Beiträge von mls

    so am rand:

    förster = fachmann für holz im wald

    holzschützer = fachmann für verbautes holz

    es kommt also drauf an, wen man fragt

    konstruktiver holzschutz mag hier schwierig sein, wie und wo wasser eindringt, könnte und sollte man untersuchen, um fortschreiten der schädigung zu unterbinden - und dazu der jahrhunderttip: man muss nicht immer alles wegschneiden, ein fachmann kann vielleicht noch was retten. für mich sehen die pfettenköpfe jedenfalls noch nicht unterdimenioniert aus, aber das soll sich halt jemand angucken, der die nötige messtechnik hat.

    Du meinst, es gibt Herdenimmunität in Dunkeldeutschland? Dann hätten ja die Querdenker recht...

    dazu müsste man mit den sterbezahlen vergleichen. wenn die in teilen von D, wie auch die i.zahlen, höher sind als im rest, kann das e. erklärung sein.


    mich beschäftigt aber (wenn ich zeit hab) eher die frage, wie total super vorbereitet wir den nächsten angriff der zombieviren abwehren wollen.

    zur initialen frage

    In den Bauvorlagen meines Nachbars (Bauträger) hat dieser unter seine grenzständige Wand, Fundamente gezeichnet die mittig unter dieser grenzständigen Wand sind. Daraus folgt, dass Teile dieses Fundaments sich auf meinem Grundstück befinden.

    e. überbau musst du dir nicht gefallen lassen - aber nach meiner in diesem fall vogelwilden und frei von realitäsbezug vorgenommenen einschätzung wird das nicht mal ein problem darstellen: egal, ob mit oder ohne keller, der nachbar gründet auf einer bodenplatte, die an der grenze endet. wie sollte er auch die grenze überbauen? tiefer gründen, als dein haus gegründet ist? mutig ..


    12m +/- ist ja nicht gerade wenig und auch wenn "sparen, koste es, was es wolle" immer hochkonjunktur hat, würde ich doch, insbesondere bei einem eh prüfpflichtigen bauvorhaben, einen gewisse statische mindestkompetenz erhoffen.

    ich lese was von statik - aber nicht, dass die der käufer bekommt und dass die für jedes objekt indviduell gefertigt wird.

    woher soll der verkäufer den befestigungsuntergrund kennen? der kennt den nicht und zuviele unterschiedliche details sind bausätzen nicht wirtschaftlich einzupreisen.


    Off-Topic:

    klingt wie der grosse spass, den man mit windigen carports haben kann.

    ich hab den langen einleitungstext nach dem alter durchsucht und bin in meiner einschätzung bestätigt: die holz-/farbrisse sind normal, die stirnseiten hätte ich gedeckelt (blech, holz, faserzement oä) - aber die sehen noch verhältnismässig gut aus. farbe drauf, deckel drauf - gut.

    die gewindestangen wären dann ok, wenn die betonstirn dick genug wäre, wenn es kein wdvs zwischen aluprofil und beton gäbe, wenn die montage fachgerecht erfolgen würde (letzeres traue ich dem wissenden heimwerker durchaus zu - aber ich habe auch schon einen klebeanker "gezogen", der im staub "klebte": ja, extremfall). andere lösung? gibt es. kommt drauf an. da sind wir bei #2 - aber es gibt kollegen, die werden mit so einem superauftrag nicht viel anfangen können.

    .. oder verputz die wand.


    wenn bisher irgendeine holzverkleidung da war, wird´s durch eine lage osb+gk nicht viel anders - aber was ein bisschen anders bedeuten kann, sieht man dann doch gelegentlich an vergammelten und verschimmelten verblendungen. btw, herklith mag putz als luftdichten und (etwas) feuchtepuffernden abschluss.


    ich hab nix gegen trockenbau, und gegen holzbau (osb) erst recht nicht, aber für die zwingende verwendung derartiger vorsatzschalen für massivwände spricht genau garnix. ausser dem marketing und der beschäftigung von gutachtern.

    Wie kann etwas, dass eine Handelsbezeichnung für biologisch unterschiedliche Holzarten ist, "charakteristische Eigenschaften" haben?


    na! wenn´s der holzhändler sagt :)


    der hat im grundsatz recht: bei bangkirai sind risse/verdrehungen möglich bzw. wahrscheinlich.

    der terrassenbauer hat´s wohl vorher nicht gewisst und nicht darauf hingewiesen > lehrgeld.

    ob der bauherr darüber aufzuklären ist, dass bangkirai "ein Handelsbezeichnung für biologisch unterschiedliche Holzarten ist"?

    ein fall für die 7. kammer.

    auf jeden fall sind bei bangkirai *spannende" eigenschaften zu erwarten.

