Abböschung - Kellerbelichtung

  • Hallo,


    ich möchte Euch um Anregung zur "erweiterten" Grundrissplanung im Aussenbereich bitten.


    Wir planen ein Haus, bei dem 4 Kellerfenster nach Süden ausgerichtet sind. Wir möchten die Kellerräume als Spielzimmer/Hobbywerkstatt/Büro nutzen. Daher möchten wir Abböschungen vornehmen, um Licht und Luft zu bekommen.


    Oberkante Kellerdecke wird ca. 20cm über Gelände liegen (Bebauungsplan! geht nicht mehr!), geplant sind (wasserdichte) Fenster mit Höhe 1,0m, Unterkante geschätzt ca. 1.20m bis 1.50m unter Gelände.


    Um den Keller freundlich zu machen, möchten wir eine Abböschung machen, über eine Länge von ca. 10m. Aufgrund von Terassen wird die Abböschung seitlich voraussichtlich durch Mauern (mit Geländer) begrenzt sein.


    In Richtung vom Haus weg ist die Überlegung, die Abböschung mit einer Gras-bewachsenen "Rampe" zu machen, möglichst ohne Erfordernis für eine separate Absturzsicherung (Zaun) (Hintergrund: zwei Kinder haben wir, ca. 4J und 7J bei geplantem Einzug).


    Was haltet Ihr von der Idee, welche Steigung haltet Ihr für praktikabel, seht Ihr andere gute Alternativen (die sich nicht au die GRZ auswirken sollten)...



    Vielen Dank für Eure Gedanken!



    Markus

  • Hallo Ralf,


    keine Bullaugen, aber etwas in der Größenordnung "ACO Therm 3" oder vergleichbar, (gibt's z.B. in der Größe 1mx1m), kostet wohl gute 1000 Euro pro Fenster. Bringt (hoffentlich) auch ein Plus an Einbruchsschutz durch bessere Verriegelung als Standardfesnster. Meiner Laienhaften Vorstellung nach mit Rahmen in den WU-Beton eingegossen.


    Mein Eltern, obgleich nicht Flußnah, hatten schon gelegentlich Probleme durch stehendes Wasser bei Starkregen bzw. Rückstau aus der Kanalisation, haben deswegen die Bestands-Kellerfenster einfacher Ausführung durch hohe "Vorbauten" (teilweise Abdeckung mit Alu-Platte) geschützt, weil die (wie ich auch) absolut kein Wasser im Keller haben wollen. Das ist aber inkompatibel mit meiner Idee, Luft und Licht reinzulassen (wenn ich das Fenster aufmach'). Ruhig schlafen will ich aber trotzdem auch bei stärkerem Regen.


    Und die (weiße) Wanne (voraussichtlich mit schwarzer Wanne dazu, "on top") könnt ich mir (gefühlt) auch sparen, wenn ich mit großen Fenstern wieder ein riesiges Loch in den Keller reinmache...


    Mag man als Overkill sehen, ist mir der Spass aber wert, zumal auch hochwertige Technik im Keller stehen wird.


    Servus,


    Markus

  • Naja, mach doch eine Ablaufrinne vor die Fenster. Sollte OK sein. Und diese ab und zu reinigen, damit nix verstopft. Da braucht es keine U-Boot-Fenster.

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • Hallo, Frau Meier,



    vielen Dank für die Nachricht und den Vorschlag.


    Wie geschrieben, meine Eltern haben mt einer ähnlcihen Lösung schlechte Erfahrungen gemächt... und die möchte ich im Neubau so gut als möglich vermeiden.


    Die wasserfesten Fenster sehen auf den ersten Blick auch nicht so schlecht aus (und bieten meinem Verständnis nach besseren Einbruchsschutz und Wärmedämmung als einfache Kellerfenster)...


    Ich freu mich weiterhin auf Feedback zum Thema "kindersichere Abböschung"...



    Beste Grüße


    Markus

  • Um Dir eine Abböschung raus zu suchen, die Deinen Ansprüchen genügt, reicht es vermutlich, einmal die Google Bildersuche durchzuklickern.


