Beiträge von lexi

    "Ich will keine Werbung" verstehe ich in diesem Zusammenhang überhaupt nicht.


    Wofür hast du den "Experten" denn konkret beauftragt? Sollte er eruieren was für den Geruch verantwortlich ist und wie man das Problem beseitigt (das hätten wohl die meisten von einem Experten bei Geruchsproblemen erwartet) oder hatte er eine andere Aufgabenstellung?

    Und was ist das Ergebnis seiner Untersuchung?

    1990 von der Firma Luxhaus

    der expert hat nichts gemessen. Sagt es aus Erfahrung.

    .....bei den Infos Formaldehyd "aus Erfahrung" auszuschliessen ist für mich doch befremdlich. Aber vllt kennt er ja den Wandaufbau im GGS zu mir? Und wie ist der Wandaufbau? Wie häufig damals mit beidseitig V100 oder wie genau.....??

    Wofür genau ist Dein Experte denn "Experte"? Schick mir doch mal bitte per PN nen Link zu dessen HP, mich interessiert dessen "Qualifikation".

    und der Vermieter zieht sich aus der Affäre in dem er behauptet, es wäre ein Lüftungsfehler.

    Das geht nicht. Schimmelbefall ist etwas, worum sich der Vermieter zu kümmern hat. Eine reine Behauptung reicht nicht aus, er muss SICHERSTELLEN, dass es keine bauliche Ursache gibt und nur noch das Nutzerverhalten als ALLEINIGE Schadensursache übrig bleibt. Das kannst du im Grunde von ihm auf Basis des Mietvertrages einfordern, denn das ist seine vertragliche Pflicht.

    ja auf dem Foto siehst du die Lüftungsstellung. So haben wir das Fenster oft. Natürlich wird das Fenster auch sehr regelmäßig ganz geöffnet; Vor allem nach dem Baden oder dem duschen.


    Letzte Woche war ein Maler hier (Freund des Vermieters) mit einem Messgerät zur Bestimmung der WandFeuchtigkeit. Der Wert lag bei 0,3, von dem er mir sagte, dies sei völlig in Ordnung Und spräche dafür, dass die Wand nicht feucht sei. Er sagte, dieser Wert spricht eben nicht für ein falsches Lüftungsverhalten.

    Der Vermieter hat also im Grunde einen Fachmann (nachgewiesene schimmelspezifische Expertise) zu beauftragen, da er selbst keinen Nachweis führen kann. Dieser Maler ist dies scheinbar nicht, das erkennt man übrigens auch an dem Widerspruch in seiner Aussage.


    Viele Schimmel-Sachverständige empfehlen für Feuchträume das Entfernen eines Stücks der Gummilippen im Fenster zur kontinuierlichen BElüftung. Das von dir beschriebene Vorgehen des häufig (oder ständig?, das wäre u-U- ungünstig) offenstehenden Lüftungsschlitzes des Fensters ist also grundsätzlich nicht grundfalsch, der Hersteller hat sich ja schließlich auch ein paar sinnvolle Gedanken gemacht. Fraglich bleibt, ob die erzeugte Feuchtigkeit durch Stoßlüften ausreichend abgeführt wird oder ob eben bauliche (Mit-)Ursachen zu finden sind.

    Selbstverständlich ist all das nur durch eine fachgerechte Untersuchung vor Ort zu eruieren, Ferndiagnosen anhand von Beschreibungen und Fotos sind unseriös und kein fachmännisches Vorgehen. Daher kommst du letztendlich ohne eine fachgerechte Untersuchung vor Ort (hat der Vermieter zu tragen) nicht zur tatsächlichen Ursachenfindung,.....auch wenn es selbstverständlich viele Nicht-Schimmel-Experten gibt, die dir vermutlich verclickern möchten, dass eine Ferndiagnose möglich sei.

    Viel Erfolg! Bei Fragen gerne melden...

    "Für eine Vor-Ort-Analyse wäre, wenn überhaupt (!), wohl eher lexi zuständig(er)."


