Sehr großzügiges EFH



  • Hallo an das Forum,


    wir möchten uns auf einem Bestehenden Grundstück verwirklichen durch Abriss einer Scheune und Stallung und wiederbebauung der Fläche mit einem sehr großzügigen EFH/RMH

    Der Plan ist noch nicht ins feinste Detail ausgearbeitet. Auch die eingezeichnete Einrichtung/Küche Bad ist erstmal nur exemplarisch zu sehen. Uns geht es darum erste Meinungen zu hören was wirklich gravierend ungünstig oder teuer werden würde.


    Anforderungen der Bauherren

    Stilrichtung, Dachform, Gebäudetyp:klassisch, konservativ; Flachdach oder Satteldach

    Keller, Geschosse: kein Keller, EG, OG

    Anzahl der Personen, Alter: 2, Ü60

    Raumbedarf: Schlafen, Wohnen, Essen, Kochen, + 2 Räume für Büro/Gäste

    Büro: Familiennutzung

    Schlafgäste pro Jahr: mehrfach, auch zeitgleich

    geschlossene Architektur

    konservative Bauweise

    offene Küche: ja

    Anzahl Essplätze: 6

    Kamin: als Option

    Garage, Carport: vorhanden, Grenzt an Neubau an (Nebeneingang ins Haus)

    weitere Wünsche: seniorengerecht; Rollstuhlvorbereitet

    Hausentwurf

    Von wem stammt die Planung: Bauherr

    Besonderheit: Die Längsseite ist mit 18,5m sehr lang, aber es macht wenig Sinn zum Bestandsgebäude eine Lücke entstehen zu lassen

    Was gefällt besonders? Warum? Sehr großzügige Räume; Großer offener Koch/Wohn/Essbereich; Wellnessbereich

    Was gefällt nicht? Warum?: WC im EG ohne Fenster und seperate Abflußleitung erforderlich

    Preisschätzung lt Planer: 800.000; viel Eigenleistung, evtl Bausatzhaus

    favorisierte Heiztechnik: Passivhausstandard; FBH, Wäremepumpe;

    Was ist die wichtigste/grundlegende Frage zum Grundriss in 130 Zeichen zusammengefasst? Wo kann der Grundriss noch optimiert werden?

    -Ist die Deckenkonstruktion vom EG nicht (zu) teuer wegen Spannweite

    -Licht/Fenster: Das Neubau ist quasi ein RMH. Auf der Nordseite grenzt es an ein Bestandsgebäude, auf der Südseite an eine Halle. Von daher keine Fenster an diesen Gebäudeseiten; Große Außenwandstärke wg. Passivhausstandard

  • Bevor man mit der Planung beginnt, sollten die Grundlagen klar sein. Stall abgerissen usw... Ist das ein landwirtschaftlicher Betrieb? Ist der außerhalb einer geschlossenen Ortschaft? Kann Problem sein. Ist das innerhalb einer Ortschaft? Gibt es einen Bebauungsplan? Gibt es Vorgaben über das Maß der Bebaubarkeit, Gestaltung usw? erst bitte diese Hausaufgaben erledigen, erst dann kann man über den Entwurf sprechen. Evtl. hat es sich erledigt, weil nicht gebaut werden darf und wir wollen doch nicht Energie verschwenden. Ich seh schon mit dem ersten Blick, dass es Probleme mit Abstandsflächen gibt.

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • Das Grundstück befindet sich in einem Ortskern. Die noch bestehende Scheune/Stallung belegt genau die geplante Baufläche.

    Bauvoranfrage läuft.

  • puh, Ihr geht ja maximal verschwenderisch mit Platz um. Klar, großzügig kann einem gefallen. Ich habe aber Sorge, dass dieses Haus für zwei Personen alles andere als wohnlich, also nicht gemütlich, wird.

    Wer mag schon in einer Bahnhofshalle (bewusst übertrieben!) wohnen? Wohnen und Essen jeweils mehr als 30 m³, Wohnen nochmal deutlich größer?

    Wo sollen hier die gemütlichen, kuscheligen Ecken sein, die das Wohnen angenehm machen?


