Insektensterben im Haus

  • Seitdem ich ein neu erworbenes Haus renoviere, habe ich einen Ausschlag am Handgelenk. Auch fällt mir auf, daß Insekten, die in das Haus durch gekippte Fenster kommen, hier sterben.

    Ich gehe davon aus, daß Ausgasungen im Haus dafür verantwortlich sind.

    Natürlich gibt es Chemielabore, welche die Raumluft überprüfen, doch die wollen wissen, auf welchen Stoff hin untersucht werden soll.

    Da jede Untersuchung mit hohen Kosten verbunden ist, möchte ich von Ihnen wissen, welche Untersuchungen sinnvoll sind.


    Wichtig dabei: ich möchte die Ursache beheben, nicht zwingend das Haus wieder veräußern.

    Daher ist mir wichtig, daß aus einer Analyse eine konkrete Handlungsanweisung folgt, die das Problem nachhaltig nachweisbar beseitigt; die Aussage, ein Grenzwert etwa für Formaldehyd sei überschritten, hilft nicht bei der Beseitigung.

  • Daher ist mir wichtig, daß aus einer Analyse eine konkrete Handlungsanweisung folgt, die das Problem nachhaltig nachweisbar beseitigt;

    Ein guter und richtiger Ansatz.


    Wie können wir dabei aus der Ferne und ohne jegliche Hintergrundinformationen helfen?

    Verflucht sei, wer einen Blinden irren macht auf dem Wege!

    5.Mose 27:18

  • Auch fällt mir auf, daß Insekten, die in das Haus durch gekippte Fenster kommen, hier sterben.

    nachvollziehbar. Ist bei mir nicht anders.


    Ich gehe davon aus, daß Ausgasungen im Haus dafür verantwortlich sind.

    das halte ich für einen kapitalen Fehlschluss. Die Insekten sterben entweder weil sie kein Wasser/Futter finden oder weil sie grundsätzlich nur sehr kurz leben.

  • Baujahr?

    Renovierungsdaten?

    Holz oder Holzwerkstoffe verbaut und freigelegt

    Bilder?

    Bekannnte Schadstoffe?

    Bekannte Baustoff (nicht allgemein "Mauerwerk" o.ä., sondern speziell z.B. Bimsbetonsteine)

    Bekannte Alergien?

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Wichtig dabei: ich möchte die Ursache beheben, nicht zwingend das Haus wieder veräußern.

    Daher ist mir wichtig, daß aus einer Analyse eine konkrete Handlungsanweisung folgt, die das Problem nachhaltig nachweisbar beseitigt; die Aussage, ein Grenzwert etwa für Formaldehyd sei überschritten, hilft nicht bei der Beseitigung.

    Eine reine Analyse beantwortet diese Frage nicht, ein darüber hinausgehendes Sanierungskonzept schon. Im ersten Schritt sollte aber erstmal geklärt werden, was das Problem ist. Ohne es zu kennen, sind die Anschlußfragen offen.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • das halte ich für einen kapitalen Fehlschluss. Die Insekten sterben entweder weil sie kein Wasser/Futter finden oder weil sie grundsätzlich nur sehr kurz leben.

    Dann scheinen sie in anderen Wohnungen sehr viel Wasser/Futter zu finden, denn dort finden sich sehr selten tote Fliegen.

  • Neu erworbenes Haus = Altbau?

    Daher ist mir wichtig, daß aus einer Analyse eine konkrete Handlungsanweisung folgt, die das Problem nachhaltig nachweisbar beseitigt; die Aussage, ein Grenzwert etwa für Formaldehyd sei überschritten, hilft nicht bei der Beseitigung.

    Sowas hilft erst mal schon, denn um eine Ursache beseitigen zu können, muss man sie erst mal kennen.

    Nothing is forever, except death, taxes and bad design


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  • Ich habe das nicht so gelesen, dass die Wohnung nicht bewohnt ist/eine Baustelle ist.

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  • Off-Topic:

    Welche Hintergrundinformationen willst du haben?

    Ruft jemand in der Kfz-Werkstatt an. Mein Wagen ist liegen geblieben, woran liegt das?

    Wie wäre es mit einer Beantwortung einzelner Fragen aus #5?

    Verflucht sei, wer einen Blinden irren macht auf dem Wege!

    5.Mose 27:18

  • Baujahr? 1991.

    Holz oder Holzwerkstoffe verbaut und freigelegt? Ja.

    Bekannnte Schadstoffe? Nein.

    Vermutetete Schadstoffe? Asbestwolle im Dachstuhl. Asbest in Dämmplatten in der Abhängung.

    Bekannte Allergien? Keine am Handgelenk.

    Dem Umweltamt sind keine Bodenbelastungen bekannt.

  • ist es ein Massivbau (welches Material für Wände und Decken?), ein Fertighaus oder ein handwerklicher Holzrahmenbau?


    Aktuell Baustelle oder bewohnt?


    Was wird konkret renoviert? In welchem Umfang?

    von welchen Abhängungen sprichst Du?

    wurde die Dämmung freigelegt, ausgebaut, entsorgt?

    Ausführung in Eigenleistung oder durch Handwerksbetriebe? Wenn Wolle ausgebaut wurde, wie wurde diese entsorgt?


    Die Verwendung von Asbest, PCP und Lindan würde mich bei diesem Baujahr (1991) sehr wundern. Die Verwendung von so genannter "alter Mineralwolle" KMF hingegen ist wahrscheinlich.

    Eiin "Ausschlag" könnte auch von der Mineralwolle kommen, wenn diese selbst verarbeitet wird. Oder auch nur vom Staub.

  • Bekannte Allergien? Keine am Handgelenk.

    Wie ist das zu verstehen?


    Welche Arbeiten werden gerade ausgeführt bzw. welche Stoffe (Fasern, Stäube) werden dabei frei gesetzt?


    Was sagen die Vorbesitzer?


    Bist Du allein davon betroffen oder auch andere?


    P.S.: Wenn auch nicht ganz auszuschließen, ist das Vorhandensein von Asb... eher unwahrscheinlich. Auf keinen Fall kann es zum Fliegensterben oder zum Hautausschlag führen.

    Verflucht sei, wer einen Blinden irren macht auf dem Wege!

    5.Mose 27:18

  • Mag sein. Nur wurde Anfang der 90-er alles an nicht verkaufbaren Produkten zu uns geschickt und als Goldstaub verhökert.

    Verflucht sei, wer einen Blinden irren macht auf dem Wege!

    5.Mose 27:18

  • Eine Allergie am Handgelenk ist imho auch recht erstaunlich. Wie äußert sich das? Bläschen, Pusteln, Schwellungen, Rötungen? Wurden bei der Arbeit Handschuhe benutzt?

    VG! Katja

  • Es ist weder Fertighaus noch handwerklicher Holzrahmenbau/Fachwerkhaus.

    Es ist bewohnt.

    Abhängung wie diese hier: https://ok-paneele.at/sites/de…ken/rasterdecke-gfk-d.jpg

    Nein, die Dämmung wurde belassen.

    KMF, ja, genau so sieht die Dämmung auf dem Dachboden aus. Ich war allerdings selten auf dem Dachboden, und nur dort ist die Mineralwolle. Eine andere Person hat den gleichen Ausschlag entwickelt, war allerdings nie auf dem Dachboden.

  • Ausschlag am Handgelenk kann ich mit den o.g. Schadstoffen (Asbest, PCP, Lindan) nicht in Verbindung bringen, zumindest so lange man die MiWo nicht mit den Händen verarbeitet hat. Eine Belastung der Räume mit PCP oder Lindan würde sich wohl zuerst als Husten bemerkbar machen. Bei Asbest als Staub, bzw. Staub allgemein, würde ich eine Reaktion an mehreren Körperteilen erwarten, vor allen Dingen an ungeschützen Stellen mit hohem Schweißanteil.


    Die Sache mit den Fliegen kann man einfach vergessen. Lindan wäre zwar geeignet, aber die Dosis dürfte nicht ausreichen.


    d.h. Wenn überhaupt, dann würde ich eine Reaktion nach ungeschützter Verarbeitung der MiWO vermuten. Diese sollte aber kurzfristig wieder abklingen.


    Ansonsten, Kosten für Messung und Handlungsempfehlungen geschätzt min. 2-3T€. Angebot vom April dieses Jahres für Begehung, Raumluftmessungen und schriftlichem Gutachten 2.500,- €. Weitergehende Untersuchungen von Bauteilen nach Aufwand.

    Aufgrund der aktuellen Preisentwicklungen würde es mich nicht wundern, wenn die Sache teurer wird.

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  • Es ist weder Fertighaus noch handwerklicher Holzrahmenbau/Fachwerkhaus.

    Lieber Horst,

    ich habe mir auf meine Frage etwas mehr Input erhofft...

    Weder wissen wir was zum Material und Aufbau der Wände noch der Decken, des Dachs und sonstiger Konstruktionen.


    Ich sag's mal so: es bist Du, der Ratschläge wünscht. Baufachleute benötigen aber für eine qualifizierte Aussage (vor allem, wenn diese online erfolgt) ein umfassenderes Bild der Situation.


    Im Wesentlichen wissen wir nur, dass das Haus Bj. 1991 ist, dass es kein Fertighaus oder handwerklicher Holzrahmenbau ist, dass trotzdem Holzwerkstoffe verbaut wurden, dass Insekten sterben und dass Du einen Ausschlag am Handgelenk hast... Sowas kommt 1000-fach vor, in unterschiedlichsten Konstellationen.


    Vielleicht kannst Du Dir das nicht wirklich vorstellen, unter Umständen, weil das Thema für Dich neu ist. Aber für konkretere Abschätzungen braucht es etwas mehr Information. Speziell zur Bauweise. Fotos wären sehr hilfreich!

  • Lieber Alfons,


    ich habe mir auf meine Antwort etwas mehr Output erhofft...


    Die Wände sind gemauert, teilweise im Rahmen der Renovierung mit Trockenbau kombiniert. Decken sind ca. 2cm dicke Platten aus unbekanntem Material, darüber KMF, Boden aus Beton. Dachstuhl praktisch komplett aus Holz.

  • Warum schreibst Du nicht einfach was DU lesen möchtest?


    Du schreibst von einem Ausschlag am Handgelenk, was mit hoher Wahrscheinlichkeit auf direkten Kontakt hindeutet. Das bedeutet aber noch nicht, dass es sich um irgendwelche Schadstoffe handelt. Hautreizungen können durch alles mögliche verursacht werden. Das Handgelenk ist prädestiniert dafür, da durch Handschuhe meist unzureichend geschützt, durch Kleidung (Ärmel) ebenso, und dann evtl. noch die Kombination mit Schweiß.

    Ich habe so einen Ausschlag schon beim Rasen mähen bekommen, genauer gesagt beim Ausleeren des Grasfangbehälters. Man bückt und streckt sich, Ärmel rutschen nach oben, das Handgelenk liegt frei und schon fallen ein paar Grasreste auf die Haut. Zusammen mit Schweiß hatte ich am Abend einen roten "Ring" um das Handgelenk. Das kann auch bei der Arbeit mit KMF passieren wenn man nicht aufpasst. Ich trage übrigens seit Jahren keine Armbanduhr mehr, weil sich dort beim handwerklichen Arbeiten gerne mal Staub angesammelt hat, und durch Feuchtigkeit bekam ich genau so einen Ausschlag wie von Dir beschrieben.

    Das hat aber alles nichts mit Schadstoffen zu tun, sondern es handelt sich um normale Hautreizungen. Für alles weitere gibt es Fachärzte, die können das genauer untersuchen.


    Und das mit den Fliegen sollte wohl (hoffentlich) geklärt sein, und das mit der "Asbest"wolle wohl auch.

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  • RB, warum schreibst Du nicht einfach was DU lesen möchtest?


    Schon mal bei einem Hautarzt gewesen? Meiner Erfahrung nach sind das die nutzlosesten Ärzte, die es gibt. Die haben genau zwei Therapien: Cortison und Ignorieren oder Antihistamin und Ignorieren. Für kausale Behandlung, gar Ursachenforschung, sind die nicht in der Lage. Meiner Erfahrung nach läuft es so ab, und nein, bevor das Totschlagargument Einzelfall kommt, ich war bei ausreichend vielen Hautärzten: "Heyy Helga, schau, mal...entschuldigen Sie, ich muß mal kurz meine neuen Ärzte dazuholen, Hey Helga, Peter kommt mal her, schaut, hier kann man sehr schön starke Durchblutung des Ekzems beobachten, hey das ist doch auch was für unseren Hospitant, Hey, ruft doch mal den 15jährigen, und Sie, machen Sie sich bitte frei, damit wir auch das Ekzem an Ihrem Oberschenkel demonstrieren können, Sie haben zwar nie eingewilligt, aber mir ist die Ärztliche Schweigepflicht eh wurscht, weil wir ja alle Ärzte sind, der Hospitant, ne, der nicht, aber egal. Der Hospitant muß mal aus rein medizinischen Gründen ein Bild davon für unseren Instagramkanal machen."

    Wie gesagt, nicht nur einmal diese Art von Erlebnis bei zugelassenen Hautärzten.

    Und am Ende der Behandlung: Cortison und Ignorieren oder Antihistamin und Ignorieren.

    Das Erdulden hat also nicht einmal eine geeignete Behandlung zur Folge, welche die Ursache isoliert.

    Diese nutzlosen Krankenkassengeldschmarotzer können mir gestohlen bleiben.