Beiträge von mls

    Das klingt wie eine schöne Utopie...

    das klingt wie feine ironie, wenn man dystopie als schöne utopie umschreibt.

    für mich beginnt, wenn ich "suche", das problem mit der definition, was ich suche.

    auch das klappt nicht, jedenfalls nicht zuverlässig - ausser beim bauen, aber auch da

    treiben sich immer mehr honks und holks rum .. die aber vorgeblich alles können :)

    die abkehr vom unbegründeten optimismus, "einer" (allein) wird´s schon richten,

    kann durchaus hilfreich sein. wie der laie das lösen soll .. weiss ich nicht. im

    professionellen umfeld gibts/gabs dafür lösungen, die auf kontrolle zugekaufter

    kompetenz beruhen und in klein-klein-vergaben und kleinteiligen kontrollen bis

    hin zur maximierten ineffizienz ausufern.


    Wie er bin ich der Auffassung, dass genau dieser Umstand dazu führt, dass sich kein Mensch mehr ausreichende Gedanken um eine fachgerechte Planung und deren Umsetzung macht.

    völlig falsch: einfach drübermurksen und urlauben - fertig. so einfach ist das. nicht.

    irgendwer muss den murks zuerst intellektuell, dann handwerklich in die richtige spur bringen.

    wer soll das machen? macht sich von selbst. kann jeder. prima. warum dann nicht gleich richtig?


    Ich finde, dass Bauherren im Bereich Handwerk/Bauwesen schon extrem alleine gelassen werden...

    naja, die dürfen gerne anschluss suchen und müssen nicht extrem alleine in der ecke sitzen.

    ich gebe zu, das ist nicht einfach - um das jetzt mal wieder in ernsthafte bahnen zu lenken:

    kompetente planer und bauleute zu finden (und nicht nur zu suchen), wäre schon ein ziemlicher

    volltreffer. das gilt noch mehr für sanierungen - und damit ist die erste und schwierigste aufgabe

    beschrieben. ob dann unter wahrnehmung der bauherrenaufgaben saniert und geurlaubt wird,

    oder ob saniert und juristifiziert wird, entscheidet über die b-note. die meisten punkte gibts aber

    für die a-note: richtige planung+ausführung.

    ach so .. keine abdichtung. tja ..


    wenn aussen schon aufgegraben ist, wäre auch eine konsequente abdichtung ohne unterbrechungen die richtige lösung gewesen. was nicht ist, kann ja noch werden.

    wie das geht, wissen die quacksalber nicht. die ganzen injektionsbohrungen hättest du dir sparen können.

    zumindest gelegentlich steht das wasser über oberkante fundament, also ist klar, wo deine wanne innen und aussen sein muss.


    geh zu einem fachmann .. zu einem, der nicht verpresst, rumdichtet und flickt, sondern zu einem, der peilung hat und hirnschmalz einsetzt, statt konzeptlos rumzuwerkeln. zuerst solltest du aber die standsicherheit der fundamente bewerten lassen. dann sind belastbare angaben zum wasserstand erforderlich und danach kann man sich etwas schönes überlegen ..

    hier gehts um das auf dem bild gezeigte dach mit gewollter unterdecke und nicht um projekte von dir, die stehen hier weder zur debatte noch sind sie bewertbar.

    die ableitung, irgendwas, was man andernorts und mit anderen anforderungen für 200 euro bekommen hat, müsse hier auch für 200 euro zu bekommen sein, ist schon etwas speziell. nix hinkt mehr, als vergleiche.


    wenn man beginnt, die aufgabe differenzierter zu betrachten, dann erkennt man .. nicht viel.

    bei der gezeigten dachkonstruktion sehe ich erstmal erheblichen klärungsbedarf in lph 0 und 1.

    da scheint nicht viel bekannt zu sein und damit beginnt die arbeit, dann muss die qualität des daches bewertet werden.

    im idealfall landet man iterativ bei einer ausgewogenen lösung, an die muss man sich aber rantasten. wenn nicht, wirds halt eine wurfpassung a la "überall abhängen" oder "irgendeinen träger einziehen". ob derartige lösungen passen, kann man gerne raten - ich rate nicht, für mich ist das ein typisches beispiel für anamnese, diagnose und therapie zur zielgerichteten lösungsfindung - ich bin sicher, die brauchbarste lösung sieht anders aus.


    wenn ein stempelaugust gesucht wird, sind 200 euro viel zu teuer. egal, august freut sich.


    jezz hamma ois ghabt - vom differenzieren bis zum iterieren. super :)

    Mein Statiker hat sich bisher nicht gemeldet, zuviel zu tun

    oder kennt das dachtragwerk?


    den Statiker in jedem Fall (schriftlich) fragen. Das sollte nicht viel mehr als 200,- € Kosten

    oder der glaubt, er müsse mit 200 euro auskommen?


