Dachstudio Ausbau

  • Hallo Zusammen,


    nachdem nun unser Dach erneuert ist, möchten wir nun unser Dachstudio etwas aufhüpschen.


    Aktuell befindet sich eine Holzverkleidung (Feder & Nut) an der Schräge bzw. Decke, diese wollen wir ersetzen.


    Nun wissen wir noch nicht so recht wie wir vorgehen sollen.


    Als Info, direkt unter dem Holz befindet sich die Dämmung.


    Im ersten Gedanken wären die Schritte wie folgt:


    1) Entfernen Holz und Anbringen einer Dampfbremse

    2) Lattung / Konterlattung

    3) Rigips Platten anbringen, spachteln, schleifen, streichen etc..


    Nun zu den Fragen:


    a) Gibt es etwas, auf das man achten sollte?

    b) Ich habe irgendwo gelesen, dass man auch OSB Platten nutzen kann? Wie würde das funktionieren?

    c) Wir haben zwei Zimmer, deren Türen bzw. Zargen schon knapp unter der Holzdecke beginnen, wenn wir nun die Konstruktion anbringen wäre das entsprechend tiefer.. Gibt es da evtl. eine schmale Lösung?


    Danke im Voraus.

  • a) Gibt es etwas, auf das man achten sollte?

    Zuerst einmal die Verarbeitungsrichtlinien lesen. Die HErsteller haben eine Menge Infomaterial auf ihrer Webseite. Das alles zu schreiben würden den thread sprengen.



    1) Entfernen Holz und Anbringen einer Dampfbremse

    Ich würde eine Dampfsperre bevorzugen.



    2) Lattung / Konterlattung

    Ersatzweise Trockenbauprofile.



    3) Rigips Platten anbringen, spachteln, schleifen, streichen etc..

    Wird zwar gerne gemacht, ich gebe aber zu bedenken, dass Holz immer ein wenig "arbeitet" (Winter, Sommer, Luftfeuchtigkeit). Bei den NF Brettern spielt sich das unsichtbar in der Nut der Bretter ab, bei GKPlatten zeigen sich dann schnell Risse. Besonders kritisch ist der Übergang Schräge/Decke und zur Wand, aber auch die Stoßstellen der Platten können Probleme machen (Unterkonstruktion beachten).


    Das sieht alles ganz einfach aus, wenn es aber längerfristig funktionieren soll dann sollte man genau wissen was man macht.

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  • Erstmal Danke für die Antworten.

    Zuerst einmal die Verarbeitungsrichtlinien lesen

    Verständnisfrage: Hersteller von was, von den Platten oder gibt es ganze Systeme also Platten und Halterung von einem Hersteller?

    Ich würde eine Dampfsperre bevorzugen.


    Meinte ich tatsächlich, nur ich komme da immer Durcheinander mit Sperre und Bremse :)


    Ersatzweise Trockenbauprofile.

    Haben die Profile im Vergleich zum Holz irgendwelche Vor- Nachteile? Im ersten Augenblick würde ich mal eine niedrigere Bauhöhe nennen oder?


    Das sieht alles ganz einfach aus, wenn es aber längerfristig funktionieren soll dann sollte man genau wissen was man macht.

    Ja so denke ich mir das auch, theoretisch klingt das recht leicht, aber der Teufel steckt wie immer im Detail. Deshalb auch meine Frage hier, bevor ich nach paar Monaten unglücklich werde :)

  • Verständnisfrage: Hersteller von was, von den Platten oder gibt es ganze Systeme also Platten und Halterung von einem Hersteller?

    Einfach mal bei Rigips und/oder Knauf, schauen.


    Im ersten Augenblick würde ich mal eine niedrigere Bauhöhe nennen oder?

    Ich glaube nicht, dass die Aufbauhöhe geringer wird. Die UK braucht man ja nicht nur zum Befestigen der Beplankung, sondern auch zum Ausgleichen von Unebenheiten.

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  • Einfach mal bei Rigips und/oder Knauf, schauen.

