Beiträge von Fragensteller

    Ein Forum lebt von unterschiedlichen Meinungen, sonst wird es zu Sauna

    Beim Thema Porenbeton saß ich gefühlt in einer Sauna mit [definition=50,0]WDVS[/definition] Vertretern, da waren Sachlichkeit und Objektivität kaum wahrnehmbar. Abweichende Meinungen wurden kaum akzeptiert aber auch echte Argumente wurden wo es nur ging relativiert.

    ich kann mich nicht an dein thema erinnern, geschweige denn an dein im forum erlittenes unrecht - aber es muss wohl bitter gewesen sein.


    wie liest sich das, wenn die eigene semantik gespiegel wird? nein, ich wills´nicht wissen. entweder kapierst du das - oder nicht.

    Ich kapiere es nicht, bin aber auf dem Gebiet der gespiegelten Semantik auch kein EXPERTE.


    Ich kapiere auch nicht, warum Du hier lospoltern musst ohne zu wissen worum es eigentlich geht. Du hättest Dich ja zuvor sehr leicht informieren oder nachfragen können oder noch besser, immer dann wenn man sich an nichts erinnern kann, einfach gar nichts dazu schreiben...

    Nur mal als Info, es haben in den letzten 12 Monaten mehr Experten und Moderatoren das Forum verlassen als "normale" StammUser,

    Das wäre hochproblematisch. Wobei sich die meisten Nutzer, denen der Umgangston und die Überheblichkeit einiger weniger Experten hier nicht gefällt auch nicht mit Pauken und Trompeten verabschieden sondern einfach weg sind. Mitten im Bauprojekt, noch nicht aufgefallen? Das ist doch nicht weil sie plötzlich keine Fragen mehr haben.


    Diskussionen wie diese hier wird es immer geben auch wenn die aktuell involvierten Nutzer längst nicht mehr da sind. Das Problem daran ist, dass sie unglaublich viel Zeit binden und die Moderatoren / Administratoren immer wieder vor die Frage stellt ob das was sie hier unentgeltlich leisten überhaupt Sinn macht. Niemand hier wird bezahlt und das Administrieren, Moderieren aber auch die Arbeit im Team und Verein sind zeit- und kostenintensiv genug und wenn man sich dann noch mit solchen Dingen herum ärgern muss dann wird es kniflig.


    Es macht aber eben auch keinen Sinn einen unbequemen Nutzer nach dem anderen zu vertreiben anstatt grundsätzlich etwas zu ändern. Ich habe mich beispielsweise sehr an den Beiträgen von wasweissich gestört die ausnahmslos nicht nur ohne Nutzen waren sondern stets auch etwas Unangenehmes hatten. Dann hat mich gestört, dass in der Porenbetondiskussion Argumente solange wegdiskutiert wurden bis es ins eigene Bild passt. Ich erinnere nur an die Themen Brandschutz (Pemu) und Schutz vor Witterung (Ralf Dühlmeyer) aber auch viele mehr. Da wurden unrichtige Argumente vorgebracht und die anderen Experten haben dem nicht zugestimmt aber auch nicht widersprochen. Aber diese Diskussion muss hier nicht erneut geführt werden, Porenbeton ist halt Scheiße und 25% aller Bauherren sind einfach nur zu dämlich das zu kapieren wo ich wieder am Anfang meines Beitrags bin.

    Entschuldigt bitte, dass ich mich doch noch einmal zurück melde aber ab und an lese ich hier noch und bin über dieses Thema gestolpert. Vor wenigen Wochen habe ich mich ja aus ähnlichen Gründen von diesem Forum verabschiedet und möchte nur noch einmal zum Ausdruck bringen was hier meiner Meinung nach gut und nicht so gut läuft eben mal aus Nutzersicht. Gut empfinde ich die Struktur, den Sachverstand, der unermüdliche Einsatz der Betreiber/Moderatoren aber auch das Bestreben keine Werbung zu schalten und auch keine Werbung von Nutzern zuzulassen. Das macht einen sachlich sauberen Eindruck. Auch die Unterscheidung von Experten und Baulaien finde ich gut. Insgesamt merkt man dem Forum deutlich an, dass man es wirklich gut meint und wirklich helfen möchte.


