Terrasse schließen

  • Hallo Zusammen,


    Wir haben eine Terrassenüberdachung mit Aluminiumträgern (80 mm dicke Träger).

    Die Terrasse ist an der linken Seite geschlossen. Die rechte Seite und die Vorderseite sind offen.

    Das Dach wird an der Vorderseite von 3 Alu Trägern getragen.


    Wir haben ein Kind und wollen die Vorderseite in etwa auf hüfthohe mit Plexiglas schließen und dabei eine Lücke lassen (Regenwasser).

    Ich habe es erfolglos bei einigen Metallbauern probiert.

    Im Internet werde ich nicht wirklich fündig.

    Also habe ich mir in den Kopf gesetzt es selbst in Angriff zu nehmen.

    Ich finde dazu aber keine geeigneten Einzelteile.


    Ich finde Balkenschuhe für Holz, und könnte Holzbalken mit Scheibenhaltern versehen. Aber das wirkt auf mich eher unsicher.

    Auch habe ich sowas wie Scheibenhalter Profile aus Aluminium gesehen, aber auf den Seiten werde ich nicht wirklich schlau wie diese an die vorhandene Terrasse dran montiert werden können.

    Am liebsten hätte ich eine Lösung wie auf dem angehängten Bild. Das ist aus Kunststoff.


    Ich bemühe seit Tagen schon Google aber finde nicht wirklich was. Wie würdet ihr das ganze angehen und hat jemand einen guten Tipp für mich?

  • Die meisten Firmen die Geländer oder Terrassendächer verkaufen, bieten auch Einzelteile an, wie unterschiedliche Profile aus Alu oder Edelstahl, Stützen, Pfosten usw. Kombiniert mit Scheibenhaltern könnte man daraus Pfosten bauen. Alternativ ein komplettes Geländer vor die vorhandenen Stützen setzen. Unsicher sind diese Lösungen nicht, sofern man die richtigen Materialien nimmt und die Pfosten auch richtig befestigt.


    Achte darauf, dass die Terrasse nicht komplett geschlossen wird, denn dann ist es keine Terrassenüberdachung mehr, und wird je nach Abmessungen baugenehmigungspflichtig. Ein hüfthohes Geländer ist unkritisch, eine komplett geschlossene Seite hingegen nicht. Eine Terrassenüberdachung darf keine komplette Wand enthalten.

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  • Danke.

    Ich denke ich werde die 4Kant Alu Balken einfach mit einem weiteren Profil überbrücken und dann Scheibenhalter nutzen.

    Aber wie verbinde ich die? Gibt es so etwas wie Balkenschuhe für Alu Profile?

    Grüße

  • Danke.

    Ich denke ich werde die 4Kant Alu Balken einfach mit einem weiteren Profil überbrücken und dann Scheibenhalter nutzen.

    Aber wie verbinde ich die? Gibt es so etwas wie Balkenschuhe für Alu Profile?

    Grüße

    Wie meinst du das? Mach mal Foto und zeichne das ein. Dann kann man dazu etwas sagen :)

  • Sagt mal, stehe ich alleine auf dem Schlauch?

    Auf dem Bild sehe ich ein Geländer, dessen Felder gefüllt werden sollten. Wo ist die Überdachung?


    Oder gucke ich irgendwie falsch drauf? Bitte helft mir von der Leitung.

    Nothing is forever, except death, taxes and bad design


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  • Das Bild zeigt anscheinend eine nicht überdachte analoge Konstruktion.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Ich denke ich werde die 4Kant Alu Balken einfach mit einem weiteren Profil überbrücken und dann Scheibenhalter nutzen.

    Ob das so einfach funktioniert, das hängt von den Abständen ab.



    Aber wie verbinde ich die?

    Verbinderplatten, Winkel, je nach Profil gibt es auch fertige Verbinder.

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  • Das ist korrekt, das Bild dient nur als Beispiel dafür, wie die Lösung aussehen kann.

