Folgen sparsamen Heizens im Winter 2022/23?

  • Im Sommer und noch mehr im Herbst 2022 wurde geunkt, dass es im kommenden Winter 2022/23 in D. durch die zu erwartenden Energieeinsparungen massenhaft zu falschem Heizverhalten und damit zu massiven bauphysikalischen Problemen kommen werde, zu Schimmelpilzwachstum etc.. Mit der Eröffnung der Freibäder kann man die Heizsaison 2022/23 jetzt als praktisch abgeschlossen betrachten.


    Auch wenn der vergangene Winter weniger warm war, als die vorherigen: Wie war es in Eurer Arbeitsumgebung, kam es dazu? Hattest Du, Alfons Fischer , signifikant mehr Gutachten zu erstellen? Hast Du, ThomasMD , von mehr entsprechenden Fällen in dem Dir bekannten Bestand der Wohnungsbaugenossenschaft gehört? Wie sieht es mit anderen Foristen aus, was habt ihr beobachtet?

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Skeptiker

    Hat den Titel des Themas von „Folgen sparsamen Heizens im Winter 2022/23“ zu „Folgen sparsamen Heizens im Winter 2022/23?“ geändert.
  • Ich hatte - trotz andersgearteter Befürchtungen - keinen signifikanten Anstieg wegen Schimmel/Nutzerverhalten.

    Auch aus "Vermieterkreisen" (AG mit MFH) hab ich nichts in der Richtung gehört. Bekannten-/Freundeskreis dito

    Business as usual sozusagen

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Bei uns hat sich bisher überhaupt keine Veränderung gezeigt, außer einem Run auf die Fernwärme.

    Im Rahmen von Vorbegehungen zum Energieträgerwechsel von Gas auf FW hatte ich in den letzten Wochen eine Menge Wohnungsbegehungen zu absolvieren und musste keine diesbezüglichen Schäden feststellen.

    Die Leute haben sich größtenteils auch nicht verrückt machen lassen und weitergeheizt, wie sie es gewöhnt waren. In aller Regel haben die Mieter auch Festpreisverträge, die zumindest über den Winter hinaus liefen.

    Da unsere Fernwärme aus dem Müllheizkraftwerk kommt, ist auch nur ein geringer Anteil gaspreisabhängig. Bisher haben wir immer noch den Preis von 2013.




    Wenn Dich ein Laie nicht versteht, so heißt das noch lange nicht, dass du ein Fachmann bist.



    M.G.Wetrow

  • durch die zu erwartenden Energieeinsparungen

    Gibt es schon verlässliche Zahlen wieviel tatsächlich auch eingespart wurde? Es wäre ja denkbar, dass nur das sowieso vorhandene Einsparpotenzial genutzt wurde, oder Einsparung beim Gas durch andere Energieträger (Strom? Holz?) ersetzt wurde. Hier auf dem Land war so gut wie kein Brennholz mehr zu bekommen, da wurde so mancher Liter Heizöl durch Brennholz im Kaminofen ersetzt. Dann wäre auch das Risiko von Bauschäden nicht oder nur minimal angestiegen.

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  • Bei mir nichts bemerkt. Es gab schon Schimmelprobleme, aber die sind tatsächlich auf ganz klare dauerhafte Fehlverhalten zurückzuführen.

    Erst am Freitag bei einem Gebäude, aber es wurde wohl so gut wie nie darin geheizt (obwohl genug Holz da war) bzw nur minimalst.

    Nothing is forever, except death, taxes and bad design


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  • Ich hatte im letzten Jahr keine einzige Anfrage wegen einer Schimmelpilzproblematik.

    Das ist wirklich interessant, hatte ich doch mit einer ganz anderen Auswirkungen gerechnet.

    Ich vermute, dass die Leute zwar insgesamt weniger, aber auch gleichmäßiger geheizt haben.

    Das deckt sich mit meiner Erfahrung, dass vor allem ein instationäres Heizverhalten zur Schimmelpilzbildung führt.

