Durchbruch bohren WDVS - von innen oder außen?

    • Offizieller Beitrag

    Hallo!


    Ich will für ein paar Leitungen einen 25mm Druchbruch durch meine Außenwand bohren.

    24er Beton-Hohlblock, 16er EPS WDVS, Putz mit Gewebe.


    Besser von Innen oder von außen bohren? Von außen nach innen hab ich garantiert größere Abplatzungen. Könnte man aber einfach spachteln.

    Von Innen nach Außen könnte man nach dem Betonstein den Schlag ausschalten und ggf. mit einem dünneren Schlangenbohrer durchstoßen und anschließend von außen mit einem dickeren Aufbohren...


    Zur Fassade würde ich mit Sikaflex verschließen. Sollte ich zusätzlich vorher das Loch noch mit etwas PU-Schaum füllen? Oder ist das nutzlos?

    Ich werde hiner dem Fallrohr bohren damit es möglichst unauffällig ist.

  • Ich will für ein paar Leitungen einen 25mm Druchbruch durch meine Außenwand bohren.

    24er Beton-Hohlblock, 16er EPS WDVS, Putz mit Gewebe.

    Wer nimmt denn für ein 25 mm Loch ein Kernbohrgerät mit Ständer? Wir reden hier von einer 24 cm Beton Hohlblockwand mit EPS, nicht von einem Bunker mit 80 cm Stahlbetonwänden... :eek:

    • Offizieller Beitrag

    Der kritische Punkt ist die Durchdringung der Putzarmierung. Die würde ich immer von außen öffnen wollen. Aber das steht einen vorherigen Bohren von innen nicht entgegen.

  • Der kritische Punkt ist die Durchdringung der Putzarmierung. Die würde ich immer von außen öffnen wollen. Aber das steht einen vorherigen Bohren von innen nicht entgegen.

    Sehr theoretisch...

    Ich denke nicht, dass hier ein "Vorbohren" wirklich Abhilfe schafft...
    Wenn sich das Zeug einmal im Bohrer gefangen hat, hat man ziemlich viel Scherereien...

    Ich musste mal eine komplette Fassade neu verputzen lassen, weil beim Anbohren eines Vordachs sich der Bohrer der Hilti im Gewebe verfangen hatte und es einen 1 Meter langen Riss gab.
    War ein sehr penibler Bauherr... Manchmal hat man Pech...

  • Sehr theoretisch...

    Ich denke nicht, dass hier ein "Vorbohren" wirklich Abhilfe schafft...
    Wenn sich das Zeug einmal im Bohrer gefangen hat, hat man ziemlich viel Scherereien...

    Ich musste mal eine komplette Fassade neu verputzen lassen, weil beim Anbohren eines Vordachs sich der Bohrer der Hilti im Gewebe verfangen hatte und es einen 1 Meter langen Riss gab.
    War ein sehr penibler Bauherr... Manchmal hat man Pech...

    Ich denke eher, dass Lehrgeld lag auf deiner Seite.

    • Offizieller Beitrag

    Sehr theoretisch...

    Ich denke nicht, dass hier ein "Vorbohren" wirklich Abhilfe schafft...

    Du hast erstens den Punkt nicht verstanden und zweitens das selbe bereits geschrieben: Gebohrt würde von innen, durchgestanzt bzw. -geschnitten von außen. Das geht natürlich auch anders herum, aber ob man dabei innen am gewünschten Ziel ankommt?

    • Offizieller Beitrag

    Ich verwende für solche Arbeiten einen 6 mm Bohrer, den ich mir auf einen Stahldraht schweißen lassen habe. Das Ganze ist 70 cm lang.

    Zuerst einen normal kurzen 6er Bohrer als Führung, dann der verlängerte Boher mit Schlag durch den Stein oder Beton und anschließend langsam und ohne Schlag weiter durchs WDVS. Vorsichtshalber noch einen Helfer ein Brett auf die Stelle, an der der Bohrer durchstößt drücken lassen.

    Dann hast Du eine saubere Führung für den 25er und kannst auch das WDVS von außen sauber aufbohren.

  • Alles schlecht. ;)


    Putz von innen aufzubohren ist immer schlecht, da hier kräfte weg von der Dämmung entstehen. Dazu sind die Normalen Steinbohrer technisch bedingt mit Wideaaufsätzen bestückt die auskragen. und gerne dort sich das Gewebe einhängt.

    Ergo von Ausen mit einem schnelldrehenden, zahnlosen Bohrer die Putzschicht durchbohren. (Fliesen-Kernlochbohrer sind dafür bestens geeignet.)

    :lach: Leute, kennt Ihr Quarantäne-Kaffee? Der ist wie normaler Kaffee aber mit Vodka drin und ohne Kaffee. :D

    • Offizieller Beitrag

    Ich hab die Putzschicht von außen mit einem Forstnerbohrer durchbohrt, anschließend mit einem Schlangenbohrer (Holz) das WDVS bis zur Mauer. Anschließend mit einem 10er Steinbohrer bis nach innen durchgebohrt - ohne Schlag ging nichts weiter bei dem Betonstein der ist zu hart.


    Also mit Schlag ganz vorsichtig, aber trotzdem kam es Innen dann zu einer Abplatzung von ca. 15cm Durchmesser.

    Anschließend von innen mit dem 25er den Außensteg und die Innensteg des Betonhohlblock aufgebohrt, den äußeren Steg wieder von außen.


    Um die Leitungen einzuführen hab ich ein 25er Installationsrohr in das Loch geteckt und dann die Leitungen durchgeführt. Anschließend das Rohr wieder entfernt.


    Morgen mach ich dann von außen mit Sikaflex zu.

    Von innen auch zumachen? Eigentlich schon oder wegen Luftdichtheit (Innenputz).


    Vorher ein Spritzer Schaum rein zur Dämmung ???