Feuchtigkeit

  • Wie hoch darf Feuchtigkeit in den Wänden sein? Habe teilweise in der Küche bis 85 Prozent, Schlafzimmer teils bis 70 aussenwand, böden im Flur bis 100 Prozent und der ganze Keller unter der Küche liegen die Werte bei 100 Prozent, flaum sitzt blüht auf den Wänden

  • Mit welcher Messtechnik (Gerät) wurde die Feuchtigkeit ermittelt und was ist die Bezugsgröße (X Prozent wovon?)?

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Laut Anleitung zeigt das Gerät "Digits" an, mit denen man die gemessene Feuchtigkeit grob in 3 Kategorien einordnen kann, trocken, "risk" und nass.

    Nach der Kalibrierung in der Luft, werden bei Gips und Zement die Werte über 50 bzw. 60 als "wet" bezeichnet, also nass. Welchem Wert das absolut oder in Prozent entspricht, das kann man nicht sagen.


    Was man machen kann, man kann an einer Wand an verschiedenen Stellen messen, und dann abschätzen, dass Stelle x feuchter ist als Stelle y. Wie feucht die Stellen tatsächlich sind, das sagt das Gerät nicht.


    Somit haben wir also in Deinem Fall 2 Anzeigewerte an bestimmten Stellen, mit 65 und 75. Diese würden in die Kategorie "wet" fallen. Die Messtiefe beträgt je nach Material 0-40mm, man misst also die "Feuchtigkeit" an der Oberfläche. Wie feucht das jetzt tatsächlich ist, das kann man nicht einmal abschätzen.


    Daraus kann man keine Handlungsempfehlungen ableiten.

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  • Auf welche Werte wurden „RISK“ und „WET“ nach Anleitung kalibriert und weshalb?


    Die Anleitung zu diesem Gerät ist extrem einfach gestrickt. Aus der Anzeige lässt sich selbst bei sinnvollen Einsatz nichts vernünftiges ableiten, da die verschiedenen Materialeigenschaften nur sehr grob berücksichtigt werden. Innerhalb von 5 - 10 cm zu Ecken und Kanten kann das Gerät nicht sinnvoll eingesetzt werden. Genau dort wurden alle Bilder oben aufgenommen.


    Dieses Gerät führt aufgrund seiner eigenwilligen „Kalibrierung“ und der dünnen Anleitung nicht zu verwertbaren Erkenntnissen. Deine Aussage

    Habe teilweise in der Küche bis 85 Prozent, Schlafzimmer teils bis 70 aussenwand, böden im Flur bis 100 Prozent und der ganze Keller unter der Küche liegen die Werte bei 100 Prozent

    bezieht sich sicher nicht auf „Masseprozent“, sondern einfach nur Digits an, die für Laien so nicht interpretierbar sind. Du weißt also trotz Geräts nicht mehr als ohne.


    Was meinst Du mit

    flaum sitzt blüht auf den Wänden

    ?

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Vor allem scheint Bild 2 eine "Messung" im "luftleeren" Raum oberhalb einer bituminösen Schicht zu zeigen. Und damit eine invalide Messung.


    Es reicht nicht, einen Knopf an einem Gerät drücken zu können, man sollte die Ergebnisse und ihr Zustandekommen auch RICHTIG einordnen können.

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  • Auf welche Werte wurden „RISK“ und „WET“ nach Anleitung kalibriert?


    Wirklich kalbirieren lassen sich die Werte nicht, man kann nur die Schwellen einstellen, ab denen dann "risk" oder "wet" angezeigt wird.


    Zitat

    Der Wert für „RISK“ kann zwischen 0 und 50 eingestellt werden, der Standardwert ist 30. Der Wert für „WET“ kann zwischen 50 und 100 eingestellt werden, der Standardwert ist 60.

    Ich tippe mal auf default Einstellung.


    Man könnte vielleicht durch eine Vergleichsmessung einzelne Messwerte auch Prozentwerten zuordnen, das müsste man aber extern machen, eine entsprechende Tabelle gibt es im Gerät nicht.


    Wie genau die "Kalibrierung" in der Luft abläuft, das kann ich nur vermuten. Es könnte sich um eine einfache Offset-Korrektur handeln, deswegen auch der Hinweis, dass nach Kalibrierung der angezeigte Messwert unter 0,5 oder so liegen muss. Theoretisch denkbar, aber unwahrscheinlich, wäre eine Messung der rel. Luftfeuchtigkeit in der Luft und Verrechnung mit den angezeigten Digits.

