Bauen mit verringertem CO2-Ausstoß bei Herstellung und Betrieb

  • Diese Folge zum Wohnen und Bauen ist als Teil einer kleinen Serie zum Umgang mit der Klimakrise seit ein paar Tagen online.


    Für mich ist sie Anlass, zu fragen, wie in den Planungsbüros, der Bauindustrie und dem Handwerk auf die Klimakrise reagiert wird. Gibt es bei den Auftraggebern / Bauherrn Aufforderungen bestimmte Betrachtungen abzustellen, Materialien zu bevorzugen, nicht zu verwenden, werdet ihr selbst in dieser Richtung aktiv in dem ihr zu mehr Energieeffizienz beratet, oder bestimmte Materialien oder Wärmequellen besonders empfehlt? Oder geht das an Eurem Arbeitsalltag völlig vorbei?

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Diese "politischen" Aktionen" haben mich weder in meiner Rolle als Objektüberwacher (bis 2020) noch in meiner Rolle als Auftraggeber einer Kommune berührt.


    Das Geld ist überall knapp. Wenn DIE POLITIK da was ändern will, soll sie auch das Geld geben.


    P.S.: Mich ärgert vor allem, dass dafür meine "Zwangsabgabe" für die "GEZ" (heißt nicht mehr so) missbraucht wird.

    Verflucht sei, wer einen Blinden irren macht auf dem Wege!

    5.Mose 27:18

  • Mein Chef prüft gerade die Statik für den Neubau des Polizeipräsidium einer pfälsischen Stadt.

    An Rande habe ich mitbekommen, dass hier als Leuchtturmprojekt eine CO2-sparende Bauweise zum Einsatz kommen soll, zumindest ist es von Bauherrenseite aus gewünscht. Was das konkret bedeutet, kann ich leider nicht sagen, da ich nur an der Prüfung des Baugrubenverbaus mitgewirkt habe, ich habe aber mitbekommen, dass zur CO2-Einsparung und zur Ressourcenschonung recyceltem Beton als Zuschlag zum Einsatz kommen soll.

    Ob dies aber so kommen wird (nach der Vergabe) steht wohl noch in den Sternen, da wohl in Teilbereichen Druckfestigkeitsklassen benötigt werden, für die der Einsatz von recyceltem Beton als Zuschlag noch nicht baiaifsichtlich geregelt ist.

    Der Bauende soll nicht herumtasten und versuchen. Was stehen bleiben soll, muß recht stehen und wo nicht für die Ewigkeit doch für geraume Zeit genügen. Man mag doch immer Fehler begehen, bauen darf man keine. (Johann Wolfgang von Goethe, Wilhelm Meisters Wanderjahre)

  • Diese Folge zum Wohnen und Bauen ist als Teil einer kleinen Serie zum Umgang mit der Klimakrise seit ein paar Tagen online.

    Die Folge zum Bauen habe ich mir inzwischen angeschaut. Die ganze Serie ist anscheinend "lustig" aufgezogen. Diese Folge zeigt sehr kurz angerissen 5 Beispiele "resourcenschonenden" (Um-) Bauens:

    1. Weiternutzung grauer Energie durch Umnutzung nicht mehr genutzter Gebäude, hier Büro zu Familienwohnen
    2. Kreislaufwirtschaft durch Rückbau und vollständige Weiternutzung bei einem Umbau nicht mehr benötigter Bauteile
    3. Elementbau mit viel Holz aus in einer Manufaktur vorgefertigte Modulen, überwiegend aus Holz
    4. energetische Ertüchtigung von Bestandsgebäuden durch in der Manufaktur vorgefertigte additive Wärmedämm-Wandelemente mit viel Holz
    5. Umnutzung eines Kasenengeländes: autofrei, Niedrigenergie-, Passiv- und Plusenergie-Häuser

    Genannt wird dann noch die Wohnflächenreduktion durch Tiny-Houses.


