Doubtfires möchten bald bauen - allgemeine Fragen.

  • Wobei man den optischen Effekt der schrägen Dachflächen bzw. Wände etwas entschärfen kann, wenn ausreichend Grundfläche zur Verfügung steht.
    Es macht dann schon einen Unterschied, ob man das DG in einem Haus mit 8m Kantenlänge ausbaut oder in einem Haus mit 14m Kantenlänge.
    Kleine Räume unter einem schrägen Dach wirken schnell erdrückend, vor allen Dingen wenn die Dachschräge innen auch noch relativ dunkel verkleidet wird, und wenig Fenster vorgesehen sind. Bei einem großen hellen Raum unter dem Dach fällt die Dachschräge kaum noch auf.


    Man kann also aus beiden Varianten etwas machen. Deswegen würde ich weitere Faktoren für eine Entscheidung mit einbeziehen. (Lage des Grundstücks, Größe des Grundstücks für Garten, Rasenfläche o.ä. usw.).

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  • Ja Ralf, man kann klar aus beiden Varianten was machen.
    Und ein bisschen spielt auch die Nutzung der Räume eine Rolle. Ein niedriges Schlafzimmer z.B. würde mich weniger stören, als eine Küche mit schrägen Wänden.

    Gefährlich ist's, wenn Dumme fleißig werden!

  • ^^ ne so meinte ich das nicht. DU solltest dir überlegen, ob du dein Leben lang
    diesen Straßennamen schreiben, buchstabieren, erklären willst :)


    Amselweg ist da halt einfacher..


    Meine Heimatstadt hält den Rekord, mit der "Bischöflich-Geistlicher-Rat-Josef-Zinnbauer-Straße"

  • Off-Topic:

    Dachdecker [ˈdaχˌdɛkɐ] - Jemand der basierend auf ungenauen Daten, die von Leuten mit fragwürdigem Wissen zur Verfügung gestellt werden, präzise Rätselraten kann. Siehe auch; Zauberer, Magier

    * Administrative oder moderative Beiträge in rot

  • So, ich habe jetzt einfach mal den Plan unserer derzeitigen Mietwohnung hochgeladen.



    Die entspricht mehr oder weniger auch schon grob unseren Vorstellungen für das EG.
    Was wir ändern würden wäre:
    - Bad mit nur 1 Waschbecken, WC, eine bodengleiche Dusche und viel größer.
    - Wohnzimmer, Esszimmer, Küche, Büro nur ein wenig größer.
    - Elternschlafzimmer wird zum Gästezimmer, aber etwas kleiner
    - Kinderzimmer entfällt, das wird wohl durch die Vergrößerungen der anderen Räume aufgefressen.
    - das Gäste-WC entfällt, dafür eine großzügige Speise-/Abstellkammer.
    Unser Haus soll zudem alters- und behindertengerecht werden, ergo brauchen wir mehr Platz für eventl. Rollstuhl / Rollator / Treppenlift ...


    Im OG kommen 2 Kinderzimmer (mind. 15m²), 1 Elternschlafzimmer (ohne Ankleide), 1 Bad (mit Wanne, Dusche, WC, 2 Waschbecken) und vielleicht eine kleine Abstellkammer.
    Im UG brauchen wir 1 Keller/Aufbewahrungsraum, 1 Werkraum, 1 Waschraum, 1 Technikraum, 1 Hobby-/Partyraum.


    Laut Mietvertrag bewohnen wir derzeit 110m², ich schätze also dass wir beim eigenen Heim auf eine Grundfläche von ca. 150 - 170m² kämen?

  • dein entwurf wird an der treppe scheitern, weil die lauflänge um ca. 32 cm länger ausfalen wird. dann passt die treppe nicht mehr da rein.


  • Wer sagt, ob das auf Euer [definition=52,1]Grundstück[/definition] passt? Himmelsrichtung? Zufahrt zum [definition=52,1]Grundstück[/definition]? Hauseingang?


    Man kann einen Grundriss nicht so einfach drehen, und Räumlichkeiten lassen sich auch nicht einfach verschieben.


    Vielleicht könnte man die Flächen der Räume als Anhaltspunkt nehmen, aber deren Anordnung, und ob sie dann noch "funktionieren", das zeigt sich erst wenn auch das [definition=52,1]Grundstück[/definition] bekannt ist.

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  • dein entwurf wird an der treppe scheitern, weil die lauflänge um ca. 32 cm länger ausfalen wird. dann passt die treppe nicht mehr da rein.