  • Bei uns sind die „Schimmelfälle“ nur leicht angestiegen - bleibt aber im Rahmen der „üblichen Verdächtigen“. Was aber unverhältnismäßig zugenommen hat sind die Forderungen der Mieter nach Dämmmaßnahmen - plötzlich soll alles schnell zusätzlich gedämmt werden damit der Heizenergiebedarf sinken kann…


    Weiterer Nebeneffekt der Ukraine-Krise: Die Anfragen zur Genehmigung von Balkonkraftwerken haben stark zugenommen.


    Vermieter (genossenschaftlich) mit 3.700 WE in NDS

  • Ich vermute, dass die Leute zwar insgesamt weniger, aber auch gleichmäßiger geheizt haben.

    Nach Angaben der Tagesschau von Anfang des Jahres ist die Gaseinsparung von 12 % in den Privathaushalten 2022 vor allem auf die milden Temperaturen zurückzuführen.


    Es wurde im allgemeinen also nicht weniger geheizt als üblich. Deshalb sind auch keine häufigeren Schimmelprobleme in großem Maßstab zu erwarten.

    __________________
    Gruß aus Oranienburg
    Thomas

  • Das würde meine Vermutung stützen, dass sich das Heizverhalten nicht drastisch geändert hat, und wenn, dann wurde Gas vermutlich durch andere Energieträger ersetzt.


    Es wäre naiv zu glauben, dass die Menschen den Winter über bei 18°C oder weniger in ihrer Bude sitzen. Es gibt sicherlich Einsparpotenzial, aber das ist begrenzt, und nicht jeder kann das auch wirklich ausnutzen. Als Mieter sind die Möglichkeiten begrenzt. Wenn in einem MHF der Kessel am Anschlag, oder völlig neben der Spur läuft, dann spielt es keine so große Rolle, ob ein Mieter nun ab und zu einen Heizkörperthermostat zu dreht.


    In meinen Augen klafft da eine riesige Lücke zwischen Wunschdenken, Theorie, und Praxis.

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  • Nach Angaben der Tagesschau von Anfang des Jahres ist die Gaseinsparung von 12 % in den Privathaushalten 2022 vor allem auf die milden Temperaturen zurückzuführen.

    Das wird so angedeutet, passt aber mit den genauen Zahlen der Bundesnetzagentur nicht ganz zusammen, wonach im Dezember 2022 die Temperaturen über 1K unter dem Mittel der Vorjahre lagen. Allerdings hört die Auswertung exakt mit dem Endes des Kalenderjahr 2022 auf und zeigt so bestenfalls die Hälfte, eher nur ein Drittel, des thermischen Winters.


    Gegenzurechnen wären in der Tat andere Wärmequellen, zu denen ich aber keine aktuellen Zahlen gefunden habe. Da wird's aber auch schwierig mit der Erfassung, denn heute verheiztes Material wird ja schon lange vorher eingelagert worden sein.

    Es wurde im allgemeinen also nicht weniger geheizt als üblich.

    Es wäre naiv zu glauben, dass die Menschen den Winter über bei 18°C oder weniger in ihrer Bude sitzen. Es gibt sicherlich Einsparpotenzial, aber das ist begrenzt, und nicht jeder kann das auch wirklich ausnutzen. Als Mieter sind die Möglichkeiten begrenzt.

    Im eigenen Haushalt haben wir tatsächlich nicht weniger geheizt, schon weil unsere optimierte Anlage kein Spiel mehr nach unten hat, ohne dass es sofort unbehaglich wird. Ich wurde aber bei einigen privaten oder geschäftlichen Besuchen in Privatwohnungen von dick eingemummelten Bewohnern begrüßt und habe meine Jacke schnell wieder angezogen, weil es mit 18 oder weniger Grad dort für mich „sehr frisch“ war. Begründet wurde die Temperaturabsenkung mit „Gas sparen“ oder mit der Sorge um hohe Nachzahlungen. Diese Menschen waren überwiegend mittleren Alters zwischen 30 und 60 Jahren. Alternative Wärmequellen wurden dort jeweils nicht genutzt, auch keine Kerzen. Unser Bürovermieter hat die Raumtemperatur bei Beheizung über Fernwärme und Fußbodenheizung um 1K abgesenkt. Das war mit einem etwas dickeren Pullover akzeptabel. Meine Wahrnehmung bezieht sich auf Berlin, das ländliche Sachsen-Anhalt und Brandenburg und auf die Niederlande.


