Beiträge von Thomas B

    Hallöchen,


    habe gerade nicht den Nerv ein Rätsel aufzuziehen, bin aber um einige echt schöne Eindrücke reicher, die ich gerne teilen werde.


    Waren zum zweiten Mal auf Sri Lanka, haben uns dort in Nationalparks herumgetrieben...


    mein erster Bär (Lippenbär/ Slothbear), dem wir tatsächlich über 15 Minuten folgen konnten....


    ...etwas weiter weg, aber dennoch zu erkennen: Leopard!


    Kollege Kingfisher von nun wirklich ganz nah, ebenso wie...


    dieser Bee-Eater!


    Nicht alle Tiere konnten gleichermaßen schnell flüchten. Diese Landschildkröte ist eher klein. Sehr klein. Noch. Gesamtlänge ca. 6 - 7 cm.


    Schau' mir tief in die Augen.....Brown Fish Owl.


    Baby Elefant an der Mutterbrust...


    Giant Squirrel, leider etwas unscharf, wegen der suboptimalen Belichtungsverhältnisse.

    Kingfisher am Lion Rock (Sigririya, UNESCO Weltkulturerbe)

    ...Sigiriya…..


    So, mehr Anhänge sind nicht erlaubt. Muß reichen. Reicht auch. Schönes Wochenende!

    Ketchup wurde übrigens von den amerikanischen Einwanderern erfunden, um die Indianer auszurotten.

    ich hatte mal gelesen (oder gehört) es stamme aus Malaysia (oder Umgebung) und wurde von den Kolonialherren (als UK noch Weltmacht war, also vor gaaaanz langer Zeit) exportiert bzw. nach Europa importiert.

    Ja, Treppen in solchen Anlagen dürften eher im Bereich 90cm zu verorten sein. Ich versuche zumeist 100cm zu realisieren, klappt aber auch nicht immer.


    Begegnung auf einer Treppe, die aber einseitig nur halbhoch geschlossen ist (Geländer) ist aber was anderes, als ein knapp 1m breiter Flur, der allseitig von Mauern umfasst ist. Ich würde sagen, dass 1,26m da die untere Grenze darstellt (meine Meinung!).

    Im Übrigen will der Bauleiter

    Bauleiter eines GU, oder?


    Nun, dieser leitet (vielleicht) den Bau, steht aber natürlich nicht auf Deiner Gehaltslliste und daher eben auch auf der Seite seines Dienstherren.


    Die Bilder verraten leider noch nicht allzu viel.


    Bild 1 sieht etwas unschön aus (bitte mal aus etwas größerem Abstand fotographieren um den Zusammenhang besser zu erkennen. Der Versatz ist jedenfalls recht deutlich sichtbar und hätte sicherlich vermieden werden können. Verfugt wird es zwar nicht mehr so stark auffallen. In Ordnung ist es aber m.E. nicht.


    Bild 2: Da fehlt Fugenmaterial, ich sehe ein Loch.


    Bild 3: scheint eine Innenecke zu sein. Die wird (fast) nie ganz perfekt, muss es auch nicht, weil diese tatsächlich mit Silikon verfüllt werden wird. Ist das eine Dusche? Wenn ja: Wurde dahinter, also unter den Fliesen ordentlich abgedichtet?

    Grundphilosophie ist hier immer, Verkehrsflächen maximal zu reduzieren zu Gunsten von Wohnflächen. Oft wird doch auch hier über Grundrisse geschimpft, bei denen unnötig viel Verkehrsfläche geplant ist. Hier ist es auf nötigste reduziert...

    Ich finde, dass man hier des Guten zu viel getan hat.


    Reduktion von Verkehrsflächen (zB Treppe direkt in Wohnraum) ist ja i.O.; wenn aber nun mal Flächen notwendig sind (Flur im OG), so sollten diese dann schon so "großzügig" sein, dass man diese auch vernünftig benutzen kann. Begegnungsverkehr ist auf diesem Flur fast nicht möglich.


    eine U Küche mit >10m² komfortabler usw.,

    Komfortabler natürlich, aber eben auch notwendig, sofern man des Öfteren kocht. Die dargestellte Küche bzw. deren Arbeitsflächen wären für mich definitiv zu klein.

    um/ueber 1. Mio. ist mittlerweile die RH Siedung "Valencia" geworden.