    Ist nicht unser Entwurf. Das ist der Grundriss unserer Mietwohnung. Wir fühlen uns hier schlicht wohl und zur besseren Darstellung, damit ihr seht was mindestens aufs [definition=52,1]Grundstück[/definition] passen muss, habe ich ihn verlinkt. Das wir das 1:1 übernehmen glaube ich auch nicht. Aber so könnt ihr unsere Auswahlgründe für die Grundstücke auf der zweiten Seite besser nachvollziehen.



    Wer sagt, ob das auf Euer [definition=52,1]Grundstück[/definition] passt? Himmelsrichtung? Zufahrt zum [definition=52,1]Grundstück[/definition]? Hauseingang?


    Man kann einen Grundriss nicht so einfach drehen, und Räumlichkeiten lassen sich auch nicht einfach verschieben.


    Vielleicht könnte man die Flächen der Räume als Anhaltspunkt nehmen, aber deren Anordnung, und ob sie dann noch "funktionieren", das zeigt sich erst wenn auch das [definition=52,1]Grundstück[/definition] bekannt ist.

    Ja. Ich hatte angenommen, dieser Ist-Zustand würde euch helfen, mit Blick auf die Grundstücke auf der vorherigen Seite, Probleme aufzuzeigen, die wir noch nicht berücksichtigt haben. Es geht im Moment nicht um die Architektur sondern "nur" um die Vorauswahl des Grundstücks.

  • Über den Grundriss würde ich mir jetzt noch keinerlei Gedanken machen. Jetzt sind andere Sachen wicht, wie z.B. welches [definition=52,1]Grundstück[/definition] es wird, was man auf dem [definition=52,1]Grundstück[/definition] bauen darf, was ihr an Geld habt oder aufnehmen könnt, wer es planen soll, [definition=33,0]GÜ[/definition] oder Archi usw... Der Grundriss ergibt sich auch der Lage des Grundstückes und man kann auch mit andere Grundrissen extrem glücklich werden.

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • Vielleicht habe ich das falsch aufgezogen....


    Möglicherweise findet der ein oder andere noch ein wenig Muse und betrachtet sich noch einmal auf der ersten Seite unsere "Wunschgrundstücke". Ich würde gerne eure Gedanken dazu erfahren, worauf würdet ihr achten, was habe ich möglicherweise nicht beachtet oder wo sollte ich bei der Grundstückswahl noch stärker den Fokus legen, abgesehen von den Quadratmetern.


    Quasi ein kurzes Brainstorming, was Euch zum Kauf eines dieser Grundstücke bewegen bzw. hindern würde.

  • Kannst Du Dich mit dem Kinderspielplatz im "Garten " anfreunden?
    Wenn nein, dann Abstand halten.
    Himmelsrichtungen und Ausrichtung des Gebäudes auf dem [definition=52,1]Grundstück[/definition], hatte ich schon angesprochen. Wenn später die Terrasse an der Giebelseite sein müsste, dann ist das auch nicht jedermann's Sache.

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  • Kannst Du Dich mit dem Kinderspielplatz im "Garten " anfreunden?
    Wenn nein, dann Abstand halten.


    Wichtiges Argument!
    Wenn in 20 Jahren das Wohngebiet mal vergreist ist, ist es egal. Aber bis dahin ist da Halligalli. Glaubt man nicht, bis man nicht selbst in nächster Nähe gewohnt hat.
    Hätte NIE gedacht das mich das stört.. bin doch kein sturköpfiger, griesgrämoger Renter.


    Aber wenn du niemals auf die Terasse setzen kannst, ohne das wildes Gekreische (und das ist es nunmal..) ertönt, dann geht einem das schon aufn Sack mit der Zeit.


    Spielplätze sind wichtig und richtig. Aber ich würde nicht in die Nähe bauen wollen.

  • *grins* Sobald Du eigene Kinder hast, macht das Gekreische nichts mehr aus, weil Du mittendrin hängst bzw. wenn Deine größer sind, dann freust Du Dich, dass es nicht Deine Kids sind, die da brüllen. :saint: :D

    Nothing is forever, except death, taxes and bad design


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  • *grins* Sobald Du eigene Kinder hast, macht das Gekreische nichts mehr aus, weil Du mittendrin hängst bzw. wenn Deine größer sind, dann freust Du Dich, dass es nicht Deine Kids sind, die da brüllen. :saint: :D


    Einspruch.
    Die eigenen kids kann man (mehr oder weniger) kontrollieren. Den Lärm von einem Spielplatz hat man nicht unter Kontrolle. Zudem sind die eigenen Kinder relativ schnell aus dem kreischenden Alter raus, der Spielplatz wird aber sicherlich Jahre und Jahrzehnte genutzt. Es gibt Menschen die Kinderlärm nicht stört, und andere die dabei schnell auf die Barrikaden gehen. Ich weiß nicht zu welcher Kategorie der TE gehört.


