Beiträge von sarkas

    Fogging?

    Nur so am Rande erwähnt, und auch nicht für einen, mit Abwesenheit glänzenden TE ....


    Ich hatte schon öfter mit Fogging zu tun und mich auch damit beschäftigt.

    Drum der kurze Hinweis. Ich habe Fogging noch nie so punktuell auftreten sehen.


    (man hat zwar schon Pferde kotzen sehen, aber das nur so als kleiner Hinweis)

    In Holzwerkstoffplatten sind nach wie vor Formaldehyde.

    Die riechen sehr oft stark.

    Vielleicht auch Acetaldehyd oder Propionaldehy.


    Kauf Dir mal Spasshalber Biocheck F (von Träger).

    Ist zwecks Orientierung in punkto Formaldehyd durchaus interessant.


    Bei Aldehyden kann man nur Lüften, wird sie aber niemals ganz wegbekommen.

    Richtig: Dann ist das Symptom ( muffiger Geruch ) wahrscheinlich beseitigt, nicht aber die Ursache. Der Begriff " Symptome " wird im juristischen Sinne verwandt, wenn es darum geht, was ein Anspruchssteller gegenüber dem Anspruchsgegner vorzutragen hat, um jenen zu einer Beseitigung einer den Anspruchsteller belastenden Beeinträchtigung zu veranlassen. Nach ständiger Rechtsprechung des BGH reicht es aus, wenn der Anspruchsteller die beklagte Erscheinung ( Symptom ) nach Art und Ort so hinreichend bezeichnet, dass der Anspruchsgegner weiß, wo und was er zu überprüfen hat. Aufgabe des Anspruchsgegners ist es dann, die Ursache einer - zu Recht gerügten - Erscheinung zu klären und diese sodann dauerhaft, endgültig und nach den aRdT zu beseitigen und zwar auf seine Kosten.


    Hier: Der TE beanstandet muffigen Geruch, den er in der gemeinsamen Haustrennwand und zwar auf der gegenüberliegenden Seite eines Badezimmers des Nachbarn mit Vorschaden lokalisiert, und er vermutet, dass der muffige Geruch auf einem Mangel auf der Nachbarseite beruht. Hierzu hat er zureichende Anhaltspunkte benannt, die seine Annahme unterstützen. Der Nachbar könnte und müßte sich also auf entsprechendes Verlangen des TE zunächst selbst vom Vorhandensein des muffigen Geruchs überzeugen und sodann unter Hinzuziehung eines versierten Fachmann kontrollieren, ob auf seiner Wandseite die " Quelle allen Übels " ist, wo sie in der Vergangenheit auch schon einmal unstreitig war.


    Denn nach §§ 1004, 906 BGB hat der Nachbar dafür Sorge zu tragen, dass von seinem Wohngebäude keine Gerüche, welche Ursache sie auch immer haben mögen, in das angrenzende Gebäude des TE übertreten.


    Befinden sich auf der Wandseite des Nachbarn die Ursachen der Gerüche, wofür einiges spricht, dann hat der Nachbar sie zu unterbinden. Der TE muss überhaupt nichts machen. Im Gegenteil: Der TE hat unter Umständen Schadensersatzansprüche gegen den Nachbarn hinsichtlich aller bislang - vergeblich - aufgewandten Maßnahmen und Kosten und aller Kosten, die gegebenenfalls in seinem Gebäude bislang unentdeckt geblieben sind und nach Klärung der Ursachen und deren Auswirkungen noch zusätzlich beseitigt werden müssen.


    Mithin ist und bleibt es Unfug, nur die beklagte Erscheinung ( Symptome ) auf der Wandseite des TE " abzusperren " und die ungeklärte Ursache hinter der Absperrung weiter austoben zu lassen.

    Ich habe NUR einen erfragten Kommentar zu der Möglichkeit des Verhindern des Durchdringens eines Geruches gegeben.


    Dazu bedarf es keinen an MICH gerichteten Kommentar in Form eines literarischen Ergusses.

    Spachtelungen werden ziemlich sicher nichts nützen, weil im Grunde alle diffusionsoffen.

    Nikotinfarben sind auch eher dazu gedacht durchschlagende, meist lösliche Stoffe zu binden und reduzieren den Nikotingeruch auch eher, als ihn zu unterbinden.