    Ja....völliger Irrsinn!


    Warum nicht das Allraum - Prinzip verwirklichen? Weniger Wände, weniger Räume, dafür dann eben einen (ganz) großen Raum.


    Driftet der dann auch in Richtung 1 Mio., empfehle ich den Verzicht auf Festgefügtes und das Aufstellen eines großzügigen 4 - Mann - Zeltes auf der heimischen Scholle....(Baustellen - WC muss natürlich auch noch mit auf das Grundstück.)

    Ganz ehrlich, TausT, ich finde die Grundrisse jetzt auch nicht gerade toll. Das mag dem Preis, dem Grundstück oder dem Können des/ der Planer geschuldet sein.


    In jedem Fall ist das Haus Valencia, dessen Name mich eher an Flamenco und schönem Leben denken lässt, kaum geeignet sich schwungvoll zu bewegen, weil man sehr schnell an gemauerte Grenzen seines Bewegungsdranges stoßen wird.


    Das Wohn-/ Esszimmer bringt es auf stolze 26,30 m², die Küche ist sicherlich geeignet vorbereitete Speisen in einer Mikrowelle zu erwärmen, zum echten Arbeiten/ Kochen dürfte sie kaum taugen. Richtig fies, finde ich, wird es im OG. Geht man davon aus, dass die dargestellten Türen 90cm breit sind, so ist der Flur wohl auch etwa 95 - 100cm "breit". Hier sollten Bewegungen und Begegnungen mit anderen Hausbewohnern gut choreographiert werden um Verletzungen und Staus zu vermeiden.


    Nun mag das Alles dem Spargedanken entspringen, ich finde die Abmessungen der Räume aber tatsächlich schon jenseits von grenzwertig. Zudem scheinen die Grundrisse nur für Familien mit max. einem Kind konzipiert zu sein.


    Grundsätzlich mag das alles gehen, es ist aber von "gut" m.E. schon noch ein ganz schönes Stück entfernt.

    Bad Staffelstein

    Immernoch?


    Bei uns schifft es seit 1 Stunde unaufhörlich....herrlich.


    Aber...hier kommt Hilfe: Fahrt nach Loffeld (Brauerei Staffelberg Bräu, sehr gutes Essen). Ansonsten nach Pferdsfeld (gaaanz kleiner Ort mit netter, kleiner Brauerei).

    Als Behinderung vielleicht, Ralf, jedoch im Rahmen der Schadensminderungspflicht evtl. durchaus geboten. Wenn man um ein Problem weiß und die dann dennoch werkeln lässt, ist das ja auch nicht gerade das Allerbeste.


    Korrekt aber wäre natürlich, dass dies vom FH-Anbieter hätte kommen müssen.


    Letztendlich ist es jetzt gar nicht so schwierig. Schreiben an den Vertragspartner, dass die Teile gem. Bemusterungsprotokoll vom soundsovielten bemustert waren und die gelieferten davon abweichen. Bitte einmal austauschen und dann an die Wand kleben, fertig.

    Guten Morgen erst einmal.


    Frage voraus: Gab es ein Bemusterungsprotokoll, also irgendetwas Schriftliches, in dem die (teureren) Riemchen festgehalten wurde?


    Ansonsten würde ich sagen: Alles richtig gemacht!


    Das Problem wäre ein optischer Mangel gewesen, wenn die roten, statt der gelben Riemchen am Haus geklebt hätten. Funktional wäre dies nicht beanstanden, optisch, weil es Euch eben nicht gefällt, schon. Optische Mängel jedoch werden idR jedoch nur sehr, sehr gering bewertet. Ein Risiko, dass der FH-Anbieter evtl. bewusst eingegangen ist um seinen Gewinn zu mehren (Bsp: Optischer Mangel: EUR 1.000 Preisminderung, Materiallieferung für ihn 2.000 EUR günstiger = EUR 1.000 Gewinn für den FH-Anbieter).