    Weiter: rund 1/3 des EG dienen nur der Technik und dem Lager...

    Im OG geht's nochmal weiter: Bad mehr als 25 m²? Wellness kommt dazu, so dass damit sogar fast 75m² verbraucht werden. Ankleidezimmer mit mehr als 20m²


    Sei ehrlich: das ist selbst gemalt? Warum hinterfragt Euer "Planer" das nicht?


    sind wir ehrlich: Passivhausstandard macht keinen Sinn, wenn man mit Ressourcen und Energie maximal verschwenderisch umgeht.


    Natürlich kenne ich Euch nicht. Aber ich kann trotzdem nur empfehlen: die Investition in einen guten Entwurf spart hier möglicherweise mehr als sie kostet...

  • Weiter: rund 1/3 des EG dienen nur der Technik und dem Lager...

    Zumindest koennen sich die gelagerten Sachen an grosszuegig bemessenen Fenstern erfreuen und helle lichtdurchflutete Lagerraeume geniessen, Koch/Koechin und Speisende werden mit schiessschartenaehnlichen Oberlichtern abgefruehstueckt.


    Wozu die bullaugenaehnlichen Loecher im Wandbildner gut sein sollen, weiss ich auch nicht...irgendwie passen Treppe und Fenster an der Stelle nicht wirklich zusammen.

  • sieht aus wie ein 08/15 Grundriss, uninspiriert, langweilig, halt wie vom Laien zusammengeklickt. Ist es ja auch.

    Einziger Unterschied ist die 1.5:1 Skalierung in den Längenmaßen, also 2.25:1 in der Fläche.

    Ganz schlimme Ressourcenverschwendung, ohne jedes Highlight. Da würde ich jedes Tinyhouse vorziehen, zur Not halt noch ein zweites für die Gäste...

  • Besonderheit: Die Längsseite ist mit 18,5m sehr lang, aber es macht wenig Sinn zum Bestandsgebäude eine Lücke entstehen zu lassen

    Warum macht das wenig Sinn? Überlege mal, das Haus sagen wir mal 6m kürzer, dann hätte man an einer Stirnwand die Möglichkeit Fenster zu verbauen (Tageslicht). Die Baukosten wären geringer, und den freien Streifen könnte man als Stellplatz, Garten oder was weiß ich nutzen. Ich würde nicht davon ausgehen, dass man die durch den Abriss entstandene Lücke wieder komplett mit einem Haus schließen muss.


    Anzahl der Personen, Alter: 2, Ü60

    Das ist kein Haus für 2 Personen Ü60. Bedenke auch, dass man die Räumlicheiten sauber halten muss. In der Praxis wird das so aussehen, dass viele Räume verwaisen, irgendwann abgeschlossen werden und sich niemand mehr darum kümmert. Der Aufwand (heizen, reinigen) wird einem irgendwann zu viel so lange man keine Putzkolonne hat die wöchentlich vorbei schaut und sauber macht (Kosten).


    Große Außenwandstärke wg. Passivhausstandard

    Ein Passivhaus definiert sich nicht nur über dicke Außenwände.


    -Ist die Deckenkonstruktion vom EG nicht (zu) teuer wegen Spannweite

    Man müsste sich fragen, ob nicht das Haus unnötig teuer wird. Bei den gezeigten Dimensionen spielt der Aufpreis für die Decke auch keine Rolle mehr. Aus technischer Sicht ist das sicherlich kein Problem, das kann Dir jeder Statiker bestätigen. In Parkhäusern sind die Spannweiten noch viel größer und die Last deutlich höher. Geht nicht gibt´s nicht. Ob für ein EFH sinnvoll, das steht auf einem anderen Blatt.


    Mein Eindruck ist, dass Du Dir durch die Vorgabe, die Lücke wieder komplett zu füllen, bereits zu viele Einschränkungen eingehandelt hast, die dann zu diesem Grundriss geführt haben. Die Kosten versuchst Du dann durch "Eigenleistung" wieder etwas zu drücken. Bedenke aber, Eigenleistung braucht viele Leute mit entsprechenden Fachkenntnissen, und das Material kostet auf jeden Fall.


