Beiträge von sarkas

    Ich habe mir das mal angesehen (überflogen).

    Sehr interessant und ich werde mir das bei Gelegenheit noch genau durchlesen, aber,


    wenn ich am Anfang schon wieder diesen Satz lese,

    Zitat:" Der Leitfaden soll bis zu einem gewissen Grad auch Laien befähigen, den Zustand eines Gebäu-des erfassen zu können"


    krieg ich schon wieder Bauchschmerzen

    Hol Dir mal den einen oder anderen Freund*in (wie wird das nu wieder mit Sternchen gegendert :( ?) und lass den/die mal reinschnuppern.

    Musst nur aufpassen, dass die/den nicht vorher mit Deiner Meinung beeinflusst.

    In solchen Situationen spielt einen nämlich manchmal die Einbildung einen Streich.


    Falls dem nicht so ist, und tatsächlich "noch" irgendein ungewöhnlicher Geruch da ist (was ich fast nicht glaube) und es

    liegt kein plausibler Grund vor, könnte man es z. B. mit Ozon versuchen.

    Der vernichtet zum Beispiel u. a. Geruchsmoleküle


    Vielleicht hat ja jemand im weitesten Bekanntenkreis so einen Generator.

    (Manchmal kann man die auch für kleines Geld ausleihen --- Gockel ist Dein Freund)

    Zum Problem des TE wurde ja schon einiges Richtiges gesagt. Brauch ich gerade mal nicht viel dazu sagen, aber

    wenn ich sowas lese:



    Mit einem Laserthermometer messen, wenn es sich um keine geometrische Wärmebrücke wie Hausecke handelt, die deutlich den Taupunkt unterschreitet, dann bringen Anti-Schimmel Farben sehr viel. (Raum 19 Grad, Ecke 10 Grad)

    Absoluter Unsinn. "Antischimmelfarben" sind reine Symptombekämpfung und grundfalsch.

    Außerdem lassen die entahltenen Biozide (Fungizide) in der Wirkung nach und sind für den Menschen übrigens auch nicht unproblematisch.


    Kauf dir den Anti-Schimmelzusatz von Pu**s, erstmal mit Isopropanol alles abtöten in der Ecke, abtrocknen, das Mittel leicht verdünnt drüber pinseln, abtrocknen und dann die versetzte Farbe streichen.

    Dito. Additive sind sogar noch schlimmer als Antischimmelfarben, weil sie i. d. R. vom Anwender nicht richtig (sondern zu viel) dosiert werden.

    Wenn man schon Isopropanol empfielt, sollte man darauf hinweisen, dass die Wirkung unter Zugabe von 10 - 20% Wasser besser ist.

    Im Übrigen sind Alkohole i. d. R. nicht sporozid.

    Und wenn man schon "Mittelchen" empfielt, sollte man schon die Besten nehmen und das ist Wasserstoffperoxid mit Fruchtsäuren.


    Endverbraucherfarben haben einfach keine Anti-Schimmel Eigenschaften und gerade die Dispersionsfarben neigen zu Schimmel, da keine Pufferfunktion gegeben. (Baumarktfarben wie "Schöner W****n" schimmeln ja wenige Wochen später sogar im Eimer)

    Erstens stimmt das nicht, weil nahezu alle Wandfarben (außer Innensilikat), und sei es in noch so kleinen Mengen Biozide zugesetzt haben (sogar "Biofarben") , sonst würden sie auf dem Weg zum Großhändler/Baumarkt bereits verderben. Sie sollen und brauchen auch nix "puffern". Und Zweitens ist das auch schon wieder grundfalsch, weil eine Wandfarbe überhaupt nicht dafür gedacht ist Schimmelpilz zu verhindern.

    PS: Deshalb bin ich auch ein Freund von Rauhputz in Bädern. 😅

    Wenns Dir gefällt, ok - aber mit der ganzen Schimmelproblematik hat der auch nix zu tun. Weder positiv noch negativ.

    Das heißt, das "Deshalb" gehört nicht in den Satz

    Hast Du das eigentlich alles kapiert, was Du da vom BWS Labor in Winterthur kopiert hast?

    Ich habe mir mal den Aufwand gemacht, diese literarischen Ergüsse zu lesen.


    Hast Du verstanden, dass selbst bei dieser Veröffentlichung das Hydrophobieren nicht grundsätzlich abgelehnt wird?

    Es wird lediglich darauf hingewiesen darauf zu achten, dass der Untergrund geeignet ist.


    Dass aber bei einer (z. B.) rissigen Fassade nicht ohne weitere Beurteilung einfach draufgeklatscht wird,

    ist genauso eine Voraussetzung, wie eine Untergrundprüfung im Allgemeinen erforderlich ist.


