Beiträge von sarkas

    Nix für ungut, aber wir können doch jetzt nicht zu jedem Bild irgendwie mit der Glaskugel spekulieren.

    In Deinem Fall hier ist doch nahezu alles gesagt worden.


    Nimm Dir halt um Gottes Willen jemanden, der sich auskennt, und dem kannst alles zeigen.

    DAS wäre der richtige Weg.

    Das gelbe klebrige Zeug habe ich bislang nicht testen. lassen,

    Habe ich ja nicht gesagt. Bei diesen (gelben) Klebern habe ich noch keinen gesehen, der Asbest oder ähnliches beinhaltet.

    Problem sind hier eventuell Weichmacherwanderungen oder chemische Wechselwirkungen. Drum sollte der raus.


    Es kann u. U. sein, dass sich der weiche Kleberrest gar nicht schleifen lässt, weil er sämtliche Schleifmittel verklebt sondern dass er chemisch abgebeizt werden muss.

    Willst nicht vielleicht mal schauen, ob einen "kompetenteren Bodenleger findest?

    Ach ja, zum Thema Alu noch kurz.


    Von Alu halte ich in diesem oder ähnlichem Zusammenhang eigentlich gar nix.

    Da wir hier beim Thema "schwimmende Verlegung" sind, ist in einem solchem Bodenbelag beim Begehen (nutzen) IMMER eine Bewegung im Belag.

    Darum bin ich hier mit Skeptiker "d'accord", dass die Wahrscheinlichkeit für Undichtigkeiten sehr groß ist.

    Ausgleichsmasse unterdrückt den Klebegestank auch nicht?

    Doch, unterdrücken tut sie.
    Man kann nur vorher nicht sagen inwieweit sie unterdrückt.

    Und evtl. mögliche, diffundierende Schadstoffe können auch problemlos durch.


    Wenn es denn dann nicht ausreicht, kannst Du die Spachtelmasse UND diese alten Schichten abfräsen lassen. =o

    Drum lieber gleich weg mit dem Zeug.


    Den Bitumenkleber hast Du doch analysieren lassen - oder?

    Dann kann der doch auch gleich mit abgefräst werden.



    Um mich nicht falsch zu verstehen.

    Ich blase auch nichts unnötig auf, wenn es nicht notwendig ist.

    Wenn ich einen alten Bodenkleber sehe, der richtig fest und schon "fast" spröde ist, habe ich keinerlei Bauchschmerzen, den zu überspachteln.

    Aber ein weicher, stinkender Kleber mit schwarzen Bitumenzeuchs unten drunter VERURSACHT bei mir Bauchschmerzen.

    Lass das wegmachen und Du schläfst gut :thumbsup:

    Kann man machen, wenn man sowieso zur Paranoia neigt, Ansonten halte ich es eher mit .......

    :thumbsup:


    dass ein Kaufinteressent die halbe Hütte zerlegt um nach Schadstoffen zu forschen

    Ist doch nicht nötig. Ich denke kein Verkäufer und kein Makler hätte ein Problem damit, wenn ich mal kurz mit dem Staubsauger reingehe.

    Ich habe in einem anderen Trööt vor kurzem schon mal was über ein Hausstaubscreening geschrieben.


    Das heißt, ich kann mit dieser Staubprobe oft vorhandene Probleme z. B. mit Weichmachern, PCB, Lindan, Flammschutzmittel, und viele, viele andere Stoffe (in bezahlbarer Art und Weise) nachweisen. Wenn ich das vor Ort mache, kann ich noch die Augen öffnen und nach (potentiell sichtbaren) Kanditaten in punkto Asbest, KMF etc. gucken. Das ist noch nicht perfekt, aber es ist schon ne ganze Menge.



    DAS ist das, was man absolut problemlos VOR jedem Hauskauf machen könnte.

    Wenn ihr gerade am Überlegen wärt "ob" ihr das Haus kaufen wollt, hätte man da schon die eine oder andere Messung machen können, aber wenn ihr das bereits gekauft habt, macht das keinen soo großen Sinn mehr.