    Mein Vorschlag wäre, zurück auf Los, Kopf frei machen, und wirklich alle Optionen durchspielen. Welche es dann bis zum Ziel schafft das ist offen. Zum aktuellen Zeitpunkt über Details (Treppe, Fenster, Einrichtung) zu philosophieren bringt Dich nicht viel weiter.

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  • und den freien Streifen könnte man als Stellplatz, Garten oder was weiß ich nutzen.

    oder überdachten Freisitz. Damit kann man einerseits eine geschlossene Baustruktur von einer Seite her darstellen, andererseits ist das nciht so ein Flächenfraß, um irgendwas voll zu bekommen.


    Ich erstelle Energieausweise und kenne solche Riesenbauten (gerne aus den 70er/Anfang der 80er). Oftmals nach dem Motto : Viel Raum, wenig Platz. Oder einnfach auch Viel-irgendwie-Raum, weil man es halt so wollte. Aber schön und wohnlich ist dann was anderes.

    Es gibt durchaus großzügige Bauten. Die kommen dann aber mit schönen "Führungen" durchs Haus und sind in den Maßen oft gar nicht sooo groß.

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  • Etwas hätte ich noch:

    Ihr habt ganz viel versteckte Flure mit Durchgangszimmern. irgendwie habt ihr Euch auch daran festgebissen, dass die Volumina alt-neu identisch sein müssten? Ich könnte mir beispielsweise einen Rücksprung /Erschließungsstrang an einer Längsseite vorstellen. Offener Balkon, der überdacht ist und so das alte Volumen nachzeichnet. Da gibts viele Ideen/Möglichkeiten.


    Andere Sache ist: Ihr seid 60, schreibt was von rollstuhlgerecht und seniorengerecht. Mal ehrlich: Wo ist das senioren- und rollstuhlgerechte? Im EG ein munzig winziges WC-chen, das keinesfalls mit dem Rolli befahrbar ist? Ins OG kommt man dann wie, wenn man körperlich eingeschränkt ist? Und muss dann auch noch viele möblierte Räume durchfahren? (versteckte Flure)

    Man sollte zumindest das EG so gestalten, dass man komplett auf einer Ebene dort leben kann/könnte. Platz genug ist ja dafür da. Das OG kann ja kleiner sein, als Backup, als Gästezimmer etc. (und in den Technikraum muss man bei Eurem Riesenentwurf auch noch von aussen...)


    Sorry, es mag etwas hart rüberkommen, aber hier sind erfahrene am Werk.


    Habt ihr schon mal ein Haus gebaut?

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  • grosszügig? na, ned. bestenfalls gross.


    Preisschätzung lt Planer: 800.000

    also gibt es einen "planer". was sagt der zu dem "entwurf"? auf welcher basis errät der 800k? was ist im preis enthalten?


    Passivhausstandard; FBH, Wäremepumpe

    finde ich von der grundidee gut, aber die zeit (seit "erfindung") des passivhauses ist nicht stehengeblieben.

    ihr werdet da im laufe der planung (hoffentlich) noch über einige objektsezifische besonderheiten stolpern.

  • Ich habe nichts gegen großzügiges und feudales Bauen. Hier am See hatte ich schon mit einigen dieser großzügigen EFHs zu tun. Wer Geld hat soll es auch ausgeben, sonst bringt es ja nichts Geld zu machen, wenn man es nicht nutzen kann. Was mich aber stört ist, dass dieses in einem Dorf neben Ställen gebaut werden soll, auf einem für das Haus winzigen Grundstück. Das passt nicht zusammen. Ich würde noch paar Penunzen zusammen kratzen und ein gescheites Grundstück suchen für ein solches Haus.


