Beiträge von sarkas

    dass umgebungsfeuchte aus dem garten etc. dort kondensiert und unter der dachuntersicht traufseitig stehen bleibt wäre eine option? das haus ist mit durchgefärbtem rauputz verputzt aber nicht gestrichen. grad auf der wetterseite zum garten hin ist die hauswand von kondens- / umgebungsfeuchte oft schon fast nass. diese feuchtigkeit dürfte der putz auch zu einem guten stück aufnehmen, nehme ich an?

    Damis wären wir ja fast wieder bei meiner Glaskugelthese :thumbsup:

    Wäre nicht das erste Mal, dass an Dachuntersichten Kondensatbildung entsteht.

    Abhängig vom Beschichtungsmaterial (was ist da wirklich drauf?) könnte das Kondensat einziehen und beim Verdunsten, Holzinhaltstoffe mit an die Oberfläche transportieren.

    (Fast) jedes einzelne Argument für sich hat was . D'accord !


    Das hilft aber alles einem Mieter nix, der nur was bezahlbares reinmachen kann, dass er beim Auszug auch wieder problemlos rauskriegt.


    Das ist keine Rechtfertigung für Schrott, aber es ist so ... =o

    Hey Annette, Du musst Dich nicht entschuldigen, dass Du aus der Oberpfalz kommst (auch wenn ichs ein bisschen verstehen kann) :lach:

    Spassmodus aus ....



    Naja - der typische (deutsche) Urlauber assoziiert Urlaub eben nur mit Meer, See oder Berge.

    Dass es da noch mehr gibt ist halt nicht so begrifflich.
    Außerdem kann man mit dem Urlaubsort Spessart, Rhön oder Frankenwald nicht so angeben.


    Fassadenfarbe "kann" Biozide enthalten. (Ist auch sehr oft der Fall)

    Muss nicht, aber kann. Da man das nicht sicher weiß (Du jedenfalls nicht) , wie schon gesagt NICHT innen verwenden.


    Du kannst auch die Innen-Latexfarbe verwenden.

    Aber eben nur pur und an einem separaten Bauteil.

    Der Julius ist wieder NOCH genauer wie ich :D



    Ich würde es im Betrieb nicht tun und ein Hersteller würde aus Haftungsgründen das Mischen von "normaler" Innenfarbe und Latexfarbe verneinen, aber wenn beide noch in Ordnung sind - also nicht stinken, oder nicht abgesetzt sind (Sedimente) - könnte man das schon zusammentun. Je nach Anteil bekommt die Dispersionsfarbe einen seidigen Touch. Geht natürlich nicht mit Innensilikatfarben. Kleine Probemischung machen.


    Die letzten Zeilen waren natürlich ein bissl Bastelwastlantwort auf Bastelwastelfragen ;)

    Ein Maler schwört auf Mineralfarbe - ein anderer wieder auf Silikonharz,

    Ich habe nicht wirklich viele Argumente "gegen" Mineralfarbe, aber darauf schwören würde ich auch nicht gerade.

    Die Auswahl des Materials hat AUCH mit dem Standort zu tun


    Mineralfarbe hat z. B. eine bessere Ökobilanz und Sorptions- und Diffussionsfähigkeit (ob das besser oder schlechter ist, hängt wieder von den äußeren Bedingungen ab).

    Sie ist (eine Zeit lang) alkalisch, was gegen Schimmelpilz und anderes Grünzeug temporär helfen kann.

    Wenn die Alkalität weitegehend raus ist, was durchaus bereits nach einem Jahr sein kann, ist die poröse Eigenschaft aber eher von Nachteil, weil sich dann Moose, Pilze und Konsorten (auch Schmutz) besser verkrallen können.


    Silikonharzfarbe hat, wie oben schon beschrieben, einen gewissen Selbstreinigungseffekt. Die Beschichtung mit Silikonharzfarbe verhindert grundsätzlich das Eindringen von Feuchtigkeit und das Ansiedeln von Algen, Moos und Pilzen.


    Auch entgegen meiner Berufung (u. a. als Baubiologe) würde ich wahrscheinlich eher zu Silikonharz tendieren.



    Dein "Abschluss" unten sieht aus wie Buntsteinputz.

    Wenn die Geschichte weitgehend trocken und fest ist, könntest den einfach überstreichen.

    Lösungen für Kunststoffbeschichtungen gibts nicht nur bei Autolackherstellern.

    Das ist durchaus ein Job für einen Malerbetrieb (sofern Du einen guten erwischt)


    Beschichtungen und Untergrundvorbereitungen sind kein Hexenwerk, wenn man den Kunststofftyp genau kennt.

    Eine solche Lasur wittert ab. Da dürfte nach über 30 Jahren nicht mehr viel übrig sein.

    Wegen dem Bläuepilz brauchst Du sowieso keine Angst haben.

    Bläue zerstört kein Holz, sondern ist ein kosmetisches Problem z. B. bei hellen Nadelhölzern, aber nie bei natürlicher Abwitterung.


    Also - keep cool. ;)

    Die Bilder sind vielleicht für ein absolutes Urteil nicht ganz ausreichend, aber ich denke ich würde da auch nichts machen.