    Siniat nicht vergessen um die drei Großen zu nennen, also:


    Knauf, Rigips, Siniat


    Ich persönlich schätze abgeklebte OSB3 als robuste Wasserdampfbremse und eine vor einer weiteren Luftschicht vorgesetzte GK-Ebene. Die Luftschicht ist dann gleichzeitig auch Installationsebene. und das ganze hat etwas mehr Masse.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • nachdem nun unser Dach erneuert ist,

    Was wurde da genau gemacht? Nur die Eindeckung erneuert? Dämmung? Sparren verstärkt?


    Bedenke, dass Du mit einer neuen Beplankung einige kg an die Decke/Dachschräge hängst.

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  • Was wurde da genau gemacht? Nur die Eindeckung erneuert? Dämmung? Sparren verstärkt?


    Bedenke, dass Du mit einer neuen Beplankung einige kg an die Decke/Dachschräge hängst.

    Dacheindeckung und Dämmung (Zwischen- und Aufsparrendämmung) wurden erneuert. An den Sparren wurde nichts gemacht, diese sind laut Dachdecker allerdings noch in einem guten Zustand.

  • Kleine Zwischenfrage: Heute war ein Bekannter zu Besuch mit dem ich auch über das Thema gesprochen hatte.


    Er hatte die Frage aufgeworfen, wieso man die Holzverkleidung nicht belassen könnte und darauf Dampfbremse, Lattung, Rigips setzen würde.


    Konkret konnte ich ihm da keine Antwort geben. Gäbe es da Gründe dagegen?

  • Er hatte die Frage aufgeworfen, wieso man die Holzverkleidung nicht belassen könnte und darauf Dampfbremse, Lattung, Rigips setzen würde.

    Weil dadurch die Lasten deutlich erhöht werden und das System an die K-Grenze kommen könnte.

    (Der Tragwerksplaner wurde vermutlich schon bei der Aufsparrendämmung "gespart". vgl. #8)

    Konkret konnte ich ihm da keine Antwort geben. Gäbe es da Gründe dagegen?

    Da kannst aber nur Du antworten.


    Mir ist immer wieder unklar, warum eine Planung nicht bis zum Ende geplant und erst dann umgesetzt wird.

    Verflucht sei, wer einen Blinden irren macht auf dem Wege!

    5.Mose 27:18

  • Der Tragwerksplaner wurde vermutlich schon bei der Aufsparrendämmung "gespart". vgl. #8)

    Naja gespart nicht, wenn überhaupt dann war es mir nicht bewusst, das man einen hierzu bräuchte. Der Dachdecker hatte uns hierzu damals auch nichts gesagt.

    K-Grenze

    Was heist das K? Ist damit eine Gewichtsgrenze gemeint?


    Mir ist immer wieder unklar, warum eine Planung nicht bis zum Ende geplant und erst dann umgesetzt wird.

    Hier würde ich offen das fehlende Fachwissen nennen. Nun die Dacherneuerung war ein eigenes Thema. Das Innenthema wiederum ein eigenes, wobei wir das Thema schon dem Dachdecker erzählt haben, was wir noch vorhaben.


    Da kannst aber nur Du antworten

    Heist das "einzige" Risiko wäre, dass die Sparren aufgrund des Gewichtes sich biegen bzw. brechen könnten? Gäbe es den Probleme Richtung Feuchtigkeit oder Schimmel dergleichen wenn das Holz bleiben würde?

  • An den Sparren wurde nichts gemacht, diese sind laut Dachdecker allerdings noch in einem guten Zustand.

    Das mag sein, aber ich dachte dabei eher an die vielen kg die Du unten an die Dachschräge hängen möchtest.


    Heist das "einzige" Risiko wäre, dass die Sparren aufgrund des Gewichtes sich biegen bzw. brechen könnten?

    Brechen werden die nicht so schnell, aber es reicht ja schon wenn sich diese unzulässig durchbiegen. Man muss auch daran denken, dass sich so ein Dach auch bei Schnee und Wind etwas durchbiegt, mal mehr mal weniger Luftfeuchtigkeit, usw.


    Ob Dein Dach durch eine zusätzliche Beplankung an seine Grenzen kommt? Vermutlich hatte das bisher noch niemand so richtig auf dem Schirm. Leider hört man oft, "das ist kein Problem", weil selten jemand die gesamte Situation betrachtet. PV Module, Aufsparrendämmung, Dacheindeckung, Zwischensparrendämmung, Beplankung, jeder denkt für sich "ist doch kein Problem", aber die Summe ist entscheidend.



    wieso man die Holzverkleidung nicht belassen könnte

    NF Bretter gibt es von x kg/m² bis y kg/m².


