Beiträge von Thomas B

    Also...ich könnte auf eine zweite Welle notfalls auch verzichten!


    Was (nur mir?) auffällt: Wenn es zu plötzlichen Infektionsereignissen kommt, dann immer in geschlossenen Räumen mit vielen singenden, schwitzenden, dampfenden Leibern (Gottesdienst, Ischgl,...). Von Hotspots nach einer Open-Air-Veranstaltung habe ich bis dato noch nichts gehört.

    ql28

    Das passt schon. Die "8" soll hier ja gar nicht 1/8 bedeuten, wie Thomas gemutmaßt hatte, sondern vielmehr die Unendlichkeit darstellen (liegende Acht nicht verfügbar...) um die Ewigkeit zu symbolisieren, wie lange das alles schon her ist.


    Ganz korrekt hätte es also so aussehen müssen: ql²/8 .. wie lange ist das her?... ∞ !!!

    Habe ich jetzt anders gelesen...

    Zitat

    Andere Obergerichte ließen die Teilprivilegierung der grenzständigen Garage nicht entfallen, wenn sich die Nutzung ihres Daches nur auf den abstandsrechtlich irrelevanten Bereich beschränke

    Zitat

    Für diese Nutzungen steht nun fest, dass diese, so sie nicht in der 3m-Abstandsfläche liegen, grundsätzlich zulässig sein dürften.

    Aber egal.


    Die grenzständige Garage (Garagenteil) würde ja immernoch grenzständig sein und auf ihm würde auch keine andere Nutzung stattfinden. Lediglich auf der weiter entfernten Garage würde eine "Nutzungsänderung" abgeleitet werden können. Diese aber ist ohnehin nicht im abstandsflächenrelevanten Bereich, wenn ich den TE richtig verstanden habe.


    Man könnte auch baulich weiter gehen und den "Aufbau" optisch von der Garage trennen, so dass die Garage auch optisch-funktional eine Einheit bleibt und die neue Nutzung dahinter zurückrückt.


    Aber dazu wäre dann schon wieder tieferes Einsteigen von Nöten.

    Aufpassen: Es gibt da ganz klassische Risse (Übergang Trockenbau/ Dachschräge zu Mauerwerk) oder sich absenkender Estrich zur Sockelfliese oder Risse im Übergang verputzte Wand zur Betondecke und und und....


    Und es gibt natürlich schädliche Risse.


    Wo und wie groß sind denn diese Risse?


    Ansonsten: Wie Ralf schon schrieb: Statiker. Baugrundgutachten sollte es ja gegen. das sollte der Statiker dann auch bekommen.

    ….so formuliert werden das es einen Interpretationsspielraum gibt.

    Ja...das ist schon manchmal nervig!


    Hier allerdings nicht. Hier ist es m.E. eindeutig.


    Insgesamt 50m².


    Mach t ja auch Sinn. Sonst könnte man ja auf die verrückte Idee kommen in zeitlichen Abständen 20 o. 30 jeweils genehmigungsfreie Garagen auf dem Grundstück zu stapeln ;)


    Da ist aber mit 50m² eine Grenze erreicht.

    und würde gerne mit Hilfe mehreren Gewindestangen das Mauerwerk wieder annährend in die alte Position zurück schieben

    Das wird kaum gehen. Zum einen weil dann diese ganze Kraft punktuell ansetzen müsset (siehe Skeptikers Beitrag).


    Und: das ist als wolle sich am eigenen Schopfe aus dem Morast ziehen. Die Wand scheint ja abgesackt zu sein. Diese kann man nicht, auf der Wand stehend, hochziehen.


    Interessant wäre, ob die Betondecke auf dieser wegkippenden Wand aufliegt. Denn irgendwann, wenn die Wand weit genug nach außen gekippt ist, dürfte das Auflager nicht mehr ausreichen und alles folgt der Schwerkraft.

    1) Ursprünglich wollte ich (fast) die gesamte Garage überbauen,...

    Eine Überschneidung der Abstandsflächen ist tatsächlich nicht möglich. Auch ist eine Grenzbebauung nur in Ausnahmen zulässig (zB Garagen oder bei DH oder RH).


    2) Die nächste Idee war die Garage nur zum Teil zu überbauen (blau), sodass an jeder Stelle der Minimalabstand von 3m zum Nachbargrundstück gewahrt wird.

    Das könnte gehen. Das mit der Einheit sehe ich nicht so. Warum sollte das so sein (müssen)? Aber: Die Höhe zur Ermittlung des notwendigen Grenzabstandes ergibt sich dann natürlich aus der Höhe der darunterliegenden Garage und des neu geplanten Aufbaus. Kann reichen (bei halber Höhe, mind. aber 3m), kann nicht reichen...


    3) Falls das beides so stimmt, hätte ich nur noch eine Idee: Für die linke Garage (rot) wird eine "Nutzungsänderung" (?) vorgenommen.

    Damit würde ein Stellplatz wegfallen. Ob die dann verbleibenden Stellplätze reichen? Denn...


    ...sind noch mindestens zwei Stellplätze in der Einfahrt vorhanden.

    da ist mir noch nicht klar, ob es echte Stellplätze sind oder nur der Platz vor den Garagen (der idR nicht als Stellplatz gilt).


    Insgesamt nicht ganz einfach, zumal das Bestandsgebäude recht groß zu sein scheint. Lohnt sich der Aufwand für den relativ geringen Flächengewinn (Garage: 3 x 5m)?