    Was mir aber überhaupt nicht gefallen hat war der raue, überhebliche und teilweise beleidigende Ton von einzelnen Experten, in meinem Fall waren das wasweissich und Ralf Dühlmeyer. Damit hätte ich aber noch gut leben können, unerträglich wurde es erst als sich einige Moderatoren aus welche Gründen auch immer darin versuchten das Fehlverhalten von einzelnen Experten schön zu reden oder gar versuchten Tatsachen zu verdrehen und so weiter. Das wurde aus meiner Sicht dann immer absurder und es schien nur noch darum zu gehen gegenüber den Nutzern Geschlossenheit zu signalisieren oder was weiß ich.


    Ich habe selbst über einige Jahre ein recht großes Forum administriert und moderiert und aus meiner Erfahrung (die sicher nicht größer ist als eure) kann ich euch sagen, dass das Problem nicht die Nutzer sind sondern einige wenige Teammitglieder die immer wieder Konflikte verursachen und an denen man dann zu lange festhält. Klar gibt es auch ab und an Nutzer die sich nicht zu benehmen wissen aber die kann man ermahnen und notfalls sperren. Daran stört sich auch kein anderer Nutzer, ganz im Gegenteil. Wenn nun aber hier normale Nutzer mit sagen wir mal schwierigen Experten in Konflikt geraden und sich dann die Moderatoren reflexartig hinter den Experten versammeln dann ist das für den Nutzer eine ausweglose Situation. Sicher werden sich dann auch weiterhin einige Bauherren hier her verirren aber nicht länger bleiben als unbedingt nötig.


    Klar spricht euer Zusammenhalt auch für euch aber dem Forum als Ganzes tut es sicher nicht gut wenn man weiterhin so einseitig und gegen jede Vernunft hinter einzelnen Experten steht. Dieses Forum könnte ein so schöner Ort sein wenn man bei der Wahl der Experte nicht nur die fachliche sondern auch die soziale Kompetenz berücksichtigen würde.

    Selten so einen Blödsinn gelesen.Hier versteigen sich zwei Laien (Tinu & Du) zu teilweise abstrusen Theorien und Behauptungen und wenn die von den Fachleuten auf die Hörner genommen werden, behauptest Du, diese Fachleute wären nicht aufgeschlossen und eine Art AfM, die Alten Naiven für Mauerwerk.

    Was meinst du mit auf die Hörner nehmen? Deine Aussage, dass man PB auf der Baustelle nicht vor Regen schützen kann weil der Wind die Plane weg weht? Oder Pemus Einschätzung zum Brandschutz, dass es egal sei wenn das [definition=50,0]WDVS[/definition] ein wenig rumfackelt da ja die KS Wände stehen bleiben? Welche abstrusen Theorien und Behauptungen habe ICH denn aufgestellt?


    Ich habe schlussendlich keine Hoffnung mehr, dass in diesem Forum eine neutrale, objektive Betrachtung möglich sein wird und das nur weil es 2-3 Leute auf unsachliche Weise unterbinden. Es gibt ja auch durchaus freundliche, moderate und objektive Experten hier im Forum aber die halten sich bei diesem Thema auffallend zurück. Was wäre so schwer daran jeden Wandaufbau mit all seinen Vor- und Nachteilen zu betrachten aber hier wird jeder Vorteil von PB und jeder Nachteil von KS+[definition=50,0]WDVS[/definition] auf unsachlichste Weise wegdiskutiert. Wo soll das enden, dass 25% der Bauherren öffentlich zugeben sollen wie strunzdumm und dämlich sie sind oder waren?


    Es hat ja wirklich schon fanatische Züge wenn man nicht in der Lage ist PB als das zu sehen was es ist, ein Baustoff neben anderen, mit Vor- und Nachteilen und je nach Ansprüchen, Budget, Rahmenbedingungen durchaus geeignet um ein EFH zu bauen.


    Ich für meinen Teil bin fertig mit diesen Forum und diene hoffentlich als abschreckendes Beispiel für andere Nutzer.

    umfassende Leistungsbeschreibung, geforderte Kennwerte, evtl. ein Fabrikat als technische Grundlage der Ausschreibung benennen, Nebenangebote zulassen und Nachweise der Gleichwertigkeit im Zuge Angebotsabgabe anfordern.

