Beiträge von Thomas B

    Kannst du mir ein Produkt (FBH) nennen? Damit ich sehe was du da meinst.

    CAF-Estrich ist ein Calciumsulfat-Fließestrich. Oder auch Anhydritestrich. Also auf Gipsbasis, etwas dünner machbar als mit Zementestrich.


    wenn der Unterboden (Kellerdecke? Bodenplatte?) zum Kamin hin ansteigt, dann reichen aber auch beim CAF-Estrich 30 mm nicht. Da müsste man dann die Heizleitungen aussparen (=keine dort verlegen). Man könnte aber auch darüber nachdenken, den Anstieg dort abzustemmen.


    Viele Wege führen nach Rom. Man sollte nur aufpassen später auch wirklich in Rom zu landen...

    Bei dem Aufwand (rumfräsen und den Estrich in handliche Meterware verwandeln... ;) ) würde ich eher dazu tendieren den kompletten Estrich zu entfernen, Höhenunterschiede zu egalisieren (zB mit einer sog. gebundenen Schüttung) und dann eine neunen, etwas schwächeren/ dünneren Estrich mit FB-Heizleitungen verlegen. Dünner heißt dann idR auch, dass das Thema Zementestrich schwierig werden wird. Aber da könnte man auf einen CAF-Estrich (= Fließestrich) umsteigen, der mit geringer Dicke auskäme.


    Ihr könnt das mit dem Fräsen natürlich auch versuchen. Sollte das nicht klappen, was vermutlich so sein wird (ganz sicher in den ohnehin schon dünneren Bereichen), so wäre der Abbruch und Abtransport im Nachgang deutlich einfacher, weil der Estrich bereits in handliche Stücke gesägt worden ist....

    Wie gesagt, der Heizungsinstallateur hat es als gut gefunden.

    Logo, der verdient an den Arbeiten natürlich auch Geld. Das findet der natürlich gut.


    Ich fasse mal ein paar oben genannten Punkte zum besseren Verständnis zusammen.


    1. Vorlauftemperatur. Diese ist bei einer "normalen" Heizung, also mit Heizkörpern im Bereich von 55°C. Kleiner Heizkörper -> hohe Temperatur. FB-Heizung: großer Heizkörper (nämlich der gesamte Estrich) -> niedrige Temperatur.


    2. Wärmeverlust. Ist der Estrich nach unten nur schwach/ gar nicht gedämmt, so heizt man natürlich nicht nur den Wohnraum, sondern auch die darunter liegende Decke bzw. den Keller. Hier würde sich natürlich anbieten die Kellerdecke zu dämmen.


    3. Konstruktionsstärken. 50mm Estrich um 22mm zu reduzieren mag gehen, bei 30mm geht das zerstörungsfrei nicht. Daher dann keine FB-Heizung in diesen Bereichen.


    4. Berechnungen: Man kann den Heizbedarf tatsächlich rechnen. Kann idR auch der Heizungsbauer. Das ist wichtig um zu sehen/ zu ermitteln, ob die zur Verfügung stehende Fläche des Estrichs ausreicht um den Raum warm zu bekommen. Bei kleinen Bädern reicht die FB-H häufig nicht, weswegen immer wieder Zusatzheizzungen (zB Handtuchheizkörper) installiert werden müssen um eine ausreichende Heizleistung herzubekommen. Wie das bei Dir aussieht wissen wir aber natürlich nicht.

    Leider mussten wir jetzt feststellen dass er punktuell 1-2m² nur noch 30 mm ist. Am Rand um den Kamin herum.

    Warum die kritischen Bereich nicht einfach aussparen, also dort eben keine FB-Heizung einbauen lassen. Wenn es sich nur um 1 - 2 m² handelt dürfte das für das Wohlbefinden (ausreichend Wärme) im Raum von untergeordneter Bedeutung sein.

    Ich hatte mich ohnehin gefragt, wie das geht, dass eine Versicherung den Schaden an einem alten haus zu begleichen willens wäre (siehe hier auch das Zitat, das Wolfgang in Nr. 92 eingefügt hatte).


    Andererseits hatte der TE ausgeführt, dass dies eine extra Klausel, die auch extra Geld gekostet hat, im Vertrag gewesen sei. man könnte auch sagen: ganz schön "ungewöhnlich", dass eine Versicherung dies macht.


    Dass dies wohl nicht die allerschlaueste Idee war hat die Versicherung nun wohl auch bemerkt und möchte nun wohl aus der Sache herauskommen. Schade, dass der TE sich hier nun absentiert, wo es gerade so richtig interessant wird (nicht ironisch, sondern wirklich so gemeint).

