Sparren Carport in Außenwand einbinden

  • Hallo,

    bei einem Einfamilienhaus mit Holz-Carport soll auf die Stützen für's Carport am Haus verzichtet werden und stattdessen 4 der insgesamt 10 Sparren 12 cm tief in die Außenwand Wohnhaus (Porenbeton) einbinden. Bei einer Dämmstärke der Deckenstirn von 12 cm würde der Sparrenkopf bis an die Deckenstirn heranreichen. Sollte hier

    1. eine Bitumendachbahn als vertikale Zwischenlage vorgesehen werden oder

    2. ein Dämmstreifen zwischen Sparrenkopf und Betondecke vertikal vorgesehen und der Sparren zum Mauerwerk hin luftumspült bleiben oder

    3. ein vertikaler Luftspalt zwischen Sparrenkopf und Deckenstirn vorgesehen und der Sparren mittels dauerelastischem Dichtband zum Mauerwerk hin abgedichtet werden?

    Ein Statiker ist eingebunden, Vorschlag kam vom Zimmermann.

    Danke für Antworten.

  • Wurde die Lastverteilung des Auflagers in Holz wie Gasbeton statisch nachgewiesen?

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Statik ist leider nicht meine Stärke, aber wenn ich es richtig verstanden habe, nimmt die Pfette die Querkräfte auf und die 4 in die AW aufgelagerten Sparren die Horizontalkräfte (oder war es umgekehrt). Somit kann die Pfette mittels Gasbetondübeln an der Außenwand befestigt werden.

  • Also keine Meinungen bezüglich der Ausführung? Mir stellt sich die Frage, ob es besser ist

    1. die Sparrenköpfe "luftumspült" zu lassen, d.h. die Wärmedämmebene mittels vertikaler Dämmung vor die Betondeckenstirn zu bringen und keine dauerelastische Fuge zum MW vorzusehen oder

    2. den Sparren zum Mauerwerk hin dauerelastisch aber diffusionsoffen abzudichten, mit oder ohne Wärmedämmung.