    Insofern würde ich nicht von mir privat (keine Absenkung, Verbrauch eh nur elektrischer Strom) auf die Allgemeinheit schließen. Meine selektive Wahrnehmung zeigte (teilweise sogar deutliche) Sparversuche bei Menschen der mittleren Altersgruppe und mit durchschnittlichen oder vielleicht leicht unterdurchschnittlichen Einkommen.


    Als „naiv“ würde ich mich nicht bezeichnen, Du mich vermutlich schon, aber meine Beobachtung widerspricht Deiner Einschätzung - ohne allerdings repräsentativ zu sein.


    Mich interessiert in diesem Thread vor allem, ob die an die Wand gemalten massiven bauphysikalischen Probleme sich in der beruflichen Realität im Forum nun wiederfinden. Das scheint nach den bisherigen Meldungen kaum oder nicht der Fall zu sein.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Ich kenne niemanden, der die Raumtemperatur angesenkt hat.


    Mein persönlicher Beitrag zum Gassparen (nur Büro, zu Hause WP) bestand/besteht darin, zu Büroschluss abends alle Heizkörper in meinem Zimmer herunterzudrehen, was ich früher nur am Wochenende gemacht habe. Wo niemand sitzt (Flur, Kopier-/Lagerraum), sind sie im Winter auf Frostschutz. Morgens sind es manchmal nur noch 18°C im Büro, was aber nach ein paar Minuten vorbei ist. Also keine Komforteinbuße, mangels Feuchteeintrag auch kein Schimmelproblem. Die Fenster sind ohnehin nicht besonders dicht und sorgen bei rel. niedrigen Außentemperaturen und etwas Wind für hinreichend Luftwechsel. Ich habe mal ein CO2-Messgerät mitgebracht, das hat ohne Fenster auf nie 550 ppm erreicht.


    Ich kann nicht genau sagen, wieviel das Abdrehen gebracht hat, dazu müsste ich mehrere Heizkostenabrechnungen durchforsten. Jedenfalls gab es keine Nachzahlung, sondern ein paar Euro Erstattung.

    __________________
    Gruß aus Oranienburg
    Thomas

  • Als „naiv“ würde ich mich nicht bezeichnen, Du mich vermutlich schon,

    Dich hatte ich dabei nicht auf dem Schirm. Ich dachte dabei eher an Politiker wie den Waschlappen-Kretschmann die meinen den Menschen erklären zu müssen, wie diese Energie sparen können, und annehmen, dass diese auch solchen Ratschlägen folgen. Wenn das so erfolgreich gewesen wäre, dann könnten wir heute NordStream2 in Betrieb nehmen und Gas nach Russland pumpen.

    Wie ich schon einmal geschrieben habe, entfällt nur etwa ein Drittel des Gasverbrauchs auf Raumwärme und Warmwasser in Privathaushalten. Ich möchte nicht wissen, wieviel Gas durch el. Strom ersetzt wurde, zumindest haben die Verkäufe im letzten Jahr einen Boom erlebt. Die gingen weg wie warme Semmeln, so dass sich Politiker schon wieder genötigt sahen, daran zu erinnern, dass Heizlüfter nicht die Lösung sein können (was jemanden der friert ganz und gar nicht interessiert).


    Zum Holzverkauf hatte ich ja schon etwas geschrieben, die üblichen Händler hier in der Region haben an Neukunden gar nichts mehr ausgeliefert. Die waren selbst überrascht und konnten die Nachfrage kaum bedienen.


    d.h. Die Menschen suchen nach Alternativen, wobei man als Mieter nur begrenzte Möglichkeiten hat. Da kann man nicht so einfach einen Holzofen kaufen und anschließen, oder am Heizkessel optimieren.

