Fußbodenheizung und Heizkörper an einem Heizkreis?

  • Guten Abend Forum,


    mir ist die Fußbodenheizung als Niedertemperaturheizsystem bekannt, die Raumerwärmung mit Heizkörper als Hochtemperaturheizsystem.
    Heute hatte ich ein interessantes Gespräch, wonach man auch eine Kombination aus Fußbodenheizung und Heizkörper machen kann, aber beide am selben Heizkreis. Damit würden die Kosten für zwei separate Heizkreise wegfallen, dafür hat man den Vorteil, dass man in Zeiten, wo die Fußbodenheizung zu träge ist, mit den Heizkörpern schnell den Raum aufwärmen kann, und man die Temperatur in jeden Raum einzeln einstellen kann.


    Wer hat mit dieser Thematik Erfahrung?
    Stimmt es, dass diese Kombination nicht teurer ist, als eines von beiden alleine?


    Beste Grüße

  • Hat dein Gesprächspartner bei diesem interessanten Gespräch auch verraten, wie das funktionieren soll?
    [definition=30,0]FBH[/definition] + Heizkörper, quasi 2 zum Preis für eines?

  • Konterkariert man damit nicht den Grundgedanken einer Fußbodenheizung? Wenn man zwei grundverschiedene Systeme ineinander packt, muss man Kompromisse eingehen und ob das Ergebnis dann wirklich zufriedenstellender ist, als zwei separate Systeme? I doubt it.
    Für schnelle Hitze in einzelnen Räumen kann man z. B. auch auf Infrarotheizungen ausweichen, die - modisch anspruchsvoll - als Bild oder Spiegel "tarnen" kann.

  • Über einen Anschluss wird die [definition=30,0]FBH[/definition] des Raumes an den Heizkreis der Heizkörper angeschlossen. Es wird allerdings nicht die volle Heizenergie durchgelassen, sondern nur so viel, dass es um die 35 Grad hat (wie für [definition=30,0]FBH[/definition] normal). So wäre auch jeder Raum separat regelbar.

  • Schnapsidee, die nicht funktioniert. Never ever. Nennt sich Fußbodentemperierung mit Rüclauftemperaturbegrenzung und kann man machen, wenn man grundsätzlich Heizkörper hat, aber z.B. in einem kleinen Bad (bei überschaubarer Fläche) trotzdem warme Füße will.

  • hallo
    bist wohl auf dem weg zurück in die 50-ziger jahre, oder wieviel bier hatte der schon intus.


    gruss aus de palz

    Wenn dann in die 2050er.



    Schnapsidee, die nicht funktioniert. Never ever. Nennt sich Fußbodentemperierung mit Rüclauftemperaturbegrenzung und kann man machen, wenn man grundsätzlich Heizkörper hat, aber z.B. in einem kleinen Bad (bei überschaubarer Fläche) trotzdem warme Füße will.


    Man kann es sogar im größeren Stil machen, nämlich für jeden Raum. So bei meiner Schwester. Sie schwärmt davon, dass sie in der Übergangszeit kein Problem mit der Trägheit einer [definition=30,0]FBH[/definition] hat, aber trotzdem im Winter keine kalten Füße hat wegen der [definition=30,0]FBH[/definition].
    Zudem würde ihre [definition=30,0]FBH[/definition] mehr Heizenergie verschwenden als über Heizkörper, da die [definition=30,0]FBH[/definition] ja den ganzen Boden erwärmen muss.
    Und sie könnte jeden Raum einzeln steuern - wobei ich hier am meisten zweifle, ob das mit einer [definition=30,0]FBH[/definition] nicht auch möglich ist.

  • Vollkommener Nonsens. Standard und am energiesparendsten ist eine [definition=30,0]FBH[/definition], die über Einzelthermostate geregelt wird. Die Trägheit ist sogar sehr gut und gewollt, da dann jeder Raum ganzjährig und großflächig mit z.B. exakt 23 Grad beheizt werden kann. Temperaturschwankungen gibt es da genau gar keine.

  • Vollkommener Nonsens. Standard und am energiesparendsten ist eine [definition=30,0]FBH[/definition], die über Einzelthermostate geregelt wird. Die Trägheit ist sogar sehr gut und gewollt, da dann jeder Raum ganzjährig und großflächig mit z.B. exakt 23 Grad beheizt werden kann. Temperaturschwankungen gibt es da genau gar keine.


