"einfache Häuser", die den Nutzenden nicht vorschreiben, was sie damit zu tun haben

  • werden beispielhaft in diesem Artikel beschrieben, welcher mir eben zufällig in den Weg kam. Ich habe den Eindruck, dass einer Reihe von Kollegen dieses Prinzip der wieder viel einfacheren und vom Material her "authentischeren" Häuser wieder wichtiger wird. Dies ist sicherlich vor dem Hintergrund der immer stärker werdenden öffentlichen Diskussion über Nachhaltigkeit und Klimakatastrophe zu sehen. Was denkt ihr darüber?


    (Diesen Thread habe ich bewußt nicht unter "Fachplanung" gestartet weil es mir um die ganzheitliche Betrachtung im Zusammenhang der Nutzung, also des Lebens in und mit diesen Häusern geht, um deren gesamten Lebenszyklus und nicht nur um die rein (haus-) technische Ausstattung von Gebäuden. Ich denke, diesen Ansatz können eigentlich nur fordernde Bauherrn und vor allem denkende Architektinnen und Architekten ins Bauen bringen.)

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Ich habe en Eindruck, dass einer Reihe von Kollegen dieses Prinzip der wieder viel einfacheren und vom Material her "authentischeren" Häuser wider wichtiger wird.

    Ist mir noch nicht aufgefallen. Im Gegenteil, die Häuser sollen heutzutage eher alles können, smart sein, individuell für den Bauherren und am besten selbstversorgend.

    Kann aber gut sein, dass ich nicht verstanden habe, was alles zur Kategorie "einfachen Häuser" gehört.


    Was mich viel eher stören würde, wenn ich Deinen Beruf hätte, wäre die Menge an Schrott, die gebaut wird. Häuser, die man schlecht nutzen kann und nach wenigen Jahren schon wieder umgebaut oder -genutzt werden müssen, weil sie nicht funktionieren.

    VG! Katja

  • Erst mal danke für den Input.


    Irgendwie verstehe ich das Konzept zu wenig.


    Was ich rausgezogen habe:

    Nicht zu große Fenster ( wobei die auf den Bildern eine schöne große Größe haben)

    Er möchte wenig Technik -> keine Lüftungsanlage., ok (Warmwasser?)


    Dementsprechend muss er also gut in die Dämmung gehen.


    Restfragen später

    Nothing is forever, except death, taxes and bad design


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  • Ich habe en Eindruck, dass einer Reihe von Kollegen dieses Prinzip der wieder viel einfacheren und vom Material her "authentischeren" Häuser wider wichtiger wird.

    Lieber Wolfgang, genau so sehe ich das! Vielen leben dank für den link.


    Zwar sehe ich es nicht ganz so extrem wie der Kollege, jedoch finde ich den Trend zu immer mehr Technik nicht gut. Ein Haus sollte mE einfach funktionieren.


    Wer Spaß daran hat den aktuellen PV-Stromeintrag per App während man in Timbuktu weilt ablesen zu können...bitte schön. Ich brauche das nicht. Ist aber ein wenig Einstellungssache. Mir gefallen Häuser die mit möglichst wenig Technik auskommen besser.

  • Mal frech gefragt: Spielt es überhaupt eine Rolle, was Architekten gefällt? :P

    nein, natürlich nicht, frech der Verkäuferin geantwortet, ebensowenig wie bei Einzelhändlern. Wonach stellen die denn ihr Sortiment zusammen, etwa nach Geschmack - oder nach Gewinnmarge?


    Na gut, doch noch eine ernsthafte Antwort: Sie werden ihren Auftraggebern kaum Dinge empfehlen, von denen sie nicht überzeugt sind. Bei den mir bekannten Kollegen und mir ist es jedenfalls so. Und unsere Auftraggeber suchen uns doch deshalb aus, weil unsere "Werke" (nicht Dienstleistungen!) gefallen, oder? Am Ende entscheidet natürlich immer die Auftraggeberschaft, die wir natürlich in unserem Sinne, im Sinne des guten Ergebnisses, zu überzeugen versuchen. Und wie ich von einer Regisseurin unter meinen Bauherrn weiß, sind wir dabei im Mittel weniger über Fragen und Kritik erhaben, als (Theater-) Regisseure, die letzten absoluten Monarchen des 21. Jahrhunderts

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Jeder, wie er will und sich leisten kann. Der Technikfreak will seine Vorstellungen verwirklichen, und das darf er ja. Der andere Bauherr sucht das Einfache, auch gut.

    Was mich so sehr an manchen Häusern stört, ist, dass die äußere Gestaltung so wenig gelingt, und das ist nicht nur eine Frage des persönlichen Geschmacks.

  • Aber sie würden sie vermutlich bauen - genauso, wie Händler auch zu enge Shirts verkaufen, wenn der Kunde es unbedingt wünscht.

