Beiträge von mls

    In der "rein rechnerischen Statik" müssen aber die Anschlüsse und Knotenpunkte berechnet sein

    wo steht das?

    aho-heft 3 behandelt nur solche "komischen" leistungen.


    Der Statiker steht auf dem Standpunkt, dass die Konstruktion der Knotenpunkte zu den Aufgaben des Stahlbauers gehört und in den Werkstattzeichnungen zu entwickeln sind. Ist das so korrekt?

    wie saibot richtig geschrieben hat, ist der statiker "raus", bevor´s ernst wird - das geht weiter bis hin zu abnahmen: was ich nicht plane, kann ich auch nicht überwachen o.ä.

    insofern erweist sich der bauherr möglicherweise einen bärendienst, wenn er nicht sein geld in vollständige planung (d.h., inkl. detailnachweise, inkl. vollständiger pläne) investiert. kann auch vorteilhaft sein, wenn eine zweite (oder dritte) partei einen (verantwortlichen) blick auf die statik liefert.

    das ausführende unternehmen hat afaik anspruch auf anschlussschnittgrössen in verständlicher form - das ist manchmal eine grössere dimension, als die erste wirtschaftlichkeitsbetrachtung.


    Thomas T. , ich halte die sture einhaltung der hoai-mindestanforderungen für rosinenpicking, aber dafür gibts einen grossen markt. jedenfalls bis jetzt.


    edit:

    hoai-mindestanforderungen - also eben nur grundleistungen ohne besondere leistungen, d.h. ohne Detaillierung der anschlüsse, mit möglicherweise sogar unbrauchbaren leitdetails vom "statiker"

    Vielleicht solltet Ihr mal, statt mit dem Zimmerer mit einem kompetenten TWP sprechen, wie groß die Kräfte, die ins Gebäude geleitet werden müsssen, überhaupt sind und wie man die weg bekommt. Evtl. gingen ja z.B. eingespannte Stahlstützen.

    das geht auf jeden fall organisatorisch in die richtige richtung - aber wehe, die arbeit ist nicht in maximal einer stunde erledigt .. :P


    man könnte natürlich erstmal anforderungen und randbedingungen klären ..


    Off-Topic:

    vorschläge, die kilometerweit von den ardt entfernt sind, finde ich indiskutabel. macht mal.

    Außerdem weist du dann was dein Anbau/Garage grundsätzlich noch verträgt, am reserven hat.

    wenn ich recht verstehe, bist du mit schnee (1,7?) und kies (>1,0) eh schon jenseits der o.g. 2,7, daher genau keine reserven für irgendwas

    wenn die zahlen stimmen und sich gegen verdrehen wehren ..

    genauere ermittlung der relevanten einflüsse und der tragfähigkeit bei speziellen situationen bleibt möglich, ist aber keine grundsätzliche, sondern eine besondere lösung, die obendrein nicht gewollt ist.

    So habe ich das auch Ver standen

    na, dann bist du doch super dabei, weil vorher selbst fachleute unsicher waren :thumbsup:


    (1) bezieht sich darauf, dass normalwissende diese effekte nicht brauchen oder nicht nutzen,


    (2) das gleiche gilt bspw. für den einfluss von geometriefaktoren (h/b)


    (3) vergütungseffekte führen zu leistungssteigerungen zwischen 15 und 50% (sah 2009, schickhofer und gehri)


    (2) und (3) ist bei efh-üblichen querschnitten ohne grossen einfluss


    alle verleimten holzlamellen haben unterschiedliche festigkeiten, die rechenwerte der festigkeiten werden um "streubeiwerte" reduziert - manchmal zu unrecht, aber im statistischen mittel passt das.

    die vergütungseffekte kommen durch die parallelschaltung der stehenden lamellen bei einer last, die sich auf alle lamellen entsprechend deren steifigkeit verteilt. wenn eine lamelle schwächer ist, übernehmen die stärkeren lamellen mehr lastanteile.


    im gegensatz dazu kann bei "normal" eingebauten bsh-querschnitten die meistbelastete obere/untere lamelle nicht durch innenliegende lamellen signifikant entlastet werden, da gibt´s keine steigerung der zulässigen spannungen.

    Interessieren tut es mich trotzdem weiter

    bin nicht immer da - muss auch mal stehende lamellen verplanen :D


    (1) abstract: it´s korinthenkackerei.


    (2) review: es gibt so viele parameter, an denen man schrauben könnte, ohne das zu nutzen - also, warum sollte man hier?


