Beiträge von mls

    das wichtigste steht unten auf dem ***blatt: "erstellt mit bauherren-geg".


    die fehlende dämmstoffdicke ist das eine - das fehlende gesamtpaket "bauteil-bauphysik-statik-konstruktion-zeichn./textl. darstellung" ist das andere. da kann dann schon mal die diffusionsbremse nach aussen wandern ;)


    das fehlende holz ist ein cleverer schachzug: wieder was gespart, dämmung verbessert, ausserdem wird so die selbskompostierung des flachdaches verhindert - und wenn´s ned passt, muss das der handwerker richten, der schuldet den erfolg. wenn man eine gaube anders als nach "handwerklichem brauch" (was ist das? wo ist die grenze zum vollplanungszwang?) baut, steigt der planungsaufwand enorm und wer kann und will das leisten und wer will das bezahlen?

    also? hat der bauherr alles richtig gemacht?

    ich möchte nicht alles kaputtschreiben, aber exemplarisch:

    Bodenbelag
    12 mm OSB 3 (Benötige ich noch eine Dampfbremse?)
    4x16 KVH mit Dämmung aus 16 cm Stropor

    12mm osb - und wie klein sind die balkenabstände? (infos bei den herstellern)

    4x16 - auf 4cm breite ist ein osb-stoss nicht richtig ausführbar

    Du würdest also auch auf Ständerwerk gehen, mls ?

    hmmm ..

    1. nicht pauschal (< randbedingungen: nutzung, gewicht ..)

    2. wenn, dann eher nicht als "klassischer" hrb )*

    3. auf jeden fall alles, ausser liegenden bohlen


    )*

    hrb - der begriff war mal. dabei gibt´s keine echten rahmen, wie impliziert wird.

    da der begriff eingebürgert ist, bleib ich dabei.

    Da spricht der "Optimierer" in Dir

    nein. ich kenne nur die grössenordnung (!) des aktuellen betrags. da sonst ich immer gefordert bin, in die glaskugel zu gucken, dachte ich, es gäbe zumindest "hinweise" oder plausible vermutungen. naja, in 7 jahren wiss´ma´s :)

    15% änderung in der holzfeuchte wirst du vermutlich nicht erleben, wenn nicht der bootsrailer mitsamt haus auf schwimmfähigkeit getestet wird - und selbst dann dauert es ..

    bei blockbauten gibt´s langfristige setzungen (feuchte, belastung) - aber nur bei verwendung von vogeltrittholz in der von dir beschriebenen grössenordnung. saisonale schwankungen sind deutlich kleiner. ich würde trotzdem keinen blockbau wählen.


    Styrodur Dämmplatten

    dafür spricht nix. du bist mit hwf aussen auf dem richtigen weg.

    Wenn es nicht mobil sein soll, und man eine Genehmigung dafür hat

    und genau der daraus abgeleitete umkehrschluss wäre zu untersuchen: auf die idee, räder unterzuschrauben, um eine genehmigungspflicht vermeintlich zu umgehen, sind schon andere gekommen.

    wenn es aber tatsächlich mobil sein soll, hätte das auch auswirkungen auf die erforderliche stabilität der hauskonstruktion - spätestens dann sind blockböhlchen geschichte.

    nebenbei: die setzungsberechnung ist falsch, das macht´s aber nicht einfacher.

    Aber es wird Eigentümer geben, die weniger als bisher zahlen. Demzufolge muss es auch Eigentümer geben, die mehr als bisher zahlen müssen.

    gibt es schon veröffentlichungen über den wirkungsgrad verschiedener einflussfaktoren auf die höhe der grundsteuer?

    kommt drauf an - kann vereinbart werden, aber ob apz 3.1 (für exc 1 oder ecx 2) erforderlich ist, halte ich für fraglich. geringere anforderungen s. DIN EN 1090-1, tab. 1.

    u.u. reicht stellungnahme des schraubenherstellers.