    Wer als "Bauschaffender" die aktuellen fachlichen Diskussionen verfolgt, wird von den Beispielen nicht überrascht sein, denn alle hier für Laien vorgestellte Projekte bzw. Ansätze sind schon einige Jahre alt, aber eben auch zeigbare Realität.


    Es fällt auf, dass es durchweg um "Recycling" geht: Von einer ganzen Siedlungsstruktur, von Gebäudestrukturen und um Aufwertung des Bestandes durch bessere Wärmedämmung und effizientere Gebäudetechnik, nicht mehr manuell-handwerklich am Standort gebaut, sondern effizient und schnell halbautomatisch in Manufakturen mit begeisternd kurzen Bauzeiten.


    Das gilt so auch für die meisten von mir in diesem Post aufgezählten beispielhaften Holzbauprojekte, die allerdings überwiegend Neubauten waren - aber eben alle auch zu einem ganz erheblichen Teil aus Holz.


    Damit wird das, was momentan als Hinderungsgrund für einen energetischen Effizienzsprung im Gebäudebestand gesehen wird, schon längst antizipiert und beantwortet.


    Neubauten auf der grünen Wiese wird es auf absehbare Zeit nicht mehr geben. Neu-, Nach- oder Umnutzung, Nachverdichtung in teilweiser Vorfertigung sind notwendig und können zu attraktiven Wohnlagen führen! Der Stahlbeton wird seine Bedeutung verlieren das Holz und andere Baustoffe wichtiger werden.


    Das Rumgealbere in der Folge hat mich ziemlich genervt - aber wenn es interessierte Laien anlockt, meinetwegen!


    Off-Topic:

    (Über meine eigene Erfahrung mit ökologischem Bauen (als Architekt wie privat) werde ich in den nächsten Tagen in einem weiteren Post berichten. Ich wundere mich, dass es hier so wenig Resonanz dazu gibt. Von einigen Foristen weiß ich, dass sie mit Holz oder anders CO2-arm bauen. Ich hoffe, es gibt da ein paar Berichte. Oder handhabt ihr es in eurem Büro wie die Altenburger Käserei, die angeblich den kompletten Produktionsprozess inkl. aller Rohstoffe auf zertifizierte Bioqualität umgestellt hat, dies aber für ihre eigene Produktion nicht zertifizieren lässt, weil ihre Stammkundschaft Bioprodukte ablehnt.)

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • energetische Ertüchtigung von Bestandsgebäuden durch in der Manufaktur vorgefertigte additive Wärmedämm-Wandelemente mit viel Holz

    Da würde mich interessieren, wie das mit Grenzabständen, B-Plänen, Brandschutz usw. in größerem Maßstab funktionieren kann.

    Genannt wird dann noch die Wohnflächenreduktion durch Tiny-Houses.

    Die finde ich weder sinnvoll noch erstrebenswert. Der Platzbedarf an Grundstücken ist gigantisch, der Nutzen überschaubar, das Verhältnis von A/V unterirdisch.


    Die Dinger müssen auch gar nicht neu erfunden werden. Einfach mal die Prospekte von Wohnwagen und Wohnmobilen durchgucken, da gibt es vom Etagenbett, Bad mit Dusche auf 1 m², kompakte Küche bis zur Sitzgruppe mit einfachem Umbau zum Bett schon alles.

    __________________
    Gruß aus Oranienburg
    Thomas

  • Die Lösung für den Platzbedarf und trotzdem sein eigenes Häusle haben heißt Reihenhaus. Es gibt reiche westliche Länder, da haben die Leute keine so großen Probleme in einem Reihenhaus zu wohnen und sind eher froh seine eigenen vier Wände zu haben statt auf das Schloß auf dem Grünen zu beharren.


    Ich verstehe Deutschland irgend wie nicht, obwohl ich hier aufgewachsen bin... X/

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • Für mich ist sie Anlass, zu fragen, wie in den Planungsbüros, der Bauindustrie und dem Handwerk auf die Klimakrise reagiert wird.