    Zur Folie auf den Brettern, ich wüsste jetzt nicht warum man das machen sollte, auch wenn es möglich wäre. Denke auch an die Anschlüsse und ob Dir die vorhandene Beplankung da nicht im Weg ist.

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  • Also raumseitige Dampfsperre = sd-Wert über 1.500 wäre nach den aRdT schon einmal nicht richtig.


    Hoffentlich wurde die Baumaßnahme, bestehend aus einer kombinierten Auf- und Zwischensparrendämmung ( Beitrag # 8 ), vorher bauphysikalisch berechnet und fachgerecht ausgeführt.

  • Das mag sein, aber ich dachte dabei eher an die vielen kg die Du unten an die Dachschräge hängen möchtest.

    Also irgendwas befestigen wollen wir nicht, lediglich Lattung und 12,5mm RGPlatten.


    PV Module, Aufsparrendämmung, Dacheindeckung, Zwischensparrendämmung, Beplankung, jeder denkt für sich "ist doch kein Problem", aber die Summe ist entscheidend.

    Danke für den Hinweis.


    Hoffentlich wurde die Baumaßnahme, bestehend aus einer kombinierten Auf- und Zwischensparrendämmung ( Beitrag # 8 ), vorher bauphysikalisch berechnet und fachgerecht ausgeführt.

    Wir hatten drei Dachdeckereien bei uns, zwei davon auch relativ "groß" und hier im Umkreis auch bekannt. Keiner von den dreien Erwähnte diese Thematik ob es gewichtsmäßig Probleme geben würde bzw. hat etwas berechnet, zumindest nicht wissentlich.


    Eine neue Frage die Aufkam: Ist eine Dampfbremse noch notwendig wenn zwischen der Aufsparren- und der Zwischensparrendämmung bereits eine verlegt wurde? Hätte dann ja quasi eine doppelte Dampfbremse, wenn ich bei der Lattung noch eine legen würde?!


    Danke und Gruß

  • Eine neue Frage die Aufkam: Ist eine Dampfbremse noch notwendig wenn zwischen der Aufsparren- und der Zwischensparrendämmung bereits eine verlegt wurde? Hätte dann ja quasi eine doppelte Dampfbremse, wenn ich bei der Lattung noch eine legen würde?!

    Es wurde hier schon mehrfach erwähnt: Sowas gehört fachgerecht berechnet und geplant!!!

    Da kann man sich nicht auf die Grösse des Betriebs zurückziehen, dass die das schon mitmachen ohne extra Auftrag und Vergütung

    Und wichtig ist die Luftdichte des Ganzen!


    Ich fürchte, Du sparst gerade Dein Dach zu Schanden

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Da kann man sich nicht auf die Grösse des Betriebs zurückziehen, dass die das schon mitmachen ohne extra Auftrag und Vergütung

    Ich glaube, da hast Du mich falsch verstanden. Mir geht es nicht darum, dass es unser Dachdecker hätte automatisch bzw. kostenlos machen sollen. Mit meinem Satz wollte ich sagen, dass desto größer die Firma ist, desto professioneller sie sein sollte (details außen vor). Daher meine Meinung, dass es zumindest einer der beiden großen hätte erwähnen können, dass es sinnvoll wäre hier x und y zu berechnen.


    Außerdem habe ich gerade das Gefühl, dass das Thema etwas abdriftet. Das Dach (Eindeckung und Dämmung) wurde bereits gemacht. Hier geht es mir lediglich um den Innenausbau desganzen.


    Da ich leider nicht vom Fach bin, war mein Gedanke sich hier zu informieren umd genug Infos zu haben, um a) das entweder ein Eigenregie oder b) wenn entsprechende Trockenbauer vorbei kommt, mit dem auch relativ detailiert zu sprechen. Ich infomiere mich, soweit wie möglich vorab, um dann besser vorbereitet zu sein.