    Hallo Dino,


    wieso ist die Trägheit gewollt?
    Bei wechselhaftem Wetter kanns damit doch mal zu warm, wann anders zu kalt sein.

  • nun lest doch den eingangsbeitrag richtig:


    Amibobo möchte den heizkörper an den heizkreis der fußbodenheizung anhängen, d. h. der heizkörper wird mit 35° vorlauftemperatur gefahren. mehr als ein paar angwärmte handtücher gibt es nicht.


    Amibobo - nimm einen heizkörper, der mit einem elektroanschluss und einer heizpatrone noch einige grad mehr davon macht. dann passt es mit der temperierung des bads über den heizkörper.


    die fußbodenheizung über den rücklauf der heizung zu betreiben ist nicht mehr up to date oder eine schnapsidee!

  • Rolf, dann lies mal Beitrag 4. Schnapsidee, Hirngespinst.


    @TE: Warum Trägheit gewollt ist? Weil die Raumtemperatur INNEN eben nicht schwankt, obwohl sie draußen beliebig schwanken kann. Die Raumtemperatur wird dann von der Temperatur der massereichsten Bauteile bestimmt, und das sind nun mal Estrich und Wände. Wenn die die richtige Temperatur haben, ist es innen immer behaglich und nie zu kalt oder zu warm. So etwas bekommst Du mit Heizkörper nicht hin, da beim kurzfristigen aufheizen nur die Luft erwärmt wird, die beim nächsten Lüften wieder draußen ist und schon ist es wieder zu kalt. Also wieder kurzfristig hochheizen usw.

  • Dino - den richtigen vorschlag hat er von mir bekommen. beitrag 4 funzt nicht!

  • Dino - den richtigen vorschlag hat er von mir bekommen.

    Nö, es geht ihm ja gar nicht ums Bad, sondern um HK und [definition=30,0]FBH[/definition] in ALLEN Räumen. Lies halt Beitrag 4 und 7 nochmal, dann kannst Du auch den Eingangsbeitrag richtig einordnen.


    Wie schon mehrfach geschrieben: Schnapsidee. Nonsens,


  • Stimmt es, dass diese Kombination nicht teurer ist, als eines von beiden alleine?


    Nein, das stimmt nicht, denn man braucht das zusätzliche Material und die dafür notwendige Arbeitszeit. Der einzige Preisvorteil der sich ergibt, man spart sich einen Mischer für den Heizkreis inkl. Pumpe und dessen Verrohrung bis zu den Heizflächen. Dafür handelt man sich eine Menge Nachteile ein, denn wie oben schon geschrieben, das ist keine echte [definition=30,0]FBH[/definition] sondern eine Bodentemperierung. Üblicherweise am RL des Heizkörpers angebunden, aber dann kann man beide nicht mehr unabhängig voneinander betreiben. Direkt am Vorlauf angeschlossen hat man quasi einen Heizkörper der im Fußboden liegt. Der Kreis im Boden wird also mit der vollen VL Temperatur beaufschlagt, bis das RTL Ventil anfängt einzugreifen. Je nach Auslegung der Heizkörper ist das für den Estrich schädlich.
    Man könnte nun versuchen, die Bodenflächen an den RL eines Strangs anzubinden, in der Hoffnung, dass immer ein HK in Betrieb ist, aber auch das ist bestenfalls ein Kompromiss und funktioniert nicht immer.


    Man sollte sich einmal die hydraulischen Verhältnisse vor Augen führen, dann wird klar was ich meine. Nur mal als Beispiel, das [definition=30,0]FBH[/definition] Rohr hat bei sagen wir mal 2Liter/Min (ca. 700Wh bei 5K). einen Druckverlust von etwa 160mbar, dazu kommt das Ventil mit grob geschätzt knapp über 20mbar, macht 180mbar. Die muss man erst einmal irgendwo unterbringen, ohne dass der ganze Rest der Anlage umkippt.


    Weiterer Nachteil, die Temperatur der [definition=30,0]FBH[/definition] Fläche lässt sich nicht regeln (Witterungsführung), hierzu wäre eine Regelstation erforderlich, womit wir wieder bei einem zweiten Heizkreis wären. Ersatzweise gibt es Ventile die um eine Raumregelung ergänzt werden, sprich bei Überschreiten einer voreingestellten Raumtemperatur wird dieser zusätzliche Kreis abgeklemmt.


