "Falschangaben" zerpflücken :lach:

    Ich bin aus Erfahrung heraus eher der Pragmatiker.


    Ich habe oft genug mitbekommen, dass sogenannte Fachberater oder (Anwendungs)techniker eher darauf aus sind,

    ihre Materialien an den Mann zu bringen (wissentlich, dass sie es ja nicht sind, die für Garantiefragen geradestehen müssen),

    als ehrlich zu sagen, dass dies und das NICHT geht oder dies und das Probleme geben "kann".

    Man kann diese Quelle als "Anwender" durchaus nutzen, wenn man dazu noch ein gewisses Fachwissen mitbringt.

    Aber ein Laie??


    Wenn man sich nun an den vermeintlichen Experten hält (wenn er denn tatsächlich kommen würde), kann das leicht in einem Fiasko enden.

    Also wozu, mit wieviel Zynismus und Sarkasmus (nomen est omen) auch immer, auf dieser vermeintlich simplen Schiene fahren, wenn es doch mit hoher Wahrscheinlichkeit auf diese Weise in die Hose geht.


    Wenn sich nichts einigernmaßen verlässiges Empfehlen lässt, heißt das, entweder BastelWastel versuchen oder einen Fachbetrieb holen, der für sein Handeln gerade stehen muss. DAS ist für mich lösungsorientiert.

    ...auf jeden Fall können die einem sagen was mit ihren Produkten geht und was nicht. Darum geht es doch letztendlich und nicht darum ob die jemanden schicken oder nicht. So what?

    Die werden (i. d. R.) den Teufel tun und sich irgendwie festlegen, wenn sie das Objekt worum es geht nicht gesehen haben.

    Außer vielleicht, Du hast einen perfekten Untergrund - aber dann brauch ich die Komiker überhaupt nicht.

    Also geht es genau darum! Nämlich ob sie jemanden schicken oder nicht.


    Da gibts vielleicht ne telefonische wischiwaschi - Auskunft. Die ist etwa so hilfreich, wie das was wir hier gerade machen können.

    Ich habe beruflich mit diesen Spezialisten regelmäßig zu tun, sonst würde ich das nicht schreiben.


    so what ...

    Deck OS 8 WD-LE | Remmers

    Ja, leider gibt es Produkte, die sich wider der tatsächlichen Eigenschaft tatsächlich als Wasserdampfdiffusionsfähig bezeichnen dürfen,

    wobei ein SD-Wert > 1,4 m schon rein überhaupt nichts mit (in diesem Zusammenhang) nutzbarer Diffusionsfähigkeit zu tun hat.

    Wenn das auf solchen und ähnlichen (Garagen)böden verwendest, wirst Dein blaues Wunder erleben.


    Aber es lässt sich besser verkaufen ......

    2K-Epoxid hält bei richtiger Vorbehandlung auf Feinsteinzeug durchaus, aaaber .....


    bei solchen Böden (auch bei Fliesen) diffundiert fast immer Feuchtigkeit von unten nach oben.

    Das heißt es wird Dir zumindest an einigen Fugen die Farbe abdrücken/abgehen.

    Das sieht i. d. R. noch übler aus, als wenn gar nix drauf wäre.

    Wenn die Wand nach innen erstmal dicht sei, kämen auch etwaige weite Schadstoffe wie PCP aus dem Gebälk nicht mehr in der hohen Konzentration in den Raum.

    Selbst wenn die Wand durch welche Sanierung auch immer, einigermaßen dicht zu sein scheint, und die Balken temporär freiliegen, kann eine Exposition von (z. B.) PCP und /oder Lindan durch einen Anstrich mit 2K-Epoxidmaterialien noch weiter reduziert werden.

    In solchen Fällen empfehle und mache ich bei meinen Kunden immer zuerst ein "Hausstaubscreening".

    Das ist erst mal der günstigste Weg, eine ganze Menge auszugrenzen.


    Guck mal beim IBN: baubiologie.de - Institut für Baubiologie + Nachhaltigkeit

    Die sind von meiner Fraktion ;) (oder umgekehrt)


    Mein Instinkt tippt auf Formaldehyd. Würde alles passen.

    Könnte man mit Dräger BioCheck F "orientierend" nochmal nachvollziehen muss aber nicht, wenn Du schon hast.


    Man könnte für Schimmelpilze eine Raumluftanalyse auf Nährmedien (MEA/DG18 und Partikel) machen.

    Kostet zwischen € 600,00 und € 1000,00). Wäre bei mir aber an zweiter Stelle.

    Welches Material würde dann noch unter den Begriff "Dachpappe" fallen?

    In "Dachpappe" sind diese Materialien "verarbeitet, nicht in der Fläche oben drauf geschmiert.

    Dachte, es ist nicht so schwierig den Unterschied rauszulesen. :)



    aaaber hier gibts tatsächlich nur die Version: "weg damit!"

    Und das kann man imho auch nicht überlesen.




    Welches Material würde dann noch unter den Begriff "Dachpappe" fallen?

    Eine Dachabdichtung, die seit nunmehr rund 30 Jahren schon nachgeteert wurde, hat das Lebensende erreicht.

    Da ausdrücklich von TEER geschrieben wurde, handelt sich um Gefahr- und Schadstoffe (PAK, eventuell auch Asb...). Deshalb runter und neu.

    Aaaalso.... ein Satz für die Katz (reimt sich sogar):thumbsup:

    Das know how haben die imho schon.

    Der Firmensprössling hat die Sache studiert.

    Es stehen in dem KV halt Sachen drin, wo mir mein Bauchgefühl sagt, dass das Sachen sind, die einen ordentlichen Mitteklassewagen zum Bentley machen.

    Nur sicher bin ich mir nicht.

    Sein Dach ist dafür anscheinend nicht geeignet.

    Richtig


    ch würde mich nicht darauf verlassen, dass der Strompreis stabil bleibt oder gar sinkt. Wir haben schon sehr hohe Strompreise, und bei einem Rückgang bei Öl/Benzin dürfte der Bund auf die Idee kommen, die Steuerverluste zu kompensieren. Da würde sich die EEG Umlage anbieten, für jeden Cent den die EEG Umlage reduziert wird, könnte man ja den Steueranteil erhöhen, schließlich haben sich die Leute an den Strompreis schon gewöhnt. Egal wer nach der Wahl in der Regierungsverantwortung sein wird, Geld brauchen sie alle.


    Bei Heizöl hat man quasi schon immer starke Schwankungen, beim Strompreis ist das eher unüblich. Das macht auch einen Vergleich so schwierig.

    Wenn es unter dem Strich darauf hinaus geht, dass sich beides gleichermaßen verteuert/hält, wär ich schon zufrieden.

    Danke R.B. und SirSydom.


    Damit kann ich was anfangen.


    Und das bei 45% Förderquote ?!
    Was kostet denn da bitte 40.000€ ??? Der Porsche des Handwerkers?

    Es sind ja sogar 50% ....

    Das Angebot liegt bei € 48K.

    Sind aber Erdarbeiten, Fundament, Heizung/Tankausbau Betonbohr und -schneidarbeiten alles dabei.

    Ich weiß, ist trotzdem verückt.


    Kann ich das Angebot, wenn ich Namen und Adresse rausmache, mal jemanden per PN zum drübergucken zukommen lassen?

    Damit man komplett unnütze Sachen (soweit vorhanden) rausnehmen kann.


    PS: Es war nahezu der Einzige weit und breit, der das überhaupt anbieten wollte.