Alte Außenwand von Installateuren "ausgehöhlt"

  • Hallo,

    ich habe im Rahmen der Sanierung ein altes Badezimmer inkl. Estrich abgerissen. Dabei ist ein 50iger-Abflussrohr aufgetaucht, welches mehrere Meter quer in der tragenden Außenwand versenkt ist, über die Hausecke. Dafür wurde die Wand teilweise bis zu 10cm tief ausgestemmt, und das bei einer tragenden Wand aus den 60iger Jahren mit einer Stärke von 17,5cm. D.h. die ganze Hausecke steht seit 30 Jahren nur noch auf einem 7-10cm dicken "Wandrest". =o (siehe Foto)

    Die Wand besteht aus Porenbeton-Fertigteilen.


    Jetzt will ich das Rohr da raus holen und die ausgestemmte Rinne stabil verfüllen.


    Der Handwerker empfiehlt aber, dass ich mich erkundigen soll, welches Material zum stabilen Verfüllen geeignet ist. Seiner Meinung nach könnte z.B. bei der Verwendung von Beton durch die unterschiedliche Dichte und Wärmekapazität zum umgebenden Porenbeton ein Problem mit Dämmung oder Schwitzwasser in/an der Außenwand entstehen. (In den Raum soll wieder ein Bad.)


    Jetzt endlich meine Frage ;):

    Welches Material würdet ihr empfehlen, um die Wand wieder stabiler zu machen und gleichzeitig gute Dämmeigenschaften zu haben?


    Vielen Dank schonmal!

    VG

  • Hallo Ralf,

    Danke für die Antwort. Habe ich das richtig verstanden: Ich soll unten quer einen Stahlträger einlegen, quasi auf die Bodenplatte? Was soll das denn für einen Vorteil bringen? Wahrscheinlich müsste ich ja dafür nochmehr aufstemmen als jetzt schon ist ...

    Wäre Quellmörtel mit Moniereisen nicht vielleicht eine bessere Lösung?

    VG

  • Gleiches mit gleichem instandsetzten. Dann hast du keine Materialunterschiede. und keine Wärmebrücken.


    Wie Dick war nochmal deine Außenwand?

    :lach: Leute, kennt Ihr Quarantäne-Kaffee? Der ist wie normaler Kaffee aber mit Vodka drin und ohne Kaffee. :D

    • Offizieller Beitrag

    Stahlträger, mit Quellmörtel eingebaut. (Ggf. mit Dämmung)

    hmmmm


    was bringt ein Stahlprofil hier mehr als der ursprüngliche Wandbaustoff und weshalb ist das sinnvoll?


    Solche Situationen trifft man bei fast jeder Instandsetzung, Sanierung oder Modernisierung im Bestand an. Mehrfach habe ich schon einen stat. Nachweis dafür vom Tragwerksplaner führen lassen. Dabei kam bisher immer der frühere Wandbaustoff - sofern er noch verfügbar ist - oder im Mauerwerk KS, vermauert mit Quellmörtel, heraus. Passender „Quellmörtel“ ! Dabei sind natürlich die lokalen Feinheiten im konkreten Einzelfall zu beachten.