    Wegen der weitreichenden Haftung für unsere Werke gibt es dafür aber - zumindest bei den primär technisch motivierten Auseinandersetzungen - immer erstmal eine Haftungsfreistellung und schon die Frage danach verändert die Risikobereitschaft der Auftraggeber oft drastisch.


    Bei Gestaltungsfragen gibt man irgendwann auf, mache schon vor dem ersten Gespräch, andere erst beim dritten. Und manche schlagen leider auch einfach schlechte Lösungen vor - so wie jede andere Berufsgruppe auch.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Ich kann den Wunsch nach "Einfachheit" im tatsächlichen Sinne nicht so ganz folgen. Vielleicht bin ich da zu sehr DDR-geschädigt. Dort hatten wir viiieeeele einfache Plattenbauten. Wäre ja dann ganz im Sinne des Verfassers, oder? Da gab's nur Schablone X,Y oder Z, welche man immer in die selbe Hülle quetschte. Die Frage die sich stellt: Schreibt mir ein sehr simples Haus denn nicht viel eher vor, dass ich mich nach ihm richten muss?

    VG! Katja

  • Ich kann den Wunsch nach "Einfachheit" im tatsächlichen Sinne nicht so ganz folgen

    das ist logisch, weil so einfach ist die "neue einfachheit" auch nun wieder nicht. und neu ist sie auch nicht. und vielfach auch nicht gerade kostengünstig.

  • weil so einfach ist die "neue einfachheit" auch nun wieder nicht.

    Wohl wahr. Ich meinte auch nicht unbedingt diese maximierte Einfachheit (ein Widerspruch in sich), sondern ein Entgegenwirken dem immer größeren Technikanteil.


    Früher (war nicht alles besser, ich weiß...): Ölheizung, zentrale WW-Bereitung. Strom an verschiedenen Punkten im Zimmer. Fertig


    Heute: verschiedenste Heizsysteme mit unterschiedlichen Heizoptionen (Flächenheizung/ Heizkörper), Steuerung, PV / Solar auf dem Dach, Kontrollierte Wohnraumlüftung. KNX/ EIB. Steuerung via Handy.... usw. usf.

  • sondern ein Entgegenwirken dem immer größeren Technikanteil.

    Das Haus funktioniert aber auch nur Dank "Technik", und ohne Heizung funktioniert auch nur das Bürogebäude, bei den Wohnhäusern auf gleicher Basis wird eine Heizung benötigt. Die für diese Wohngebäude angegebenen Stromkosten von 30,- € pro Monat inkl. Heizung sind wohl nur Dank massivem Einsatz der PV möglich, was ja wiederum "Technik" ist, aber dazu habe ich jetzt nur wenige Details gefunden. Die 30,- € erscheinen mir etwas gering wenn man bedenkt, dass eine typische Familie so ca. 250-300kWh pro Monat "verbraucht" (zzgl. Heizung). Auch die Lüftung mit CO2 Steuerung ist Technik.


    Die Baukosten im Jahr 2013 (also ohne Grundstück) für das Bürogebäude wurden in einem Artikel mit 950,- €/m² und in einem anderen mit 1.000,- €/m² angegeben. Über die Baukosten der davon abgeleiteten Wohnhäuser konnte ich jetzt so schnell nichts finden, die dürften aber deutlich höher liegen (WW, Badezimmer, Küchen usw. usw.). In einem Artikel über die "Wohnhausvariante" war davon die Rede, dass man die WW-Erzeugung über eine Wärmepumpe macht.


    Das Prinzip ist jetzt nicht so neu. Ein "Passivhaus" mit viel Speichermasse, die Wände bestehen aus 2 Schalen HLZ und Dämmziegeln, U-Wert 0,15W/m²K. Die innere Schale bringt ordentlich (Speicher)Masse in die Wand, aber die Gesamtstärke von 76cm ist auch nicht ohne. Bei den großen Fenstern fällt die tiefe Leibung nicht so auf, bei kleineren "Wohnhausfenstern" dürfte der Effekt stärker sein. Bereits die innere Schale dürfte eine Speichermasse von 50-70Wh/m²K aufweisen, und diese ist durch den Dämmziegel (immerhin noch einmal 38cm) gut gegenüber der Außenluft isoliert.


    Das Dach wurde mit 30-40cm XPS gedämmt, also klassischer Aufbau (Beton, Folie, XPS usw.), aber dicke Dämmschicht (U-Wert ca. 0,1W/m²K), und die Fenster sind 3fach verglaste Elemente mit Lüftungssegment (Vakuumpaneel mit Holz verkleidet).