    Meine Hoffnung war, dass mir hier jemand einen Ansatz dazu liefert, wie wir das angehen können, damit alles vom BT übernommen wird.....


    wenn "2. selbst regeln" nicht in frage kommt, dann eben "1. verklagen"

    1. Verklagen

    oder

    2. Selbst Regeln

    ich schätze ganz frech, der erste anlauf vor gericht kostet dich mehr als "2. ..." und wenn erst wahnsinnig komplizierte fachfragen von einem sachverständigen für das gericht beantwortet werden, ist es mit geld nicht mehr getan - das kostet auch noch nerven.

    sieh zu, dass du dich mit dem bauträger einigst.

    Würden Sie uns hier auch einen Bau Ing. / Architekt empfehlen, der dann vielleicht eine Firma für die Umsetzung vermittelt?

    ?


    wenn die frage lautet, ob ich einen jemanden kenne, den ich empfehle .. nein.

    es ist auch nicht ganz einfach, jemanden zu finden, der, abgesehen von nassforschen ideen, mit etwas fingerspitzengefühl an die noch nicht so richtig streng definierte aufgabe rangeht. die definition ist deshalb wichtig, weil möglicherweise, bzw. als schlimmste möglichkeit, die erstellung der statik für die bestehende treppe und irgendwelches bauliche tuning ausgeschrieben wird > das kann grandios in die hose gehen, bspw., wenn der holm mit keinen mitteln hingebetet werden kann. was dann?

    deshalb schrittweises vorgehen, schrittweise beauftragung - wer als planer an diese aufgabe rangeht, muss die ersten schritte selbst formulieren können und die zielfindungsphase inkl. ortstermin sollte 3-stellig machbar sein, wenn nicht eine weite anfahrt zu buche schlägt.

    Bedeutet das auch wenn wir „nur“ die Füllstäbe tauschen lassen, müssen wir eine Statik für das Geländer erstellen lassen?

    abseits von füllstab/pfosten: nein - nur wenn sich das statische system ändert.

    statische berechnung für dieses konstrukt kann schnell ins nirwana führen. es gibt andere wege, die eignung nachzuweisen - zB (als kleinstmögliche aktion) erstellung einer rumpfstatik+prüfung+belastungsversuch. das wäre jedenfalls günstiger, als eine zustimmung im einzelfall. eine zielgerichtete koordination kann man aber allenfalls von jemand erwarten, der selbst auf diesen trichter kommt und das verfahren entsprechend steuert.

    ob sich das statische system ändert, hängt an kleinigkeiten - > fachmann vor ort.

    Der Hauptträger ist irgendwas um die 16x32

    sicher? dann hast du immerhin 16-1cm einschraubtiefe. durchbolzen? kannst du aufm fussballplatz.


    Das schwächere gibt nach -> Schotbruch bzw Verankerung

    wofür die fetten Verankerungen im Holz, das schwächste Glied in der Kette ist der Lappen

    die verankerung würde ich nicht den rohesten kräften aussetzen - soll doch der "lappen" fliegen ;)


    Wäre z.b. das Segel 3 x 3 x 3 (Dreieck), Zwei Ecken mit Sekundärgewicht (Spanngewicht mit Sollbruchstelle) und ein Primärgewicht mit Viel Gewicht und Mehrfachführung durch ein Segelrohr, wird bei Abriss eines bzw Beider Gewichte das Segel in ein Schutzrohr eingezogen und kann keinen Schaden mehr anrichten. Weder an den Verankerungen, noch an umliegenden Sachen und Personen.

    na guck, ganz einfach :P

    Off-Topic:

    ich hab´s ned kapiert - muss ich auch ned

    sind denn inzwischen überhaupt geeignete dübel gefunden? besonders viele mit (alt)zulassung für hohlkörperdecken gibt es nicht und wenn die befestigung nicht funktioniert, wird man vielleicht an andere lösungen denken müssen und auch zuallerst anforderungen klären.

    es gibt spezialdübel für hohlkörperdecken - damit kann man keine dämmung befestigen.

    tellerdübel - richtig erkannt - sind ungeeignet.

    lösung: zugelassene dübel > lattung > usw.

    ich lasse mich impfen eventuell im Herbst 2021 und wenn nicht, dann halt irgendwann 2022 oder 2023 ...

    ich auch. und 2024 vermutlich auch wieder. ausser, covid verschwindet - darauf zu hoffen, sehe ich keine veranlassung, weil sowohl in deutschland wie erst recht weltweit viel zu wenig viel zu langsam vorangeht.