    Viel eher interessant ist m.E. die Frage - wie fügt sie sich in die Gartengestaltung ein? Wo ist die Terrasse? Wo ist die Baugrenze? Wo stehen Fahrzeuge? Wo sind Wege? Wo sind Leitungen? Behindert sich das alles evtl. gegenseitig? Dazu kommen evtl. Höhenvorgaben seitens des B-Plans und nicht zuletzt die Frage: Was darf das kosten?


    Gern diskutieren wir mit Dir darüber, aber dazu braucht es einen vermaßten Lageplan mit eingezeichnetem Haus, relevante B-Plan-Angaben, Wunschliste, Straßenzufahrt, Erschließung uswusf. - das ganze Gedöns, damit man sich ein Bild der Lage machen kann.

    VG! Katja

  • Hallo, Katja,


    vielen Dank für Deine Nachricht.


    Bei Google hab ich schon geschaut, aber das passt alles nicht so recht. Besonderheit ist, dass ich eher einen Querschnitt einer mit Pflanzenbewuchs (Gras/Bodendecker) realisierten (im Idealfall GFZ-neutralen), relativ flachen Abböschung suche. In Google finde ich eher "bauliche" Abböschungen mit Betonteilen, und kaum bemaßte Querschnitte bzw. Angaben über Steigungen.



    Zu den Daten Folgendes:


    Das Haus liegt 15m hinter der vorderen (südlichen) Grundstücksgrenze, die Bebauungslinie ist 12m hinter dieser Grundstücksgrenze, also haben wir 3m zwischen Bebauungsline und Haus. Mit Zufahrten, Wegen, etc. gibt es keine Kollissionen, im Süden das Hauses ist letztlich nur "grüne Wiese" bzw. Bepflanzung.


    Planausschnitte von EG und KG habe ich mal angehängt.



    Der Bebauungsplan lässt Abböschung nur auf halber Länge zu (siehe Bild), ich bräuchte etwa 75% und würde deswegen Ausnahme beantragen wollen (u.a. mit dem Argument, das wir ja so weit von der Straße weg sind und man es daher kaum sieht).


    Der Gedanke war, neben den Türen am Südost-Eck und am Südwesteck (mit jeweils vergleichsweise kleinen Terassen, aber das ist ok, da ein schöner Freisitz an anderer Stelle möglich ist und es auch eine Dachterasse gibt) Mauern mit Geländer zu bauen, und dazwischen eine begrünte "Rampe (siehe Bild).


    Lösungen z.B. mit verschiedenen Betonsteinen hab ich auch gesehen, Randbedingung bei mir ist allerdings, dass es (nach Möglichkeit) Grundflächen-neutral geshehen sollte, da hier nicht viel Spielraum ist. Darum die primäre Idee, die Abböschung im Wesentlichen ohne Baumaterialien sonden entweder voll mit Gras oder mit irgendwelchen bodendeckenden Pflanzen zu machen.


    Von daher die Frage, welche Steigungen hier realistisch sind, ohne dass es abrutscht, Zudem die Frage, was man als kindersicher ansehen kann...




    Für Deine Hilfe bedanke ich mich schon jetzt!



    Servus,


    Markus

  • Das hat nix mit einem Lageplan zu tun. Solche Mikroausschnitte als Diskussionsgrundlage sind wenig zielführend. Ein Lageplan zeigt das komplett Grundstück mit dem Haus, Terrasse, Wege, Zufahrt, Erschließung, ggf. Bepflanzung usw. Wenn Texte oder andere Sachen enthalten sind, die nicht öffentlich werden dürfen, am besten schwärzen. Wenn Du das nicht zeigen willst, dann darfst Du Dich über wenig Feedback nicht wundern.


    So wie abgebildet, sehe ich eine geplante Terrasse, die Du wegen unwichtigen Nebenräumen komplett zerhackstückeln möchtest, so dass man nicht mehr in den Garten kommt, ohne in eine Fallgrube zu tapsen.