    Im Gegenteil, mit einer Nikotinfarbe würde ich mir die einzige Möglichkeit nehmen, etwas wahrscheinlich funktionierendes, nämlich Epoxid, zu nutzen.


    Wenn die Wand immer noch der blanke Sanierputz ist, und es sicher ist, dass der Geruch hier durchdiffundiert, wäre für mich die einzige Chance ein 2K-Epoxisperrgrund.


    Die Wand mit (z. B.) Olafirn neutralisieren und 2x mit Epoxi. Dann ist Ruhe.


    PS: Das geht NUR auf dem blanken Untergrund. Auf gestrichenen Untergründen geht das i. d. R. nicht.

    PPS: Man kann evtl. dann noch mit Ozon (gegen die Symptome) nachhelfen

    2 cm Höhenunterschied ist schon eine Hausnummer für Niveliermasse.

    Gehen tut das schon. Da gibt es Syteme, welche durch eine zulässige Quarzsandvergütung etwas günstiger werden.

    Aber trotzdem wird das richtig teuer.

    Das habe ich mir aus dem Link von Karo herauskopiert:


    die Oberste Baubehörde hat zum Artikel 36 (1), Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 BayBO nach einer Anfrage meinerseits 2006 zu einem Bauvorhaben folgende Stellung dazu abgegeben:

    "Zur Anwendung der Spezialregelung für Maisonette-Treppen in Art. 36 BayBO auf zweigeschossige Dachwohnungen können wir Ihnen folgende Auskunft geben:

    Gem. Art. 36 Abs. 1 Satz 2 Nr.2 BayBO sind - abweichend von der Grundanforderung an Satz 1 - notwendige Treppen ohne eingenen Treppenraum für die innere Verbindung von Geschossen derselben Wohnung zulässig, wenn die Personenrettung aus jedem Geschoss im Brandfall noch auf andere Weise g e s i c h e r t ist. In der Regel wird davon ausgegangen, dass dies durch Dachgeschossfenster nicht imm zweifelsfrei erfüllt wird. Das heißt, die Erleichterung des Art. 36 kann für eine Maisonette in zwei Normalgeschossen grundsätzlich in Anspruch genommen werden (die Einhaltung des Art. 15 Abs. 2 Satz 1 BayBO vorausgesetzt); bei einer Maisonette im Dachgeschoss sind die Besonderheiten des Einzelfalls entscheidend. Ob die Erleichertung von der regelmäßigen Anforderung des baulichen Anschlusses beider Ebenen an den Treppenraum oder von dem Erfordernis eines vom Wohnungszugang unabhängigen baulichen Rettungsweges zulässig ist, bedarf der Einzelfallbeurteilung durch den Entwurfsverfasser bzw. den Ersteller des Brandschutznachweises. Bedingung für die Anwendung der Spezialregelung für Maisonette-Treppen ist die gesicherte Personenrettung aus jedem Geschoss noch auf andere Weise."

    Die "gesicherten Personenrettung" kann auch über ein anleiterbares Fenster erfolgen. Es bedeutet nicht zwangsläufig den Anschluss an einen notwendigen Treppenraum.


    Würde ja theoretisch bedeuten, dass wenn die Dachgeschoßfenster als Hauptrettungsweg genutzt werden könnten,

    sollte diese Nutzung imho möglich sein. Falls ich das richtig interpretiert habe.

    der letzte genehmigte Stand der Nutzung des Gebäudes

    Nutzung des Treppenhauses bis zum Wohnungseingang 3. OG. Es ist nur "ein" Wohnungseingang vom Treppenhaus aus,

    weil das gesamte dritte OG "eine" Wohnung ist. Und "von" dieser Wohnung aus ist eine Einschubtreppe zum 4. OG (sehr großzügiger Spitzboden) genehmigt.

    Diese Genehmigung ist von 1990. Tatsächlich wurde aber nach der Abnahme die Einschubtreppe rausgerissen und eine normale Holztreppe

    eingesetzt und verwendet.


    die am Standort nach Art und Maß maximal zulässige bauliche Nutzung

    Ist (für mich) schwierig zu sagen. Diese MFH mit Mansardendach wurden in Nürnberg zwischen 1870 und 1900 sehr viele gebaut.

