Planung Grundwasserwärmepumpe zum Zeitpunkt der Genehmigungsplanung (Wasser-Wasser-Wärmepumpe)

  • Hallo,


    ich plane derzeit ein EFH und möchte u.a. eine Grundwasser-Wärmepumpe verwenden (in Verbindung mit Ölheizung als (reines) Redundanz-System (bei ausreichend starker Auslegung der Wärmepumpe auch für niedrige Außentemperaturen), auch wenn's ungewöhnlich ist und manche mich dafür vielleicht schlagen möchten; technische Realisierbarkeit wurde von mehreren Heizungsbauern aber bereits bestätigt und ist meinem Verständnis nach aus dem Altbau-Bereich wohlbekannt; Kombination der Wärmeerzeuger über Pufferspeicher der Wärmepumpen-Anlage wurde vorgeschlagen).


    Nun die eigentliche Frage:


    Habt Ihr Erfahrungen, wer DIE BRUNNENder Wärmpumpe bereits zum Zeitpunkt der Genehmigungsplanung am besten planen kann (die Gemeinde meinte, der Standort der Brunnen solle bereits in dem Bauantrag eingezeichnet sein; im Übrigen benötige ich die Infos zum geplanten Standort der Brunnen ja auch "frühzeitig" für die wasserrechtlichen Genehmigungen, ggfs. umweltrechtliche Genehmigungen, etc.).


    Die konkrete Problematik besteht darin, dass ich erst bei der Genehmigungsplanung bin, also die einzelnen Gewerke (Heizuingsbauer, etc.) noch nicht "konkret" (im Sinne von beauftragt) mit dabei habe (abgesehen davon, dass ich Vorgespräche über die technische Realisierbarkeit mit verschiedenen Heizungsbauern hatte).


    Also, wen seht Ihr hier als geeigneten Ansprechpartner (Architekt, separten TGA-Planer, Brunnenbauer, Heizungsbauer, noch jemand anderen)?



    Vielen Dank für Eure Erfahrungen!



    Markus

  • Hallo, Skeptiker,


    es geht um echte Brunnen, Grundwasserstand ca. 10m unter Gelände (laut Plänen, die ich im Internet gesehen habe, und die daher wahrscheinlich nur bedingt zuverlässig sind...). Ich hab einen ersten KV von einem Brunnenbauer (ca. 15k Euro für 2 Brunnen, unter der Annahme Grundwasser bei -10m), der aber Planung der Borhung als Voraussetzung fordert.


    Realisiert wurde das Ganze in der Umgebung bereits, ist die Auskunft der zuständigen Behörde, Machbarkeit sollte also bestehen.


    Servus,


    Markus

  • P.S. ein Saugbrunnen und ein Sicherbrunnen, die in Fließrichtung des Grundwassers möglichst weit voneinander weg sein sollten.... Das Grundstück ließe hier aber 20-25m an Abstand zu...



    Markus

  • technische Realisierbarkeit wurde von mehreren Heizungsbauern aber bereits bestätigt

    Technisch ist das sicherlich realisierbar, die Frage ist eher, ob diese Variante sinnvoll ist. Die Mehrkosten sind nicht zu unterschätzen, sowohl bei der Investition als auch im Betrieb, und das nur damit man Redundanz erreicht? Ohne jetzt detailliert zu rechnen würde ich mal ganz grob 10-15T€ für die Option "Ölheizung" veranschlagen, und da bewegt man sich noch eher in der günstigen Preisklasse. Du brauchst ja nicht nur einen Kessel, sondern auch eine Tankanlage und einen Schornstein.Bei Brennwert alle 2 Jahre Schorni, und der Ölpreis ist auch immer wieder für Überraschungen gut.


    Bei einem EFH als Neubau ist die Heizlast so gering, dass selbst 30 jahre Betrieb des Ölkessels die zusätzlichen Investitionskosten kaum einspielen werden. Wirtschaftlich betrachtet also nicht besonders sinnvoll. Nebenbei bemerkt, ohne el. Strom funktioniert auch ein Ölkessel nicht, man hätte also nur ein Backup-System wenn mal die GWP versagt. Unterstellt man, dass dieser Fall eher selten auftreten sollte, dann wäre ein einfacher el. Heizstab die bessere Lösung, und wenn es unbedingt ein Feuerchen sein soll, dann vielleicht über einen Holzofen (wasserführend?) nachdenken, da gibt´s auch noch was für´s Gemüt.



    wer DIE BRUNNENder Wärmpumpe bereits zum Zeitpunkt der Genehmigungsplanung am besten planen kann

    Ist überhaupt schon bekannt ob ein Brunnen auch funktioniert? Gibt´s Vorgaben wie weit das Wasser abgekühlt werden darf? Ganz grob braucht man für ein EFH um die 2m³/h, der Brunnen muss also 2.000 Liter pro Stunde liefern. Damit sollte man für ein EFH auf der sicheren Seite liegen. Es könnte aber sein, dass es Vorgaben gibt, dass das Wasser nur um 2 oder 3K abgekühlt werden darf. dann braucht man mehr Durchsatz.


