Heizungsnischen schließen

  • Hallo zusammen,


    wir wollen in unserem Haus die Heizungsnischen verschließen. Zuerst dachte ich an Trockenbau, habe aber nach einigen Recherchen im Internet das Thema über die Brüstung geworfen. Jetzt bin ich bei Porenbetonsteinen stehen geblieben und denke, das es die beste Möglichkeit ist.


    Dazu habe ich eine Frage: Sollte zwischen Porenbetonstein und Hauswand (Außenwand) ein Spalt Luft sein, oder sollten die Steine direkt an das Mauerwerk anliegen? Man liest das so und so im Internet..


    Vielen Dank vor ab für eure Antworten!

  • Zum Ersten: Das sind in der Regel keine Heizungs- sondern Fensternischen, weil die früheren Baumeister erkannten, dass die Wände unterm Fenster nur sich selbst tragen sollten und nicht das Haus.

    Auf die Idee, Zentralheizungsheizkörper da hinein zu hängen, kam man erst später.

    Beim Schließen dieser Wärmebrücken kann man sowohl Porenbeton oder andere Baustoffe verwenden, aber irgendwelche Luftspalte dazwischen sind weder notwendig noch sinnvoll.




    Wenn Dich ein Laie nicht versteht, so heißt das noch lange nicht, dass du ein Fachmann bist.



    M.G.Wetrow

  • R.B.

    Hat den Titel des Themas von „Heizungsnieschen schließen“ zu „Heizungsnischen schließen“ geändert.
  • Zuerst dachte ich an Trockenbau, habe aber nach einigen Recherchen im Internet das Thema über die Brüstung geworfen.

    Warum? Was spricht gegen Trockenbau?


    Natürlich könnte man die Nische mit Trockenbau verschließen, aber das ist halt nur eine Möglichkeit von vielen.


    Werden die Heizkörper komplett entfernt? Vielleicht könnte man sich ja anhand des (Zeit)aufwand für oder gegen eine Lösung entscheiden.

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  • jedes Aufbringen von Material innen wirkt in gewissem Umfang wie eine Innendämmung. Wenn dort wasserführende Leitungen sind besteht dort die Gefahr des Auffrierens. Auffrieren habe ich auch schon bei Heizungsleitungen erlebt, weil es eine Nachtabschaltung gab.

    Dieser Punkt muss qualifiziert geprüft werden, bevor man innen ran geht.

  • und wenn die Heizkörper entfernt werden, dann hat man dort verschlossene Leitungsstücke in denen das Wasser stagniert, und die somit gar nicht mehr "beheizt" werden. Trotzdem ist das Risiko des Auffrierens überschaubar, denn bei einer Leibungstiefe von sagen wir mal 15cm kommen die Leitungen in der Leibung ja nicht an der Rückwand der Nische zum Vorschein, sondern irgendwo mit x cm Abstand, so dass man nicht nur eine Dämmung zur Raumseite hin hat, sondern auch zur Nischenwand, sprich nach "außen".

    Wird der Heizkörper entfernt, dann wird das Leitungsstück ja nahe an der Leibung verschlossen, evtl. ist es auch komplett stillgelegt.


    Soll weiterhin ein Heizkörper genutzt werden, dann muss man sich Gedanken über dessen Befestigung machen. Evtl. Standkonsolen einsetzen, oder halt dafür sorgen, dass man die Wandkonsolen auch ordentlich befestigen kann. Ein einfacher Dübel in einer GKP reicht dafür nicht.

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  • Danke erstmal für eure Antworten.


    Also die jetzigen Heizkörper sind alte Gussheizkörper, diese werden durch neue Heizkörper ersetzt und an selbiger Stelle wieder montiert. Dafür wollen wir die Nischen schließen damit keine Energie mehr flöten geht.


    Von Trockenbau wurde uns abgeraten, da man sich damit eine Kältebrücke schaffen "könnte". Es würde nur Sinn machen, wenn das Haus von außen gedämmt wäre - was es aber nicht ist. So hat man es uns mitgeteilt.


    Lg

  • Die Wärme- (nicht Kälte-) Brücke habt Ihr jetzt. Alles, was Ihr in die Nische einbaut, macht es besser. Nur eine Luftschicht wäre schädlich.




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    M.G.Wetrow

  • Von Trockenbau wurde uns abgeraten, da man sich damit eine Kältebrücke schaffen "könnte". Es würde nur Sinn machen, wenn das Haus von außen gedämmt wäre - was es aber nicht ist. So hat man es uns mitgeteilt.

    Keine Ahnung wer so einen Blödsinn verbreitet. Warum sollte Trockenbau eine Wärmebrücke schaffen? Das ergibt doch keinen Sinn.


