Beiträge von mls

    bei soviel kleinkalibrigem holz in der unterkonstruktion wird´s mit dem holzschutz so richtig schwer.

    bei zu geringen breiten der balken unter den deckbrettern wird´s ordentliche verschrauben, speziell an den stössen, unmöglich.

    ohne ausreichende aussteifung besteht das risiko, dass die konstruktion, ohne vorwarnung, die grätsche macht.


    kam schon der hinweis "fachmann fragen"? dann is ja lles klar.

    teilverschraubung war nicht teil der fragestellung, sondern es ging um "Gipskarton auf OSB kleben".

    wenn man vom kleben weggeht, gibt´s mögliche lösungen - haarscharf neben den anerkannten regeln - aber:

    Bitte KEINE Grundsatzdiskussionen ob das Kleben von Gipskarton generell Sinn macht. Die hatten wir schon genug. Und in diesem Fall wurden wir überzeugt, dass dies (neben einer komplett neuen Trockenbauwand vor der alten Wand die das kleine Zimmer nochmal spürbar verkleinert) die einzige sinnvolle Lösung ist

    Dann sollen halt die Überzeuger sagen, wie und womit ..

    ich halte das für keine ordinäre schlosserarbeit, die der hersteller on-the-fly statisch-konstruktiv auslegen können sollte, sondern für die erfordernis der zusammenarbeit und koordination mehrerer gewerke (u.a. abdichtung der anschlüsse, prüfung der holzbauteile) - damit taucht wieder die frage in #2 auf.

    Dann sitzt jemand vor dem Rechner, gibt was ein und erhält ein Ergebnis.


    Ob das stimmen, kann man nicht einmal anhand von Faustformeln mehr nachvollziehen. Es wird nur noch geglaubt.


    auch bei sehr komplexen systemen mache ich sehr früh eine vorstatik per hand, weniger wegen prüfung der machbarkeit, mehr wegen der "willbarkeit". in lph 3 gibts dann einen bunten strauss aus edv und hand und in lph 4 wird das prüffähig aufgearbeitet.

    die prüfung einer fremdstatik läuft ähnlich, die gesetze der statik gelten immer und überall (sogar auf dem mond) und haben nix mit glaube, liebe, hoffnung gemeinsam - auch wenn manchmal nur die hoffnung hilft: dann sitzt meist nicht "jemand", sondern "der fehler" vor dem rechner.

    Ist es denn wirklich so, dass die Ständer voll aufliegen müssen?

    je nach statischen system kann das sogar kontraproduktiv sein - wegen setzungen der blockbohlen.


    es handelt sich bei den Ständern nicht um tragende Elemente

    wären die tragend, wäre eine nur teilweise auflagerung, sofern statisch nachweisbar, machbar.

    was der kollege im einzelnen in welcher güte gemacht hat, kann ich nicht beurteilen - die "12m-nummer" betreiben auch baufirmen und die müssen nicht schlecht sein.

    wegen 25er-decken erschreck ich auch nicht - kann schon sein, weil immer "freiere" grundrisse mit immer grösseren spannweiten überspannt werden sollen.

    wo ich allerdings etwas stutzig werde, ist das thema "statik ohne software": in der vorbemessung mache ich das auch - in der genehmigungsstatik kann ich mir das eher nicht vorstellen, weil da in jeder hinsicht unwirtschaftlich.

    aber du wirst ja irgendwie per empfehlung und mit kontrolle der zulassung/versicherungsbescheinigung an den kollegen geraten zu sein, damit sollten die grösseren probleme ausgeräumt sein.

    Wenn das Bad ohnehin eine Entlüftung hat, dann braucht’s nicht noch extra was.

    mag sein - kann aber probeme mit zuluft oder leergesaugten rohr-rekuperations-wt geben.

    ist paarweiser gegenstrombetrieb möglich? also in der form, einer saugt, der andere bläst? gibts überströmöffnungen?

    bzgl. spritzwassershutz bist du mit den details der hfa (dein bild ist eines davon) ganz vorn dabei.


    zu anderen details (zB 94 blockbohle + 147 ständer) gilt das in #3 geschriebene, mit der erweiterung, dass auch bei vorliegen der zeichn. details (hoffentlich nicht so wie in #1) ohne tiefgang keine seriöse antwort möglich ist.

    die lösung ist denkbar einfach:

    - der treppenplaner (evtl. im haus des treppenbauers) liefert für die befestigungspunkte die auflagerkräfte

    - der tragwerksplaner für das gebäude überprüft, ob die ks-wand geeignet sein könnte


    das funktioniert meistens nicht, weil jeder will und keiner kann - aber so wär´s richtig.

    Früher gabs mal die Wissenschaft oder Wissenschaftler, heute gibt es ernstzunehmende Wissenschaft oder Wissenschaftler und wenn es ernstzunehmende gibt muss es ja auch unernstzunehmende geben?

    Woran machst Du das fest?

    zB.: man kann professor für medizinische mikrobiologie (gewesen) sein, was üblicherweise auf ein mindestmass an wissenschaftlicher qualifikation, jedenfalls in diesem fachgebiet, hinzudeuten scheint - und man kann trotzdem zum thema corona wissenschaftlichen lötzinn verbreiten. das allerdings, ohne dass es unernst wäre: die bedeutung von "unernst" ist eher "lustig" und lustig sind solche typen nicht.

    Was genau bestellt wurde, wissen wir nicht. Wir wissen nicht mal, ob da was schriftlich festgehalten wurde.

    nehme wir an, es wurde nichts bestellt. dann soll der sein kunstwerk einpacken, für etwaige dübellöcher und stellplatzverbrauch zahlen - und gut is.


    die realität entwickelt sich selten weiss oder schwarz, sondern meistens grau nuanciert. hier seh ich aber schwarz.

    Ups, und das in der aufgeräumten, durchorganisierten Heilewelt-Schweiz?

    Off-Topic:

    genau da hab ich den schlimmsten holzbaubestand meines lebens kennenlernen müssen. andererseits gibt´s in der schweiz tolle bauten.


    zur treppe: das ist anscheinend statisch weder faltwerk und erst recht kein balkenkonstrukt. die einge"schweissten" streben bringen nix. keine ahnung von statik > macht nix > hält nix.


    wären die schweissnähte nicht so gruselig, hätte man über eine durchaus elegante sanierung nachdenken können - aber so? nö. ab in die tonne.

    das Einzige was effektiv Energie spart ist Dämmung.

    richtig.

    aber das kann nicht sein, weil darf nicht sein.

    wir brauchen mehr komplikationen, statt besserer dämmung.

    wir brauchen mehr bürokratie, weil bürokratie wärmt auch.



    selbstgemachte Dämmung

    da allerdings bin ich skeptisch. das erinnert mich an geschredderte zeitungen oder an flachs in bortunke ..

    die zeiten sind hoffentlich vorbei.

    - fugen freischneiden

    - (teilfeste) platten rausnehmen (lassen)

    - platten reinigen, evtl. fräsen

    - untergrund vorbereiten

    - wahrscheinlich mit dünnbettkleber reinmurksen


    kleinigkeiten wie das rausnehmen der platten bis zur wahl des richtigen klebers .. ach, geht scho :)

    ob da ein Versorgungsschacht verläuft

    jo. schächte und deren innereien können, zB bei grossen rohrdurchmessern und langsam laufenden "propellern", für schwingungserscheinungen weit unter der hörbarkeitsgrenze sorgen - wahrnehmbar ist das trotzdem.

    die entstehung von knapp 50 hz dürfte auch über strömung in typischen abluftdurchmessern möglich sein.