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  • eher an Politiker wie den Waschlappen-Kretschmann die meinen den Menschen erklären zu müssen, wie diese Energie sparen können

    Es ist in meinen Augen billige Polemik, solche Zitatsätze immer wieder zum Beweis der vermeintlichen Beschränktheit von Grünenpolitikern hervorzukramen, auch wenn ich den schwäbischen Volksschullehrer selbst nicht mag.


    Ursächlich für diese und ähnliche Binsen sind Journalisten, die den Politikern nach einer langen Sitzung ein Mikro unter die verschnupfte Nase halten und fragen: "Herr Ministerpräsident, was raten Sie unseren Bürgern zum Energiesparen bei der häuslichen Hygiene?".

    Blöderweise ist deren Mitteilungsdrang oft zu groß, als dass sie solche Idioten einfach stehenlassen, aufs Fahrrad steigen und nach Hause fahren.




    Wenn Dich ein Laie nicht versteht, so heißt das noch lange nicht, dass du ein Fachmann bist.



    M.G.Wetrow

  • Ursächlich für diese und ähnliche Binsen sind Journalisten,

    Es gibt nun einmal Politiker die fallen ständig durch solche Sprüche auf. Das sind keine Versehen sondern Teil des Charakters. Man kann sich nicht ständig verstellen.



    Blöderweise ist deren Mitteilungsdrang oft zu groß, als dass sie solche Idioten einfach stehenlassen, aufs Fahrrad steigen und nach Hause fahren.

    Fahrrad ist gut. Du kennst den Konvoi mit dem unser Ministerpräsident unterwegs ist?


    Darum ging es aber nicht, sondern ich wollte darauf hinweisen, dass es naive Annahmen gab, die nun durch die Praxis widerlegt werden. Ich kenne eine Menge Leute, und viele von denen schauen regelmäßig ob sich der Energieverbauch, insbesondere zum Heizen, optimieren lässt. Die optimieren auch am Gebäude selbst soweit sie es für nötig empfinden. Die brauchen keine Ratschläge von Politikern, werden aber auch im Winter nicht im Kalten sitzen.

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  • Gegenzurechnen wären in der Tat andere Wärmequellen, zu denen ich aber keine aktuellen Zahlen gefunden habe.

    Da die gesamte Netzeinspeisung an elektrischer Energie in 2022 laut stat. Bundesamt / destatis in 2022 um knapp 2 % abgenommen hat gegenüber 2021, scheint es die befürchteten größeren Ausweichbewegungen zu Elektroheizungen aller Art in der Summe doch nicht gegeben zu haben. Zumindest machen sich diese nicht als ein Anstieg des Verbrauch elektrischer Energie bemerkbar.

    (Auch sonst ist diese Statistik übrigens sehr interessant, weil sie zahlreiche gern zitierte Falschinformationen wie die immer wieder behauptete Zunahme des Atomstromimports aus F widerlegt, aber das gehört nicht hierher.)

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Off-Topic:

    ... Waschlappen-Kretschmann ...

    Es ist in meinen Augen billige Polemik, solche Zitatsätze immer wieder zum Beweis der vermeintlichen Beschränktheit von Grünenpolitikern hervorzukramen, auch wenn ich den schwäbischen Volksschullehrer selbst nicht mag.

    Merkst Du selber ThomasMD , oder?


    Ansonsten stimme ich Dir aber zu. Ich mag den Ministerpräsidenten Kretschmann nicht und Herrn Wegner nicht und Frau Giffey noch viel weniger - auch wenn sie mir schon dreimal huldvoll von ihrem Fahrrad herüber zugewunken hat. Die fuhr nämlich anscheinend im Alltag wirklich selbst Fahrrad - zumindest vor anderthalb Jahren noch, vor ihrer Wahl zur RB.


    Als der neue Landwirtschaftsminister nach der Ernennung vor dem Schloß Bellevue auf sein Fahrrad stieg, wurde das ja interessanterweise als schlechter PR-Gag gewertet. Dabei trifft man den nach Aussage eines Kollegen, der am Kotti drei Häuser weiter wohnt, auch öfter morgens auf dem Rad, wenn er ins Ministerium radelt.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Zum Holzverkauf hatte ich ja schon etwas geschrieben, die üblichen Händler hier in der Region haben an Neukunden gar nichts mehr ausgeliefert. Die waren selbst überrascht und konnten die Nachfrage kaum bedienen.