    Entweder es handelt sich um ein Missverständnis, oder derjenige hatte absolut keine Ahnung.

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  • Ja, derjenige meinte das es dahinter anfangen kann zu Schimmeln und man so eine Nische besser mauern sollte anstatt sie mit Trockenbau zu schließen. Ich war zuerst definitiv für Trockenbau, dann fürs Mauern.. und jetzt bin ich unsicher. In welchen Fällen könnte es dahinter denn anfangen zu schimmeln?

  • So lange in der Nische ein Heizkörper ist der auch genutzt wird, schimmelt da nichts. Bisher gab es ja (hoffentlich) auch keinen Schimmel. Ansonsten müsste man überlegen, ob eine Dampfsperre sinnvoll ist.

    Wichtig ist, dass im Aufbau keine (kalten) Hohlräume entstehen.


    Die Fläche der Nische ist im Vergleich zum Rest einer Wand relativ klein, so dass es keine entscheidende Rolle spielt ob der Dämmstoff nun etwas besser oder schlechter dämmt, alles ist besser als die bisherige Lösung. Wer lieber Steine in die Nische setzt der kann das ja machen, PB bietet sich an, aber auch da gibt es Details zu beachten. So wäre beispielsweise zu überlegen, ob man den Estrich an der Stelle heraus trennt und die Steine auf die Rohbetondecke setzt.

    Wenn man das jetzt genauer wissen möchte, dann müssten auch alle Details zur Wand bekannt sein, dann könnte man ein bisschen mit den Zahlen spielen.


    Pauschal kann man nur sagen, die Nische verschließen ist der richtige Weg, ob Trockenbau oder mit Steinen, beides ist machbar.

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  • Was genau meinst du mit kalten Hohlräumen?


    In den Zimmern ist aktuell Laminat und Dielenfußboden verlegt, müsste der in den Nischen weichen wenn wir diese mit Trockenbau verschließen wollen? Und die Sache mit dem Estrich.. müsste der auch definitiv weg oder kann der bleiben?

    Wenn wir es mauern würden, würde ich den Estrich raus stemmen. Bei Trockenbau bin ich mir unsicher.


    Lg

  • Was genau meinst du mit kalten Hohlräumen?

    Keine Hohlräume innerhalb der Konstruktion, die dann auskühlen (Kälte von außen) und in denen dann warme (feuchte) Raumluft kondensieren könnte.

    Bei Trockenbau bin ich mir unsicher.

    Da würde ich den Estrich nicht anfassen.


    Wie schon geschrieben, wie sich das bei Dir dann verhält, das lässt sich aus der Ferne nicht sagen, dafür bräuchte man mehr Details. Man versucht zwar immer die Wärmebrücken zu minimieren, aber gerade bei einer Teilsanierung im Bestand sind dem Grenzen gesetzt Aufwand/Nutzen).

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  • Okay verstanden. Wenn ich es mit Trockenbau machen sollte, hatte ich es wie folgt geplant.


    Ringsum U-Profil, als Ständerwerk (nennt man das so?) dann das CD Profil, alles mit Glaswolle ordentlich dämmen. Davor soll eine 18mm OSB3 Platte verschraubt werden und davor dann die Gipkartonplatte.


    Wenn ich es so mache, hätte ich dann evtl. das Problem mit den kalten Hohlräumen?


    Details zu der Wand habe ich nicht sonderlich viele, ich kann Dir sagen das die Wand 300mm Stärke hat und vermutlich aus Sandstein gemauert wurde.

  • Davor soll eine 18mm OSB3 Platte verschraubt werden und davor dann die Gipkartonplatte.


    Bitte daran denken, ein typischer Heizkörper in so einer Nische, also sagen wir mal 60cm hoch, 80cm breit, Typ 33, wiegt ca. 40kg, dazu noch 10 Liter Wasser, macht also 50kg. Die Wandkonsolen sollten entsprechend befestigt werden, damit der Heizkörper nicht irgenwann schief an der Wand hängt. Eine 18mm OSB ist dafür in meinen Augen nicht ausreichend, zumindest wenn man nicht mit speziellen Dübeln arbeiten möchte. Besser ist es eine Verstärkung hinter der OSB Platte anzubringen, oder gleich eine Art "Ständerwerk" in dem man die Konsolen verschrauben kann.


    Der nächste Punkt wäre die Vermeidung von Rissbildung zwischen der Beplankung der Nische und der umgebenden Wand.


    ich kann Dir sagen das die Wand 300mm Stärke hat und vermutlich aus Sandstein gemauert wurde.

