Beiträge von Thomas B

    Der TE muss vom Staffelgeschoss weg.

    Jein.


    Kein Staffelgeschoß im baurechtlichen Sinne, aber sicherlich wird das Wohngeschoß deutlich zurücktreten und somit als Staffelgeschoß (eingerücktes Geschoß) wahrgenommen werden. Schließlich sind es im OG etwa 740 m², im Wohngeschoß sollen es max. 250 m² werden.

    auf die Grundfläche des Geschosses selbst beziehen und nicht auf die des darunter liegenden Geschosses.

    Das ist korrekt:


    Vollgeschosse sind Geschosse, die vollständig über der natürlichen oder festgelegten Geländeoberfläche liegen und über mindestens zwei Drittel ihrer Grundfläche eine Höhe von mindestens 2,30 m haben.


    Diese Höhe meint mW jedoch nicht die Höhe innen, sondern vielmehr außen, also die OK der Dachhaut.


    Dennoch ist es möglich hier ein "Nicht-Vollgeschoß" zu kreieren. Man muss eben nur genug Anteile unter die 2,30m drücken. Das können zB Nebenräume sein (WC, Abstellraum,) oder mit einem Schrägdach arbeiten, welches dann eben entsprechend Anteile unterhalb dieser Höhe hat.

    Richtig, "Vollgeschoße" gibt es in Bayern nicht mehr, 1992 gab es den Begriff baurechtlich aber noch und daher gilt die damals gültige Regelung.


    Jetzt ist halt die Frage wie groß (Grundfläche) das Betriebsgebäude wäre und wie groß (oder wie klein) die Betriebsleiterwohnung dann maximal sein könnte um nicht als VG zu gelten. Hier wäre natürlich der Plan sehr hilfreich.


    Vielleicht wäre auch eine Mischlösung denkbar?


    EG = Betreib

    OG = Betrieb/ Büros und ein Teil der Wohnung (zB Wohnzimmer Küche Essen) und im -dann kleineren-...

    DG = Staffelgeschoß (kein VG) für die restlichen Räume


    Oder Privaträume OG u DG umgekehrt.....müsste man halt mal gucken


    Dafür aber müsste man die Örtlichkeit besser kennen. Pauschale Aussagen sind da immer etwas schwierig.

    Über den Fenstern sind die Stossfugen offen, wie es sich gehört. Vermutlich sind die eigentlich offenen Fugen über dem linken Fenster durch das WiGa-Profil verdeckt, so daß hier die Lüftung nicht mehr funktioniert - und die Entwässerung auch nicht. Grandios!

    Ja...könnte sein. Ich hätte dann oben auch Öffnungen erwartet (unterhalb des Blechs).


    Sollte das die Ursache sein, und das der TE nun schrieb, dass das Problem immer bei/ nach Regen auftrat, dann würde mich tatsächlich interessieren, wie man das in den Griff kriegen will. Selbst wenn man die Öffnungen oberhalb des Fensters wieder freilegen könnte (wie auch immer das geschehen könnte), so würde man dadurch ja auch nur den "natürlichen" Abfluss wieder herstellen. Hilft ja nun nicht wirklich.


    Um es offen und ehrlich zu sagen: Ich sehe i.A. nur eine Möglichkeit. Rückbau.

    So schnell konnste fast nicht gucken,

    ...mag sein...ich weiß es echt nicht. Klinkerfassaden sind hier im Süden eher etwas was man im Urlaub zu Gesicht bekommt, wenn man an die Nordsee fährt. Spezielle bautechnische Problempunkte tauchen hier mangels Klinkerfassaden so gut wie nie auf.


    Wenn das Problem tatsächlich Regenwasser sein sollte, weiß ich auch nicht, wie man der Problematik Herr werden will. Hoffen auf den Klimawandel könnte das Problem zwar lösen, würde aber die Sinnhaftigkeit eines Wintergartens in Frage stellen....

    Ja Ralf, schon......aaaaber:


    Das Phänomen trat ja auch auf, wenn es einfach kalt war, nicht unbedingt nur nach Regenfällen. Wenn es nach Regen tröpfelt kann es sich natürlich um Regen handeln, wenn es nicht regnet natürlich nicht.