    Anbei das richtige Bild der Terrasse. Ich habe rechts mal mit unschönen gelben Balken freihändig eingezeichnet wie es ungefähr laufen soll. Der eingezeichnete Bereich ist 3m breit. Links, wo nichts eingezeichnet ist, dieselbe Geschichte.

    Die Träger sind 80mm dick.

    Meine Idee wäre es, 50mm dicke Alu Vierkantprofile zu nutzen, je oben und unten und Scheibenhalter dran zu montieren (mit Einniethülsen + Gewinde) und dann z.B. Polycarbonat Scheiben einzusetzen.

    Aber - wie befestige ich die Vierkantprofile an den bestehenden Balken im jeweils rechten Winkel, so dass es nicht allzu schrecklich aussieht?

  • Bei 3m Abstand wird das mit 50mm Profilen kaum funktionieren, da braucht es sicherlich noch eine Aussteifung (die Platten taugen dafür nicht) oder einen zusätzlichen Pfosten. Wenn sich da jemand dagegen lehnt fällt er mitsamt den Profilen und Platten in den Garten.


    Aber - wie befestige ich die Vierkantprofile an den bestehenden Balken im jeweils rechten Winkel, so dass es nicht allzu schrecklich aussieht?

    Hatte ich oben geschrieben. Die einfachste Möglichkeit wären Winkel, farblich passend. Könnte man zur Not mit ein bisschen Pfriemelei auch verdeckt setzen, aber bei 3m Spannweite würde ich so einer Konstruktion nicht vertrauen.

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  • Oh man....

    Der jenige, der das vordach geliefert und ?aufgestellt? hat, hat mit Sicherheit auch zum System passende Halter und Profile.

    Wäre aber zu einfach.

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • Oh man....

    Der jenige, der das vordach geliefert und ?aufgestellt? hat, hat mit Sicherheit auch zum System passende Halter und Profile.

    Wäre aber zu einfach.

    "Oh man...:" Was für eine geniale Idee. Ist mir natürlich als Erstes eingefallen, aber diese Firma gibt es nicht mehr und andere Metallbauer schütteln hier den Kopf.

  • Was sagt denn der statische Nachweis zur zusätzlichen Aufnahme der (horizontalen) Holmlast von rd. 3 m durch den Mittelpfosten? Ist er samt Verankerung darauf ausgelegt?


    Und schlank werden die Profile durch die 3 m Spannweite sicher auch nicht!

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • und andere Metallbauer schütteln hier den Kopf.

    Das wundert mich zwar, aber was soll´s.


    Ein anderer Lösungsweg. Es gibt Nutprofile zum Bau von Geländern, beispielsweise aus Edelstahl, in die man normalerweise Glasscheiben einsetzt. Dazu gibt es alle möglichen Verbinder, bis hin zu Bodenhaltern und Wandankern. Daraus könnte man einen Rahmen bauen, 2 Segmente, und diesen dann mit den Wandankern an den Alustützen befestigen, in der Mitte noch ein Bodenhalter, oder gleich ein freistehendes Segment mit Pfosten das erst gar nicht an den Stützen befestigt wird.


    Das kostet aber ein paar Euronen, das sollte klar sein.

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  • Danke für die vielen Antworten.

    Das wundert mich zwar, aber was soll´s.


    Ein anderer Lösungsweg. Es gibt Nutprofile zum Bau von Geländern, beispielsweise aus Edelstahl, in die man normalerweise Glasscheiben einsetzt. Dazu gibt es alle möglichen Verbinder, bis hin zu Bodenhaltern und Wandankern. Daraus könnte man einen Rahmen bauen, 2 Segmente, und diesen dann mit den Wandankern an den Alustützen befestigen, in der Mitte noch ein Bodenhalter, oder gleich ein freistehendes Segment mit Pfosten das erst gar nicht an den Stützen befestigt wird.


    Das kostet aber ein paar Euronen, das sollte klar sein.

    Ja, ich denke das ist das sinnvollste.


    Anbei ein Beispielbild aus einem Konfigurator.