    Man kann es sogar im größeren Stil machen, nämlich für jeden Raum. So bei meiner Schwester. Sie schwärmt davon, dass sie in der Übergangszeit kein Problem mit der Trägheit einer [definition=30,0]FBH[/definition] hat, aber trotzdem im Winter keine kalten Füße hat wegen der [definition=30,0]FBH[/definition].


    Genau diese hohe Bodentemperatur ist das was man normalerweise nicht möchte. Nachher jammern die Leute wieder wegen der "dicken Beine".


    Zudem würde ihre [definition=30,0]FBH[/definition] mehr Heizenergie verschwenden als über Heizkörper, da die [definition=30,0]FBH[/definition] ja den ganzen Boden erwärmen muss.


    Auch das ist Unsinn. Wohin soll die Heizenergie denn gehen damit sie verschwendet wird?


    Die Temperierung von Bodenflächen über den Rücklauf eines HK, oder über ein paar Meter Rohr mit RTL Ventil, ist ja nichts Neues. Mit einer Fußbodenheizung ([definition=30,0]FBH[/definition]) hat das aber nicht viel zu tun.


    Gibt es einen sinnvollen Anwendungsfall? Ja. Beispielsweise wenn man die Bodenfläche in einem einzelnen Raum temperieren möchte (dann Auslegung auf eine geringe Grundleistung), oder wenn man temperierte Bodenflächen bei einer Sanierung realisieren möchte.Bei einem Neubau hat so eine Bodentemperierung an sich keine Existenzberechtigung, da kann man gleich eine richtige [definition=30,0]FBH[/definition] bauen.


    Nur mal zur Erinnerung. Ein Heizkörperkreis wird typischerweise mit 55/45/21 ausgelegt, eine [definition=30,0]FBH[/definition] mit max. 35/30/21, je nach spez. Heizlast wird man auch versuchen den max. Vorlauf in Richtung 30°C zu drücken. Das sind zwei völlig unterschiedliche Systeme. Die kann man nicht so einfach miteianander verheiraten, ohne dass man sich Nachteile einhandelt.

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  • der vorteil der beschriebenen lösung: mit 55° in der fussbodenheizung
    muss man keine angst vor der nächsten eiszeit haben ;)
    (muss man sowieso nicht, aber das ist ein anderes thema ..)


    wenn mit öl/gas geheizt wird, funktionierts zumindest - sparsam ist das
    nicht und für wärmepumpen ist das maximiert ungünstig.

  • wenn mit öl/gas geheizt wird, funktionierts zumindest - sparsam ist das
    nicht und für wärmepumpen ist das maximiert ungünstig.

    So isses. Weitere Nachteile, wenn man einmal auf die Idee kommen sollte, heizungsunterstützend auf Solar zu setzen, dann sind Heizflächen mit hoher Heizwassertemperatur sowieso nicht der Brüller. Bei Solarthermie gilt, dass man auch Energie auf niedrigem Temperaturniveau nutzen sollte, das steigert die Jahreserträge und macht die Anlage effizienter.

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  • Ein weiterer Vorteil der [definition=30,0]FBH[/definition] ist ja, dass die HK als solches wegfallen. Diese sind -so zumindest mein Empfinden- keine optische Aufwertung der Räume, ...mich stören HK.


    Bei der Kombi [definition=30,0]FBH[/definition] mit konv. HK bleiben aber diese Schmuckstücke erhalten.....

  • für einen neubau ist es nonsens [definition=30,0]FBH[/definition] mit heizkörpern zu kombinieren.
    bei einem altbau kann man das über einen zwischengesetzten mischer regeln, daß das heiße heizkörperwasser auf den bedarf runtergemischt wird.
    die mischer kosten aber auch geld!


    kostenmäßig liegt eine [definition=30,0]FBH[/definition] beim neubau erfahrungsgemäß knapp unter dem preis für heizkörper, es sei denn der heizungsbauer verlangt eine luxussteuer.


    rücklaufgeschichten sind schnee von gestern, wie geschrieben: dafür gibts mischer.


    machbar ist alles, wenn auch manchmal sinnfrei.

    Alles ist möglich - auch das Gegenteil. (Thomas Mayer)

  • Zitat

    kostenmäßig liegt eine [definition=30,0]FBH[/definition] beim neubau erfahrungsgemäß knapp unter dem preis für heizkörper, es sei denn der heizungsbauer verlangt eine luxussteuer.