    ....allerdings teils örtlich durch Feuer, Krieg, Archiveinstürze, Schimmelpilzbefall nicht mehr in öffentlicher Hand verfügbar.

    ...und somit kann man doch nicht annehmen, dass dies alles Schwarzbauten waren/ sind nur weil nach über 100 Jahren irgendwelche Akten fehlen/ verschwunden sind.


    Btw. ich hatte auch schon Häuser in der Mangel, die deutlich jüngeren Datums waren und für die keinerlei Unterlagen mehr auffindbar waren (50er jahre).


    Andererseits: Vor ca. 3 Jahren wurde ich beauftragt ein Mehrfamilienhaus (irgendwas um die 26 kleine Appartements) in ein Hotel umzuplanen. Ich bat den Bauherrn mit dem Erwerb der Immobilie zu warten bis wir über deren rechtlichen Status Bescheid wissen. Nix da, sagte sich der kühne Mann und schlug zu. Das Gebäude sei irgendwo in den 60er Jahren erbaut worden, so wurde ihm beschieden.


    Ich sah es mir dann an und "entdeckte", dass überall Holzbalkendecken verbaut sind und äußerte leise Zweifel am Baujahr.


    Der Weg führte mich alsdann ins Stadtarchiv. Und siehe da. Es handelte sich um ein 3-Familien-Haus aus dem Jahre 1902. Okay...gut 60 Jahre daneben. Kann schon mal passieren.

    Der rechtliche Status: das DG wurde in den 90er ausgebaut, dafür gab es auch eine BG. der Rest: Nichts. Rechtlich immernoch 3-Familen-Haus mit insgesamt (ca.) 26 schwarz errichteten Appartements.


    Okay, das ließ sich rechtlich lösen durch Bauantrag usw., jedoch poppten da Forderungen an Stellplätze auf, der sich durch den angenommenen Bestand, der eben keiner war, als illusorisch entpuppte.


    Manchmal ist so ein Archiv schon was Großartiges.

    Mal zu Ende gedacht. Es gibt ja nun auch noch sehr viele alte Häuser, also deutlich älter als 1920. Für die gibt es sicherlich oftmals keine BG, schlichtweg weil es so etwas früher in dieser Form gar nicht gab.


    Die gesamte Erlanger Innenstadt (Neustadt) wurde ab 1686 errichtet. Dafür gibt es ganz sicher keine BG. Wie auch. Dennoch käme Niemand auf die Idee die Innenstadt oder einzelne Gebäude darin als Schwarzbauten bezeichnen zu wollen.


    Der Thematik Einhaltung von Statik, Brandschutz und GEG mag ich auch nur in Teilen folgen. Klar: Statik wäre schon gut :). GEG sehe ich hingegen nicht (zumindest nicht in Bayern; mag in anderen Bundesländern anders geregelt sein, würde mich aber echt wundern).


    Die BG klärt nur das baurechtlich Relevante (also Höhen, B-Plan-Konformität, Abstandsflächen, Wohnflächen usw. usf.). Bautechnisch hingegen wird in der BG kaum etwas gefordert (Statik...ja..ja...schon klar).

    Wenn das WE 18./ 19./ 20.09. noch eine Option wäre (ich weiß....langsam wird es etwas viel), dann wäre noch der Entlas Keller geöffnet:


    ENTLAS KELLER ERLANGEN | Unser Keller am Erlanger Berg


    Dort gibt es kilometerlange Felsenkeller, in denen früher das Eis für die ortsansässigen Brauereien gelagert wurde um im Sommer ebenfalls eine Kühlung zu haben. Nachdem Herr Linde dann eine Kältemaschine ersonnen hatte, brauchte es diese nicht mehr.


    Man kann diese allerdings besichtigen....

    ENTLAS KELLER ERLANGEN | Führungen durch das Kellergewölbe


    ... und hinterher ein dort gebrautes Bier genießen.


    ENTLAS KELLER ERLANGEN | Bier und Getränke


    Ende September allerdings endet die "Kellersaison", so dass es im Oktober zu spät wäre und ich bin zudem am letzten September-WE nicht da.


    Unnötig zu erwähnen, dass der selbe Matthias auch hier Führungen macht, allerdings im Auftrage der Kellerbesitzer. Den Braumeister Vincenz Schiller können wir bei Interesse ebenfalls dazuholen. Man kennt sich halt...

    So...wieder zurück aus dem Wochenende. War etwas absent.


    Habe nochmals recherchiert. Ihr habt ja mitbekommen, dass Bamberg ein eher teures Pflaster ist. Das mag durchaus der schieren Menge an Besuchern und auch dem Angebot an Hotels geschuldet sein. Jedenfalls fällt immer öfter das Wort "Overtourism". Beschauliche Gassen....das war einmal.


    In Erfurt musste ich für ein Zimmer im ibis-Hotel seinerzeit 132 Euronen berappen. Für eine Nacht. Auch nicht gerade ohne....


    Neben Bamberg gäbe es noch eine weitere Alternative. Sicherlich nicht so "mondän", weil eben kulturhistorisch betrachtet eher ein "Mauerblümchen", aber gerade für Architektur-/ Bauinteressierte mit einigen Schmankerln.


    Und zwar die -aus meiner Sicht- nächstgelegene Stadt, Erlangen.


    Es gibt hier eine Altstadt und eine Neustadt, wobei mit der "Neustadt" 1686 begonnen wurde, als vertriebene Hugenotten in großer Zahl angesiedelt wurden. Es entstand eine barocke Planstadt, die in großen Teilen noch gut erhalten ist, wenngleich ein paar echt fiese Bausünden schon zu beklagen sind.


    Hier mal etwas reinschauen:

    Hugenottenstadt Erlangen: die barocke Planstadt


    Insgesamt touristisch unaufgeregt, unspektakulär, aber eben bauhistorisch ganz interessant.


    Übernachtungen gibt es in der Umgebung für überschaubares Geld, so zB der Landgasthof Schuh, gleich bei mir um die Ecke (ca. 3km): Einzelzimmer: 60.00 Euro inkl. Frühstück

    Doppelzimmer: 90.00 Euro inkl. Frühstuck für eine Nacht. Ansonsten auch sehr gute Küche dort!


    Stadtbesichtigung mit Führung? Kein Problem. Macht ein Freund von mir! Den kenne ich nun schon seit...ach herje....30 Jahren. Macht er einfach gut.

    ERlangen ERleben - Stadtführungen, Sightseeingtours


    Wenn man zwei Nächte einplanen wollte, was ich nicht für verkehrt hielte, könnte man auch einen Tag Bamberg machen (mit der Bahn sehr einfach zu erreichen) und einen Tag (oder einen halben Tag) Erlangen.


    Es gibt noch andere Kleinode hier, aber das würde dann wohl den Rahmen endgültig sprengen. Macht Euch mal schlau, auf was Ihr Lust hättet.

    Nun mal ernsthaft. Tatsächlich haben wir das Bewässern des Gartens auf ein Minimum reduziert (einige Pflanzen, die sonst eingingen). Ansonsten haben wir eh einen Naturgarten mit vielen Insekten, blühenden Pflanzen usw. Wenn die dann mal vertrocknen, ist es eben so.

    Viele Ausreden, Feuchtigkeit im Keller.


    Entscheidend wäre für mich nicht, ob alles stimmt was vorgetragen wurde, sondern, ob es im Ergebnis (kein Wasser im Keller) passt. Scheint ja nicht zu passen, insofern kann es Dir erst einmal egal sein woran es lag (Verarbeitungsfehler, falsches Material,....), solange das Ergebnis am Ende, also nach erfolgter Nachbesserung, passt.


    Vielleicht sollte man hier mal mit der Hinzuziehung eines Sachverständigen "drohen" um denen mal Beine zu machen.

    kann die KI in vielen Fällen wahrscheinlich schon heute mindestens genauso gut wie ein Ingenieur

    Ist das so?


    Ich dachte die KI zieht die Infos aus tausenden und abertausenden Seiten aus dem Netz.


    Eine Begründung für eine Freistellung vom B-Plan ist aber sehr speziell, bezieht sich immer auf das örtliche Baurecht (B-Plan, Gestaltungssatzung usw.) und muss das Umfeld (--> Umfeldanalyse...was wurde dort gebaut? Gibt es schon andere Überschreitungen? Präzedenzfall ja/ nein? usw.) im Blick haben, muss ggf. auch im Vorfeld mit dem entsprechenden Sachbearbeiter das Gespräch suchen....

    Überflüssig sicherlich nicht, denn wer definiert Dinge (Material), versteht Zusammenhänge (B-Plan ja/ nein --> §34?, Wie fügt sich etwas ein? Wie begründet man Baugrenzenüberschreitungen? usw usf). Wer macht Bauleitung ? (AI sicherlich nicht).


    Aaaaaber: Im Entwurfsbereich werden sicherlich viele Bauherren mit ihren AI-generierten Entwürfen vorstellig werden.


    Nochmals aaaaaber: Bis das so weit ist, dass es funktioniert bin ich eh raus aus der Nummer.