    Off-Topic:

    200 euro .. reicht ja auch. halbe stunde anfahrt, halbe stunde gucken, halbe stunde fahrt ins büro, halbe stunde für kurze zustandfeststellung und rechnung schreiben. passt: genau 200 euro :P

    ralf, in der wand steht eine stahlstütze .. in der wand muss eine stahlstütze stehen .. glaub ich :yeah:

    was da rausguckt, ist die kopfplatte.

    woher ich das weiss? alles schon mal dagewesen :P

    auf eine 11,5er wand lasten selbst brachialstatisten nicht ab, da kommt ein stahlimplantat rein.

    gemeint warst du wohl als archetyp architekt - dein einstieg in arch-lph5 ist bekannt :)

    der beschriebene ablauf ist, da stimme ich saibot natürlich zu, zumindest suboptimal - auf deutsch: quatsch mit sosse.

    die arch-lph4 ohne twp-lph3 zu beenden, ist entweder überkompetent, glücksgesegnet, murksverschleiernd - oder ärgerbehaftet.

    ich hab grad so ein konstrukt (planerisch und baulich) auf dem tisch, zur begutachtung und zur sanierung: vorpreschender architekt, (nach)läufiger statiker, decke zu dünn, schäden (und nicht "nur" mängel).

    Na dann aber mal ganz schnell Behinderung und Bedenken anmelden

    mir gefällt dein humor :)


    Off-Topic:

    weder architekten noch tragwerksplaner können behinderung oder bedenken in relevanter form anmelden.

    schädliche, relevante auswirkungen auf den planer durch behinderung, gemeint wohl verzögerung, darzulegen, ist den aufwand nicht wert. wie will ich denn den pseudoschaden infolge fremdverschuldeten däumchendrehens monetär bewerten? da haben schon ganz grosse kaliber schnell zurückgerudert und der tenor mehrerer baurechtler, die ich dazu befragt habe, ist eindeutig. einer meinte "wo kein schaden, da kein klagen".


    "bedenken" .. naja. der planer auf seite des bauherren hat den bauherren (auch) über risiken aufzuklären, ggfs. intensiv und beweisbar. wenn die planung dann nicht in die richtige richtung läuft, besonders wenn von den aRdt abgewichen wird, dann soll der auftraggeber den planer halt freizeichnen und weiter gehts. wenn der AG allerdings gegen öffentliches recht verstossen will, wird´s mit freizeichnen auch nicht mehr getan sein.

    Wer Kostensicherheit will, muss mit GU bauen

    totschlagargument .. und käs.



    es gibt keine Vorstatik, noch keine TGA-Planung

    die bew.massenschätzung im rahmen der vorstatik, mit der gewünschten genauigkeit, kostet mind. 1% extra. wer soll das bezahlen? :P

    ich halte das auch nicht für entscheidend - entscheidend ist, auch für den twp, grundlagen und anforderungen zu klären: sowohl mit bauherr, wie auch mit architekt. da ergeben sich ganz andere dimensionen von massen/qualitäts/kostenunterschieden, als beim solitären rumgefrickel an der bodenplatte.


    zur wahrscheinlichkeit, eine tga-planung zu bekommen .. sog i nix. grundsätzlich ist jetzt schon alles zu spät. ausserdem, planung kostet und sich nachträglich in eine gewollte planung einzufuchsen, kostet extra.

    Das kriegt man kostensicher hin

    das hab ich schon anders erlebt - und auch die bopl in falscher höhenlage.


    baukosten werden je nach planungsfortschritt mit steigender genauigkeit geschätzt/berechnet/veranschlagt - Skeptiker hatte das mal genauer tabelliert, die k.berechnung sollte ungefähr eine genauigkeit von 10% haben. ich halte das, wenn´s erreicht wird, für ziemlich gut. beim letzten projekt lag der architekt am ende um 50.000 unter den berechneten 1.750.000, danke hat niemand gesagt. die einsparungen im rohbau versuchten wie üblich die ausbauer zu kompensieren. tü-angebote wären, wie ich kürzlich erfahren habe, um 15-19% teurer gewesen.