    Wenn ich das schon lese.....wer bitte verteilt denn hier Zuständigkeiten? Und NRW ist sehr groß, ob da Hannover nicht näher am Schadensort läge, ist vollkommen unklar....


    Und, lieber RalfDühlmeyer: bevor Dein Gequengel wieder losgeht, beanworte ich Dir gerne Deine Frage:

    Boah, wie Kindergarten bist Du denn.

    die Antwort ist: NULL

    Denn bei eurem albernen Kindergartengeplänkel mache ich grundsätzlich nicht mit. Das hatte ich aber schonmal verlauten lassen.

    Oder war das gar keine Frage? Egal...

    Nein, ich möchte von DIR die entsprechende Antwort! (Oder weisst Du sie selber nicht?)

    Selbstverständlich weiß ich sie. Du gehst mir aber mittlerweile zu sehr auf die Nerven mit deinen ständigen Attacken von der Seitenlinie anstatt mal einfach zu zeigen was DU kannst und den Schaden bei Caty vor Ort zu analysieren. Denn das war ja dein Vorschlag und das scheint ja auch ein Gebiet zu sein auf dem du Deine Dienstleistung anbietest. Also?

    Die gesundheitlichen Aspekte scheinen ja nach einhelliger Meinung in diesem Fall nicht so wichtig zu sein und es heißt ja ständig mahnend "back to topic" ;-)

    Wissenslücken hinsichtlich dessen, was wir alle nicht sehen und was gefährlicher als Sporen sein soll, schliesst Du ja nicht. Und die Frage danach ist KEIN Mobbing.

    Nein, das ist kein Mobbing, das ist nur ob der mit ständig entgegenschlagenden Beratungsresistenz ungewöhnlich.

    Möchtest du Empfehlungen für Weiterbildungen? Denn Wissenslücken schließt man am besten immer selbst.

    sorry für den off-topic, aber wenn du mich schon so direkt und unsachlich angehst, sollte das erlaubt sein:


    ganz sicher nicht bei "der geringsten Kritik", sondern vereinzelt und auch nur auf ganz offensichtliches systemisches Mobbing hin. Was meiner Ansicht nach in einem "Expertenforum" nichts zu suchen hat und mich zudem sehr befremdet dass Du als Mod. das duldest statt unterbindest: bagatellisieren des Mobbings mit: "bei der geringsten Kritik Mobbing jaulen"!

    Und wenn besser-wissen großspurig wirkt, dann muss man sich vielleicht auch mal die eigene Perspektive und die Historie anschauen. So dermaßen brutal wie ich hier stets von allen Seiten attackiert werde, werde ich sicher nicht mit "Ach, ihr habt bestimmt recht" einknicken, wenn ich aus fachlichen Wissen heraus erkenne, dass eklatante Wissenslücken bestehen und zu einer fragwürdigen, teils fahrlässigen Beratung führen. Nichts anderes habe ich im Blick: die Qualität der fachlichen Beratung.

    So langsam vermute ich, dass ich hier der einzige bin der das im Blick hat.

    Beruf steht bei (fast) allen im Profil; da, wo bei Dir Keiner steht. Hauskäufer ist kein Beruf, so wenig wie Mieter.

    @ lexi Die Antwort, worauf der Fokus nach Deiner Meinung zu legen wäre steht noch aus. Wieder nur heisse Luft?

    Tja.....das ist die andere Gangart: das ständige auf-etwas-rumhacken wenn man scheinbar emotional noch zu tief darin schwimmt, dass man sich "als Doofmann beschimpft" fühlt.

    Anstatt also an deinem Gutachten für Caty zu feilen, stänkerst du wieder und wieder nur rum.....

    Wem hilft das?

    ich bin ehrlich: mir fehlt auch schimmelspezifische Fachkompetenz in einigen Einzelthemen. daher sag ich nichts zur Sanierung.

    Ich muss aber auch nicht alles leisten...