    Wenn dieser Mangel also gebaute Realität geworden wäre, ist es zweifelhaft, ob der FH-Anbieter diesen Mangel hätte beheben müssen. Es wäre evtl. auf eine Minderung hinausgelaufen.


    Nun aber sieht es anders aus. Ihr habt das vor der Ausführung angezeigt. Er kann sich nun nicht mehr auf "ein Versehen" oder "Nicht-Wissen" herausreden. Vielmehr würde er bei Ausführung mit den falschen Riemchen dieses vorsätzlich, wissend, dass diese falsch sind, tun.

    Ein optisches "Problem" ist es sicherlich. Und wäre auch nicht nötig gewesen (man kann Kopfplatten auch so planen, dass sie hinterher nicht mehr sichtbar sind (versenkt in der Decke zum Beispiel). Wenn hier natürlich ursprünglich eine abgehängte Decke geplant war, dann musste die Architektin auf eine solche, nicht sichtbare, Kopfplatte kein Augenmerk legen, da die Abhängung diese ja verdeckt hätte. Ob sie über die Konsequenzen des Verzichts auf eine Deckenabhängung (-> sichtbare Kopfplatte) hätte hinweisen müssen....?


    Insgesamt nicht gerade schön und man wird immer hingucken (müssen), weil man Dingens jetzt auf dem Radar hat.


    Ist es ein optischer "Mangel"? Wahrscheinlich schon. Aber kann man ihn beheben? Ja mit Deckenabhängung (Achtung, wir drehen uns im Kreis). Schaden? Eher nein. Denn Du hast ja etwas eigentlich Geplantes (Deckenabhängung) eingespart und hast dafür einen optischen Mangel bekommen. Will man diesen beheben könnte man die Decke nun doch noch, wie ursprünglich geplant, abhängen und alles wäre gut.

    Im OG einen Überzug, statt eines Unterzuges i KG (der sich dann wohl auch noch optisch brillierend durch das Schlafgemach windet).


    Konsequenz: Natürlich keine so hohen (tiefen) Türen im Wohnbereich; Brüstung evtl. 25 - 30 cm (ab OKR), also effektiv ca. 10 - 15cm. Zum Raussteigen (Wartung) langt's, für Wärmedämmung auch, für saubere Anschlüsse der FD-Abdichtung wohl auch. Und im UG wäre alles paletti. Ja..schade, irgendwie

    So ganz erkennen (und verstehen) tue ich das Ganze noch nicht. Kommt vielleicht noch?


    Für den "Balkon" wurde die Decke "tiefer gelegt". Grund wohl, dass man auf den Balkon Dämmung bekommt und dennoch ohne große Stufe auf den selbigen hinaustreten kann.


    Nun steht bei Dir zu lesen...

    ein kleiner (ungenutzer) Balkon.

    Wenn dieser also ungenutzt ist und bleibt, so hätte man doch diesen durchaus mit einer unbequemen Stufe (= Überzug) versehen können und die Decke dafür unten eben ausführen können. So "tres chique" ist ein Deckenversatz ja nun auch nicht. Für mich wäre die Nutzung eines genutzten Wohnraumes höher zu bewerten als die Nutzung eines ungenutzten Balkones.


    Dass da ein Stahlträger rausguggt kann ich ehrlich gesagt nicht erkennen. Kannst Du da mal näher herangehen und es fotographieren?

    Wenn ich es richtig verstanden habe, steigst du in LPH 5 der OP in das Projekt ein.

    Ja, ich (nicht Markus) stiege in LP 5 ein.



    Deine Arbeit dient also als Grundlage für die LPH 4 der TWP.

    Die hätte m.E. schon parallel mit LP 3 des A. unterwegs sein müssen. Fakt ist aber: Zum Zeitpunkt der Fertigstellung der LP 4 war noch kein TWP beauftragt. Das Feld darf ich jetzt von hinten aufrollen.

    m schlimmsten Fall stellt der Tragwerksplaner fest, dass alle von dir gewählten Abmessungen zu klein sind und dass du die LPH 5 neumachen musst.

    Ich habe keinerlei Dimensionen festgelegt, ich bin gerade erst in den Zug eingestiegen...