    Ich würde wie geplant entkernen und gucken, ob etwas an Materialien ins Auge fällt, wo ein Verdacht auf Schadstoffe aufkommt.


    Und das ganze mit gesundem Menschenverstand und ohne Paranoia.

    Dieser macht nur Raumluftanalysen und das sind ja Preise zum abgewöhnen!

    Asbestraumluft dauert 8 Stunden und kostet 1500 Euro netto

    Verstehe ich nicht so ganz. Will der mit Gewalt reich werden? :eek:


    Messung auf Asbest in der "Raumluft" ist hier imho blödsinn.


    Man könnte einen Materialtest auf Asbestfasern UND KMF selbst nehmen und ins Labor bringen. KMF gleich mit, weil des kostet dann zusammen gerade mal rund nen 100er.

    UND was ich oft empfehle, ist ein Hausstaubscreening. Das sind rund 60 Verbindungen aus den Bereichen PCB, PAK, Organochlorverbindungen,

    Pyrethoride, Weichmacher und Flammschutzmittel. Kostet (bei mir - das verrat ich jetzt mal) mit Probennahme gerade mal rund € 500,00.


    Einem Paranoiker könntest jetzt evtl. noch eine SVOC-Messung verkaufen :bier:






    Kleine Korrektur: Hausstaubscreening ist bei leerem Raum und herausgerissenem Altbelag vielleicht doch nicht so sinnvoll.

    Vielleicht doch nur eine Materialprobe und eine SVOC-Messung (wg. potentiellem Weichmacherproblem aus dem Kleber). :)

    Verstehee ich Dich richtig sarkas dass also nicht verspachten genauso gut ist als wenn man da direkt Laminat drüberlegt?

    Nein, vorsicht - nicht falsch interpretieren.

    Auf Kleberrückstände grundieren und spachteln ist "gängige Praxis" und IMMER besser, als direkt darauf zu verlegen.

    Jeder direkte Kontakt mit kunststoffbasierenden Materialien KANN Weichmacherwanderungen auslösen, welche wiederum die unangenehmsten Folgen haben KÖNNEN. Dazu gehört nahezu jede Art von Bodenbelag einschließlich Laminat (wobei der Kontakt vom Laminat zum Kleber nicht das größte Problem darstellt).

    Der Supergau wäre es noch Kleber auf Kleber aufzubringen.

    Außerdem hemmt eine Spachtelmasse durchaus auch ein gewisses Quantum an Gerüchen die vielleicht von Kleberresten emitiert werden.


    Diese "gängige Praxis" funktioniert in fast allen Fällen, aber eben nicht immer.

    Theoretisch müsste alter Kleber immer rückstandslos entfernt werden.


    Den extrem starken Geruch von dem gelben Boden der ersten zwei Bilder

    Es ist normal, wenn Bodenkleber auch nach Jahren nicht 100%ig aushärtet. Eine gewisse Grundelastizität ist vom Hersteller gewollt, sonst würde es unter so manchem CV-Belag oder Teppichboden nach zu kurzer Zeit schon bröseln oder knirschen.

    Wenn er aber sehr weich ist und/oder noch stinkt, ist eine unerwünschte Reaktion bereits erfolgt. DAS ist MINDESTENS der Punkt, wo das Zeug raussollte.


    Und dann noch die Frage: ist das schwarze am Rand vom neuen Foto, hier einfach der offene Estrich oder was anderes und was ist das Braune ? Fotos sind aus zwei verschieden Räumen.

    Die Perspektive Deiner Fotos ist nicht so eindeutig zu interpretieren, aber es hat den Anschein als wären die Randfugen unzulässiger Weise verschlossen wurden.

    Über welche farbigen Schattierungen auch immer kann man nichts über vorhandene Materialien oder Schadstoffe sagen.

    Wenn Dir sicher sein willst, solltest Dir für ein paar Euros mal einen Gutachter oder Baubiologen holen.

