Alte Außenlampe: Grauer Hitzeschutz

  • Hallo, an meinem Haus aus dem Baujahr 67 ist eine Außenlampe montiert, bei der die Rückseite mit einem grauen Material ausgekleidet ist. Mir ist bewusst, dass nur eine Materialprobe zu 100% Aufschluss darüber gibt, ob es sich um Asbest handelt. Allerdings wollte ich hierzu eine Abschätzung von euch beziehungsweise eine Info, ob es Lampen mit so einem Hitzeschutz gab. Vielen Dank.

  • Willst du den Hitzeschutz abbauen, bohren und schleifen oder warum ist es wichtig, aus welchem Material er ist?


    beziehungsweise eine Info, ob es Lampen mit so einem Hitzeschutz gab.

    Gab es und gibt es immer noch, du hast ja ein Modell vor dir.

  • Frag den noch existierenden Leuchtenhersteller "ERCO", welches Material dort damals verbaut wurde. Oder lass eine Analyse davon machen. Die Analyse dürfte aber teurer sein, als eine neue Leuchte! Weshalb interessiert es Dich? Bei normalem Betrieb geht keine nennenswerte gesundheitliche Gefahr von der Leuchte aus.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Frag den noch existierenden Leuchtenhersteller "ERCO", welches Material dort damals verbaut wurde. Oder lass eine Analyse davon machen. Die Analyse dürfte aber teurer sein, als eine neue Leuchte! Wweshalb interessiert es Dich? Bei normalem Betrieb geht keine nennenswerte gesundheitliche Gefahr von der Leuchte aus.

    Werde dort nachfragen, danke. Lampe soll richtig entsorgt werden. Kann sie dann ja nicht einfach in den Restmüll werfen. Zudem wäre es vermutlich ratsam, beim Abbau vorsichtiger vorzugehen, da es sich hier wahrscheinlich nicht um festgebundenes Asbest handelt, sehe ich das richtig?

  • Frag den noch existierenden Leuchtenhersteller "ERCO", welches Material dort damals verbaut wurde.

    Den Bildern nach zu urteilen würde ich mal behaupten, dass dieser "Hitzeschutz" nachträglich angebracht wurde. Schaut man sich die Verarbeitung an dann kann ich mir nur schwer vorstellen, dass diese Platte so das Werk des Herstellers verlassen hat, auch nicht vor xx Jahren.

    Wenn man diese entfernt, dann sieht man sehr wahrscheinlich eine Rückwand aus Kunststoff oder Metall, die bei entsprechendem Abstand so zulässig war. Warum da jemand diese Platte eingesetzt hat, das müsste man denjenigen Fragen der die Leuchte angebaut hat oder den Eigentümer. Vielleicht hat dieser beim Wechsel der Leuchtmittel eine Verfärbung an der Rückwand gesehen und dann diese Platte zugeschnitten und eingesetzt.


    Zur Entsorgung, einfach den lokalen Entsorger anrufen und fragen, wie man mit diesem Elektrogerät verfahren soll, wenn man vermutet, dass in dieser kleinen Platte eine Kleinstmenge an Asbest enthalten sein könnte.

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  • Als ich die Fotos gesehen habe, erinnerte ich mich an meine Lehrlingszeit (damals gab es noch keine Azubis) 1968-70.

    Obwohl bei der Energieversorgung angestellt, mussten wir viel Installation machen.

    Sobald trockene Aufputzschalter und -steckdosen auf Holzuntergründen ins Spiel kamen, mussten wir uns mit dem Kabelmesser aus einer Weißasbestplatte (kein Asbestzement) eine Unterlage zum Hinterschrauben der offenen Geräte schnitzen.

    Genauso sieht die Platte in der gezeigten Leuchte aus.


    Ich würde sie (die gesamte Leuchte) vorsichtig demontieren und bei der nächsten Tour zum Wertstoffhof mitnehmen. Wenn das Material nicht feingeraspelt und als Schnupftabakersatz missbraucht wird, hätte ich damit keine Bedenken, auch wenn es sich hier vermutlich um schwachgebundenes Asbest handelt.




    Wenn Dich ein Laie nicht versteht, so heißt das noch lange nicht, dass du ein Fachmann bist.



    M.G.Wetrow

  • Danke an ThomasMD, R.B., Skeptiker und KatMat. Die Schrauben der Lampe sind hinter dem Hitzeschutz. Werde jetzt vorerst gar nichts machen. Falls ich die Lampe mal wechsle, besprühe das Asbest vorher mit Haarspray, stülpe einen Müllsack über die Lampe und ziehe die Platte direkt in den Sack (ähnlich Glove Bag).