    An sich wäre das ein Fall für einen TGA Planer, es könnte aber schwer werden einen zu finden der sich mit einem EFH befasst. Firmen die Brunnen bohren interessiert das eher weniger, dann ist man bei den Firmen die die komplette Anlage bauen schon besser bedient. Das hängt auch von der Region ab, denn in manchen Gegenden sind GWP noch exotischer als exotisch. Da wird´s schwer jemannden zu finden der auch etwas Erfahrung damit hat.


    Ich vermute am Ende landest Du bei einer Firma die auch die Anlage baut, und die hoffentlich auch über Erfahrung verfügt.

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  • Hallo, R.B.


    Danke Dir für Deine offene Meinung.


    Was die Ölheizung anbelangt, so ist das wohlüberlegt. Die ist einerseits recht robust (kann man zur Not noch selbst reparieren) und andererseits mit einem kleinen Stromaggregat betreibbar (1kW sollte locker für Elektronik+Pumpen reichen). "Unwirtschaftlichkeit" ist mir bewusst, aber das ist der von mir akzeptierte Preis für die Redundanz.


    Bedenken hab ich sowohl im Hinblick auf die Anlagentechnik der WäPu (WäPu ist in der Reparatur halt nicht 0815, speziell wenn es ein Leck gibt; die Brunnen sind ein zusätzliches Ausfallrisiko), und auf die ständige Verfügbarkeit von Strom, speziell für private Heizungen, vertrau' ich langfristig nicht. Bei nicht-Verfügbarkeit von Windkraft/Solar Gas zu vebrennen, um daraus Strom für eine Wäpu zu machen, erscheint mir auf den ersten Blick eher nicht so gelungen....



    Was die Detailplanung anbelangt, so benötige ich ja grade jemand, der das früh im Ablauf (Genehmigungsplanung) macht. Realisierbarkeit halte ich für relaistisch, da lt. Auskunft der Behörde in dem Viertel schon geschehen....


    Ein Heizungsbauer hat persönlich Erfahrung, ob der allerdings das Unternehmen meiner Wahl wird, weiß ich noch nicht (recht klein, und der Meister, der selbst eine Grundwasser-Wärmepumpe betreibt, ist nicht Unternehmensinhaber; das weckt Bedenken wegen langfristiger Zuverlässigkeit; zudem fordert der eine Planung von einem TGA-Planer bzw. HWS-Planer)....



    Mal sehen. Wahrscheinlich komme ich um TGA/HWS-Planer nicht umhin... (wobei ich eigentlich gerne erstmal zügig die Genehmigungsplanung durchziehen möchte und mich dann um TGA-Planung kümmern)...



    Vielen Dank nochmal und beste Grüße


    Markus

  • und andererseits mit einem kleinen Stromaggregat betreibbar (1kW sollte locker für Elektronik+Pumpen reichen).

    Das ist richtig. Für den Kessel mit Pumpen sollten um die 200-250W ausreichen, kurzzeitig zum Zünden etwas mehr. Das hängt letztendlich vom Anlagenkonzept ab (Art und Anzahl der Pumpen etc.). Details findet man in den technischen Daten zu den Geräten.

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  • Hallo,


    ich plane derzeit ein EFH und möchte u.a. eine Grundwasser-Wärmepumpe verwenden (in Verbindung mit Ölheizung als (reines) Redundanz-System (bei ausreichend starker Auslegung der Wärmepumpe auch für niedrige Außentemperaturen), auch wenn's ungewöhnlich ist und manche mich dafür vielleicht schlagen möchten; technische Realisierbarkeit wurde von mehreren Heizungsbauern aber bereits bestätigt und ist meinem Verständnis nach aus dem Altbau-Bereich wohlbekannt; Kombination der Wärmeerzeuger über Pufferspeicher der Wärmepumpen-Anlage wurde vorgeschlagen).

    Die technische Machbarkeit ist eine Sache, der Sinn dahinter und die Wirtschaftlichkeit sind zwei andere.


    Schon von der Vorlauftemperatur passen beide Systeme nicht gut zu einander.


    Du möchtest Sicherheit, mehr Sicherheit als andere. Hier stellst Du aber nicht nur Redundanz für die wichtigste Komponente her, sondern verbindest zwei komplett unterschiedliche System miteinander, hast also maximale Investitionskosten für Deine Sicherheit.