    Wenn dem tatsächlich so ist, dann sind die Nischen Dein geringstes Problem. Mauerwerk aus Sandstein hat einen sehr schlechten U-Wert, selbst wenn es knochentrocken ist. Über den dicken Daumen gepeilt würde ich einmal mit 3W/m²K rechnen, da ist jedes Fenster heutiger Bauart um Welten besser.

    Über Schimmel in den Nischen brauchst Du Dir keine Gedanken machen, vorher tropft das Kondensat von den Wänden.


    Wenn Du dabei sein solltest das Haus zu sanieren, dann achte auf diese Schwachstelle. Es würde mich nicht wundern wenn die Wände im Winter ziemlich kalt sind (raumseitige Wandoberflächen), insbesondere in den Wandecken. Das "Material" kann zwar eine begrenzte Menge Wasser aufnehmen, was die Wärmedämmung noch weiter verschlechtert, aber wenn es keine Möglichkeit der Rücktrocknung gibt, dann ist der Ärger vorprogrammiert. Je nach Putz und Wandbelag ist es nur eine Frage der Zeit, bis Schimmel die idealen Voraussetzungen findet, und zwar lange bevor es in Deiner beheizten Nische zu Problemen kommen könnte.


    Wir wissen jetzt also, Mauerwerk ca. 30cm, vermutlich aus Sandstein, und nun wäre noch interessant zu wissen, wie tief die Nischen sind (ca. 15cm?), und vielleicht gibt es ja noch Infos zum Innenputz (und Außenputz?). Dann könnte man einen möglichen Wandaufbau als Zahlen zusammenbasteln und mal rechnen.


    Mein "dicker Daumen" sagt mir, wird die Nische mit PB gefüllt, dann wird der U-Wert wohl irgendwo um die 0,6W/m²K liegen, bei einer gedämmten Trockenbaukonstruktion bei ca. 0,3W/m²K. Die Kondensatproblematik ist in beiden Fällen mehr oder weniger identisch, denn auch PB stellt ja eine raumseitige Dämmung dar und ist diffusionsoffen. Das lässt sich genau genommen auch gar nicht verhindern, denn Wasserdampf findet auch über das umgebende Mauerwerk bzw. die Leibungen einen Weg in die Nische. Vereinfacht gesagt, die Wassermoleküle gehen halt den Weg des geringsten Widerstands (Dampfdruckgefälle).


    Beachte bei so einer Sanierung auf jeden Fall auch die Rahmenbedingungen (Wand, Fenster, Lüftung, Heizung).


    Solltest Du an eine Fenstersanierung denken, dann vergiss nicht, dass diese heutzutage quasi "luftdicht" eingebaut werden. Dieser natürliche Lüftungsweg entfällt dann in Zukunft, was die rel. Luftfeuchtigkeit im Raum weiter ansteigen lässt.

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  • … ich kann Dir sagen das die Wand 300mm Stärke hat und vermutlich aus Sandstein gemauert wurde.

    Meinst Du (natürlichen, gebrochenen, gelblichen) Sandstein oder (künstlichen, gebackenen, weißen) Kalksandstein?

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Gute Frage. :thumbsup:

    Ich bin bei "alten Gussheizkörpern" von einem "alten" Haus ausgegangen, und vermute Sandstein. Damit kann ich auch daneben liegen.

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  • Was sind

    ... doppelwandige Mauersteine ...

    ?


    Sind hier Hohlblocksteine gemeint? Bei der Zuordnung wäre die Klärung weitere Fragen hilfreich:

    • Wann wurde das Haus errichtet?
    • Welche Deckenkonstruktion ist vorhanden?

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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    Einmal editiert, zuletzt von Skeptiker () aus folgendem Grund: Schreibfehler in "errichtet" korrigiert

  • Der Ursprung des Hauses liegt bei 1935/1940 und war früher eine Tischlerei. Umgebaut zum Wohnhaus wurde es 1960, dass steht auch überall als Baujahr drin. 2011 wurde es dann durch die jetzigen Besitzer Teilsaniert.

  • Sind hier Hohlblocksteine gemeint? Bei der Zuordnung wäre die Klärung weitere Fragen hilfreich:

    • Wann wurde das Haus errichtet?

    Der Ursprung des Hauses liegt bei 1935/1940 und war früher eine Tischlerei.

    Dann ist eine Ausführung aus Hohlblocksteine möglich und bei einem Gewerbebau sogar wahrscheinlich. Kontrollfrage: Tritt beim Bohren in diesen Wände graues Bohrmehl aus und ist sicher eine quasi-durchgehende Hohlschicht in den Außenwänden vorhanden?