    (3) intro: durch verwendung stehender lamellen kann man sogar vergütungseffekte nutzen. ob der der aufwand in zeiten seeligmachender trottelsoftware lohnt? ich nehm solche effekte mit - aber nicht immer.


    /ot1: am e-mod ändert sich nix.

    /ot2: gilt alles nicht für composite-querschnitte, sondern nur für homogene

    Ich habe Fotos rausgesucht, die von Bedeutung sein könnten (die Platten sind z.B. auch immer wieder nass geworden und standen auch im Regen – hier wurde immer gesagt, dass die Feuchtigkeit nach unten abläuft, wenn sie an der Fassade befestigt sind).

    wie soll feuchtigkeit nach unten ablaufen, wenn gleichzeitig der spalt zwischen wdvs und untergrund (putz) luftdicht zu sein hat?

    (ok - das ist jetzt schnoddrig formuliert, aber halbwegs laienverständlich: wenn nicht luftdicht, dann konvektion, dann feuchteschaden).

    so: zero points für diese fachleute.


    hypothese:

    aus den leibungsfotos kann man schon boshaft vermuten (nein, ich meine nicht das bis in den untergrund reichende gewerkeloch): zB "kleberminimierung". dazu wären halt fotos hübsch gewesen, die hoffentlich punkt-wulst zeigen .. wenn aber wulst nicht bis zum plattenrand reicht, dann federt die platte (nicht viel, aber schädlich).


    btw, wie lang stand das wdvs offen, ohne putz?

    Zu meiner Zeit ( ;):D ) wurden die mit 8er 6kant schlossschrauben in V2A Qualität in die Sparren versenkt. inkl. eienr extra Hackenreihe am nächst-innenliegenden Sparren in den Randbereichen.

    das lässt rückschlüsse auf dein alter zu :D


    die diskussion über die befestigung im "untergrund" führen wir lieber nicht .. die befestigung eines ausreichend stabilen anbauteils mittels kleiner, putziger schrauben in einer ausreichend dimensionierten und befestigten dachlatte ist auf jeden fall nicht so schlecht.

    ich hätte dir bei inaugenscheinnahme dieses werks eine rissgarantie gegeben: risse! mit garantie.

    ob allein der maler/trockenbauer daran schuld ist, glaube ich nicht. ob die risse nach der berühmten "malermässigen überarbeitung" nicht wieder auftreten, glaube ich auch nicht.

    aber: glauben heisst nix wissen. du brauchst einen eigenen fachmann, der eine vernünftige anamnese/diagnose herleitet - danach geht´s an die therapie.


    btw: ich hab schon schlimmere plastiktüten gesehen - das heisst aber nicht, dass ich die ausführung dieser dampfmodulierenden und luftdichtenden ebene toll finde. auch einem klassishcen bdt würde ich nicht alles glauben.

    die Selbstheilung von Rissen in der Praxis

    .. ist sowas wie die schamanische behandlung von psychopathogenen betonerkrankungen und in einem ausgebauten wohnraum würde ich keinen chip auf dieses blatt setzen - im gegenteil: wenn nicht die WW sowieso unnötig ist (ist sie immer, bis das erste mal wasser ansteht), dann wird´s im riss mehr oder minder einen artesischen brunnen geben, weil zuvor die wesentliche eigenschaft für selbstheilung eben nicht vorhanden ist. auch deshalb haben sich mit der aktuellen und der vorherigen wu-rili die anforderungen an wu-konstruktionen deutlich verschärft > ardt.

    Von unten an den Seiten das Material reinfahren geht nicht, da kein Platz (ca. 1 m).

    warum nicht?

    es gibt schmale dumper, es gibt schmale bagger - und irgendwann ist die

    fahrgasse so breit, wie erforderlich ;)


    nebenbei, ein skizzierter schnitt sollte bei den plänen dabei sein und mindestens

    so viel erklären, wie textliche beschreibungsversuche - vielleicht auch mehr.

    ich zitiere kommentarlos, weil alles gesagt wurde:

    Du möchtest mit dem Kopf durch die Wand um ja einen Baustopp/Konfrontation zu vermeiden. Du hast ein statisches Problem, wie groß es ist, muss von einem Statiker berechnet werden. Alles andere wird nur dazu führen, dass deine Probleme wachsen. Manchmal geht es nicht ohne Konfrontation. Dir wurde hier schon sehr ausführlich und kompetent geantwortet. Mehr kann man von einem Forum kaum erwarten.