    Man kann ja von Jahr zu Jahr beobachten ob die Substanz erhalten bleibt - womit zu rechnen ist.

    Vorsicht beim Entfernen von Harzen. Das kann u. U. hässlichere Flecken geben, als wenn du daran gar nichts machst.

    Nur mal noch schnell angemerkt:


    Der Unterschied in der schmutzabweisenden Eigenschaft von "Lotusan" zu anderen Materialtypen ist auch stark abhängig, von der Struktur,

    die überstrichen werden soll.

    Will heißen. Hast Du eine gewisse Struktur plus einer Fläche, welche keine direkte Bewitterung hat (davon ist die u. U, mögliche "Selbstreinigung" abhängig) ist der Vorteil gegenüber anderen Materialien nur sehr marginal.

    Deshalb rate ich wegen des extremen Preisunterschieds ( Lotusan ca. € 15,00/l) eher zu Silikonharzfarben ( ca. ab € 5,50/l) zumal diese da Qualitativ nicht weit hinterherhinken.

    Deine Angst ist meiner Meinung nach zwar unbegründet. Wenn Du aber Sicherheit brauchst nimm pi*Daumen 10 grüne Scheinchen und lass die Räume auf "Gefahr- und Schadstoffe" untersuchen.

    Das ist durchaus eine Option. Auch bei Paranoia (nicht böse gemeint)

    Und kostet auch keine 10 Grüne, sondern deutlich weniger. ;)

    Die "Fasern" welche solchen Putzen zugesetzt werden, sind in der Regel Polypropylen, ähnliche Kunststoffe oder in den höherwertigen Materialien sogar Carbon.

    Ja, es sind auch Glasfasern oder Mineralfasern in den billigeren und einfacheren Materialien dabei, aber egal welche, sie sind in der Regel größer,

    als jene, die man als "lungengängig" bezeichnet.

    Wenn sie das nicht wären, hätten sie keine armierende Wirkung.


    Die Fasern selbst sind im Bindemittel des (z. B.) Kunstharzputzes gebunden.

    Logischer Weise werden "Stäube" beim Bohren freigesetzt, aber die solltest so oder so nicht unbedingt inhalieren

    Also nur mal so nebenbei erwähnt.


    Es werden in Putzen (egal ob mineralisch oder Kunststoff) sehr oft KMF mit eingemischt, da dadurch das Risiko einer mögliche Rissbildung (z. B Trocknungsschwundrisse) im Trocknungsvorgang reduziert wird.

    Das wird oft nicht einmal besonders angegeben sondern ist mitunter als gängiges "Additiv" angesehen.

    Diese Fasern sind aber nicht separatisiert freisetzbar und damit auch nicht gesundheitsgefährdend

    Wäre nicht das erste Mal, dass an Dachuntersichten Kondensatbildung entsteht.

    Abhängig vom Beschichtungsmaterial (was ist da wirklich drauf?) könnte das Kondensat einziehen und beim Verdunsten, Holzinhaltstoffe mit an die Oberfläche transportieren.


    Ich meine mich an eine mir damals obskur erscheinende Geschichte zu erinnern, mit der mir ein Malermeister Vergilbungen von weißen Acryllacken erklären wollte. UV-Licht hatte auch damit zu tun. Ich habe sie nicht verstanden und mir entsprechend auch nicht gemerkt.

    Ich denke er meinte "Alkyd"harzlacke bzw. Ölfarben.

    Da gab es (gibt es manchmal immer noch) eine sogenannte Dunkelvergilbung.

    Das hat mit Ölen bzw. den Fettsäuren zu tun, worauf ich jetzt nicht näher eingehe.

    Das heißt, wenn da z. B. Türen längere Zeit in einem dunklen Keller aufgehoben wurden,

    sind die oft deutlich dunkel und auch gelb geworden.

    Wenn die dann längere Zeit wieder im (UV)Licht waren, haben sie nahezu original ihre ursprüngliche Helligkeit wieder erreicht.

    Das mag aber an der sägerauhen Oberfläche liegen, die streicht sich einfach nicht so gut.

    So isses


    Wenn da nun ein paar mehr Lösungsmittel oder Biozide drin sind, dann solls so sein. Ich hab im Freien gestrichen, mit Handschuhen

    Du glaubst aber nicht, dass die Biozide nur rauskommen, wenn Du grad außen am Streichen bist.

    Die werden "im Innenbereich" über viele Jahre rauskommen ....

    ...fürchte wir werden das Ergebnis bald sehen.

    Das Experiment wurde ja schon gemacht.


    Das Ergebnis war nur da zufriedenstellend, wo die Düsen oben auch tatsächlich voll geöffnet waren.

    Aber hier auch nur "zufriedenstellend".


    Vor einiger Zeit wurde festgestellt, dass ein mit offener Tuberkulose infizierter, hustender Flugpassagier (ohne MNS) bei einem Inlandsflug (weiß nicht wo - Inländer können verschieden groß sein) 11 andere Passagiere in seiner unmittbaren Sitzumgebung angesteckt hat.

    Da bin ich (zumindest bei speziellen Einätzen) wieder bei einem meiner Lieblingshersteller.


