Beiträge von Juanito

    OK, war ich vermutlich auf dem Holzweg.


    Trotzdem: Unlogisch im Sinne von "nur bedingt hilfreich beim Klimaschutz", weil man doch im Neubau schon die Moeglichkeit haette, durch passende Planung genau das zu vermeiden und alle Bauteile auf einen entsprechenden Standard hin auszulegen. Aber logisch fuer den Fall das ich schlecht daemmbare Teile (warum auch immer) durch geeignete Gegenmassnahmen tolerieren kann. Wie gesagt, Mindestwaermeschutz ist halt nicht so ueppig.

    Vorweg, ich mach das noch nicht so lange und habe noch keinen Neubau begleitet:


    Meine Lesart des GEG (Hervorhebungen von mir):


    §15 Absatz 1:

    (1) Ein zu errichtendes Wohngebäude ist so zu errichten, dass der Jahres-Primärenergiebedarf für Heizung, Warmwasserbereitung, Lüftung und Kühlung das 0,55fache des auf die Gebäudenutzfläche bezogenen Wertes des Jahres-Primärenergiebedarfs eines Referenzgebäudes, das die gleiche Geometrie, Gebäudenutzfläche und Ausrichtung wie das zu errichtende Gebäude aufweist und der technischen Referenzausführung der Anlage 1 entspricht, nicht überschreitet.

    §16:

    Ein zu errichtendes Wohngebäude ist so zu errichten, dass der Höchstwert des spezifischen, auf die wärmeübertragende Umfassungsfläche bezogenen Transmissionswärmeverlusts das 1,0fache des entsprechenden Wertes des jeweiligen Referenzgebäudes nach § 15 Absatz 1 nicht überschreitet.


    in Anlage eins ist ausgeführt wie das Referenzgebäude ausgeführt ist. Da stehen dann die jeweiligen Werte des Referenzgebaeudes. z.B. fuer das Dach U<= 0,20 W/ m²K.


    Meine Interpretation waere also, man darf auch fuer einzelne Bauteile die recht großzügigen Werte des Referenzgebäudes nicht überschreiten "...1,0fache des entsprechenden Wertes des jeweiligen Referenzgebäudes...", ich gebe aber zu dass man das auch nur auf den Gesamtwert Ht' beziehen kann.

    Oder anders formuliert, spricht §16 von der gesammten Umfassungsfläche des Gebäudes (was soll dann der Höchstwert sein? Es gibt ja nur einen Ht'), oder von den einzelen wärmeübertragenden Bauteilen, die ggf. unterschiedlich ausgeführt sind und von denen dann der Höchstwert relevant wird.


    Erstes wäre aber für mich nicht im Sinne des Erfinders, da man dann ja sich fuer einzelen Bauteile auch im Neubau nur noch am Mindestwaermeschutz orientieren muss, solange man an anderer Stelle nur ausreichend viel macht. Man duerfte sich also eine fette Wärmebrückke wie ein nur nach Mindestwärmeschutz (und damit schlecht) gedämmtes Teil-Dach über einem Bereich erlauben, solange in Summe nur wieder alles passt. Ist für mich unlogisch, was aber nichts heißen muss.


    Vielleicht kann einer der Energiebratenden hier Licht ins Dunkel bringen, wie das auzulegen ist?


    Es ist durchaus möglich und sogar üblich, dass die Werte aus der zitierten Tabelle unterschritten werden. Diese gelten nur für das vereinfachte Nachweisverfahren, und ich habe nirgends gelesen, dass dieses hier angewandt wurde.

    Wird ein Gebäude "normal" bilanziert, kann man auf Teilflächen durchaus auch mit 80mm PU hinkommen, solange der Mindestwärmeschutz nach 4108 eingehalten ist.


    Allerdings duerfen fuer die einzelnen Bauteile meines Wissens die Werte des Referenzgebaeudes nicht ueberschritten werden. Damit waeren wir bei Dachflaechen bei 0,20 W/m2K. (Ist zumindest meine Lesart von Anlage 1, $15, §16 GEG).

    Das Problem, wenn es denn eins gibt*), sind m.M. die Ionentauscherharze und nicht die Kochsalzloesung zur Regenerierung selbiger.


    *) mit dem Kollegen hatten wir fuer ein Chemie-Labor mal eine Ionentauscheranlage zusammengestellt, nach einiger Recherche fanden wir es recht erstaunlich, dass diese Technologie ohne entsprechende Ueberwachung fuer Lebensmittel zulaessig ist (bspw. der beliebte kannenartigen Wasserfilter z.B. fuer Kaffee etc.). Alerdings war das keine wissenschaftliche Untersuchung des pot. Schadstoffgehalts.

