Beiträge von Thomas B

    Ich sehe da auch keine Fuge. Diese könnte sich zwar keck hinter dem Fallrohr verstecken, aber die das Mauerwerk bildenden großformatigen Steine lassen mich an der Anwesenheit einer Fuge zweifeln. Auch der Kniestock, der betoniert aussieht, lässt keinerlei Fuge erkennen.


    Sollte also das Außenmauerwerk einfach durchgemauert worden sein, dürfte die "Schwachstelle" gefunden sein. Eine Übertragung über das WDVS sehe ich hier dann als nachrangig an.

    Außen höher. Das ist der Höhenunterschied, der sich durch die (hier noch fehlende) Bodenplatte + Dämmung ergibt. Die Außenkante (rechts auf dem Foto) stellt also die Höhe der späteren, fertigen Bodenplatte dar. der Erdhügel in der MItte wurde natürlich noch abgetragen. Der ist dort nicht so verblieben....

    Ein paar Fallstricke gibt es noch. Erstmal muss das baurechtliche abgeklopft werden. das ist aber recht einfach zu prüfen (B-Plan, LBO...), das schafft ein Planer in ein paar Stunden.


    Dann aber gilt es das ganze auf Umsetzbarkeit zu checken. Deine Skizze gibt Auskunft über Deine Raumwünsche. Bedenke aber, dass die Wände natürlich keine zarten Linien auf einem Stück Papier sind, sondern auch eine Dimension aufweisen (= Dicke). Je mehr Innenwände, desto mehr Fläche geht flöten.


    Und: Wenn das Ganze bis dato eine Garage war, so werden an Wohnräume gänzlich andere Anforderungen gestellt. Da beginnt bei der Wärmedämmung und endet mit den benötigten Mauerwerksöffnungen, also Fenster und Türen. Ein Auto/ eine Werkstatt benötigt davon deutlich weniger.


    Am Ende stellt sich die Frage, ob der Umbau lohnt oder ob man den Anbau nicht besser komplett neu macht.

    Sin wir nicht alle ein bischen Thomas?

    Niemals!


    Kai-Michael. Da ich ja hier "der Gute" bin, sei es mir erlaubt anzumerken, dass Deine Vorgehensweise tatsächlich nicht zielführend ist.


    Wie geht man vor?


    Erstmal Grundstück haben und dann ein Baugrundgutachten auf dem Bauareal fertigen lassen. Noch besser wäre, wenn es vor Erwerb des Grundstücks ein solches gäbe. Das kann kaufentscheidend. Trifft man auf gut tragfähigen Boden, nicht aber auf Fels (Bodenklasse 6 u. 7) wäre es schön, trifft man auf Torflinsen oder sogar eine anstehende, nicht tragfähige Torfschicht wird es schnell sackteuer. Pfahlgründungen usw.


    Dann wären Überlegungen ob Dämmung, wieviel Dämmung, Kimmsteine ja/nein,... obsolet.


    Man hat also (hoffentlich) geeigneten Baugrund. Es folgt der Entwurf/ die Gestaltung, die zudem auf die Genehmigungsfähigkeit (B-Plan? §34 BauNVO,... örtliche Gestaltungssatzung,...) abgestimmt sein muss. Diese sollte wirtschaftlich klug sein (Bündelung von Installationssträngen, nicht zu akrobatische Deckenspannweiten usw.).


    Wenn das alles steht, kann man anfangen sich über bautechnische Details Gedanken zu machen. Auch hier ist viel Spielraum. Mehr Dämmung unter die Bodenplatte oder mehr on top? Welche Dämmung? Wieviel FB-Aufbau Höhe. Dabei spielen ein paar cm keine Rolle. Ob der Raum nun 2,50 oder nur beklemmende 2,48m hoch ist merkt Niemand. Im "schlimmsten Fall" legt man halt die erste Steinschicht auf eine etwas stärkere Mörtelschicht und schon hat man einen cm wieder rausgeholt.