    Märchen aus der Propagandaschachtel der [definition=30,0]FBH[/definition] Gilde ... und die Story gilt auch nur ansatzweise wenn die örtlichen Heizflächen auf die selbe Vorlauftemperatur ausgelegt werden und bei der [definition=30,0]FBH[/definition] der billigste auf dem Markt greifbare Ramsch eingesetzt wird, was in der Praxis aus gutem Grund nahezu nie erfolgt.


    Bei ner Vollkostenrechnung ist die [definition=30,0]FBH[/definition] noch nie billiger gewesen als örtliche Heizflächen.


    Wenns auf gute Regelfähigkeit der Heizflächen ankommt (nutzungs- und gebäudeabhängig) zeichnet sich auch hier bei der [definition=30,0]FBH[/definition] ein Verbrauchsnachteil von 3 bis 8 % ab .... will blos keiner wirklich so ganz genau wissen, denn was [definition=27,0]EN[/definition] vogue ist, kann keine Nachteile haben ;).


    Nicht alles was im Mainstream Wellen macht eignet muss zwangsweise wirklich sparsamer sein als andere Systeme.


    Die angefragte Variante in diesem Thread ist allerdings vermutlich die Kombination aller Nachteile der jeweiligen Systeme .... ich würde sowas freiwillig niemandem antun wollen ... aber meine Sichtweise der Dinge braucht keiner zu teilen, heisst man kanns auch durchaus anders sehen. DIe Wahrheit zeigt sich dann bei der Abrechnung des Energielieferanten.


    Gruß
    Achim Kaiser

  • Hmmm...Isa...meine Erfahrung zeigt eher das Gegenteil: [definition=30,0]FBH[/definition] ist (zwar nicht viel) teurer als konventionell Heizkörper.


    Letztendlich aber hat [definition=30,0]FBH[/definition] (meines Erachtens) schon große Vorteile (aber auch Nachteile), so dass der Mehrwert die Mehrkosten deutlich überwiegt.


    Das ist nun aber wirklich eine ganz persönliche Meinung von mir.

  • Märchen aus der Propagandaschachtel der [definition=30,0]FBH[/definition] Gilde ... und die Story gilt auch nur ansatzweise wenn die örtlichen Heizflächen auf die selbe Vorlauftemperatur ausgelegt werden und bei der [definition=30,0]FBH[/definition] der billigste auf dem Markt greifbare Ramsch eingesetzt wird, was in der Praxis aus gutem Grund nahezu nie erfolgt.

    ne achim, bei mir gibts keine billigmarke und verlegeabstände von 5-10cm.
    und ähnliche bilder kennst du auch aus dem grünen
    daher verstehe ich deine argumente mal überhaupt nicht.

  • .... DIe Wahrheit zeigt sich dann bei der Abrechnung des Energielieferanten....

    Nö auch da zeigt sich keine Wahrheit, weil der Betreiber ja selten zwei gleiche Häuser mit unterschiedlichen Systemen hat.


    Ansonsten bin ich, was die Gesamtinvestkosten angeht bei planfix.
    Ich als Bauherr, kenne nicht nur die Heizungskosten, sondern auch die Kosten des Fußbodenaufbaus für beide Systeme. Da schlägt das Pendel beim Gesamtinvest regelmäßig zu Gunsten der [definition=30,0]FBH[/definition] aus.


    Zu Mehr- oder Minderverbräuchen äußere ich mich nicht, weil da regelmäßig interessenbezogen geschönt wird und echte Vergleiche fehlen.




    Wenn Dich ein Laie nicht versteht, so heißt das noch lange nicht, dass du ein Fachmann bist.



    M.G.Wetrow

  • Zu den Kosten, das hängt halt entscheidend davon ab, was man miteinander vergleicht.


    Heizkörper auf niedrige Heizwassertemperaturen getrimmt ver. [definition=30,0]FBH[/definition] Typ 08/15, oder Heizkörper möglichst billig ver. [definition=30,0]FBH[/definition] Luxus Ausführung? Bei den Vergleichen wird zudem gerne mal der Fehler gemacht, dass Bodenaufbau o.ä. mit eingerechnet wird, was aber bei beiden Varianten notwendig wäre. Wird dann Dämmung, Estrich, usw,. der [definition=30,0]FBH[/definition] zugeschlagen, dann muss man sich nicht wundern, wenn die [definition=30,0]FBH[/definition] teurer wird.


    Dann wird gerne der Arbeitsaufwand angeführt, aber sind HK da wirklich günstiger? Die Dinger müssen ja auch erst einmal montiert und angeschlossen werden, und ohne Verrohrung vom Wärmeerzeeuger zu den HK werden diese auch nicht funktionieren, und je nach Konzept müssen die HK noch untereinander verbunden werden, oder sie werden an einen zentralen Verteiler geführt. Auch das gibt es nicht gratis.