    Dies ist, gegenüber so manchen anderen Foren, kein Bastelwastelforum.

    Wenn Du also relevante Informationen hast - her damit, aber halt die Leute hier (auch in punkto "Werbung") nicht für doof.

    Der ganz korrekte Ausdruck ist „verkieseln“, wenn ich mich recht erinnere.

    Jop, aber ich versuche das immer ein bisschen so zu formulieren, dass man das ohne Nachfragen versteht.

    Ist mir aber scheinbar nicht gelungen. :D


    Copy und paste:"

    Wird Silikatfarbe auf einen mineralischen Untergrund gestrichen, überzeugt sie durch besonders gute Haftung. Verantwortlich dafür ist die sogenannte Verkieselung, bei der das Kaliwasserglas chemisch mit einem mineralischen Untergrund reagiert und sich so dauerhaft mit diesem verbindet."

    Aktuell besteht fast der gesamte Raum inklusive Einrichtung aus Rigipsplatten und Holz... Da steckt viel Arbeit und Geld drin.

    Alles was mit Raum- und Materialfeuchte zu tun hat kann schwierig und problematisch sein.

    Dazu dann noch fehlerintolerante Baustoffe.


    Wenn man jetzt noch den falschen oder keinen Berater/Planer hat wirds sehr oft (hinterher) teuer.

    Soweit ich es auf den Bildern erkennen kann, ist die Verarbeitungsqualität des Putzes tatsächlich übel.

    Putzarbeiten gehören zwar theoretisch bei uns mit ins Portfolio, wir machen aber keine.

    Subjektiv beurteilend würde ich das sicher nicht abehmen. Das ist aber gerade kein Kriterium.


    Ich schau morgen mal in die BFS-Merkblätter, ich glaube aber nicht, dass da (auch zu 2. und zu 3.) groß erklärend was drinsteht.

    Bei uns wäre das Verlegen auch bis "IN" das Haus inkludiert gewesen.

    Nachdem ich dieses Jahr aber eine Wärmepumpe bekommen habe,

    habe ich in den Graben gleich ein Leerrohr für das GF gelegt.

    Ich find´s nur gruslig, wie die Straßen teilweise hinterlassen werden. Überall ist der Asphalt aufgeschnitten worden (kreuz und quer).

    Es gab da auch schon sehr viel Ärger mit Anliegern und Kommunen. In einer Ortschaft wurde 3 X der komplette Trupp gewechselt und auch der 4. Trupp

    hat so schludrig gearbeitet, dass alles nochmal raus muss und neu gemacht werden muss.

    Jop, so isses (wars) bei uns auch. Auch ne Fa. aus Litauen.

    Wenn sowas zufällig passt ist das natürlich genial, aber meine Kompromissbereitschaft wäre hier begrenzt.

    Mein Fernseher muss, wenn es die technischen Begebenheiten erlauben, da hängen, wo ich ihn haben will.


    Holzunterkonstruktion bei GK ist ja eher selten und bei Metallständer wirds eher doof mit dem Befestigen.

    Wenn ich mir die Bildchen ansehe gefällt mir die Variante links unten natürlich am Besten, weil die Bohrungen außen noch etwas weiter auseinander sind.

    Aber das ist ein finetuning, was Du selber hinkriegen solltest.


    Wüsstet ihr denn eine schickere Variante für die Kabelöffnungen in der Wand? Ich wüsste jetzt gerade nicht so recht womit ich das schließen sollte.

    Naja, wenn Du die Öffnungen mit dem Lochbohrer in den GK reinmachst, heb Dir einfach die ausgeschnittenen Kreise auf,

    schnitz die Kabelöffnungen raus und verwende die gleich wieder zum Verschließen.

    Die kannst dann mit einem bisschen Uniflott, Feinputz oder Konsorten ganz easy wieder reinkleben.

    Ich weiß nicht, ob es sich um Einzel oder Doppel Beplankung handelt

    Loch bohren, so das man (z. B.) einen Haken einführen kann. Schwupps hat man die Wandstärke

    Ich weiß nicht, ob es sich um ein Holz oder Metalltragwerk handelt

    Der einfachste "Stromleitungsfinder" hat normal einen Metalldetektor mit dran.


    Der Fernseher hat samt Halterung ein Gewicht von ca.36 Kg. Meine Recherchen haben ergeben, dass eine Trockenbauwand im schlimmsten Fall mit maximal 40Kg pro laufendem Meter belastet werden sollte. Das sollte also passen, korrekt?