    Aber noch mal "blöd" gefragt - wie befestige ich die Verankerung an den vorhandenen Profilen? Bohre ich einfach Löcher und mache da Spreizdübel rein? Oder Hohlnieten mit Innengewinde einpressen?


    Grüße

  • Aber noch mal "blöd" gefragt - wie befestige ich die Verankerung an den vorhandenen Profilen? Bohre ich einfach Löcher und mache da Spreizdübel rein? Oder Hohlnieten mit Innengewinde einpressen?

    Wie schon geschrieben, Winkel wäre eine Möglichkeit. Bohrungen und Gewinde schneiden, bei geringer Wandstärke Blindnietmuttern. Ich bin kein Freund von Gewinde schneiden in dünne Aluprofile, auch wenn das augenscheinlich funktioniert (Mindestwandstärke ca. 1/3 vom Schraubendurchmesser, soweit ich das noch in Erinnerung habe). Blindnietmuttern in der hier benötigten Größe haben eine Ausziehkraft von ca. 10kN und Scherkraft von 2kN, da habe ich einfach mehr Vertrauen was die Festigkeit der Verbindung betrifft. Wenn jemand mit einem Traktor gegen Deine Konstruktion fährt dann fällt sowieso das gesamte Terrassendach um. Für alles andere sollten die Blindnietmuttern ausreichend sein.


    Es gibt auch selbstbohrende/selbstschneidende Schrauben, ob diese für solche Verbindungen eingesetzt werden dürfen das müsste man in der Zulassung nachschauen.

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  • Das wundert mich zwar, aber was soll´s.

    Interessant wären die ablehnungsgründe der metalbauer


    und zwar alle Aussagen jenseits "auftragsbücher zu voll - keine Zeit"

    theoretisch könnte sich ein metalbauer ja an der seitenteilkonstruktion orientieren.

    Nachweis des stehenbleibens ist einem Metalbauer auch nicht fremd.

    es könnte aber sein das die jetzige Konstruktion schon ausgereizt ist.


    Wer selber baut hält die eigene Kappe hin

    Früher hat man Götter gesagt, heute sagt man Internet.


    Herbert Achternbusch RIP

  • es könnte aber sein das die jetzige Konstruktion schon ausgereizt ist.

    in wiefern ausgereizt?

    Ich wüsste nicht warum die bestehende Konstruktion ausgereizt sein sollte, auch wenn mir die 80mm für eine Alustütze etwas schwach vorkommen. Spitzfindig könnte man sogar argumentieren, dass durch die zusätzliche Aussteifung die Situation verbessert wird (Knicken der Stütze).


    Es wäre etwas anderes wenn man oben an den Träger eine schwere Last anhängen würde, oder auf dem Dach noch etwas aufbauen würde. Man könnte bei einer geschlossenen Wand auch noch argumentieren, dass durch Windkräfte nun zusätzliche horizontale Kräfte auf das Terrassendach wirken, aber durch ein Geländer? Das sind 500N pro m Geländer als Anpralllast, und wie ich schon geschrieben habe, wenn jemand mit dem Traktor dagegen fährt, dann liegt das Dach sowieso am Boden.


    Wichtig ist, dass man den Geländerteil ordentlich an den Stützen befestigt, evtl. auch mit eigenen Pfosten, wodurch man das Geländer später wieder einfach rückbauen könnte.

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  • Aussteifung

    Welche Aussteifung? Die Querriegel? Die bilden ein (verschiebliches) Rechteck. Und die Glasscheiben als statisches Element? Wohl kaum.

    Ausserdem gibts Anpralllasten an die Querrigel, die an den Stützen als Punktlast einwirken und Windlast, die im End aufs ganze System einwirkt.


    Ich find das ganze nicht nur optisch recht schnapsideeig

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • in wiefern ausgereizt?

