Folgende Situation:
Dach mit Eindeckung aus Bitumenschindeln, BJ 1984, 30 Grad Neigung. Aufbau von Aussen nach Innen:
-Schweissbahnen (teilweise)
-Bitumenschindeln (teilweise aus den 2000ern, die meisten aber aus 1984)
-Bitumen Dachbahn (V60?)
-Spanplatte 19mm
-Hinterlueftung 8cm (Sparrenhoehe 180mm)
-Mineralwolle 10cm mit Alukaschierung
-teilweise Dampfsperre (Folie)
-Lattung und Nut und Feder Schalung
Ueber 2 Sparrenfelder wurde ca 2001 ein Dachfenster eingebaut, inkl. Wechsel, die Daemmung wurde dabei nach oben und unten zurueckgeschlagen. Der Aufbau hat bis letztes Jahr soweit funktioniert, als dass kein sichtbarer Schaden entstanden ist.
Seit diesem Winter tropft es nun unterhalb des Dachfensters aus einem Feld aus der Dachschalung knapp ausserhalb des Kniestocks. Das einzige was in den letzten Jahren geaendert wurde, war das Aufbringen der Schweissbahnen, da an einigen Stellen die Bitumenschindeln sehr schadhaft waren, und ein neuer Antrich des Sichtgebaelks (Traufe und Giebel).
Von Oben kann man aus dem nicht gedaemmten und beluefteten Spitzboden bis zur zurueckgeschlagenen Daemmung des DF hinuntersehen, hier sieht alles trocken aus. Ich koennte mir aber vorstellen, dass unterhalb des DF die Belueftung (jetzt) nicht mehr ausreichend ist und hier Kondensat an der kalten Dachhaut anfaellt.
Wen dem so sein sollte, warum das bisher kein Problem war ist mir schleierhaft.
Gibt es hierzu Erfahrungen? Oder andere Ideen?
Scheinbar ist das Problem besonders auffaellig, wenn Schnee auf dem Dach liegt. Bei Regen ist jedoch keine Verstaerkung zu beobachten. Daraus wuerde ich eher auf Kondensat schliessen, denn auf eine Undichtigkeit der Dachhaut.
Gesucht ist v.a. eine minimalinvasive Loesung, da die Bewohnerin weit ueber 80 ist und eine grundstaendige Sanierung des Dachs (ist eigentlich faellig) derzeit nicht in Frage kommt.

DF_Dornhan.pdf