    Was ich aber sagen kann, ist ein bischen was zu bauphysikalischen Randbedingungen und wie man Unzulänglichkeiten behebt. Und ich glaube, ich habe ein ganz gutes Gefühl für den Entstehungsprozess von Pilzen... das ist das, was ich hier einbringen kann.


    Aber gibt es wirklich jemanden, der alle Randbedingungen vollumfänglich überblicken kann? Und wo nicht doch noch jemand kommen könnte, der nicht noch eine unberücksichtigte Fragestellung beleuchtet?

    es gibt im Leben nahezu immer jemanden, der mehr überblicken kann als man selbst.

    Was die Beratungsqualität angeht, ist es ja z.B. auch ein Unterschied, ob man mit "Gefühl für den Entstehungsprozess von Pilzen" oder mit dem nötigen mikrobiologischen Wissen an die Sache heran geht.

    Aber schön zu sehen, dass sich hier auch jemand sachlich wundern kann und nicht wie so viele andere immerzu Giftpfeile abschießen muss ;-)

    Das kann alles mögliche sein. DU solltest aber nicht hinter allem und jedem gleich Schimmel als Ursache vermuten. Ich habe den Eindruck, Du bist so auf "Schimmel" fixiert, dass Du den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr siehst. Und nebenbei bemerkt, Schimmel ist zwar nicht harmlos, aber bei weitem nicht so gefährlich wie es oft dargestellt wird. EIn Sparziergang im Wald bei einem lauen Lüftchen, und Du hast mehr Schimmelsporen eingeatmet als in Deiner Wohung in einem ganzen Monat.

    .....das ist leider die kursierende Verharmlosung von Schimmel mit falschen Tatsachenbehauptungen und dem falschen Fokus auf Sporen. Warum so viele so felsenfest davon überzeugt sind, dass Innenraumschimmel kein großes Gesundheitsproblem darstelle, ist schleierhaft. Vermutlich ist es NICHT-WAHRHABEN-WOLLEN aus Angst.


    Die Realität sieht nämlich ganz anders aus. Ein Spaziergang im Wald macht niemanden krank, einen Monat im Schimmel schlafen allerdings u.U. schon. Dafür gibt es unzählige Beispiele.

    Mal eine Frage. Fühl mich momentan die ganze Zeit krank und müde und fiebrig, außerdem Schlaf ich schlecht, könnte aber mega viel schlafen. Hab das seit ich die Tapete von der Wand gemacht hab. Kann das am Schimmel liegen? Wie stellt der Arzt das Fest? Blutuntersuchungen?

    Das sind sehr typische Symptome für eine Schimmelexposition.

    Allerdings ist die Diagnostik noch schwierig....eine Ursache-Wirkungs-Beziehung ist bezüglich vieler mikrobieller Substanzen noch nicht gesichert herstellbar. Du kannst einen Umweltmediziner aufsuchen, doch dann wird dir unter Umständen passieren, dass er diagnostisch nicht viel machen kann (das bringt ja auch nicht so viel, weil sich diese Beschwerden nach Beendigung der Exposition meist wieder verabschieden) und er dir vielleicht vor allem zu einer Beendigung der Exposition rät (was auch weiterhin am sinnvollsten ist).

    Eine Aspergillose ist nur eins von unzähligen gesundheitlichen Problemen durch Schimmel.....und dazu noch die mit großem Abstand seltenste, für Immungesunde ja geradezu ausgeschlossene. Hast du nicht durch Vorerkrankungen/Medikamente o.ä. ein sehr geschwächtes Immunsystem, ist diese praktisch unmöglich....der Hinweis auf Aspergillose ist also hier nicht zielführend.

    nochmal:

    Caty hat- schon länger- von mir alle wichtigsten Infos, die man in ihrer Situation braucht.


    Also pass ein bisschen auf mit ständigen falschen Tatsachenbehauptungen! Gilt auch für wasweissich u Co.


    Warum willst du das nicht leisten wenn du das als so wichtig erachtet?

    Ja? Kostenlose/-neutrale vor Ort Anlayse, wie von wwi angedacht. Was war das Ergebnis der VorOrt Analyse?