    Off-Topic:

    ausserdem sitzte ich auf 2 millionen masken, die ich mich nicht zu wucherpreisen zu veräussern traue - das wahlvolk ist ja so nachtragend.

    die masken wollen ja auch aufgetragen werden und bis mers-ebola pandemisch wird, gibt´s wieder neue masken :P


    bzgl. übersterblichkeit und deren wahrnehmung: nicht jedes krankenhaus hatte coronapatienten. aber auch die signifikanten sterbezahlen von "coronaschwerpunktkliniken" haben in der regionalen bevölkerung nicht zwingend eindruck hinterlassen - da war es für manche wichtiger zu sehen, dass eine erkrankte kollegin nach 3 wochen abwesenheit wieder arbeiten kann.

    Da fehlt mir die Verhältnismäßigkeit

    verhältnismässig können bspw. dirigistische massnahmen sein - oder auch nicht.

    individuelle moral steht über verhältnismässigkeit und wenn ich mich impfen lasse, um andere oder eine andere person zu schützen, dann ist das ein moralisch hohes gut, egal, ob da eine gute portion eigennutz dabei ist oder nicht.

    Es waere ja nun wirklich simpel, eine Impfpflicht einzufuehren

    zu simpel, um kein rohrkrepierer zu werden :P


    ausserdem: demnächst sind wahlen, da kommt vernunft nicht so gut - da werden versprechungen erwartet. guck dir unseren ankündigungsminister an, der zeigt, wie´s geht.

    die erste frage wäre für mich, wie dick und wofür der unterbau sein soll.

    ich denke mit grauen an die 15cm-pseudodrän-kasperle.


    recyclingmaterial der klasse RC1 kann, wenn´s nicht dauernd im wasser ist, fast überall eingesetzt werden.

    ob du RC1 oder wildwestmischung bekommst, merkst am preis. oder nichtmal das ;)

    bei RC2 gibts ein paar mehr einschränkungen - notmyjob, dafür ist der bgga zuständig.


    bzgl. "festigkeit" von betonbruch hab ich mir beim drüberwuseln noch nie gedanken gemacht - eher schon bei manchem baugrund.

    aquarium mit 1000 kg kenn ich, aber terrarium mit 1000 kg?

    naja .. mit den angaben kann man nur raten und ich rate zur vorsicht.

    bauzeitübliche deckenkonstruktionen sind nicht dafür ausgelegt.

    aaaah .. setzungsschäden. sag das doch gleich.

    mind. so wichtig wie der aufschluss über die vorh. substanz wäre die historie der setzungen. dann der versuch eines verformungsgerechten aufmasses.

    und natürlich gscheite bodenprofile und hanguntersuchung.


    vielleicht traut sich jemand (ja, mutig sind sie alle) mit a bissi peilung (das ist eher selten), eine sanierung zu planen. vermutlich ist schon einiges verbastelt, das macht´s nicht einfacher.

    meine erfahrung: das meiste, was gemacht wird, ist mist. ganz, ganz, schwierig, da was zu erkennen und zielführend zu sanieren. die üblichen hauruckkonzepte klappen nicht immer.


    Skeptiker: im frostfreien bereich kann da der sparwille schon durchgebrochen sein ;) vielleicht ist aber auch eine halbwegs solide bopl vorhanden. bauzeit war wohl 60er, 70er-jahre? kein bagger, bayrischer naturlehmbeton > bopl. ist/war keine seltenheit.


    ich würde mich an irgendwelchen streifenfundamenten (oder sind´s doch frostschürzen?) nicht aufhängen. ausser es gibt schon wandrisse (schau mal, in den ecken, da abgetreppt oder in wandmitte senkrecht, nach unten aufweitend).


    apropos sanierung: welche garantie gibt wer? aha. hab ich mir gedacht. und warum wird dann sowas gemacht?