  • deswegen Ausnahme beantragen

    Ich kann Dir nur raten frühzeitig eine(n) Planer(in) in Dein Projekt einzubinden. Hier insbesondere eine(n) Landschaftsplaner(in).


    Du bastelts momentan an zig Baustellen herum. Ein Haus + Garten ist aber ein "Gesamtkunstwerk". Ein Ganzes ist mehr als die Summe seiner Teile

    Du baldoverst jetzt was aus, das, wenns dumm läuft, nachher nicht ins Gesamtbild passt oder dies verunstaltet.


    Insbesondere, wenns um Anträge bei Behörden geht. Sind die erstmal beschieden - egal, ob positiv oder negativ - ists zu spät. Und ein Ach, hätt ich mal ist dann blöd. Höflich formuliert

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Hallo, Ralf,


    Danke für Dein Feedback.


    Ich bin grade in der Phase, dass ich einigermaßen zeitnah einen genehmigungsfähigen Plan brauch.


    Zudem hab ich (leider) das Gefühl, dass meine derzeitige Architektin bei GRZ, GFZ & Co nicht ganz sattelfest ist. Sie kommt aufgrund bestimmter Umstände auch nicht aus der Nähe zum Bauobjekt, und hat daher möglicherweise auch nicht den direkten Bezug zur lokalen Handhabung. Ein Wechsel wär natürlich auch ineffizient und kostentreibend, drum suche ich hier Unterstützung.



    Ich hab besipielsweise die Aussage von der Palnungsseite, das eine Doppelgarage nicht möglich sei, wobei ich das aus der GRZ des Bebauungsplans heraus nicht nachvollziehen kann (es gitb 55% Zuschlag für die Nebenanlagen, und nochmal 50% für eine wasserdurchlässige Zufahrt).


    Ich hatte auch eine Diskussion zum Thema Dachterasse (vollkommen offen), bei der für mich der Bezug zur GFZ nicht klar war.


    Meine allgemeine Erfahrung mit Beratern (sei es mit Anwälten oder sonstigen Planern) liegt darin, dass man gute Ergebnisse eigentlich nur kriegt, wenn man entweder das große Glück hat, einen Top Berater zu haben (leider sehr selten) oder wenn man mit viel eigenem Wissen reingeht und zumindest "halbwegs sinnvoll" mitdiskutieren kann bzw. vorgeschlagene Lösungen substantiiert hinterfragen kann.


    Insofern versuche ich grade, möglichst umfangreiche Infos und Anregungen zusammenzutrgen, um nicht allzu viele Iterationen (die Zeit und Geld kosten) durchlaufen zu müssen.


    Dazu gehört grade auch die Frage, was denn tatsächlich zur GRZ zählt (oder zählen kann, oder auch guten Gewissens weggelassen werden kann).


    Dann kann ich zumindest ungefähr für mich eine Vorstellung entwickeln, wieviel Balkon, Terasse, Abböschung, etc. es denn sein kann, denn den Kompromiss zwischen den Wünschen zu finden ist ja meine eigene Aufgabe, die mir der beste Architekt nicht abnehmen kann.



    Soviel zu meiner Motivation.


    Vielen Dank fürs Helfen!



    Markus

  • Hallo, Katja,


    vielen Dank für Deinen Hinweis!


    Lichtschachtabdeckung aus Glas kenne ich, möchte ich auch teilweise vorsehen (z.B. auf der Nord- und Westseite), ist für mich aber nur ein Teil zur Lösung.


    Im Ergebnis möchte ich den (aus meiner Sicht) hohen Sicherheitsstandard der wasserdichten Fenster, weil Wasser im Keller für mich auch in kleineren Mengen RICHITG SCHLIMM wäre und ich mit dem Keller einfach nicht weit raus darf.


    Da, wo die Abböschungen zur Belüftung und Belichtung sein sollen, gehts im Übrigen eh nicht mit Glasabdeckungen.



    Also kurz, Glasabdeckungen sind auf einigen Seiten gesetzt.



    Danke Dir!


    Markus

  • Hi Katja,


    sorry, hab die Lagepläne grad nicht da....


    Kurzum: Terasse ist hier nicht wichtig und auch nicht im großen Stil möglich (GRZ!!!). Es gibt Gelegenheit für einen Freisitz unter einem wunderschönen Baum, darum muss ich nicht "am Haus" sitzen. Garten ist vom Haus Weg nach Süden 15m weit frei... Zufahrt und Zuweg ist östlich (rechts) vom Haus, im Westen (links) keine Bebauung und 7m Abstand zum Nachbarn.



    Ich mach ne Skizze wenn ich Zeit hab, bin jetzt (leider) am Arbeiten...




    Servus, Markus

    • Offizieller Beitrag

    Meine allgemeine Erfahrung mit Beratern (sei es mit Anwälten oder sonstigen Planern) liegt darin, dass man gute Ergebnisse eigentlich nur kriegt, wenn man entweder das große Glück hat, einen Top Berater zu haben (leider sehr selten) oder wenn man mit viel eigenem Wissen reingeht und zumindest "halbwegs sinnvoll" mitdiskutieren kann bzw. vorgeschlagene Lösungen substantiiert hinterfragen kann.

    Und von wem bekommst Du dieses "eigene Wissen" um "halbwegs sinnvoll mitdiskutieren" zu können? Es kommt von den Planern (Pardon: "Beratern") in diesem Forum! Diese Beratung ist für Dich allerdings kostenlos - weil die Berater Dir ihr Wissen hier schenken! Vielleicht erkennst Du die Beratung deshalb nicht als solche!?

  • Hallo, Sekptiker,


    Du hast ganz Recht. Die Diskussion mit VIELEN VERSCHIEDENEN Planern hier, die unterschieldiche Sichtweisen haben, die Diskussion mit anderen Fachleuten (z.B. verscheidenen Heizungsbauern) aber auch das eigene Studium von Fachliteratur, hilft mir, so etwas wie "eigenes Wissen" (oder zumindest einen Überblick über verschiedene Optionen) aufzubauen, wobei ich auch versuche, selbst nachzudenken.


    Ich bin zwar nicht aus dem Bauwesen, hab' aber Ingenieur-Hintergrund, und versuch deswegen, die Technik einigermaßen zu verstehen.


    Ich seh hier vieles an sehr sachlicher, technisch und wirtschaftlich sinnvoller Dikussion, manchmal schwenken die Threads halt auch vom Thema ab...



    Nichts desto weniger bin ich allen, die mich hier mit Tatsachen-Infos und Argumenten versorgen, sehr dankbar!



    Servus,


    Markus

    • Offizieller Beitrag

    Wenn man einen Lichschacht hat und es einem wert ist, warum nicht diese wasserdruckfesten Fenster?


    Beim Rest: stimme ich zu: Lageplan wäre hilfreich

  • Hallo,


    Plan folgt, kann ich aber nicht in der Arbeit machen.


    Zwei grundsätzliche Fragen ohne Plan:


    1. Gibt es für die Abböschungen Kriterien (oder noch besserr Erfahrungen), wann sie GRZ-relevant sind (meine Annahme: welche mit Betonsteinen eher als rein bewachsene)?


    2. Gibt es eine Idee, welche Steigung gefahrlos und stabil mit Rasen/Bodendeckern machbar ist?



    Danke Euch!


    Markus

  • Eine 20(?) m lange Garagenzufahrt? Das könnte auch Probleme machen. Ich musste mal die Zustimmung der Nachbarn (bei geringerer Länge) einholen. Wie sieht das bei Dir aus?

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Hi Ralf,


    danke für Deine Nachricht und Deinen Einwand.


    Mit den Nachbarn hab ich gesprochen, die haben kein Problem mit der Lage der Garage. Wenn sie näher an der Straße wäre, so würde sie ihnen Schatten von Südwesten her werfen (Straße ist im Süden vom Grundstück). Liegt die Garage hinten, ist sie nordwestlich vom Haus der Nachbarn (und nordöstlich von unserem Haus), also ideal auch für die Nachbarn und auch für uns.


    B-Plan erlaubt 50% zusätzliche GFZ für Garagenzufahrt (zusätzlich zum 19(4)er Zuschlag, der im B-Blan auf 55% festgesetzt ist) wenn die Garagenzufahrt wasserdurchlässig gemacht wird, was ich sowieso beabsichtige.


    Servus, Markus

  • Bei der von der Baubehörde geforderten Zustimmung gind es nicht um die GRZ oder die Versickerung (die eh Grundbedingung war und über eine Rigole erledigt wurde), sondern um möglichen Lärm durch häufiges Befahren der Zufahrt.

    Es kann Dir ja keiner vorschreiben, wie oft Du kommst und wegfährst.

    Die Behörde hatte negative Erfahrungen gemacht und war deswegen "spitzig"

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Manoman, bitte nimm Dir einen Architekten und lass Dich beraten! Eine Terrasse mit 4qm. Wozu soll die dienen? Willst Du da einen Blumenkübel abstellen?

    Das Haus ist extra zurück gesetzt, damit die Terrasse im Süden sein kann. Jetzt willst Du statt dessen dort einen Schacht graben, damit Du im Keller hausen kannst? Wenn Du den Keller rundrum mit Schächten und Lichthöfen abgräbst, gewinnt man den Eindruck, dass Dir eine Etage fehlt. Wie viele Etagen darfst Du denn bauen und wäre es nicht sinnvoller, lieber eins oben drauf zu setzen?

  • Hallo, Katja,


    vielen Dank für Deine Gerechtfertigten Überlegungen.



    Nun zu den Rahmenbedingungen meiner Planung:


    GFZ ist zu 100% ausgenutzt (stimmt nicht ganz, ich hab' 6qm Reserve für Putz, etc, die will ich auch nicht antasten).


    GRZ I auch (siehe anderer Thread). Also kann ich GRZ I- mäßig ohnehin keine größere Terasse am Haus bauen, da kann ich in die Luft springen oder toben, oder es gelassen nehmen...



    Du kannst noch meinen Nordbalkon (7.5qm GRZ I) schimpfen, aber der Ausblick nach Norden ist soooo schön (jedenfalls für die örtlichen Verhältnisse - da sind nur Bäume und ein paar Kleingärten), dass da ein Balkon hin soll. Im Übrigen bildet der Balkon auch ein Überdach für einen Eingang.


    Ganz allgemein hat das Grundstück eine sehr niedrige GRZ I und GFZ. Das erschwert die Bebauung für mich, verhindert aber auch, dass ein 6-Spänner nebendran gesetzt wird. Ich bin damit glücklich. Im Übrigen hätt's mit hoher GRZI/GFZ ein Bauträger zu einem unerschwinglichen Preis gekauft. Also alles gut, ich bin sehr zufrieden und versuch', das Beste draus zu machen...



    Ich hab aber, was Du noch nicht weißt, (i) einen schönen Süd-Balkon im 1. OG über der gesamten Länge (ca. 1.5mx16m) und (ii) eine Süd-Dachterasse im 2. OG (Terassengeschoss) (ca. 8mx3.5m) (jeweils im Hinblick auf GFZ und GRZ eingehend durchdacht) und (iii) die Möglichkeit, Freisitze unter alten Bäumen sowohl im Süden als auch im Norden des Hauses einzurichten. Daher vermisse ich die große Terasse am Haus nicht allzusehr (man kann halt nicht alles haben...).


    Die Terasse im Osten (vor dem Esszimmer) ist allenfalls mal zum Füße vertreten, evtl. auch für ein Frühstück zu Viert (Ich hab schon Häuser gesehen, die hatten INSGESAMT nicht mehr...).


    Im Übrigen, zu Deiner Frage:


    Ich darf EG, 1.OG und DG bzw. Terassengeschoss bauen, geplant ist mit Terassengeschoss.