    Das ist dann Finetuning. Aber vor der Politur er Oberfläche, sollte nicht nur die erste Poliermasse aufgetragen werden, sondern erst einmal die zu polierende Oberfläche als solche (gedanklich/ planerisch) vorhanden sein.

    1.) Im OG sind ja eigentlich 12cm FB Aufbau geplant daher wollte ich wie ich jetzt von dir gelernt hab 1cm mehr also 13cm nehmen. Im Aktuellen Bau habe ich 12cm. Find ich aber persönlich zu wenig. ABER ich habe genau eine Deckenhöhe von 2,50m was ich sehr schön finde. Wo würdest du den 1cm mehr hinarbeiten. 1cm mehr Estrich oder 1cm mehr Dämmplatte als Installationsebene?

    1cm weniger Raumhöhe merkst Du nicht. wenn 1cm FB-Aufbauhöhe fehlt dann merkst Du das. Ich würde immernoch bei 14cm landen.


    2.) TWP steht denk ich mal für TragWerksPlaner oder? Mein Architekt macht nur den Bauntrag. Statik macht dann die Baufirma mit der ich schonmal gebaut habe. Wenn die Baufirma Statik macht sollten auch die gleich die Mattenformation+ Stahlberechnung machen oder kann das dann wiederum der Architekt machen?

    Die Bewehrung und so weiter kann idR auch eine Rohbaufirma bzw. der Deckenlieferant machen. Wenn alles easy ist. Wenn nicht, dann eher nicht. Ein Architekt hingegen kann das gar nicht. Auch nicht mit Fahrradhelm.

    3.) Ich würde gerne nach dem Kalksandstein 18cm WLG032 Steinwollen nehmen und dann den Klinker(zweischalig). Ist das eine Kerndämmung? Sprich könnte ich da auf den Luftspalt verzichten?

    Bei uns hier gibt es Klinker kaum, bin von daher a kein Experte. Aber wenn Du den Klinker ohne Luftspalt direkt an die Dämmung klatscht, dann ist das ein Kerndämmung. Dann brauchst Du auch keinen Luftspalt.

    FB Aufbau OG: 65mm Zementestrich + 40mm Dämmplatten EPS + 20mm Tritschalldämmplatte + 10mm Belag= Sind 13,5cm


    Würde auch 6cm Estrich gehen? Dann wäre ich bei genau 13cm

    Ich würde 14cm als Minimum ansehen. Zum einen weil man auch Toleranzen ausgeglichen muss. Eine Deckenplatte/ Bodenplatte hat schnell mal einen cm Gefälle oder es gibt Unebenheiten oder oder. Das sollte nicht auf Kante genäht werden.


    ich würde eine FB-Höhe daher -wenn sie rechnerisch zB mit 15cm machbar wäre- eher mit 16cm planen. das ist fehlertoleranter.


    Oder bei Dir: 13,5cm sind machbar; unter 14cm würde ich nicht gehen.


    So ein Quatsch. Es wird erst der Bauantrag versendet und nach der Genehmigung gehts in die Statik.

    Jein. Statik kann man nachliefern...klar. Aber ich habe gerne schon früh einen TWP mit im Boot, außer es wird eine ganz einfache Kiste. Alle Wände brav übereinander. Deckenspannweiten von 4,50 - 5,00m...nicht mehr. Klare Lastabtragung. Dann kann das ein Architekt auch so planen, dass es nicht einstürzt.


    Blöd wäre es halt, wenn der A. was tolles plant und der TWP das dann wieder kassiert. hatte ich gerade. Kollegen haben eine stützenarme Tiefgarage geplant, die ich dann umsetzen sollte (zusammen mit dem Bauwerk oben drauf). Das ging dann so nicht und es mussten zusätzliche Stützen eingeplant werden. Große Aufregung bei den Erwerbern der TG, weil auf einmal Stützen die Zufahrten einschränkten. Hätte man im Vorfeld erschlagen können. Hätte....