    Bei manchen Bauplätzen spielen die Kinder quasi im eigenen Garten, bzw. nur wenige Meter davon entfernt. Damit kommt nicht jeder klar.

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  • Sollte auch nur als Scherz gemeint sein. ISt nur so ein Phänomen,das mir mittlerweile aufgefallen ist. Meine Kids sind nun etwas größer und ich bin jedes Mal heilfroh, dass das kreischende Kind auf dem Spielplatz nicht meins ist und diese Zeit, so schön isch dennoch war, hinter mir liegt.

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  • Ich glaube in Sommer Wohnsiedlung wären für mich die Nachbarn ein entscheidender Faktor.
    Ist da schon was bekannt?
    Und je nachdem wie eure Familienplanung aussieht wäre es wohl mit nem zweigeschossigen Haus einfacher.

  • Möglicherweise findet der ein oder andere noch ein wenig Muse und betrachtet sich noch einmal auf der ersten Seite unsere "Wunschgrundstücke". Ich würde gerne eure Gedanken dazu erfahren, worauf würdet ihr achten, was habe ich möglicherweise nicht beachtet oder wo sollte ich bei der Grundstückswahl noch stärker den Fokus legen, abgesehen von den Quadratmetern.

    Erst mal entschuldige wegen des offtopics.


    Du hast ja schon einige Punkte beleuchtet, die ich bei mir damals nicht auf dem Schirm hatte (Straßenbaubeitrag z.B., das kann irgendwann ganz schön weh tun, wenn man nciht mehr damit rechnet))


    739 und 657 definitiv wegen des Spielplatzes nicht, auch wenn oder gerade weil ich eigene Kids habe und weiß, wie sehr man die Ruhe schätzt, die dann eintreten kann.


    Lange Straßennamen zu schreiben ist zwar nicht gspaßig, aber wäre für mich kein Hinderungsgrund für mein passendes [definition=52,1]Grundstück[/definition]. Sonst säße ich nicht hier. Und ja, es nervt beim Formulare ausfüllen und diktieren, aber jänu.


    @R.B. die Terrasse an der Giebelseite: Was soll daran negativ sein?


    @ Terrasse: wir haben unsere L-förmig Ost und Süd. Ost wird häufiger benutzt. Süd ist in den Übergangszeiten schön, im Sommer too much.
    @ Zufahrt vom Süden: Hab ich. Mehr zugepflastert, mehr Unkraut zupfen in Pflasterfugen, weniger Rasenmähen, mehr Roller-, Fahrradfahren und Malen auf der Straße für Kids. Muss also nicht nur schlecht sein.


    Mir persönlich wäre vermutlich die 720 am liebsten, da dort voraussichtlich weniger Leute vorbeispazieren werden. So am Durchgang kann irgendwann ganz schön nervig werden. Aber selbst das hängt von der Art der Bebauung ab. Wir haben mal direkt an so ner Durchfahrtstraße gewohnt und das hat mich nicht gestört. Haus war maximal nahe an der Straße, Garten und große Fenster hinten raus. Aber war schon laut in der Früh, wenn alles zur Arbeit fuhr und die Fenster im Sommer offen waren. Da wir da ohnehin aufstanden, wars uns egal.


    Ich habe bewußt "mir persönlich" geschrieben, denn im Endeffekt solltet ihr Euer passendes [definition=52,1]Grundstück[/definition] finden. Du hast ja schon angefangen aufzulisten. Mach doch da weiter, denn anhand der Punkte sehr ihr dann, was speziell Euch wichtig ist. Wobei ein guter Entwurf auch dazu gehört.
    Und das ist der Knackpunkt: Wenn Du nen guten Planer hast, dann kann der aus nahezu jedwedem Eurer Wunschgrundstücke was für Euch passendes rausholen, behaupte ich mal.


    Ich weiß nicht, wie groß Euer Budget ist, aber mir wäre die Möglichkeit der zweigeschossigkeit die ca.3.400Euro mehr wert. Habe folgendermaßen gerechnet: die beiden Spielplatzgrundstücke fallen raus, günstigstes wäre 791m² x 145 €/m²=ca 114.700€. 720m² x 164€/m²= ca 118.100€ Kleineres [definition=52,1]Grundstück[/definition] bedeutet zudem weniger Steuern etc.