    Geplant sind grob 300qm Wohnfläche innen (ohne Keller; ohne Balkone/Dachterassen/Terassen).


    Geplant sind ferner zwei Hobbyräume im Keller (eben die abgeböschten) (ja, flächenhungrige Hobbys hab ich, die nicht gut in den Wohnbereich passen), ca.40qm in SW und gut 20qm im S.


    Ich will also nicht im Keller "hausen", aber dort eine angenehme Umgebung haben, in der ich mit den Kleinen "ohne Enge" den Hobbys fröhnen kann, und das ist für mich ein sehr wichtiger Punkt. Dafür möchte ich eine möglichst gute Umgebung, also mit möglichst viel Tageslicht. Steckt also schon ein "Plan" dahinter.


    Nun ja, langer Rede kurzer Sinn, wenn ich GRZI-mäßig eh keine großen Terassen machen darf (und zudem Alternativen hab), dann nutz ich den Platz halt anderweitig ("Licht im Keller")....



    Soviel.



    Servus,


    Markus

  • GRZ I

    und GRZ II (priviligierte Grundflächenbereiche) gibt es nicht. Es gibt nur eine GRZ (+ ggf eine GRZ mit priviligierten Bereichen). Die Bezeichnungen I und II sind "Krücken", um die komplizierte (ist sie eigentlich nicht) Berechnung etwas bürgernäher zu machen!

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Nordbalkon (7.5qm GRZ I) ...

    einen schönen Süd-Balkon im 1. OG über der gesamten Länge ...

    Süd-Dachterasse im 2. OG (Terassengeschoss)

    Wer einen Garten hat, sitzt genau 0 Tage auf dem Balkon. Darüber solltest Du mal nachdenken.


    Die Terasse im Osten (vor dem Esszimmer) ist allenfalls mal zum Füße vertreten, evtl. auch für ein Frühstück zu Viert (Ich hab schon Häuser gesehen, die hatten INSGESAMT nicht mehr...).

    Niemals. Stell mal einen Tisch mit 4 Stühlen auf 2x2m. So ein Unsinn!

    Geplant sind grob 300qm Wohnfläche innen (ohne Keller; ohne Balkone/Dachterassen/Terassen).

    Also entweder ist das Größenwahn oder tatsächlich völlige Ratlosigkeit. So ein Projekt läuft kaum unter 1Mio. Ich hoffe, das kommt mit Deinem Budget etwa hin. Der Knackpunkt daran ist allerdings, dass man mit diesem Budget keinen Architekten vom Mond hat, der sich nicht auskennt.

    VG! Katja

  • Mannmannmann, was man mit einem solchen Budget Tolles bauen könnte!

    Und hier entsteht damit eine Bude, die wahrscheinlich mal als Beweis dafür dient, dass viel eben nicht immer viel hilft...

  • Hallo, Katja,


    danke für Dein Feedback.


    das Thema Architekt hat einen besonderen Hintergund und resultiert aus der Historie des Projekts. Wäre jetzt zuviel des Guten, das zu erläutern. Ein Wechsel des Architekten, hin zu einem lokalen, ist durchaus wahrscheinlich. Abgesehen davon, erkenn mal im ersten Kontakt, welcher Architket der Richtige, der Gute, ist und sich auskennt...



    Mit Balkonen haben wir persönlich bisher gute Erfahrungen gemacht. Nach dem Aufstehen mal schnell raus finde ich herrlich... Im Übrigen sind Sie in unserer Konstellation (vom Nordbalkon abgesehen) GRZ/GFZ-neutral realisierbar.


    Deine Baukostenschätzung passt so in etwa, die Kosten stehen auch in einer vernünftigen Relation zum Grundstückspreis (Bayern!).



    Und was die 2mx2m angeht: außenrum ist eh Gras, das wird auch nicht beleidigt sein, wenn Sonntags mal ein Stuhlbein sich draufstellt...


    Servus,


    Markus