    In den Planungsbüros? Hmm, genauso wie auf die anderen (Banken-/Corona-/Ukraine-...) Krisen. Schulterzucken, Crisis, what crisis? Kaffee trinken.

    Im Handwerk wird geschimpft. Auf die Regierung, die anderen und überhaupt.

    Gibt es bei den Auftraggebern / Bauherrn Aufforderungen bestimmte Betrachtungen abzustellen, Materialien zu bevorzugen, nicht zu verwenden, werdet ihr selbst in dieser Richtung aktiv in dem ihr zu mehr Energieeffizienz beratet, oder bestimmte Materialien oder Wärmequellen besonders empfehlt?

    Es gibt bei öffentlichen Auftraggebern durchaus Wünsche und Forderungen nach verstärkter Nutzung erneuerbarer Energie, energetischen Sanierungen und ähnlichen Vorhaben. Die damit verbundene Realität sieht dann zumeist etwas anders aus. Da fehlen die Voraussetzungen im Bestand. Da fehlt das Geld. Da fehlen Planer und Handwerker. Da fehlen Zukunftsprognosen, die einen solchen Invest als lohnenswert dastehen lassen.


    energetische Ertüchtigung von Bestandsgebäuden durch in der Manufaktur vorgefertigte additive Wärmedämm-Wandelemente mit viel Holz

    Klingt verdächtig nach "serielle Sanierung". Tolles Schlagwort, tolle Fördermöglichkeiten. Leider auch ein paar Einschränkungen damit verbunden.

  • Vor ein paar Tagen fielen mir diese Baustellenplakate ins Auge:



    :sarkasmus:


    Jetzt zwingt die versiffte Regierung sogar schon das ehrliche Deutsche Handwerk zu sowas! Oder machen die das etwa freiwillig?

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Da würde ich gerne einmal hinter die Fassade schauen. Was ist ein klimaneutraler Gerüstbauer? Bambus anstatt Alu? Das Gerüst mit dem Fahrrad auf die Baustelle transportiert?

    Oder doch viel Augenwischerei wie bei vielen anderen "Zertifikaten" von irgendwelchen Vereinen (Bio Siegel usw. usw.).


    Es fällt schwer zu unterscheiden, was sich tatsächlich hinter so einer Werbung verbirgt, und was man nur dem Bereich Marketing zuordnen sollte.

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    .

  • Was ist ein klimaneutraler Gerüstbauer?

    1500qm Lagerhalle, PV auf dem Hallendach, der Rest ist doch nur bisschen Rechnen und Statisik. Schon glaenzt man dunkelgruen. Wenn man dann noch den Schraegaufzug mit gebrauchten Frittenfett betreibt, hat man mindestens schon das Silberlevel beim LEED sicher.

  • Da würde ich gerne einmal hinter die Fassade schauen. Was ist ein klimaneutraler Gerüstbauer? Bambus anstatt Alu? Das Gerüst mit dem Fahrrad auf die Baustelle transportiert?

    Die Dekra hat sie so zertifiziert, näheres habe ich aber leider nicht finden können, auch nicht auf deren Homepage. Es bleibt im Nebel!

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • ich würde generell vermuten, dass baufirmen schon sehr lange versuchen, u.a. energie zu sparen - sowohl "antriebsenergie" für maschinen, aber auch graue energie. wir gut das im einzelnen von oben nach unten justiert wird, ist unterschiedlich. in den (zumindest früheren) chefetagen wurde durchaus weitergedacht - einer der züblinbosse war volker hahn, der einige beachtliche ansichten verschriftlicht hinterlassen hat. in den letzten 10, 15 jahren ist züblin vermehrt, durch aufkäufe, in den holzbau eingestiegen. das ist natürlich reine grüne utopie und keine betriebswirtschaftliche überlegung, so wie ja auch die hintergründe von firmenzerschlagungen und -übernahmen immer den höchsten humanistischen überzeugungen folgen ;)


    das hier

    Es fällt auf, dass es durchweg um "Recycling" geht

    werden wir noch in einer intensität erleben, die heute kaum vorstellbar scheint.