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  • Ist das denn alles zu feucht ?? Ich habe absolut keine Ahnung von allem ?? Dies Haus ist von 1900 hundert ,aus dem Schornstein der abgetragen werden sollte kommt jetzt auch Flecken durch Schlafzimmer Decke,?? Ich kenne mich mit den ganzen Werten nicht aus, danke

  • Ja das sind doch alles nur Fragen, weil ich mich nicht auskenne und erst hier eingezogen bin ,und null ahnung habe ,dachte hier wäre ich im richtigen forum das mir ev jemand Auskunft geben kann ,seit knapp 1 Jahr wohne ich hier im Haus, und alles kommt aufmal der Schornstein schmoddert ,ich dachte das ist schimmel im keller ,aber danke

  • Ja, wir können Dir ja Auskunft geben!


    Die erste Auskunft lautet: Die Anzeige des Gerätes, durch welche Du Dir Sorgen machst bedeutet möglicherweise nichts, weil das Gerät nicht sinnvoll kalibriert wurde und weil es auch nicht richtig benutzt wurde. Mach Dir also erstmal keine Sorgen, sondern versuche, das Gerät zu verstehen, sinnvoll zu kalibrieren und einzusetzen. Dann lässt sich mit den dann gewonnenen Informationen hoffentlich etwas anfangen und dann kann es hier auch weitere Auskunft geben.


    Beantworte dafür bitte erstmal meine Frage:

    Auf welche Werte wurden „RISK“ und „WET“ nach Anleitung kalibriert … ?

    Dann können wir Dir möglicherweise auch weiterhelfen. Ein falsch eingesetztes Gerät mit mehr oder weniger unsinnigen Voreinstellungen kann einfach keine sinnvollen Daten liefern und damit ist jeder Versuch einer "Interpretation" dieser Daten auch sinnlos.


    Deine Bilder aus Beitrag # 012 sind nicht öffenbar, vermutlich nicht korrekt eingebunden worden.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • forum das mir ev jemand Auskunft geben kann

    1.) Schrei mich (und andere) nicht an!


    2.) Für Antworten brauchts Ortskenntnis. Die hast i.A. nur DU. Also must DU die rüberbringen. Nicht gefiltert nach dem Motto: Was könnte die interessieren, sondern möglichst genau und ohne Vorsortierung

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  • Ja das sind doch alles nur Fragen, weil ich mich nicht auskenne und erst hier eingezogen bin

    Also die "Messwerte" vergessen wir erst einmal. Was man vielleicht noch sagen kann, dass die gemessenen Stellen halt nicht knochentrocken sind, viel mehr aber auch nicht. ABER

    Dies Haus ist von 1900 hundert ,aus dem Schornstein der abgetragen werden sollte kommt jetzt auch Flecken durch Schlafzimmer Decke,??

    Bei einem Haus das über 120 Jahre alt ist, muss man mit feuchten Wänden rechnen. Auch Ausblühungen (Salze) sind bei so einem Haus nicht selten. Damals waren die Ansprüche (und Bauweise) völlig anders als heute, da war man froh, dass man ein Dach über dem Kopf hatte. Die Kellerwände waren nicht unbedingt abgedichtet, und an ein bisschen Feuchtigkeit hat sich niemand gestört.

    d.h. Feuchtigkeit und Salze sind bei solchen Gebäuden dem Alter entsprechend "normal".


    Zum Schornstein kann man nur sagen, dass hier eine Versottung nicht auszuschließen ist. Nachdem der nun abgetragen wurde, stellt sich die Frage, woher nun die Feuchtigkeit kommt. Versottung entsteht durch Kondensation der Rauchgase im Schornstein, und wer weiß, was in Deinem Fall noch durchtränkt wurde. Dazu müsste man jetzt Wände, Decken etc. untersuchen.


    Je nach Ansprüchen ist in solchen Fällen an sich eine komplette Sanierung fällig. Was bei Dir wie zu machen ist, das kann man aus den Bildern nicht erkennen. An sich bräuchte es hier jemanden der auf die Sanierung solcher alter Gebäude spezialisiert ist, und entsprechend Erfahrung hat. Es wäre auch denkbar, dass das Gebäude augrund seines Alters mit vernünftigem Aufwand gar nicht zu sanieren ist, sprich die Kosten wären deutlich höher als Abriss und Neubau. Auch das kann man aber aus der Ferne nicht beurteilen.


    Ich befürchte, die von Dir gemessene "Feuchtigkeit" ist Dein geringstes Problem.

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