Wassereinbruch in Zwischendecke - wie machen wir weiter?

  • Liebe Experten,


    wir sind seit 9 Monaten neue Besitzer eines Streif-Fertighauses von 1986. Bisher haben wir keinerlei Probleme mit dem Dach gehabt.

    Die letzten beiden Starkregen haben das verändert - wir hatten zwei mal an der gleichen Stelle einen Wassereinbruch: jeweils ca. 500ml, die sich schwallartig (nicht tropfend) direkt nach dem Starkregen über einen Lüftungsauslass in der Zwischendecke des EG ihren Weg gesucht haben.


    Fotos seht Ihr unten. Das Dach von außen erscheint (dem Laien) unauffällig. Den Lüftungsauslass habe ich natürlich abgeschraubt und die Zwischendecke so gut wie möglich untersucht. Ausser dass es kurz nach dem Wassereinbruch wieder trocken war, war nichts auffälliges zu beobachten. Vom Obergeschoß kommen wir leider nicht ran, weil es keine Revisionsklappe in der ausgebauten Dachschräge gibt.


    Daher sind auf der Suche nach Meinungen/Ratschlägen, wie wir die Fehlersuche fortsetzen können. Ich sehe drei Möglichkeiten:


    - die Decke des EG öffnen, um mal den Kopf durchzustecken

    - die Wand des OG öffnen, um in die Dachschräge zu schauen und eine Revisionsklappe einzubauen

    - einen Dachdecker um Rat fragen, der ggf. ein paar Schindeln abnimmt


    Favorit ist derzeit Option 2 (in die Dachschräge schauen), da es uns am wahrscheinlichsten scheint, dort ein Problem zu sehen.


    Über den genauen Aufbau des Hauses, der Zwischendecken etc. weiss ich leider nicht viel. Ich hoffe die Fotos vermitteln ein wenig ein Bild. Grundrisse etc. haben wir bei Bedarf auch.


    Ich danke Euch für Meinungen/Ideen.....(und sorry vorab, falls ich wichtige Infos vergessen habe...ich reiche sie dann gerne nach)


    DANKE!


    Ben


  • Wasser sucht sich seinen Weg. Hatten im Neubau bei starkem Regen immer Wasser innen an der Wand zur Terassentür im KG.

    Nach 3 Jahren haben wir innen alles rund um diese Tür abgerissen um zu schauen wo es herkommt. Wir hatten aber bis dahin einmal außen bis unter die Bodenplatte aufgegraben und abgedichtet weil wir dachten es kommt daher.


    Effektiv kam das Wasser dann von den Balkontüren (den Balkon gabs damals noch nicht) eine Etage darüber, weil dort das Kompriband vergessen wurde, das Wasser hinter der Kellerisolierung runter lief und sich dann unten einem Weg durch den Zwischenraum zwischen Tür und Beton gesucht hat.

  • Daher sind auf der Suche nach Meinungen/Ratschlägen, wie wir die Fehlersuche fortsetzen können. Ich sehe drei Möglichkeiten:


    - die Decke des EG öffnen, um mal den Kopf durchzustecken

    - die Wand des OG öffnen, um in die Dachschräge zu schauen und eine Revisionsklappe einzubauen

    - einen Dachdecker um Rat fragen, der ggf. ein paar Schindeln abnimmt

    Die Option Dachdecker wäre mein Favorit.

  • Dank Euch für die Hinweise!


    Dann werde ich mich mal auf die Suche nach einem Dachdecker begeben, der sich für solch einen (hoffentlich) Kleinkram irgendwie begeistern kann.


    1000 Dank und viele Grüße aus Berlin


    Ben

  • Wie bist du denn drauf, nicht der Dachdecker, sondern du musst aktiv werden.

  • Wie bist du denn drauf, nicht der Dachdecker, sondern du musst aktiv werden.

    In Berlin werden Handwerker schon länger für Kleinstaufträge (und das ist zweifelsohne einer) nicht oder nur gegen unglaubliche Mindermengenzuschläge von 150 % oder mehr aktiv - oder bei Stammkunden.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Ich Rate jetzt mal,


    Wie schon erwähnt komtm das wahrscheinlich vom Dachfenster,

    Da läuft es kontinuierlich rein,, sammelt sich in der Dämmung von der Decke EG, bis dort so viel Wasser drin steht das die Folie sich öffnen und einen Schwall Wasser abgibt.

    Das Potential an Schaden an Dämmung und Holzbauteilen kann demnach beträchtlicher sein als es momentan den Schein macht, da schon Länger Wasser hier sein kann.

    :lach: Leute, kennt Ihr Quarantäne-Kaffee? Der ist wie normaler Kaffee aber mit Vodka drin und ohne Kaffee. :D

  • Ich Rate jetzt mal,


    Wie schon erwähnt komtm das wahrscheinlich vom Dachfenster,

    Da läuft es kontinuierlich rein,, sammelt sich in der Dämmung von der Decke EG, bis dort so viel Wasser drin steht das die Folie sich öffnen und einen Schwall Wasser abgibt.

    Das Potential an Schaden an Dämmung und Holzbauteilen kann demnach beträchtlicher sein als es momentan den Schein macht, da schon Länger Wasser hier sein kann.

    ja, dieser Schwall-artige Ausfluss hat mich auch irgendwie skeptisch gemacht....ich bin gespannt....Danke für die Vorwarnung ;)