    Eine Idee, was da auf uns, unsere gesellschaft zukommt:

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    Gibt es bei den Auftraggebern / Bauherrn Aufforderungen bestimmte Betrachtungen abzustellen, Materialien zu bevorzugen, nicht zu verwenden

    na klar, wenn der zwang da ist. in einzelfällen ist die motivation auch zwanglos.

    ich mag bauten mit clever konzipierten tragwerken und weit überdurchschnittlicher dämmung - und das erklär ich denen, die mein hobby bezahlen. oft erfolglos, manchmal mit erfolg, manchmal mit spätem erfolg (mal eben kurz vor vergabe endlich die fette dämmung implementieren - macht sich ja fast von selbst). am einfachsten ist es, wenn von vornherein "fast freiwillig" (wegen entsprechender förderungen oder forderungen - zB vergabe von pachtgrundstücken im "öko"wettbewerbsverfahren) der nachhaltigkeitsweg eingeschlagen wird.

    Einmal editiert, zuletzt von mls ()

  • in den letzten 10, 15 jahren ist züblin vermehrt, durch aufkäufe, in den holzbau eingestiegen.

    ZÜBLIN-Timber mit ansehnlicher Referenzliste.


    Knauf als weiteres Beispiel hat schon vor Jahren Opitz-Holzbau aufgekauft und fertigt dort jetzt voll vorgefertigt holzbasiert

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • In den USA wird im EFH Bereich fast nur Holz verwendet und es bricht nicht alles zusammen, nur weil es Termiten gibt. Durch die Erderwärmung müssen wir uns eh mit einigem giftigen Getier anfreunden, das sich hier so langsam vermehrt einnisten wird. Dann ist vorbei mit der Unbekümmertheit.

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • mit einigem giftigen Getier anfreunden,

    So lange am Neckar noch keine Krokodile liegen, oder ein Inlands Taipan in den Wiesen auf der Lauer liegt, ist doch alles gut. ;)

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    .

  • In den USA wird im EFH Bereich fast nur Holz verwendet und es bricht nicht alles zusammen, nur weil es Termiten gibt.

    Das ist zwar regional unterschiedlich, aber tatsaechlich dort ein Problem:

    Termites: How to Identify and Control Them | US EPA
    Learn the signs of an infestation, differentiate termites from ants, prevent swarms, and choose safe effective pesticides for barriers and other treatments.
    www.epa.gov

    (und das, obwohl die dort eingesetzten Pestizide hier schon unter das Kriegswaffenkontrollgesetz fallen wuerden...)

  • Vielleicht sollte man den Amis die gute, alte Deutsche Stainhausbauweise exportieren... :lach:


    So lange am Neckar noch keine Krokodile liegen, oder ein Inlands Taipan in den Wiesen auf der Lauer liegt, ist doch alles gut. ;)

    Ich warte auf den ersten Hai-Alarm auf dem Bodensee. X/:lol:

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  • servus termiten, willkommen im land der dichten lenker ..

    so lange, wie der aktuelle pseudowinter gedauert hat, wird den termiten langweilig.

    die vermeintlichen folgen der klimaerwärmung beschränken sich nach meinen beobachtungen auf ein paar wenige überhitzte monate im sommer und auf winter, die den namen nicht verdienen. gilt sowieso nicht für´s erzgebirge - dort ist es völlig unnötig, termitenfest zu bauen. die viecher würden erfrieren.


    und jetzt im ernst:

    wenn in der verlinkung von R.B. die abhilfe gegen termiten dargestellt wird, dann ist ja gut (übersetzt):