    Und: Risse und Undichtigkeiten in der Fassade.. Bei echt starkem Regen, bei dem Wasser regelrecht an die Fassade gepeitscht wird, kann ich mir schon vorstellen, dass bei Undichtigkeiten in der Fassade auch etwas dahinter gelangt. Aber eben auch nur lokal, also dort wo eben ein Loch/ eine Undichtigkeit ist. Aber doch eher nicht über die gesamt Breite des Sturzes. Und auch nicht bei jedem kleinen Regenereignis.


    Auskühlung/ Abkühlung mit der Folge von Kondensat ist da für mich irgendwie stimmiger, weil es eben auch großflächiger auftritt.

    Wenn es denn Kondenswasser ist, ist das tatsächlich nicht ganz so einfach. Lüften (am Besten kontrolliert) dürfte helfen, so dass im Inneren eben keine Regenwaldatmosphäre entsteht, also die Wasserdampfsättigung absenken.


    Es kann natürlich auch eine Mischung aus mehreren Problemen sein.

    Andere These.


    Im Wintergarten ist es -verglichen mit außen- deutlich wärmer und feuchter (warme Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen). Du hattest ja auch von Regenwaldatmosphäre geschrieben.


    In der Nacht kühlt die Klinkerfassade ab. Auch im Sommer. Die Fassade aber reicht bis in den Wintergarten hinein. Ich könnte mir gut vorstellen, dass dieser Bereich der Fassade auch mehr abkühlt (Thema Wärmebrücke) und dabei eine kritische Oberflächentemperatur unterschritten wird, so dass Feuchtigkeit dort kondensieren kann.

    Sowohl als auch.


    Normale Treppen haben idR eine Steigung von 17,5 - 18,5cm Höhe. Ein paar mm hin oder her sei mal egal.


    19,5cm Steigungshöhe ist schon sehr steil. Das maximal Zulässige bei einer "notwendigen Treppe" sind 20cm.


    Die Tiefe der Trittstufe sollte m.E. mind. 26 - 27cm sein. Gerne auch ein klein wenig mehr. Geht häufig nicht....weiß ich. Aber 23,5cm sind gerade mal 0,5cm oberhalb der zulässigen Mindesttiefe von 23cm.


    Miss doch mal die Länge Deines Fußes aus. Gehe dann davon aus, dass der Fuß beim Hinunterlaufen natürlich nicht pepp an der Setzstufe anschlagen wird, sondern, dass der Fuß von selbiger einige cm Abstand haben wird. Das bedeutet dann, dass Du sehr wahrscheinlich (normal große Füße annehmend....Größe 42 = 26,5cm Fußlänge; Größe 44 = 27,8cm Fußlänge) immer mit den Zehen in der Luft hängst. Bergauf ist es weniger unangenehm.

    ...plus eine Waschmaschine, die auch zugänglich sein sollte.

    genau: sollte ;)


    Der Raum soll 1,62m breit werden.


    Beidseitig einlagig verputzt, bleiben etwa 1,59m.


    Hinter der WM die Anschlüsse und etwas Abstand zur Wand, sagen wir sparsame 10cm. Bleiben 1,49m


    Ggü. ist ein AP HKV. 12cm weg. Bleiben 1,37m


    Eine WM ist idR 60cm tief. Bleiben 77cm.


    Nun heißt es auf diesem Raum die Fronttür zu öffnen eine Wäschewanne darunter zu stellen um die Wäsche dort hinein (oder umgekehrt in die WM hinein) zu befördern. Man selber muss da auch irgendwie noch hin. Ich stelle mir das recht eng vor.


    Auch den Platzbedarf für die Hausanschlüsse halte ich für äußerst optimistisch.


    Alleine der Wasseranschluss. Erst kommt die Leitung ins Haus, dann Druckminderer, Wasseruhrbügel mit Wasseruhr....das ist auf 20 - 30cm Länge nicht darstellbar.


    "Oben" soll dann der Stromanschluss sein. Was heißt in diesem Falle "oben"??? Kommt die Leitung über Dach? Wenn sie von unten kommt, dann kommt da erst einmal der Anschlusskasten. Von dort geht es in den Unterverteiler (Sicherungen und Stromzähler). Auch das benötigt Platz.