    Normaler Weise ist (bei anderen Häusern) eine Nutzung des 4. OG uninteressant, weil die Raumhöhe früher im 3. OG auf etwa

    ca. 265 cm ausgelegt war (+/-) und da war im Spitzboden keine nutzbare Höhe mehr (außer für Lagersachen).

    die Anzahl der WE im Gebäude

    EG - Lagerräume für verschiedene Gewerke

    1. OG zwei Wohnungen

    2.OG eine Wohnung über die gesamte Hausfläche

    3. OG eine Wohnung über die gesamte Hausfläche (seit 1990)


    die Höhenlage des höchsten Aufenthaltsraumes im Gebäude

    Das ist derzeit (offiziell) im 3. OG. Fensterbrüstungshöhe ca. 10 m - 10,5 m


    die heute für das Objekt zutreffende Gebäudeklasse nach LBO (welches Bundesland in D?)

    Bayern (ich wollte schon schreiben Franken ;) )

    Ich denke, das ist Gebäudeklasse 4



    Also nochmal kurz nachgeschoben, falls ich noch etwas undeutlich war.


    Ist-Zustand:


    "Ein" Wohnungseingang direkt vom normalem Treppenhaus in die Wohnung im dritten OG, welche über die gesamte Etage geht.

    Eine offene Holztreppe von dieser Wohnung in den Spitzboden, der nutzbare Ausmaße in Fläche und Höhe hätte.

    Im dritten OG könnte die Feuerwehr direkt an die Fenster mit der Leiter (solche Leitern sind auch vorhanden).

    Das Dach am Spitzboden ist Flach und hat viele Dachflächenfenster, die imho u. a. als Fluchtweg genutzt werden könnten .


    Und die Masterfrage wäre eben gewesen, ob es eine Chance gibt, wenn es vom dritten OG zum Spitzboden auf der anderen Seite eine zweite (Holz)Treppe gäbe,

    die normale Nutzung diesen Spitzbodens zu legalisieren.

    Nur auf die "Schnelle" die Zwischeninfo, dass dieses "4. OG" keine eigenständige Wohnung ist/werden sollte, sondern quasi denn dann mit dem 3. OG "eine" Wohneinheit (Maisonette).

    Hallo Zusammen,


    jetzt hätte ich eine (bau)rechtliche Frage.

    Ich bitte vorab schon darum, mir versehentlich oder unwissentlich falsche oder missverständliche Formulierungen zu verzeihen und im schlimmsten Falle einfach nachzufragen.

    Auch der Verweis auf irgendwelche Ämter muss nicht sein, das würde ich ggf. schon noch machen.

    Mir geht es im Moment um Erfahrungen (falls dieser Fall schon untergekommen ist), weil es möglicher Weise Auslegungsvarianten gibt.


    Es geht um ein 1990 wiederhergestelltes Mansardengeschoss (Mansardendach) auf dem vorher, vom Krieg her nur ein Notdach (Satteldach) auf das zweite OG aufgesetzt wurde.

    Also dieses "neue" Mansardendach ist nun das dritte und mit dem großzügigem Spitzboden das vierte OG.


    Zum Zeitpunkt des Aufbaus wurde, weil eine Treppe (INNERHALB) dieser Wohnung nicht in Beton (Beton wäre aus Brandschutzgründen gefordert) ausgeführt werden sollte, das Bewohnen des Spitzbodens mangels zweiten Fluchtweges untersagt und es wurde eine Einschubtreppe gesetzt. "Ein" Fluchtweg ist/sind ja das /die Fenster.


    Die Frage wäre nun:


    Würden in der Wohnung (weil sie mit ca. 130 m² Grundfläche unten auch recht groß wäre) an ca. 12 m gegenüber liegenden Stellen zwei "Holztreppen" nach oben eingesetzt,

    und das ist oben durch einen Flur miteinander verbunden, es dann als zweiter Fluchtweg gelten?

    ich stoße immer wieder auf das mangelhafte Lüftungsverhalten von Mietern.

    Wem sagst Du das



    den Fenstergriff kannte ich noch nicht.

    Ich auch nicht, aber wenn Mieter zu phlegmatisch und/oder zu faul sind "normal" zu Lüften, werden sie diesen Griff ignorieren/manipulieren.

    Ich denke auch nicht, dass das was so ein Griff "vielleicht" dokumentiert, tauglich ist um Leute zu belehren, geschweige denn in Punkto Beweiskraft vor Gericht.



    Kann man Datenlogger leihen und von wem?

    Du würdest welche von mit kriegen ;) Ich habe vier Stück

    aber wenn die Mieter querschiessen, dann bringt auch das nichts.