    • Halten Sie nach dem Bau den Boden um das Fundament herum durch eine ordnungsgemäße Planierung und Entwässerung (einschließlich Wartung von Dachrinnen und Fallrohren) trocken.
    • Verringern Sie Öffnungen, durch die Termiten in die Struktur eindringen können (Füllen von Rissen in Zementfundamenten sowie von Stellen, an denen Versorgungsleitungen durch die Wand verlaufen, mit Zement, Mörtel oder Fugenmasse).
    • Beheben Sie undichte Stellen sofort.
    • Halten Sie die Lüftungsöffnungen frei von Verstopfungen, auch von Pflanzen.
    • Achten Sie darauf, dass Bäume und Sträucher nicht zu nahe an der Konstruktion gepflanzt werden und nicht gegen freiliegende Holzoberflächen wachsen können.
    • Stapeln oder lagern Sie kein Brennholz oder Holzreste neben dem Haus.
    • Führen Sie regelmäßig Inspektionen durch, um sicherzustellen, dass sich keine Termitenkolonien ansiedeln.

    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)


    "Füllen von Rissen in Zementfundamenten sowie von Stellen, an denen Versorgungsleitungen durch die Wand verlaufen, mit Zement, Mörtel oder Fugenmasse"

    betonfresskäfer identifiziert ..

  • wenn in der verlinkung von R.B. die abhilfe gegen termiten dargestellt wird, dann ist ja gut (übersetzt):

    Das findet sich in einem link von mir? Da hast Du genauer gelesen als ich. :)

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    .

  • Eben wurde mir Werbung für diese CO2-reduzierten Ziegel angezeigt. Viel macht die Material-Reduktion mit 12 - 15 % nicht aus, aber ein leichter Fortschritt ist das schon. Die Umstellung von Erd- auf Biogas bringt da mit 70 - 90 % deutlich mehr

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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    Einmal editiert, zuletzt von Skeptiker () aus folgendem Grund: Falsche Zahlen korrigiert und weitere ergänzt!

  • Die schreiben aber von einer Reduktion UM 70-90% und das ist mehr als erheblich.


    Ungebrannte Tonziegel wären doch das Nonplusultra. Nahezu überall verfügbar, vollständig recycelbar, billig...

    Nur das Trockenwohnen stelle ich mir etwas mühsam vor.




    Wenn Dich ein Laie nicht versteht, so heißt das noch lange nicht, dass du ein Fachmann bist.



    M.G.Wetrow

  • Die schreiben aber von einer Reduktion UM 70-90% und das ist mehr als erheblich.

    Danke, das habe ich korrigiert!

    Ungebrannte Tonziegel wären doch das Nonplusultra. Nahezu überall verfügbar, vollständig recycelbar, billig...

    Nur das Trockenwohnen stelle ich mir etwas mühsam vor.

    Das nennt sich Lehmbau und ist weiterhin nur wenig gebräuchlich.

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  • Nahezu überall verfügbar, vollständig recycelbar, billig...

    Lehm

    Leidenschaftliches Pladoyer von Anna Heringer

    Vorreiterin für nachhaltiges Bauen: Anna Heringer, Architektin | BR.de
    Lehm ist ihr Baustoff - mit ihm hat die Architektin Anna Heringer renommierte Preise gewonnen. Ihren ersten für den Bau eine Schule in Bangladesch. Heute tritt…
    www.br.de

    Früher hat man Götter gesagt, heute sagt man Internet.


    Herbert Achternbusch RIP

  • Das nennt sich Lehmbau und ist weiterhin nur wenig gebräuchlich.

    Aber die Kollegen von ZRS, mit denen als Tragwerksplaner wir grade einen Holzbau planen, haben da einiges bewegt, gerade auch in der Forschung und Normung.

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  • Gut wenn nicht nur Landwirt und Keramiker den nachweis erbringen das es die Wand nicht wegschwemmt. :)

    Im Lehmbau war das ein Riesenthema, weil das damals vorhandene Wissen etwa seit dem 1. Weltkrieg komplett verloren ging und insbesondere öffentliche Bauherren immer glaubten, ohne Normung in D nicht mit Lehm bauen zu dürfen. Ähnlich wie beim Holz, nur dass noch wenige Regeln bestanden und so immer ziemliche Kopfstände gemacht werden mussten.

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