    Es geht hier um die Befestigung eines Geländerpfostens, an eine Balkonplattform.

    aber es geht nicht um dübel, oder?

    P.S.: Sichtdachstuhl definiert keine Anforderungen an die Qualität.

    Es ist so wie bei Sichtbeton. Man kann ihn sehen.

    Qualitätsanforderungen an Schalung, Porosität Farbton usw. muss man gesondert definieren.

    zitierzwang - weil ich vermute, hier liegt der knackpunkt :D



    völlig unzulässig? Holzschutzmittel

    naja, kommt drauf an.

    Rauhspund imprägniert

    "imprägniert" kann vieles bedeuten, das müssen keine holzschutzmittel sein.

    ich weiss nicht, wie dein bestandsbeton beinand ist - aber was du als holzkonstruktion für ein flachdach beschreibst, ist sicher KEIN selbstläufer und was da trapezblech zu suchen hat, ist eh fraglich. wenn, dann mindestens mit irgendeiner abdichtung (bitumen, folie ..) und für die pv mit ballastierung. das hat wenig mit deiner frage nach baurecht zu tun, kann aber mögliche fehleinschätzungen beizeiten korrigieren.


    ich würde zuerst eher mal nach kompetenter darstellung suchen, ob und warum oder auch nicht die betondecke weg muss oder saniert werden kann.

    für das BMS gilt das gleiche, wie für das akkupaket - basteln und von der stange schliesst sich aus. lösungen von der stange )* kosten > 10k, damit ist jegliche wirtschaftlichkeitsbetrachtung obsolet, egal, wie zyklenfest die gesamtmusik ist oder sein soll.



    )* "camper"gerätschaften schliesse ich aus - die sind günstiger, können aber weniger und für stationären einsatz zu wenig.

    ist das eine sinnvolle Ergänzung

    du kennst die klassische juristenantwort? kommt drauf an.

    sogar vermeintlich harte fakten kann man subjektiv interpretieren/gewichten.

    alles zusammenfassend finde ich (konträr zur "lehrmeinung" im pv-forum): ja.

    ökologisch: netzentlastung, dezentralisierung ..

    ökonomisch: mag jeder seine zahlen drehen, wie er will ;)

    technologisch: früher oder später erwischt dich der sog. fortschritt sowieso


    aktuell sind LiFePo4 interessant - wer sich traut, bastelt (unter beachtung aller randbedingungen - elektroarbeiten, abnahme, versicherung) seinen eigenen akku aus prüfbaren 3,2v-zellen.

    dann spielt hinsichtlich aktueller kalkulatorischer ansätze die frage, ob 2000 oder 5000 zyklen erreicht werden, eine untergeordnete rolle. wie ich festgestellt habe und noch immer feststelle, ist der planungsaufwand nicht zu unterschätzen - a bissl "hobby" is halt a dabei ;)

    grosszügig? na, ned. bestenfalls gross.


    Preisschätzung lt Planer: 800.000

    also gibt es einen "planer". was sagt der zu dem "entwurf"? auf welcher basis errät der 800k? was ist im preis enthalten?


    Passivhausstandard; FBH, Wäremepumpe

    finde ich von der grundidee gut, aber die zeit (seit "erfindung") des passivhauses ist nicht stehengeblieben.

    ihr werdet da im laufe der planung (hoffentlich) noch über einige objektsezifische besonderheiten stolpern.

    soweit ich mich an das gutachten erinnere, ist im sockelbereich unter/neben den fenstertüren durchaus eine dämmung vorhanden? das war allerdings schlecht zu erkennen. wenn ja: aus welchem material, wie tief reicht die dämmung in das erdreich oder in eine kiesrigole? ich vermute fürchte, dass es nicht mal einen belastbaren schnitt durch den sockel und durch den fenstertürbereich gibt, oder doch?

    ich kann jeden fragesteller verstehen, der nach mehrjährigem kampf gegen und durch die instanzen eine dritt- oder viertmeinung hören möchte. wieviel sinn das hat, ist ein ganz anders thema. anscheinend sind auch nicht alle aussagen im gutachten so völlig laienverständlich, das hier