    Mit dem 1,15m breiten WC könnte ich leben. Nicht sehr großzügig, es geht aber. Zumal der Planer beim Waschbecken auf eine Vormauerung verzichtet hat. Das hießt dann wohl, dass die Leitungen irgendwie in die Wände geklopft werden (dort lungern ja schon weitere Leitungen in den Wänden herum, so 2 x Entw. 1 x Abluft...Komisch das


    also kann die Wand zwischen Gäste-WC und HTR auch nichts mit der Statik zu tun haben

    Eine wenigstens mal mutige Aussage. Die Wand zum Treppenhaus kommt mit zarten 13,5cm daher, die besagte Wand zum HAR ist immerhin 5cm stärker. Ich würde von daher erst einmal nicht vermuten, dass die schlankere Wand die tragende ist. Vielleicht sind auch beide Wände nicht-tragend.


    Oder anders: wenn sich in den Wände derart viele Installationen befinden, würde ich die Tragfähigkeit der Wand ohnehin eher geringer einschätzen....


    Wirklich beeindrucken finde ich auch die Wohnraumtreppe. 15 Std. 19,5/ 23,5 cm.


    Damit befinden wir uns zwar knapp innerhalb der Mindestanforderungen von notwendigen Treppen, bequem oder wenigstens nicht unangenehm zu gehen ist das aber nicht. Ich empfehle einen handschmeichelnden Handlauf; man wird ihn wohl jedes Mal beim Begehen der Treppe benutzen wollen.

    Da ist ja genau der Grund warum ich hier mit meinem Problem aufgeschlagen bin,

    Das ist ja auch (unter anderem) Sinn und Zweck des Forums! Welcome!


    Und manchmal gib es eben auch keine Lösung oder zumindest keine gute (kluge) Lösung.


    Technisch dürfte man die Version mit der Rampe entlang der Grenze hinbekommen. Rampenlänge, Fahrspurbreite, Stellplatzabmessungen usw.....passt noch nicht ganz, aber das dürfte schon machbar sein.


    Aber gerade als Architekt sieht man ja nicht nur die technische Machbarkeit, sondern muss auch abwägen ob das Konzept insgesamt sinnvoll und klug ist. Sinnvoll (oder eben nicht sinnvoll), weil neben technischen Dingen auch abzuwägen ist welchen Aufwand ich betreiben muss (Verbau...teuer!!!, druckwasserdichter Keller, Beschichtungen....google mal spaßeshalber "Münchner Gruppe", Abdichtung von oben, usw usf.) für .....naja...um Autos zu parken.


    Großer Aufwand für eine megageile Hausgestaltung? Kostet extra? Naja...bringt aber auch was. Super Aufwand für megainnovative Haustechnik? Ich bräuchte es wohl eher nicht, aber wer auf solche Spinnereien steht....hej..ist doch klasse. Aber Unsummen für das Parken von Autos????


    Und: Wenn die technischen Notwendigkeiten (Rampe!) dazu führen, dass die Wohnqualität der Häuser massiv leidet (Bitte nochmals den "Garten" ansehen), dann muss man eben abwägen, ob der begangene Weg der Richtig ist.


    Und für mich kommt im Ergebnis heraus, dass das eben nicht der Fall ist. 4 WE statt 6 WE und alle ist paletti.

    Das Vorgehen wäre eher: Aus der Erfahrung haben wir Kosten/m² Wohnfläche oder /m³ umbauter Raum.

    Solche Werte ermittele ich auch immer. Zum Beispiel Bauherr will max. 450k ausgeben. Dann komme ich da bei einem angesetzten Preis von 1.500/ m² BGF auf 300 m² BGF, also 100 im Keller und je 100 in EG und DG, also ca.140 m² Wohnfläche. Nun werde ich also kein Haus mit 180 m² Wohnfläche planen, würde ja zu teuer werden. Dafür taugt der Ansatz, finde ich.


    Würde ich das als GU mit Festpreis machen müssen (?), so würde der Ansatz natürlich anders aussehen.


    450k ergibt bei einem Preis von 1.700 / m² BGF eine BGF von 165 m², also knapp 90 m² je Geschoß, also in etwa 126 m² Wohnfläche.


    Das Risiko bei so einer groben Kalkulation ist sehr groß und muss entsprechend abgesichert werden.

    Da fahre ich wohl mit einer kürzeren Rampe vor dem H1

    Das ist dann wohl das hier, oder?


    Während Dein Auto schon vor dem Rampenfuß abbiegt, wahrscheinlich die Seitenwand schwungvoll durchbricht, müsste das Auto eigentlich entlang der orangefarbenen Spur fahren.