    Ja so kann man das auch machen. Ich hatte einfach nur das Bedürfnis aus den über 1000 Wärmepumpen die auszufiltern die überhaupt in Frage kommen. Ich will das nicht allein dem Planer und oder Heizungsbauer überlassen und dann die eingebaut bekommen die der HB entweder immer einbaut oder die gerade weg muss. Auch bei den Planern gibt es vermutlich bevorzugte Modelle auch wenn diese vielleicht nicht oder nicht mehr zu den Geräten gehören die am besten zu Situation passen.



    Nimm die Nennleistung bei A2 als Orientierung

    Und das in meinem Fall im Bereich zwischen 4,5 und 6,0 oder höher? Bei denen die dann übrig bleiben lade ich mir die Datenblätter herunter.


    Welcher COP ist bei leistungsgeregelten WP eigentlich höher zu werten, der bei A-7 oder der bei A2? Beide Werte korrelieren ja nicht unbedingt, die Dauer von A-7 ist vermutlich kürzer als bei A2, dafür ist die Temperaturdifferenz bei A-7 natürlich höher.

    Zum Brandschutz: [definition=50,0]WDVS[/definition] mit KS hat einen deutlich höheren Feuerwiderstand. Und nu? Den besseren Brandschutz bringt das KS auch wenn da draušen was rumfackelt. Also was wird verglichen? Ich kenne Niemand der nur ein [definition=50,0]WDVS[/definition] als Außenwand hat.

    Jetzt wird es abenteuerlich. Ist doch egal ob das [definition=50,0]WDVS[/definition] im Brandfall ein wenig "rumfackelt" Hauptsache die tragende Hülle aus Stahl, Beton oder KS bleibt stehen. Dann kann man das brennbare [definition=50,0]WDVS[/definition] ja an den Hochhäusern lassen. Solche Argumente ziehen sich durch die ganze Diskussion.



    und ja , man kann PBhäuser bauen . tut man auch . nur sollte man nicht von anden verlangen , dass sie auch behaupten , es sei die einzig wahre alternative

    Wenn ich anmerke, dass ich das Forum bezüglich Wandaufbau für zu einseitig und unausgewogen halte dann interpretierst du dies als mein Verlangen an das Forum zu Behaupten PB wäre die einzig wahre Alternative. Das ist einfach nur wirres Zeug, zieht sich aber auch durch die ganze Diskussion.


    Ich werde nicht müde die Vorteile von KS+[definition=50,0]WDVS[/definition] oder der Hochlochziegel zu betonen aber es gibt eben auch Nachteile und andere Vorteile beim Porenbeton. Nachteile beim KS+[definition=50,0]WDVS[/definition] oder Hochlochziegel und Vorteile beim Porenbeton werden in aller Regel als unbedeutend deklariert, abgestritten oder gar umgekehrt.



    2016 wurden 87743 Einfamilienhäuser aus folgenden Baustoffen gebaut:



    30,2% Ziegel
    25,4% Porenbeton
    18,1% Holz
    14,9% Kalksandstein
    05,9% Stahlbeton
    03,3% Leichtbeton/Bims
    02,2% sonstigerBaustoff


    Was ist mit den 25% Porenbetonbauern? Sind die alle dumm, naiv, anspruchslos, arm? Oder könnte es sein, dass der eine oder andere von denen tatsächlich einen Abwägungsprozess hinter sich an dessen Ende Porenbeton stand? Wieso haben manche Experten hier so große Probleme sich das vorstellen zu können?


    Von den 25% haben sicher auch einige mit einem Architekten gebaut, sind diese in dem Fall auch dumm? Oder verblendet? Oder wurden vom Bauherrn zu PB gezwungen? Ich verstehe wirklich nicht wie ihr euch das vorstellt. Dem Thema aufgeschlossenen, neutrale Architekten würden hier keine 10 Minuten "überleben". Ich denke auch das der hier zelebrierte Umgang mit Alternativen (und da rede ich mit 25% von keiner Nische) viele Leser abschreckt.

    Dann nutzt mir die BAFA Liste noch nicht einmal zur groben Orientierung? Ich dachte ich könnte die verbleibenden 135 Wärmepumpen auf diesen Weg noch ein wenig eingrenzen.