    Grosse Klappe haben und die anderen als Doofmänner beschimpfen kann jeder (siehe Tweety).

    Große Klappe haben die, die nicht so recht qualifiziert sind, aber meinen per Ferndiagnose alles umfassend diagnostizieren zu können. Nicht ich.


    Dass du dich nun offenbar "als Doofmann beschimpft" fühlst, zeigt, dass derzeit die Befindlichkeit scheinbar einer rationalen Einsicht zur eigenen Kompetenzgrenge im Weg steht.

    Das ist bedauerlich.


    Denn in einem Experten-Forum sollte es immer zuvorderst um die Qualität der Beratung gehen. Auf nichts anderes weise ich hier seit längerem hin. Die Qualität wird hier aber scheinbar bei einigen eher hinten angestellt, stattdessen auf der persönlichen Ebene herumgeturnt.

    Und warum leistest DU das dann nicht bei Cathi ??? UNd warum beantwortest Du meine Frage nicht?

    Ich leiste das. Dass du das scheinbar nicht erkennst zeigt einmal mehr, dass dir die schimmelspezifische Fachkompetenz zu fehlen scheint. Daher muss ich auch deine Gutachten nicht lesen, was du hier zu bieten hast, reicht.....


    Caty hat- schon länger- von mir alle wichtigsten Infos, die man in ihrer Situation braucht. Da sie diese aber stets als "nicht hilfreich" erachtet hat und die nötigen Schritte nicht gehen will, muss sie sich anderweitig arrangieren.

    Der Leitfaden ist zum Lesen. Wenn du etwas interpretieren moechtest, schnapp dir einen Stapel Notenblaetter oder Gesetzestexte.

    au weia.=o .....das ist kein Roman, das ist eine Anleitung!

    Und die Transferleistung Gelesenes verstehen und in der Praxis umsetzen sollte funktionieren, wenn man mit ihm arbeitet.....VOR ALLEM WENN MAN SICH ZUTRAUT AUF BASIS DES LEITFADENS ZU BERATEN.

    Das sind dann zusammen weniger als 0,1 m2, also nach der Definition des UBA ein "kleiner Schimmelbefall" und da gilt:

    Die Beseitigung hatte in diesem Fall bei der ersten Fragestellung hier im Forum bereits stattgefunden.

    Falsch. Allein durch den Befall HINTER DER TAPETE ist es ein Schaden mit Tiefenbefall und daher vollkommen unabhängig vom Ausmaß eben gerade KEIN Schaden, der als kleiner Schaden von Laien bearbeitet wurde.

    Weiterhin gilt: es hat KEINE fachgerechte Sanierung/Beseitigung stattgefunden, das Ausmaß ist NICHT fachgerecht bestimmt worden, die Ursachen sind unklar weil auch nicht fachmännisch bestimmt. In solchen Fällen ist eine Kategorisierung in "kleiner Schaden" unzulässig.

    Daher nochmal dasselbe aus dem Leitfaden.:



    "Schimmelbefall geringeren bis mittleren Umfangs (< 0,5 m2, nur oberflächlicher Befall, siehe Kap. 5.2.1, Tab. 8) mit bekannter Ursache kann von Betroffenen oft selbst beseitigt werden, sofern sie nicht allergisch

    auf Schimmelpilze reagieren oder an Erkrankungen des Immunsystems leiden. Bei größerem Befall und geringem bis mittlerem Befall ohne bekannte Ursache sollte eine Fachfirma hinzugezogen werden."


    Und


    2.


    "Bei der Beurteilung von sichtbarem Schimmelwachstum sollen neben der Fläche des Schadens auch die Tiefe und Art des Befalls berücksichtigt werden. Für die Gesamtbewertung

    des Schadensumfanges ist neben dem sichtbaren auch der Befall in tieferen Schichten und verdeckter Befall zu berücksichtigen. Für verdeckten Befall muss je nach Biomasse und Expositionswahrscheinlichkeit eine Einzelfallbewertung vorgenommen werden."




