Beiträge von Jan

    Hallo


    Ich habe mal eine generelle Frage zu Lichtschächten in Mehrfamilienhäusern.

    Gibt es eine Norm, Verordnug, Gesetz, etc. welches Lichtschächte vorschreibt?

    Ich gehe jetzt von Kellern aus in denen keine Aufenthaltsräume sind (nur Mieter-Lagerräume bzw. Technik-Raum) und die Be- und Entlüftung ist anderweitig sichergestellt.


    Gruß

    Jan

    Hallo


    Folgende Konstruktion:

    Stahlbeton-Attika

    8cm hohe Unterlagshölzer (KVH, dazwischen ausgedämmt)

    OSB 3 Platte (zur Befestigung der Dachabdichtung und der Blechabdeckung)


    Müssen die Unterlagshölzer und/oder die OSB-Platte imprägniert sein?


    Gruß

    Jan

    Vielen Dank


    Hätte gleich noch eine Frage:


    Beispiel Stahlbetonwand im Erdgeschoss
    eine Hausseite komplett aus Stahlbeton; Wand unterbrochen durch Fenster; Fenster sind Raumhoch
    Sind das jetzt mehrere einzelne kleine Wände oder zählt das als eine große Wand mit mehreren Aussparungen?

    Hallo


    Text im [definition=41,0]LV[/definition]:
    Schalung der Wände
    Zweihäuptige Schalung als System-Rahmenschalung herstellen
    Wandhöhen bis 3,5m


    Wird beim Aufmaß der Stahlbetonwände nur die Länge der Wand gemessen oder kommen die Stirnseiten noch hinzu?
    Wie sieht es aus, wenn das Wort "Zweihäuptig" nicht im [definition=41,0]LV[/definition] steht. Wird dann die Schalung beidseitig aufgemessen?



    Vielen Dank
    Jan

    Hallo


    Ich bin auf der Suche nach einer Möglichkeit ein Volumenstrommessgerät (mit automatischer Druckkompensation) zu mieten.
    Ich hab in meiner alten Firma mal mit einem Gerät gearbeitet das hieß FlowFinder. So etwas in der Richtung bräuchte ich mal für eine kurze Zeit.


    Kennt da jemand von euch zufällig eine Adresse?


    Gruß
    Jan

    @SirSydom
    Ich würde es auf jeden Fall so machen wie du genannt hast: "Schlafen Zuluft, Bad Abluft, Ankleide Überströmbereich"


    Wie du schon erwähnt hast, ist das Schlafzimmer der Bereich, der die meiste Zuluft braucht.
    Ein etwaiges Problem mit dem Geräuschpegel im Schlafzimmer sollte dann dort mittels zwei Ventilen oder so behoben werden. Kommt aber natürlich dann auch immer auf die Luftmengen an die umgesetzt werden sollen.


    Wenn die Ankleide als Überströmzone genutzt wird, wird diese auf jeden Fall ausreichend belüftet. Auch wird sich die überströmende Luft sehr gut in dem Raum verteilen.
    Grundsätzlich verteilt sich die Luft in Räumen besser als man ggf. im ersten Moment annimmt; aber hier ist der Raum auch noch relativ klein. Das sollte also überhaupt kein Problem sein.

    Ich habe jetzt mal nach Luftdichtheit von Rollladenkästen (Revision innen) gegoogelt und Prüfberichte vom ift gefunden.
    ift-Richtlinie AB-02/1


    Ein Beispiel Prüfergebnis ist z.B.
    0,19 m³/[h m (daPa)^0,63]


    Kann man das für den n50 Wert umrechnen?

    Ich weiß jetzt leider nicht mehr welche Rollladenkästen der Händler genau im Verkauf hatte.
    Aber ich hab jetzt grad mal beim Hersteller mit dem roten Fuchs geschaut und einen Kasten rausgesucht und der hat laut Planungsunterlagen z.B. einen 10cm Spalt.

    Hallo


    Hatte heute ein an sich sehr gutes und für mich informatives Gespräch mit einem Fensterverkäufer.
    Eins machte mich aber stutzig bzw. würde ich gerne mal eure Erfahrung dazu hören.


    Die Aussage war, dass sie nur innen revisionierbare Rollladenkästen verkaufen, weil man bei den außen revisionierbaren nicht wirklich rankommt (bzw. nur sehr sehr schwer) und keinen Motor, etc. reparieren/austauschen könnte.


    Ich kann mir kaum vorstellen, dass das unmöglich ist. Es mag sicherlich nicht so einfach sein wie innen.


    Wie ist da eure Erfahrung?