    Lies Dir das mal durch


    Ich habe eine Bankirei Außentreppe und die kriegt auch nur meinen Mercedes.



    PS: Ich arbeite wirklich nicht für Innoskins ;)

    Ich denke eher, es liegt nicht am Laminat (Material)!



    Das Minimum, was man eigentlich bei solchen Kleberresten machen sollte, wäre grundieren und spachteln.

    Ja ich weiß, das ist für Laien schwierig, aber daraus können halt solche Probleme resultieren.

    Damit ist das/ein Problem auch nicht immer vom Tisch, i. d. R. klappt das aber ohne Schwierigkeiten.


    Dein silbernes Klebeband außenrum kann bei der leichtesten Bearbeitung der Peripherie oder den Sockelleisten abreißen oder sich lösen.

    Somit wären wir wieder bei dem schon vor kurzem beschriebenen Pumpeffekt beim Laufen auf dem Laminat.

    Möchte immer nicht wissen, was es da alles hochbläst.


    Was man vielleicht selbst noch bezahlbar (als Ausschlussverfahren) machen könnte, wäre vielleicht Bio-Check F von Dräger.

    Damit kannst für 20 - 30 Euro einen "orientierenden" Formaldehydtest selber machen.

    Hab nun die Solid Color Stain bestellt!

    Da weint der Geldbeutel.

    Ansichtssache - wenn das verarbeitest, musst Vergnügungssteuer bezahlen ;)




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    Meinungen dazu?

    Kenn ich zwar nicht, aber aus Erfahrung heraus kann ich Dir empfehlen, im Preisniveau nicht ganz so weit runter zu gehen.

    Hat schon seinen Grund, warum die das so extrem billig verticken "können".


    Wenn schon der Hersteller selbst für die Anwendung im Innenbereich abrät, hast (trotz wasserverdünnbarkeit) evtl. einen hohen Lösemittelanteil, besser nicht zu erwähnende Biozide oder sonst nen Sch... drinnen. <x

    Die Nordlichter wissen schon auch, wie man gute Farben herstellt.

    Wobei die Bezeichnung "Schwedenfarbe" eigentlich kein Farmaterial darstellt, sondern eine Kombination von "Farbe" und "Farbton".

    Im Grunde ist es auch nur ein Wetterschutzfarbe oder Dispersionslack genanntes Material.


    Eine ausschließliche Leinölgrundierung als Grund vor wässrigen Wetterschutzfarben ist übrigens ein heißer Lauf.

    Wenn es denn über einen längeren Zeitraum keine Probleme gab, ist das ausschließlich Glück!

    "Zitat

    hohe Deckkraft erster Anstrich lasierend, deckend mit zwei Anstrichen"


    Das ist nicht mehr als ein frommer Wunsch.

    Nahezu jedes Farbmaterial kann, wenn es nicht oft genug und/oder dick genug aufgebracht wurde als lasierend (oder auch als schlecht verarbeitet) bezeichnet werden.

    Schlichtweg deswegen, weil zu wenig Pigment drauf ist um eine gleichmäßig deckende Oberfläche zu erreichen.

    Dass der Hersteller diese Formulierung verwendet, kann man durchaus als fahrlässig/irreführend bezeichnen.


    Wenn Du "deckendes Material" soweit herunter verdünnst, dass Du tatsächlich eine lasurähnliche Optik erreichst,

    ist der (wichtige) Kunstharzanteil bei diesem Material auf ein Minimum reduziert.

    Du wirst die erforderliche Mindestschichtdicke nicht schaffen.

    In richtiger Lasur sind mehr "transparente" Kunstharze enthalten - da geht das.


    Es hat schon seinen Grund, warum man nahezu jeden Farbton auch als richtige LASUR bekommt ;)



    klingt logisch. Erster Anstrich vorher, zweiter Nachher? Damit Schrauben, Schrammen von der Montage etc.. überdeckt sind?

    zweiter, und evtl. dritter nachher.

    - Grundieranstrich machen mit (Wasser) verdünnert Farbe (wieviel Wasser?)

    Unverdünnt


    Ist das technisch nötig oder nur für die deckende Optik? Eine "lasierende" Optik wäre ok für ich.

    Kommt darauf was Du unter "lasierend" verstehst. Bei mir ist "deckend" NICHT "lasierend" und das ist ein deckendes Material.

    Wenn Du damit meinst, man sollte nur die Struktur noch ein bisschen sehen - das sollte gelingen.


    Und wirklich vor dem Einbau anstreichen? Hat halt auch gewisse Nachteile...

    Jo, schon!

    Holz hat die Eigenschaft, dass es quillt und schwindet (auch Lärche).

    Langfristig sogar so weit, dass unbeschichtete Fugen sichtbar bleiben

    Je nach Farbton kann das furchtbar aussehen, und dieser Bereich ist dem Wetter auch ungeschützt ausgesetzt.



    Mit was kann ich es abtönen? Bräuchte ein grau/antrahzit für die Fenster/Türrahmen

    Das kannst im Fachhandel in (fast) jeden RAL- und NCS-Ton mischen lassen.