    GWP sind offene Systeme und zwar gleich doppelt offene Systeme, nämlich beim Zulauf und bei der Versickerung. Auf beiden Seiten kann es Probleme geben. Das geschlossene System einer Sole-SWP hätte diese beiden Problem nicht und ist praktisch wartungsfrei. Reparaturen von WP sind im Jahre 2021 selbst in der Großstadt kein Problem mehr, für das es Spezialisten braucht. Und der Notbetrieb mit Heizstab ist für 2 - 3 Tage problemlos möglich. Oder es gibt noch einen Feststoffofen im Haus. Ein nach aktuellem Standard gebautes Haus kühlt abhängig von den Außentemperaturen frühstens nach einem Tag, eher nach zwei oder drei Tagen so weit aus, dass die niedrigere Temperatur wirklich wahrnehmbar unkomfortabel wird.


    Wenn der Strom ausfällt, haben beide Systeme ein Problem, mit dem sich schon mit einem kleinen Notstromaggregat sehr gut vorübergehend umgehen lässt, zumal ja auch die Pumpen betrieben werden müssen. Wenn in D für mehr als zwei oder drei Tage am Stück der Strom ausfällt, hat man erheblich gravierendere Probleme, als eine laufende Heizung. Hier würde ich deshalb eher über eine einfache Notstromanlage nachdenken, als über ein zweites Heizungssystem oder wenn, dann überein sehr einfaches wie einen Feststoffofen.


    Heute noch eine Ölheizung zu bauen erscheint mir jedenfalls generell wenig sinnvoll - sofern nicht besondere Umstände wie die lokale Brennstoff-Verfügbarkeit eine wesentliche Rolle spielen.


    (Ich schreibe aus eigener Nutzererfahrung von bald 15 Jahren mit einer Sole-WP im eigenen EFH. Die benötigt selbst bei Maximallast keine 2 kW!)

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Hallo, Skeptiker,


    vielen Dank für Deine begründete Meinung, die ich schätze.


    Was die Vorlauftemperaturen anbelangt, mache dies lt. Heizungsbauer kein Problem, da die Kombination im (ohnehin vorhandenen) Pufferspeicher der WäPu (und ggfs. zudem im Warmwasserrsystem, wo die Temperatur der Ölheizung noch besser passt) erfolge. Das scheint mir nachvollziehbar. Das Konzept sei im Altbau-Bereich auch erprobt (btw, ich werde zusätzlich zur Fussbodenheizung auch einige Heizkörper vorsehen, um schnell Temperatur bekommen zu können).


    Im Grunde sehe ich es so, dass ich letzlich Redundanz nur für ein (zentrales) Element, nämlich den Wärmeerzeuger, herstelle.


    Die Investitionskoten sind mir bewusst, akzeptiere ich so.


    Einen Kaminofen werden wir aus Wohlfühlgründen auch vorsehen.


    Notstromanlage ist angedacht aber noch nicht dimensioniert. Tendenziell zwei Aggragate, ein kleines (sagen wir mal 1500W, sollte fürs Nötigste reichen) und ein großes (sagen wir mal 10kW, für Spitzenlastfälle, nicht zum längerfristigen Betrieb).



    Eine Sole-WäPu kommt bei mir (soweit ichs verstehe) nicht in Frage, da ich einerseits viele Bäume und alten Bewuchs (den ich erhalten möchte) auf dem Grundstück habe, was großflächige Grabungen erschwert (Flachwurzler) und andererseits von Gemeindeseite großflächige Grabungen unerwünscht sind ("archäologisch wertvolles Gebiet"). Ob es bei der Grundwasser-Wärmepumpe dennoch noch einen (externen) Wärmetauscher hin zu einem Sole-System (als Zwischenkreis) gibt (um die eigentliche Wärmepumpe vor Verunreinigungen zu schützen), ist dann noch eine andere Frage, die ich mit dem Heizungsbauer diskutieren muss.


    Redundanz möchte ich nicht zuletzt auch im Hinblick auf längerdauernde Stromausfälle oder (selektive) Stromsperrungen haben. Die <<1000W für die Ölheizung sind da deutlich leichter auch längerandauernd zu überbrücken als die geschätzt 3-5kW Eingangsleistung der Wäpu.


    Was die Strom-Thematik anbelangt, so sehe ich den m.E. stark steigenden Strombedarf (Mobilität, Gebäudeheizung) einerseits und die abnehmenden und einseitiger werdenden Grundlast-Kapazitäten (Gas und ein bisschen Wasserkraft) andereseits, und halte das nicht für "gesund". Bei Anschüssen mit hohem Strombedarf besteht ja bereits jetzt die Möglichkeit, Sperrzeiten und/oder eine zentral gesteuerte Abschaltung der Stromversorgung (jedenfalls für die großen Lasten) vorzusehen. Ob bei Stromknappheit dann meine Heizung als System-relevant angesehen würde, wage ich zu bezweifeln.


    Insofern ist aus meiner Sicht das realistische Problemszenario eher Stromknappheit (in dem Sinne, dass "weniger wichtige" Verbraucher zentral abgeschaltet werden) als ein langanhaltender flächendeckender Blackout.