    Mannmannmann!

    Wie oft muss ich es noch erklären wie der Leitfaden zu interpretieren ist? Ist das denn so schwer zu verstehen?

    Off-Topic:


    ganz so hart solltest du mit dir doch nicht ins gericht gehen .

    es ist schon eigenartig , was du hier veranstaltest , aber wenn man sich donald trump oder boris johnson anschaut , die haben es viel weiter gebracht als du ;)

    :yeah:

    btw , was ist eigentlich mit meinem vorschlag ?

    Was genau möchtest du mit deinem permanenten Mobbing erreichen?

    Könnt Ihr diesen Typen nicht mal unter die kalte Dusche schicken, damit er sich beruhigt? Soviel Selbstbeweihräucherung und Tatsachenverdrehung ist ja nicht zu ertragen.

    Wenn du damit euren obermobber wasweissich meinst, stimme ich dir zu.

    Sollte es um mich gehen: Unterstellung von tatsachenverdrehung. Nicht beweisbar. + Häme. In Summe: Mobbing. und sehr schade ums Niveau des Forums. Rutsch dann gerade viel zu tief in den Keller ...

    Zum Fall war bereits alles gesagt:

    Wer eine Anleitung zum übliche Vogehen in solchen Situationen als "nicht hilfreich" erachtet, dem ist womöglich nicht zu helfen.


    Das Unterstellen von Mobbing - und zwar soll das Mobbing ja wohl durch Ansprechen forumssystemstischer Schwächen im Sinne und zum Schutz der Betroffenen (genauer: unqualifizierte Beiträge,die schlimmstenfalls schaden können) - schlägt hier dem Fass den Boden aus. So viel Realitätsverdrehung und Unverschämtheit gepaart mit offenbar vollkommen fehlendem Sinn für Qualität der Beratung macht mich einfach nur fassungslos.

    ach , wenn ihr es albern und unerträglich findet, wenn ich im Sinne der Betroffenen, die vermutlich unter selbsternannten "Experten" auch ebensolche vermuten und den teils fatal-unqualifizierten Ratschlägen sogar noch folgen, darauf hinweise, dass doch bitte erstmal fachlich Expertise zu erlangen ist bevor man sich bei Schimmelschäden Beratung zutraut, und ihr obendrauf noch bei mir Selbstbeweihräucherung erfindet oder mir diverse menschliche Unfähigkeiten unterstellt um all das bewusst in den Dreck zu ziehen anstatt als gutgemeinten Rat anzuerkennen, dann läuft in diesem Forum diesbezüglich einfach zu viel schief. Das Wegmobben guter Leute wurde soweit ich mich richtig erinnere ja schon in diversen anderen Fällen kollektiv und eisern geleugnet.

    Die TE lehnt seit vielen Wochen meine ebenfalls gutgemeinten Ratschläge ab, lässt verlauten, diese hälfen ihr nicht. Das ist für mich in Ordnung, wer keine Hilfe möchte, der kommt offenbar auch ohne klar.


    Und damit ist alles gesagt.

    Da dein Geschreibsel hier ja so extrem viele "Gefälltmir" erhalten hat: darf ich das als Kapitulation der Möchtegern-Experten und Erkennen der eigenen Kompetenzgrenzen verstehen?

    Wenn, dann hätte dieser elendige und unnötig zähe Thread ja wenigstens noch einen Lerneffekt hervorgebracht....und dann wäre m.E. als erster Schritt eine Entschuldigung bei der TE fällig. Na?

    gut, der Leitfaden muss aber auch verstanden, nicht nur zitiert oder empfohlen werden!

    Also:

    1.

    "Schimmelbefall geringeren bis mittleren Umfangs (< 0,5 m2, nur ober-

    flächlicher Befall, siehe Kap. 5.2.1, Tab. 8) mit bekannter Ursache kann

    von Betroffenen oft selbst beseitigt werden, sofern sie nicht allergisch

    auf Schimmelpilze reagieren oder an Erkrankungen des Immunsystems

    leiden. Bei größerem Befall und geringem bis mittlerem Befall ohne be-

    kannte Ursache sollte eine Fachfirma hinzugezogen werden."