    Ist das Baurechtliche erst einmal geklärt, kommen da sicher diverse bautechnische Herausforderungen auf Euch zu:

    - Ist das Dach der Garage für eine solche Nutzung (Mehr an Last) überhaupt ausgelegt?

    - Welche Räume verliere ich dafür (--> auf der Wohnhausseite dürfte dort ja irgend ein Raum liegen, der durch die Anbindung des Garagenaufbaus zum Flur werden könnte.

    - wie bindet man diesen raum ans bestehende Heizungssystem an?

    - wie schafft man einen höhengleichen Übergang vom Haus zum neuen Anbau/ Aufbau? Bedenkt: der Raum darunter (Garage) ist kalt. Der FB-Aufbau benötigt hier also signifikant mehr Dämmung. Evtl. Garagenunterseite dämmen (ginge das...ist an der Decke evtl. die Garagentormechanik befestigt? Passt zw. Tor und Decke noch eine ausreichend starke Dämmschicht?

    -Was kostet der Spaß?


    ...da gibt es sicherlich noch sehr viel mehr. Müsste man genauer untersuchen. Jedenfalls erscheint mir der plan auf den ersten Blick eher zweifelhaft. Kosten - Nutzen?

    Habt Ihr (bzw., der Vorbesitzer) den Hang abgegraben und durch diese Mauer das oberliegende Grundstück gesichert?


    Oder hat der Oberliegende das hangige Gelände aufgefüllt (um zB eine eben Fläche zu bekommen) und damit den Hang gesichert?


    dass die Wand auf Eurem Grund steht ist natürlich ein Indiz, dass evtl. Ihr die Problemerzeuger seid (bzw. der Vorbesitzer).

    Es gab doch schon ein betoniertes Fundament, welches offenkundig zu nah an der Grenze steht. Dumm gelaufen.


    Nun steht die Garage doch auch direkt an der Grenze. Wie kann man jetzt auf die Idee kommen, dass dies besser sei? Der max. Abstand zur Grenze dürfte wohl um die 2m betragen.


    Geräuschemissionen sollte man da nicht unterschätzen. Vor allem wenn da ein Schlafzimmer angrenzt! Das niederfrequente Brummen ist schon eher unschön...

    Ähh...nur mal zum Verstehen …


    Der ursprünglich geplante und bereits betonierte Platz für die WP steht hinter dem Haus, da aber zu nah an der Grundstücksgrenze.

    O.K., verstanden.


    Aber nun...


    Zitat aus allererstem Beitrag:


    "...Das Aussengerät soll auf seine Garage kommen welches direkt an der Grenze steht...."

    was ist da jetzt besser bzw. "grenzferner"?

    Aus Platzgründen wäre toll, wenn dieser Balkon mit dem daran anschliessenden Wohnraum zu einem grossen Wohnraum verschmelzen könnte.

    Neben wärmedämmtechnischen Erwägungen, sollte man sich auch über die statische Machbarkeit ein paar Gedanken machen.


    Die ehemalige Außenfront (Trennwand Wohnzimmer - Balkon) ist ja nicht irgendeine Wand, die man mal eben abbricht. Es dürfte sich um eine tragende Wand handeln, auf der die darüberliegende Decke aufliegt. Will man diese wand abbrechen um den Wohnraum zu vergrößern, so müssen diese Lasten irgendwie anders abgetragen werden (zB durch Einbau eines Stahlträgers). Aber auch das geht nicht nach Lust und Laune, weil bei größer werdenden Öffnungsmaßen (= je mehr Mw abgebrochen werden soll) die Höhe/ Größe des Stahlträgers sich schnell steigert. Dieser wiegt dann wiederum sehr schnell sehr viel. Es können gewaltige Einzellasten an den Auflagern zusammenkommen, die dann wiederum vom darunterliegenden Mauerwerk des EG getragen werden können müssen....

    Zitat

    Wie immer von innen! Bei 2-schaligem Mauerwerk wird auch nichts von außen verputzt.

    Zweischalig = mit Außendämmung = O.K.


    Zweischalig mit monolithisch würde ich immer einen Unterputz aufbringen, der die Luftdichtheit sicherstellt. Dann Verkleidung on top.

    Es gibt da auch einigermaßen elegante Möglichkeiten die Wohnraumlüftung über "Leibungselemente" zu realisieren (Achtung: könnte mit evtl. geplanten Rolloführungsschienen kollidieren....muss man planen). Oder man macht es ganz sparsam über "Fensterfalzlüfter" Hängt aber von den Grundrissen ab. Wohnungen, die nur auf einer Gebäudeseite liegen, wo also kein rechter "Durchzug" ist haben da ihre Probleme.


    Am Besten wäre sicherlich eine zentrale Anlage. Aber da sollte dann jeder Lüftungsleitungsstrang aus einer Wohnung alleine belegt werden, also keine zweite Wohnung daran anschließen. Sonst hast Du eine perfekte Schallbrücke. Stapelt man dann genügend Wohnungen übereinander, kommen schon mal ein paar Lüftungsleitungen und damit verbunden Schachtdimensionen zusammen.

    Ich bin ja ein bekennender Befürworter monolithischen Bauens. Je mehr jedoch die Wärmedämmung in den Vordergrund tritt, desto schwieriger (auch planerisch anspruchsvoller!) wird es. Je porosierter die Ziegel werden, desto weniger tragen sie, desto weniger mögen sie hohe Punktlasten. Gleichzeitig ist die Planung (bzw. Vermeidung) von Wärmebrücken zum Teil schon anspruchsvoll. Da ist WDVS gnädiger, hüllt alles ein. Auch die Lastabtragungen werden bei KS schon weniger schwierig.