    Wie sollten Mieter da quer schiessen. Die können das imho nicht verweigern. Nur Manipulationssicher müssten sie halt sein.

    Ist nicht mein Fachgebiet, daher mal ne Frage.


    Um nochmal so ein bisschen den Thomas zu zitieren, ist es nicht so, dass der Laie sowieso nicht selber an Wasserleitungen rumzaubern soll, wegen Verkeimung und so?


    Ich rede nicht davon, was gängige Praxis ist, sondern wie es vorgeschrieben steht (stehen könnte)

    Ok danke, aber Tiefengrund oder so sollte man vor dem Streichen nicht auf den Putz machen?

    Ggf. doch. Aber nur, wenn offensichtlich eine sehr hohe Saugfähigkeit des Untergrundes vorhanden ist.

    Das ist es in der Regel NICHT.


    Die Verkäufer von Innensilikatfarbe suggerieren recht gerne, dass eine spezielle, zur Farbe passende Grundierung verwendet werden soll,

    aber diese Dispersionssilikatfarben oder auch Organsilikatfarben, wie sie eigentlich richtig heißen, sind mit dem Untergrund zumeist

    recht unkompliziert.

    Das ist möglicherweise (sogar wahrscheinlich) organisches Material (Methylcellulose = Tapetenkleister), über welches sich Schimmelpilze als "Substrat", also "Nährboden", freuen, wenn es feucht ist. Deshalb sollten die Kleisterreste unbedingt entfernt werden! Was nicht mehr da ist, muss nicht mit "Konservierungsstoffen" bzw. Bioziden am Schimmeln gehindert werden.

    Das ist richtig.

    Außerdem kann Kleister eine Trennschicht zwischen Untergrund und Farbmaterial bilden, was eine ordentliche Haftung an den Untergrund beeinträchtigen kann.


    Das Erfordernis eines eventuellen, weiteren "Vorbehandelns" der Wand könnte noch von einer mangelhaften Tragfähigkeit des Untergrundes, einer zu hohen Alkalität (z. B.) bei zementären Neuputzen oder einer überhöhten Saugfähigkeit abhängen. DAS kann ich nicht beurteilen, ohne es gesehen zu haben. (ist aber selten)

    sarkas hat hier vielleicht einen Tipp parat.

    Es gibt drei Varianten, mit denen man ein "bisschen" arbeiten kann.


    1. Klassische Antischimmelfarbe: Die Hersteller werben mit "Langzeiteffekt". Dieser Effekt wurde sehr unterschiedlich getestet. Die Ergebnisse verheißen eine tatsächliche Wirksamkeit von drei Monaten, in der Wirkung sehr stark abnehmend, bis zu zwei Jahren.


    2. Normale Dispersionsfarbe, die man selbst mit käuflich zu erwerbenden Additiven versetzen kann. Ist im Grunde das Gleiche, nur dass der Nutzer stark dazu neigt,

    zuviel davon hineinzumischen.


    Was diese beiden Typen gemein haben, ist eine wahrscheinlich nicht unerhebliche Belastung des Menschen durch Biozide.

    Diese Inhaltsangaben sind nur ein Ausschnitt

    • Enthält Benzoisothiazolon. Kann allergische Reaktionen hervorrufen.
    • Enthält sensibilisierende Stoffe. Kann allergische Reaktionen hervorrufen. Für Einzelheiten ..........

    Im übrigen ist die Dauer der Wirksamkeit der Fungizide von einer ganzen Reihe an Faktoren abhängig.

    Sorptionsfähigkeit des Untergrundes, Feuchtigkeit, Lüftungsverhalten, Alkalität und als Katalysator auch von Temperatur.


    3. Innensilikatfarbe Eigentlich immer mein Favorit, weil grundsätzlich nur ein sehr geringer Kunstharzanteil (3 - 8%). Hat durch die Alkalität eine "gewisse" Wirksamkeit bei Schimmelpilz. Diese ist zwar nicht überzubewerten, zumal diese auch in ein bis zwei Jahren deutlich nachlässt, da aber ja davon ausgegangen werden muss, dass bei Problemstellen, Mycel, Fruchtkörper und Sporen ordentlich beseitigt und die Ursache abgestellt wurde, sollte diese für solche Zwecke reichen.

    Aber wenn Ich das so zusammenfassen, kann Ich ein Fortschreiten nur durch Reduktion der Luftfeuchtigkeit verhindern, egal was die Ursache ist, oder?