    Ich wüsste nicht warum die bestehende Konstruktion ausgereizt sein sollte, auch wenn mir die 80mm für eine Alustütze etwas schwach vorkommen. Spitzfindig könnte man sogar argumentieren, dass durch die zusätzliche Aussteifung die Situation verbessert wird (Knicken der Stütze)?

    Welche zusätzliche Aussteifung? Durch die nachträglich befestigte Umwehrung? Keine! Ausgereizt, weil weder auf die Horizontallasten an der Umwehrung noch aus Wind (durch Glas geschlossene Felder!) ausgelegt. Es schrieb ja niemand, dass es nicht reicht, aber es ist zu prüfen!

    Man könnte bei einer geschlossenen Wand auch noch argumentieren, dass durch Windkräfte nun zusätzliche horizontale Kräfte auf das Terrassendach wirken, aber durch ein Geländer? Das sind 500N pro m Geländer als Anpralllast, und wie ich schon geschrieben habe, wenn jemand mit dem Traktor dagegen fährt, dann liegt das Dach sowieso am Boden.

    Letzteres ist kein ernstzunehmendes Argument. 0,5 kN x (ca.) 6 m sind mir 3 kN schon eine relevante Hausnummer und der Wind kommt noch dazu!

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Ich hatte nicht umsonst geschrieben, dass es eine spitzfindige Argumentation wäre.

    Ausserdem gibts Anpralllasten an die Querrigel, die an den Stützen als Punktlast einwirken und Windlast, die im End aufs ganze System einwirkt.

    Windlast bei den kleinen Flächen in Bodennähe ist überschaubar, und die Anpralllast habe ich oben genannt. Mit den 1,5m Abstand könnte es evtl. eng werden, aber nicht wegen der vorhandenen Stütze sondern wegen dem neu hinzukommenden Pfosten in der Mitte, der ja deutlich schwächer dimensioniert wird.


    Bei der Stütze (Annahme Alu 80x80x3 mit 2,5m Höhe) kann ich rechnen soviel ich will, die interessiert sich für das bisschen Anpralllast (Annahme 0,5kN und 1kN in 0,9m Höhe) nicht wirklich. Da zerlegt es vorher die Befestigung, deswegen habe ich oben auch die Blindnietmuttern in´s Spiel gebracht. Nun könnte man argumentieren, dass ich evtl. einen Rechenfehler gemacht habe, oder irgendwelche Annahmen falsch sind, genau deswegen soll das jetzt keine statische Berechnung ersetzen. Leider ist die Statik für das Terrassendach nicht verfügbar, ich bin mir aber ziemlich sicher, wenn man jetzt einen Statiker an die Sache ran setzt, dass das Ergebnis ähnlich sein wird.

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  • *Update*


    Parallel hatte ich weiterhin nach Metallbauern gesucht und bin nun fündig geworden. Wir haben die Konstruktion durchgesprochen.

    Statisch sieht es so aus dass der MB 2 Träger benötigen würde. Ein Träger auf 3 Meter (also bei 1.5 Meter) reicht für den Nachweis nicht aus. Dazu sei das Glas zu schwer und von Acryl oder Plexiglas hält er gar nichts. Die seien sowieso so teuer wie mittlerweile VSG...


    Er sagte man könne aber auch einen Stahlrahmen bauen, Pulverbeschichtet (Aluminium verarbeitet er nicht, das habe ich öfters bei meinen Absagen gehört) und diesen an den vorhandenen Pfosten befestigen und dann anstatt 2 Pfosten auf 3 Meter, 2 Stützpunkte verankern.


    Das klingt alles recht sinnvoll.

    Ich find das ganze nicht nur optisch recht schnapsideeig

    Wir sind auch eher pragmatisch. In erster Linie geht es darum dass wir ein Kleinkind haben dass nicht in den Garten fallen soll. Das optische ist da eher zweitrangig.


    Bin mal gespannt auf das nun kommende Angebot vom Metallbauer.

  • In erster Linie geht es darum dass wir ein Kleinkind haben dass nicht in den Garten fallen soll. Das optische ist da eher zweitrangig.