    Bei Hohlblocksteinen würde ich mich fragen, wie die Fensternischen hergestellt wurden, weil diese sicher einen anderen Querschnitt oder Aufbau haben müssen. Eine solche Wand hätte dann einen U-Wert zwischen 1,0 und 2,5 W/(m²K) und dann wäre an ihrer Raumseite etwas oder gar viel Kondensat zu erwarten. Da dies bisher nicht beschrieben wurde, bin ich mir Hohlblocksteinen nicht sicher.


    Parallel auch noch einmal zu den anderen Fragen:

    Ich beharre auf der Beantwortung, weil davon die Beantwortung dieser Fragen

    In den Zimmern ist aktuell Laminat und Dielenfußboden verlegt, müsste der in den Nischen weichen wenn wir diese mit Trockenbau verschließen wollen? Und die Sache mit dem Estrich.. müsste der auch definitiv weg oder kann der bleiben?

    Wenn wir es mauern würden, würde ich den Estrich raus stemmen. Bei Trockenbau bin ich mir unsicher.

    abhängt, denn dafür muss die vorhandene Deckenkonstruktion bekannt sein.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Es handelt sich um eine Holzbalkendecke mit Stroh/Lehm.

    Das wiederum lässt mich eher an ein zweischaliges Ziegelmauerwerk denken. Da wären die U-Werte aber ähnlich wie bei Hohlblocksteinen aus Beton.


    Liegt bei Euch wirklich ein Zementestrich auf einer Holzbalkendecke?

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • … man sieht die Balken ja

    seufz


    Wenn es denn eine

    ist: Sieht man von

    • unten Holzbalken
    • oben Dielung
    • etwas anderes?

    Im letzteren Fall ist was genau zu sehen?


    Ich fasse leicht entnervt zusammen:


    Momentan ist weder klar, welcher Wandaufbau vorliegt, noch welche Deckenkonstruktion, aber es gibt bereits Sorgen und freundschaftliche Empfehlungen zur Vermeidung neu entstehender bauphysikalischer Probleme.


    Ich persönlich würde vor Aussagen zur Therapie erstmal die Anamnese und die Diagnose abschließen, so als Nichtmediziner jedenfalls.


    Und eine andere Sache verstehe ich auch nicht:

    wir wollen in unserem Haus die Heizungsnischen

    Der Ursprung des Hauses … 2011 wurde es dann durch die jetzigen Besitzer Teilsaniert.

    Ich hoffe inständig, die Eigentumsverhältnisse sind klarer als die Baukonstruktion! (Ja, ich kenne den Unterschied von Eigentum und Besitz! Was ist denn hier gemeint?)

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Wir haben das Haus gekauft, die Schlüsselübergabe und damit verbundene Kaufpreisfälligkeit ist am 29.05. - ab dann sind wir die Besitzer. Aktuell wohnen die Eigentümer noch in dem Haus.

    War vorher etwas unglücklich ausgedrückt von mir - sorry dafür.


    Von unten sind die Decken abgehangen. Als Fußboden ist eine Dielung drauf. Es sind Stroh/Lehmdecken. Laut Aussage würde man die Balken sehen wenn sie nicht abgehangen wäre

  • Von unten sind die Decken abgehangen. Als Fußboden ist eine Dielung drauf. Es sind Stroh/Lehmdecken. Laut Aussage würde man die Balken sehen wenn sie nicht abgehangen wäre

    Nein, es sind gewiss weder Stroh- noch Lehmdecken, weil beide Materialien bei weitem nicht ausreichend tragfähig sind, sondern ziemlich sicher wie bereits geschrieben

    Was sich hinter dem Begriff verbirgt, hatte ich bereits dreimal verlinkt - für Dich, damit Du prüfen kannst, ob wir vom selben schreiben. Schau Dir den Link doch bitte wenigstens jetzt einmal an! Der Rest der Beschreibung passt. Bei dem vermeintlichen Stroh handelt es sich aber vermutlich um Schilfrohrmatten, die als Putzträger dienen. Bei dieser bauzeitlich üblichen Ausführungsart handelt es sich dabei nicht um eine Abhangdecke im heutigen Sinne.


    Dennoch kann die Decke unabhängig davon aber auch im heutigen Sinne „abgehängt“ worden sein.


    Bei einer Holzbalkendecke würde ich die Dielung im Bereich der zu verschließenden Wandnische (und nur dort!) entfernen und auf dem dort zu erwartenden Wandversatz aufzumauern, nicht auf der Dielung. Auch GK wäre von dort aufzubauen, wovon ich eher abraten würde. Wenn die Decke schon einmal offen ist, sollten die Balkenköpfe auf ihre Tragfähigkeit hin untersucht werden.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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