    Nehmen wir mal die OCHSNER AIR 414 aus der BAFA Liste mit einer Nennwärmeleistung bei A2 von 5,50 kW, da kann man nicht herleiten ob diese über-, unter- oder einigermaßen richtig dimensioniert ist?

    Weshalb schreibst Du nicht einfach eine Dimensionierung der Anlage mit aus und gibst Du lediglich einen minimalen COP von X,XX vor?

    Das kann man natürlich auch. Die Frage ist eben bei welcher Variante die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass die Ausschreibung im Papierkorb landet? Wenn man 10, 20 Modelle vorgibt und davon ausgeht, dass die Hausmarke/Modell dabei ist oder dem Heizungsbauer 4-5 Kriterien nennt nach denen er dann das passende Modell erst heraus suchen muss?


    Aber das kann man ja entscheiden sobald es soweit ist. Mir hat das Thema geholfen um mich ein wenig in die Materie einzufinden auch wenn ich nur an der Oberfläche kratze.



    ---------- 1. November 2017, 15:28 ----------


    Meine o.g. Heizlast bezieht sich auf Auslegungstemperatur, also -14°C.

    Wäre es dann bei A2 = 4,044 kW OK wenn ich mich an Modellen in der Klasse 4,5 bis 6,0 kW orientiere?

    Ganz grob wirst Du inkl. WW und KWL mit WRG in der 6kW Klasse landen. Knapp über 4kW Transmission, um die 700W für die Lüftungsverluste, und dann halt noch 1 bis 1,5kW Zuschlag für WW.

    Bezieht sich das jetzt wieder auf die AT-14? Ich hätte jetzt für A2 folgende Rechnung:


    Heizung: 0,278 (Ht) * 412 (Hüllfläche) * 19 (Temperaturdifferenz) = 2176
    Lüftungsverluste: 760 (Luftvolumen) * 0,25 (Luftwechsel) * 0,34 * 19 (Temperaturdifferenz) * 0,3 (Wärmerückgewinnung) = 368
    Warmwasser: 6 x 250 = 1500
    Summe: 4,044 kW


    Damit würde ich jetzt in der BAFA Liste die WP mit einer Nennwärmeleistung bei A2 zwischen 4,5 und 6 heraus suchen oder ist das alles quatsch? Ursprüngliches Ziel war ja den potentiellen Heizungsbauern 10 oder 20 Modelle vorzugeben unter denen er dann die wählen kann mit der er die meiste Erfahrung hat. Der Preis ist dann natürlich auch noch ein Kriterium. Ich möchte halt einfach vermeiden, dass ich am Ende eine WP mit einem COP von 3,1 eingebaut bekomme nur weil sie der HB noch auf Lager hat oder günstig ran kommt.



    Ich denke Du hast die WPL wohl in die engere Auswahl genommen, aber ähnliche Modelle mit vergleichbaren Leistungen gibt es von vielen Anbietern.

    Oh nein, die ist mir nur aufgefallen weil sie SirSydom hat. Zugegeben gefällt mir die Außeneinheit, was natürlich keine Priorität hat. Trotzdem erstaunlich, dass es Außeneinheiten gibt die schon als Designobjekt zur Gartengestaltung beitragen und Außeneinheiten die so hässlich sind, das man sie nur verstecken möchte.

    Wird sein als fragender Konjunktiv.


    Ich sag doch - pfeiffen im Walde

    Wenn es in der Sache nicht weitergeht werden Grammatik und Metaphern herbei geholt. Dabei könnte man das Pfeifen im Walde beim Thema schlechterer Brandschutz auch gut auf dich beziehen aber wofür soll das gut sein? Also lass es doch bitte. Es ist doch nicht so, dass alle die sich für Porenbeton (21% aller Neubauten) entschieden haben die Nachteile nicht kennen würden bzw. kennen aber nicht wahrhaben wollen. Das nehme ich hier im Thema eher umgekehrt war.

    Das ist falsch.

    Wieso? Bei schlechten Fenstern ist doch die 365er PB Wand schallschutztechnisch nicht das Problem oder?



    ---------- 1. November 2017, 14:15 ----------


    Ist es Zufall, dass die nicht brennbaren Dämmstoffe fehlen?

    Zufall nein, Ralf Dühlmeyer wollte wissen bei welchem [definition=50,0]WDVS[/definition] der Brandschutz schlechter ist als bei PB. Da wäre es nicht nur blöd sondern auch falsch die mit aufzulisten wo er gleich oder ähnlich gut ist oder?