    Wegen der Luftdichtigkeit tendiere ich zu innen geschlossenen Rollladenkästen bzw. kommuniziere das auch so im Berufsalltag weiter.
    Zudem finde ich diese Deckel innen jetzt nicht so toll.



    thx
    Jan

    Was die gute Durchströmung eines Raumes angeht, ist das Ventil in z.B. Zimmer Kind 1 ausreichend.
    Die Luft verteilt sich auf jeden Fall im ganzen Raum. Mann darf sich das nicht so vorstellen, dass die Luft vom Ventil direkt zur Tür strömt und man rechts und links von diesem "Strom" "alte" Luft hat.
    Wichtiger ist darauf zu achten, dass die Geschwindigkeit in den Rohren nicht zu hoch wird und damit die Schallbelastung ggf. zu hoch ist.
    Sollte das der Fall sein, macht eventuell ein zweites Rohr mit einem zweiten Ventil Sinn.


    Die geplanten Volumenströme sind mit Sicherheit nach Norm OK (da kann ich jetzt nicht so viel zu sagen) aber für meinen Geschmack relativ hoch.
    Ich bin im Passivhausbereich tätig, sprich bei uns hat jedes Haus das wir auf den Tisch bekommen eine Lüftungsanlage, und wir empfehlen i.d.R. einen Luftwechsel von 0,3-0,4 (je nach Haus- bzw. Wohnungsgröße). Bei einem so großen EFH (Belegung gehe ich mal von 4 Personen aus) 0,3 im Standard-Betrieb. Das wären hier ca. 150m³/h.
    Für mich wäre also wichtig, dass auf der Stufe "Reduzierte Lüftung" die Strömungsgeräusche, etc. in Ordnung sind.


    Die Kunststoff-Flex-Rohre gibt es auch innen glatt.

    Kommt letztendlich natürlich auf die geplante Nutzung des Bauherren drauf an.
    Wenn das Kino regelmäßig (soll heißen oft) genutzt wird, mit vielen Personen und jeweils über mehrere Stunden, dann kann eine extra Lüftung eventuell Sinn machen. Dann aber bitte mit Wärmerückgewinnung.


    Wenn das Kino aber jeweils für einen Film (2-3h) genutzt wird, dann sollte das Raumluftvolumen in Kombination mit einer normalen Lüftung ausreichen.
    Zu Beginn des Films ist die Luft ja sehr gut in dem Raum und mit der Zeit wird sie immer "schlechter". Wobei die Lüftung ein wenig dagegen ankämpft.
    Sollte die Luft dann doch einmal sehr schlecht werden, weil man mehrere Filme schaut oder extrem viele Leute da sind, kann man ja immer noch das Fenster aufmachen.


    Wie gesagt, je nachdem wie der Bauherr das nutzen will.

    Zitat von "th_viper"

    Mal rein zum Kino:
    Je nach Ansprüchen und Belegung kann es interessant werden, dafür ein separates Lüftungsgerät zu verwenden. Dann kann man das auch individueller steuern, denn zwischen Grundlüftung und unter Nutzung liegen schon ne Menge m³/h.


    Das denke ich ist i.d.R. nicht notwendig.
    Was heißt denn Nutzung bei einem Heim-Kino?!
    Da sitzen dann ein paar Leute und schauen sich einen Film an. Also nichts wo man sagen würde, extrem hoher Luftbedarf, etc.


    Im Sinne einer kostengünstigen Lüftungsanlage empfehlen wir immer einen Luftwechsel im Standardbetrieb zwischen 0,3 und 0,4 fachem Luftwechsel und jeweils Betriebsstufen die mehr und weniger leisten. Dann kann man im Bedarfsfall auch mal mehr lüften.

    Sieht für mich nach viel zu vielen Ventilen aus.
    In der Regel sollte selbst für einen so großen Raum wie Wohnen/Essen ein Ventil reichen. Am besten oben rechts und dann die Abluft in der KÜche und alles wird durchströmt/belüftet.
    Die Rohre/Ventile müssen ja nicht nur installiert/verlegt werden, das ganze muss ja auch einreguliert werden und ab und an mal gereinigt werden, etc.
    Ich plädiere immer dafür die Lüftungsanlage bzw. das Netz so kompakt wie nur möglich zu halten.


    Im Eingangsbereich braucht es z.B. überhaupt kein Ventil.
    Das WC ist Abluft und wird per Überströmung versorgt. Damit ist auch der Eingangsbereich ausreichend belüftet.


    EG: 1x Zuluft, 3x Abluft
    OG: 2x Zuluft, 1x Abluft
    DG: 2x Zuluft, 1x Abluft

    Grundsätzlich ist dämmen erst einmal nichts negatives.
    Es kommt natürlich immer auf das Gebäude an. Ein schönes Fachwerkhaus würde ich jetzt auch nur ungern (von außen) dämmen.
    Immer vorausgesetzt es wurde ordentlich geplant (insbesondere die verschiedenen Anschlussdetails) und ausgeführt, dann sollte es eigentlich kein Problem mit Schimmel, o.ä. geben. Ganz im Gegenteil, das Risiko sollte eigentlich niedriger sein, aufgrund der erhöhten Oberflächentemperaturen.