    Zitat

    PS: Das ist ja doof. Man klickt auf das animierte Zungerausstreck-Emoji und bekommt das statische angezeigt.

    Ja klar....ich habe den Rechner übernommen. Da wird sich nun so einiges ändern. Und das ist nur der Anfang.....


    Zitat

    Also schnell betrunken machen und den Rechner wieder zurückholen

    Sooo schnell wird das nix. aber....Versuch macht kluch. Also : Her mit den Getränken

    Das juckt die nicht im mindesten.

    Naja...stimmt so nicht.


    Es gab eine zeitlang den Versuch mit Anrufen von "Microsoft" (vermutlich irgendwo aus Fernost, ich würde vermuten China). Da wurde man freundlicherweise von M angerufen um einem mitzuteilen, dass etwas Schlimmes mit deinem Rechner geschehen ist, man würde aber sofort helfen. Laden Sie mal dies oder das runter und zack hatte man sich selber eine Schadsoftware runtergeladen. Dämlich? Natürlich. Ein Freund von mir hatte das dann auch tatsächlich gemacht. Noch dämlicher. Für -ich glaube- 400 Euro konnte man dann aber ein "Gegengift" erwerben.


    So...ich fand das irgendwie ganz erheiternd und dachte mir,...ach sprich doch mal mit den Flachpfeifen. Gesagt, getan. Ich gab mich erschüttert ob des Schadens und begann ein wenig mit denen zu plaudern, was denn nun alles im Argen läge, wie ich darauf reagieren könnte und dass es natürlich super-nett sei, dass man sich um mich kümmerte...und grinste mir dabei einen. irgendwann aber, nach vielleicht 4 - 5 Minuten wurde es mir zu blöd und ich brach das Gespräch ab.


    Die hatten aber natürlich mitbekommen, dass da einer nicht gleich auflegt, den man einfach nur noch etwas überzeugen muss. An dem und den folgenden Tagen unzählige Anrufversuche. War dann auch irgendwie unschön, zumal ich die Lust an der Konversation verloren hatte.

    Hier ist das Verhältnis Welterbestätte zu Tourist noch bei 1:1. In der Hochsaison.

    Wir hatten doch 2023 ein EFB-Treffen in Erfurt. Das ist auch im Osten.-


    Da gab es Menschen. Sogar auf der Straße....


    Aber nein..... an dem Tag hatte Deutschland kein Spiel. Das war der 15.06.





    Und auch im Dom, bei den Stifterfiguren, waren nicht alle verfügbaren Plätze besetzt....


    Die Stadt war wie ausgestorben. Ein paar wenige Touristen, noch weniger Einheimische. Gespenstisch.

    I wo.


    Es war nicht heiß, als ich geradelt bin. Morgens sogar eher frisch.


    Kann gerne noch weitere Bilder aus der Innenstadt inkl Fußgängerzone einstellen. Absolut leergefegt….

    Hoffentlich hat die Kraft noch bis Freyburg gereicht...die dortige Weinkellerei der Winzergenossenschaft ist sehenswert. Rohrleitungen in Klarglas...mit fliessenden Wein.


    Apropo Dom: Waren denn die 4 neuen Domfenster schon zu sehen? Wurden ja letztens eingeweiht.

    Dazu kann ich nichts Kluges sagen. hatte mich tatsächlich eher für die Hauptattraktionen interessiert. Immerhin hatte ich den Dom fast für mich alleine. Anfänglich waren noch 3 oder 4 andere Touris dort, dann irgendwann .... Einsamkeit. Schön um alles in Ruhe zu betrachten, aber irgendwie eine Geisterstadt. Der Hauptplatz abends, bei mildem Wetter....nicht gerade überquellend vor übervollen Cafés, flanierenden Menschen...Lebensfreude?


    Auch in den Straßen und Gassen rund herum....alles tot. Nichts los. Aber so was von nichts. Gar nichts.....

    Es ging von Möhrendorf durch das Fichtelgebirge zur Saale, an selbiger entlang bis zur Elbe und weiter nach Hamburg.

    Wegführung am Saale-Oberlauf sehr bergig und teilweise mäßig gute Weggstrecke. Wird dann ab Saalfeld aber sehr viel besser und kaum noch Anstiege

    Ich hätte natürlich auch Uta von Ballenstadt posten können. Dann wäre es aber wohl etwa zu einfach gewesen:



    Die anderen Stifterfiguren sind kaum weniger eindrucksvoll und eben nicht nur brav und bieder dreinblickend, sondern durchaus grimmig, genervt, furchtvoll....