    Anscheinend ist ja keine Absturzsicherung nötig, also gehts nur ums Kind.

    Wie wärs wenn du eine einfachere Lösung wählst?

    z.B. einfach Edelstahlseile zwischen den Pfosten spannen? So alle 10cm.

    Oder ein Edelstahlnetz: https://www.sasseil.de/produkt…seile/edelstahlnetze.html


    Das sollte ausreichen bis das Kind groß genug ist.

  • wie weit gehts da runter?

    1,5 Meter, aber in Form eines Abhangs. Also sehr ungefährlich.



    Anscheinend ist ja keine Absturzsicherung nötig, also gehts nur ums Kind.

    Wie wärs wenn du eine einfachere Lösung wählst?

    z.B. einfach Edelstahlseile zwischen den Pfosten spannen? So alle 10cm.

    Oder ein Edelstahlnetz: https://www.sasseil.de/produkt…seile/edelstahlnetze.html


    Das sollte ausreichen bis das Kind groß genug ist.

    Hatten wir auch schon überlegt. Aber es darf keine Lösung sein an welcher sie hochklettern kann...


    Wir warten mal das Angebot ab. Ich sage gerne wie es ausgegangen ist.

  • 1,5 Meter, aber in Form eines Abhangs. Also sehr ungefährlich.

    Die BauO NRW verlangt ab einer Absturzhöhe von 1,0 m eine Umwehrung. Ob es dort 1,05 m, 1,50 m, 15,0 m oder 150 m in die Tiefe geht, ist dabei unerheblich.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Die BauO NRW verlangt ab einer Absturzhöhe von 1,0 m eine Umwehrung. Ob es dort 1,05 m, 1,50 m, 15,0 m oder 150 m in die Tiefe geht, ist dabei unerheblich.

    Aber doch nicht, wenn der Absturz

    in Form eines Abhangs

    stattfinden würde, sonst müsste ja jede Böschung umwehrt werden. Oder lese ich die BauO NRW hier falsch?

    In, an und auf baulichen Anlagen sind zu umwehren oder mit Brüstungen zu versehen:

    1. Flächen, die im Allgemeinen zum Begehen bestimmt sind und unmittelbar an mehr als 1 m tiefer liegende Flächen angrenzen; dies gilt nicht, wenn die Umwehrung dem Zweck der Flächen widerspricht,

    [...]

    Ich mag mich hier irren, aber im Bezug auf einen Abhang/eine Böschung stört mich im entscheidenden Paragraphen der Bauordnung das Wörtchen "unmittelbar". Bei einem Abhang/einer Böschung grenzt nach meinem Verständnis die im Allgemeinen zum Begehen bestimmte Fläche eben gerade nicht unmittelbar an die mehr als 1 m tiefer liegende Fläche an. Wobei das natürlich abhängig ist von der Neigung des Abhangs/der Böschung. Bei einer 70° steilen Böschung wäre sicherlich eine Umwehrung erforderlich, aber wenn die Böschung mit der für Böschungen üblichen Neigung von 1:1,5 ausgeführt wurde, wird doch keine Umwehrung erforderlich. Und selbst bei 1:1 noch nicht...

    Der Bauende soll nicht herumtasten und versuchen. Was stehen bleiben soll, muß recht stehen und wo nicht für die Ewigkeit doch für geraume Zeit genügen. Man mag doch immer Fehler begehen, bauen darf man keine. (Johann Wolfgang von Goethe, Wilhelm Meisters Wanderjahre)

  • sonst müsste ja jede Böschung umwehrt werden.

    So kenne ich das auch.

    An meiner Terrasse war ein Geländer nur an der Seite gefordert, an der die Absturzhöhe 2,5m war, an den beiden anderen Seiten ging es ca. 60cm tief, darunter befanden sich Blumenbeete, abschüssig bis auf das Höhenniveau der Rasenfläche (gesamt > 1m Höhenunterschied). Das Geländer an diesen beiden Seiten habe ich nur aus optischen Gründen dort angebracht.

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