Und wer bezahlt die Stützmauer ....?

  • Unser Grundstück wurde 1954 bebaut und dahinter lag schräg abfallend ca 5 Meter tiefer ein Sportplatz. Direkt nach unserer Grenze war der Hang mit Bäumen und Buschwerk abgesichert.

    Jetzt wird der Sportplatz zu Bauland und auf Grund vom Hochwasserschutz ca. 3,50 aufgefüllt. Jetzt ergibt sich aber ja immer noch ein Höhenunterschied von ca. 1,5 m.

    Wer muss nun diesen Hang (es wurde auch schon alles gerodet) abstützen und dies dann auch bezahlen?

  • Sie meinen, wir sind jetzt die "Deppen", die die Stützmauer auf 20m errichten müssen :rb:

    § 909 BGB trifft ja nun eindeutig nicht zu, da nicht vertieft wurde, sondern aufgeschüttet und zwar weniger als die Höhendifferenz vor der Aufschüttung betrug. Insofern dürfte die Abfangung auch vorher schon erforderlich gewesen sein.

    Direkt nach unserer Grenze war der Hang mit Bäumen und Buschwerk abgesichert.

    Also jenseits der Grenze auf dem Nachbargrundstück. Da hatte jemand freundlicherweise zu Eurem Vorteil auf seinem Grundstück den Hang gesichert. Nach bisheriger Schilderung war er dazu nicht verpflichtet. Insofern gibt es auch keinen Anspruch auf Beibehaltung dieser Sicherung!

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Genau, die Gemeinde (also der Voreigentümer) hat den Hang mit Bäumen und Buschwerk "gesichert" .

    Ein Teil des Hangs liegt aber auch noch auf dem neuen Baugrundstück.

  • Wieso sollte es zwingend eine Stützmauer brauchen?

    Wenn bisher eine Böschung dran war, dann kann die ja auch weiterhin bleiben. Es obliegt ja dem Eigentümer ded Grundes, ob er eine Stützmauer errichtet oder ob eine Böschung bleibt die sich selbst trägt. Nennt sich auch "schiefe Ebene"

    :lach: Leute, kennt Ihr Quarantäne-Kaffee? Der ist wie normaler Kaffee aber mit Vodka drin und ohne Kaffee. :D