    Welcome to the Forum!!!


    Zu 1. abhängig vom Gesamtkonzept und auch dem geplanten FB-Aufbau innen. Muss man tatsächlich berechnen lassen.

    Zu 2. egal. Wenn bei uns zugelassen (Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung), dann darf man davon ausgehen, dass das Material taugen wird. Interessant ist daher auch was wann lieferbar ist.

    Zu 3. Was für eine grüne Folie? Mann kann auf die Perimeterdämmung eine Folie legen um das Ausbluten des Betons in die Fugen der XPS-Platten zu unterbinden. Eine einfache PE-Folie tut's da, vulgo "Baufolie"

    Zu 4. Wenn Statiker sagt 25cm, dann reichen 25cm. Der Statiker hat bei seinen Berechnungen schon allerlei Sicherheiten mit einzuplanen. Mehr muss dann wirklich nicht sein. Lastfall Wasser ist zu berücksichtigen.

    Zu 5. Die DIN sagt muss, es wird darüber aber durchaus kontrovers gestritten. mach's rein, kostet nicht viel.

    Zu 6. Detailfrage, die man im Gesamtkonzept unterbringen muss. Frostschürze ist sicher immer nicht verkehrt.

    Dämmung:


    1.) Mein Wunsch ist es diesmal komplett mit Kalksandstein zu bauen. Welche Dämmstärke würdet ihr mir empfehlen und WLG?

    2.) Wofür sind diese 1cm Luftspalt zwischen Klinker und Dämmung? Brauch man die? Viele quetschen den Klinker an die Dämmung

    Zu 1. Abhängig vom zu erreichenden Dämmstandard (Berechnung! Energieberater. Bei KfW brauchst Du den sowieso). Dämmstärke geschätzt : 180mm, WLG 035 o. 032.

    Zu 2. Hinterlüftung. Oben und unten Löcher im Klinker (Stoßfuge) Zuluft/ Abluft). 1cm ist schon sehr wenig (zu wenig).

    Geschossdecke:


    1.) Glaube früher hat man ja gern 18cm als EG und OG Decke genommen. Jetzt sehe ich das es überwiegend 20cm sind. Reichen 20cm aus das der Schallschutz gewahrt ist und man im darunter liegenden Geschoss nicht jeden Schritt und Tritt und einen dumpf sprechen hört?

    Stärke legt der TWP fest. 20cm sind mittlerweile standard. Grund ist aber nicht der Schallschutz, sondern höhere Anforderungen an die Dauerhaftigkeit, was zu einer erhöhten Überdeckung des Baustahls und damit einhergehend einer größeren Deckenstärke führt. Früher gab es auch 14er und 16er Decken. Große Spannweiten können auch zu einer dickeren Decke führen. Entwurfsabhängig!


    Estrich:


    1.) als Estrich würde ich gerne Zementestrich nehmen. Im EG 18cm Fußbodenaufbau. Sprich 2 x Dämmplatten + 1 Tritschallplatte worauf dann die FB Rohre kommen. Wieviel cm Estrich sollte man definitiv im EG haben


    2.) Im OG sollen es 12cm Aufbau sein. Sprich 1x Dämmplatte + 1x Tritschallplatte und dann schon Estrich. So wie es dieser Hersteller im folgenden macht. Nehme auch den Hersteller. Bisschen weiter runter scrollen dann sieht man den Aufbau. Sind 12cm Aufbau zu knapp?

    Zu 1. bei Zementestrich sind es idR 65mm. 18mm (gerundet 20) Rohre + 45mm Estrichüberdeckung.

    Zu 2. Auch hier sind es 65mm Zementestrich (+/-). Darunter würde ich eine Installationsebene mit 40mm anordnen (für Leitungen auf dem Boden) + 20 mm TSD + Belag. Alles Mindestmaße. Somit wären wir bei ca. 14cm.