    Wenn die Wand vorschriftsmäßig aufgebaut und doppelt beplankt ist, sind 40 kg Konsollast kein Problem



    Gibt es einen weg wie ich herausfinden kann, ob es sich um ein Metall oder Holztragwerk handelt?

    siehe oben


    Macht es je nach Befund (Metall / Holz) Sinn wenigstens eine Schraubenreihe der Wandhalterung in das Tragwerk einzudrehen? Oder sollte ich die Schrauben grundlegend alle mit Hohlraum (spreiz) Dübel zwischen den Trägern einbringen?

    Die Verschraubung (in Spreizdübeln) sollten schon einen Abstand haben, dass das eine Loch nicht an das Andere einbrechen kann.

    Es sollten gute (z. B.) Metallspreizdübel sein, die auf die Beplankungsstärke abgestimmt sind. Diese sollte natürlich mindestens 25 mm sein.


    Wie breit sind Träger in der Regel?

    62,5 cm


    Was ist die schönste Variante für die Kabelführung? Meine Idee war es, mit einer kleinen Lochsäge (60 mm) ein Loch hinter dem TV und ein Loch hinter dem Lowboard zu bohren. Gibt es bessere alternativen?

    Warum nicht, aber mach keinen Schweizer Käse draus, weil irgendwann wird jede GK-Wand instabil.


    Muss ich die Löcher nach Kabeldurchführung wieder verschließen?

    Ob es aus kosmetischen Gründen erforderlich ist, musst Du selber wissen.

    In GK-Wänden sind aber i. d. R. KMF als Dämmung eingebracht und es ist nicht auszuschließen, dass da was in die Raumluft kommt. Also besser zu.

    Ich habe den Eindruck, dass Du hier ein bisschen was durcheinander bringst.


    Bist Du Dir sicher, dass Dein Haus tatsächlich mit reiner Silikatfarbe gestrichen wurde? Wäre sehr ungewöhnlich.

    Das wird nur selten, und wenn dann eher im Denkmalschutz eingesetzt.


    Was der Laie als Silikatfarbe bezeichnet ist in der Regel Dispersionssilikatfarbe und das was Du als Dispersionssilikatfarbe bezeichnest,

    ist möglicher Weise Silikonharzfarbe.


    Wenn Du es tatsächlich so gemeint, wie geschrieben hast, was natürlich schon möglich ist,

    kann ich Dir sagen, dass man Dispersionssilikatfarben mit Reinsilikatfarben überstreichen kann und umgekehrt.

    Muss ich mir Sorgen machen, dass keine ausreichende Versiegelung vorhanden ist?

    Die Symptome sprechen eindeutig dafür - ja.


    Problem Eins ist, für das Nachbessern solltest Du identisch das gleiche Material nehmen das drauf ist.

    Problem Zwei ist, dass Du die ausgebesserte Stelle immer sehen wirst.


    Wirst aber um diese Nachbessern nicht rumkommen.


    Wie es möglich ist, bei ZWEI Anstrichen noch eine (oder mehr :eek: ?) Stelle zu übersehen, ist mir schon ein Rätsel.

    Dann habe ich nach 2 Tagen bereits tiefere Kratzer von meiner Katze im Boden. Ist das normal oder sollte der Lack dem eigentlich Stand halten?

    Nur ganz kurz hier eine Anmerkung.

    Ich habe zwar nirgends genau gelesen (oder hab ichs überlesen) welches Material denn genau verwendet wurde,

    aber i. d. R. werden solche Böden mit wässrigen 1K- Lacken bearbeitet, die je nach Kunstharztyp eine Durchhärtezeit vom 7 - 20 Tagen haben.

    Also gib Deiner Katze mal noch ein paar Tage, bevor sie "kratzen"darf. ;)

    eine Acrylfuge kann durchaus funktionieren wenn man ein hochwertiges Acryl nimmt und es durchtrocknen lässt bevor es überstrichen wird

    Da drauf gibt es ein klares Jain.


    Das mit dem "Durchtrocknen" ist schon mal gut, aber ...

    wenn die Räumlichkeiten, in denen solches Acryl verarbeitet wird, nur gestrichen werden und das ist im Moment nun mal nahezu

    uneingeschränkte Mode, muss man noch mit einem anderen "Problem" rechnen.


    An den Stellen, an welchen Acryl verarbeitet wurde, ist gegenüber dem Rest der gestrichenen Fläche eine (wenn auch minimal)

    andere Oberflächentemperatur, eine andere Sorptionsfähigkeit und anderes Diffusionsverhalten.

    Diese Eigenschaften führen dazu, dass die Acrylfugen sehr oft schneller nachdunkeln, als der Rest, und das ist einfach nur hässlich.


    Also ist Acryl unabhängig von irgendeiner Zulassung oder gängiger Praxis einfach nur MIST. <x