  • Die Abdichtung muss nicht zwischen der Dämmung zwischen den Sparren und der Dämmung auf den Sparren, sondern ganz unten noch vor der Dämmung zwischen den Sparren. Kann sein, dass die Folie auf den Sparren nur die Unterspannbahn ist, also der Wetterschutz. Die Kollegen haben schon recht, dass da noch was drunter muss, was die Kopfhöhe und die nutzbare Fläche in dem Raum mindern werden. War der Raum auch vorher schon ausgebaut?


    Holz ist ziemlich gutmütig. Bei Last bricht es nicht gleich, aber es kann sich erheblich durch biegen. Kann man immer wieder an Deckenbalken historischer Gebäude bewundern. Das bedeutet, es kommt auch Druck auf die Leichtbauwände im DG, die bersten können. Auch die Folie kann reißen und dann ist keine Luftdichtigkeit mehr vorhanden und es können sich weitere Risse und Öffnungen bilden, die das DG dann zu einer luftigen und evtl. auch nassen Angelegenheit werden lassen. Von daher sollte man die Lasten immer im Blick haben.

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • Außerdem habe ich gerade das Gefühl, dass das Thema etwas abdriftet. Das Dach (Eindeckung und Dämmung) wurde bereits gemacht. Hier geht es mir lediglich um den Innenausbau desganzen.

    Nein, Du hast nur noch nicht das "Problem" erkannt. Das Gesamtsystem Dach muss als Gesamtheit betrachtet werden (Lasten, Brandschutz, Feuchteschutz usw.).

    Eine neue Frage die Aufkam: Ist eine Dampfbremse noch notwendig wenn zwischen der Aufsparren- und der Zwischensparrendämmung bereits eine verlegt wurde?

    Könnte schon massiv daneben gehen und zum Kondensatzausfall in der Konstruktion führen. (selbstkompostierendes Dach)


    Der Trockenbau soll es jetzt richten?


    Der hängt was drunter oder nicht weil er es immer oder nie so gemacht hat.

    Verflucht sei, wer einen Blinden irren macht auf dem Wege!

    5.Mose 27:18

  • War der Raum auch vorher schon ausgebaut?

    Danke für die Erläuterung, ja das Dachstudio war bereits komplett ausgebaut, eben mit der Holzverkleidung, als wir das Haus gekauft hatten.



    Nein, Du hast nur noch nicht das "Problem" erkannt. Das Gesamtsystem Dach muss als Gesamtheit betrachtet werden (Lasten, Brandschutz, Feuchteschutz usw.).

    Erfasst habe ich es schon, allerdings ist das Dach bereits erledigt, so dass man daran nichts mehr ändern kann.

    Könnte schon massiv daneben gehen und zum Kondensatzausfall in der Konstruktion führen. (selbstkompostierendes Dach)


    Der Trockenbau soll es jetzt richten?

    Nein nein, wenn dann soll es schon ordentlich sein. Die Themen sind eben Fragen die bei mir aufkommen, wenn man darüber nachdenkt. :) Ich möchte keinen Pfusch oder Geiz ist Geil, wenn dann ordentlich und dann kostet es auch 5 € mehr (als Beispiel).

  • Gute Idee, gibt es irgendwelche Begrifflichkeiten, die ich dabei erwähnen sollte, damit der Dachdecker weiß, was ich genau will?

    Also das hier, jedenfalls nicht:

    Was heist das K? Ist damit eine Gewichtsgrenze gemeint?

    K-Grenze ist einfach zu umschreiben...beim Oktoberfest der Moment, in dem sich die bevorzugte Bierflussrichtung schlagartig umkehrt.

  • Der von Ralf Dühlmeyer angeführte Hinweis auf die Gefahr eines selbstkompostierenden Dachs bei kombinierter Auf- und Zwischensparrendämmung ist ernst zu nehmen. Auch die Lasten sind zu klären.


    Wir haben hier ( leider ) keine Glaskugeln. Du solltest einen Fachmann hinzuziehen, der a.) klärt, ob bislang alles fachgerecht gemacht worden ist und b.) wie der weitere Ausbau weiter gehen soll/kann. Den Fachmann hast Du Dir bislang erspart, hast also keine Mehrkosten, wenn Du jetzt nachholst, was von Anfang an hätte gemacht werden müssen.