    Ist denn das Flachdach in einem Zustand, dass es noch 20 Jahre dicht ist? Anlage demontieren fuer FD Sanierung waere m.E. irgendwie unnoetig.


    Ansonsten persoenliche Meinung: lieber gesamte zur Verfuegung stehende Flaeche fuer PV nutzen. Module sind grad sehr billig.


    Speicher eher nach Bedarf dimensionieren (muss also nicht unbedingt die gerade gerne genutzte 10kWP / 10 kWh Kombi sein.) Wenn es keine WP oder Wallbox gibt reichen auch 4-6kWh. SInnvoll ist halt, dass der Speicher "wettergefuehrt" geladen wird, also beispielsweise erst mittags geladen wird, um Abregelungen zu puffern. (das spricht dann aber auch wieder fuer einen groesseren Speicher)


    Balkonkraftwerke sind gut und sinnvoll aber wenn man den Platz und das Geld hat wuerde ich immer die grosse Loesung waehlen.

    Achtung, Frage eines interessierten Statik-Laien:


    Waere es nicht moeglich die Ueberlappung einfach auf der Aussenseite auszufuehren und damit zu leben, dass damit die Stuetze in jede Richtung 16 mm zunimmt, d.h insgesammt j 32 mm mehr Breite und Tiefe? Wuerde ich unter "kann der Putzer loesen" oder "kuckt sich weg" verbuchen, falls machbar.

    Wenn DIN 18015-1, 4.5 Rohrnetze, beachtet wird und Zugdosen gesetzt werden, sind die in der Norm genannten 15 und 25 m auch machbar, wenn die Bögen fachgerecht ausgeführt wurden.

    Waren bei uns im eigenen Altbau zu viele "Wenn". Irgendwas ist immer im Weg, dann gibt es entweder große Löcher und Rohrdurchmesser, ggf. Probleme mit der Statik (tiefe Schlitze), viele Zugdosen, noch mehr Gefluche beim Einziehen und am irgendwann sagt man dann "sch.... drauf, dann halt ohne Leerrohre".

    Hab aber auch schon bei einem EFH Neubau geholfen die Netzwerkkabel in blitzsauber verlegte Leerrohre einzuziehen. Hochwertige Leerrohre (innen rel. glatt) sanfte Bögen und letztendlich durch passende Platzierung der Dosen und Verteiler keine langen Strecken. Das ging dann ruck-zuck und war kein bisschen anstrengend und geflucht hat auch niemand. Der Eli der das (vermutlich geplant und) verlegt hat war echt top!

    Nennt sich "Intelligenz des Materials".

    Ob es wirklich "keine Probleme" gab/gibt, zeigt sich nach Öffnung der Konstruktion.



    Positiv fällt vermutlich ins Gewicht, dass 8 cm schon eine brauchbare Hinterlüftung darstellt. Die DF wurden uebrigens nicht von einer Fachfirma eingebaut. Das ganze Dach ist Marke Eigenbau, bis auf die Schweissbahnen und ein paar m² erneuerte Bitumenschindeln.

    Hallo,


    gibt es Bilder von außen vom unteren Teil des Dachfensters, hauptsächlich vom Eindeckrahmen? Ich habe die Vermutung, dass der Eindeckrahmen für eine Bitumenschindeleindeckung ausgelegt war und die Nachträgliche Schweißbahn sich entweder vom Eindeckrahmen gelöst hat, oder im unteren Bereich nur unter den Eindeckrahmen geführt worden ist?


    Der Eindeckrahmen ist fuer Bitumenschindeldeckung, die Schweissbahn wurde, soweit ich das von unten sehe über den Eindeckrahmen geschweisst.


    Bilder und evtl. genauere Inspektion folgen, kann aber etwas dauern....

    ... und wie wurde die zwingend erforderliche Hinterlüftung weiterhin gesichert?


    P.S.: Wurde die Konstruktion schon geöffnet?

    die Hinterlueftung wurde eben nicht gesichert. Daher meine Vermutung, dass es ein Kondensatproblem sein koennte. Irritiert hat mich nur, dass es 20 jahre lang keine Probleme (d.h. kein abtropfendes Wasser) gab. Geoeffnet wurde allerdings noch nichts. So gesehen koennte es ja auch sein, dass jetzt nach 20 Jahren der Schaden so gross ist und Wasser austritt. Von oben kann man bis zum DF hinunter sehen in die hinterlueftete Ebene, somit hat hier die Belueftung immer, wenn auch eingeschraenkt, funktioniert. Von unten ist der Bereich aber nicht zugaenglich und die Belueftung ist ueber mehrere Meter nach unten bis zum Belueftungsgitter am Kniestock wahrscheinlich nicht ausreichend. Heisst doch aber eigentlich, dass bei einer solchen Dachkonstruktion immer unterhalb des DF eine Beluftungsmoeglichkeit (Luefterziegel etc.) vorgesehen werden muss, oder?

    gibt es Bilder von außen vom unteren Teil des Dachfensters, hauptsächlich vom Eindeckrahmen? Ich habe die Vermutung, dass der Eindeckrahmen für eine Bitumenschindeleindeckung ausgelegt war und die Nachträgliche Schweißbahn sich entweder vom Eindeckrahmen gelöst hat, oder im unteren Bereich nur unter den Eindeckrahmen geführt worden ist? Diese Variante ist nicht hinterlaufsicher, d.h. bei Regen wird es vermutlich funktionieren, bei Schnee und beginnender Schneeschmelze nicht mehr. Bitumenschindeln mit Schweißbahnen zu überarbeiten macht man bei flachen Dachneigungen? Was es bei abtauendem Schnee mit dem Wasser nicht besser macht?

    Bilder gibts erst wenn ich aufs Dach kann. Also besseres Wetter abwarten...

    Die These klingt fuer mich einleuchtend, insbesondere, da das DF auch bei Schnee 20 Jahre lang funktioniert hat. Allerdings sind die Schweissbahnen auch schon seit 2023 oben, die ersten 2 Jahre gabs kein Probleme (oder der Winter war zu mild), evtl. hat sich der undichte Anschluss erst mit der Zeit und mehreren heissen Sommern gebildet?

    Eisbildung koennte ein Thema sein, da ich insbesondere nicht ausschliessen kann, dass die Schweissbahnen an das DF dicht angeschlosen sind, da sie nur nachtraeglich auch auf die Verblechung am Fenster aufgebracht wurden. Somit koennte Eis und Tauwasser die Schweissbahn hinterlaufen. In diesem Fall muesste man nur den Fensteranschluss erneueren, mit korrekter Ueberlappung der Schichten. Leider kann ich das DF nicht ohne weiteres besichtigen. Geht nur von aussen oder mit Geruest von innen da im Treppenhaus.

    Ich habe ueberlegt ob ein weiterer Entluefter im Sparrenfeld unterhalb des Fensters Abhilfe schaffen koennte, dann waere die Hinterlueftungswieder funktional.

    Nach Ausbau der alten Wanne und Dusche (BJ 1974) stellte sich im Bad unseres neu erstanden Altbaus heraus, dass das urspruenglich vorhandene Fachwerk im unteren Bereich nicht mehr vorhanden war (Das Holz war zu Staub zerfallen, die Aussenmauer stand nur noch aus Gewohnheit). Was also bei Mauerwerk und Stahlbeton vielleicht noch gut geht, kann bei anderen Waenden und Decken recht schnell Totalschaden bedeuten. Die Holzdecke drunter war interessanter Weise i.O.. Also Ablauf etc.ok, aber Durchfeuchtung durch Spritzwasser etc. in der Wand. Eben auch keine defekte Armatur.

    Meiner Erfahrung nach verbauen v.a. die Betriebe keine beigestellte Ware, die selber mit dem Verkauf ordentlich verdienen wollen. Ist der Betrieb bereit, beigestelltes Material zu montieren, kann man ueber ihn haeufig auch rel. guenstig das Material beziehen. Daher sehe ich die Online Bestellung in diesem Fall auch eher kritisch, v.a. wenn man bereits einen willigen Installateur gefunden hat. Oder andersrum, erst mal abklaeren ob und zu welchen Konditionen der Installateursbetrieb die beigestellte Ware verwendet, dann ggf. im Online Handel einkaufen. Und auch hier lohnt sich der Vergleich. Die Platzhirsche sind nicht unbedingt die billigsten. Wenn schon online, dann richtig guenstig!

    Folgende Situation:


    Dach mit Eindeckung aus Bitumenschindeln, BJ 1984, 30 Grad Neigung. Aufbau von Aussen nach Innen:


    -Schweissbahnen (teilweise)

    -Bitumenschindeln (teilweise aus den 2000ern, die meisten aber aus 1984)

    -Bitumen Dachbahn (V60?)

    -Spanplatte 19mm

    -Hinterlueftung 8cm (Sparrenhoehe 180mm)

    -Mineralwolle 10cm mit Alukaschierung

    -teilweise Dampfsperre (Folie)

    -Lattung und Nut und Feder Schalung


    Ueber 2 Sparrenfelder wurde ca 2001 ein Dachfenster eingebaut, inkl. Wechsel, die Daemmung wurde dabei nach oben und unten zurueckgeschlagen. Der Aufbau hat bis letztes Jahr soweit funktioniert, als dass kein sichtbarer Schaden entstanden ist.

    Seit diesem Winter tropft es nun unterhalb des Dachfensters aus einem Feld aus der Dachschalung knapp ausserhalb des Kniestocks. Das einzige was in den letzten Jahren geaendert wurde, war das Aufbringen der Schweissbahnen, da an einigen Stellen die Bitumenschindeln sehr schadhaft waren, und ein neuer Antrich des Sichtgebaelks (Traufe und Giebel).


    Von Oben kann man aus dem nicht gedaemmten und beluefteten Spitzboden bis zur zurueckgeschlagenen Daemmung des DF hinuntersehen, hier sieht alles trocken aus. Ich koennte mir aber vorstellen, dass unterhalb des DF die Belueftung (jetzt) nicht mehr ausreichend ist und hier Kondensat an der kalten Dachhaut anfaellt.

    Wen dem so sein sollte, warum das bisher kein Problem war ist mir schleierhaft.


    Gibt es hierzu Erfahrungen? Oder andere Ideen?

    Scheinbar ist das Problem besonders auffaellig, wenn Schnee auf dem Dach liegt. Bei Regen ist jedoch keine Verstaerkung zu beobachten. Daraus wuerde ich eher auf Kondensat schliessen, denn auf eine Undichtigkeit der Dachhaut.


    Gesucht ist v.a. eine minimalinvasive Loesung, da die Bewohnerin weit ueber 80 ist und eine grundstaendige Sanierung des Dachs (ist eigentlich faellig) derzeit nicht in Frage kommt.



    DF_Dornhan.pdf

    heute morgen: Lufttemperatur am EInlass LW-WP> -10,5°C, COP lt. Anzeige am Display (es fehlt also noch Pumpenstrom und Ventilator und Steuerung): 2,93, das Ganze im teilsanierten Altbau, Heizlast ca. 13kW, wobei unsere Normaussentemperatur noch etwas tiefer liegt (-11,6°C).

    Ja, es gibt in diesem Zustand noch leisere Heizungen (wobei auch unsere nicht laut ist).

    Ja, das ist keine ganz billige WP, aber es gibt mittlerweile einige v.a. österreichische Hersteller die mit klimafreundlichem Kältemittel hohe VL Temperaturen und hohe JAZ erreichen.

    Nein, der Heizstab wurde noch nie benötigt (bisheriger "Kälterekord" -12,4°C) .

    Mit grossen HK konnte die VL Temp. in die Region von < 55°C gebracht werden (bei Normaussentemp.)

    Ja, das ist nicht das wirtschaftlichste was man machen kann. Ist schon auch Hobby dabei, und der Wille den CO2 Fussabdruck weiter zu reduzieren.


    Ich war auch kein Fan der LWWP.... Und wenn mal der Strom ausfällt gibts noch ein Kaminofen fuers Noetigste, und die PV kann auch Inselbetrieb.

    Wenn schon als Backup fuer Heizungsausfall (=Stromausfall, alle anderen Anwendungsfaelle siehe alle anderen Kommentare) warum nicht gleich in die Kueche damit, damit man auch ggf. kochen (oder mindestens Wasser warm machen kann? Falls es sowas noch gibt und zulaessig ist.

    Die Umsetzung laesst immer noch auf sich warten. Habe zwischenzeitlich zwar alle Materalien vor Ort, aber keine Zeit, da anderes Sanierungsprojekt in der Verwandschaft. Wir leben jetzt aber auch schon wieder 8 Jahre mit dem hier fotografierten Zustand. Nichts haelt so lange wie ein Provisorium...

    Grundsaetzlich habe ich das schon noch vor auszuprobieren.

    Da ich ein bischen Erfahrung mit Bauprojekten in den Bergen sammeln durfte und Baustellen gerne mal nur zu Fuss oder Heli erreichbar sind habe ich gesehen und gelernt wie dort moeglichst mit Vorhandenem Material oder Ausgangsstoff gearbeitet wird um so wenig wie moeglich transportieren zu muessen.

    Daher die Frage, ob es letztendlich keine einfachere Alternative zu Deinen 7t Beton gibt. Man kann vieles auch ohne Beton bauen, und das haelt trotzem ein Leben lang.

    Und wenn Du schon gerne Transportloesungen bastelst, schon mal ueber eine Transportseilbahn nachgedacht?

    Meine Erfahrung mit E-Antrieb ist, dass es fuer den Verbrauch haeufig besser ist die Leistung relativ konstant zu halten und nicht, wie man es vom Verbrenner gewoehnt ist die Geschwindigkeit. Mit der Einschraenkung, a) nicht zum Verkehrshindernis zu werden, und b) innerhalb der Toleranz der erlaubten Hoechstgeschwindigkeiten zu bleiben (natuerlich). Heisst Landstrasse bergauf (v.a. lange, rel. flache Steigungen sind unguenstig, lieber 2 km mit 8% wie 8km mit 2%, bergab dann umgekehrt) geht dann halt mal nur mit 90-95, bergab dafuer ein bischen schneller. Fuer mich ist das bei meinen typischen Strecken kein Problem.

    Es gab/gibt Schalungssteine die oben und unten offen sind, an den Seiten haben die meist auch eine Mulde. Die wurden gesetzt, Eisen rein, und dann mit Beton verfüllt. Einsatz beispielsweise als Stützwände. Für einen EFH Keller Keller kenne ich das nicht (was nicht heißen muss, dass es das nicht gibt).

    Diese Art Keller zu errichten war im Baugebiet meiner Eltern in den 80ern Gang und Gaebe, v.a. wenn viel in Eigenleistung gebaut wurde.

    Es gab die Steinvariante mit Nut und Feder, da konnte das ganze Kellergeschoss trocken aufgesetzt werden, anschliessend z.B. Ziegeltraegerdecke auflegen und alles auf einmal verfuellen und Aufbeton auf die Decke aufbringen. Oder die billigeren Steine ohne Nut/Feder, die mussten nach der halben Geschosshoehe verfuellt werden und dann nochmals vor Auflegen der Kellerdecke.

    Mein Dacia Sprint hat ca 300 W Standby Verbrauch, wenn er nicht in den Tiefschlaf geht aber, v.a. auch während des Ladens.

    Deshalb ist Laden mit dem Ladeziegel an der Haushaltssteckdose immer recht ineffizient. Bei mir wird mit ca 2,2 kW geladen (ext. Messung), davon landen etwa 1,8-1,9 kW im Akku. 30% Verlust kommt mir aber echt viel vor.
    Daher versuche ich den Ladeziegel zu vermeiden, besser mit der Wallbox, bei 7 kW fallen die 300 W über die Ladezeit nicht so ins Gewicht.

    Und natuerlich ist es sinnvoll den Vverbrauch ausschließlich ueber externe Zähler zu messen. Schließlich gibt es ja die oben genannten Verluste!

    Wenn der Kauf und Einbau eines neuen Waermeerzeugers grad nicht drin ist, wuerde ich mir trotzdem schon jetzt ein Konzept ueberlegen, was ich spaeter haben will. Man koennte, falls die Heizlast nach Daemmmassnahmen dann bekannt ist z.B. die Verrohrung fuer die geplanten Heizflaechen und den EInbau selbiger etc. schon erledigen und halt erstmal an den alten Waermeerzeuger anschliessen. Dann hat man spaeter keine Grossbaustelle in der Wohnung, sondern nur ein Tausch der Waereerzeuger.

    Ist aber m.E. nur sinnvoll, wenn ein Tausch des Waermeerzeugers absehbar ist. Vorleistung fuer >10 Jahre in die Zukunft sind m.E. nicht sinnvoll, da sich dann vermutlich wieder andere Rahmenbedingungen ergeben.


    Die Frage ist halt, ob Du einen Heizungsbauer findest, der Dir das zu vertretbaren Preisen macht, und nicht die ueblichen Saetze ansetzt, die eine ueppige Foerderung beinhalten (die Du ja dann ggf. noch nicht bekommst).


    Im uebrigen, wir heizen seit diesem Winter mit LW WP, 13 kW Heizlast, VL fuer 55 Grad ausgelegt, bislang mit JAZ um 4,6. (ohne Warmwasser, geht ueber separate Waermepumpe)). Bislang besser wie gedacht, liegt aber vermutlich auch am Nutzerverhalten. WIr hatten zwar mal Normaussentemperatur diesen Winter, sind aber nicht annaehernd an die 13 kW rangekommen, eher so max 10-11. Wir werden vermutlich die ueblichen 20000 -210000 kWh Waerme fuer den WInter gebraucht haben, bei nur der Haelfte der Betriebskosten im Vergleich zur alten Gasheizung (PV, vorhanden, nur Oekostrom, davor 100% Biogas)