    Langer Rede kurzer Sinn, ich hab die (im Neubau) ungewöhnliche Kombi WäPu+Öl lange durchdacht, und sehe sie jetzt als Fix.



    Stellt sich "lediglich" die Frage, wie die Planung am effizientesten erfolgen kann...



    Servus,


    Markus

  • Langer Rede kurzer Sinn, ich hab die (im Neubau) ungewöhnliche Kombi WäPu+Öl lange durchdacht

    Du meinst Du hast dir das so lange schöngeredet, bis Du selbst überzeugt warst. Ich glaube Du wirst niemand finden (außer den Heizungsbauer der ja $$$ macht), der dein Vorhaben vernünftig findet.

  • Hallo feelfree,


    um ehrlich zu sein, für mich war die Wirtschaftlichkeits-Rechnung nicht die zentrale Überlegung bei derThematik Es geht schlicht um Zuverlässigkeit. Insofern bestand kein Bedarf, es schönzureden oder schönzurechnen.


    Aufwand habe ich in die Frage gepackt, (1) ob das Ganze gesetzeskonform realisierbar ist, und (2) technisch vernünftig umsetzbar ist.


    Zu (1) gehe ich davon aus, das dies ok ist, solange die WäPu so dimensioniert ist, dass sie im Regelfall die gesamte Wärmeerzeugnungs-Last übernehmen kann.


    Zu (2) siehe obige Ausführungen.



    Im Übrigen möchte ich auch niemand dazu überreden oder gar zwingen, das so zu machen.


    Meine Frage bezieht sich ja primär auf die Planung eines BRUNNENS (bzw. zweier Brunnen) für die Grundwasserwärmepumpe.


    Diesbezüglich wäre ich an Tips am meisten interessiert...


    Ich gebe aber meine technischen Überlegungen auch gerne Preis, um dem Forum so auch etwas zurückzugeben, worin ich Arbeit investiert habe...


    Soviel


    Markus

  • Heute noch eine Ölheizung zu bauen erscheint mir generell wenig sinnvoll.

    :thumbsup:


    Das Geld könnte man in meinen Augen besser an anderer Stelle investieren. Bei einer Heizungsanlage sollte man mit einer Nutzungsdauer von 30 jahren, mindestens jedoch mit 20 Jahren rechnen. Es versteht sich von selbst, dass während dieser Zeit auch Wartungs- und auch mal Reparaturarbeiten erforderlich werden.


    Hier lohnt ein Blick in die Zukunft, also langfristig Denken.


    Ich bezweifle, dass eine Ölheizung einfacher und günstiger zu reparieren ist als eine WP. Kritisch sind immer mechanische/bewegliche Bauteile und Bauteile die durch hohe Temperaturen belastet werden. So muss (sollte) bei einem Ölkessel alle 1-2 Jahre die Düse getauscht werden, nach typ. 3-4 Jahren sind die Elektroden hinüber, Ölfilter müssen sowieso regelmäßig ersetzt werden. Nun könnte man auf den Gedanken kommen, dass bei einer geringen Laufzeit ja der Verschleiss niedriger ist, doch das stimmt nur bedingt. Die Elektroden werden sicherlich länger leben, aber die Düsen beispielsweise setzen sich auch durch Ölreste zu. Deren Lebensdauer dürfte bei regelmäßiger Nutzung deutlich höher sein. Das ist ähnlich wie mit einem PKW der mal 2 Jahre irgendwo auf einem Hof steht.


    Nach sagen wir mal 10 oder 15 Jahren können dann auch Probleme mit Düsenstock, Feuerungsautomat, Brennermotor, Ölpumpe oder auch der el. Steuerung auftreten. Dann werden die Reparaturkosten deutlich höher.


    Wenn man momentan die Preise für Ersatzteile von Ölheizungen betrachtet, dann wird man feststellen, dass diese deutlich nach oben gehen. Ich vermute, dass mit zunehmendem Wegfall von Ölheizungen der Bedarf an Ersatzteilen sinkt und die Preise weiter ansteigen. Es wäre auch gut denkbar, dass mancher Hersteller die Ersatzteilversorgung früher einstellt als geplant, da die notwendigen Stückzahlen nicht mehr erreicht werden. Dann wird eine Reparatur richtig teuer weil man viel Aufwand in die Suche von Ersatzteilen stecken muss, oder mit viel Mühe andere Teile anpassen muss (beispielsweise Ersatz-Ölpumpen o.ä.).


    Bei einem gut wärmegedämmten EFH dürfte der Heizenergiebedarf inkl. WW um die 10.000kWh p.a. liegen, je nach Dämmstandard, Größe, Nutzung auch niedriger. Dieser Bedarf soll ja bestmöglich über die GWP erbracht werden, best case kommt die Ölheizung nie zum Einsatz. Dann hat man aber trotzdem die Investitionskosten die man über 30 jahre abschreiben sollte, regelmäßige Kosten für Schorni, Verschleiss- und Ersatzteile, und natürlich die Reparaturkosten an sich. Man kann zudem davon ausgehen, dass der Ölpreis bereits mittelfristig tendenziell eher nach oben geht als nach unten.