    Nachfrage hoch im Sommer insbesonder im gepressten Bereich

    da gab wartezeiten und noch die (falsch) Annahme harter winter und wer weiß

    Die baumarktketten hatten hier einiges garnicht im Angebot oder es blieb ob der weit über lokalen angbot liegen.

    zusätzlich marktteilnehemer traten auf (schreiner verkauft selbst gepresste pellets)

    Auf den Lagerplätzen liegt immer noch einiges unverkauftes aus dem letzten frühjahr

    Preislich gin das im lager der Handelden auseinader, Die eine gruppe stzte auf moderate den unkostensteigerung fölgenden Preisen, währen ein anderer Teil sich auf hohenPreiniveau mitnahem effekte setzte.

    Da die Preise im laufe des Winter fielen gabs eigentlich keine größeren sparanreize.

    Das gegenteil war beim Strompreis, daher nehme ich mal an das viele der gekauften geräte vor sich hinstaubten.

    Nach dem tanlasterverkehr zu urteilen wurde in kleineren mengen eingekauft und öfters.


    Bei einem durschnittstemperatur von knapp 3°C plus ( DWD met winter 22/23 ) und wenigen andauerden kältephasen würde ich nicht einen starken Anstieg der Feuchteschäden erwarten.

    Früher hat man Götter gesagt, heute sagt man Internet.


    Herbert Achternbusch RIP

  • Nach dem tanlasterverkehr zu urteilen wurde in kleineren mengen eingekauft und öfters.

    So hat mir das mein Heizöllieferant auch erzählt. Er meinte bei der letzten Anliefeung, dass er noch nie so viele Kleinmengen ausgeliefert hätte, die Leute hätten sogar Mengen < 1.000 Liter bestellt, was normalerweise so gut wie nie vorkommt.


    Brennholz aktuell Hartholz waldfrisch, 33cm, 90,- €/SRM, getrocknet 125,- €/SRM, gemischt (Hart- und Weichholz) 100,- €/SRM. Bin gespannt ob es zum Sommer Preisanapassungen nach unten gibt. Selbst für Stammholz möchten die um die 70,- €/RM.

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  • Brennholz aktuell Hartholz waldfrisch

    Off-Topic:

    Das meiste was hier am markt ist trocken

    Preise sind fast auf vorkriegsniveau das meiste so zwischen 50- 80€ rm niedriger weichholz höher hartholz

    90€ oder teurer konnte man hier schon erzielen , nur der hat die reichen sommerfrischler als kundschaft biotop

    Aber auch dem seine lager sind weiterhin gefüllt Hartholz braucht ja länger zum trocknen.

    Bei dir dürfte Rhein neckar als einzuggebiet sein hier eher ländliche.

    Beim holz drückt der nachschub nach. gesteuert von der sägewerken ( die bestimmen preis ab ihrem hof und den abfuhrzeitpunkt, im augenblick hadern die noch mit dem Schnittproduktepreiniveau)

    Angesichts des Käferdrucks wird die anscheinend bestehende Nachfrage an Schleifholz nix wesentliches ändern.

    Der käferdruck ist durch das nasskalte wetter gebremst. zur unterbrechung des kreislauf muss man aber alles über einem querschnitt 3-4cm rausholen oder zerkleinern und verteilen.

    In der not gilt in BY Das Bayer. Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten gestattet unter den nachfolgenden Einschränkungen jedermann, sich unentgeltlich in Wäldern im Alleineigentum des Freistaates Bayern Leseholz für den Eigenbedarf anzueignen.

    Früher hat man Götter gesagt, heute sagt man Internet.


    Herbert Achternbusch RIP

  • Anekdotisch kann ich beisteuern, dass sich durchaus einige Leute im Kollegenkreis zu dickem Pullover, Decke oder gar Heizdecke bekannt haben, von denen ich das in der Vergangenheit nicht kannte. Finanzielle Sorgen dürften das nicht gewesen sein.


    Von Schimmelschäden habe ich aber nichts gehört.