    Ich bin hier ja grundsätzlich bei Dir, aber das Baugrundgutachten sowie eine Vorstatik der Bodenplatte sollte zum Zeitpunkt der Kostenberechnung, als bei Beendigung der LPH 3 schon vorliegen...

    Ach wäre das schön.... :eek:


    Gerade aktuell. LP 1 - 4 (nicht von mir, ich starte nun mit LP 5) ist "abgeschlossen". Es gibt ein Baugrundgutachten (juhuuu!), es gibt keine Vorstatik, noch keine TGA-Planung, die Planer haben auch noch keine Kosten vorgelegt.


    Welcome to reality.

    und auch die bopl in falscher höhenlage.

    deswegen ist die ja bauseits zu stellen ;)



    aber dafür haften, dass es am Ende auch so sicher ist wie geplant und die Vorgaben eingehalten werden, tun sie nicht. Das liegt immer beim Auftraggeber.

    Wie sollte der A. wissen wie es wird.


    Ich nehme mal eben eine Ausschreibung von vor ein paar Jahren.


    Endergebnisse einer Rohbauausschreibung:


    123.396,68 128.381,84 128.415,70 132.961,73 141.733,49

    Wie man sieht liegt der Günstigste ca. 14,8% unter dem Teuersten. Der Architekt sollte nun im Vorfeld (!) wissen wieviel wohl der Günstigste (den er noch nicht kennt) für eine zum Zeitpunkt der Kostenschätzung noch nicht umfängliche Leistung verlangen wird und soll dann, wenn der Günstigste dann doch nicht ganz so günstig ist, dafür haften, dass der Günstigste nicht günstig genug ist?

    die Profis mögen nicht haften

    Das hat mit "mögen" wenig zu tun.


    Baukosten sind natürlich schon kalkulierbar. Aber nur in einer recht überschaubar präzisen Annäherung.


    Da spielen zu viele Größen mit rein. Konjunktur (allg.), Rohstoffpreise, Auftragslage (lokal), Tarifabschlüsse (wie soll man diese korrekt antizipieren?), Detailwissen (im Augenblick der Kostenberechnung sind idR noch nicht alle Punkte geklärt. Ganz einfaches Beispiel: A. schätzt 30cm Bodenplatte -> Kosten daraus; Bodengutachten kommt, TWP plant und sagt 50cm Bodenplatte und tonnenwiese Eisen.usw. usf.)


    Anders als ein Auto, welches mit klar preislich definierten Bauteilen und Baugruppen von qualifizierten Monteuren auf einem Fließband in einer klimatisierten Halle nach genauen Prozess- und Zeitvorgaben zusammengebaut wird, entsteht ein Gebäude mit immer wieder anderen Bauteile (Beton - Holz - Mauerwerk - …) bei unterschiedlichsten Witterungsbedingungen auf immer anderen Bauorten (flach, Hang, Lehm, Sand, trocken, Matsch, Fels, …). Das kann man nur näherungsweise kalkulieren. Warum sollte man für diese Unwägbarkeiten haften mögen?


    Lösung: Fertighaus in der Werkhalle vorgefertigt auf bauseits zu erstellender Bodenplatte mit einer vorgerichteten Baustellenzufahrt der Breite 5m unter mit 40to befahrbar; Hausanschlüsse bauseits, Entwässerung bis 1m vor Gebäudekante. Das kriegt man kostensicher hin.

    Natürlich wird der A. aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten idR dazu tendieren einen günstigen AN zu finden. Wäre es nicht so, könnte man den Auftrag auch gleich ganz ohne Angebot an Hinz+Kunz vergeben. Den Günstigsten zu finden ist ja das Ziel der Ausschreibung/ der Angebotsphase.


    Die Qualität ist andererseits im LV definiert (wer einen T7 anbietet kann nicht einfach aus Gründen der Einsparung einen T10 verbauen, wenn der TWP 25kg Baustahl / m² verordnet kann man da auch nicht einfach etwas weglassen.


    Und die Augen eher zuzudrücken wäre kurzsichtig. Auch aus Architektensicht. Denn Fehler können auch später auffallen und dann ist deren Behebung ungleich schwieriger. Sowohl für BU als auch für den A.