    Mit einer Rampenlänge von ca. 10m wird die Steigung aber beachtlich sein müssen. Das Auto muss bis dahin unter der Erde verschwunden sein. Sagen wir 2,00m Durchfahrtshöhe, 30cm Deckenstärke, oben drauf die Begrünung von Haus 1...mindestens 30cm + Drainschicht 10cm....macht in summa 2,70m. Das wird 'ne steile Sache. Die 5,935 m davor wird man mindestens benötigen um in diese einfahren zu können. Deine Fahrspursimulation zeigte ja auch, dass das so nicht geht.


    Ich weiß nicht, ob ich es schon erwähnt hatte: Eine Tiefgarage funktioniert dort nur schlecht bis gar nicht, kostet Unsummen, bei überschaubarem Nutzen. Der Wert von Haus 1 mit kleinem Garten und Blick in eine TG-Zufahrt auf der Südseite dürfte auch nur an ganz hart gesottene Mieter (taubstumm? Stark sehbehindert) vermittelbar sein. Kann man sicherlich mit einem nicht unerheblichen Nachlass bei der Miete kompensieren, was aber der Intention maximaler Nutzung und Ertrag widerspräche....

    jetzt hab ich auch noch Angst mich drunter zu setzen

    Ja....hätte ich auch. Musst Dich Deiner Angst nicht schämen. Das ist eine ganz normale Schutzfunktion des Körpers vor Gefahrensituationen.


    Jetzt, wo das ohnehin recht fragile Teil so richtig freisteht, muss man mal sehen was der Wind so alles damit macht. Die Wirkung von Segeln und welche Kräfte da wirken können sind bekannt? Auf youtube gibt es da lustige "Fail-Videos" von Kite-Surfern. Deren Segel sind natürlich kleiner als das Dach....

    Paternoster unter der Erde

    Keine Ahnung was so ein Teil kostet, aber unter der Erde bedeutet natürlich eine recht beachtliche Baugrube.


    Bei 6 übereinander gestapelten Autos, würde ich mal von wenigstens 2,50m "Geschoßhöhe" ausgehen. Davon 5 Stück unter der Erde , würde also, ganz grob ein 12,5m tiefer Schacht bedeuten.


    Dennoch: Interessant finde ich das schon!

    Meint der AN er kann nach Ablauf der "Festpreisgarantie" den Preis ändern ?

    Ja komisch. Vor allem, wenn alleine die Zeitspanne bis zur Erstellung der Bauantragsunterlagen....

    10 Monaten vom Vertragsabschluss

    sein soll, dann die Bearbeitungszeit on top. Das bedeutet dann ja, dass vor Baubeginn der Preis neu verhandelt wird?


    Grundsätzlich kann ich den GU verstehen! Ehrlich jetzt! Wie will man in der jetzigen Zeit überhaupt eine Preisgarantie/ einen Festpreis machen? Die Materialpreise fahren Achterbahn, da kann man mE nicht seriös kalkulieren. Oder man schlägt soviel oben drauf, dass es dann doch geht. Auch nicht gut, wenn es so wäre.


    Und: Die lange Bearbeitungszeit (10 Monate bis Bauantrag) ist ja nicht das Verschulden der Bauherren. Theoretisch kann so eine Aktion auch in 1 o. 2 Monaten erledigt sein. Hierzu müsste man natürlich mehr wissen.


    Aber ich gehe davon aus, dass es einen fertigen Entwurf gibt, der möglicherweise nur ein ganz klein wenig angepasst werden muss. Wie komme ich darauf? Nun, ohne fertigen Entwurf wäre eine Kalkulation bzw. ein Festpreis wohl kaum möglich. Ein 120m² - Haus kostet idR weniger als ein 180m²-Slit-Level-Haus am Hang.


    Wenn also das Konzept steht, müsste das Thema Fertigstellung der Bauantragsunterlagen eigentlich sehr (!) viel schneller abzuhaken sein.

    Ich habe gerade eine verwegene Idee....

    Für Fahrräder?


    wenn der Maßstab stimmt, dann sind die Stellplätze, die von der Drehplatte aus angefahren werden an der Engstelle des "Tortenstücks" ca. 1m breit. Das ist schon recht schmal....irgendwie.


    Wenn ein Kästchen 1m sein sollte, dann wäre die Zufahrt mit 2m Breite immernoch schmal.

    bei einem Verkauf der WE wird man zumindest zum größten Teil die zusätzlichen Herstellungskosten für die TG über einen Verkauf der Stellplätze (zB 25 TEUR)

    Kurz mal gerechnet: 12 x 25.000 = 300.000.