    Beim Hitzschutz dürften sich auch die hohen Räume bemerkbar machen, immerhin 4,2m im EG und knapp 3,4m in den OG. Da staut sich die Wärme unter der Decke und kann dann über die raumhohen Fenster mit ihrem Lüftungssegment wieder abgelüftet werden. Für die Personen am Schreibtisch ist ja die Lufttemperatur über dem Boden wichtig.


    Je mehr Berichte ich über das Haus gelesen habe, um so mehr teile ich die Einschätzung von Markus.

    weil so einfach ist die "neue einfachheit" auch nun wieder nicht. und neu ist sie auch nicht. und vielfach auch nicht gerade kostengünstig.

    Ich weiß jetzt nicht was einfacher ist, 2 Schalen aus verschiedenen Ziegeln, oder eine tragende KS Wand mit WDVS. Beide hätten ein vergleichbares Verhalten, die zweite Variante jedoch nur eine Wandstärke um die 45cm und die innere Speichermasse wäre sogar noch etwas höher. Wer natürlich auf Ziegel steht und so ein Konzept umsetzen möchte, der landet automatisch bei einer dickeren Wandstärke.

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  • Ich meinte auch nicht unbedingt diese maximierte Einfachheit (ein Widerspruch in sich), sondern ein Entgegenwirken dem immer größeren Technikanteil

    dann samma uns ja einig, zumindest im grundsatz :bier:


    da sind nur einige "aber" ..


    den kampf gegen gebauten und verordneten technikfetisch haben wir mit der abkehr von der wsvo95 verloren.

    vorher war die marschrichtung klar: zuerst kommt der bewohner, dann einfügung und die gebäudehülle, dann kommt lange nix, dann kommt haustechnik asyoulikeit.


    ansonsten greift die binsenweisheit, es kommt immer auf den einzelfall an.


    in den 2000ern war die verfügbarkeit von la+wrg ein meilenstein auf dem weg zum (fast) heizungsfreien passivhaus. da tauschten wir halt exzessive heiztechnik gegen exzessive lüftungstechnik :P

    gänzlich ohne heizung ist selbst ein ultrapassivhaus wenig spassig, aber man konnte das schon ganz schön hinbiegen.


    aktuell erlebe ich bei einem mfh-gkl5-kfw55 in "normalgedämmter" holzbauweise den versuch, auf techn. lüftung zu verzichten .. ich bin gespannt, ob und wie das funktioniert ;)


    die versuche, den letzten brocken (wärme)energie oder anlagentechnik wegzusparen, kosten jedenfalls wertvolle rohstoffe: geld und hirnschmiere. die baulichen extreme muss man sich leisten können.

  • Ja wieso eigentlich?

    Schwer zu sagen. Ich vermute, dass man bei den Bürogebäuden mehr (Ab)Wärme durch Geräte nutzen kann, mehr Personen pro Fläche, und die Nutzung erfolgt ja üblicherweise zu Tageszeiten (höhere Außentemperatur, mehr Sonnenschein). Wie die Planer das genau gerechnet haben, dazu habe ich keine Infos gefunden.

    Vielleicht werden die Mitarbeiter auch einfach in´s Home-office geschickt wenn es im Büro mal zu kalt werden sollte. :D

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  • das gebäude ist schon etwas älter, damals gab´s einige wenige berichte, die zu erkenntnissen bzgl haustechnik beitrugen - vielleicht findet man auch heute noch was?

    ich hatte damals jedenfalls kein perpetuum mobile als gebäude verkleidet entdeckt, sondern die kompensation von verbrauchskosten durch herstellkosten. bei entsprechend langer lebensdauer (man denke nur an alte hütten mit reichsformatziegeln oder wenigstens vollziegeln) kann sich das finanziell rechnen. ökologisch? da wird immer wieder eine neue horde säue durchs dorf getrieben. welches bapperl darf´s denn sein?


    Vielleicht werden die Mitarbeiter auch einfach in´s Home-office geschickt wenn es im Büro mal zu kalt werden sollte

    wenn geräte- und humanabwärme zum dauerheizen nicht reichen, wird´s aufheizen unmöglich und hommeoffice etwas länger dauern :lach:

  • BTW: Wenn Du Deine Texte noch Tage später änderst, wird es imho schwer, nicht den Faden zu verlieren.

    nein, natürlich nicht, frech der Verkäuferin geantwortet, ebensowenig wie bei Einzelhändlern. Wonach stellen die denn ihr Sortiment zusammen, etwa nach Geschmack - oder nach Gewinnmarge?

    Das Zauberwort heißt wohl Bedürfnisbefriedigung, wobei nicht jeder Kunde weiß, was er will und braucht. Da kommt dann der Berater ins Spiel. Willst Du richtig Umsatz machen, kann aus Berater auch mal Verführer werden. Dürfte wohl in kleinem wie im großem gelten. Der entscheidende Unterschied zum Architekten ist wohl:


    ...sind wir [Architekten] dabei im Mittel weniger über Fragen und Kritik erhaben, als (Theater-) Regisseure

    Verkäufer verkaufen auch rosa Schlüpfer mit grünen Sternen. Solange es der Kunde will, ist (fast) alles egal.