    Und das alles für ein paar kWh Energie die die Anlage vielleicht mal bei einem Ausfall produzieren soll? Da wird die Option "Redundanz" teurer als die Heizkosten pro Jahr. Das mag in kritischen Bereichen zu rechtfertigen sein, beispielsweise in Kliniken o.ä., aber bei einem EFH?

    Nehmen wir das Argument "Stromausfall". Ich kann mich nicht daran erinnern, dass wir in den letzten 50 Jahren auch nur ein einziges Mal einen Stromausfall hatten der über mehr als einen halben Tag ging. Meist sind es nur wenige Minuten eher selten mal 1-2 Stunden. Während dieser Zeit verändert sich die Raumtemperatur so gut wie gar nicht.


    Bleibt noch das Argument der Absicherung gegen einen Ausfall der GWP. Das kann tatsächlich zum Problem werden, wenn so kurz vor Weihnachten die Kiste stehen bleibt und man kaum jemanden findet der die Kiste reparieren kann. Zudem braucht es auch Ersatzteile die über solche Feiertage nur schwer zu beschaffen sind. (das gilt für jeden Wärmeerzeuger, denn nur die wenigsten haben alle möglichen Ersatzteile auf Vorrat)

    Hier wäre die einfachste Lösung der o.g. el. Heizstab. Heizkreispumpe auf manuell und los geht´s. Egal ob die Leistung etwas zu groß oder zu klein ist, in so einer Sitation dürfte es ziemlich egal sein, ob die Soll-Raumtemperatur nun 20,3°C beträgt anstatt 20,8°C. Selbst 18°C oder 19°C sind in so einem Notfall mal vertretbar. (Ansonsten wird halt noch ein Heizlüfter in die Steckdose gesteckt).


    Das dürfte die mit Abstand günstigste Lösung sein. So ein Heizstab kostet vielleicht 200,- € und ist weitgehend wartungsfrei. Natürlich kostet dann jede kWh Wärme richtig Geld, aber für die kurze Zeit ist das vertretbar. Rechnet man die Kosten für einen Ölkessel dann kann man lange mit einem Heizstab heizen.

    Übrigens, wer garantiert, dass der Ölkessel klaglos läuft wenn er mal alle Schaltjahre gebraucht wird? Jeden Monat mal für 1h einen Probelauf?


    Ich würde das Konzept noch einmal überdenken und nach Alternativen suchen. MIt dem gesparten Geld kannst Du einiges anfangen.


    Denkbare Backup-Lösungen:


    - el. Heizstab (vielleicht 300,- € inkl. Montage)

    - einfache LWP (2.000,- € bis 3.000,- € + Montage)

    - Holzofen (evtl. wasserführend) (2.000,- € bis 5.000,- €)

    - Stromgenerator 3-6kW Klasse (1.000,- € bis 2.000,- €)- evtl. DLE für WW (500,- €)


    Du siehst, wir reden dann von ganz anderen Preisen, und obwohl diese Preise eher so Pi * Daumen sind, werden sie niemals die Investitionskosten Deiner geplanten Backup-Ölheizung erreichen.

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  • um ehrlich zu sein, für mich war die Wirtschaftlichkeits-Rechnung nicht die zentrale Überlegung bei derThematik Es geht schlicht um Zuverlässigkeit. Insofern bestand kein Bedarf, es schönzureden oder schönzurechnen.

    Du darfst natürlich mit Deinem Geld machen was Du möchtest. Wenn es Dir primär um die Zuverlässigkeit geht, dann würde ich einen Ölkessel nicht an oberster Stelle auf der Prioritätenliste setzen, denn der Ölkessel erfordert Pflege, egal ob er genutzt wird oder nicht. Öl in einem Tank wird mit den Jahren auch nicht besser, und wenn Du den Ölkessel in den 30 jahren vielleicht doch einmal brauchen könntest, dann läuft er vielleicht nicht (Öl ausgeflockt, Filter dicht usw.). Schau Dir mal die Wartungsvorgaben für Notstromversorgungen an, je nach Bereich für den die Dinger zuständig sind min. 1 x jährlich, oder gar noch kürzere Intervalle.

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  • Hallo,


    ich danke Euch für die umfassenden Kommentare, speziell auch für die detaillierten sachlichen Ausführungen von R.B., der auch auf mein Kernthema (Zuverlässigkeit) fundiert eingeht und dabei wertvolle technische Anregungen gibt.