    Nein, Du wirst die Mehrkosten für die TG nicht über den Verkauf wieder reinholen.


    Alleine die durch die dichte Bebauung notwendigen Verbaumaßnahmen dürften sicherlich über 100k kosten (womit noch nichts "ge"baut wurde, sondern nur "ver"baut). Das komplett genutzte Baufeld wird dann auch für Anlieferung, Lagerung, Baukran, Bauwagen/ Baucontainer sicherlich einiges an logistischem Hirnschmalz fordern.


    Die tatsächlichen Baukosten für die TG dürften sich sicherlich auch im Bereich von 300 - 400k bewegen. Oder mehr? Müsste man rechnen.

    Da die Firma laut deren Zeitachse (die wir mit unterschreiben mussten, die aber nicht Bestandteil des Vertrages ist) dann nochmal mehrere Monate - insgesamt bis zu 10 Monaten vom Vertragsabschluss bis zum fertigen Bauantrag - brauchen möchte, sind wir geneigt, den Vertrag wieder zu kündigen und weiter zu suchen, sonst wohnen wir in 2 Jahren noch nicht drin. Das Bauamt soll im Moment 5-6 Monate für die Baugenehmigung benötigen. Als Bauzeit gibt die Firma 12-15 Monate ab Baugenehmigung an.

    Fertiger Bauantrag sollte schon sehr viel schneller gehen. Sehr viel.


    Verweilzeit im Bauamt halte ich für sehr lange, allerdings erlebe ich derzeit auch gar merkwürdige Dinge. Entwässerungsgenehmigung... 5 - 6 Monate. Kein Personal....nunja.


    Also 10 Monate bis fertiger Bauantrag

    5 - 6 Monate für die Baugenehmigung

    12 - 15 Monate Bauzeit (das ist realistisch!).


    Mach dann also 27 - 31 Monate.


    Wenn diese Zeitachse jedoch feststand, warum habt Ihr das dann unterschrieben?


    Man kann ja nun schlecht argumentieren, dass sie zu langsam seien; sie haben es vielmehr vorher offenkundig kommuniziert und abzeichnen lassen. Vielmehr geht ja nun nicht.

    Vielleicht hat ja doch jemand von euch noch eine Idee?!

    Ja....klar doch:

    Wie wäre es alles etwas weniger verdichtet zu beplanen?

    Mir erscheint keine Variante gut zu sein. Es wird krampfhaft versucht auf dem Grundstück zu viel Wohnraum zu realisieren, der dann wohl gem. Stellplatzsatzung (?) zu einem entsprechend hohen Bedarf an Stellplätzen führt, die oberirdisch nicht realisierbar sind.


    Der Aufwand aber für eine Tiefgarage steht m.E. in keinem Verhältnis zum Nutzen. Bei großen Wohnanalgen geht es meistens nicht anders. Bei lediglich 6 Einheiten ist der Aufwand aus meiner Sicht nicht darstellbar; die Kosten sind (je Einheit) immens.


    Daher -und auch angesichts dem Umfeldes!- sehe ich hier eine weniger verdichtete Bebauung als die sinnvollste Lösung an. 4 DHH statt 6 RH zum Beispiel.


    Ich weiß, dass angesichts hoher Grundstückskosten der teure Grundstücksanteil auf möglichst viele Schultern verteilt werden soll. Andererseits würden mit der TG-Lösung die Baukosten gleichzeitig massiv in die Höhe gehen, so dass ich die Herangehensweise für falsch halte.


    Alleine die Kosten für den Verbau dürften im 6-stelligen Bereich liegen (die dargestellten Teile reichen hier sicherlich nicht, da auch im Bereich der "Gärten" der Reihenhausbebauung sicherlich Verbaumaßnahmen nötig werden). Die Tiefgarage als solches, wasserdicht, Oberflächenbeschichtung, Ampelsystem, Entwässerung, usw. usf. wird weitere Unsummen verschlingen. Diese großen Beträge sind dann auf die 6 Einheiten umzulegen. Instandhaltung kommt on top.


    Gleichzeitig sitzen die RH so nahe an der Westgrenze, dass deren Gärten/ Freiflächen geradezu mickrig ausfallen. Das mindert den Wohnwert, mindert den Ertrag/ Miete.