    Tja, und dann wird bei [definition=30,0]FBH[/definition] gerne mal der Luxus-Zuschlag mit eingerechnet. Da kostet dann das [definition=30,0]FBH[/definition] Rohr richtig viel Geld, und dessen Verlegung erst Recht.


    Bei einem realistischen Vergleich, Äpfel mit Äpfel, gibt es keinen Grund warum die [definition=30,0]FBH[/definition] teurer sein sollte, oder zumindest hält sich der Preisunterschied in ganz engen Grenzen.

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  • Eine interessante Diskussion. Zumindest was die Ausgangsfrage betrifft besteht Einigkeit: Die Kombination von Heizkörper und [definition=30,0]FBH[/definition] am selben Heizkreis bringt keine Vorteile bei den Kosten und der Vermeidung von Nachteilen der beiden Systeme alleine.


    Die von meiner Schwester bemängelte Trägheit der [definition=30,0]FBH[/definition] ist kein Nachteil, sondern ein Vorteil, da die Masse von Boden und Wänden die Energie speichert und so die Innentemperatur konstant hält. Damit verliert man beim Lüften bzw. über die Lüftungsanlage nicht so viel Energie.
    Bei der Nutzung von Heizkörper wird weitgehend nur die Raumluft erwärmt, die beim Lüften entweicht und man muss wieder nach heizen, weshalb das Heizen über Heizkörper im Betrieb teurer ist, als über die [definition=30,0]FBH[/definition].


    Weshalb es bei meiner Schwester nicht so funktioniert, obwohl sie Außenmauern (Ziegel) von 49cm hat, hängt dann an der Kombination der beiden Systeme am selben Heizkreis. Allerdings kann sie die Bodentemperierung des FB separat steuern, den meist nutzt sie dieses gar nicht, weil nach ihrer Erfahrung sie mehr Heizenergie benötigt, als mit Heizkörpern alleine. Wobei ich den FB-Aufbau bei ihr nicht kenne, aber sie meinte, ein größerer Teil der Heizenergie kommt gar nicht in den Raum, weil der FB-Aufbau die Energie nicht alles durchlässt.


    Mich beruhigt, dass wir mit der geplanten [definition=30,0]FBH[/definition] am technischen Stand der Zeit sind, wobei es hier anscheinend auch größere Unterschiede gibt. Auf was sollten wir hier achten, um nicht das Billigste vom Billigen für einen Luxuspreis verkauft zu bekommen?

  • ich sag immer eine fußbodenheizung, ist halt eine fußbodenheizung.


    wenn du heizkörper gewöhnt bist, die du mal eben aufdrehst
    und dir die hände schön wärmst, bist du mit einer fußbodenheizung
    schlecht bedient. eine fußbodenheizung ist meist auch träge, schnelle
    temperaturwechsel gibt es nicht.


    dafür hast du den vorteil, dass dir nicht diese unansehnlichen heizkörper
    den raum verschandeln.

  • Es ist zwar richtig, dass Heizkörper primär die Luft erwärmen, aber diese Luft gibt wiederum Wärmeenergie an die umgebenden Bauteile ab. Weiterhin geben Heizkörper einen Teil der Wärme in Form von IR-Strahlung ab. Hier spielt dann auch die Heizwassertemperatur eine Rolle.


    Über Energieeinsparung zu diskutieren ist schwierig, hierzu müsste man die komplette Anlage betrachten.

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  • sollte es man philosophisch betrachten?


    meistens sind es bauherrinnen denen kalt
    am fuß wird.
    so eine "offene" heizstelle" zum auf und zu drehen,
    schafft doch etwas mehr gemütlichkeit

  • so eine "offene" heizstelle" zum auf und zu drehen,
    schafft doch etwas mehr gemütlichkeit

    Wäre das nicht eher ein Fall für den Kaminofen?
    Wobei man diesen nicht einfach auf- und zudrehen kann.

  • ein kaminofen ist ja mehr etwas, für ein ess- oder wohnzimmer.


    im schlafzimmer ist ein kaminofen doch eher hinderlich.
    in kinderzimmer auch.

  • vielleicht im bad?


    bei prasselndem ofenfeuer in der badewanne liegen, einen schampus schlürfen und ein gutes buch - könnte das entspannungsgefühl steigern!