    Ich habe in meinem Umfeld noch nie erlebt, dass ein Specht ein [definition=50,0]WDVS[/definition] ruiniert hätte, aber es soll ja Einzelfälle geben. Das wäre für mich jetzt kein Argument

    Dieses Problem sollte man wirklich nicht zu hoch hängen aber es als Einzelfall einfach so vom Tisch wischen? Den Schall in einer ruhigen ländlichen Gegend bei einer 365er PB Wand soll man nicht unterschätzen, den Specht aber schon. Ich will da wirklich keinen Elefanten draus machen aber google findet da schon recht viele Treffer auch hier in eurem Forum. Dort haben ja auch genügend Leute bestätigt, dass das ein Problem sein kann. Siehe Spechtschäden an WDVS - Erfahrungen?


    Oder der bessere Brandschutz von PB, stimmt zwar aber offensichtlich auch zu vernachlässigen. Vielleicht gibt es Leute denen das wichtig ist?

    Um einmal ein konkretes Beispiel zu nehmen, die WP die der Sir in Betrieb hat, gibt es mit 190l Speicher und einem Wärmetauscher mit etwa 2m2. Für eine 6 oder 8kW Wärmepumpe sicherlich nicht die schlechteste Lösung. Der Hersteller nennt 225l Schüttleistung und eine Nachheizdauer bei A-7°C von etwa 80 Minuten.

    Ist das ein Hinweis, dass wir bei unserem aktuellen Nutzungsverhalten auch mit einen integrierten 190 L Speicher klarkommen würden?


    Die Einliegerwohnung wird übrigens kaum zum Risiko. Dort wohnen in den nächsten 20 Jahren entweder ein alleinstehender Rentner oder später eines unserer Kinder. Andere Varianten wollen wir dort nicht.



    ---------- 1. November 2017, 13:21 ----------


    Ich fahre mit 45(-50)° Speichertemp. 40°C ist manchmal zu niedrig. höher ist für Spülmaschine nix.

    Wie ist es denn ganz allgemein damit, die Spülmaschine an das von einer LWWP erzeugte Warmwasser anzuschließen? Was sind die Vor- und Nachteile?

    Verbrauch 2x duschen täglich normal lang normal warm. Waschbecken und Spüle vernachlässigbar. Wir brauchen aktuell mit 2 Pers + 1 Baby 6,5kWh thermisch pro Tag. Das wären ca. 270W.

    Eine Möglichkeit wäre, man addiert 250W pro Person hinzu. Das ergibt rechnerisch bei Vernachlässigung von Betriebsunterbrechungen und einem gut wärmegedämmten Speicher mit einem Tagesinhalt, ca. 6kWh pro Person und Tag.

    Ich bräuchte nun nur noch 6 x 250 = 1500 W hinzu addieren?


    Über einen "Aufschlag " würde ich mir vorerst keine Gedanken machen, der ergibt sich meist automatisch bei Auswahl des Wärmeerzeugers, die man ja nur in bestimmten Leistungsstufen kaufen kann.

    OK, stimmt.

    Ich kann anhand der bisherigen Argumente keine Vorteile für PB erkennen, außer dem Preis, der natürlich in einigen Fällen entscheidend sein dürfte. Dafür ist man bereit auch Nachteile zu akzeptieren.

    Vor allem wenn die Nachteile wie in unserem Fall keine Rolle spielen. Schallschutz ist nun mal kein Thema da das Haus 25 Meter von der Straße entfernt ist wo alle Stunde mal ein Auto kommt. Nachteil Druckfestigkeit scheint bei uns auch nicht die große Rolle gespielt zu haben zumindest ist mir nicht ersichtlich welche statischen Maßnahmen wir mit T8 oder T9 Hochlochziegel eingespart hätten. Wir haben keine Betonstützen und dergleichen. Ja und dann ist da eben der Preis und die Annahme, dass sich der Porenbeton leichter verarbeiten lässt und nicht so fehleranfällig ist wie ein WDSV.


    Du, Pemu und einige andere geht ja auch sachlich und objektiv an die Sache ran aber andere wirken als hätten sie beim Wort Porenbeton Schaum vor dem Mund.


