Sockel/Anschlussprofil Balkon Brüstung und Wand

  • Ich habe nach langer Suche endlich einen Handwerker gefunden, der Erfahrung mit Balkonsanierungen mit Terrassenplatten auf Stelzlagern hat.


    Wo ich noch etwas hadere, ist der Anschluss an die Wand und die Balkonbrüstung.

    Bisher hatte ich da Fliesen als Sockel, sowohl an der Wand (bündig eingelassen) wie an der Brüstung (mit Hohlkehle am oberen Übergang), was gut aussah und pflegeleicht war.

    Das ist leider aber nicht mehr so wiederholbar, weil es die Keramikverbund-Terrassenplatten nicht dekorgleich als 10mm-Fliesen gibt.


    Vorschlag seitens des Handwerkers sind nun Wandanschlussprofile aus Edelstahl oder farbig beschichtetem Alu.

    Die hätten aber an der Brüstung dann eine Art Kante, hinter der sich der Schmutz sammeln kann (kenne das von Nachbarbalkonen leider zu gut).


    Sind diese Profile wirklich (immer noch) "state-of-the-art" in Sachen Wandananschluss?

    Oder gibt es elegantere Lösungen, um diese Schmutzkantenproblematik zu umgehen?

  • Im Anhang ein Bild von Nachbars Anschlussprofil (gerade mal 4 Jahre alt).

    Und hier noch ein exemplarischer Link - es gibt diese Profile von verschiedensten Herstellern.

    Sind diese Profile wirklich (immer noch) "state-of-the-art" in Sachen Wandananschluss?

    Ich gehe davon aus, Dir ist bewußt, dass das gezeigte Profil der "Verwahrung" der Abdichtungsbahnen der Balkonabdichtung dient, diese also damit wasserdicht an die Balkonbrüstung angepresst werden. Das können Fliesen nicht. Außer bahnenförmigen Abdichtungen sind auch flüssig aufzubringende möglich. Welche Art von Abdichtung bei Dir vorgesehen ist, habe ich keine Ahnung.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Ich gehe davon aus, Dir ist bewußt, dass das gezeigte Profil der "Verwahrung" der Abdichtungsbahnen der Balkonabdichtung dient, diese also damit wasserdicht an die Balkonbrüstung angepresst werden. Das können Fliesen nicht.

    Ja, das ist mir bewusst, wenn von oben herab der Regen darauf prasselt.


    Das Gedankenspiel auf der Basis von Terrassenplatten auf verklebten Bitumenbahnen sah so aus, wie in der Illustration im Anhang.

    Diese Art Wandanschluss war 15 Jahre von der Hohlkehle her dicht, undicht und lose wurde durch Frosteinwirkung das Drainagemörtelbett.

    Die Überlegung Ist aber wie gesagt mangels dekorgleicher 10mm-Fliesen praktisch eh tot.


    Meine Frage ging daher dahin, was eben die sauberste Lösung für diese Dichtbahn-Leisten ist. Ich glaub, man sagt auch Kappleisten dazu.

    Egal wo ich hingoogle, ich sehe überall Leisten, wo sich zwischen Wand und Leiste Schmutz ansammeln kann, egal ob mit verdeckten oder unverdeckten Schrauben.


    Bei manchen sehe ich, dass da Silikonraupen reingezogen werden.
    Nur hält das erfahrungsgemäß auch bei stärkstem Fungizid-Silikon auch nur 3-4 Jahre draussen, ehe es zu schimmeln beginnt.


    Deswegen meine Frage, ob diese Lösungen wirklich der Weisheit letzter Schluss sind?

    Oder was man eben macht, um diese Dreckkanten wegzubekommen.