    Üblicher Weise werden solche Untergründe soweit irgendwie möglich gereinigt, grundiert und gespachtelt.

    Man darf nur nicht glauben, dass Schadstoffe aus dem Kleber (soweit vorhanden) oder Reaktionsprodukte (z. B. aus Weichmacherwanderungen) durch das

    Spachteln gebunden oder abgesperrt werden.

    Selbst 2K-Epoxidmaterialien, die gerne dafür verkauft werden funktionieren selten.

    Bodenleger möchten ihren Kunden oft recht gerne glauben machen, dass mit der Spachtelung alles gut ist, aber das kann durchaus in die Hose gehen.

    Es muss dadurch nichts passieren, aber es kann ...... und wenn doch, dann kommen später die pösen, pösen Baubiologen, machen Raumlufttests,

    lassen den Bereich absperren und dann alles wieder rausreißen und abfräsen.


    @ Hegen: Lass Dich jetzt dadurch mal nicht gleich ins Bockshorn jagen. DAS ist Theorie / gängige Praxis.

    Wie oben schon steht, glaube da wird nichts versiegelt, es hat doch eine so 0,5mm dicke PU Oberfläche oder so. Wäre mir nicht bekannt.

    Doch, das wird durchaus gemacht. Ist im Wohnbereich i. d. R. nicht erforderlich, aber Vinyldesign ist nicht so extrem widerstandsfähig, wie er gerne hingestellt wird.

    Wenn er versiegelt wird, sollte es aber richtig gemacht werden. DAS ist der Knackpunkt.


    .Dann könnte man evtl. die auch einzeln auslösen und tauschen.

    Wenn ein Boden bereits versiegelt ist und ausschließlich ein kleines optisches Problem hätte, dass vielleicht retuschiert werden könnte (Konjunktiv), wäre es hinterher noch immer ein kleines optisches Problem. Wenn aber eine ganze Planke ausgetauscht wird, hast hinterher ein großes optisches Problem.

    Ja es gibt "Bio-Vinylbelag". Wir wissen ja alle, dass die Bezeichnung "Bio" nicht geschützt ist. =o


    Und ja, genau so ist es --> Anders als klassische Designbeläge enthält der Bioboden kein PVC und ist phtalatfrei. Das Bio Vinyl besteht bis zu 90% aus nachwachsenden Rohstoffen und natürlichen Füllstoffen, wie Kreide, Raps- oder Rizinusöl.



    Wenn Malerkrepp abgezogen wird, gibt es, je nach UV-Belastung an der Stelle, i. d. R. erst nach 2 bis 3 Tagen Probleme und die sehen anders aus als hier.


    Hier wurde versehentlich annähernd der Test gemacht, den man als Abrissprobe mit (normalerweise) speziellen Klebebändern zur Haltbarkeit von Beschichtungen macht. Und das Ergebniss zeigt genau, wo der Hase begraben liegt.

    Nämlich dass der Untergrund vor der Beschichtung nicht ausreichend vorbereitet (gereinigt bzw. aufgeraut) wurde. Diletantische Abhilfe wäre, den Bereich vorsichtig nachzuarbeiten.

    Fazit ist, dass diese ausgebesserte Stelle möglicherweise dauerhaft sichtbar bleibt und man muss sehr viel Glück haben, dass der restliche Boden vielleicht besser vorbereitet wurde, sonst wirds böse ....


    Die wirklich befriedigende Lösung, kann eigentlich nur eine Neuverlegung sein.

    Von den vorgeschlagenen Kalziumsilikatplatten würde ich abraten. Bei der Innendämmung handelt es sich um ein komplexes, instationäres System was nur als Gesamtheit von Wassereintrag und -abgabe funktioniert. Es kann funktionieren, dass sollte aber im Vorfeld durch einen "Fachmann" intensiv berechnet und bewertet werden. Im Keller sehe ich für eine funktionierende Lösung nur wenige Chansen.

    Richtig!