    Ein GU meinte z.B.: haben sie schon mal über Trockenbauinnenwände nachgedacht? Spart xy€/m² (ich glaube es waren 16)

    Nett. Genau damit "schlage" ich mich auch gerade herum. Größere Anlage mit 2 Gebäuden und TG.


    Idee: Innenausbau (bei nicht tragenden Teilen/ Wänden) in Trockenbau.


    Klingt gut, kostet m.W. ca. 25 - 30 EUR /m² weniger (Mauerwerk + beidseitiger Verputz ca. EUR 85, Trockenbau ca. EUR 55 - 60). Problem: Funktioniert nur gut, wenn TB-Wände irgendwo stumpf an Außenwänden oder anderen Innenwänden enden. Da die Planung (nicht von mir!) aber auch mit einigen Ecken und Versprüngen daherkommt gibt es Außenecken. Wenn da dann TB und Mw aneinanderstoßen....

    Zitat

    …..und bei der Bauüberwachung dann den einen oder anderen Mangel lieber übersieht. Hauptsache, der Bonus ist gesichert.

    Eine freundliche Unterstellung? Gilt für alle Architekten? Diese Mistkerle und Mistfrauen und Mistdiverse! Zumindest mal eine gewagte (kühne?) These in den Raum gestellt.

    Einen TausT-Bonus kann ich mir schon vorstellen. So etwas motiviert natürlich schon zum Einsparen. Zumindest dieses zu versuchen. Ich versuche es immer. Egal ob Bonus oder nicht, weil ich ja um die Probleme meiner Bauherren weiß, wenn die Baukosten Richtung Andromeda enteilen.

    das, bzw. die Sicht von z.B. Thomas B dazu, würde mich interessieren.

    Gerne.


    Ich finde eine solche Regelung im Grundsatz nicht verkehrt, es gibt aber ein Vielzahl von "aber"s aus Architektensicht.


    Grundsätzlich: gut, weil der gerne erhobene "Vorwurf", der Architekt hätte ja gar keinen Grund Kosten einzusparen, da er bei höheren Baukosten auch mehr bekäme, damit entkräftet würde.


    Jetzt kommen die Abers.


    - Wie legt man die projektierten Baukosten fest? jede Kostenschätzung/ -berechnung ist in gewisser Weise eine Wette auf die Zukunft (KS wird heute gemacht, Bau beginnt 1/2 später. Oder ein Jahr später).


    - Die tatsächliche Unsicherheit bei den Baukosten, die es ja nun immer gibt, wird auf den Planer umverlagert. Was tun (als Planer)? Einfach mal die Baukosten im etwas Puffer ansetzen? So kommt man hoffentlich nicht in eine Malus - Situation, kann evtl. gar einen Bonus abgreifen? Auch nicht ideal, oder?


    - wie definiere ich "erhöhte Baukosten" (--> Malus!)? Der Architekt schätzt, berechnet, kalkuliert. Dann kommt der Statiker (nur so als Beispiel) und macht eine schlanke Berechnung mit ganz viel Eisen, der Bau wird teurer. Rohstoffpreise schwanken (schon wieder Baustahl). Die Auftragsbücher sind gut gefüllt, ja, randvoll, keiner muss "gute Preise" machen, sondern schöpft aus dem Vollen. Für all das kann der Planer ja nun nichts, er kann die sich daraus ableitende Preisentwicklung auch nicht vorhersehen oder genauer festlegen, soll aber dafür (mit)bluten.


    - man müsste vorher ganz genau und detailliert und nachvollziehbar darlegen, was alles drin ist im kalkulierten Preis. Materialangaben, Baustoffmengen, Stahlmengen, Bauteilstärken...erscheint mir etwas unpraktikabel und sperrig.


    - Bonus einfordern? Auch schwierig. ich hatte es auch schon -echt jetzt, kein Scherz!- dass Baukosten unter der Schätzung blieben. Die Bauherren freute es (natürlich) und sie machten so einige "Upgrades" (Parkett, Badewanne Typ "Delphinarium" usw.) Am Ende war's natürlich nicht billiger, aber es kam Vieles on Top Das jetzt rauszurechnen, was drin war, was nicht...Boahhh...da verzichte ich gerne ;)