    Das technisch/ rechtlich maximal Mögliche ist nicht immer das Richtige! Ich würde hier deutlich weniger überbauen.

    zu 1.: Ein Bodenaufbau wie folgt von oben nach unten

    Bodenbelag
    Heizestrich (in Nenndicke)
    Heizleitungen mit dazwischen Heizestrich
    Trittschalldämmung / Wärmedämmung
    gebundene Schüttung zwischen und über Installationsleitungen
    Stahlbeton-Rohdecke

    Ja...so isses. Wir rechnen.


    1. Belag 10 - 15mm (je nachdem....)

    2. Estrich 50 - 65 mm (je nachdem ob Anhydrit oder Zement)

    3. TSD (Tackerplatten). Meines Wissens ab 20mm erhältlich

    4. WD mind. 40mm um darin Installationsleitungen unterzubringen.


    Summe 120 - 140mm FB - Aufbau. Ob das dämmtechnisch reicht weiß ich natürlich. Aber technisch geht es nicht schlanker. Die 13cm FB-Aufbau sind also schon mal eher knapp bemessen, aber nicht unmöglich.

    Wir bauen in Hamburg ein Einfamilienhaus im Holzrahmenbauweise mit einem Gesamtbudget von 700.000 Euro brutto (anrechenbare Baukosten von der Architektin geschätzt: gut 500.000 netto).

    So weit, so gut....


    Außerdem groß, 170 qm Wohnfläche plus 100 qm Keller

    Das kann hinkommen. Das wären (in etwa) 270 m² x 1,25 = ca. 340 m² Bruttogeschoßfläche x 1.500 Euro = 510.000.


    Dann ist der Preissprung auf...

    gut 900.000 Euro

    unbedingt erklärungsbedürftig. So etwas kann passieren, wenn irgendwelche Features benötigt oder gewollt werden, wie zB....

    die Wendeltreppe vom Keller bis unters Dach ... 50.000 Euro

    Wobei mir nicht ganz klar ist, wieso eine 3-geschoßige Treppe (also KG - EG; EG - OG, OG - DG) je Geschoß etwa 16.000 Euro kosten muss. So etwas kann natürlich sein, wenn man sich das was Außergewöhnliches gönnt (kann man ja machen!) oder wenn man spezielle Vorlieben bei der Materialwahl oder Treppengestaltung umgesetzt sehen möchte.


    Vergleichsbeispiel: Normale "Zweiholmtreppe" über drei Geschoße zu haben schon ab ca. 10.000 Euro. Also 10.000 für alle drei Geschoße! Der Mehrpreis von ca. 40.000 kann durchaus i.O. sein, wenn die Konsequenz einer entsprechenden Treppenplanung/ Treppengestaltung dem Auftraggeber klra war. Das hätte sich natürlich auch in der Kostenschätzung niederschlagen sollen!


    Die meisten Gewerke wurden direkt vergeben.

    Habe ich gerade auch gemacht. Allerdings ging es da um den Dachstuhl über einer Garage und ich war froh (habe Beziehungen spielen lassen, auf die vielen schon bewältigten Projekte hingewiesen, ... etwas gebettelt....welch unwürdiges Schauspeil), dass ich Jemanden gefunden hatte, der bereit und willens war das Projektchen überhaupt zu machen.... bei echten "Gewerken" geht das so natürlich nicht.


    Und so...

    Die Angebotserstellung haben passenderweise auch gleich die Gewerke gemacht.

    ..erst recht nicht. Ausnahme: Technische Gewerke (Heizung/ Sani). Die schreibt entweder der TGA-Planer aus, den sich aber 98,5% der Häuslebauer sparen, oder man nimmt ein Angebot eines Heizung- Sanitärmenschen.


    und bei den Malerarbeiten lagen allein die Angebote schlappe 100% über ihrer Schätzung.

    Das wäre mir eine zu isolierte Betrachtung. Man kann sich nicht ein "schlechtes Gewerk" rausgucken. Es zählt das Gesamtergebnis.

    Architekten-Wechsel ist wohl kaum möglich, denn wer würde solch ein Projekt übernehmen wollen?

    Das sehe ich auch so....wer will das?

    Die Baugenehmigung ist da. Eine Schleppkurvenberechnung/Analyse oder wie es auch immer heißt kriege ich mit Sicherheit auch nicht, da ich gemerkt habe wie oft er der Frage nach dem Längsschnitt der Rampe und der Schleppkurven ausgewichen ist.