    So mal fürs Grobe. was mir fehlt sind die basalen Grundlagen. So benötigst zu aller erst ein Baugrundgutachten. Erst mit den Erkenntnissen darauf lässt sich etwas über die Gründung sagen und der TWP kann erst dann rechnen was er benötigt.


    Dann wäre eine taugliche / wirtschaftliche Planung nicht zu übel. OK...Reihenhäuser muss man nicht neu erfinden, aber eine kluge Planung der Installationen, der tragenden Wände usw. spart am Ende echtes Geld.


    Von daher würde mich jetzt nicht der FB-Aufbau interessieren, sondern die wirklich wichtigen Dinge....

    Ich würde meinen, dass es auch in Baden-Württemberg Mindestabstände zu den Grundstücksgrenzen gibt, die man einhalten muss. Auf dem Mini-Lageplan fällt es mir schwer diese zu erkennen.


    Somit werden die Fenster an der Westseite (Richtung bestehende Nachbarbauung) auch aus brandschutzrechtlichen Belangen alle F90-fenster sein müssen. Das wird teuer. Die Aussicht hingegen, aus den teuren Gucklöchern, ist eher überschaubar schön.


    Bitte erst einmal das Baurechtliche checken.


    1. Gestaltungssatzung/ B-Plan

    2. Abstandsflächen

    3. usw.


    Viel Vergnügen


    Danach sezieren wir den Entwurf gerne.

    Nee...keine Leckage. Leckage: da würde ich einen Bereich im Haus/ der Wohnung erwarten, bei dem das Schadensbild besonders prächtig blüht. Eben dort, wo Wasser am meisten auftritt; auch an den Innenwänden würde ich dann Wasserränder sehen wollen.


    Und weiter: Bei einer Leckage, die sich über ein Jahrzehnt hinzieht sollte man das auch an anderer Stelle bemerken (Druckabfall in der Heizung). Und nochmals und: An den Fenstertüren ist die Feuchtigkeit außenseitig am höchsten, nach innen nimmt es etwas ab. Bei einer Ursache innen, würde ich erwarten, dass die Feuchtigkeit innen mindestens genauso hoch ansteht, wie außen. Oder höher. Von daher: Ich bin für Feuchtigkeit, die von außenkommt.


    Und da es anscheinend an allen Außenwänden mehr oder minder feuchte Stellen gibt, dürfte das auch kein lokales Problem sein (eine Undichtigkeit an einer Stelle oder zwei; ein Ausführungsmangel), sondern der gesamte Sockel scheint ein grundsätzliches Problem zu sein. Daraus schließe ich messerscharf, dass hier etwas Grundsätzliches komplett schief gelaufen ist (Sockeldetail?).


    Die Bauteilöffnungen weit oberhalb des Sockels nützen hier natürlich zur Beurteilung eben dieses Problems herzlich wenig.

    Google doch mal "Sockelabdichtung Detail". Da gibt es eine Vielzahl Lösungen. Schlagmann/ Poroton hat da sehr anschauliche Unterlagen bei monolithischem Mauerwerk. Das Problem ist nur, dass die "Nicht-Abdichtungsschichten", also das Mauerwerk, evtl. ein Dämmstreifen vor der ersten Steinschicht - oder nicht. oder oder oder...uns nicht bekannt sind.


    Hast Du denn keine Pläne von dem Haus?

    Auf dem zweiten Bild sehe ich einen gefilzten Sockelputz, der an eine gepflasterete Fläche anschließt. Besser ist hier natürlich immer eine Oberfläche, die das Wasser schnell ableitet (zB der berühmte Kiesstreifen ums Haus herum). Auch fehlt die über mind. 5cm über die Oberfläche geführte Abdichtung. Ob dar7unter alles in Ordnung ist? Wir kennen das Sockeldetail nicht. Von daher ist hier guter Rat nicht mal teuer...es ist eben nur "raten".

    Nur mal so als Beispiel.....