    Und

    2.

    "Bei der Beurteilung von sichtbarem Schimmelwachstum

    sollen neben der Fläche des Schadens auch die Tiefe und Art

    des Befalls berücksichtigt werden. Für die Gesamtbewertung

    des Schadensumfanges ist neben dem sichtbaren auch

    der Befall in tieferen Schichten und verdeckter Befall zu

    berücksichtigen. Für verdeckten Befall muss je nach Biomasse

    und Expositionswahrscheinlichkeit eine Einzelfallbewertung

    vorgenommen werden."


    Daraus ergibt sich eindeutig, dass eine Beurteilung des Schadensausmaßes anhand einer Ferndiagnose keine Beurteilung nach Leitfaden ist, sie ist vielmehr fahrlässig: Die Ursache ist ebenso wie das genaue Schadensausmaß ohne fachgerechte Vor-Ort-inspektion ungeklärt. Wenn hier einige zu glauben scheinen, dies ohne Vor-Ort-inspektion alles beurteilen zu können, zeigen sie dass sie Betroffene nicht beraten sollten, weil sie nicht verstanden haben was unbedingt zu tun ist und dass man ohne spezifisches Fachwissen nicht einfach "Experten" spielen und beraten sollte. Hier scheint es mir sogar so, dass diese wochenlangen "Beratungen" einer fachgerechte Sanierung, die laut Leitfaden "umgehend" begonnen werden sollte, durch massives Hinwirken auf: kannst-du-selbst-in-den-Griff-kriegen entgegengewirkt haben. Sollte das , was ich nicht hoffe, gesundheitliche (oder rechtliche Konsequenzen) für die Betroffene haben, dann viel Vergnügen mit der Verantwortung , liebe "Experten"...

    es existieren in diesem Forum diverse

    Fotos von mehreren Stellen in der Wohnung mit offensichtlich zumindest zT eher großflächigen Befall und vor allem mit Tiefenbefall! Damit ist "Kleinstschaden" eindeutig vom Tisch. Ob zudem noch versteckter Schimmel vorhanden ist, ist vollkommen unklar.


    Nochmals rate ich dringend zu einer intensiven Innenraumschimmel-spezifischen Weiterbildung bevor man sich zutraut Betroffene fachlich zu beraten.

    Alles andere halte ich für fahrlässig.

    Es würde vermutlich bereits ausreichen, die Luftzirkulation in der Ecke etwas zu verbessern - mit einem Lüfter ohne Heizleistung!


    Ventilator reicht?


    Er intensiviert in jedem Falle die Luftbewegung und damit den Wärmetransport in die Außenecke und damit auch die Trocknung. Die Wärme sollte von der Zentralheizung des Gebäudes kommen. Jede andere Kilowattstunde Wärme ist billiger als eine unmittelbar durch elektrischen Strom erzeugte wie bei einem Heizlüfter oder einer elektrischen sog. "Infrarotheizung". Ja, er wird bei relativ geringen Anschaffungs- und Betriebskosten (Flohmarkt, Gebrauchtwarenhaus?) zumindest etwas helfen.


    Sind bei Dir im Wohnraum alle Heizkörperthermostate immer auf die selben Stellung gedreht?

    jetzt wird es sogar fahrlässig.

    Ohne dass ein Schimmelschaden, der eindeutig kein Kleinstschaden ist, fachgerecht saniert oder abgeschottet wurde einen Ventilator, also eine bewusste Verwirbelung der Luft, zu empfehlen, ist einfach nur fahrlässig. Das ist grundfalsch und kann schlimmstenfalls mit gesundheitlichen Schäden enden.