    Dann weiß der Kollege evtl. dass da etwas nicht so ganz stimmt oder mindestens mal nicht gut ist. Sollten sich die beiden Stellplätze 3 + 4 als nicht nutzbar herausstellen (= nicht gebrauchstauglich), wäre es für den Kollegen jetzt billiger hier nachzubessern (sofern das möglich ist). Später, wenn das Ganze umgesetzt worden ist können ihm hier ganz empfindliche Schadensersatzforderungen blühen. Im schlimmsten Falle sind die beiden Stellplätze tatsächlich gar nicht nutzbar und das Haus hat dann faktisch 2 Stellplätze zu wenig. Solange es kein Offizieller merkt....

    Wenn ich mir das Aushubmodel so ansehe, dann dürfte sich die Baugrube fast über das gesamte Grundstück erstrecken.


    Da drängt sich spontan die Frage auf wo ein Kran stehen könnte? Oder wo Material gelagert werden kann? Oder wo ein Bauwagen/ Bauklo seinen Platz finden soll? Das mag sich jetzt "kleinkariert" anhören, aber ich wage die Vermutung, dass Ihr das kaum einfach auf die Straße werdet stellen können. Ich denke daher, dass Ihr auf der Südseite und der Westseite wohl einen Verbau planen solltet (zumal sich die Baugrube wohl ohnehin bis auf die Nachbargrundstücke erstrecken würde)

    Die TG ist nicht toll, das ist denke ich jedem klar aber er macht das auch nicht um mich zu ärgern, würde ich mich mal behaupten. Der Platz ist doch begrenzt...

    Das ist so nicht richtig!


    Es gibt enge Tiefgaragen, es gibt großzügige Tiefgaragen, es gibt dunkel-düstere Tiefgaragen, es gibt (tatsächlich) architektonisch anspruchsvolle Tiefgaragen, usw. usf.


    Aber für alle Tiefgaragen gilt gleichermaßen, dass sie gewissen Mindestanforderungen zu erfüllen haben.


    Das sind einmal die Stellplatztiefen/ - breiten, sowie die Fahrgassenbreite. Daran bemisst sich, ob eine TG "gebrauchstauglich" ist oder eben nicht. Wenn Du zB beim letzten Stellplatz nur 6m Fahrgassenbreite hast, dann entspricht dies zwar gerade so der GaV, ist aber -so sehen es die TG-Fachleute- nicht gebrauchstauglich, da dank immer größer gewordener Autos der Platz zum Ausparken schlichtweg nicht reicht. Man muss dann mehrfach vor- und zurücksetzen. Beim letzten Stellplatz (vor der Wand) sollten (!) es mW 6,50m sein. Das nur als Beispiel (was ja bei Dir auch erfüllt wäre!).


    Nun sind aber auch die Schleppkurven/ Wenderadien sind zu beachten. Mir ist einfach nicht klar wie man auf den Stellplatz 3 + 4 gelangen soll. Lass das Deinen Architekten doch mal mittels Schleppkurven graphisch darstellen. Dann siehst Du weiter.

    so wie in dem Foto mit der Schleppkurve bereits skizziert)

    Auf diesem Screenshot fährt das Auto aber gar nicht bis zum Rampenfuß, sondern stürzt sich kühn schon vor Ende der Rampe in die Tiefe. Stunt-Garage?


    Tiefgaragen sind aus meiner Sicht selten wirtschaftlich. Je kleiner, desto schlimmer. Teilen sich zB 20 Autos eine Zufahrtsrampe (rein kalkulatorisch) und ein TG-Tor usw., dann ist das anteilig natürlich günstiger als wenn es durch 4 Parteien geteilt wird.


    Bitte auch berücksichtigen, dass Tiefgaragen entlüftet werden müssen (Abgase!). Auch dafür gibt es Regeln und es bedeutet idR, dass große Entlüftungsteile oberirdisch sichtbar sein werden. Diese schränken dann die Nutzung zusätzlich ein.


    nd klar, der Vorgarten bei H1-H4 ist eher ein Grünstreifen, aber es wird zum Ausgleich eine schöne Loggia an der Terrasse sowie eine Dachterrasse geben,

    Das hört sich nach einer hohen Bebauung an EG- OG - DG...? Geht das mit den Abstandsflächen, die sicherlich auch in Hessen einzuhalten sind.