    Den Betriebsmodus der Ölheizung hatte ich auch schon mit einem Heizungsbauer kurz diskutiert. Der war davon ausgegangen, dass ein häufigeres (bzw. regelmäßiges) Aktivieren des Ölbrenners erfolgen könnte, wenn innerhalb kurzer Zeit viel Brauchwasser entnommen wird (um damit letztlich einem Tauchsieder-Heizen zuvorzukommen), um den Wasserspeicher wieder zügig aufzufüllen. Die quasi 100%-ige Leistungserbringung durch die WäPu zu allen (normalen) Betriebszuständen war eher meine Überlegung zur Effizienzoptimierung, aber vielleicht nicht optimal und erst recht noch nicht mit dem Heizungsbauer im Detail abgestimmt (sorry!).


    Evtl. könnte ein solcher Betriebsmodus als Kompromiss aus Wirtschaftlichkeit und Zuverlässigkeit (Vermeidung langer Standzeiten) Sinn machen. Wahrscheinlich ist das allemal Energieeffizienter als das bei Luft-WaPus übliche elektrische Zuheizen im kalten Winter.


    Details dazu kann ich aber nicht mehr selbständig berechnen, da muss ich mich auf den Heizungsbauer verlassen.



    Ein wesentlicher Faktor in den verschiedenen Bewertungen ist, glaube ich, die Einschätzung der Versorgungssicherheit im Hinblick auf den Strom. Ich bin hier skeptisch (nur als Beispiel: China hat trotz umfangreicher industrieller Entwicklung und hoher Priorität auf der Wirtschaft derzeit massive Versorgungsengpässe...), und vor dieser Prämisse ist die angedachte Lösung zu sehen. Über Tage eine WäPu aus einem Dieselaggregat zu betreiben, scheint mir nicht zielführend (zumal für die Aufbewahrung von Diesel und die Wartung des Dieselaggregats die gleichen Probleme bestehen, bzw. genehmigungsrechtlich im Hinblick auf die Aufbewahrung wahrscheinlich eher größere, wie/als für die Aufbewahrung des Heizöls und die Wartung der Heizung.



    Was die Wartungsfreudigkeit der Ölheizung anbelangt, so habe ich in meinem Elternhaus schlicht gute Erfahrungen gemacht. Darum halte ich sie für eine recht unproblematische Technologie.





    Habt Ihr noch Anregungen zur Planung der Brunnen???



    Vielen Dank und schöne Grüße


    Markus

  • Evtl. könnte ein solcher Betriebsmodus als Kompromiss aus Wirtschaftlichkeit und Zuverlässigkeit (Vermeidung langer Standzeiten) Sinn machen.

    Klar, wenn Du einfach noch ein paar Wochen Zeit nimmst (oder in deinem Fall eher ein paar dicke Scheine locker machst), und eine übergeordnete Steuerung von 2 Heizungsanlagen entwickeln lässt, die immer das tut, was Du gern hättest. Andernfalls wird das vermutlich eher der GAU in Sachen Zuverlässigkeit. Den Heizungsbauer möchte ich sehen, der sowas freiwillig installiert und dann auch noch Gewährleistung/Wartung dafür übernimmt.


    Ein wesentlicher Faktor in den verschiedenen Bewertungen ist, glaube ich, die Einschätzung der Versorgungssicherheit im Hinblick auf den Strom

    Erstens ist bei einem Stromausfall die Heizung dein kleinstes Problem und wird vielleicht nach mehr als einem Tag etwas unangenehm (einmal kalt duschen), hat aber sonst keine weiteren Auswirkungen. Frieren wirst Du da noch ganz lange nicht müssen.

    Und zweitens gilt für mehr das was Skeptiker schon schrieb:

    Wenn in D für mehr als zwei oder drei Tage am Stück der Strom ausfällt, hat man erheblich gravierendere Probleme, als eine laufende Heizung.

    Und ich glaube, diese Probleme werden eher größer als kleiner, wenn man einer der wenigen ist, die dann noch "autonom" sind. Marc Elsberg gelesen? ;-)

  • Hallo,


    ich glaube, die Diskussion diesbezüglich wird nicht mehr zielführend, weil wir jetzt ins allgemeinpolitische kommen.


    Ich schrieb mehrmals von einem Strommangel, bei dem gerade kein voller Blackout erfolgt, sondern einzelne nicht "systemrelevante" Abnehmer aus dem Netz rausgenommen werden. Das ist meines Wissens aktueller Stand bei Abnehmern ab einer bestimmten Leistung (intelligenter Stromzähler), worunter eine WäPu durchaus fallen könnte.


    Ich freu' mich weiterhin über jeden sachlichen technischen/bautechnischen Hinweis...


    Die Anlagentechnik ist meinem Verständnis nach aus dem Bereich der Altbau-Auffrischung wohöbekannt, so dass keine neue Steuerungstechnik erfunden/entwickelt werden muss.


    Ich würd mich jetzt so unglaublich freuen, wenn ich einen Hinweis bekäme, wie ich effizient mit dem Thema Wärmepumpe (speziell: zügige Planung der Brunnen im frühen Planungsstadium) weiterkäme...


    Danke Euch!


    Markus

  • Den Betriebsmodus der Ölheizung hatte ich auch schon mit einem Heizungsbauer kurz diskutiert. Der war davon ausgegangen, dass ein häufigeres (bzw. regelmäßiges) Aktivieren des Ölbrenners erfolgen könnte, wenn innerhalb kurzer Zeit viel Brauchwasser entnommen wird (um damit letztlich einem Tauchsieder-Heizen zuvorzukommen), um den Wasserspeicher wieder zügig aufzufüllen. Die quasi 100%-ige Leistungserbringung durch die WäPu zu allen (normalen) Betriebszuständen war eher meine Überlegung zur Effizienzoptimierung, aber vielleicht nicht optimal und erst recht noch nicht mit dem Heizungsbauer im Detail abgestimmt (sorry!).


    Wie hoch ist der WW Bedarf? Nehmen wir mal eine typische Familie, 2 Erwachsene, 2 Kinder, wenn die nicht den ganzen Tag unter der Dusche stehen, dann genügen pro Tag um die 200 Liter WW. Das macht einen thermischen Energiebedarf von etwa 7kWh pro Tag. Selbst eine kleine Wärmepumpe schafft das im Laufe des Tages so nebenbei. Ich lade meinen WW Speicher am frühen Morgen, so ab 03:30 Uhr, da es dem Ölkessel egal ist ob er am Morgen oder Mittags oder am Abend heizt. Bei einer LWP würde man die Strategie etwas anders wählen. Bei einer GWP hat man eine Quelle die ebenso von der Außentemperatur nahezu unabhängig ist.


    Wenn es nicht so extrem kalt ist, und die WP auf Kante genäht wurde, dann hat sie immer Zeit (Reserve) um WW zu genierieren. Die Strategie funktioniert natürlich nicht, wenn ständig im großen Stil WW gezapft wird, da könnte die WP an ihre Leistungsgrenze kommen, aber das würde dem typischen Bedarf einer Familie widersprechen.


    d.h. Richtig geplant hat ein Heizstab oder ein Backup-Öler nichts zu tun.


    Ein wesentlicher Faktor in den verschiedenen Bewertungen ist, glaube ich, die Einschätzung der Versorgungssicherheit im Hinblick auf den Strom. Ich bin hier skeptisch

    Da hätte ich jetzt weniger Sorgen. Die Struktur ist in China völlig anders als in DE oder in der EU. Wenn wir Strom brauchen kriegen wir Atomstrom aus neuen Kraftwerken in Frankreich oder CZ. Da wir so ziermlich jeden Preis zahlen ist die Versorgungssicherheit gewährleistet. Die Franzosen kappen vorher den Spanieren den Strom bevor sie uns nicht beliefern.


    Wie gesagt, ein Öler braucht auch el. Strom, und ob der Generator nun 1 Liter mehr oder weniger verbraucht, das macht keinen großen Unterschied. Wenn es tatsächlich zu längeren Stromausfällen kommen würde, dann hätten wir ganz andere Probleme. Für so einen Fall würde ich mit einem Holzofen vorsorgen, da kann man zur Not auch die Möbel verfeuern, wenn es so weit kommt, dann frägt kein Schornsteinfeger nach Messwerten. Je nach Bauweise und Grundriss kann man damit einen großen Teil des Gebäudes zumindest auf Temperatur halten, egal ob mit oder ohne Strom. MIt 1 oder 2 Ster Holz kommt man da schon ziemlich weit.


    Was die Wartungsfreudigkeit der Ölheizung anbelangt, so habe ich in meinem Elternhaus schlicht gute Erfahrungen gemacht. Darum halte ich sie für eine recht unproblematische Technologie.

    Wie gesagt, an einer Ölheizung gibt es mehr Teile die verschleißen oder kaputt gehen können als bei einer WP, und wenn man dann nicht einen Vorrat an Ersatzteilen hat, hat man ein Problem. Im direkten Vergleich ist eine WP sehr wartungsarm. Ich vergleiche das gerne mit meinem Kühlschrank, der ja auch nicht gewartet wird. Eine WP ist halt ein oder zwei Nummern größer und benötigt noch Pumpen. Ob ich nun eine Heizkreispumpe an einer Heizung mit Öler oder WP austauschen muss, das macht keinen Unterschied.


    Habt Ihr noch Anregungen zur Planung der Brunnen???

    Den wichtigsten Punkt hatte ich oben genannt. Tiefe, Abstand, das alles kann man aus der Ferne nicht sagen. Wichtig wäre vielleicht noch eine passende Pumpe als "Effizienzpumpe", das spart Strom. GWP sind ja relativ einfach aufgebaut, und liefern einen ordentlichen COP und somit auch eine gute JAZ. Wie für alle WP gilt, Heizflächen auf niedrige Heizwassertemperatur hin dimensionieren.

    Ach ja, und bei Heizungsbauern darauf achten, dass die nicht aus Gewohnheit gnadenlos überdimensionieren.

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  • Die Anlagentechnik ist meinem Verständnis nach aus dem Bereich der Altbau-Auffrischung wohöbekannt, so dass keine neue Steuerungstechnik erfunden/entwickelt werden muss.

    Eine andere Überlegung. Wenn es kein Holzofen sein soll, dann würde ich über den billigsten Holzkessel nachdenken den man so kaufen kann, ohne viel "Technik". Die machen immer irgendwie warm, und die Effizienz spielt da auch keine Rolle. Keine Steuerungstechnik o.ä. sondern simple manuelle Bedienung. Holz rein, anzünden, Temperatur einstellen, fertig. Wenn es keinen Strom gibt und der Weltuntergang bevor steht, dann ist es egal, ob das Ding per App mit dem Handy kommunizieren kann, denn das Handy Netz funktioniert dann auch nicht.

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  • Strommangel Risiko ist da und wird vermutlich steigen.... Es gibt ja auch Hochwasser wie in China und anderswo.

    Das mit der Vorsorge ist grundsätzlich keine schlechte Idee.

  • Strommangel Risiko ist da und wird vermutlich steigen.

    Mehrere Tage ohne Strom und alles bricht zusammen, da ist die Heizung das geringste Problem. Da gibt es kein Wasser, medizinische Versorgung funktioniert nicht, die komplette Infrastruktur liegt lahm. Einkaufen geht nicht, Amazon liefert auch nicht, da wird sich mancher fragen was er morgen zum Essen hat, egal wie kalt oder warm es draußen ist.

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  • Mehrere Tage ohne Strom und alles bricht zusammen, da ist die Heizung das geringste Problem. Da gibt es kein Wasser, medizinische Versorgung funktioniert nicht, die komplette Infrastruktur liegt lahm. Einkaufen geht nicht, Amazon liefert auch nicht, da wird sich mancher fragen was er morgen zum Essen hat, egal wie kalt oder warm es draußen ist.

    Definition Strommangel: zeitweiße Kontrolliertes abschalten (Stunden, Bezirke,...) von z.B. LWP Strom um mehrtägige Ausfälle des Netzes bei Unterversorgung wegen z.B. Windmangel zu verhindern.

  • Definition Strommangel:....................

    Für stundenweises Abschalten braucht man kein Backup, das puffert ein gut gedämmtes Gebäude problemlos weg. Vielleicht verändert sich die Raumtemperatur irgendwo im Nachkommabereich. Eine WP ist die meiste Zeit des Jahres sowieso nur zu 50% ausgelastet, vorausgesetzt sie wurde nicht überdimensioniert, dann liegt die Auslastung noch niedriger. Wenn also ein paar Stunden der Strom weg ist, dann holt das die WP locker wieder auf, selbst wenn es draußen kalt sein sollte.


    Bei einem ungedämmten Altbau sieht das etwas anders aus, aber dafür würde ich auch kein WP Konzept empfehlen. Da funktionieren Gas oder Pellets deutlich besser, effizienter, und komfortabler.

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  • In Berlin und/oder Nürnberg gab es Letztes Jahr Strom/Heizungsausfälle mit über tage/Wochen bei denen längere zeit nur Stundenweiße eine Eingeschränkte Versorgung bei Großer Kälte möglich war...

    Will sagen wenn Strommangel unplanbar oft über viele Stunden am Tage über Wochen vorkommt wird es Anhaltend Kälter.

  • In Berlin und/oder Nürnberg gab es Letztes Jahr Strom/Heizungsausfälle mit über tage/Wochen bei denen längere zeit nur Stundenweiße eine Eingeschränkte Versorgung bei Großer Kälte möglich war...

    Link/Bericht dazu? Wie wurde das gemacht, kam ein Mitarbeiter der Stadtwerke vorbei und hat die Panzersicherungen gezogen und wieder eingesetzt?

  • In Berlin und/oder Nürnberg gab es Letztes Jahr Strom/Heizungsausfälle mit über tage/Wochen bei denen längere zeit nur Stundenweiße eine Eingeschränkte Versorgung bei Großer Kälte möglich war...

    In Berlin hatten wir schon seit Jahren keine "große Kälte" mehr und nur einen einzigen lokal beschränkten längeren Stromausfall. Der dauerte in einem Bereich mit über hundert Wohnungen bis zu 31 Stunden und war durch die Beschädigung zweier 110 kV - Leitung bei Brückenbauarbeiten ausgelöst worden. Es war gerade ein klassischer "Unfall", keine geplante Abschaltung wegen "Stromknappheit".

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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