    Es kann aber nur bei "Wassereintrag" durch Kondensfeuchte funktionieren und niemals als "zusätzlicher Sicherheitspuffer" wenns von Außen nicht so klappt.

    Hier würde es eher als Wassermagnet fungieren.

    Hier ist Strand angesagt... Momentan muss man damit rechnen, dass beim Schwimmen einem eine Leiche entgegen treibt. Ein Tourist ist auf dem See ertrunken. Seit zwei Tagen wird gesucht...

    Da wird doch wahrscheinlich bloß wieder ne Folge WaPo Bodensee gedreht. Da steht die Leiche dann auf und hüpft davon.

    mit Entfeuchtungsgranulat (z.B. aus dem Autozubehör) etwas trocknen, wenn das nicht reicht, dann notfalls mit einem elektrischen Kondenstrockner/Luftentfeuchter (ab ca. 150 € ).

    Einspruch Euer Ehren.


    Dieses Granulatzeug ist ausschließlich für die Tonne.

    Ich würde mir gleich einen kleinen Trockner gönnen.

    Aber einen Adsorptionstrockner - keinen Kondenstrockner, weil der bei etwas kühleren Temperaturen besser funktioniert.


    Und das beste Standartmittel für den Sommer ist einfach tagsüber im Wesentlichen die Löcher zumachen und abends lüften.

    Jetzt kommt mal eine kleine Bastelwastelidee.


    Wie wärs, wenn man am Boden außenrum ein Heizungsrohr (aus der Zuleitung?) verlegt, die Unterkonstruktion für die Fermacell-/GK-Platten senkrecht anordnet und damit die Möglichkeit gibt, dass dadurch ein minimaler warmer Luftstrom unten rein und oben wieder rausströmt und voilà ...



    PS: Ein "luftiges" Stahlfenster kann im Sommer äußerst unproduktiv sein ...

    Ich hatte vor rund 25 Jahren mal ein größeres Süßwasseraquarium. Da war u. a. ein Süßwasserzieraal (k. A. wie der wirklich heißt) drin und der hat es ein paar Mal geschafft aus der Futterluke zu hopsen, wenn die Kinder mal ordentlich gehopst sind oder mal was runterfiel. Da war die Frage, die Kinder verkleben oder die Futterluke 🤷‍♂️

    Bei konventionellen Heizkörpern ganz klar Klick-Vinyl, das Klick-Vinyl ist deutlich haltbarer als der "Klebepfusch", bei geklebten Vinyl erlebt man es sehr häufig, dass Stöße sich heben und der Boden nach 5-8 Jahren nichts mehr taugt.

    Sorry, aber das ist noch ein bisschen falscher als falsch.


    Vinyldesignbelag zum Kleben hält definitiv länger als die Klickvariante, weil er keinen Zug-/Press- (beim Begehen) und/oder Quell-/ Schwundbewegungen (bei Laminatträger) unterliegt.

    Wie schon mal bemerkt, reden wir nicht von MYHammer und Konsorten, sondern von einer ordentlichen Verlegung.

    Da heben sich keine Stöße und er taugt auch "nach" 5 - 8 Jahren und länger.

    Zwecks Abrieb - also Abnutzung muss halt jeder gucken wo, er was braucht.

    Zum Rausmachen geht der wie jeder geklebte CV-Belag (meistens leichter, weil die Kleberschicht dünner ist) also zumeist mit Stripper


    Ich sehe beim Klebevinyl den Vorteil, das man schadhafte Stellen sehr gut auswechseln kann.

    Stimmt auch nicht so ganz, weil der verbleibende Kleber als Schicht verbleibt und man später höchstwahrscheinlich sieht, dass die ausgetauschte Planke höher ist als der Restboden


    Drum sind die Überlegungen bei


    - Vorarbeiten und das know how dazu

    - Verlegung und das know how dazu

    - Trittschall (verklebt ist natürlich besser)

    - Klebevariante, Homogen-Klickvariante oder Vinyl auf Laminatträger?


    PS: Ich bin ein Fan der Klebevariante