    Estrichhöhe zu niedrig - Seite 5 - Fußbodenaufbau & Bodenbeläge - Fragen rund ums Bauen? Frag die Experten (expertenforum-bau.de)

    Ab Beitrag Nr. 143 scheint sich auch hier ein nicht unähnliches Problem anzukündigen. Immerhin, der TE des anderen Strangs kann in diesem Strang schon mal sehen, wie es bei ihm in ein paar Jahren aussehen kann.

    Ich habe das Gutachten nicht zu Gesicht bekommen; es wurde wohl wegen rechtlicher Gründen (Namensnennungen?) gelöscht.


    So eine Begutachtung geht ja deutlich weiter, als das was wir anhand einiger Bilder, leisten können.


    Dennoch fällt auf, dass neben der unzweifelhaften Schimmelbildung, größere, feuchte Flecken in Bodennähe festzustellen sind. Diese nicht nur im direkten Anschluss an das Fenster, sondern recht tief in den Raum hineinreichend. Auch die Holzsockelleisten scheinen lange Zeit mit Feuchtigkeit in Kontakt gekommen zu sein.



    Insofern erscheint mir die erste Annahme, einer fehlerhaften Ausbildung der Fensterleibung mit einem speziellen Leibungsstein wenig nachvollziehbar.


    Ob nun WDVS oder nicht (hier widersprechen sich wohl der TE und das Gutachten; ich weiß nicht wer Recht hat) ist mE nebensächlich. In beiden Fällen darf es zu keinen Schäden kommen.


    Angesichts der offenkundig in Bodennähe auftretenden Feuchtigkeit, würde ich hier mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein Problem/ Fehler in der Abdichtung der Sockels bzw. des Fensters sehen. Eine Bauteilöffnung könnte hier tiefersehende Erkenntnisse bringen. Vielleicht wurde dies ja im Rahmen der Begutachtung schon gemacht?

    Er sagt es sei alles normal, weil das Dach nicht gedämmt ist und zum Teil warme Luft nach oben strömt, wenn wir z.B. die Luke aufmachen.

    Dem ist sicherlich nicht so.


    Mal kurz die Luke aufmachen, oben was gucken/ holen, wieder runter, Luke zu....da kann schon Feuchtigkeit nach oben rauschen und dort auch kondensieren. Dies aber nur in geringem Maße (außer die Luke steht lange Zeit offen). Das trocknet dann auch schnell wieder ab.

    Ein Anruf beim Bauträger ergab zunächst das dies normal sei und man müsste das Dach dämmen, wenn es einen stört. Das nennt sich Schwitzwasser.

    Auch Unsinn. Dieses Schwitzen, wie es dein BT so metaphorisch nennt, setzt einen Transport von Wasser von irgendwoher (mutmaßlich aus dem Haus) in deinen Spitzboden voraus. Diesen Transport von Wasser soll die Dampfbremse raumseitig, also innen, unterbinden. Das Loch in dieser Dampfbremse, nämlich die Luke, muss ebenso dicht sein. Sowohl die Luke selber, als auch der Anschluss der Dampfbremse an die Luke bzw. deren Zarge/Einbaurahmen.


    An Baufeuchte mag ich nicht so recht glauben. Vor allem deshalb weil im Spitzboden eher weniger Baufeuchte anzutreffen ist (kein Beton, kein Estrich).


    Auf dem Video sind ja recht beachtliche Wassermengen zu sehen. Tritt dieser Wasserausfall gleichförmig oder einigermaßen gleichförmig im ganzen Dach auf oder lokal begrenzt in der Nähe der Luke?

    Nein, das sind Mängel, die wieder in Ordnung gebracht werden

    So ein Glück, dass der FB-Aufbau versemmelt wurde, sonst wären diese Mängel gar nicht zu Tage getreten. Warum eigentlich -ich erlaube mir diese rhetorische Frage- wurden diese Mängel eigentlich nicht schon beim ersten Versuch in Ordnung gebracht. Wurden wohl auch übersehen. Kann passieren....