    Nein, das mit der wechselnden Luftfeuchtigkeit kannst Du nicht verhindern.

    WENN das denn ursächlich wäre, würde auch eine Reduktion nicht helfen.

    Ich kann Dir ja nicht mal sicher sagen, dass das die Ursache ist.

    War nur ein Schuss ins Blaue, weil Du echte Feuchtigkit ausgeschlossen hast.


    Es ist aber alles letztendlich nur ein optisches Problem, oder? Einen Wasserschaden, Schimmel, Hausschwamm etc. kann ich bei den Messwerten und der Verteilung sicher ausschliessen 🤔

    Uneingeschränkt --> JA (aber nicht wegen irgendwelcher Messwerte, sondern rein optisch)

    So allmählich kommt mir das immer komischer vor🤪 kann es vielleicht sein, dass dort bei der Renovierung jemand schlicht und einfach eine Farbe verwendet, die sich mit dem alten nicht verträgt und daher die Flecken und Wellen kommen? Gibt es sowas?

    Eine Unverträglichkeit unter (Wand)farben gibt es genauso, wie andere Möglichkeiten.


    Das kann eine irreversible Farbe auf einer reversiblen Farbe sein. (umgekehrt nicht)

    Das kann eine einfache Dispersionsfarbe auf alkalischem Material sein.

    Das kann eine (reine) Silikatfarbe auf Dispersion (Kunststoff) sein.

    Das kann eine überalterte Farbe sein, die nicht mehr richtig abbinded

    oder es kann sein, dass eine Dispersionsfarbe aufbrennt.

    Das heißt, dass der kalte Fluss (ich sags mal einfach - der Erhärtungsvorgang) bei Dispersionsfarbe wegen eines zu stark saugenden Untergrundes nicht stattfinden kann.


    Und damit diese Möglichkeiten (wobei natürlich nicht alle aufgezählt sind) überhaupt zum Tragen kommen, braucht es eine Ursache.

    Diese Ursache ist i. d. R. Wasser und zwar nicht nur in flüssiger Form sondern auch als Wasserdampf.

    Denn wechselnde Luftfeuchtigkeit kann, wenn irgend etwas aus der o. g. Liste zutrifft, AUCH auslösend sein.


    Ich kann hier also viel Geschichten erzählen, aber wenn man nicht vor Ort ist, ist alles ein bisschen :glaskugel:


    Jetzt kannst Dir etwas aussuchen.

    Was wäre die nächste Eskalationsstufe?

    Schleifpapiere schmieren sich da selbst in grober Version relativ schnell zu.

    Stossscharren oder Betonschaber werden sicher nicht gehen, da durch den Andruckwinkel bzw. große Auflagefläche kaum Druck ausgübt werden kann.


    Ich denke der nächste Schritt dürfte eine klassische Putzfräse oder ein Winkelschleifer mit einem entsprechendem Aufsatz sein. --> Ausleihen?

    Der wohl letzte Schritt kann chemisch Abbeizen sein. Das Problem ist aber, dass Laien die einigermaßen "gut funktionierenden" Mittelchen gar nicht bekommen.

    Das heißt, da bräuchtest einen Malermeister (o. ähnl.) der was vernünftiges im Großhandel besorgen kann.


    Das ist aber für Laien schon ein heißes Eisen im Punkto Verarbeitung (geschweige über Kopf)


    Das müssen übrigens absolut keine reversiblen, also abwaschbaren Farben sein.

    Dieses Gelumpe wird im Baumarkt auch als "Dispersionsfarbe" verkauft - sehr, sehr billig halt.

    Und warum? Weil mehr Kalk, Kreide, Gips und Schwerspat drin ist als notwendiges Bindemittel.

    Gerade ausprobiert: Wenn man die Farbe mit einem Quast anfeuchtet, lässt sie sich ziemlich leicht mit einem Spachtel entfernen.

    Genau DAS ist der regelmäßig wiederkehrende Supergau, weil irgendwer, irgendwann zu faul oder zu diletantisch war, vor dem Streichen richtig zu grundieren.

    Das Zeug muss runter - und zwar komplett.

    Wenn das mit Wasser und Spachtel runterkriegst - Glück gehabt.

    Ansonsten kann alles passieren von "mechanisch" bis "chemisch" Entfernen.


    Danach den Tiefgrund nicht vergessen.