    Was mich noch stört ist, dass der TO keinerlei Erfahrung mit großzügigen Gebäuden hat. Der Grundriss ist an typischem Wohnungsbau angelehnt. Der TO kennt wohl nichts anderes. Ich wette, er hat die 30qm Räume mit einer Deckenhöhe von 2,50m geplant. Dass man in solchen Räumen das Gefühl hat, dass einem die Decke auf den Kopf fällt, sollte einleuchten. Großzügigkeit in der Fläche braucht auch Großzügigkeit in der Höhe. Wenn man locker 800 Tausend Ocken für nen Haus ausgeben kann, sollten noch paar Euros für nen Aufzug übrig sein, das man im Alter benutzen kann. Man ist jetzt 60. Bis das Haus bezugsfertig ist, ist man 62 oder gar 63. Bis um die 70 herum ist man noch gut rüstig. Dahinter beginnen schon die Einschränkungen. Man hat in dem neuen Haus noch gute 10 bis 15 Jahre, bis man mit über 80 Jahren nur noch eingeschränkt mobil ist. Alles was dahinter kommt, ist nur noch ein Zusatzbonus und man muss für jeden Tag dankbar sein das man geschenkt bekommt.


    Der TO kann die weitere Planung sein lassen, weil er erst gar nicht die Grenzabstände einhalten kann. Die weitere Planung und Grundrissdiskussion ist für die Katz. Wahrscheinlich ist auch das Maß der Überbaubarkeit weit überzogen. Es macht keinen Sinn sich weiter damit zu befassen.


    Ich kann nur raten sich einen Architekten zu suchen, ihm zu erklären wie man wohnen will, was einem wichtig ist, wie man leben will und er entwirft einem das Haus, von mir auch sehr feudal. Dann kommt schon eher etwas heraus, das sinnvoll ist, die Bauordnung einhält und wohnlich ist und trotzdem großzügig.


    Das Urteil klingt jetzt hart, ich weiß. Aber wenn das Bauamt einem den Vorbescheid ablehnt, dann ist es auch hart und es braucht Einsicht die eigenen Fehler einzusehen.

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • Ich würde meinen, dass es auch in Baden-Württemberg Mindestabstände zu den Grundstücksgrenzen gibt, die man einhalten muss. Auf dem Mini-Lageplan fällt es mir schwer diese zu erkennen.


    Somit werden die Fenster an der Westseite (Richtung bestehende Nachbarbauung) auch aus brandschutzrechtlichen Belangen alle F90-fenster sein müssen. Das wird teuer. Die Aussicht hingegen, aus den teuren Gucklöchern, ist eher überschaubar schön.


    Bitte erst einmal das Baurechtliche checken.


    1. Gestaltungssatzung/ B-Plan

    2. Abstandsflächen

    3. usw.


    Viel Vergnügen


    Danach sezieren wir den Entwurf gerne.

  • na ja , gross ist ja nicht immer grosszügig :eek:


    unsere beiträge scheinen aber nicht so wichtig zu sein ..... seit seiner ersten antwort war oliver nicht mehr im forum ;)

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • Irgendwie beißt sich das alles. Wenn ich 230m² Grundfläche zur Verfügung habe, dann sollte es ohne weiteres möglich sein, alles, was behindertengerecht sein muss, im EG unterzubringen und die Gästezimmer als Staffelgeschoss plus großzügige Dachterrasse darzustellen...

  • Die heute erforderlichen Abstandsflächen werden offensichtlich nicht eingehalten.


    Das Haus hat eine Grundfläche von rd. 460 m2. Das wäre ausreichend für eine 8-köpfige Familie oder WG. Für zwei Erwachsene ist das auch bei echter Barrierefreiheit verschwenderisch üppig.


    Räumlich wirkt sich dieser immense Flächenverbrauch aber nicht positiv aus: Es ist dank kleiner Fenster eher dunkel. Der Grundriss sieht mit seiner tragenden Mittelwand wie eine Addition von Baucontainern aus, die Ansichten ebenso. Die Oberlichtfenster im EG haben keinen erkennbaren Sinn - außer den Blick auf den angrenzenden Hof zu ersparen. Aber wenn der so schlimm ist, würde ich dort nicht neu bauen.


    Eine Kritik der einzelnen Räume erübrigt sich deshalb.