    Ein kleiner Exkurs in das Thema Werkplanung. Es scheint so(!), dass die Wandschlitze für die Installation (auf Bild 2) nachträglich gestemmt worden wären. Diese Vermutung habe ich daher, da dieser Wandschlitz offenkundig nachträglich angezeichnet wurde (Bleistiftstriche). Das wiederum veranlasst mich erneut zu der Vermutung, fass eine taugliche Werkplanung wohl eher nicht vorhanden sein wird, weswegen der Planer deren Herausgabe mangels Vorhandenseins auch verweigert.


    Grundsätzlich versuche ich immer das Schlitzen von Wänden zu vemeiden (geht nicht immer), dass also Installationen auf der Wand verlaufen und dann -entweder gemauert oder in Trockenbau- verkleidet werden. Beim EFH sind aber mE auch echte Schlitze kein Problem, wenn sie denn richtig geplant werden.


    Bild 1 ist offenkundig ein WC, Bild 2 wohl eher die Installation für ein Handwaschbecken oder ähnliches. Hier wäre es schön, wenn es eine Totale gäbe, also ein Bild, dass die gesamte Installation zeigt. Mich würde nämlich interessieren, ob es neben den Abwasserleitungen auch Entlüftungsleitungen gibt. Normalerweise würde ich da nicht groß nachfragen...ist ja schließlich normal....aber hier... :freaky:

    Da wird aber nicht das Futterrohr eingedichtet, sondern das Wasserrohr im Futterrohr.

    Wenn es hier so wäre (aber es ging wohl ums Abwasser!), sollte aber die Fuge Futterrohr - Bodenplatte auch irgendwie dicht sein. Mit einem entsprechenden Dichtungseinsatz kein Problem. Aber ob so etwas hier verbaut wurde?


    Ist überhaupt mit Wasser unter der Bopla zu rechnen? Wüste man genauer, gäbe es ein BGGA (womit wir wieder bei diesem Thema wären).


    Skeptiker: Ich hatte nun schon bei mehreren BV Kontakt zu SV, die was die Dampfbremse auf der Bopla anbelangt unisono der Meinung waren, dass es diese eben nicht bräuchte (nach DIN schon, in der gelebten Realität aber eben nicht). Ist aber auch irgendwie egal, da die DIN natürlich gilt, auch wenn das evtl., zu viel des Guten ist. Ich ordne diese Abdichtungen auch immer an. Mit Perforationen habe ich allerdings kein Problem (solange diese punktuell in nicht in übergroßer Häufigkeit auftreten.

    Die BP wurde mit Bitumenbahnen abgedichtet.

    Das ist erst einmal regelkonform und gut (immerhin) , wenngleich über die tatsächliche Notwendigkeit kontrovers diskutiert wird.


    Die Öffnungen wurden ausgespart (Abflüsse), da zu dem Zeitpunkt der Abdichtung die Wasserinstallation noch nicht gemacht wurde.

    Äh...da fehlt mir nun die Phantasie, wie das rein technisch gehen kann :(


    Also: Bodenplatte gemacht, diese wurde mit einer Dampfsperre versehen. Gut. Nun kommt im Nachgang (?) die Abwasserleitung? Wie bekommt man die denn dann unter der Bodenplatte raus verlöegt...im Nachgang. Oder anders: Eigentlich müsste diese als allererstes kommen, dann Bodenplatte. Dann guckt diese Leitung oben aus der Bodenplatte heraus und kann sofort mit eigedichtet werden. Wenn diese fehlt.....tja....


    Stell' doch mal ein paar Bilder ein. Wir raten zwar gerne, können Dir dann aber wenig raten, weil wir andauernd raten müssen.

    Also....wenn so ein AG zu mir käme und mich bäte das BV doch bitte weiterzuführen, er habe aber weder GEG-Nachweis, Statik, schal- u. Bewehrungspläne zudem keine Werkplanung...ich solle das aber bitte alles so weiterführen, dass es am Ende passt. Tja, ich müsste dem AG leider absagen.