    Denn die mikrobielle Belastung vor Ort ist vollkommen ungeklärt, der Schaden NICHT SANIERT....und in solch einer Situation SOLLTE MAN EHER VERWIRBELUNGEN VERMEIDEN .

    tja, wer seine Ferndiagnosen auf "Messungen" von Laien mit irgendwelchen billigen, ungeeichten und ungeprüften Geräten ohne fachliche Einweisung gründet und damit immer noch nicht verstanden hat, warum professionelle Messungen mit hochwertigen Geräten vor Ort so wichtig und nicht ersetztbar sind, der hat sich tatsächlich als "Experte" gründlich disqualifiziert. Da merkt man leider deutlich, dass die fachliche Expertise fehlt - auch die ganze theoretische Rumrechnerei hilft da nicht....das mag Laien beeindrucken, aus meiner Sicht ist es leider hochgradig lächerlich.

    nö wieso auch. Die schlauen "Experten" hier wussten es ja von vornherein alles besser (kriegen aber das Problem nicht gelöst), die Dame ist in Hinblick auf eine Hinweise anhaltend betatungsresistent....und nun, nach vielen Wochen, soll ich die Scheisse die ihr hier nicht in den Griff kriegt plötzlich retten, wo doch meine Vermutungen immer Panikmache waren und bloß nicht ernst genommen werden sollten weil ja die Superferndiagnostiker alles schon so toll analysiert hatten? Nun soll ich mal zur Sache was beitragen??? Als hätte ich das nie getan!?

    Pah, das ist wirklich armselig. Denn ich hatte alle nötigen Infos ganz zu Anfang gegeben. Hätte sie sich daran gehalten, wäre die Kuh vllt seit längerem schon vom Eis.


    Und wenn man das, was hier alles schiefläuft mal in aller Deutlichkeit benennt, ist man arrogant. Das mag so wirken, doch das interessiert mich nicht.

    Mir ist wichtig darauf hinzuweisen, dass fachliche Beratung bei Schimmelschäden aus einer fundierten schimmelspezifischen Qualifikation heraus erfolgen muss. Ist anhand von Geschreibsel davon wenig erkennbar, muss auch mal benannt werden, dass hier von allen Seiten nur wild ins Kraut geschossen statt fachlich fundiert analysiert wird. Denn sowas halte ich im Hinblick auf die Not der Betroffenen für schlimmer als deutliche Worte, die als Arroganz ausgelegt werden. Also haltet mich gerne für arrogant, aber tastet mal eure Wissensgrenzen ab, bitte. Ihr wollt doch ein seriöses Forum sein, oder? Das Thema Schimmelschäden ist nämlich wirklich längst nicht so trivial wie manche von euch zu glauben scheinen. Und Betroffene haben letztendlich nicht viel von kostenloser Beratung, die fachlich nicht ausreichend fundiert ist. Schlimmstenfalls schadet diese sogar , weil sie zu einer unnötigen Verzögerung der fachgerechte Sanierung und Verlängerung der Exposition führt.... so wie es hier mutmaßlich auch passiert sein könnte.

    Nur mal so als Beispiel, wie trivial es sein kann.

    Wohnung III OG, Dach ist dicht, Schimmelbefall mitten auf der Wand ( ca. 1,20 m Höhe) Gebäude Bj 1913, Bewohner : 2 Austauschstudenten aus Australien. Wetter wie aktuell. 1-stellige + Grade, Bude ist saukalt, die beiden sitzen mit Jacke, Strickjacke und Wollmütze auf dem Bett. Heizung kalt.

    Dialog auf englisch. Heating in Germany is so expensiv..

    Woher kommt der Schimmel??? Vom Gebäude oder vom Nutzerverhalten?

    war erwartbar, dass du jetzt das allerkrasseste Beispiel was du kennst rauskramst, nur um Recht zu haben. Hast du aber nicht. Ich sprach nämlich von "sowas"....und nicht von Wohnverhalten wie im Mittelalter. Das ist vollkommen jenseits aller Diskussion und hat in dieser Debatte keinen Infogehalt.

    Besser als immer rechthaben wollen wäre gewesen, mal was zu lernen und solche Baustellen Experten zu überlassen anstatt zu glauben, dass man das beherrscht. Nun ja, eigentlich auch nix neues.....