    VG! Katja

  • Früher (war nicht alles besser, ich weiß...): Ölheizung, zentrale WW-Bereitung. Strom an verschiedenen Punkten im Zimmer. Fertig

    Ersetze Ölheizung durch Wärmepumpe und man kann damit auch heute noch ganz gut auskommen. Wir haben es so ähnlich gemacht. :D

    Gefährlich ist's, wenn Dumme fleißig werden!

  • Ersetze Ölheizung durch Wärmepumpe und man kann damit auch heute noch ganz gut auskommen.

    Ölheizung ist nun wirklich nicht mehr State-of-the-Art, das ist schon klar. War ja auch nur ein Beispiel. Natürlich soll (muss?) man neue Energieerzeugungsmodelle nutzen. Sei es WP oder Pellets oder sonst was. Nur würde ich eben den gesamten technischen Aufwand eher reduzieren wollen.


    Ein schönes Beispiel ist die KWL. Gemäß DIN geht es ja kaum noch ohne. Dass eine KWL auch einen gewissen Komfort mit sich bringt ist wohl auch unbestritten. Lüften ohne zu lüften. Schön. Aber dafür wird ein recht großer technischer (= finanzieller) Aufwand betrieben. Alleine die Hardware kostet, dazu dann Wartung / Filterwechsel usw. Da finde ich es eben schön, wenn ein Haus auch ohne so etwas auskommt, bzw. es sollte ohne so etwas auskommen können. Damit bleibt es ja einem Bauherren unbenommen sich diesen Luxus zu gönnen, wenn er es denn möchte. Und um dabei zu bleiben: Ja, wir haben ohne KLWL gebaut. Und ja, wir lüften die Bude einfach durch das Öffnen der Fenster. Schimmel? Nö! Ob ich eine KWL zumindest ein ganz klein bisschen vermisse? Nein, wirklich nicht. Es scheint also wohl, auch wenn dies im Widerspruch zur DIN steht, zu funktionieren.


    Ein Haus sollte mE einfach funktionieren. Nutzerfreundlich bzw. ohne großes Zutun des Nutzers. Ein Haus sollte einfach und schadensfrei zu bewohnen sein. Wer mehr möchte, darf dies natürlich.


    Ein Auto sollte auch einfach funktionieren, muss aber dennoch sicher sein. Auf Gurte wird man wohl heute kaum verzichten wollen. Aber ob es einer Sitzheizung bedarf und eines Soundsystems? Wer will, der kann. Wer nicht, der nicht.

  • Nur würde ich eben den gesamten technischen Aufwand eher reduzieren wollen.

    Deswegen habe ich schon mehrfach gefragt, ob es tatsächlich der Pelletkessel für 30.000,- € sein muss, oder ob ein Modell für 10.000,- € nicht genau so brauchbar wäre. Mag ja sein, dass das Luxusmodell am Jahresende ein paar Gramm an Pellets eingespart hat, oder mich unter der Dusche informiert dass die Kesseltempertatur um ein Zehntel Grad vom Soll abweicht, aber braucht man das wirklich? Wozu muss mein Kessel über das Internet die ganze Welt darüber informieren, dass mein Kessel gerade 329ppm CO erzeugt?


    Ich habe ja schon oft geschrieben, dass ich ein begeisterter Optimierer von Heizungsanlagen bin, aber selbst ich sage, dass man irgendann an einen Punkt kommt, da kann man das nur noch unter Hobby verbuchen, denn einen echten Nutzen hat man kaum noch.

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  • ...

    Ja, wir haben ohne KLWL gebaut. Und ja, wir lüften die Bude einfach durch das Öffnen der Fenster. Schimmel? Nö! Ob ich eine KWL zumindest ein ganz klein bisschen vermisse? Nein, wirklich nicht. Es scheint also wohl, auch wenn dies im Widerspruch zur DIN steht, zu funktionieren.

    ...

    Ein Haus sollte mE einfach funktionieren. Nutzerfreundlich bzw. ohne großes Zutun des Nutzers.

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    Ein Auto sollte auch einfach funktionieren, muss aber dennoch sicher sein.

    Du sprichst mir aus der Seele. Ich bin seit jeher ein Freund von "keep it simple - keep it smart". Wir haben vor inzwischen acht Jahren gebaut und durften damals noch auf eine KWL verzichten. Auch sonst haben wir uns für einen einfachen Standard entschieden. Und wir haben das Haus klein gehalten, ohne viel Schnörkel.

    Wenn es die Baumängel nicht gegeben hätte, wäre es fast perfekt. ;)

    Gefährlich ist's, wenn Dumme fleißig werden!