    Man fragt sich bei 27 m2 Bad und 47 m2 Wellness im 1. OG, was da alles passieren soll, vor allem aber, ob derjenige, der dies 3D-Modell gebaut hat, ansatzweise weiß, was er oder sie tut. Schon allein die Dusche mit 6 m2 Grundfläche hinterlässt Kopfschütteln: Da passt eine sehr großzügige Saunakabine hinein! Insgesamt stimmt da doch der Maßstab nicht!

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Wir diskutieren hier eh unter uns. Der/die hat das Interesse scheinbar verloren. Letzte Aktivität 30 Min. nach Beitragserstellung

    ...egal. Ist trotzdem interessant - und vielleicht hat der TE nur gerade etwas anderes zu tun als ständig hier vorbeizuschauen.


    Man fragt sich bei 27 m2 Bad und 47 m2 Wellness im 1. OG, was da alles passieren soll, vor allem aber, ob derjenige, der dies 3D-Modell gebaut hat, ansatzweise weiß, was er oder sie tut. Schon allein die Dusche mit 6 m2 Grundfläche hinterlässt Kopfschütteln: Da passt eine sehr großzügige Saunakabine hinein! Insgesamt stimmt da doch der Maßstab nicht!

    Meine Erfahrung ist, dass Laien sich da oft auch sehr verschätzen. Ich musste auch erst im Laufe der Zeit lernen, wie sich die im Plan eingetragenen Maße in der Realität darstellen. Als bei uns die Bodenplatte betoniert wurde, dachte ich zuerst das wird maximal eine größere Garage :eek:. Wir haben jetzt aber zwei schöne 68 m² - Wohnungen, was für unseren Wohnbedarf mehr als ausreichend ist.


    Für zwei Personen Ü60 halte ich das oben gezeigte für völlig an der Sache vorbeigeplant. Es ist nicht wert, hier einzelne Punkte herauszupicken und zu diskutieren. Wenn der TE noch Interesse hat, könnte ihm hier geholfen werden in die Spur zu finden - allerdings muss ihm trotzdem empfohlen werden, sich einen guten Architekten zu suchen.

    Gefährlich ist's, wenn Dumme fleißig werden!

    Einmal editiert, zuletzt von Rose24 ()

  • Zumindest hat der TO einigen Zaster bei Seite geschafft, weil er bei über die 800.000 sich nicht groß aufgeregt hat. Naja, am Ende würde die Bude eh über ne Mio kosten. Also Geld hat er. Ich würde mich auch nicht so groß über die Größe echauffieren, manche sind Größe gewöhnt. Sei es ihnen gegönnt. Dummerweise passt aber die angestrebte Größe nicht auf dem Grundstück, außer die Nachbargrundstücke gehören auch ihm. Vielleicht ist er Großbauer und will dort auf seinem Hof bleiben? Nein, er ist Ingenieur. Weil wenn ich schon diesen Zaster hätte, würde ich ganz sicher nicht neben einem Hof bauen wollen. Dann gäbe es ganz andere Möglichkeiten. Aber wir kennen die Hintergründe nicht.


    Also, es passt einfach alles nicht zusammen. Ich denke auch, dass ihm als Laien einfach die Proportionen nicht so liegen und ihm das Maß völlig abhanden gekommen ist. Aber wenn ich schon die Penunzen hätte, dann würde ich doch einen Fachmann/Fachfrau beauftragen mir was passendes schönes zu entwerfen.


    Oder ist es so ein Männerding? Nach dem selbst gepflanzten Baum jetzt das selbst gebaute/geplante Haus? Ja, dann ist er natürlich ganz schön angefressen, wenn wir SEIN Ding jetzt einfach so zerreißen...

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • Naja - es scheint in der Umgebung noch mehr Grenzgebäude bzw. grenznahe Gebäude zu geben. Wenn man das Problem Brandabstände in den Griff bekommt, könnte evtl. von den Abstandsflächenvorschriften abgewichen werden (Stichwort: "diffuse Bauweise"). Solche Fälle habe ich auch hin und wieder und entsprechende Abweichungen auch schon öfter erteilt.

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