    Warum darf ich ein Auto für 500.000,- € kaufen, ohne sachkundigen Berater,aber bei einem Haus für 200.000,-€ braucht es einen haftenden Architekten

    kannst du quantifizieren, wieviele autos für 500.000,- und wieviele häuser für 200.000,- verkauft werden?

    ich vermute ein zahlenmässiges extremes ungleichgewicht.

    ich vermute, dass der fehlkauf eines normalpreisigen autos den normalen käufer weniger in die klemme bringt, als der fehl"kauf" eines normalpreisigen hauses.


    Das oft genutzte Argument pro HOAI bzw. pro Architektenvertrag, "Werkvertrag = Sicherheit für den Kunden", suggeriert eine Sicherheit die es praktisch so nicht gibt.

    das steht wo?


    du drehst dir die argumente ganz hübsch zurecht ...

    vielleicht versteh ich deine polemik auch nicht - dabei mag ich polemik.

    ich fürchte, du glaubst, was du schreibst.

    das sind beachtliche überlegungen :)

    In Zukunft wird die Einordnung als Werkvertrag immer mehr in den Hintergrund gedrängt

    das könnte eine lösung für haftungskosten sein - ob das beim privaten bauherren funktioniert, wenn der quasi "dienstherr" spielen soll?


    viele Urteile in denen Architektenverträge als Werkverträge eingestuft wurden, wäre anders ausgefallen, wenn es eine HOAI nicht gegeben hätte

    das ist stoff für 3 runden schokokuchen :)


    Off-Topic:

    ich meine, dem laien (!) gehört ein erfolgsversprechender und dafür haftender fachmann an seine (!) seite gestellt.

    mir ist nicht klar, wer das sein soll: der "gu" (bzw. eher tü) oder der anfänger aus dem grossen architektenbüro oder der künstler mit rotem schal?

    gut, dass nicht alles kontrolliert oder beargwöhnt oder foral durchgenudelt wird - sonst würd´s eng.

    wer unterschreibt schon einen Architektenvertrag ganz ohne Preis

    es geht wohl eher um die in der vergangenheit von (hoffentlich wenigen) schwarzen schafen geübte praxis, zuerst die hoai zu unterbieten, um den auftrag zu bekommen (soviel zum qualitätswettbewerb), um sich anschliessend auf das mindestsatzgebot zu stützen. davon musste sich zum glück der private häuslebauer nicht ins bockshorn jagen lassen.

    Der Edelstahl Handlauf wurde mit Elektroden aufgeschweißt

    ist das eine baustellen-schwarz-weiss-verbindung?

    dann spielt die ausführungsqualität keine rolle, weil wahrscheinlich sowieso falsch.


    Der Rost ... Verschraubt wurde er durch Edelstahl Senkkopfschrauben und das auf Spannung. Das heißt Spannungsriss durch Kontaktkorrosion

    naja, wenn dem schmid nix anderes einfällt ;) allerdings kann man allein zum thema "die richtige schraube" lange essays verfassen, erst recht, wenn man dem EC3 folgen möchte. Ich halte, wenn man schon fehler aufzeigt, die übliche/richtige lösung für niederhaltungen für erwähnenswert, du und ich kennen die, das reicht.


    das mit grossem abstand allerallerschlimmste vergehen des treppenbauers ..

    ist, dass die neigung der treppe von der neigung der sockelkante abweicht. das geht garnicht, wie sieht das denn aus

    :yeah::pfusch::rb:

    die zusatzfrage (und die diesbezgl. angestossene diskussion - danke dafür) hat einen anderen zweck.

    herr Skeptiker hat eine besonders gut vorgeheizte glaskugel und sieht möglichen murks - und recht hat er :)

    wär doch blöd, wenn wasser von aussen unter der tür ins innere reinsuppt.


    zurück zu den paar lästigen cm (es kann aber eben um mehr gehen):

    lässt sich beweisbar darlegen, dass die tür mit bestimmter höhenlage hätte eingebaut werden sollen?

    ist die nachricht "dickeres parkett" beim verkäufer (!) beweisbar angekommen?

    oder beim architekten und ist der berechtigt, solche wünsche entgegenzunehmen?

    darüber, dass irgendeine tür geschuldet ist, besteht wohl einigkeit?

    vorsicht, laienmeinung:

    ich könnte mir vorstellen, dass der planungsfehler nicht euer bier ist, sonder das des verkäufers, weil ihr mit dem planer keinen vertrag habt, sondern mit dem verkäufer. falls der kaufvertrag so ausgelegt werden kann, dass die tür eine bestimmte beschaffenheit haben soll, die sie aber nicht hat, treten die entsprechenden regelungen aus dem kaufrecht in kraft - davon habe ich nun endgültig keine ahnung ;)