    Sachdienlich wäre ein größeres Ingenieurbüro, das die Fachrichtungen Bauphysik ( Feuchteschutz ) und Tragwerksplanung ( Statik ) abdeckt.

  • Sachdienlich wäre ein größeres Ingenieurbüro, das die Fachrichtungen Bauphysik ( Feuchteschutz ) und Tragwerksplanung ( Statik ) abdeckt.

    Sachdienlich wäre das sicher, aber dass „ein größeres“ Ingenieurbüro sich der Sache annimmt, glaube ich persönlich weniger, nein, garnicht. Wir haben als kleines Architekturbüro kürzlich eine vergleichbare Bauaufgabe (Dachsanierung Reihenhaus mit schwierigen bauphysikalischen Ansprüchen) nur widerwillig, aber am Ende dann doch wirtschaftlich und mit voller Kundenzufriedenheit abgewickelt (Planung, Ausschreibung, Bauleitung), haben dabei aber nur mit allergrößter Mühe je Gewerk auch nur einen Handwerker gefunden. Fachplaner braucht man für derartige „kleine“ Aufgaben hier in B eh nicht anfragen, jedenfalls brauchte man das nicht in den ersten 9 Monaten des Jahres 2022.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Gut gewählte Worte


    Zitat

    jedenfalls brauchte man das nicht in den ersten 9 Monaten des Jahres 2022.

    Änderungen deuten sich an. Bei den ständig steigenden Bauzinsen kann selbst der gehobene Mittelstand die derzeit noch geforderten und völlig überzogenen Preise bezahlen. In Aktien geparktes Geld wird immer weniger. Die Angst um den Arbeitsplatz, vor der Inflation und den geradezu utopischen Heizkosten wächst. Mieter wird der Staat unterstützen. Hauseigentümer als angeblich Vermögende werden wahrscheinlich selbst zusehen müssen, wie sie mit den Verwerfungen klar kommen.


    Die Bauwirtschaft wird eingedampft, wenn es nicht bald ein Ende mit den Problemen mit Russland gibt. Aber wie hat Hebeck so schön gesagt: Die Unternehmer machen Ihre Geschäfte zu. Das bedeutet aber nicht, dass sie insolvent sind.

  • Off-Topic:

    Fachplaner braucht man für derartige „kleine“ Aufgaben hier in B eh nicht anfragen, jedenfalls brauchte man das nicht in den ersten 9 Monaten des Jahres 2022.

    Spätestens mit dem jetzt gemeldeten Dekret Putins zur Teilmobilmachung der "Streitkräfte der Russischen Föderation" und den nachfolgenden weiteren Eskalationsschritten der anderen Akteure dürfte sich das nun sicher ändern.


    ;(

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • K-Grenze ist einfach zu umschreiben...beim Oktoberfest der Moment, in dem sich die bevorzugte Bierflussrichtung schlagartig umkehrt.

    Danke, damit ist klar was gemeint ist :)


    Den Fachmann hast Du Dir bislang erspart, hast also keine Mehrkosten, wenn Du jetzt nachholst, was von Anfang an hätte gemacht werden müssen.

    Wenn ich sowas vorher gewusst hätte, hätte ich es miteinbezogen.


    Hauseigentümer als angeblich Vermögende werden wahrscheinlich selbst zusehen müssen, wie sie mit den Verwerfungen klar kommen.

    Gut gesagt.


    Ich werde mal gucken, ob ich eine entsprechende Person hierzu finden kann.

  • Aber wie hat Hebeck so schön gesagt: Die Unternehmer machen Ihre Geschäfte zu. Das bedeutet aber nicht, dass sie insolvent sind.

    Die Unternehmer selbst müssen sicherlich keine Privatinsolvenz anmelden. Die haben ihre Schäfchen schon im trockenen... ;)

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • Die Unternehmer selbst müssen sicherlich keine Privatinsolvenz anmelden. Die haben ihre Schäfchen schon im trockenen...

    Glub ich so nicht. Ich kenne genug persönlich haftende Unternehmer, die aus verschiedenen Gründen keine GmbH, Ltd, ...&CoKG o.ä. gegründet haben.

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen