Erdaushub berechnen

  • Liebe Experten,


    könnte mir vielleicht einer helfen bei der Berechnung des Erdaushubs für mein Bauvorhaben (6-Familienhaus). Ich komme mit Länge x Breite x Tiefe nicht sehr weit, weil man da wohl noch etwas beachten muss und ich krieg das nicht hin. Würde gerne wissen wie viel Kubikmeter Erde es sind, sodass ich für mich schonmal grob diesen Kostenfaktor einkalkulieren kann.

    Falls es zu viel Arbeit sein sollte, wäre ich auch für eine grobe Schätzung sehr dankbar. Über eine genaue Berechnung würde ich mich natürlich sehr freuen, aber ich weiß ehrlich gesagt nicht wie schnell man sowas herausfindet.


    LG

  • Hallo Royaume,


    Da hast Du Dir aber eine nicht unanspruchsvolle Bauaufgabe als Erstlingsprojekt herausgesucht!

    Darf ich fragen, was der Hintergrund der Frage ist? Wenn Du schon beim ersten Gewerk ins Straucheln gerätst, dann hast Du möglicherweise wenig Vorstellung von dem, was noch kommt...

    Willst Du das selbst abwickeln?


    Das Volumen des Aushubs hängt wesentlich auch vom notwendigen Bauablauf ab.

    Hier ist zu berücksichtigen: Humusabtrag + Lagerung/Abfuhr, Baugrubenverbau, Wasserhaltung (das Objekt steht im Grundwasser), erforderliche Arbeitsräume, ggf. zu berücksichtigende Abstände zu Nachbarn, Fundamentierung lt. Baugrundgutachten und Statik, erforderlicher Bodenaustausch?, Aushub für Einzelfundamente, Rohrgrabenaushub, erforderliche Sauberkeitsschicht, kapillarbrechende Schicht/Drainageschicht, Auftriebsicherung, Kranfundamente, etc. etc.

    Hast Du das alles als Information?

  • Hier ist zu berücksichtigen: Humusabtrag + Lagerung/Abfuhr, Baugrubenverbau, Wasserhaltung (das Objekt steht im Grundwasser), erforderliche Arbeitsräume, ggf. zu berücksichtigende Abstände zu Nachbarn, Fundamentierung lt. Baugrundgutachten und Statik, erforderlicher Bodenaustausch?, Aushub für Einzelfundamente, Rohrgrabenaushub, erforderliche Sauberkeitsschicht, kapillarbrechende Schicht/Drainageschicht, Auftriebsicherung, Kranfundamente, etc. etc.

    Und - GANZ wesentlich - davon, wie die abzurechnende Masse zu ermitteln ist. Diese Vorgabe steht im Leistungstext. Und der hat erschöpfend zu sein.


    Viel Spas beim Streiten über Abrechnungsfragen, wenn Du den selber strickst! :(

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Einmal mit Profis arbeiten...



    Wäre hier vielleicht angebracht.


    Such dir einen fähigen Planer und einen Geologen. Nachdem der Geologe das Baugrundgutachten fertig hat, hat der Planer eine Grundlage, mit der er die gewünschten Massen und Mengen errechnen kann.

  • Liebe Experten,


    könnte mir vielleicht einer helfen bei der Berechnung des Erdaushubs für mein Bauvorhaben (6-Familienhaus). Ich komme mit Länge x Breite x Tiefe nicht sehr weit, weil man da wohl noch etwas beachten muss und ich krieg das nicht hin. Würde gerne wissen wie viel Kubikmeter Erde es sind, sodass ich für mich schonmal grob diesen Kostenfaktor einkalkulieren kann.

    Bei einer vermutlich im Grundriss für mind. vier Stellplätze nicht funktionierenden Tiefgarage und ohne zeichnerische Darstellung von Baugrube (Verbau, Böschung, Aushubtiefen) und Baustelleneinrichtung inkl. Zufahrt, Lagerflächen und Kranstandplatz hast Du erstmal andere Aufgaben zu lösen bzw. lösen zu lassen. Wenn ich mich recht erinnere gab es bisher nur eine Genehmigungsplanung und einen GU. Gibt es keine Ausführungsplanung und der GU hat ohne Baugrube angegeboten?

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Wer zeichnet solchen Unsinn? Wir haben doch hier schon mehrfach darauf hingewiesen! Und Schleppkurven gibt es auch immer noch nicht.


    Diese Probleme lösen sich nicht von alleine!

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Ich stelle mir gerade vor, wenn der Versorger kommt und man ihm den Weg zum Hausanschlussraum zeigt.....verwunderte Gesichter? Ungläubig? Schallend lachend?

    Der wird eine Montage ablehnen da nicht genügend Arbeitsraum zur Verfügung steht. Könnte man zwar in den TAB nachlesen, aber wer schaut denn da schon rein.

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  • Der wird eine Montage ablehnen da nicht genügend Arbeitsraum zur Verfügung steht.

    Ausnahme: der zwergwüchsige Kollege mit Magersucht, der neulich eingestellt wurde....der könnte das schaffen.


    Tatsächlich wundert mich an dem Grundsriss so einiges.


    Ich darf mal?

    OK....


    1. Hausanschluss - Kammer

    2. Entfernung HAR zu Technikraum. Wären näher beieinander besser. Oder alles im Technikraum. Fertich....

    3. Kinderwagen (sie R.D.), OK es gibt ja noch einen Fahrradkeller inkl. Kinderwagenabstellmöglichkeit, aber was soll das hinter der Tür?


    OK,. alles nicht so wild, eher fast lustig.


    Aber dann..


    4. Stellplätze. Einige sind sicherlich gut anzufahren. Bei 5 - 8 kommt man von der Rampe kommend gut rein. Kein Thema. Die anderen (1-4) wird man wohl nur rückwärts anfahren können. Bei 3 + 4 wird auch das eine gewisses fahrerisches Können erfordern. Aber wie kommen die wieder raus? Vorwärts und dann ein ca. 120° Bogen fahren. Die werden wohl mehrfach zurücksetzen müssen um sich in eine Ausfahrposition zu bringen.


    Ich habe das Gefühl, dass der Planer sich hierüber keine so echte Gedanken gemacht hat.


    In 11/2020 schrieb ich hierzu einmal:

    Zitat

    Folgende Wenderadien werfe ich mal in den Ring:

    Mercedes slk: 10,45 m

    Skoda Yeti: 10,53m

    Volvo XC 90: 12,90m

    Toyota Yaris: 10,00m

    Der theoretisch mögliche Wenderadius (da schrammt dann der Außenspeiegel jeweils an den Außenwänden der TG) beträgt: ca. 10,25m


    Möchte man zw. Auto und Wand noch ein wenig Abstand haben....sagen wir 20 - 25 cm, so wäre der tatsächlich zur Verfügung stehende Raum eher bei 9,75m zu verorten.


    Der Planer soll mal Schleppkurven einzeichnen. Vielleicht hilft ihm der Hinweis, dass eine TG natürlich auch gebrauchstauglich zu planen ist. Ausparken mit zigmal Vor- und Zurücksetzen ist nicht gebrauchstauglich....

  • Hallo Ihr Lieben,


    wie ich sehe habt ihr euch mal wieder sehr gerne über die Pläne aufgeregt. Amüsant finde ich aber, dass einige es immer noch nicht begreifen, dass ich diese Pläne nicht erstellt habe... Wenn dies so wäre, dann wäre es ja wohl oberpeinlich, dass man die Arbeit eines Architekten nicht von der Arbeit eines Laien unterscheiden kann, zumindest wurde mir dies häufiger unterstellt und auch in anderen Threads wird mal gerne darüber spekuliert über "angebliche Architekten". Ich fühle mich aber geschmeichelt, vielen Dank. Die TG sah auch schonmal anders aus und deutlich funktionaler aber wenn es gesetzlich nicht anders geht, dann müssen sich nunmal alle daran halten. Einen Autoaufzug wollte ich nicht. Man muss doch Kompromisse eingehen und man kann nicht immer alles haben. Bin mit den Wohnungs-Grundrissen mittlerweile sehr zufrieden. Die TG ist nicht toll, das ist denke ich jedem klar aber er macht das auch nicht um mich zu ärgern, würde ich mich mal behaupten. Der Platz ist doch begrenzt...


    Ich weiß nicht warum manche so extrem negativ eingestellt sind, aber dennoch gibt es neben hasserfüllten Beiträgen auch sinnvolle und nützliche Informationen, die ich nutze um das weitere Gespräch zu suchen.


    An die Aufreger: Seid doch alle mal etwas entspannter. Ich bin ein Bauherr und habe einen Kollegen aus EURER Branche den Auftrag erteilt. Warum regt ihr euch so sehr darüber auf. Viel produktiver und sinnvoller wäre es doch mir einen alternativen Plan zu zeichnen. Bevor es wieder ein Aufschrei gibt. Selbstverständlich zahle ich auch für solche Dienstleistungen und will auch gar nicht alles umsonst haben. Wo ist das Problem, wenn ihr wirklich denkt ihr könnt das eleganter und besser lösen, dann bietet es doch an, gegen ordentliche und faire Bezahlung.



    Liebe Grüße

    euer Undercover Wannabe Architekt ... Ihr habt mich ertappt.


    Die Fassade wurde danach nochmal von mir ähhm ich meine von meinem Architekten überarbeitet (Einige Fenster Richtung Norden wurden entfernt und die 3-flügeligen Fenster durch 2-flügelige ersetzt und in den Küchen gibts jetzt eine Festverglasung und oberhalb 2-flügelig). Aber ich bin zufrieden.


  • ??

    Naja... Unterstellungen und Aufreger über "angebliche Architekten". Leute, einige hier sind in der Tat ziemlich mies gelaunt. Ich bin auch nciht der Einzige der das schreibt. Rein zufällig bin ich auch auf andere Threads gestoßen wo exakt diese arrogante Haltung kritisiert wurde... okay, bezeichnen wir es lieber mal als arrogante Haltung, ich frage mich aber was das bringt. Hier sind Laien und brauchen hilfe (selbst wenn der Architekt schlechte Arbeit leistet). Was kann man denn als Bauherr dafür, dass es so ist? Das ist doch eher ein Problem in eurer Branche, wenn ihr nicht unterscheiden könnt, obs von einem Bauherr erstellt wurde, der mit der Thematik rein gar nichts zutun hat, oder von einem ETH Architekten... Das ist doch lächerlich. Seht es doch mal positiv. Der damals noch hässlichere Treppenbuckel wurde dank des Beitrags eines Mitglieds hier abgeändert und ich bin zufrieden. Jetzt ist es zumindet "gerade". Die Treppe wurde anders gezogen, weil ich mit meinem Architekten darüber geredet habe, dass es möglich ist. So kann es doch laufen? Warum manche sich aber immer lustig machen, das ist mir ein Rätsel, anstatt konstruktive Tipps zu geben, wie man es besser machen könnte. Was genau habt ihr davon?


    Um es aber klarzustellen: Nicht jeder ist gemeint. Es gibt aber hier den ein oder anderen Kandidaten, der ganz andere Probleme hat aber ums helfen geht es denen sicherlich nicht.

  • Was kann man denn als Bauherr dafür, dass es so ist?

    nicht besonders viel , ausser er aufs falsche pferd gesetzt hat....

    wenn ihr nicht unterscheiden könnt, obs von einem Bauherr erstellt wurde, der mit der Thematik rein gar nichts zutun hat, oder von einem ETH Architekten.

    das ist jetzt ein immer wieder vorgetragener vorwurf , davon dass er oft vorgetragen wird , muss er nicht wahrer werden.

    und dass es unfähige/unwillige architekten gibt , bestreitet hier niemand.

    ich würde jetzt behaupten , wenn eine grössere anzahl erfahrener fachleute behauptet , fehler zu sehen , liegt es nicht unbedingt am hass oder bosheit , sondern könnte an tatsächlichen fehlern liegen.

    wenn dann hinweise auf diese fehler der bosheit der hinweisenden zugeschrieben wird , ist es klar , dass man enttäuscht ist, wenn man seinen horizont durch eine "ich bin ein opfer,alle sind böse zu mir haltung" einengt , kommt man automatisch in der gemeinde der "ich bin ein opfer,alle sind böse zu mir klagenden"

    an.

    nur solltest du versuchen,mir zu erklären , was diese bösen fachleute dazu bewegen sollte , unisono böse zu dir , bzw. einigen der fragesteller zu sein .

    Das ist doch lächerlich.

    na , vielleicht .

    ich denke die eigene wahrnehmung könnte es auch sein ,oder ?

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • Die TG ist nicht toll, das ist denke ich jedem klar aber er macht das auch nicht um mich zu ärgern, würde ich mich mal behaupten. Der Platz ist doch begrenzt...

    Das ist so nicht richtig!


    Es gibt enge Tiefgaragen, es gibt großzügige Tiefgaragen, es gibt dunkel-düstere Tiefgaragen, es gibt (tatsächlich) architektonisch anspruchsvolle Tiefgaragen, usw. usf.


    Aber für alle Tiefgaragen gilt gleichermaßen, dass sie gewissen Mindestanforderungen zu erfüllen haben.


    Das sind einmal die Stellplatztiefen/ - breiten, sowie die Fahrgassenbreite. Daran bemisst sich, ob eine TG "gebrauchstauglich" ist oder eben nicht. Wenn Du zB beim letzten Stellplatz nur 6m Fahrgassenbreite hast, dann entspricht dies zwar gerade so der GaV, ist aber -so sehen es die TG-Fachleute- nicht gebrauchstauglich, da dank immer größer gewordener Autos der Platz zum Ausparken schlichtweg nicht reicht. Man muss dann mehrfach vor- und zurücksetzen. Beim letzten Stellplatz (vor der Wand) sollten (!) es mW 6,50m sein. Das nur als Beispiel (was ja bei Dir auch erfüllt wäre!).


    Nun sind aber auch die Schleppkurven/ Wenderadien sind zu beachten. Mir ist einfach nicht klar wie man auf den Stellplatz 3 + 4 gelangen soll. Lass das Deinen Architekten doch mal mittels Schleppkurven graphisch darstellen. Dann siehst Du weiter.


  • Wenn es dich glücklich macht, kannst du das gerne glauben :-)

  • nachtrag:

    schon der titel dieses threads wirft die frage auf , warum wird dieser thread erstellt.


    ein architekt sollte doch , in der kenntnis des geländeverlaufs,der masse des baukörpers und der bodenverhältnisse in der lage sein , die aushubmenge auf +-2,3der 5% innerhalb von einer halben stunde zu bestimmen.....

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • Das werde ich sehr gerne bei dem nächsten Termin mit meinem Archi ansprechen und bin dankbar für dein Beitrag. Das ist doch konstruktiv. Das meine ich doch.