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  • @R.B. die Terrasse an der Giebelseite: Was soll daran negativ sein?


    Nichts. Es erfordert halt einen anderen Grundriss. Bei einem WoZi versucht man doch meist die größere Wandlänge mit viel Fensterfläche zu versehen, und davor dann die Terrasse. Bei einem schmalen aber langen Grundriss hätte man dann die Terrasse auch an der schmalen Seite. Das kommt halt darauf an, was für Vorstellungen man von seinem eigenen Haus hat, meist hat sich doch so eine Art "Grundriss" schon im Kopf festgesetzt. Je nach [definition=52,1]Grundstück[/definition] lässt sich dieser Wunsch dann eben nicht erfüllen.

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  • Ich glaube in Sommer Wohnsiedlung wären für mich die Nachbarn ein entscheidender Faktor.
    Ist da schon was bekannt?
    Und je nachdem wie eure Familienplanung aussieht wäre es wohl mit nem zweigeschossigen Haus einfacher.

    Nachtrag:
    Bei Nachbarn kann man auch nicht immer sagen, obs so passt oder nicht. Mir fällt auf, dass bei jedem [definition=52,1]Grundstück[/definition] mindestens drei, meist gar vier Nachbarn dabei sind. Konfiktpotential wäre also genug da. Reicht ja schon ein Depp.


    Noch ein Nachtrag: Bei uns ist eine ähnliche Neubausiedlung, da hätten mich keine 10 Pferde hingebracht. Einerseits sind (positiv) alle in einer ähnlichen Situation (Familiengründung, Kinder, etc.), andererseits saßen mir da alle zu eng auf einem Haufen. Da wusste jeder von jedem, was der gerade macht, wer gerade Ehestreit hat etc. Wir hatten Glück und konnten in eine Nachverdichtung. Unser Platz wäre für so manchen ein Alptraum, für uns passts super.
    ---------- 21. Juli 2016, 08:43 ----------

    Nichts. Es erfordert halt einen anderen Grundriss. Bei einem WoZi versucht man doch meist die größere Wandlänge mit viel Fensterfläche zu versehen, und davor dann die Terrasse. Bei einem schmalen aber langen Grundriss hätte man dann die Terrasse auch an der schmalen Seite. Das kommt halt darauf an, was für Vorstellungen man von seinem eigenen Haus hat, meist hat sich doch so eine Art "Grundriss" schon im Kopf festgesetzt. Je nach [definition=52,1]Grundstück[/definition] lässt sich dieser Wunsch dann eben nicht erfüllen.

    Ah, verstehe! An so etwas habe ich gar nicht gedacht. Da sieht man es mal wieder, dass für jeden andere Prioritäten da sind. Uns war nämlich der Ausgang Terrasse-Küche am wichtigsten.


    Was ich mittlerweile echt überlege, ist ob die Alterstauglichkeit eines Hauses wirklich so wichtig ist. Uns war es das damals, auch dass man EG und OG getrennt nutzen kann. Das schränkt einen Entwurf doch ganz schön ein. Bin da auch im Zweifeln, aber fragt mich in 15 oder 20 Jahren nochmal.


    Ich seh schon, irgendwann stell ich mein Häuslein ein, aber jetzt muss ich auch mal was für mein Geld tun.

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  • Ah, verstehe! An so etwas habe ich gar nicht gedacht. Da sieht man es mal wieder, dass für jeden andere Prioritäten da sind. Uns war nämlich der Ausgang Terrasse-Küche am wichtigsten.


    Glücklicherweise hat jeder etwas andere Prioritäten, sonst wären ja alle Häuser gleich.




    Was ich mittlerweile echt überlege, ist ob die Alterstauglichkeit eines Hauses wirklich so wichtig ist. Uns war es das damals, auch dass man EG und OG getrennt nutzen kann. Das schränkt einen Entwurf doch ganz schön ein. Bin da auch im Zweifeln, aber fragt mich in 15 oder 20 Jahren nochmal.