    Auch wenn wir uns für Porenbeton entschieden haben könnte ich anderen jederzeit sachlich und neutral die Vor- und Nachteile bezüglich Druckfestigkeit, Schallschutz, Preis, Wärmeleitfähigkeit, Verarbeitung usw. aufzählen und jeder muss dann schauen was seinen Ansprüchen und seiner Situation genügt. Auf "Argumente" wie, dass man Porenbeton auf der Baustelle nicht trocken halten kann weil der Wind die Plane weg weht würde aber verzichten. Das ist Kategorie [definition=50,0]WDVS[/definition] = Leben in der Plastiktüte, Sondermüll usw.


    Dieses Forum ist in vielen Bereich TOP aber bezüglich Wandaufbau viel zu einseitig festgelegt und unausgewogen. Preis und Verarbeitung sind auch Kriterien die es zu berücksichtigen gilt und wenn es vom Grundriss her passt, Schallschutz eine geringe Rolle spielt - dann ist es doch OK. Vielleicht sollte sich der eine oder andere einfach ein wenig entspannen anstatt einen beachtlich großen Anteil von Bauherren indirekt als dumm abzustempeln.

    Irgendwie klingen Tinu und Du wie die kleinen Kinder im Wald, die laut pfeifen, während sie sich und anderen einreden, sie hätten keine Angst im dunklen Wald.



    Und Asterix, Obelix und Co. hätten ausserdem bei allen Wandarten Angst, dass ihnen der Himmel auf den Kopf fällt.

    Es bleibt dabei, eine sachliche Diskussion bezüglich Porenbeton ist hier einfach nicht möglich. Es wird reflexartig ausgeteilt. Ich habe überhaupt nicht gegen [definition=50,0]WDVS[/definition] geschrieben außer, dass ich es halt nicht haben wollte. Auch finde ich die Hochlochziegel toll haben uns aus Kostengründen aber dagegen entschieden. Ich denke schon die Vor- und Nachteile der verschiedenen Varianten abschätzen zu können.


    Aber [definition=50,0]WDVS[/definition] kann man soo schön bei der Ausführung prüfen und nachbessern aber beim Porenbeton bläst der Sturm die Plane weg... Leute Leute das ist haarsträubend...


    Das Porenbeton Bashing ist ein echter Minuspunkt dieses Forums, wobei es ja nur von einigen wenigen so exzessiv betrieben wird. Das hat ja schon religiöse Züge... Versucht doch auch mal eure Beiträge ganz neutral und objektiv zu lesen... was da an den Haaren herbei gezogen wird, nur weil man wahrscheinlich selbst in einer [definition=50,0]WDVS[/definition] Hütte wohnt. Warum kann man nicht akzeptieren, dass das nicht jeder will? Dann bleibt eben nur noch mit Perlit oder MW vollgestopfte Hochlochziegel oder eben Porenbeton.

    Du weist nicht wieviel Masse Wasser in PB reingehen.... Das ist der Unterschied. Das schafft man selbst mit KS bei weitem nicht.

    Das ist unstrittig. Ich meine, dass man bei keinem Stein vor schlechter Ausführung, Pfusch usw gefeit ist. Beim Porenbeton mag das der unterlassene Schutz vor Feuchtigkeit sein, bei KS+[definition=50,0]WDVS[/definition] dann die nicht fachgerechte Anbringung und bei der Hochlochziegel dann wieder andere Dinge.

    Warum steht bei vielen Planern und auch bei mir PB ganz unten auf der Liste?

    Ich denke das ist regional verschieden, vielleicht auch der Einkommenssituation geschuldet. Hier wird viel mit Porenbeton gebaut und ich kann mir nicht vorstellen, dass das die Bauherren grundsätzlich gegen den Rat der Architekten, Bauträger usw. tun. Wir hatten anfangs mit mehreren Architekten Erstgespräche und der Tenor war ganz klar, dass beide Steine Vor- und Nachteile haben.



    Es ist nicht das Material an sich.
    Es ist die sehr große Streuung in der Ausführung. PB hat ein paar Eigenarten. Hoher Feuchtegehalt durch die Produktion, hohe Feuchtaufnahme bei Beregnung. Kann man mit umgehen - aber was ist am Billigsten: PB direkt aus dem Autoklaven verpackt auf den LKW auf die Baustelle, nicht abgedeckt. Da stört auch ein später Putz nicht mehr.