    Wir haben ein Haus mit monolithischem Wandaufbau, Porotonziegel ohne WDVS

    wird im gutachten jedenfalls widerlegt, da ist sehr wohl die rede von wdvs - und a bisserl was sieht man auch auf einem foto. was sonst noch, oder im früheren gutachten, festgestellt wurde (und warum) ist weder bekannt noch würde es zur erhellung (egal von wem) beitragen können - vermute ich.


    ein "gerichtsgutachter" beantwortet i.ü. die fragen, die vom gericht aufgegeben werden - keine anderen .. darf er nicht. ein parteigutachter (privatgutachter) würde wohl ebebfalls fehlende abdichtung feststellen, vielleicht aber auch weitere punkte. das ist aber insofern unerheblich, als dem verursacher im vorläufergutachten eine bestimmte sanierung wohl aufgegeben, diese aber nicht geleistet wurde. also, die mühlen mahlen ..

    Aber meinen Tarif auf 46 ct erhöht??

    Das kann ja wohl nicht sein

    doch, dafür gibt´s schliesslich 40ct-politische-rückendeckung.


    was mich bei dir wundert: dass du noch nicht 500 kg LiFePO4-zellen bestellt und z´sammgspaxt hast :)

    bei dem thema "bodentief" werfe ich, neben dem zuvor angesprochenem abdichtungsthema, auch noch das thema "sockeldämmung meets bodentief" in den ring. um dazu etwas sinnstiftendes raten zu können, braucht man glück, fotos und idealerweise die gelegenheit vor ort, "fühlen, hören, sehen, riechen, schmecken - messen".

    von hier aus stellt sich die frage nach fotos (gerne im rohbauzustand und mit eingesetzten fenstertüren) und was wurde warum wie begutachtet?


    btw, wenn ungefüllte ziegel auf eine stirnseitig ungedämmte bodenplatte gesetzt werden, kommt sowas vor .. aber das ist zu einfach, das müsste der gutachter festgestellt haben.

    wer auch immer der situation vor ort auf den grund geht, wird zuerst klarheit über die deckenkonstruktion erlangen wollen. falls die spannrichtung anhand des schwingungsverhaltens erkennbar ist (kann bei dem baujahr funktionieren - wenn man´s kann), werden als nächstes stahlprothesen und deren auflager gesucht. bereichsweise wird die decke wohl geöffnet werden müssen. bei unklarer spannrichtung wird sowieso geöffnet.

    sobald man die deckenstatik einschätzen kann, kann man sich ein bild von der vertikalen wandbelastung machen.

    ob sich die wand an der aussteifung beteiligt (oder beteiligen müsste), ist rechnerisch zu untersuchen und, wie auch die vertikalablastung, hinsichtlich des wandrückbaus zu bewerten.

    ich bin gespannt ..

    fall du eine wand errichtest, ist deren bauweise, soweit geschlossen (meinetwegen auch "schallschluckend", bei tieffrequenten erregern mittels masse oder noch mehr masse), für den schall vorrangig wurschd, sofern sie wenigstens abschirmt (geometrie). mit üblichen lärmschutzwänden ist das wegen anderem frequenzbereich nur begrenzt vergleichbar.


    bevor ich mir darüber gedanken mache, würde ich klären, wo die 45 dB gemessen/unterschritten werden müssen - und am anderen ende der skala: was passiert, wenn ein fenster geöffnet wird?

    Ich warte noch auf den Tag an dem die Versorger für jede eingespeiste kWh Geld verlangen anstatt zu vergüten

    die lesen hier mit und haben jetzt eine neue geschäftsidee - aber wofür? die feiern eh schon ohne ende, da brauchts keine neue geschäftsidee.


    ach ja, ich habe noch keine diesbezügliche post bekommen, meine eigenverbrauchsquote (noch ohne akku) liegt auch bei rund 40% des stromverbrauchs (ohne heizung).