    Schwierige Entscheidung. Das hängt vielleicht auch ein wenig davon ab, wo man bauen möchte und welche Rahmenbedingungen man da vorfindet. Auf einem Grundstrück mit 1.000m² ist es halt viel einfacher alterstauglich zu bauen als auf einem 150m² [definition=52,1]Grundstück[/definition]. Im zweiten Fall muss man ja mit jedem Zentimeter rechnen, und wenn dann nur eine kleine Grundfläche zur Verfügung steht, läuft das sehr oft auf Kompromisse hinaus. Damit möchte nicht jeder leben. Dann kommt meist die Ausrede "kann man ja im Alter alles wieder umbauen", aber wer fängt mit 70 oder 80 Jahren an sein Haus komplett umzubauen? Die Praxis sieht dann eher so aus, dass man sich irgendwie mit den Kompromissen behilft, man hat sich ja daran gewöhnt, oder das Haus wird verkauft und man sieht sich nach einer anderen Bleibe um. Je nachdem wie man vor Ort integriert ist fällt das aber verdammt schwer.


    Ich könnte Dir 2 Beispiele aus meiner direkten Nachbarschaft nennen, in einem Fall lebt der Eigentümer seit über 70 Jahren in diesem Haus, wurde dort geboren, ist dort aufgewachsen. Im anderen Fall lebt die Frau seit über 90 Jahren hier in der Straße, seit über 50 Jahren in diesem Haus. In beiden Fällen ist beispielsweise die Geschosstreppe ein echtes Problem (Sturzgefahr), aber so hat man halt damals gebaut. Heute ändern ist nahezu unmöglich. In einem Fall hat die Bewohnerin den Sturz nicht überlebt.
    Aber wer hat vor über 50 bzw. 100 Jahren an altersgerechtes "Bauen" gedacht?


    Der typische Bauherr ist sagen wir mal um die 30 Jahre alt. Da möchte man noch die Welt erobern, aber nicht an altersgerechtes Bauen denken. Da nehme ich mich nicht aus, auch wenn ich durch Glück/Zufall mehr als genug Grundfläche zur Verfügung habe. in diesem Alter setzt man halt ganz andere Prioritäten.

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  • @altersgerecht: Bei mir kams zum zweifeln, ob das so richtig war schon etwas auf altersgerecht zu schauen, weil ich durch die Erstellung von Energieausweise zwangsläufig viel mit Hausverkäufen zu tun habe. Das Klientel ist unterschiedlich: Erben, Verwitwete oder auch Paare, wo einer so erkrankt ist, dass das Leben in dem Haus nicht mehr möglich ist.
    Wie schwer und schwierig ist es, loszulassen.
    Wie schwer und schwierig ist es aber auch, zu halten, wenn die Kräfte nachlassen, die Bude aber riesig ist (70er Jahre) und das [definition=52,1]Grundstück[/definition] auch (eher 50er und 60er)


    Ich erlebe da unterschiedlichstes


    @Doubtfire: Ich hoffe, das war Dir nicht zu sehr off-topic, aber Du hattest es erwähnt, dass Euch sowas auch bzgl. Grundrissen im Kopf rumgeht.


    Da wäre für mich beispielsweise die Schlußfolgerung im EG ein vollwertiges Bad zu bauen, denn dies lässt sich später leichter nutzen als die Minigästeduschzellen, die grad soin Mode sind. Wir haben zwei Bäder und das hat dann finanziell ganz schön wehgetan.
    Würde ich es wieder machen? Weiß nicht, bequem ists sicherlich, genutzt wird es auch, aber stattdessen ein vernünftiger Windfang wäre auch gut gewesen.

    Nothing is forever, except death, taxes and bad design


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  • Ich weiß ja nicht, inwieweit ich jetzt als Spinner abgetan werde, aber ich habe sogar schon darüber nachgedacht, vom Architekten einen Raum bzw. eine Fläche einplanen zu lassen, durch die man - trifft der absolute Worst Case ein - einen Personenaufzug für einen Rollstuhl installieren kann um noch in das OG zu gelangen. Die sind nicht derart groß, machen aber das OG noch erreichbar und sind besser zu nutzen als ein Treppenlift. Bis zu dem Zeitpunkt hätte man dann sogar noch einen zusätzlichen Raum für Dinge des täglichen Bedarfs (zweiter Staubsauger im OG, Platz für Wäsche etc pp). Aber naja, bisher konnte ich meiner Frau damit nur dezent begeistern.....


    Aber generell liegt unser Fokus definitiv auf altersgerechtem Bauen. Ich habe wenig Lust zwischen 20 und 30 Jahren für's Haus zu zahlen, nur um dann mit Renteneintritt in den Altenstift zu müssen, weil wir Schwellen und sonstige Barrieren im Hause haben. ;)