    Wenn man einen [definition=22,0]BU[/definition] hat, der beim Preis nicht ausgequetscht solides Material, abgelagert im Werk, Hersteller mit Qualitätszusage, Mauerkronen und Pakete bei Regen abgedeckt, zeitig verputzt - dann ist es ok.

    Gut, das Material ist es nicht. Den Rest hast du bei den anderen Steinen in anderen Bereichen dann ja auch. Ich bin kein Gutachter aber ich kann mir vorstellen, dass es auch genügend schlecht ausgeführte [definition=50,0]WDVS[/definition] gibt mit all den Konsequenzen. Man ist doch mit KS+[definition=50,0]WDVS[/definition] oder Poroton nicht vor schlechter Ausführung geschützt. Ganz im Gegenteil habe ich den Eindruck, dass man mit Porenbeton beim Verarbeiten weniger falsch machen kann als mit anderen Wandaufbauten.

    Super :thumbsup:


    Heizung: 0,278 (Ht) * 412 (Hüllfläche) * 19 (Temperaturdifferenz) = 2176
    Lüftungsverluste: 760 (Luftvolumen) * 0,25 (Luftwechsel) * 0,34 * 19 (Temperaturdifferenz) * 0,3 (Wärmerückgewinnung) = 368
    Warmwasser: ?
    Aufschlag: ?


    Kann mir jemand noch bei der groben Abschätzung für WW helfen? Sagen wir mal bei einem 300 L Speicher und dem unten angehängtem Nutzungsverhalten.
    Wie viel % sollte man am Ende "zur Sicherheit" aufschlagen? Eine sinnvolle Überdimensionierung wurde ja bereits mehrfach empfohlen. Herzlichen Dank.



    Zitat von Fragensteller


    - beide Spülen in den Küchen kann man wohl vernachlässigen
    - für die 3 Waschbecken in den Bäder gilt, wer sich wäscht duscht nicht. Händewaschen ist wohl auch eher zu vernachlässigen
    - keine Badewannen oder andere Entnahmestellen
    - bleibt das Duschen: momentan keine heiß und lang Duscher in der Familie (klar unter 40°C und unter 8 min). 3 Kinder duschen abends nacheinander. Frau duscht meist morgens. ELW duscht eher zwischendurch zeitlich unbestimmt. Ich dusche abends aber mind. 2 Stunden nach den Kindern.

    Ach das schöne alte Thema :yeah:


    Bei uns war es so, dass wir aus verschiedenen Gründen kein [definition=50,0]WDVS[/definition] wollten. Punkt, fertig, aus. Also blieb uns nur Porenbeton oder Hochlochziegel wobei wir immer mal eine der beiden Varianten mehr oder weniger favorisierten. Das Haus und die Statik wurde ursprünglich mit 365er Porenbeton geplant. Betonstützen gibt es keine.


    Wir hätten nun auch auf 365er Hochlochziegel umentscheiden können dies hätte aber bezüglich Statik keine Einsparungen mehr gebracht. Das Hauptargument bei monolithischer Bauweise für die Hochlochziegel die Druckfestigkeit spielte also in unserem Fall eine untergeordnete Rolle. Der bessere Schallschutz bei der Hochlochziegel spielt bei uns ebenfalls eine untergeordnete Rolle.




    Beim Punkt Wärmeleitfähigkeit ist die Hochlochziegel dem Porenbeton nur ebenbürtig wenn sie mit Mineralwolle, Perlit usw. gefüllt ist und auch der wenig verbleibende Ziegel möglichst porös ist. Da hat uns Porenbeton eben besser gefallen, da er aus einem homogenen Material besteht. Porenbeton ist eben voll und ganz auf Dämmeigenschaften ausgelegt und die Druckfestigkeit ist eben gerade so gut wie nötig. Bei der Hochlochziegel habe ich den Eindruck, dass man alles irgendwie können will.



    Das abschließende Kriterium war dann aber auch der Preis. Porenbeton ist eben deutlich günstiger als gefüllte Hochlochziegeln. Da die Vorteile Druckfestigkeit und Schallschutz bei uns keine große Rolle spielten der Preis aber schon haben wir uns letztlich für Porenbeton entschieden. Das ist zwar in diesem Forum alles andere als populär aber nun ja.



    Hier in unserer Region wird eindeutig am häufigsten mit Porenbeton gebaut, dann Hochlochziegel und erst an dritter Stelle KS+[definition=50,0]WDVS[/definition]. Hängt aber vermutlich auch mit Einkommensstrukturen usw. ab.

    Das macht keinen Unterschied. Trinkwasserleitungen sind zu dämmen, und eine Entfernung von 7m ist gar kein Problem.

    Danke, dass passt mir gut. So ist alles schön beisammen.



    Bei 3 Bädern würde ich mir über die Nutzung Gedanken machen, und ob da ein 160l Speicher nicht überfordert ist.

    "nicht überfordert" im Sinne von ausreichend ist? Wir haben uns bisher an deiner 300 L Empfehlung orientiert auch wenn es diese dann wohl nur als externen Speicher gibt.


    Natürlich wollen wir keinen hoffnungslos unterdimensionierten WW Speicher sondern einen der dem aktuellen und in den nächsten 10 Jahren zu erwartenden Nutzungsverhalten gerecht wird. Andererseits wollen wir aber, vor allem gegenüber den Kindern, nicht den Eindruck erwecken alles wäre immer unbegrenzt, gleichzeitig und im Überfluss vorhanden. Das hat auch nichts damit zu tun, dass man bereit ist viel Geld für ein Haus auszugeben und dann am warmen Wasser sparen will sondern eher mit einer inneren Einstellung. Wer 20 Minuten duschen will soll das dann eben in Zeiten machen wo die anderen nicht duschen.


    Hier noch einmal das Nutzungsverhalten bei Einzug:


    - beide Spülen in den Küchen kann man wohl vernachlässigen
    - für die 3 Waschbecken in den Bäder gilt, wer sich wäscht duscht nicht. Händewaschen ist wohl auch eher zu vernachlässigen
    - keine Badewannen oder andere Entnahmestellen
    - bleibt das Duschen: momentan keine heiß und lang Duscher in der Familie (klar unter 40°C und unter 8 min). 3 Kinder duschen abends nacheinander. Frau duscht meist morgens. ELW duscht eher zwischendurch zeitlich unbestimmt. Ich dusche abends aber mind. 2 Stunden nach den Kindern.

    Die 300 Liter nutze ich ja auch zur Orientierung und wenn man diese kaum bis gar nicht in Kompaktgeräten mit integriertem WW-Speicher bekommt bleibt ja nur ein separater Speicher. Nun schließt sich folgende Frage an.


    Wir haben es zwar geschafft alle drei Bäder übereinander zu stapeln aber leider nicht, dass sich der Anschlussraum mit WP neben den Bädern befindet. Zwischen beiden liegen ca. 7 m Luftlinie. Wäre es nun sinnvoll den WW Speicher in Nähe der Bäder zu rücken (Neben dem Bad ist die Treppe, darunter wäre Platz) oder besser im Anschlussraum zu belassen? Oder macht das kaum einen Unterschied?


    Grüße

    Im Informationsblatt_unterbrechbare_Anlagen.pdf unseres VNB steht "Geräte/Anlagen mit unterbrechbarem Bedarf sind über einen separaten Zweitarifzähler zu betreiben" wobei das sogar die KWL mit einschließt. Ich bzw. mein Elektriker werden trotzdem versuchen die WP mit an den Haushaltsstromzähler anschließen zu dürfen. Soll man das einfach nur kurz und knapp anfragen oder gibt es gute Argumente die man noch mit einbringen kann?

    Noch eine Frage zum ursprünglichen Thema: Ich konnte ja einige Varianten zur Warmwassererzeugung bzw. Speicherung bereits ausschließen, so dass nun nur noch ein WP Kompaktgerät mit integriertem WW-Speicher oder eben ein separater WW Speicher in Frage kommt. Welche Vor- oder Nachteile hat denn ein integrierter Warmwasserspeicher gegenüber einem Separaten? Bis wie viel Liter sind denn integrierte Speicher üblich? Meist liest man 160 L oder 175 L, gibt es auch Geräte mit 300 L oder brauche ich da so oder so einen separaten WW Speicher? Dann hätte sich die Frage nach den Vor- und Nachteilen eh erübrigt.


    Vielen Dank